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am 13. November 2014
Ich empfinde diesen Roman als bei Weitem nicht so schlecht, wie dies in anderen Rezensionen hier beschrieben wurde. Es gibt einige -- wie ich persönlich finde -- inhaltliche und sprachliche Inkonsistenzen. Aber die durchaus als fiktiv zu erkennende Handlung ist auch nicht unrealistischer als in vielen Büchern der Kollegen. Auch die Mischung aus "Beerdigungsunternehmerin", "studierte Juristin" und "Hobbydetektivin" wird hergeleitet. "Boy meets girl" kommt vor (wie in jedem zweiten Krimi heute), was o.k. ist. Die Darstellung der Bösewichte empfinde ich allerdings auch -- wie in anderen Rezensionen geschrieben -- als zu eindimensional. So ist die Wirklichkeit nicht, und auch ein rein fiktives Geschehen könnte hier mit mehr Vielfalt aufwarten. Deshalb nur drei Sterne. Trotzdem (auch für den Preis) lesenswert.
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am 1. November 2014
Allein schon die Tatsache, dass ein deutscher Kripobeamter mit einer selbsternannten Privatdetektivin zusammenarbeitet, Informationen austauscht und gemeinsame Verhöre vornimmt, ist völlig unrealistisch; ebenso die zahlreichen Stellen, die eher an billige (amerikanische) Actionfilme erinnern und völlig unrealistisch wirken; sprachlich auf sehr niedrigem Niveau
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am 29. Juli 2014
Diesen Krimi von Inga Beron habe ich mir bei Amazon gekauft, weil mir das besonders ansprechende Cover so gut gefiel und ich muss sagen, der Inhalt ist noch viel besser. Spannend bis zum Schluss. Was ich besonders gut fand war, das Inga Beron in diesem Krimi nebenbei das bunte multikulturelle Leben in Berlin beschreibt. Man kann sich so richtig einfühlen, fast, als wäre der Leser mittendrin im Geschehen dabei. Nicht zu vergessen, das zarte Knistern der Verliebtheit zwischen den Hauptdarstellern. Trotzdem geht der rote Faden um das Hauptthema niemals verloren. Genial. Nebenbei bemerkt, war es mein erstes E-Book und ich war positiv überrascht, wie angenehm sich so etwas liest. Möglicherweise war das Requiem einer Sommernacht genau das Richtige dafür. Ich freue mich schon heute auf das nächste Werk von Inga Beron.
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am 17. November 2014
Der Inhalt ist bekannt, der Krimi an sich nicht schlecht, auch recht spannend. Was mir nicht so gut gefallen hat, ist, dass die Handlung manchmal unglaubwürdig ist, es wird mir ein bisschen zu oft Gewalt ausgeübt. So werden auch alle männlichen Personen türkischer Abstammung als kriminell und alle weiblichen Personen türkischer Abstammung als arme Hascherln dargestellt. Außerdem sind mir immer wieder Ungenauigkeiten aufgefallen, z.B. da geht Nina an einem heißen Tag zu einem Abendessen, bekleidet mit kurzem Rock und Seidenbluse. Und im Lokal hilft ihr Frank dann plötzlich aus dem Mantel.
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am 2. Dezember 2014
Der Roman beginnt sehr spannend mit einem Mord, der Leser erfährt wie der an den Rollstuhl gefesselte Albert ermordet wird, jedoch die Identität des Mörders bleibt geheim.
Zwei Jugendliche Einbrecher werden in der Nähe des Tatorts gesehen und von der Polizei als Tatverdächtige gesucht.
Doch die Nachbarin des Toten,Frau Kuchenbecker, beauftragt bei der Beerdigung des Opfers, die Bestattungsunternehmerin Nina, die bereits einmal eine Straftat aufklärte und einen entführten Jungen rettete, auch im Umfeld des Opfers zu recherchieren.
Bald gibt es auch Verdachtsmomente gegen die Frau, die Tochter und den Verlobten der Tochter des Opfers.
Zusammen mit dem attraktiven Kommissar Frank Sourell ermittelt Nina weiter und gerät bald in ernste Gefahr, doch sie lässt sich nicht abschrecken..
Zwischen Nina und Frank knistert es gewaltig, aber Nina schreckt voor einer Beziehung zurück, hat sie doch gerade erst eine schmerzhafte Trennung von ihrem untreuen Ehemann Michael, dem Vater ihrer studerenden Zwillingssöhne hinter sich.
Ausser durch diesen Schuss Romantik wird der spannende Berlinkrimi noch durch heitere Episoden mit Ninas Nachbarn Jürgen und Sozialstudien im Berliner Milieu, besonders in islamisch geprägten Familen, aufgelockert.
Insgesamt ein sehr stimmiges Konzept : ein interessantes Ermittlerduo, ein spannender Fall und eine Prise Romantik, Humor und Sozialkritik.
Ein sehr gelungenes Debut.
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am 12. September 2014
Zehn 5-Sterne-Rezensionen, zwei mit vier Sternen, da kann man nichts verkehrt machen… hoffte ich. Aber irgendwie konnte ich mich für dieses Buch nicht erwärmen. Ich lese fast ausschließlich Regionalkrimis, liebe die etwas leichtere Krimi-Kost, es darf dabei humorvoll, lustig, locker, gerne auch mal überzogen sein. Mir ist der Unterhaltungswert wichtiger, als eine realistische, wirklichkeitsnahe Darstellung. Dieser Tausendsassa Nina allerdings… ich weiß nicht. Sie finanziert ihren Lebensunterhalt als Beerdigungsunternehmerin, die sich zwar keine Mitarbeiter leisten kann, aber scheinbar immens viel Zeit hat, sich um ihren „Fall“ als Hobbydetektivin zu kümmern, bekommt ihre Informationen direkt vom zuständigen Kommissar, der natürlich rettungslos in sie verliebt ist. Nicht nur, dass sie herausfindet, wer für den Mord verantwortlich ist, nein, quasi im Vorbeigehen klärt sie noch andere Taten auf. Das war mir dann doch etwas zu viel. Für mich wieder mal ein Beweis dafür, wie unterschiedlich die Geschmäcker sind.
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am 17. Oktober 2014
eine schwache, wenig konsistente Geschichte sprachlich schwach umgesetzt. Besonders negativ: schwülstige Gefühlsausbrüche in schlimmster Courths-Mahler Manier. Einziger Vorteil: man kann seitenweise überspringen ohne irgendwas zu verpassen - so ist man schnell am Ende - und fragt sich, warum man nicht schon vorher aufgehört hat
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== Buchrückentext: ==

„Requiem einer Sommernacht“ - ein spannender Berlin-Krimi nicht nur für Frauen Warum wurde ein alter Mann in seiner Berliner Wohnung erschlagen? Und welche Rolle spielen dabei kriminelle Jugendliche oder der manipulative Verlobte der Stieftochter? Hat etwa der Unternehmer, der seine minderjährige Tochter in der Türkei verheiraten will, die Finger im Spiel? Die charmante Beerdigungsunternehmerin und scharfsinnige Hobbydetektivin Nina Heinrichs macht sich auf die Suche nach dem Mörder. Unterstützung findet sie in Form des attraktiven Kommissars Frank Sourell, der den Mächtigen in Köln zu erfolgreich war und daher gegen seinen Willen in die Hauptstadt versetzt wurde. Schon bald knistert es gewaltig zwischen Nina und Frank. Doch was sagt Michael dazu, Ninas Noch-Ehemann und Vater ihrer erwachsenen Söhne, von dem sie sich erst vor kurzem getrennt hat? Unbeirrt von manch brenzliger Situation lässt sich Nina nicht davon abbringen, ihre Suche fortzusetzen und den Täter schließlich seiner gerechten Strafe zu überführen., werden sie an

== Das Cover: ==

Das Cover gefällt mir prima: Die Affinität zu Berlin des Fernsehturms wegen, der umgekippte Rollstuhl des Opfers und viiiel Blut.

== Leseeindrücke: ==

Der im Rollstuhl sitzende Alfred Kaiser wird mit einem Kerzenständer erschlagen. Alles deutet auf einen Raubüberfall hin. Seine aufmerksamen Nachbarn jedoch vermutet hinter der Tat eiskalten Mord und beauftragen die Bestatungsunternehmerin und Hobbydetektivin Nina Heinrichs, um dieses Tötungsdelikt zu klären. Gemeinsam mit Kriminalkommissar Frank Sourrell soll die Tat aufgeklärt werden. Nina ist sehr mutig und ambitioniert, was diesen Fall betrifft, aber auch sehr waghalsig und begibt sich dadurch selbst in Lebensgefahr ...

Der Prolog ist neuartig, da er gleich alle im Krimi vorkommenden Charaktere dem Leser kurz bekannt macht. Der Mord mit dem Kerzenständer ist natürlich erst einmal die spannendste Szene, denn das ist ja der Dreh- und Angelpunkt des Krimis, der Mord an einen alten Mann. Alle im Prolog vorkommenden Charaktere werden dann in den Parallelhandlungen, die in den nächsten Kapiteln passieren wieder aufgegriffen.

Momentan lese ich fast ausschließlich Kriminalromane, in denen die Ermittler Hobby-Detektive sind. Das gefällt mir sehr gut, denn so sind sie eben nicht ausschließlich Ermittler, sondern haben noch ein Privatleben bzw. ein reguläres Berufsleben. So wie hier die Protagonistin Nina Heinrichs, die eben Bestattungsunternehmerin ist und zwischen ihr und Frank es heftig knistert. Ich bin sehr gut in die Handlung reingekommen und mit sämtliche Charakter schnell vertraut geworden. Für mich war der Fall schlüssig ausgetüftelt und las sich spannend und unterhaltsam.

Die insgesamt 24 kurzen und kurzweiligen Kapitel verteilen sich auf spannende 256 Seiten.

Sehr gerne vergebe ich 5 von 5 Sternen und freue mich schon auf den nächsten Fall!

© esposa1969
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am 27. Oktober 2014
Ein alter Mann im Rollstuhl wird erschlagen. Die Polizei tippt auf Jugendliche, die in der Nacht des Mordes einen Einbruch in der Wohnung begangen hatten. Doch sind sie die Täter? Weitere Verdächtige tun sich bald auf. Selbst die neugierige alte Nachbarin, Frau Kuchenbecker, hat einen Verdacht und beauftragt die Bestatterin und Privatdetektivin Nina, die sich sogleich mit dem Polizeiermittler Frank Sourell anlegt...

Ein unterhaltsamer und in sich logischer und schlüssiger Krimi, den man gut zwischendurch lesen kann, aber irgendwie fehlte mir das gewisse Etwas. Dazu kamen einige Störfaktoren:

Was mit gestört hatte, waren die Figuren, die mir sehr stereotyp vorkamen, wie etwa der schwule Nachbar, die türkischen Familien, der grummelige Polizist, die alte neugierige Nachbarin etc.

Besonders die Darstellung der Türken hat mich dabei nach und nach sehr genervt. Ich fand diesen Nebenstrang leider sehr überzogen und unglaubwürdig. Die Figuren waren schon sehr überzeichnet und "typisch".

Von Berlin ansich hätte mich mir mehr erwartet. Leider kam so gar keine Großstadt-Atmosphäre, wie ich sie bei einem Regionalkrimi erwarte, auf.

Fazit: Ein netter Krimi für Zwischendurch, leider eher Durchschnitt und zuviele Stereotypen für meinen Geschmack.
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am 23. Oktober 2014
Nina Heinrichs ist Bestattungsunternehmerin und Hobby-Detektivin in Berlin. Ihre letzte Beerdigung war Alfred Kaiser. Dieser saß im Rollstuhl und starb bei einem Einbruch in seiner Wohnung. Doch seine Nachbarin glaubt nicht daran und bittet Nina für sie nach zu forschen wer Alfred auf dem Gewissen hat.
Bei ihren Ermittlungen lernt Nina den sympathischen Kommissar Frank Sourell kennen. Zwischen ihnen entwickeln sich zarte Bande und bei der Zusammenarbeit stoßen sie schnell auf einige Ungereimtheiten.
Verdächtig sind vor allem die, die Alfred Kaiser am nächsten standen. Seine Frau, die im Nebenzimmer schlief und nichts von dem Überfall mitbekommen haben will. Die Stieftochter Doris und ihr Verlobter Peter Schneider. Auch die Einbrecher, zwei türkische Jungendliche, scheinen eine wichtige Rolle zu spielen.
Nina und Frank versuchen Licht ins Dunkel zu bringen, was nicht bei allen verdächtigen auf Gegenliebe stößt ….

Fazit:
Das ist eine spannender Krimi, mit einer Handvoll Verdächtiger, ein paar falschen Fährten und einem nicht so überraschenden ende.
Man kommt leicht in die diese Geschichte rein. Die Ermittler Nina und Frank sind sehr sympathisch, wobei mir Nina an einigen Stellen etwas zu naiv und unüberlegt gehandelt hat. Währen die Ermittler sehr nett und untypisch sind, sind es leider die Verdächtigen nicht. Diese waren mir zu klischeehaft gezeichnet.
Es macht Spaß mit Nina und Frank den Fall zu lösen, auch wenn das Ende/der Täter sich schon in der Mitte des Buches abzeichnet.
Ansonsten ist das ein gelungenes Debüt.
Von mir gibt es dafür 4 STERNE.
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