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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Affen einzigartig - Menschen Durchschnitt - Kulisse episch - Handlung schwach = 4 Sterne
Zum Inhalt sage ich nicht mehr viel, da alles schon gesagt wurde. Daher gibt es hier nur eine Kurzform meines Eindrucks zum Film:

Affen:
Die Animation und auch die Darstellung der Affen und deren Emotionen besonders im Gesicht waren ein echtes Meisterwerk, was absolut seine 5 Sterne verdient. Jede Figur war einzigartig und zeigte die Charaktere in einer...
Vor 7 Monaten von Karsten Lemke veröffentlicht

versus
61 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Von dreidimensionalen Affen und eindimensionalen Menschen
Als das SZ Magazin letztes Jahr Andy Serkis, den Schauspieler, der dem Affen Caesar Mimik & Gestik per Motion Capture verleiht, in einem Interview fragte, warum er so gerne in derartige Rollen (King Kong, Gollum, Ceasar) schlüpfe, antwortete er: "Lieber ein spannendes Tier als ein eindimensionaler Mensch".
Eine Aussage - die ich so sofort unterschreiben...
Vor 11 Monaten von A.G. veröffentlicht


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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen alles andere als affig, 28. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Planet der Affen - Revolution (DVD)
im 2.Teil der Saga erobern die tierischen Protagonisten nicht nur die Menschenstadt sondern auch den Bildschirm zurück. Eingehender,emotionaler und trotzdem actionreicher & spektakulärer ist endlich mal eine Fortsetzung entstanden, die Ihren Vorgänger übertrifft. (Was heute sehr sehr selten geworden ist).

Zur Story:10 Jahre nach den Ereignissen von "Prevolution" ist die Menschheit durch den "AlzheimerVirus" dezimiert und dem Untergang nahe. Eine kleine Gruppe die sich in einem verfallenden San Francisco in einer letzten Bastion an das menschliche Dasein klammert und zu überleben versucht. Tür an Tür mit den Affen,die sich in den Wäldern eine eigene Gesellschaftsordnung errichtet haben. Der Konflikt beider Seiten ist nach kurzer Zeit spürpar und jede kleinste Handlung kann das Pulverfass zum explodieren bringen. Machtkämpfe der Menschen, aber auch in den Hierarchien der "Affengesellschaft" sorgen für Zündstoff und spannende Unterhaltung. "Caesar" der Anführer der Affen ist dabei im inneren Zwiespalt seine eigene Gattung zu schützen, jedoch einen Krieg gegen die Menschen möglichst zu vermeiden. Ob es ihm gelingt wird der Film zeigen. Ich will an dieser Stelle auch nicht zuviel verraten.

Die Umsetzung: Moderne zeitgemäße Optik,überdurchschnittliche Animation der Affen,(die "großen" Szenen wie Sprengung des Turms, aber vor allem die detailreiche Animation der Affengesichtszüge mit Tränen, blutunterlaufenen Augen,Schmerz und Trauer, Angstfalten) sind besonders hervorzuheben. Die Emotionen sind für mich sogar eindringlicher dargestellt als von manchen "echten" Schauspielern. Die oft leise, und eintönige Hintergrundmusik unterstützt das anfänglich sehr nachdenkliche und bewegende Stimmungsbild der einzelnen Protagonisten.Einen riesen extra Pluspunkt verdient sich hier Andy Serkis der "Ceasar" so viel Leben einhaucht, dass er nur all zu menschlich wirkt. (bereits als zwiegespaltener "Gollum" tat er sich besonders hervor.). Aber auch andere Affen wie Maurice, Koba oder Blue Eyes wirken sehr menschlich und bilden ein Spiegelbild unserer Rasse. Die Großen Themen wie Freundschaft, Verrat und Vertrauen bilden den Kern des Films. (Zum Glück).So verkommt die Story nicht zu einem hohlen, inhaltslosen Actionmovie, von denen es schon zu viele gibt.

Fazit: Der Film hat mich vollends berührt, gefesselt und überzeugt. Vordergründig ein leichtes Endzeitszenario in dem sich die wenigen überlebenden Menschen, einer erstarkten wachsenden Rasse gegenüberstehen. " Das schlimme ist, sie brauchen weder Strom noch Heizung zum Überleben".Aber dass allein macht diesen Film nicht aus.Die vielschichtige Hintergründigkeit der Charaktere (hier besonders die Affen), die die menschlichen Emotionen und Konflikte nur zu perfekt wiederspiegeln, machen Ihn auch inhaltlich sehr eindrucksvoll.

Einer der besten Filme die ich in diesem Jahr gesehen habe! Klare Empfehlung meinerseits
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Affen einzigartig - Menschen Durchschnitt - Kulisse episch - Handlung schwach = 4 Sterne, 13. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Planet der Affen - Revolution [Blu-ray] (Blu-ray)
Zum Inhalt sage ich nicht mehr viel, da alles schon gesagt wurde. Daher gibt es hier nur eine Kurzform meines Eindrucks zum Film:

Affen:
Die Animation und auch die Darstellung der Affen und deren Emotionen besonders im Gesicht waren ein echtes Meisterwerk, was absolut seine 5 Sterne verdient. Jede Figur war einzigartig und zeigte die Charaktere in einer noch nie dagewesenen Form. Auch die Zeichensprache zwischen den Affen gibt dem Ganzen noch eine besondere Note. Ganz grosses Kino!

Menschen:
Die Menschen und auch die Leistungen der Menschen sind durchschnittlich und irgendwie auch störend. Da wohnen die Affen gerade mal einige Kilometer entfernt in Sichtweite von San Francisco und sehen seit 10 Jahren kaum einen Mensch und seit zwei Jahren nicht einen einzigen Menschen. Diese leben aber zu Tausenden in San Francisco in einem Gebäude mit Fahrzeugen, Waffen und Sprengstoff eingeigelt wie in einer Festung und weil Ihnen nun irgendwie die Energie ausgeht, schicken sie einen Erkundungstrupp in den Urwald, der wirkt wie eine Wandergruppe im Schwarzwald. Hier kann ich echt nur drei Sterne geben. Das ist echt schade, weil gerade die Affen und die Kulisse dem Film eine klare Fünf-Sterne-Note geben. Ganz schlimm ist dann noch bei Herstellung der Energie wird dann mal ein Funkspruch abgesetzt und dann wird schon die amerikanische Kavallerie angekündigt. Das tat dann schon echt weh.

Kulisse:
Auch hier 5 Sterne. Hier gibt es nur 3 Worte: Beeindruckend, Episch, Genial

Handlung:
Die Handlung selbst hat mich nicht umgehauen.

Fazit:
Dieses ist ein echter Kino-Popcorn-Unterhaltungsfilm. Man geht ins Kino, lehnt sich zurück und geniesst die Kulisse, die Effekte und die Darstellung der Affen. Im Kino ist der Film auch eine klare fünf Sterne Bewertung. Auf DVD bemerkt man doch die Schwächen in Handlung und in der Darstellung der Menschen. Daher gibt es hier sehr gute 4 Sterne in Summe.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Warum Untertitel?, 19. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Endlich mal wieder ein 3D-Film, der nicht nur hinsichtlich der Technik, sondern auch bzgl. der Story überzeugt. Das einzige, was ich persönlich schade finde ist, daß man dem Stamm um Caesar Untertitel andichtet. Es wäre m.M. nach viel besser gewesen, hätte man hier einfach auf die Interpretationskraft des Zuschauers vertraut. Aber das ist wohl Geschmackssache und wohl auch der Preis, den man für einen Blockbuster-Film bezahlen muß. Leider kostet das "Revolution" ein wenig von seiner prinzipiell vorhandenen archaischen Wucht. Ansonsten bieten der Film zwischen der großartig inszenierten Action durchaus Raum für zum Nachdenken anregende Zwischentöne.

Die 3D-Umsetzung selbst ist absolut gut: Das Bild ist knackig scharf, Ghosting ist fast mit der Lupe zu suchen und auch wenn der dt. Ton nicht hochauflösend vorliegt, kracht es hier ordentlich.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Planet der Affen - Revolution (Blu-ray), 25. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Planet der Affen - Revolution [Blu-ray] (Blu-ray)
2011 kam der erste Teil der neuen Affentrilogie heraus, dieser zweite Teil stammt aus 2014 und setzt die Geschichte der Affen auf der Erde fort.

Im Jahr 2026 ist die Menschheit durch einen selbst erschaffenen Virus fast ausgerottet. Eigentlich war der Ursprung ein Medikament das gegen Alzheimer sein sollte und an Affen getestet wurde. Doch dann kam die Affengrippe… Die Geschichte von Genozid durch einen Virus ist nicht neu, aber selbst in der heutigen Zeit zeigen die ständigen Epidemien und Pandemien wie aktuell diese Thematik ist. Die menschlichen Überlebenden leben in den ehemaligen Städten die zu Ruinen zerfallen sind. Eine Gruppe von Menschen trifft in einem Wald auf intelligenten Affen die von Cäsar angeführt werden.

Der erste Teil dieser neuen Affen-Trilogie war schon ein Meilenstein und ein wunderbares Remake, auch dieser Film reiht sich im Niveau hoch ein und dazu noch die perfekten Affendarstellungen vom Computer generiert und die tollen Specialeffekte. Aber trotz Computer-"Masken", sind es die Augen der Affendarsteller die die eigentliche Schauspielerei ausmachen. Auch sind Licht, Kamerafahrten und Schnittszenen sehr gut gewählt worden, hier wurde vom Filmteam auf viele Einzelheiten geachtet. Als Fan der gesamten Affenserie wurde ich auch von diesem Teil nicht enttäuscht, trotz nicht neuer Story.

Wenn man bedenkt was aus der Geschichte gemacht wurde und das nur aus einem Roman des französischen Autors Pierre Boulle. Dennoch schade das nicht die Originalstory verfilmt wurde, denn im roman wird die Affenkultur ein einer hochtechnologischen Gesellschaft erzählt und nicht so rückständig wie in den bisherigen Filmen. Es wäre eine mal eine etwas andere Herausforderung gewesen.

Die Geschichte braucht nicht weiter erzählt zu werden, denn diese ist ja ohnehin bekannt. Auch hier zeigt sich das Menschen und Affen eben vom selben Evolution-Stamm stammen – sie machen nicht nur dieselben Fehler sondern haben auch dieselben Vorurteile und hassen was sie nicht akzeptieren wollen oder können. Für diesen Teil wurde viel von der Filmlaufzeit verwendet um auch wohl die Geschichte plausibler zu machen. Dies wurde schon in den alten Original-Affen-Filmen thematisch gut und ausreichend aufgearbeitet. Daher entwickelt sich die Story eben vorhersehbar, es ist ja klar wie die Geschichte weitergeht, denn alles kam schon in den alten Affen-Filmen vor – aber auch in Filmen wo von Menschen ohne Affenhaare spielten. Aber wer sich auf die Welt dieser Affengeschichte einlässt, bekommt dafür schöne Bilder, eine gute Tricktechnik und ein furioses Finale.

Ich jedenfalls bin sehr gespannt wie das Finale, das 2016 herauskommen soll sein wird und was sich die Filmemacher einfallen lassen werden.

Übrigens hier eine kleine Liste welche Filme es nun in dieser Reihe gibt:

Planet der Affen (1968)
Rückkehr zum Planet der Affen (1970)
Flucht vom Planet der Affen (1971)
Eroberung vom Planet der Affen (1972)
Die Schlacht um den Planet der Affen (1973)
Planet der Affen (TV-Serie; 1974)
Rückkehr zum Planeten der Affen (TV-Serie; 1975)
Planet der Affen (2001)
Planet der Affen: Prevolution (2011)
Planet der Affen: Revolution (2014)
Planet der Affen: Planet der Affen (wahrscheinlicher Titel; 2016?)

Qualität der BR:

Laufzeit: 130 Minuten.

Das Bild (16:9, 1,85.1) präsentiert sich in exzellenter Qualität, gestochen scharf und keine Bildstörungen. Auch die dunklen Waldszenen sind sehr gut erkennbar.
Ton (Englisch in 7.1 DTS HD Master Audio und Deutsch in 5.1 DTS) ist sehr gut.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wenn Affen menschlich handeln ..., 13. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Planet der Affen - Revolution (DVD)
Kurz zum Filminhalt:
Ein tödlicher Virus hat die Menschheit dezimiert. Nur jene, deren gentechnische Konstitution widerstandsfähig war, haben überlebt. Sie leben in San Francisco in einer Art Enklave, in der die Stromerzeugung langsam zu Ende geht. Eine neue Stromquelle muss her. Ein in der Nähe liegender alter Staudamm scheint die einzige Möglichkeit zu sein, Strom zu erzeugen.
Um die Generatoren dort in Gang zu bringen, müssen die Menschen jedoch in das Gebiet eindringen, welches sich Affen unter ihrem Anführer Caesar als Heimat ausgewählt haben.
Konfliktreich nimmt nun die Handlung ihren Lauf.

Auch wenn es klar ist, dass es sich hier um Science Fiction handelt, so schafft das (eigentlich sonst recht schwache) 3D auf dem Territorium der Affen einen sehr realistischen Eindruck, man glaubt regelrecht: "ja, so könnte es sein". Vor allem das Aussehen, die Bewegungsabläufe, die Gestik der Affen, ihr Territorium wurden bis hierhin beeindruckend natürlich dargestellt. Auch die Gebärdensprache, in der sich die Affen zunächst untereinander verständigen, erscheint logisch und ungekünstelt. Leider werden mit zunehmender Filmdauer die Affen immer mehr "vermenschlicht." Sie beginnen zu sprechen, schlagartig wissen sie mit Waffen umzugehen, haben kein Problem, Camcorder zu bedienen, reiten wie Indianer auf Pferden - wild um sich schießend - kämpfen so, wie sich eben Menschen gegen Menschen bekriegen. Und bevor sich die Affen-Hauptprotagonisten einen Endkampf liefern, werden von den beiden natürlich "tiefgründige Ansprachen" gehalten. An dieser Stelle war ich froh, dass sich ihr Wortschatz nur auf wenige Worte beschränkte. Doch ausgehend von der schon vorgenannten beeindruckenden und sehr realistischen Darstellung der Affengemeinschaft fand ich den Film insgesamt recht gut gelungen.
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61 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Von dreidimensionalen Affen und eindimensionalen Menschen, 8. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Planet der Affen - Revolution (DVD)
Als das SZ Magazin letztes Jahr Andy Serkis, den Schauspieler, der dem Affen Caesar Mimik & Gestik per Motion Capture verleiht, in einem Interview fragte, warum er so gerne in derartige Rollen (King Kong, Gollum, Ceasar) schlüpfe, antwortete er: "Lieber ein spannendes Tier als ein eindimensionaler Mensch".
Eine Aussage - die ich so sofort unterschreiben würde, vor allem nachdem ich "Revolution" im Kino gesehen hatte. Es entbehrt nämlich nicht einer gewissen Tragikomik, dass "Planet der Affen: Revolution", das neueste Kapitel um den ewigen Kampf zwischen Menschen & Affen, leider genau an dieser Problematik krankt. Doch dazu nachher mehr.

INHALT:
"Revolution" knüpft mehr oder weniger nahtlos an die Geschichte aus dem ersten Film der neuen Reihe - "Prevolution" - an. Das Virus ALZ-113, das im Vorgänger noch von Menschen entwickelt worden war, um Alzheimer zu bekämpfen, raffte binnen ca. 10 Jahren fast die gesamte Weltbevölkerung in einer tödlichen Epidemie dahin. Nur wenige "Immune" sind übrig geblieben und versuchen fortan, ihr Überleben in kleinen Enklaven inmitten der verwaisten Großstädte zu sichern.
Die Affen um Caesar dagegen haben sich in die Wälder in der Nähe von San Francisco zurückgezogen und dort so etwas wie eine Zivilisation aufgebaut. Caesar hat hier mittlerweile eine Familie gegründet, einen ausgewachsenen und einen neugeborenen Sohn und ist der Anführer seines "Stamms". Dort kreuzen sich, nach über zwei Jahren, in denen die Affen keinem Menschen mehr begegnet waren, eines Tages die Wege der Primaten mit einem Trupp Aufklärern um den Wissenschaftler Malcolm (Jason Clarke), seiner Freundin Ellie (Keri Russell) und seinem Sohn Alexander (Kodi Smit-McPhee). Sie sind auf dem Weg zu einem Staudamm inmitten des Affen-Territoriums, von wo aus sie dauerhaft Elektrizität für die Bewohner von San Francisco sicherstellen könnten, um zu verhindern, dass die menschliche Lebensweise wieder ins Spätmittelalter zurückversetzt würde.
Den Zweifeln des militanten Führers der Menschen in der Stadt Dreyfuß (Gary Oldman) zum Trotz, welcher die Affen am liebsten sofort kriegerisch vertreiben würde, versucht Malcolm mit Caesar ein Friedensabkommen zu schließen. Der Menschenaffe bewilligt letztlich, dass die Arbeiten am Staudamm aufgenommen werden dürfen, im Gegenzug lässt er sich zusichern, dass sich die Wege der Menschen und Affen danach nicht mehr kreuzen sollten.
Doch die pazifistischen Anstrengungen von Caesar und seinen menschlichen Freunden gefallen weder Dreyfuß noch dem mehr und mehr abtrünnigen Affen Koba, der drauf und dran ist, offen gegen Caesar zu rebellieren und einen Krieg gegen die Menschen vom Zaun zu brechen...

MEINUNG:
"Revolution" ist echtes Popcorn-Kino. Soviel steht in jedem Fall fest. Mit visuell beeindruckenden Bildern, pompösen Actionszenen und tollem Sound hinterlässt der Streifen wahrlich eine echte Schneise der Verwüstung. Gerade die Kampfszenen waren wirklich beeindruckend.
Doch auch abseits der Scharmützel erzeugt "Revolution" eine stimmige Endzeit-Atmosphäre. San Francisco, zwar m.E. etwas übertrieben zugewuchert nach nur etwa 10 Jahren, bildet als verwüstete, verlassene Metropole ein krasses visuelles Gegenteil zu der Welt, die man noch im ersten Teil kennengelernt hat. Schmerzlich sind Szenen, in denen man das "Geburtshaus" Caesars als heruntergekommene Hütte wiedersieht, einzig und allein unverkennbar durch die Dachluke, von der Caesar einst den Kindern auf der Straße zugesehen hatte.
Hier macht der Film sehr viel richtig. Es kommt direkt so etwas wie Melancholie auf.

Ein weiterer Punkt, der wirklich positiv hervorgehoben werden sollte, ist das Motion Capture der Affen. Was im Vorgänger schon fantastisch ausgesehen hat, ist nunmehr wirklich nahezu perfekt umgesetzt. Jeder Affe sieht einfach so wahnsinnig lebensecht aus. In "Revolution" geschieht das aber nicht nur durch die tollen technischen Mittel, mithilfe derer man die Mimik eines Schauspielers, speziell auch seine Augenpartie, perfekt auf den Affen übertragen kann, sondern auch durch Kleinigkeiten wie zum Beispiel die unterschiedlichen Beschaffenheiten der Felle der Affen, die richtig authentisch und echt herauskommen, speziell auch verbunden mit den 3D-Effekten des Films.

Rein visuell ist "Revolution" wirklich einer dieser Filme, die durchaus auch als Referenz angesehen werden können.

Warum also "nur" drei Sterne?
Leider wurde ich mit der Story des Films nicht wirklich warm. Klar, es ist und bleibt ein Actionstreifen, ein Blockbuster. Dennoch lege ich auch in solchen Filmen durchaus Wert auf eine spannende, gerne auch wendungsreiche Geschichte. Der Vorgänger hatte es hier zugegeben noch einfacher, da alleine die Zeit, in der Caesar aufwächst und mehr und mehr dazulernt, eine spannende Phase war, der man auch als Zuschauer gerne beiwohnte. Der Film entlud sich dann in einem epischen Finale und konnte so vor allem dramaturgisch alles richtig machen.
Die Story in "Revolution" dagegen ist m.E. etwas dünn ausgefallen und ist vor allem sehr schnell sehr leicht vorhersehbar.
Auch kleinere Längen und Logiklöcher haben sich hier und da eingeschlichen. Beispielsweise fand ich es extrem unglaubwürdig, dass die Menschen bis dato nicht versucht hatten, Kontakt mit der Außenwelt aufzunehmen (Sie wohnen in San Francisco, es ist ja nicht gerade so, als dass die nächsten Großstädte tausende Kilometer entfernt wären) um beispielsweise ihre prekäre Lage anderweitig zu verbessern.
Auch die Art und Weise, wie das riesige Waffenarsenal voller vollautomatischer Gewehre, Gatlings und Co., welches das Überleben der Menschen nachhaltig sichern kann, lediglich von zwei Trunkenbolden "bewacht" wird und auch nach dem ersten tierischen Besuch naiv ungeschützt bleibt, ist recht albern.

Doch solche "Fehler" lassen sich in jedem Actionstreifen finden, insofern würde ich das auch "Revolution" nicht total negativ ankreiden, wäre da nicht noch ein zweiter Punkt, wo der Film schwächelt und zwar - wie ich eingangs schon angeschnitten hatte - bei den Charakteren selbst.
Schnell sind die "Guten" und die "Bösen" im Film hinreichend herausgestellt worden und ab da stellt sich dann nur noch die Frage, wann welche Handlungsmuster, die man daraus ableiten kann, greifen. Leider sind auch die Charakterentwürfe in "Revolution" etwas zu sehr nach Schema F geraten. Die Affen kommen dabei wirklich noch sehr gut weg. Caesar ist natürlich eine extrem interessante Figur, sowohl in "Pre-" als auch in "Revolution", und gewinnt in diesem Film noch mehr an Tiefgründigkeit hinzu. Auch Kobo, der zwar optisch mit sehr viel Nachdruck als potentieller "Widersacher" präsentiert wird, darf sich mit inneren Konflikten auseinandersetzen und das sehr nachvollziehbare und bewegende Bild eines verbitterten, von Hass und Rachsucht zerfressenen Geschöpfs abgeben.
Bei den Menschen hingegen setzt Regisseur Matt Reeves leider vollkommen auf festgefahrene Stereotypen, im Gegensatz zu den Affen vollzieht keiner hier irgendeine Wandlung im Laufe der Geschichte und auch ihre persönlichen Vergangenheiten und Beweggründe bleiben weitgehend unbeleuchtet.

- Da ist der edle, strahlende Held ohne Verfehlung,
- da ist seine gutmütige Frau, idealerweise Ärztin,
- ihr selbstverständlich nicht gemeinsamer Sohn, der vordergründlich da ist, damit man ein paar rührende Affe-Mensch-Szenen einstreuen kann,
- der etwas grobe, witzig-charmante Dunkelhäutige im Forscherteam, der allerdings keine Rolle für die Handlung spielt
- und, wer natürlich nicht fehlen darf: der blöde, waffenvernarrte Freak, den keiner leiden kann und der die Expedition gefährdet.

Zu guter Letzt ist auch Dreyfuß nicht in der Lage, im Laufe der Handlung sein Hirn einzuschalten und handelt nach dem bösen, bösen ausgelutschten "Ich gebe dir noch 3 Tage, dann ballere ich alles zu Klump"-Prinzip. Hier kann auch Gary Oldman, sonst ein fantastischer Mime, wenig retten, um seine Figur vielschichtiger wirken zu lassen.
Da war durch James Franco und John Lithgow schon mehr geboten, wobei man fairerweise sagen muss, dass deren Charaktere auch mehr hergegeben haben.

Und so kann man Andy Serkis wirklich beglückwünschen, dass er, gemäß seinem eigenen Motto, hier tatsächlich ein spannendes Tier darstellen kann und nicht - wie seine "menschlichen" Kollegen - mit unliebsamen, eindimensionalen menschlichen Figuren vorliebnehmen muss.
Dass "Revolution" unterm Strich so aber leider vollkommen auf die Schwarz-Weiß-Malerei-Schiene abdriftet, kann allerdings auch er nicht verhindern.

FAZIT:
Die Optik und die visuellen Effekte, das brillante Motion Capture und auch die inhaltliche Konzentration auf die Affen haben mir sehr gut gefallen und überzeugten.
Handlung und Charaktere (v.a. der Menschen) lassen allerdings, auch im Hinblick auf "Prevolution", etwas zu wünschen übrig und drücken bei mir persönlich allzu stark auf die Spaßbremse.
Insofern gebe ich 3 Sterne (laut Amazon: "nicht schlecht"), was für mich diesen Film gut wiederspiegelt.
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21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Massentaugliche Kulturstudie. Wer anderes erwartet bekommt nur Durchschnitt. Alle anderen etwas Außergewöhnliches., 4. Dezember 2014
Von 
Thomas (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Planet der Affen - Revolution (DVD)
Man muss wieder darauf hinweisen: wenn sie unvorhersehbares erwarten oder eine Aufwärmung der alten Klassiker sind sie bei diesem Film meiner Meinung nach Fehl am Platz. Es gibt nichts, neues, nur wenig spektakuläreres, als man bereits kennt und wenn man nicht erkennt, wofür Dramaturgie, Handlung und Figuren genutzt werden, mag man sogar enttäusch werden.

Ging es im ersten Film um die Frage der Identität, deren Entwicklung und deren Beherrschung, so geht es im zweiten um den Zerfall und den Aufstieg von Kulturen. Abgesehen von den durchaus bombastischen Actionszenen, die eindeutig für das Massenpublikum integriert wurden, ist jede Szene dieser Thematik gewidmet. Affen und Menschen werden in diesem Sinne auf sehr geschickte Weise gegenüber gestellt und so scheitern die Menschen nicht nur an einem Virus, der sie nahezu ausgerottet hat, sondern auch an ihrem Grad der Überkultivierung, während die Affen stark sind durch ihre beginnende Kultivierung einerseits und ihre Fähigket zu instinktiven Affekthandlungen andererseits.

Vor diesem Hintergrund zu beobachten, wie sich sprachliche Zeichen während des Films wandeln, Verhaltensweisen der Täuschung und andere Kulturhandlungen entwickelt werden, ist interessant zu sehen und erzählt somit etwas über unsere eigene Entstehungsgeschichte. Die Kräfte und Gefahren von Kultur und Natur im Zusammenwirken gegenüber gestellt, ist der Film nicht spannend im Sinne der überraschenden Wendung, sondern im mehrmaligen hinsehen und vertiefen der Studie, die uns der Film ermöglicht.

Alle anderen mögen enttäuscht werden und den Film als Duchschnitt empfinden. Und von diesem Standpunkt aus würde ich Ihnen auch recht geben. Kann man sich aber auf oben beschriebenes einlassen, bekommt man einen Film der außergewöhnlich gekonnt um seine Kernthematik kreist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hollywood und die Affen, 28. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
...eine hoffentlich nicht neverending Story!Jetzt wirds nämlich langsam Zeit,mal einen Schlussstrich zu ziehen.
Natürlich war dieser bisher letzte Planet-der-Affen-Verschnitt der technisch perfekteste,aber dem Ganzen geht nun doch der Stoff aus.Die Geschichte ist so ein bisschen Avatar,ein wenig Aufguss aus dem Vorgängerfilm,und ein wenig Herr der Ringe-Gemetzel.
Eine richtig spannende Story ist es aber nicht mehr und wieder auch nur so machbar,weil sich sowohl Mensch wie Affe teils bescheuert verhalten.
Ich habe mir das Teil wegen der 3 D Effekte gekauft,die immerhin ganz ok waren und das optische Erlebnis ergibt auch den dritten Stern,Alles andere ist mir nur zwei davon wert.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bewertung der Bluray (3D), 8. Dezember 2014
Von 
F. Peters "Snowbo" (Heilbronn) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Planet der Affen - Revolution [Blu-ray] (Blu-ray)
Zunächst möchte ich sagen, dass ich erstaunt bin, wie sehr die Meinungen hier zu diesem Film auseinander gehen... noch eine weitere inhaltliche Bewertung braucht hier von daher glaub niemand mehr.

Vielleicht gibt es aber ein paar Leute, die sich gerne eine eigene Meinung über diesen Film bilden wollen, dabei aber gerne wüssten, ob sich der doch recht hohe Preis, insbesondere für die 3D Version auch lohnt. Zumal man diese (3D) aktuell im Verleih nicht bekommt.

Die Bildqualität ist außerordentlich gut und es tritt praktisch kein Ghosting auf. Die 3D Effekte haben ihren Schwerpunkt allerdings eher in der Tiefenwirkung. Wer beeindruckende Pop Outs sucht, wird hier enttäuscht. Der Ton ist in Deutsch "nur" DTS - leider kein HD Master aber es rummst dennoch gewaltig und ist insgesamt sehr gut abgemischt. Deutliche Stimmen im Center und klasse Effekte auf allen Lautsprechern machen Spaß. Bild und Ton in Kombination ziehen einen sehr gut in die Handlung hinein.

Fazit: wer mit dem Film an sich etwas anfangen kann, 3D auch nur gerne wegen der besseren Tiefenwirkung schaut, kommt auf seine Kosten. Ansonsten reicht sicherlich die normale Bluray, um Spaß zu haben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Toll, 17. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieser Film ist ein Triumph cineastischer Tricktechnik. "Planet der Affen: Revolution" beeindruckt durch visuelle Brillanz. warte auf die Fortsetzung ! Unbedingt ansehen !!!
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Planet der Affen - Revolution [Blu-ray]
Planet der Affen - Revolution [Blu-ray] von Matt Reeves (Blu-ray - 2014)
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