Kundenrezensionen


26 Rezensionen
5 Sterne:
 (24)
4 Sterne:
 (2)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 
‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Extrem atmosphärisch, 2. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Origins (Audio CD)
Ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber mit diesem Album ist Eluveitie wirklich was ganz ganz Großes gelungen. Als im Vorfeld bereits "The call of the mountains" auf youtube zu hören und zu sehen war, war ich schon völlig begeistert. Kritische Stimmen in den Kommentaren bejammerten den hohen "Pop"-Faktor, das "Nicht-mehr-wie-früher-Klingen", das "Nicht-Metal-sein". Andere hielten mit: "Klingt seit Jahren alles gleich" dagegen. Alles Kritik, die für die Pfeife ist.
Denn diese Scheibe ist eine extrem gelungene Weiterentwicklung. Man merkt, dass die Band immer mehr reift und sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruht, sondern wirklich Arbeit und Herzblut in ihre Werke steckt. Das ganze Album wirkt wie aus einem Guss, nichts ist überflüssiges Füllmaterial. Instrumenten- und produktionstechnisch auf verdammt hohem Niveau, und noch beeindruckender, was Chrigel an Texten aus dem Hut zaubert. In der Digibook-Edition ist ein fettes Booklet drin, in dem zu jedem Text Hintergrundinformationen zu finden sind. Man merkt, da steckt echt Köpfchen drin! Wahrscheinlich ein Grund, warum die Musik so verdammt authentisch rüberkommt. Man hat nie das Gefühl, dass da einer ein Liedchen trällert, das morgen schon wieder Schnee von gestern ist. Das ist Musik für die Ewigkeit! Das Video zu "A call of the mountains" (welches auch auf der Bonus-DVD zu finden ist) vermittelt ein visuelles Bild, dass sich auf die ganze CD übertragen lässt. Wenn ich die Musik höre, fühle ich mich genauso, wie das Video aussieht: Frisch, grün und moosig :D
Einzelne Lieder möchte ich eigentlich nicht herausheben, aber besonders angetan haben es mir neben "The Call of the Mountains" vor allem "The Nameless" und "The King".
Der Vollständigkeit halber sei dazu gesagt, dass das Video zu "The King" meiner Meinung nach nicht ganz so der Brüller ist, was in erster Linie an den sehr schnellen Schnitten und dem fetten Kajal von Chrigel liegt! Sehr schön auch die drei Live-Aufnahmen vom Feuertanz 2013 (da war Mary noch mit dabei)
An dieser Stelle übrigens noch ein Lob an die "Neue" an der Violine, sie macht ihre Sache ganz hervorragend :)
Ein dickes Minus gibts aber!
Auf der DVD wär noch total viel Platz gewesen für mehr Konzert!! :D
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "I am the Crown of Gallia!" oder: Die längst überfällige Krönung der Könige des Pagan Metals!, 12. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Origins (Audio CD)
Seit dem Wochenende nenne ich das nun schon sechste Studioalbum der schweizerischen Pagan-Metaller Eluveitie mein Eigen und es ist - soviel sei schon mal gesagt - wieder über jeden Zweifel erhaben. Echt unfassbar, was dieses Oktett (bei dem mit Nicole Ansperger, die als Nachfolgerin für Meri Tadic einen tadellosen Einstand feierte, eine neue Violinistin mit von der Partie ist) auch dieses Mal wieder auf die Beine gestellt haben.
Bevor ich auf die einzelnen Songs eingehe, muss man auch bei "Origins" wieder das tolle Booklet loben, dieses Mal bei der DVD-Edition eingearbeitet in die Papphülle mit den beiden Disks, sodass man wirklich schon fast ein richtiges Buch in den Händen hält, während die Scheibe ihre ersten Umdrehungen im CD-Player macht. Hier besonders erwähnenswert sind die ausführlichen Stories und Hintergrundgeschichten zu jedem einzelnen Song.

Bewerten werde ich im Folgenden nur die vollwertigen Songs:

1. Origins
Schönes Intro, erinnert an das von "Helvetios". Tut seinen Zweck, indem es einen schnurstracks in die Welt der Helvetier zurückversetzt.

2. The Nameless
Fetziger Song zu Beginn. Zeigt sehr früh, dass der musikalische Weg aus "Helvetios" auch auf dieser Scheibe fortgesetzt wird. Harte Death Metal Riffs garniert mit Eluveite-typischen Folkmelodien.
8/10

3. From Darkness
Dieser Track wartet mit einem unheimlich gänsehautmäßigen Refrain auf! Auch er ist wieder sehr schnell gehalten und macht alles richtig.
9/10

4. Celtos
Das erste Mal, dass auf "Origins" die tolle Gesangskombination von Chrigel und Anna Murphy zu Tragen kommt. Auch das erste Lied des Albums, welches nicht auf Englisch geschrieben wurde.
Toller Song, könnte für mich auch auf "Ven" stehen. Hier bekennen sich Eluveitie auf jeden Fall zu ihren Wurzeln. Fans von "Evocation" dürften hier erstmals auch wieder voll auf ihre Kosten kommen!
10/10

5. Virunus
Nachdem "Celtos" eher im Midtempo gehalten war, drücken die Schweizer nun wieder ordentlich auf die Tube. "Virunus" ist wieder schnell, laut, hart. Wieder ein typischer Eluveitie-Song, allerdings ohne das gewisse Etwas.
8/10

6. Nothing (Intermezzo)
Das erste Intermezzo" des Albums, auf dem die Geschichte von Origins" weiter vorangebracht wird.

7. The Call Of The Mountains
Dieser Song war einer derer, die man schon lange vor ET des Albums im Internet anhören konnte. Er wurde auf allen, in der heutigen Schweiz geläufigen Sprachen aufgenommen und ist damit ein Unikum. Hier ist er in der englischen Version enthalten und dürfte durchaus die Geister scheiden. Definitiv ist "The Call Of The Mountains" der poppigste Eluveite-Song, doch er hat eine schöne Melodie, die den Song trägt, außerdem wird auch er von der fabelhaften Stimme von Anna Murphy bereichert. Ich höre ihn sehr gerne. Mal was anderes.
9/10

8. Sucellos
"Sucellos" löst dann auch sogleich alle Zweifel in Luft auf, dass Eluveitie softer werden würden. Im Stile eines "Havoc" oder "The Siege" wird einem hier ordentlich der Gehörgang entrümpelt. Absolute Moshpit-Gefahr ergibt sich aus dem Intro mit nachfolgendem Doppelbass-Gewitter. Dürfte auf Konzerten für Furore sorgen!
10/10

9. Inception
Nicht weniger hart, dafür um einiges düsterer kommt "Inception" daher. Dieser Song ist der wohl am schwersten Zugängliche des Albums. Entfaltet aber nach mehrmaligem Hören eine anziehende Faszination - auch so hat man diese Band bislang sehr selten gehört.
8/10

10. Vianna
Und wieder ist es Anna Murphy, die ihren nächsten großen Auftritt hat. Hier wieder im Duett mit Chrigel in einem Song, der wohl den Part von "A Rose for Epona" übernehmen soll, wenngleich er demgegenüber ein bisschen abfällt. Dennoch sehr atmosphärisch und zerbrechlich. Gefällt mir.
9/10

11. The Silver Sister
Und wie es schon in den vorigen Songs auf "Origins" der Fall ist - nach einem eher langsameren Stück knallt es nun wieder richtig. Bei "The Silver Sister" holt mich Chrigel mit einem sehr verzweifelt und wehklagend klingenden Gesang in den Strophen ab, während der Refrain durch eine weiche Flötenmelodie eine sehr ungewöhnliche aber gleichzeitig für die Band auch wieder typische Note erfährt.
10/10

12. King
Und erstklassig geht es auch weiter. "King" ist eine Wucht. Kurzum. Für mich eines der Überlieder von Eluveitie albumübergreifend. Hier stimmt einfach alles. Ich kann das schwer an bestimmten Dingen festmachen, aber "King" vereint alles, was man an Eluveitie liebt (außer dass dieses Mal Anna als Sängerin nur sehr zurückhaltend am Ende ein paar Akzente beisteuert). Könnte ähnlichen Kult-Status erreichen wie seinerzeit ein "Inis Mona". Meines Erachtens das musikalische Highlight des Albums, trotz dem Umstand, dass es die erste Singleauskopplung war.
10/10

13. The Day Of Strife
Nach zwei so überragenden Tracks ist es natürlich für den darauffolgenden Song schwer, gut wegzukommen. "The Day Of Strife" ist schnell und macht im Endeffekt nichts falsch, ist aber auch nichts Besonderes. Am ehesten von allen Songs auf dem Album ein Skip-Kandidat, andere Bands würden sich für so einen Song allerdings trotzdem die Finger abschlecken.
7/10

14. Ogmios (Intermezzo)
Ein letztes Intermezzo leitet den abschließenden Song des Albums ein...

15. Carry The Torch
Auch "Carry The Torch" beschließt "Origins" jetzt nicht mit einem absoluten Feuerwerk, sondern ist ein solider Eluveitie-Song, hauptsächlich im Mid-Tempo, der ähnlich wie der Track davor, gegen die Wucht, die zuvor "King" erzeugte, etwas alt aussieht. Bei so einem langen Album mit erneut 12 vollwertigen Songs ist es meines Erachtens aber kein Beinbruch, wenn ein oder zwei davon keine Riesen-Hits sind, sondern eher nur das Gesamtkunstwerk abrunden.
7/10

16. Eternity (Outro)
Wo es ein Intro gibt, darf natürlich auch ein Outro nicht fehlen, in dem "Origins" durch ein paar abschließende Worte vor sanften, keltischen Klängen allmählich zu einem schönen Ende kommt.

Gesamtwertung (12 bewertete Songs): 105 von 120 Punkten!

Das würde streng genommen, auf Sterne umgemünzt 4,37 ergeben. Allerdings finde ich "Origins" als Gesamtwerk einfach wieder gnadenlos überzeugend, musikalisch abwechslungsreich und gleichzeitig auch als eine Ode an die eigenen Stärken der Band, die sich unterm Strich treu bleibt. Deshalb gebe ich gerne 5 Sterne für "Origins", wenngleich ich es möglicherweise einen ganz winzigen Ticken hinter "Helvetios" einordnen würde.

Fans, die Eluveitie hauptsächlich für Musik, wie sie auf "Evocation" dargeboten wird, lieben, sollten sich die Platte vor dem Kauf meines Erachtens zumindest einmal anhören. Denn "Origins" ist wieder ein sehr hartes, brachiales Album geworden, zwar garniert mit guten, auch ruhigen Zwischentönen, aber eben doch wie "Helvetios" sehr nah am Death Metal.
Allen, denen wie mir die musikalische Entwicklung, die die Band vor allem seit "Helvetios" gemacht hat, vollends zusagt, dürfen bedenkenlos zugreifen und sich über die beste Folk Metal-Scheibe des Jahres freuen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Folk + Melodic Death = Eluveitie, 15. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Origins (Audio CD)
Ich Kenne Eluveitie seit 2008 von da an haben sie mich voll in ihren bann gezogen, für mich steigern sich Eluveitie album zu album. Sie experimentieren, verfeinern ihren sound und Anna als sängerin kommt mehr zum einsatz was ich absolut toll finde.

Höre das album schon seit erscheinungstag und bin total geflasht, zwar machen sie nicht viel anders als auf anderen alben aber sie haben auf Origin ihren sound weiter geschliffen, schon alleine 'Sucellos, Vianna, Day of scrife' haben mir gänsehaut verpasst, das passiert mir sehr selten.

Wer folk mit modernen harten sound sucht der ist bei Eluveitie richtig.

Origins ist für mich definitiv das stärkste album.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Schweizer Qualitätsprodukt, 2. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Origins (Audio CD)
Noch Anfang dieses Jahres gewannen Eluveitie den Swiss Music Award in der Kategorie Bester Live Act und das als erste Metal Band überhaupt. Mit ihrer Mischung aus keltischem Folk- und Death-Metal haben sie schon längst eine eigene Stilrichtung geschaffen die sie im Laufe der Zeit immer weiter entwickelt haben. Origins schließt dabei nahtlos an das Vorgängerwerk an und präsentiert 16 abwechslungsreiche und gut instrumentalisierte Songs. Wurde Helvetios schon für das vielleicht beste Album der Bandgeschichte gehandelt, so beweisen die Schweizer, dass sie dieses Niveau halten können. Bagpipes, Geige, Whistles und Co. kommen reichhaltig zum Einsatz und werden dabei von teilweise hämmernden Drums und Bässen unterstützt. Wirkliche Schwächen sind auf diesem Album kaum zu erkennen und meckern wäre hier jammern auf hohem Niveau.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen verdammt gut, 9. August 2014
Von 
Aloysius Pendergast - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Origins (Audio CD)
Die Schweizer Folk Metaller Euveitie sind für mich ein recht unbeschriebenes Blatt! Ich habe die Band mal vor Jahren auf einem Festival kurz aus der Ferne gesehen und das war es. Ehrlich gesagt bin und war ich der ganzen Folk Rock / Metalbands auch recht überdrüssig. Doch das 2014er und schon sechste Album "Origins" sollte mich eines besseren belehren. Das Teil rockt und ballert gut!
Melodic Death Metal mit Folk und leichtem Heavy Metal Einschlag ist echt mal was anderes als die ganzen Deutsch singenden Mittelalterbands der letzten 10 Jahre. So Pagan wie sie sein sollen klingen die Musiker für mich nicht, aber das kann ja auch bei alten Werken anders sein! Eluveitie haben echt Biss sind flott und nutzen Instrumente wie Violine, Drehleier und Cello eher als Beiwerk denn als Mittelpunkt der Lieder. Das Septett (!) hat auch auch zwei Sänger den gutturalen Christian Glanzmann (das letzte Gründungsmitglied) und Drehleierspielerin Anna Murphy. Wenn man sich die Besetzungsliste der Truppe anschaut sind schon viele Leute gegangen und gekommen, was in diesem tourfreudigen Business keine Seltenheit ist. "Origins" lebt von der sehr großer Abwechslung, drückender Produktion und einer geschickten Mischung bekannter Zutaten die so irgendwie frisch und interessant klingen. Sehr kurze "Hörspiele" mit weiblicher Erzählerstimmen wie bei "Nothing" oder "Ogmios" wirken mit unter einer Minute wie Intros und mystisch. Dazu gibt es noch instrumentale In/ Outros mit männlicher Erzählerstimme, ein Stilmittel was mich positiv an Truppen von Acts wie Rhapsody oder Blind Guardian erinnert. Das riecht nach Fantasy und Konzeptstory und scheint es wohl auch zu sein wie Sänger Christian sagt: ""Origins" beschäftigt sich mit der keltischen Mythologie, oder, etwas präziser, mit ätiologischen Sagen aus Gallien im Besonderen. Noch was zum Gesang: das Zusammenspiel beider Stimmen ist nicht kitschig und auch nicht permanent wie z.B. bei vielen Gothic Metal Bands. "Origins" ist definitiv eine spannende Scheibe die mit vielen Details und zur Geschichte passendem Artwork ("Das Cover wurde unter der wissenschaftlichen Betreuung von Experten der Universität Zürich gestaltet und stellt den Succelus Heiligenschein der gleichnamigen Statue dar").
Folk Metal mit Biss, Melodie und Härte - mehr davon!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Inis Mona ist zurück, 23. September 2014
Von 
W. Mühlbauer - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Origins (Audio CD)
Da ist er wieder, der bretonische Einfluss, die Wurzeln dieser Pagan-Death-Metal-Truppe aus der Schweiz, El-Veiti ausgesprochen. Der Einfluss des bretonischen Barden Alan Stivell, der seinen Höhepunkt im gecoverten Tri Martolod fand, das bei Eluveitie Inis Mona heißt, ging auf dem weiteren Weg der Band immer mehr verloren, und war bei Helvetios gänzlich verschwunden; entsprechend schwer war für mich dieses Werk auf hohem instrumentalen Niveau zugänglich, da ihm das Melodische fehlte.

Die Melodien sind auf Origins zurück, und der Titel hält, was er verspricht: wir hören wieder Death-Metal mit keltischem Einfluss - gewaltig, melodiös mit großen Spannungsbögen.

Und Inis Mona auf diesem Silberling heißt ... na wie wohl? Ganz klar Celtos.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen der Höhepunkt (bis jetzt), 24. August 2014
Von 
Micky (Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Origins (Audio CD)
Mit dieser Scheibe bringen Eluveitie all das auf den Punkt, woran sie seit Jahren arbeiten. Die Qualität des Sounds ist absolut top. Die Songs stimmig, abwechslungsreich. Die Mischung von Metal und Folk so perfekt, dass es nichts gekünsteltes mehr gibt. Ich möchte den Jungs und Mädels um Chrigel Glanzmann einfach nur gratulieren für diese hervorragende Arbeit.
Was bei Helvetios noch nicht ganz rüber gebracht werden konnte, haben sie nun geschafft.
Mir scheint, dass sie CD für CD auf diesen Höhepunkt hingearbeitet haben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Mehr denn je: saubere Schweizer Feinkost, 15. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Origins (Audio CD)
Produkte aus der Schweiz sind meist von bester Qualität. Auch in Sachen Musik scheint das zuzutreffen – zumindest was Eluveitie betrifft. Die achtköpfige (!) Formation bereichert schon seit über einem Jahrzehnt Freunde harter Musik mit dem wohl besten Folk Metal, den man derzeit finden kann. So weit, so gut. Auf ihrem neuesten Werk „Origins“ aber schafft das Oktett seinen bisherigen schöpferischen Höhepunkt – jegliche Schwächen und Längen, die es auf den früheren Werken vereinzelt nochmal gegeben hat, gehören nun der Vergangenheit an. Als wirklichen Schwachpunkt kann man auch „The Call Of The Mountains“ nicht werten, obwohl hier die Entfernung zur Popmusik schon sehr gering ist. Ansonsten: Auch wenn nach wie vor Eingängigkeit in den Refrains Trumpf ist, so gibt gerade die Death Metal- Fraktion auf „Origins“ mächtig Gas. Dazu setzt es verschiedenste alte Instrumente (Dudelsack, Flöten, Harfe, Drehleier, Geige, Mandoline) sowie den gewaltigen Gesang von Chrigel Glanzmann, teilweise im Duett mit der sanften Stimme von Anna Murphy – also all das, wofür man Eluveitie kennt und schätzt. Heraus kommen ebenso harte wie geniale Hymnen wie „The Nameless“, „From Darkness“, „Virunus“, „Vianna“, „King“ oder „Carry The Torch“, übertroffen nur noch vom fantastischen „Celtos“. Man kann nur so viele Hördurchgänge wie möglich empfehlen, wenn man all die musikalischen Feinheiten und vielschichtigen Melodien entdecken will, mit denen Eluveitie ihre Lieder fast schon überhäufen. Zweimal zeigen sich die Schweizer sogar brutal wie selten („Sucellos“, „Inception“).
Insgesamt aber ändern sich Eluveitie wenig, ziehen ihr Ding durch, bündeln aber dabei all ihre bisherigen Stärken, nicht nur musikalisch, auch textlich: Wieder einmal hat man tief in alten Schriften über Gallien herumgewühlt und erzählt daher von Königen, Stadtgründungen und immer wieder von einem Gott der Dunkelheit, den die Kelten als ihren Stammvater ansahen und zu dem sie nach dem Tod auch wieder zurückkehren wollten. Daher, so stellt man in „From Darkness“ völlig richtig fest, hat Dunkelheit nicht zwangsläufig mit etwas Negativem zu tun. Bester Beweis ist das Album mit seinem schlichten schwarzen Cover: Trotz der erfreulich hohen Spielzeit ist kein Lied langweilig, fast alles bleibt nachhaltig hängen und an der spielerischen Klasse der Musiker ist sowieso nicht zu zweifeln. Ein wissenschaftlich erklärendes Booklet sowie eine starke DVD komplettieren das Ganze.
Die acht modernsten Kelten aller Zeiten erklimmen den Berggipfel, dürfen vom Gipfelkreuz aus in die Alpenlandschaft herabblicken und erkennen: Sie haben sich mit „Origins“ nicht nur ihr eigenes Meisterwerk gesetzt, sondern mit einem Schlag auch das Album des Jahres 2014 rausgebracht. Respekt für dieses Stück uriger, authentischer und hochwertiger Musik!

Origins (Intro)
Düster beginnt das Album; man wird zu „The Nameless“ mit seiner wunderbaren Leitmelodie schon mal hingeführt. Der Dudelsack erzeugt neben aller Düsternis auch eine gewisse Aufbruchsstimmung.

The Nameless (4,5 / 5)
Gleich zu Beginn hämmernder Doppelbass, während sich im Kontrast dazu die flotte, fröhliche Melodie entfaltet. Zu „Hey“- Rufen für die Konzerte, Hintergrund- Chören und schüttelnden Riffs steigt dann auch Sänger Chrigel mit urigem Grimm ein. Das Vaterunser bezogen auf eine namenlose keltische Gottheit! Schon mal ein sehr guter Anfang!

From Darkness (4,5 / 5)
Steht dem Vorgänger in Sachen Qualität in nichts nach, beginnt aber – trotz des Titels – eher fröhlich und rein akustisch mit Geige und Flöte. Mit zunehmender Dauer steigt auch die Geschwindigkeit und es wird aggressiver, bevor der getragene Refrain einen Ruhepol darstellt. Echte Hymne!

Celtos (5 / 5)
Absolut genial: Startet in keltischer Tradition mit Zupfern und Flöten sowie dem überragenden Gesang von Anna Murphy. Kurz nach dem Einstieg des männlichen Gesangs wird das Ganze auf Grundlage harter Riffs fortgeführt, bleibt aber fröhlich. Der Text prägt sich, obwohl in alter Sprache, schnell ein. Bester Titel des Albums – jeder Kelte würde sich verbeugen!

Virunus (5 / 5)
Der nächste Hammer: Wechselt zwischen sanften Harfenklängen und einer enormen Härte ab, was die Sache spannend macht. Die Strophen entwickeln sich zunehmend aggressiv, während der einprägsame Refrain („One man…!“) für eine gewisse Epik sorgt. Stark: Trommeln und „Vir!“- Rufe.

Nothing (Intermezzo)
Klingt etwas seltsam; andächtige Athmosphäre, während eine Frauenstimme spricht.

The Call Of The Mountains (3 / 5)
Ein leichteres Lied von enormer Eingängigkeit, die Strophen sanft und besinnlich. Recht guter Gesang, im Refrain allerdings („Uuuuuh…“) wirkt alles etwas zu poppig. Ist das jetzt also Radio- Musik? Nein, natürlich nicht, immerhin herrschen traditionelle Instrumente und eine gewisse Grundhärte vor. Der Kinderchor am Schluss ist aber dann doch irgendwie überflüssig.

Sucellos (4 / 5)
Volle Breitseite! Beginnt ruhig und düster, entwickelt sich nach kurzer Zeit zu einem höchst aggressiven Titel mit schüttelnden Riffs und schnellem Schlagzeug. Völlig abgefahrene Töne der Blasinstrumente gehen sofort ins Ohr, der Refrain allerdings weniger. Überraschend eine weibliche Vokal- Sprech- Einlage zum Schluss.

Inception (4 / 5)
Erneut ein Maximum an Härte: Auf die Worte „There was nothing“ folgt ein ebenso vernichtendes Brett an Gitarren und Schlagzeug, von besessenem Kreischgesang begleitet. Trotzdem erweist sich der Refrain als melodisch und eingängig. Zwischendrin wird’s mit einer Sprechpassage ruhiger.

Vianna (4,5 / 5)
Einer der eingängigsten Titel, der beschwinglich startet, dann aber auch zu harten Riffs übergeht. Trotzdem eins der weniger harten Lieder. Das dritte Lied mit weiblichem Gesang, in den im Ohrwurm- Refrain Chrigel kompromisslos hineinbrüllt. Trommeleinlage mittendrin – starkes Ding!

The Silver Sister (3,5 / 5)
Beginnt synthetisch, was wohl irgendwie für die Athmosphäre des Mondes stehen soll. Der Rest aber mag so gar nicht zu dem passen, was man sich landläufig unter Mond vorstellt. Treibender Rhythmus, der in einen melancholisch- melodischen Refrain übergeht. Verblasst trotzdem etwas.

King (5 / 5)
Schon vorab veröffentlicht, steigert sich aber mit jedem Hören. Fröhliche Melodie paart sich mit schüttelnden Gitarrenriffs. Eine starke Gesangsleistung von Chrigel macht nicht nur den Refrain, sondern sogar die Strophen höchst eingängig. Aufgemerkt: Mittendrin ein total abgefahrenes Duett, in dem Geige und Schlagzeug um die Wette rasen.

The Day Of Strife (4 / 5)
Beachtliche Qualität, sticht aber nicht so heraus und geht deshalb im Vergleich zum anderen Material ein wenig unter. Das mindert jedoch nicht die Einzelleistung: keltische Männer- Rufe und eine fröhliche Leitmelodie zeichnen dieses schnelle, teils auch aggressive Stück aus.

Ogmios (Intermezzo)
Sehr kurze Einlage, in der ein Kind zu Wort kommt.

Carry The Torch (4,5 / 5)
Nach einem flotten Einstieg erklingt plötzlich düsterer keltischer Sprechgesang. Das Tempo zieht wieder an; das Lied klingt durch das herrrrlich gerollte R recht brutal, obwohl es mehr auf Melodien als auf Härte setzt. Hymnischer Refrain und am Schluss sogar ein Gitarrensolo. Stark!

Eternity (Outro)
Der passende Ausklang besticht wieder durch eine herrliche Melodie des Dudelsacks. Der Titel ist gut gewählt: „Origins“ ist wirklich ein Album für die Ewigkeit!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eluveitie in Bestform, 8. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Origins (Audio CD)
Mit diesem brillianten Album schaffen Eluveitie einen neuen Meilenstein in ihrer Diskografie. Waren sie mit Everything Remains... hart am Werk, und mit der Helvetios etwas experimenteller, so ist die neue Scheibe eine perfekte Mischung aus dem, was Eluveitie ist: Geschichtsunterricht im Metal, und das auf ehrliche und direkte Weise.

Absolute Kaufempfehlung...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Wunderbare Musik auf perfekter Scheibe, 7. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Origins [Vinyl LP] (Vinyl)
Lange habe ich auf das Album gewartet. Selbst nachdem es längst auf Soundcloud, Spotify und Co. anhörbar war, habe ich weiter gewartet bis meine Platte kam.
Und ich muss Sagen, das Warten hat sich mehr als gelohnt!!
Ich liebe diese Platte, ihren Sound, die Instrumente, die Lyrics, einfach alles.

Dies ist bisher die beste Vinyl-Platte, die sich in meiner Sammlung befindet.
Nie habe ich eine perfektere Pressung erlebt. Störgeräusche sind während des ganzen Abspielvorgangs kaum bis gar nicht vorhanden.
Dies gibt der Platte eine Atmosphäre die unbegreiflich ist.
Außerdem muss ich ein großes Lob an die Toningeneure geben, die für das Vinyl-Master verantwortlich waren.
Die CD, die zwar auch ein (für heutige Zeiten) relativ gutes Master hat, allerdings voll auf Pegel gestimmt ist, kann gleich wieder einpacken gehen.

Hier ein Vergleich der DR Werte:
Origins [Vinyl]:[...]
Origins [CD]: [...]

Das ist wohl mehr als deutlich. Ein aktuelles Metal Album mit einem derart gutem Master gab es wohl schon sehr sehr lange nicht mehr (hab zumindest sonst keines gefunden)

In diesem Sinne: Absolute Kaufempfehlung

Stop the Loudnesswar!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Origins
Origins von Eluveitie
MP3-Album kaufenEUR 9,89
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen