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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ja was geht denn hier ab,, 22. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Exit Wounds (Audio CD)
"Exit wounds" bietet knallhart gespielten Thrashmetal der Güteklasse 1a. The Haunted gehen
auf ihrer neuen Scheibe nicht mehr so experimentiell vor, als noch vor ein paar Jahren. Es wird
wieder gebolzt, wie zu Zeiten der ersten Alben . Vielleicht liegt es auch an der Rückkehr von
Sänger Marco Aro, der ja bekanntlich von '99 -'03 bei der Band schon einmal aktiv war. Egal,
denn die CD macht einfach nur Spaß und wenn Gründungsmitglied Patrik Jensen sagt, dass
"Exit wounds" wie eine Mischung aus "Made me do it" und "Revolver" klingt, kann man dies
auch getrost unterstreichen. Der Rundling kommt mit satten 14 Songs daher und die limitierte
Version bietet sogar nochmals 2 Songs extra. Das volle Brett also, bei dem ich nach mehrmaligen
Hören keine Schwachstellen ausfindig machen kann. Tue Madsen hat dem Sound von The Haunted
ein tolles Gewand zurechtgezimmert, so dass Abrissbirnen wie "Cutting teeth", "Trend killer" oder
auch "My enemy", dass mit seinen 59 Sekunden kürzeste Lied, bestens zur Geltung kommen.
"Exit wounds" ist ein geiles Ding geworden und jeder Fan der ersten Stunde wird voll zufrieden
sein. Sollte man gehört haben !
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zurück in der Komfort-Zone, 25. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Exit Wounds (Limited Edition) (Audio CD)
The Haunted haben unsere (jedenfalls: meine) Nerven im Jahre 1996 schon einmal etwas strapaziert, als sie als die vermeintliche Nachfolgeband von At The Gates auf einmal modernen Thrash gespielt haben. Wo waren die tiefen Gitarren, die manischen Screams von Tommpa, die melancholischen Melodien?

De facto ging die Gründung von Patrik Jensen aus, der bekanntlich auch bei Witchery federführend tätig war und seit je her für thrashigere Sounds steht und der sich zunächst mit ex-ATG Drummer Adrian Erlandsson und schließlich mit Anders und Jonas Björler (b/g) verstärkt hat. Schließlich fand man mit Peter Dolving (ex Mary Beats Jane) einen genialen aber streitbaren Sänger, der in der Folge die Band zweimal verlassen sollte. Richard Burton und Liz Taylor, anyone?

Nachdem die Band mit Dovling 1998 ihr selbstbenanntes Debut veröffentlich hat, folgte der nunmehr wieder aktuelle Sänger Marco Aro auf den Alben (The Haunted) Made Me Do It (2000) und One Kill Wonder (2004), während Dolving dann wieder für rEVOLVEr (2004), The Dead Eye (2006), Versus (2008) und Unseen (2011) übernahm.

Die beiden ersten Aro Alben sowie rEVOLVER sind gefeierte, knallharte Thrashgranaten, die aber noch ein gesundes Maß an Melodien und Eingängigkeit haben und für viele als der The Haunted Signature-Sound gelten.

Ab The Dead Eye entwickelte sich die Band schrittweise und mit Unseen sprungweise vom "Stamm(tisch)sound" weg und entzog sich schließlich jeder Kategorisierung. Während Dead Eye und Versus meiner Meinung nach eher etwas luftleerer Post-Thrash waren (etwa das Pendant zu den ganzen öden Thrash Alben Anfang der 90er, als man unbedingt entweder Alternative oder Pantera machen musste), war Unseen eine klare Ansage an die kreative Grenzenlosigkeit und eine Absage an ausgelatsche Pfade.

Wie es sich im Metal gehört, wurde dies mit gnadenloser Kaufzurückhaltung seitens der "Fans" bestraft, was wiederum den erneuten Ausstieg von Dolving zur Folge und zuletzt die vorübergehende Auflösung der Band zur Folge hatte. Dem Vernehmen nach war ex-Drummer Per Möller Jensen sogar vorübergehend obdachlos.

Mit den Royalties der At The Gates Reunion im Nacken haben Jonas Björler (b) und Erlandsson (dr) sowie Jensen (g) mit Ola Englund (ex Six Feet Under, Youtube-Persönlickeit) und erneut Marco Aro zusammengetan, um den "wahren Sound" von The Haunted wieder aufleben zu lassen und in der Tat - die Platte klingt wie eine gesunde Mischung der Alben Made Me Do It, One Kill Wonder und rEVOLVEr. Von Unseen ist nichts im Sound zurückgeblieben, von Virus und The Dead Eye ggf. Spurenelemente in Form von Melodien, zweistimmigen Gitarrenarrangements und dem insgesamt sehr versierten Songwriting.

Ansonsten ist die Scheibe eine klares Statement für harten und varaiblen Thrash. Die Instrumentalisten sind eh über jeden Zweifel erhaben, super-tight, geil und klar produziert ballert die Mucke aus den Boxen und Aro beweist erneut, dass er zurecht für die harte Variante von The Haunted steht.

Warum also "nur" vier Sterne? Die Platte ist lang, in der Limited Edition sogar sehr lang (fast 60) Minuten - und damit für den hier gespielten Stil fast ZU lang. Natürlich ist es super, dass man nach dem vermeintlichen Ende der Band bis zu 16 Songs präsentiert bekommt, diese sind gut, hätten ggf. bei einer Reduktion auf sagen wir 12 Songs in 35, 40 Minuten einfach soch mehr gezündet.

So schleicht sich über die volle Länge eine gewisse Beliebigkeit ein - zum anderen fehlen Granaten wie Hollow Ground, Godpuppet, Shadow World, DOA, No Compromise, 99 und mein Ober-Fave "Who Will Decide". Was auch komplett fehlt ist ein atmosphärischer Song im Stil von My Shadow.

Wer wie ich neben der Haunted-tyipschen Härte auch das gewisse Etwas geschätzt hat, was die Band von anderen Thrashern abgehoben hat, dem wird Exits Wounds vielleicht auch einen Tick zu mutlos, zu sehr auf Nummer Sicher getrimmt erscheinen (8/10).
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wieder von den Thrashern heimgesucht, 26. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Exit Wounds (Limited Edition) (Audio CD)
Eine Zeit lang war die Zukunft dieser Band völlig ungewiss, und als solche auf Eis gelegt. Nachdem dies eine ganze Weile lang so war, hatte ich die Befürchtung, dass sich The Haunted wohl nicht mehr zusammenraffen würden. Ich persönlich bin eher Fan der härteren Seite der Band, und somit ein Aro-Anhänger. Was nicht heißt, dass Peter Dolving nicht auch Qualität gehabt hat, er wusste durchaus auch zu bestechen. Ich konnte auch an sehr umstrittenen Scheiben wie Unseen Gefallen finden. Auch wenn man bei diesem Album hätte meinen können, dass dieses von einer anderen Band stammt, wie z.B. One Kill Wonder.

Von dem sehr alternativen, softeren Sound von Unseen ist nichts geblieben. Exit Wounds hätte ebenso aus der Marco Aro-Zeit stammen können. Nicht nur, dass seine tiefere, aggressivere Stimme (die auch weiterhin keine Experimente wie etwa clean Vocals umfasst) schlicht Akzente setzt, musikalisch ist man zur roheren, direkteren Version von sich selbst zurückgegangen. Das bedeutet, dass man wieder die Vollbedienung in Sachen Thrash bekommt. Das Tempo ist, logischerweise, ein höheres, aber es finden sich dennoch jede Menge groovigere Stücke. Besonders Songs vom Schlage My Enemy oder This War sind messerscharf und treffen ihr Ziel sicher.

Ausgestattet mit einer sehr prallen Produktion, die aber nicht überladen ist, macht es einen Mordsspaß, sich das Album anzuhören.

Insgesamt bekommt man auf jeden Fall überzeugendes Material der älteren The Haunted Marke. Für mich ist nur etwas schade, dass der eine oder andere ruhige Moment fehlt. Mit einzelnen, etwas melodiöseren Songs hätte man auch punkten können. Das hätte mir für ein rundum gutes Album gefehlt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Back To The Brutal" aber mit Stil und alten neuen Mitgliedern, 30. August 2014
Von 
Aloysius Pendergast - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Exit Wounds (Limited Edition) (Audio CD)
Nach einem sehr experimentellen, anstrengenden aber auch recht tollen Album ist Sänger Peter Dolving erneut 2012 bei The Haunted ausgestiegen, es folgten später im gleichen Jahr Anders Björler (Gitarre) und Per Möller Jensen (Drums). Sie ersetzen Originalmitglied Adrian Erlandsson (Drums) und Gitarrist Ola Englund. Auch der neue Sänger ist ein alter Bekannter: Marco Aro (Facedown) der schon von 1999-2003 und zwei Alben lang die Position des Frontmannes inne hatte. So runderneuert steuern The Haunted mit „Exit Wounds“ in ein neues Kapitel und klingen wieder sehr erdig, roh und weniger vertrackt. Sie schaffen es die alten Zeiten mit Aro aufleben zu lassen, ohne aber ganz so stumpf-brachial wie damals zu klingen. Der Teufel liegt ja im Detail! The Haunted 2014 sind schon am Cover wieder mehr Back to The Roots mit ihrem schwarzen Mann und überzeugen mit ihrem mit dem Album da es ehrlich und bodenständig klingt. Aro ist zwar nicht der sensible und klar singende Barde, sondern ein deftiger Thrash Shouter, doch so sollte das auch klingen. Wer die Band schon abgeschrieben hatte, auf den Sound des 2. und 3. Werkes (mit mehr Abwechslung) steht und den Alben der letzten Jahre nicht so prall fand: „Exit Wounds“ ist das Heilmittel.
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5.0 von 5 Sternen Es darf wieder geholzt werden!, 16. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Exit Wounds (Limited Edition) (Audio CD)
Es war lange ruhig um die einstige Thrash-Institution THE HAUNTED, doch dann plötzlich die Überraschung. Nicht nur, dass die Schweden nach drei Jahren Funkstille endlich wieder aktiv wurden, es hat sich auch das Besetzungskarussell gewaltig gedreht. So musste man Gitarrist Anders Björler nach seinem Abgang 2001 erneut verabschieden und auch Drummer Per Möller Jensen reichte seine Sticks weiter an Heimkehrer Adrian Erlandsson. Doch die größte Überraschung ist wohl, dass Gründungsmitglied Peter Dolving erneut das Mikro an den Nagel hängte. Als Ersatz wurde aber niemand geringeres an Board geholt als sein schon damals für ihn eingesprungener Nachfolger Marco Aro (Ex-FACEDOWN, THE RESISTANCE).

So schließt sich auch der musikalische Kreis, denn der atmosphärische Modern Metal von „Unseen“ ist wieder Geschichte, denn auf „Exit Wounds“, dem achten Werk der Herren, herrscht zur Erleichterung der Fans wieder knallharter Thrash. Wer aber eine komplette Rückkehr zu Krachern wie „One Kill Wonder“ oder „The Haunted Made Me Do It“ erwartet, liegt falsch. Die letzten Jahre sind nicht spurlos an THE HAUNTED vorbei gegangen und so weben Patrik Jensen und seine Jungs auch gerne mal etwas mehr Melodien als damals ein, was der Band absolut zu Gesicht steht. Trotzdem haben die Jungs natürlich nicht verlernt wie man richtig holzt. So steigt man mit „Cutting Theeth“ brutal und kompromisslos mit knackigen Riffs, Doublesbassgewitter und einem sichtlich angepissten Marco Aro ein und gibt ein unmissverständliches Statement ab: „wir haben's noch drauf!“ Und so geht es auch bei „My Salvation“, trotz gezügeltem Stampf-Tempo oder dem ultra-cool groovenden „Time (Will Not Heal)“, weiter. Dass man als Thrash-Metal Formation auch in genau 60 Sekunden einfach alles gesagt haben kann, beweist man mit dem Hassbatzen „My Enemy“, während man im Chorus von „All I Have“ in bester Schweden-Marnier intensive Melodien von der Leadgitarre einwebt und in „Kill The Light“ verdammt bedrohlich zu Werke geht.

Im Hause THE HAUNTED ist trotz einigen Umstellungen und schweren Zeiten wieder alles in Ordnung. Klar „Unseen“ war verdammt stark, doch hätte da eigentlich kein THE HAUNTED drauf stehen sollen und so erfreuen wir uns über das reifste und abwechslungsreichste Werk der Nordländer, das zeigt, wo der Thrash-Hammer hängt und trotzdem nichts an Eingängigkeit vermissen lässt.
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5.0 von 5 Sternen Einfach Klasse!, 5. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Exit Wounds (Limited Edition) (Audio CD)
Nach Revolver dachte ich dass The Haunted alles schon gegeben hatten. Ich fand immer, dass Marco Aro besser als Sänger passt. Jetzt ist er zurück und auch Adrian Erlandsson als Drummer (bei dem ersten CD von The Haunted gespielt, auch Cradle of Filth, Brujeria und At The Gates) ... boah!
Der Stil hier ist mehr wie Made Me Do it und One Kill Wonder, nicht nur Gesang, sondern auch Riffs. Mehr Thrash/Death, weniger melodisch...
Die letzten CDs fand ich nicht als stark als die erste 3 und hatte schon Interesse verloren. Aber dieses hier... bisher für mich Metal CD des Jahres... (aber bald kommt At the Gates, und mal sehen.. :D )
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Exit Wounds (Limited Edition)
Exit Wounds (Limited Edition) von The Haunted (Audio CD - 2014)
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