Kundenrezensionen


12 Rezensionen
5 Sterne:
 (2)
4 Sterne:
 (8)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Pekkala ermittelt wieder
Historische Kriminalromane, noch dazu in den 30iger Jahren und wie in diesem Fall (und auch schon im erste Buch "Der rote Zar" von Sam Eastland, welches ich gelesen und als sehr gut empfunden hatte) in Russland spielend, sind absolut mein Ding. Entsprechend neugierig war ich auch, als nunmehr der zweite Fall des russischen Ermittler Pekkala zu kaufen gab. Dieses Mal...
Vor 20 Monaten von Oehler veröffentlicht

versus
2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Panzer, der den Krieg verändert
Der Panzer, der den Krieg verändert
Pekkala, ehemaliger Sonderermittler des Zaren und im ganzen Land als das Smaragdauge bekannt, steht nun unter Stalins Führung im Dienste der russischen Regierung. Er ist einer der Wenigen, die das Wort gegen Stalin erheben können ohne das ihm der Kopf abgeschlagen wird oder um sein Leben fürchten muss. Sein...
Vor 15 Monaten von Sky veröffentlicht


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Pekkala ermittelt wieder, 24. Juni 2013
Von 
Oehler "290873" (Magdeburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Historische Kriminalromane, noch dazu in den 30iger Jahren und wie in diesem Fall (und auch schon im erste Buch "Der rote Zar" von Sam Eastland, welches ich gelesen und als sehr gut empfunden hatte) in Russland spielend, sind absolut mein Ding. Entsprechend neugierig war ich auch, als nunmehr der zweite Fall des russischen Ermittler Pekkala zu kaufen gab. Dieses Mal spielt die Handlung im Jahr 1939 und es geht um ein geheimes Projekt der russischen Führung, den sogenannten T34 (diesbezüglich einfach mal die Inhaltsbeschreibung zu diesem Buch durchlesen). Nachdem der für den Bau des T34 zuständige Chefingenieur Nagorski tot aufgefunden wird, kommt auf persönlichen Wunsch von Stalin der russische Ermittler Pekkala, genannt das Smaragdauge, ins Spiel. Mit Hilfe seines Assistenten (der auch schon aus dem ersten Buch bekannt ist) soll er den Mord (oder ist es doch nur ein Unfall) aufklären. Aus meiner Sicht ist Sam Eastland mit diesem Buch wieder ein richtig guter, historischer Kriminalroman gelungen, auch wenn ich diesen nicht ganz so gut fand, wie sein Erstlingswerk. Irgendwie fehlte mir auch schon im ersten Buch ein bisschen was an der Figur des russischen Ermittlers Pekkala, denn immerhin wird dieser ja als sagenumworben beschrieben. Das Smaragdauge, geheimer Sonderermittler des russischen Zaren, der für dessen Sicherheit persönlich verantwortlich war und vor dem die Bevölkerung förmlich gezittert hat, wenn er irgendwo auftauchte, davon spürte ich beim Lesen relativ wenig. Im ersten Buch, sicherlich auch weil die Handlung und die Figur noch neu waren, ist mir das noch nicht so wirklich aufgefallen, aber in diesem Buch schon. Die Figur hat ganz normale Schwächen und eigentlich auch nichts wirklich Außergewöhnliches zu bieten. Dennoch ist die Handlung dieses Romans spannend und auch gut geschrieben. Wie schon im Erstlingswerk, springt der Autor auch in diesem Roman immer wieder zwischen Gegenwart (den Ermittlungen zum Tod des Chefingenieur Nagorski) und der Vergangenheit (Rückblick auf die Zeit unter dem Zaren, insbesondere dem Mord an Rasputin) hin und her. Alles in allem ein gelungener, spannender und historisch auch interessanter Kriminalroman, den ich (wie auch schon das Erstlingswerk) gern mit vier von möglichen fünf Sternen bewerten möchte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sonderermittler Pekkala ist zurück - Band 2, 16. Juli 2013
Von 
Stephan Seither (Berg / Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Sam Eastland verknüpft, wie auch schon im ersten Band (Roter Zar), fiktive Handlung mit belegbarer Zeitgeschichte - Sonderermittler Pekkala hat sein Handwerk vor der Russischen Revolution erlernt, war seinerzeit der Zarenfamilie treu ergeben - nun, Jahre später, hat er direkten Zugang zu Stalin und soll für den Diktator herausfinden, wer die Entwicklung des geheimen Panzerprojektes "T-34" zu sabotieren versucht.

Die treibende Kraft des Panzerprojektes, Oberst Nagorski, ist unter fragwürdigen Umständen ums Leben gekommen - Freunde hatte der ehrgeizige Oberst wenige...

Blutrünstige ist die Handlung nicht - der Autor schafft es ohne Leichenberge zu begeistern - es ist die Mischung zwischen Historie und Fiktion, welche die Story zu einem besonderen Lesevergnügen macht.

Pekkala, ausgestattet mit einem sog. "Schattenpass", kann sich in Russland frei bewegen, hat direkten Zugang zu allen möglichen Industrie-/Militäranlagen - an der Seite des hervorragenden Kriminalisten Pekkala und dessen sympathischen Assistenten Kirow vermittelt einem der Autor einen glaubwürdigen Eindruck, wie es damals (1939) zugegangen sein mag - in Russland unter Stalin... - darüber hinaus "erinnert" sich Pekkala regelmäßig an seine eigene Herkunft, sowie sein Leben im zaristischen Russland und die Anfangsjahre des kommunistischen Umsturzes.

Wenn auch am Ende "Motiv" und "Mörder" ein wenig konstruiert erscheinen mögen, wofür ich einen Stern abziehe - so hoffe ich doch sehr, dass Eastland nicht zu lange auf Band 3 warten lässt - langsam, aber sicher wächst mir Pekkala nämlich ans Herz! Würde mir die komplette Truppe am liebsten auf der Kinoleinwand anschauen können.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gut gemachter Krimi in einer sehr interessanten Zeit., 28. Februar 2014
Erster Satz: "Auf der Motorradbrille blitzte das Sonnenlicht, als der Fahrer den Hügelkamm erreichte."

Meine Meinung
Mir hatte der erste Band um Pekkala schon sehr gut gefallen, so dass ich den zweiten auch lesen musste. Diesmal spielt die Geschichte zehn Jahre später. Pekkala arbeitet immer noch für Stalin und ist nicht nach Paris gegangen, wo Ilja lebt. Der Oberst Nagorski kam ums Leben. Er wurde von einem Panzer überrollt. Pekkala übernimmt den Mordfall, weil Nagorski im Verdacht stand, Pläne von den Panzer an die Deutschen zu verkaufen und er ihn deswegen schon verhörte.

Die Geschichte wird wieder mit Rückblenden aus der Zeit erzählt, in der Pekkala für den Zaren arbeitete. Allein dadurch finde ich die Bücher so interessant. Sehr gut gemacht und durch einander kommt man auch nicht.

Fazit
Gut gemachter Krimi in einer sehr interessanten Zeit.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Panzer, der den Krieg verändert, 7. Dezember 2013
Der Panzer, der den Krieg verändert
Pekkala, ehemaliger Sonderermittler des Zaren und im ganzen Land als das Smaragdauge bekannt, steht nun unter Stalins Führung im Dienste der russischen Regierung. Er ist einer der Wenigen, die das Wort gegen Stalin erheben können ohne das ihm der Kopf abgeschlagen wird oder um sein Leben fürchten muss. Sein neuester Auftrag verschlägt ihn zu der Entwicklung eines Panzers. Der T-34, der von Stalin große Bedeutung hat und für dessen Entwicklung höchste Geheimhaltung gilt, soll alles bisherige in den Schatten stellen. Doch Oberst Nagorski, hauptverantwortlich für dieses Projekt, scheint von seinen eigens konstruierten Panzer zerquetscht worden zu sein. Pekkala soll der Sache auf den Grund gehen, denn jemand steckt hinter diesem Tod, der als vermeidlicher Unfall gilt. Ist Nagorski wirklich einem Attentat zum Opfer gefallen? War es nur ein Unfall? Wer weiß vom Panzerprojekt und will es verhindern? Steckt der Feind in den eigenen Reihen?

In Pekkalas zweiten Fall stehen wir kurz vor dem zweiten Weltkrieg, der über Europa hereinbricht. Pekkala versucht dies zu verhindern und kann mit seinen Schattenpass durch Russland marschieren ohne das ihm jegliche Konesequenzen drohen. Er darf sich alles nehmen, man darf seine Motive nicht hinterfragen, jeder ist gezwungen ihm zu gehorchen und ihm zu geben, was er verlangt.. Nur sehr wenige sind im Besitz eines solches Passes, der ihnen alle möglichen Rechte einräumt. Gemeinsam mit seinem Assistenten Kirow, der im ersten Fall zu ihm gestoßen ist und nun zum Major erhoben wurde, ermittelt er diesen politisch wichtigen Fall und liefert sich mit ihm witzigen und teilweise ernsten Schlagabtausch. Während beide im ersten Fall noch ziemlich blass wirkten, entwickeln sie sich zu vollwertigen Charakteren mit eigenwilligen Eigenschaften. Kirow, als leidenschaftlicher Koch und Genießer, verurteilt gerne und oft Pekkalas einfache Art, seine Essgewohnheiten und vor allem seinen Hang zur Kleidung, die andere Menschen zu ihrer Beerdigung tragen. Im Gegensatz ist das Mysterium Pekkala eine bodenständige und herzensgute Person.
Die Menschlichkeit der Beiden trägt den Roman. Sie sind keine Übermenschen mit fast schon übernatürlichen Fähigkeiten, sondern vielmehr Persönlichkeiten mit gewissen Talenten, die sie zum Einsatz bringen können. Doch hier fangen die Probleme an: Pekkalas absolutes Gedächtnis wird im zweiten Fall nicht einmal genutzt, geschweige denn erwähnt und oftmals wirkt er fast schon hilflos herumirrend, darauf wartend, dass einfach irgendetwas geschieht. Der Ermittelungsprozess ist dadurch eher schleppend und entstehende Ergebnisse kratzen nur an der Oberfläche, obwohl sie pointiert sind und den Anstoß für interessante Wendungen geben oder geben könnten.
Das Geschehene stoßt sich seine Knie leider oft an den Kanten der Logik. Zwar fängt Sam Eastland die kalte russiche Stimmung ein, aber es gelingt ihm nicht das Diktatorische und Stalins Herrschaft auszuarbeiten oder in irgendeiner Weise das Leiden der Bevölkerung abzulichten. Nicht einmal kommen die beiden Ermittler damit in Berührung und so wirkt die Geschichte im historischen Kontext, in dem sie steht, ziemlich deplatziert. Auch die Handlung selbst hat mit seinen Problemen zu kämpfen. Die Ereignisse können einfach so geschehen ohne das plausibel erklärt wird, warum in einem kontrollierten Staat, vor allem bei einem solchen Projekt, solche Fehler passieren können ohne das jemand davon Wind bekommt. Das Pekkala, auch wenn er fast eine Art Legende darstellt, einen solchen Sonderstatus bei Stalin genießt und ihn sogar verhöhnen darf, schadet der authentischen Seite des Romans anstatt ihr interessante Facetten zu verleihen. Es schadet zudem den Spannungsmomenten, die "Der rote Sarg" besitzt, aber durch solche logischen Fehler reduziert werden.
Erzählt ist das Ganze wieder, wie im Vorgänger, in zwei Zeitebenen. Einmal die Haupthandlung, die aus Sicht von Pekkala den Verlauf schildert, wie er den Fall rund um dem Tod von Nagorski und die Gefährdung des Projektes um den T-34 bearbeitet, und die Rückblenden aus seinem Leben, als er noch Sonderermittler des Zaren war, Anschläge überlebt und Rasputin ein Berater der Zarenfamilie war. Dieser Wechsel führt dazu, dass Pekkalas Persönlichkeit tief beleuchtet wird und gerade seine menschliche Seite immer spürbarer wird. Gerade die Rückblenden geben Erkenntnisse preis, die einen immer wieder verwundern und dem Roman eine gewisse Dynamik verleihen.
Nichtsdestotrotz bleiben die logischen Lücken, die sich im Laufe der Geschichten nur vergrößeren statt verschlossen werden. Vor allem am Ende kommen immer wieder kopfschüttelnde Momente, die den endgültigen Showdown hervorrufen, bei dem man sich die Frage stellt, wie das alles möglich gewesen ist ohne auch nur eine einzige Antwort zu erhalten. So bleibt nur die durch den Schreibstil entstehende Spannung, aber keine schlüssige Abschließung des Falles an sich.

Fazit
Sam Eastland macht in "Der rote Sarg" charatkertechnisch Boden gut, hat eine spannende, wenn auch karge, Schreibe, die sich aber an den logischen Fehlern und der fehlenden Authenzität die Finger blutig kratzt. "Der rote Sarg" ist unterhaltsam und pointiert, aber auch hier wurde wieder Potenzial verschenkt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der T 34 - ein Fall für Pekkala, 27. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
1939 lässt Stalin den legendären T 34 - den berühmten Panzer der Sowjets entwickeln, um den erwarteten Überfall Hitlers auf die Sowjetunion damit nieder zu schlagen. Pekkala, einst Ermittler des Zaren wird nach der Revolution nach Sibirien verbannt, dann aber Jahre später von Stalin zurück beordert. Er wird dessen erster Ermittler.
Der Entwickler des T 34 auch "Roter Sarg" genannt wird kurz vor seiner Fertigstellung erschossen und Pekkala bekommt den Auftrag, den Mord aufzuklären.
Die Story ist mitreißend erzählt, dazu ist es dem Autor (Paul Watkins(wirkl.Name) gelungen sehr beiläufig aber darum besonders gut vom erschreckenden, brutalen Alltag in Stalins Sowjetunion zu erzählen.
Ein ungemein faszinierender Thriller. Sehr lesenswert!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Genre Buch, 21. Juni 2013
Zunächst: der Autor ist sich über seine teilweise signifikanten Abweichungen zum Stand der Geschichtsforschung wohl bewusst, wie ein Blick auf die Seite von [...] zeigt. Es ging ihm also nicht um historische Korrektheit, sondern eher um eine stilvolle Kulisse für die handelnden Personen. Gut so, wenn man sich von dem Brückenschlag zwischen Zaristischem Russland und der Sovietunion faszinieren lässt. Denn der Protagonist stellt genau diese Stimmung her. Ehemals Ermitller und sogar Vertrauter des letzten Zaren, dann Sibiren, nun persönlicher Bevollmächtigter Stalins, inklusive der Lizenz zum Töten (steht in seinem Pass). Ich will damit sagen: nach Plausibilität suchen wir hier vergebens. Aber die Stimmung kommt durchaus zustande. Zügig, aber ausreichend, wird auf die Beziehung zwischen den handelnden Personen eingegangen, Waffenklimpern kommt nicht zu kurz, beinahe hastig kommt die Auflösung. Jedenfalls nicht langweilig. Und weil ich zufällig das Genre (Histo-tainment), die Stimmung und auch die Charaktere mag, trotz der für mich waghalsigen historischen Unstimmgkeiten 4 von 5 Sternen.
Übrigens: es gibt in englischer Sprache insgesamt vier Werke um Inspektor Pekkala(Red Tsar, Red Coffin, Archive 17, Red Moth), wovon meines Wissens leider erst zwei in deutscher Sprache erschienen sind. Ich werd sie alle lesen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Inspektor Pekkala ermittelt zum zweiten Mal, 5. Februar 2014
Von 
Ewald Judt (Vienna, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach "Roter Zar" (Knaur 51049 - "Eye of the Red Zsar", 2010) ist „Der rote Sarg“ (Knaur 51310 – „The Red Coffin“, 2011) der zweite (historische) Kriminalroman von Sam Eastland mit Inspektor Pekkala. Dieser war das „Smaragdauge“, ein Spitzenpolizist dessen einziger Vorgesetzter Zar Nikolaus II. war und dessen einziger Vorgesetzter jetzt (1939) der „rote Zar“, Josef Stalin, ist. Zu jener Zeit fürchtete Stalin, dass Deutschland Russland angreifen würde, noch bevor Russland so hoch gerüstet ist, um einen solchen Angriff zurückzuschlagen. Als wichtigste Waffe sollte der Sowjetunion der Panzer T-34 dienen, der unter größter Geheimhaltung gerade fertig entwickelt wird. Da stirbt Oberst Nagorski, der für das Panzerprojekt Verantwortliche, unter mysteriösen Umständen: er wird in einem schlammigen Gelände unter einem Test-T-34 (von den Test-Panzerfahrern auch aufgrund mangelnder Sicherheitsmaßnahmen für die Panzerinsassen auch als "roter Sarg" bezeichnet) tot aufgefunden. Inspektor Pekkala wird von Stalin als Sonderermittler zum Entwicklungsgelände in der Nähe von Moskau beordert, um den Tod von Oberst Nagorski aufzuklären und dafür zu sorgen, dass nichts über den T-34 im Ausland bekannt wird. Aus diesem Plot heraus wurde von Sam Eastland ein Roman mit 367 Seiten geschrieben, der in vielem äußerst unwahrscheinlich scheint und dennoch seine Spannung bis zum Schluss behält. Wobei natürlich klar ist, dass Pekkala den Tod von Oberst Nagorski aufklären wird und keine Informationen über den T-34 ins Ausland gelangen lässt. Insgesamt wieder ein interessanter Kriminalroman, der in einer interessanten geschichtlichen Epoche der Sowjetunion handelt. Und der dritte Band der Serie mit Inspektor Pekkala „Sibirisch Rot“ ist bereits im Anrollen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Geheimwaffe?!, 28. Juni 2013
Nach dem ersten Teil „Roter Zar“ von Sam Eastland lässt der Autor erneut seinen Sonderermittler Pekkala in Russland auf Verbrecherjagd gehen. In „Der Rote Sarg“ bekommt Pekkala direkt von Stalin den Auftrag zu ermitteln, wer den Ingenieur Nagorski ermordet hat. Der rote und für seinen Jähzorn bekannte Diktator vermutet nicht zu unrecht eine Reihe von Verrätern, die das russische Militär indirekt bedrohen, hinter dem Mordanschlag steckt.

Auch dieser zweite Band der Reihe spielt kurz vor dem Zweiten Weltkrieg. Der Angriff der Deutschen auf Polen scheint unmittelbar bevorzustehen und Mütterchen Russland befürchtet, trotz verschiedener vertraglichen Nicht-Angriffs-Pakte in den Krieg einbezogen zu werden. Das heißt für Stalin, mit aller Macht seinen Militärapparat aufzurüsten. „Der Rote Sarg“ ein neu entwickelter Panzer soll den Deutschen auf dem Schlachtfeld das Fürchten lernen, auch wenn dieser wie Pekkala schnell feststellt noch unter diversen Kinderkrankheiten leidet, nicht in Produktion gehen sollte. Damit ist eigentlich die grobe Handlung des vorliegenden Romans schon erzählt.

Da Pekkala, ein russischer Agent mit der Lizenz zum: Töten, Spionieren, Verhaften, Beschlagnahmen usw. ein durch und durch feiner Kerl ist, gibt er sich, obwohl er den aufkommenden Stalinismus kritisch sieht, dem System doch treu ergeben. Anders wie im ersten Teil erfährt der Leser nicht viel Neues über die Hauptfigur. Im Grunde werden die wichtigsten und dramatischsten Szenen seines Lebens noch einmal erzählt. Dies ist ein relativ großer Kritikpunkt, wenn man sich die Entwicklung der Hauptfigur anschaut. Seine persönlichen Gefühle, seine Emotionen und seine Gedanken schaltet Sam Eastland leider förmlich total ab. Trotzdem besitzt „Der Rote Sarg“ eine ganz eigene und interessante Atmosphäre. Die Spannung bleibt konstant im guten Niveau, entwickelt sich aber auch nicht mit der Handlung weiter fort.

Die Handlung wird dann interessant, wenn es zu Rückblenden in die Zarenzeit kommt. Alleine das wäre es wert einen eigenständigen Roman zu schreiben in der auch die Vergangenheit von Pekkala wieder mehr ins Licht rückt. Diese Passagen sind so interessant und lebhaft erzählt, dass sie, wenn man sie mit der eigentlichen Handlung vergleicht die Haupthandlung in den Hintergrund zu drängen vermag.

Es gibt nicht viel neue Charaktere in der Handlung, dafür allerdings ein paar mehr witzige Momente und ernste Dialoge mit seinem Assistenten Kirow, dem deutlich mehr Platz gegeben wird. Die Zukunft von Pekkala kurz vor dem Ausbruch des 2. Weltkrieges bleibt am Ende verschwommen, auch wenn der Autor eine mögliche Aussicht auf das nächste Abenteuer des russischen Sonderermittlers wirft.
Fazit

„Der Rote Sarg“ von Sam Eastland ist schwächer als der erste Band der Reihe. Nach Möglichkeit sollte der Leser zu dem ersten Band „Roter Zar“ greifen, da hier die Figur von Pekkala mehr analysiert und dargestellt wird.

Nichtsdestotrotz gelingt dem Autor Sam Eastland mit diesem Roman wieder ein guter, solider Thriller der hält, was er eben verspricht. Er wird nicht langweilig oder schweift vom Thema ab. Der Autor konzentriert sich ausschließlich auf die Perspektive des Ermittlers, dass mag leider manchmal etwas eindimensional wirken.

Ich bin gespannt auf den dritten Teil, hoffe allerdings, dass der Autor sich evtl. ein Herz nimmt, um Pekkalas Vergangenheit uns noch schmackhafter zu machen.

„Der Rote Sarg“ ist absolut zu empfehlen, alleine schon weil der Roman in einer Zeit spielt, die interessant und viel Raum für Abenteuer gibt.

Michael Sterzik
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider nicht empfehlenswert, 7. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hier hat sich ein Autor ein Paar Schuhe angezogen, die ihm nicht passen. Er hat versucht, über eine Zeit und über Ereignisse zu schreiben, welche ihm so fern und fremd sind, dass deutlich jegliche Authetizität fehlt.
Selbst wenn man in Betracht zieht, dass es sich um einem Roman und nicht um eine Doku handelt, sind so viele Ungereimtheiten vorhanden, dass der Leser ständig daran Anstoss nimmt. -Und wenn nicht wenigstens der Hauch einer Glaubwürdigkeit besteht, verkommt ein `Krimi' zur Albernheit. (Z. Bsp.: Der Protagonist `Pekkala` erschießt in der Lubjanka(!) einen Verdächtigen in einer Zelle-folgenlos, ohne jede Reaktion von `Stalin` und `Berija` -?! Der nächste Handelnde stiehlt einen Panzer(!) und macht sich mal so mit dem Tieflader auf den Weg zu Grenze....

Bedauerlich, - das Geld kann man sich sparen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöner Krimi, 23. Januar 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
mit dem Hintergrund des Lebens (und Sterbens) in der Sowjetunion in den 30er Jahren. Ich stehe auf Krimis und Thrillers die einen historischen Hintergrund haben und auch das Alltagsleben beschreiben.

Ich freue mich schon auf die nächsten Übersetzungen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen