Kundenrezensionen


17 Rezensionen
5 Sterne:
 (9)
4 Sterne:
 (7)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die unglaubliche Kaperfahrt im total verrückten Piratenschiff
Ahoy, hisst mir die Spanten und all dies nautische Zeug!!!
Drei Jahre ist es nun also her, seit Captain Bowes schottischer Piratenhaufen das letzte Mal auf Beutefahrt durch die Gewässer des Metals kreuzte.
Zeit also, die Buddel Rum zur Seite zu legen, die Kanonen abzustauben, den rostigen Anker zu lichten, Kurs auf die karibische See zu nehmen und mit...
Vor 4 Monaten von Dingo veröffentlicht

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen mmmmm
muss man öfter hören um gutes zu finden, Voregängeralben sind besser, aber die Qualität ist bischen dumpf und nicht so lebendig.
Vor 3 Monaten von Diethard veröffentlicht


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die unglaubliche Kaperfahrt im total verrückten Piratenschiff, 12. August 2014
Ahoy, hisst mir die Spanten und all dies nautische Zeug!!!
Drei Jahre ist es nun also her, seit Captain Bowes schottischer Piratenhaufen das letzte Mal auf Beutefahrt durch die Gewässer des Metals kreuzte.
Zeit also, die Buddel Rum zur Seite zu legen, die Kanonen abzustauben, den rostigen Anker zu lichten, Kurs auf die karibische See zu nehmen und mit Salzwasser unterm muschelübersäten Kiel und einer anständigen Brise Westwind in den Rahsegeln der schwermetallischen Konkurrenz zu zeigen, wo der Bootsmann den Grogg holt!

DIE BRIGG - Die erste Beute der neuen Kapertour ist "Walk the Plank", ein wuchtiges, semi-episches Stück über des Piraten liebstes Exekutionsklischee. Als Opener ist der Song ganz gut, das Album kommt hier bereits schnell in Fahrt und der Refrain macht Laune. Nicht die dickste Beute, aber ein recht guter Einstand, hier gehen 4/5 Landratten über die Planke.

DIE FREGATTE - Der zweite Track auf der Beuteliste ist das bereits berüchtigte "Drink!". Hier spielen Alestorm ihre Stärken voll aus und bieten eines der besten Sauflieder aller Zeiten. Der Song ist flott, eingängig und für das ausgereizte Thema sogar noch recht originell geraten. Dem augenzwinkernden Stil der Band ist es zu verdanken, dass sich der Song von ähnlich arrangierten Trinkhymnen anderer Bands positiv abhebt. Das handelsübliche Proll-Image platt hingegrölter (Be)trinklieder wird durch den Spaßfaktor des Liedes restlos negiert. 5/5 Buddeln voll Rum!

DIE GALEONE - Arrrr!!! Gleich am dritten Tag bringt die Crew ein Schatzschiff der spanischen Silberflotte auf! "Magnetic North" ist eines der ungewöhnlichsten und besten Songs Alestorms und ein besonderes Juwel in deren Schatzkiste. Der abwechslungsreiche Song thematisiert eine verhängnisvolle Fahrt zum magnetischen Nordpol und überrascht und begeistert dabei mit allerlei Stilwechseln und knackigen Melodien. Macht unterm Strich 5/5 verschollene Seemänner.

DER SCHONER - Nicht ganz so wertvoll, aber auf jeden Fall größer ist "1741", Kaperobjekt Nummer 4. In dem epischen Stück wird die Belagerung von Cartaghena durch die Briten im Jahr 1741 besungen. Das Stück gefällt um Längen besser als das ähnlich gelagerte "Death Throes..." vom letzten Album. Eine schöne Hookline lässt einem die lange Spielzeit des Tracks kurzweiliger vorkommen, als sie ist. Wenn man dem Text folgt, könnte man übrigens meinen, dass der Überfall besser für die britische Flotte ausging, als er es tatsächlich tat. Nach mehreren Wochen Belagerung traten diese nämlich den Rückzug an, nachdem schleppende Versorgung und grassierende Tropenseuchen (und natürlich die Spanier) der Streitmacht übel zugesetzt hatten. Nichtsdestotrotz, Alestorm erobern 4/5 spanische Stützpunkte im Sturm.

DER KLIPPER - Der rasante Folgesong "Mead from Hell" will uns weismachen, dass ein Typ namens Fred auf dem Meeresboden aus dem Honig submariner Bienen den Met aus der Hölle braut. Da der Freibeuter-Triathlon (Saufen, Seefahren, Plündern) themenmäßig abgearbeitet scheint, beginnt ab hier unverkennbar der Bereich des einschlägigen Seemannsgarns. Der Sound hingegen ist nicht so kreativ und originell wie das Thema. Eine typische, schnelle Alestormnummer, vielleicht am ehesten vergleichbar mit "Midget Saw" und immer noch 4/5 Flaschen Höllenmet wert.

DER WINDJAMMER - Noch ein Stück mit ein paar Knoten mehr in den Takten. Hier geht es nun um untote Weltraumkraken aus der Zukunft. Klingt lustiger, als es in "Surf Squid Warfare" umgesetzt wurde, dafür hat die Band bei der Komposition alle Register gezogen. Schon fast ein bisschen zu albern kommt dieser Song daher, der mehr als andere Stücke mehr in die Party- als in die Pirate-Metal-Sparte gehört. Laune macht er beim Hören trotzdem. Erinnert mich seltsamerweise ebenfalls irgendwie an das altehrwürdige "Midget Saw". Wie auch immer, Alestorm surfen hier erfolgreich 4/5 Riesenwellen.

DIE KARAVELLE - Ein anständiges Schiff, aber kaum Ausbeute. Der Song "Quest for Ships" dümpelt melodisch im Mittelfeld und auch die Lyrics reißen hier nicht besonders viel raus. Da ist also jemand, der zur See fahren möchte, aber kein eigenes Schiff hat. Unglaublich, mit wie viel Text man diesen Sachverhalt in einem Lied umschreiben kann. Nicht schlecht, aber lange nicht die hellste Fackel auf dem Kanonendeck. Die Suche ergibt leider nur 3/5 seetauglichen Schiffen.

DAS FLOSS - Was für eine Beute, bloß weg damit! Ein morsches Floß mit pestkranken Schiffbrüchigen hat die Mannschaft hier aufgebracht! Wer sich an das letzte Album erinnert, dem laufenden beim Gedanken an "Buckfast Powersmash" möglicherweise noch immer kalte Schauer über das Achterdeck. Wer hingegen Gefallen am hektischen, debilen und nervtötenden Geschrammel damals fand, der mag sicherlich auch "Wooden Leg". Für alle anderen ist dieser Song, der zu 90% aus dem Songtitel besteht, wohl eher ein größeres Ärgernis als ein Fass mit verschimmeltem Schiffszwieback. Ich jedenfalls bekomme hier Skorbut vom Zuhören und vergebe nur 1/5 wurmstichigen Holzbeinen.

DAS LINIENSCHIFF - Volltreffer! Mit der Coverversion "Hangover" hat Alestorm einen der größten Glückstreffer ihrer Freibeuterkarriere gelandet! Das ursprünglich britische Linienschiff wurde überrumpelt und gekapert, alle rythmischen sowie blauen Besatzungsmitglieder über Bord geworfen und der lahme Kahn in eine von Rum und Grogg durchnässte Piratenparty verwandelt! Meine Lieblingsbeute dieser Fahrt! Volle 5/5 Promille Restalkohol!

DER RAHSCHONER - Das größte unter allen jemals aufgebrachten Schiffen, aber auch eines der seltsamsten. "Sunset on the Golden Age" präsentiert sich im Refrain wie erwartet als Abgesang auf die goldene Zeit der karibischen Piraterie, in den Strophen hingegen beschleicht einem das Gefühl, in einen Poetry Slam verrückter Wissenschaftler geraten zu sein! Hier wird ausschließlich mit dubiosen wie deplatzierten Fachausdrücken wie "Entropie", "Carbonic" oder "Luminescence" jongliert. Da das über 11 Minutenlange Stück mit seiner Hookline durchaus das Zeug zum epischen Piraten-Evergreen gehabt hätte, finde ich es relativ schade, dass die Texte hier offenbar einem dadaistischen Deliriums Stephen Hawkings entsprungen zu sein scheinen. Aufgrund des Umfangs drängt sich auch hier ziemlich unverfroren der Vergleich zu den "Death Throes..." auf, gegenüber denen der "Sunset..." immer noch eine Bugsprietlänge vorraus ist, was mit 4/5 verwirrten Piraten zu Logbuche schlägt.

DIE JOLLEN - Auf der Rückfahrt in den Hafen werden hier und da noch eine Handvoll kleine, unbewaffnete Schiffe aufgebracht, die man als Pirat zwar gerne mitnimmt, auf die man als Hörer aber auch hätte verzichten können. Die Rum-plugged Versionen klassischer Alestormsongs sind inklusive des abschließenden Neulings mal ganz interessant zu hören, aber die Originalgeschütze haben nach wie vor das größere Kaliber. Die Bonus-CD kommt im Kehlenschnitt auf nur 2/5 trockengelegte Shantys.

Wirft man abschließend einen Blick auf die Ausbeute, kann sich sich "Sunset on the Golden Age" durchaus sehen lassen. Nach einer starken Brise zu Beginn lässt die Windstärke zwar deutlich nach, aber gleich nach einer kurzen Flaute zieht das Album dann gegen Ende nochmal ordentlich an.
Leider ist kein neues "Captain Morgans Revenge", keine neue "Nancy..." und auch kein neuer "Pirate Song" mit dabei. Aber als Veteran ist man ja eh immer der Meinung, dass früher alles besser war. Und was mich auch ein bisschen wehmütig auf die alten Seeräuberzeiten Alestorms blicken lässt, ist der Umstand, dass das Thema "Piraterie" in den neuen Songs eher eine untergeordnete Rolle spielt. "Walk the Plank" beschäftigt sich als einziger Song mit den geliebten Klischees der Freibeuterei. "1741" fährt immerhin die britische Navy auf und zwei Trinklieder gehören eben zum Pflichtrepertoire. Aber der Rest der Songs hat doch eher Abstraktes bis Absurdes zum Thema. Melodisch bieten Alestorm mit dem neuen Longplayer eine ihrer Bestleistungen, thematisch aber habe ich zu oft das Gefühl, es statt mit Piratemetal mit Clownmetal zu tun zu haben, der sogar mir manchmal etwas zu albern ist. Klar, darf man als Mannschaft auch mal aus seiner Bucht heraussegeln, aber man sollte trotzdem darauf achten, mit dem Schiff in der eigenen Flotte zu bleiben. Gerade als Pirat kann man sich ein paar Faxen hier und da erlauben, aber man sollte auch mit beiden Füßen fest auf den Planken stehen. Man kann auch durchaus ein paar Schlenker zu abgelegenen Atollen segeln, solange man dabei den ursprünglichen Kurs nicht aus den Augen verliert. Und statt noch mehr sinnlosen Allegorien folgt nun das...

FAZIT:
Überdurchschnittliches Album mit starkem Bug, solidem Heck und einem Durchhänger Mittschiffs.(Gut, diese eine noch...)
Unbedingte Empfehlung für alle Alestormfans und jeden, der spaßigem Genre-Metal mit Party-Attitüde etwas abgewinnen kann.
Dogmatikern eines "wichtigen und ernsthaften" Metals und anderen Landratten sei von einer Heuer eher abgeraten.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Freibeuter segeln wieder!, 5. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nun hab ich die CD schon ein paar Tage, und leider muss ich sagen der erste Eindruck, bleibt auch nach mehrmaligem hören bestehen, das Niveau des Vorgängers wird nicht ganz erreicht. Dennoch haben wir hier einen geilen silbernen Rundling vorliegen. Natürlich ist es wieder ein typisches Alestorm Scheiberl, denn spätestens beim zweiten Track möchte man sich mit geöffnetem Mund unter den Zapfhahn eines Rumfasses legen, und vom kapern Spanischer Galeonen in der Karibik träumen.
Die Thematik der Songs ist wie üblich bei den Schotten genau da angesiedelt, wo sich der geneigte Pirat wohl fühlt, beim Exekutieren (Walk the Plank) Trinken (Drink / Mead from Hell / Hangover), Kämpfen (The battle of Cartagena 1741 / Surf Squid warfare / Wooden Leg), Schätze suchen (Magnetic North), Segeln (Quest for ships) und dem, da fühlt er sich nicht so wohl, Ende des Goldenen Zeitalters der Piraterei (Sunset on the Golden Age).
Soundtechnisch wird wie üblich mit schnellen Gitarren zum Double Bass Gewitter aufs Gaspedal getreten, gesungen, geshouted, hie und da ein bisserl gegrowlt, und wie immer schön alles von netten Folkklängen unterstützt.
Die Bonus CD Rumplugged mit altbekanntem in akkustischem Gewand neuaufbereiteten Songmaterial ist für das Trinkgelage in der heimischen Kapitänskajüte auch Wohnzimmer genannt ;-) bestens geeignet!

Kaufen, anhören, was gutes dazu trinken und nebenbei Kampfszenen aus Pirates of the Caribean gemuted ansehen.

Prost
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die neue Generation der Piratenfamilie: Braucht etwas und überzeugt dann, 1. August 2014
Es war ein dreiviertel Jahr Warterei und für mich im vornherein schon das Album des Jahres. Und vielleicht war die Erwartung etwas hoch gestiegen. Sie wurde anfangs jedenfalls nicht erfüllt. Hörte ich auf einer Internetvideoplattform Ausschnitte der neuen Ergüsse, war es nicht das selbe wie mit Sunkn Norwegian oder Nancy oder Pirate Song. Jene drei von vielen frühen Alestormliedern, die daher kommen wie Hobbits: Fröhlich, ansteckend, unbedarft und gute Begleiter bei jedem Fest. Und dann sind da die neuen Spösse des Piratemetal, und sie wirken anders. Wollen nicht direkt gefallen, machen es mir schwer. Diese Frodos, die da draußen in der fernen Welt etwas komplizierter geworden sind, nicht mehr so kindlich verspielt. Man nimmt sie an, akzeptiert sie, versucht Ihnen unvoreingenommene Aufmerksamkeit zu schenken, aber eher wie Eltern ihren pubertierenden KIndern, mit Gedanken: Es gab schon einfachere, bessere Zeiten, aber auch da kommen wir durch.

Und dann eine Autofahrt. Die CD läuft durch. Und nochmal. Und nochmal. Und große Zufriedenheit: Alestorm hat sich etwas entwickelt und damit kann ich sehr gut leben.

Walk the plank
Dieser Opener ist meiner Meinung nach schlecht gewählt. Er beginnt zwar gut mit Trompeten und piratisch und ist ganz zackig. Doch dann entwickelt er sich zu einem aggressiven Spross mit zu starker Powerchordrifftendenz in der Strophe und einem mumpfigen Refrain.

Drink
Das Aushängeschild dieses Albums. War schon einige Zeit als Video draußen. Und spaltete die Geister. Ist es ein Hammersong oder ein Vorschlaghammersong, der zu laut und fordernd im Refrain daherkommt? Ist vergleichbar mit älteren Hosenliedern, so n Gröhlding, das live verdammt gut rüberkommen soll. Mir gefällts. Mittlerweile.

Magentic North
So ein typisches Beispiel. Da höre ich den Refrain und denke, ja gut. Bis mir auffällt, dass das Herzstück die Melodie mit den Heys nach dem Refrain ist und der Growlteil danach spätestens beim zweiten Mal hören gut kommt. Mittlerweile ein Repeat-Titel.

1741
Sie und ihre Nintendoklänge. BIsher am Anfang mancher Konzerte. Nun am Anfang dieses vielschichtigen Sprosses. Gut, dass sie nur am Anfang sind. Dann folgt echter Piratemetal. Diesmal weniger episch als monumental. Ob da unbedingt Growls mitsegeln müssen weiß ich nicht. Doch je länger das Lied läuft, desto mehr spüre ich den Wind und das Salz des Meers.

Mead from Hell
Schnell. Piratisch. Und wie ein Kind alter Tage.

Surf Squid Warfare
Wieder etwas metalliger. Rough. Zieht geradeaus voran. Im Refrain punkig. Auch toll.

Quest for Ships
Eins meiner Lieblingskinder. Schön fröhlich. Wie erwartet.

Wooden Leg
Hart, schnell, bissig. Auf Adrenalin. Hier steht weniger die Melodie im Vordergrund als der Treibstoff, der in einer dicken Wolke rausgehauen wird. Und immer wieder: Holzbein, Holzbein, ich hab ein Holzbein.

Hangover
Das adoptierte. Ihr bestes Cover bisher. Alles richtig gemacht

Sunset on the Golden Age
Bringt über 10 Minuten auf die Waage, ein weiteres Epos und ein Juwel. Repeat. Repeat.

RUMPLUGGED
Allein für die Akkustikversionen hat sich der Kauf gelohnt, wobei ich mich frage, ob bei Nancy die Gitarre im Solo verstimmt ist.

Auch SEHR GENIAL: Die "Thanks und Dedications" im Booklet. Ganz groß!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Party Hard mit vielen Ohrwürmern!, 13. August 2014
Von 
Aloysius Pendergast - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Sunset On The Golden Age (MP3-Download)
Die Schotten Alestorm sind optisch (live) gerne versifft und das machen sie auch gerne gestellt auf Promobildern, aber wenn man sich das tolle neue Albumcover der selbst ernannten Piraten-Metaller anschaut, weiß man wo (leider) Running Wild sparen. Alestorm haben das Piraten Flair von Running Wild, die manchmal nervigen Fanfaren Keyboards von Turisas und die Saufattitüde von Tankard (checkt mal den Hitsong: "Drink"). Dazu ein rollendes R mit schottischem Akzent und fertig ist eine ordentliche Piraten Metalparty bei der Puristen nur die sehr poppigen Keys stören und die nennen wir sie Plastikproduktion. Wenn man das abkann und mit etwas Folk und Seefahrerromantik klarkommt ist das Album "Sunset on the Golden Age" ein echtes Hitfeuerwerk. Ich denke da oft an eine etwas härtere Version der Nordsee-Rocker Santiano und das ist wirklich nicht böse gemeint! Bei "1741 - The Battle Of Cartagena" gibt es gar ein Intro das an alte 16 Bit Konsolen / Homecomputer erinnert und sicherlich auch einige Metalspießer aufregen wird. Mich regt (wie gesagt) nur die sterile Produktion und die etwas leisen Gitarren auf. Die Lieder sind ultraeingängig und auf Livetauglichkeit getrimmt, da passen Titel wie der Überohrwurm "Hangover" (grandiose Popsong Coverversion) natürlich sehr dazu. Am Ende gibt man mit dem Titelsong und mehr Gitarrenpower fast 12 Minuten Gas und das macht echt Laune da hier wirklich nicht gelangweilt, sonden gerifft und mit guten Chören gearbeitet. Ein kurzer Knüppelsong wie das fast schon Hardcore / Punk lastige "Wooden Leg" hätte ich auch nie erwartet.
Respekt, Alestorm - coole Scheibe für offene Metalfans und das mit dem Sound / der Produktion bekommt ihr hoffentlich auch noch hin.
Bis dahin: Party Hard!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Coole Scheibe! Besser als der Vorgänger!, 28. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Alestorm - die unangefochtenen Könige des Piratenmetals - melden sich mit einem Hammer-Album zurück, dass sowohl altbekannte, als auch neue Elemente vereint. Neben einem höheren Hitpotenzial als der Vorgänger, überzeugt diese Veröffentlichung vor allem durch die Coverversion des Dancefloor-Hits "Hangover".
Fazit: Dieses Album ist für Alestorm Fans ein absolutes Muss. Ob es für genreneugierige Fans auch einen guten Start in die Welt des keyboard-getränkten Piratenmetal der Schotten darstellt, lässt sich nur im Selbstversuch herausfinden...Anker lichten und Schiff Ahoi für Captain Bowes und seine Crew...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Yo Ho Ho, 4. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Sunset on the Golden Age (Audio CD)
Wenn ich Bands mit Alleinstellungsmerkmal aufzählen sollte, dann würde ALESTORM mit Sicherheit dazugehören. Auch auf ihrem neusten Werk Sunset On The Golden Age sind sich die Schotten treu geblieben und präsentieren Piraten-Party-Metal vom Feinsten. Dabei machen sie keine großen Experimente, die Songs sind wie immer einfach strukturiert, gehen sofort ins Ohr und man möchte sofort mitsingen. Mit dem Coversong von Hangover treffen sie meinen Geschmack nicht, was aber vielleicht auch daran liegt, dass ich den Song im Original schon nicht mag. Da berührt mich das fast schon epische Titelstück am Ende der Scheibe mehr und hier zeigen ALESTORM, dass sie mehr können als oberflächlichen Party-Metal. Insgesamt ein gutes Album, das aber noch Luft nach oben lässt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Frischer Wind in den Segeln, alte Stärken an Deck (und sogar die eine oder andere nicht für möglich gehaltene Überraschung), 25. August 2014
Würden sie den Titel des Openers ihres vierten Album wörtlich nehmen, müssten Alestom über die Planke gehen. Jedoch ist das Gegenteil der Fall, denn nachdem die Band kurz davor stand, an der eigenen Schlagzahl (Tour-Album-Tour) zu Grunde zu gehen, hat man sich eine Auszeit gegönnt. Frontmann Chris Bowes hat sich bei den Symphonic Metallern Gloryhammer den Kopf frei gerockt, sodass man jetzt mit "Sunset on the Golden Age" wieder in die Vollen gehen kann. Angesichts der Stimmungsfähigkeiten der Schotten könnte die Zukunft in der Tat rosig aussehen, zumindest wenn die Qualität der neuen Songs stimmt.

Was das angeht haben Alestorm wie immer alle Trümpfe in der Hand. Was früher gut war, kann heute nicht schlecht sein, und so landet "Walk the Plank" mit Keyboardteppich, Mitgröhl-Refrain, gefälligem Gitarrensolo und rauem Charme direkt den ersten Volltreffer. Noch ohrwurmiger wird es beim Stimmungskracher "Drink", der auf dem Fuße folgt. Dass nur von Keyboard-Fanfare und galoppierenden Drums begleitete Strophen absolut funktionieren können, haben die Kollegen Sabaton schon oft genug unter Beweis gestellt. Also tun es Alestorm ihnen gleich, präsentieren statt Kriegsgeschichten einen herrlich selbstironischen Schenkelklopfer-Text über rumdurstige Piraten, dessen Chorus unbestritten für vollen Ausschlag auf der Party-Skala sorgt. Meinen Kritikpunkt am Vorgänger "Back through Time" muss ich diesmal dann wohl auch zumindest teilweise revidieren, denn mit der süffigen Coverversion "Hangover" (Taio Cruz' Dance-Hit mit leicht verändertem Text) ist den Schotten tatsächlich eine Überraschung gelungen, die so wohl kaum jemand erwartet hätte. Von einem anderen Problem konnte man sich hingegen nicht komplett befreien, was allerdings weniger an einem fehlenden Händchen für Hits liegt, sondern vielmehr ein generelles Phänomen aller Partybands in der Schnittmenge aus Power und Folk Metal ist. So haben Alestorm zwar im Grunde alle Stücke mit einer gefälligen Melodie ausgestattet ("Magnetic North"), bei dem ganzen Schunkelpotential leidet jedoch zwischendurch schon mal die Aufmerksamkeit. Da ist es gut, wenn einen "Quest Squid Warfare" mit derben Blastbeats und Grind-mäßigem Gegrunze zwischendurch wach rüttelt, oder aber der regelrecht hysterisch vorgetragene Highspeed-Mosher "Wooden Leg!" die Gehörgänge frei pustet. So ist man als Hörer wieder voll bei der Sache, wenn uns Alestorm zu guter Letzt den elfeinhalbminütigen (!) Titeltrack präsentieren, ein Power Metal-Mammut epischen Ausmaßes mit heroischer Schlagseite, das man kaum in nur einem einzigen Durchgang zu fassen bekommt. Die - wenn auch relativ kurze - Pause hat den fünf Party-Piraten jedenfalls merklich gut getan und belohnt Fans und Musiker mit dem vielleicht besten Werk des bisherigen Schaffens. Wer zum Mediabook von "Sunset on the Golden Age" greift, kann überdies eine weitere, komplett neue Seite seiner Lieblinge kennen lernen, nämlich auf der "Rumplugged" betitelten Bonus-CD, welche die Briten erstmals von ihrer rein akustischen Seite präsentiert. Von wegen "keine Überraschungen".
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Klasse Album, 26. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sunset On The Golden Age (MP3-Download)
Was soll man großartig dazu sagen, außer das es eben Alestorm ist? Ich finde es klasse und es ist die typische "lustige" Pirate Metal Richtung, die man schon von den anderen Alben gewohnt ist.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Hammer, 16. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Steht den vorherigen Alben in keinster Weise nach! Die neuen Elemente sowie die Zusatzversionen geben den letzten Schliff; ich weiß nicht, was man noch besser machen könnte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stark, aber nicht überragend., 30. August 2014
Ein durchweg klasse Album, allerdings haben mir persönlich die Vorgängeralben besser gefallen. Das soll nicht heißen, dass dieses Album schlecht ist. Aber meiner Meinung nach fühlen sich einige Lieder irgendwie langweilig an. Die Lieder haben nicht mehr so einen einzigartigen Klang für sich wie auf den ersten beiden Alben, sondern höhren sich irgendwie "von der Stange an."
Trotzdem sind für Alestormfans klasse Songs dabei und das Album hat es verdient, von jedem Metalfan gehört zu werden.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Sunset On The Golden Age
MP3-Album kaufenEUR 8,99
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen