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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leises, Herz erwärmendes Drama
Die Fabel der Geschichte, in den 1980iger Jahren angesiedelt: In einem Laden zwingt Frank, verletzt und aus dem Gefängnis ausgebrochen, eindringlich, aber letztlich doch gewaltlos Adele und ihren Sohn Henry, ihn im Auto mitzunehmen und über das Labor Day-Wochenende dann auch in deren Haus zu beherbergen. Die Polizei ist Frank auf der Spur, und dieser sucht einen...
Vor 8 Monaten von A. M. veröffentlicht

versus
0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es zieht sich etwas
Insgesamt schon sehenswert. Die Handlung insgesamt aber etwas flach und ohne großen Spannungsbogen. Dadurch zieht sich alles etwas in die Länge. Dafür aber gute Schauspieler.
Vor 1 Monat von Claus veröffentlicht


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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leises, Herz erwärmendes Drama, 29. Juni 2014
Von 
A. M. - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Die Fabel der Geschichte, in den 1980iger Jahren angesiedelt: In einem Laden zwingt Frank, verletzt und aus dem Gefängnis ausgebrochen, eindringlich, aber letztlich doch gewaltlos Adele und ihren Sohn Henry, ihn im Auto mitzunehmen und über das Labor Day-Wochenende dann auch in deren Haus zu beherbergen. Die Polizei ist Frank auf der Spur, und dieser sucht einen Unterschlupf, bis sich die Lage wieder beruhigt hat. - Der Plot in dieser Form ist nicht neu, bereits mehrfach in anderen Filmen so oder ähnlich erzählt. In der Regel wird es für die genommenen Geiseln in der Folge recht unerfreulich, und aus den Konsquenzen der Geiselnahme bzw. der Befreiung durch die Polizei beziehen diese Filme zumeist ihre Spannung.

Anders bei dieser Geschichte, die auf dem Roman „Der Duft des Sommers“ von Joyce Maynard basiert. Der Film erhielt in den USA zum Teil vernichtende Kritiken, und selbstverständlich kann man ihm, wenn man will, mit Kategorien wie Schmonzette, Kitsch, langweilig, vorhersehbar usw. den erwünschten K.O.-Schlag verpassen. Und es gibt da tatsächlich auch einiges, was bei diesem Film einem doch etwas quer runtergeht. Der Ausbrecher Frank ist in seiner Charakterzeichnung einfach zu schön um wahr zu sein, das Ende so dick aufgetragen, sodass dieses tatsächlich das Prädikat „Misslungen“ verdienen würde.

Aber was erlebt man bis dahin? Einen Film, der eine eindringliche, berührende Geschichte erzählt und der gänzlich von seinen brillianten Hauptdarstellern getragen wird. Das sind Kate Winslet als psychisch labile Adele, Josh Brolin als Ausbrecher Frank und der wirklich großartige Gattlin Griffith als der dreizehnjährige Henry. Der Film erweist sich dabei als ein langsam und still erzähltes Charakter- und Personendrama,das auch die Vorgeschichten der Hauptfiguren auslotet und dadurch beim Zuschauer Interesse, Verständnis und Empathie für sie und ihre Handlungsweisen weckt. Und trotz der leisen, verhaltenen Erzählweise ist der Film dennoch nicht langweilig. Fortwährend präsent lauert die Gefahr, dass Franks Anwesenheit entdeckt wird, entweder durch die Polizei oder etwa durch unvermittelt hereinschneiende Nachbarn.

Mancher mag den Film als altmodisch empfinden. Das ist auch deswegen nicht ganz falsch, weil man heutzutage doch häufig das Gefühl entwickelt, dass für sensible Melodramen wie dieses die Zeit einfach vorbei zu sein scheint. Dieser Film tritt dazu meines Erachtens den Gegenbeweis an. Wer mag und wer heutzutage noch willens und in der Lage ist, sich auf einen solchen Film einzulassen, sollte die Gelegenheit hier ergreifen. Und man kann sich von der hier erzählten Geschichte sowohl allein wie durchaus auch in trauter Zweisamkeit berühren lassen. Allen, deren Interesse ich mit diesen Zeilen wecken konnte, wünsche ich dabei schöne Stunden.
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich atmosphärisch und rührend, 19. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Labor Day (DVD)
Dieser Film hat mich traurig gemacht. Und doch schwang die ganze Zeit über ein Funken Hoffnung mit. Ich habe den Film angeschaltet, ohne im Wissen darüber zu sein, dass es die Buchverfilmung zu 'Der Duft des Sommers' von Joyce Maynard ist, ein Buch, welches ich schon seit längerer Zeit lesen wollte. Nun kam der Film dazwischen und ich war selten so froh darüber.
Diese Geschichte ist nicht nur unglaublich lesenswert, sondern auch sehr schön anzusehen. Die Atmosphäre der Situation wird im Film sehr gut rübergebracht. Man spürt sogleich die Angst, die Adele begleitet, als sie auf den höflichen, aber doch sehr direkten Frank trifft, der ihren Sohn dazu benutzt, von ihnen mit nach Hause genommen zu werden.
Adele bleibt keine Wahl, sie muss den Fremden mitnehmen und hat große Angst um ihren Sohn und sich selbst. Doch wie sich ganz schnell herausstellt, ist Frank zwar ein Sträfling auf der Flucht, der sogar wegen Mordes verurteilt wurde, aber wirklich freundlich und gar nicht darauf bedacht, den beiden auch nur in irgendeiner erdenklichen Form etwas anzutun.
So kommt es, dass er über ein Feiertagswochenende in Adeles Haus untertauchen muss, da in dieser Zeit keine Züge fahren, mit denen er von hier verschwinden kann. In diesen Tagen verlieben sich Frank und Adele ineinander und auch wenn Adeles Sohn Henry der Sache zuerst skeptisch gegenübersteht, sieht er in dem Flüchtling so etwas wie einen Vater.
Die kleine Familie möchte sich nicht von Frank trennen und schmiedet gemeinsam einen Plan zur Flucht.

Dieser Film hat mich tief berührt und mir wieder einmal gezeigt, dass es sich lohnt, um die Liebe zu kämpfen. Dass man zwar etwas verlieren kann, aber immer wieder die Chance hat, es zurückzugewinnen, vielleicht nicht sofort und vielleicht nicht in gleicher Form. Aber man soll die Hoffnung auf das Glück immer in sich bewahren. In schweren Zeiten wird dir genau das helfen, sie zu überstehen, durchzuhalten, dich nicht selbst aufzugeben, weil der Kummer an dir zehrt.
Die Altersbeschränkung liegt bei sechs Jahren, was daran liegt, dass es keine blutigen, gewalttätigen oder ähnliche Inhalte gibt. Jedoch würde ich sagen, dass man unter sechzehn Jahren kein wirkliches Gefühl für diesen Film aufbringen kann. Gerne können aber auch die jüngeren Leser meines Blogs dieses Meisterwerk ansehen und sich davon begeistern lassen.
Die Schauspieler haben die Emotionen sehr gut auf den Zuschauer übertragen und man fühlte die ganze Zeit über diese Beklemmung, die Adele in sich trug. Eine Mischung aus Angst, Hoffnung, Liebe und Verzweiflung. Kate Winslet hat hier für mich eine ihrer besten Rollen verkörpert. Den Darsteller von Frank habe ich zuvor noch nicht gekannt - jedenfalls nicht bewusst - aber er hat mich von der ersten Sekunde an überzeugt. Sein Auftreten war gleichzeitig beängstigend und wohlbehütend. Man wusste zuerst nicht, welcher Aspekt überwiegt. Es war ein wirklich tolles und authentisches Schauspiel, das mir sicher noch länger im Gedächtnis bleiben wird.
Auch der junge Darsteller von Henry war wirklich super. Ich finde es immer wieder toll zu sehen, wie glaubwürdig Kinder in ihrem Alter schon sein können und dieser junge Mann hat seine Rolle sehr gut gespielt.
Insgesamt fühlte man sich immer vor Ort und dass ein Film einen gefühlsmäßig so einnimmt, habe ich bisher noch nicht allzu oft erlebt. Dieser gehört zu den besten, die ich gesehen habe. Und ich habe viele gesehen.
Für mich war dies jedenfalls ein Film, den ich mir gerne noch ein weiteres Mal ansehe, weswegen ich ihn mir womöglich schon ganz bald nach Hause holen werde.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Packend, 9. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Labor Day [Blu-ray] (Blu-ray)
In dem Film geht es um Adele (Kate Winslet), die alleinerziehend mit ihrem 13-jährigen Sohn Henry (Gattlin Griffith) ein normales, aber unglückliches Leben führt.
Seit ihr Mann sie verlassen hat, fühlt sie sich trotz ihres Sohnes extrem einsam und verlässt kaum mehr ihre Wohnung.
Im Supermarkt trifft sie dann einen verletzten Fremden, welcher sie dazu zwingt ihn mit zu sich nach Hause zu nehmen. Dort angekommen erfährt Adele aus den Nachrichten, dass es sich bei dem Fremden um Frank (Josh Brolin) handelt, der wegen Mord zu 18 Jahre Haft verurteilt wurde. Auch erfährt sie, dass er durch einen Sprung aus dem Fenster eines Krankenhaus entkommen konnte und seine Verletzung von dort stammt.
Jetzt ist er auf der Flucht vor der Polizei und möchte sich nur kurz bei Adele und Henry verstecken. Allerdings entwickelt sich in dieser Zeit eine emotionale Verbindung zwischen allen und nichts ist und wird mehr, wie es war.

Der Film fängt von Anfang an eine bedrückende und traurige Stimmung ein, so dass man als Zuschauer schnell gepackt wird.
Das ist hauptsächlich Kate Winslet zu verdanken, welche hier eine großartige Performance abliefert - man sieht ihr in jeder Sekunde an, wie sie sich fühlt.
Anfangs ist es nur ihre Einsamkeit, welche sie sichtlich bedrückt und geistig kaputt macht, während es später die Angst vor dem Fremden und um ihren Sohn ist. Später entwickelt sich wie gesagt etwas zwischen Adele und Frank, was man als Zuschauer auch ganz ohne Worte erkennen könnte. Zwar wird nachvollziehbar erzählt, wie und was sich zwischen den Beteiligten entwickelt, aber auch allein durch das tolle Schauspiel kann man als Zuschauer erkennen, was sich in den Gefühlen tut - ich fand es großartig.

Aber es liegt nicht nur an Kate Winslet, dass der Film einen so packt, wie er es tut.
Es liegt vor allem auch an der trüben und bedrückenden Inszenierung. Am Anfang sieht man das runtergekommene Haus, die psychisch angeschlagene Adele, man hört die passende Musik dazu und wenn dann noch das Wetter passend trüb ist, ergibt das alles auch später viele bedrückende Aufnahmen.

Der Film ist aber nicht nur traurig, sondern hat auch viele schöne Momente.
Denn die Liebe und Geborgenheit, die sich entwickelt, hat gute Gründe. Frank ist nämlich kein böser und brutaler Flüchtling, sondern behandelt seine Geiseln gut.
Was er alles für und mit den Beiden macht, werde ich euch natürlich nicht spoilern, da ich in der Regel ja nie mehr verrate, als es die offizielle Inhaltsangabe und Trailer auch tun.
Nur so viel sei gesagt: Der Zuschauer fühlt mit den Charakteren, da es nachvollziehbar und schön erzählt wird.

Dabei kommt auch die Spannung nicht zu kurz, da die Polizei während der ganzen Liebesgeschichte ja nicht stillsteht und Frank sucht.
Das sorgt vor allem gegen Ende für einige spannende Momente, wo man schon mal die Luft anhalten und auch mal kurz staunen muss, was auch für die Hintergrundgeschichte gilt, welche trotz Vorhersehbarkeit zu überraschen weis.

Damit sind wir auch schon bei den negativen Punkten des Films.
Zum einen ist es die bereits genannte Vorhersehbarkeit und die Geschichte, welche im Kern eben nur eine übliche Liebesgeschichte ist und sich nur minimal vom Rest abhebt.
Keine Beinbrüche, aber unerwähnt wollte ich es nicht lassen.

Fazit:
Da ich den Film gar nicht kannte, habe ich nichts erwartet und deswegen umso mehr bekommen.
Kate Winslet mag ich seit Titanic sehr, Josh Brolin mag ich noch mehr und beide liefern hier eine tolle Performence ab, welche mit der soliden Geschichte ein wirklich ordentliches Liebesdrama ergibt.
Genre-Fans sollten sich den Film auf jeden Fall ansehen, wenn er am 8. Mai startet.

Wertung: 4 von 5 Sternen
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vertrauter Fremder, 19. Juli 2014
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Labor Day (DVD)
Der vor der Polizei flüchtende Frank zwingt die alleinerziehende Mutter Adele ihn in ihrem Haus zu verstecken. Die depressive Adele lebt mit ihrem dreizehnjährigen Sohn Henry in einem kleinen Haus in Holton in Massachusetts. Nach ein paar Stunden will der verletzte Frank weiterziehen, doch Adele und Henry raten ihm über Nacht zu bleiben. Am nächsten Tag macht Henry sich nützlich und gewinnt das Vertrauen von Adele und Henry. Doch mit der Zeit werden die Nachbarn misstrauisch.

Die rührige Geschichte wird liebevoll erzählt. Dialoge und schlüssige Handlungen feilen an den Profilen der Protagonisten und erschaffen gütige Menschen am Rande der Gesellschaft. Überraschende Ereignisse sorgen für Aufmerksamkeit. Asketische Szenenbilder belassen den Fokus bei den Handelnden. Regie und Schauspieler liefern eine kurzweiligen Genrefilm ab.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Ich bin gekommen um Dich zu retten!", 15. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Labor Day (DVD)
Wenn der entflohene Mörder Frank(Josh Brolin) diesen Satz zur alleinstehenden Adele(Kate Winslet) sagt, und wir als Zuschauer wissen, dass jedes Wort wahr ist, dann muss Regisseur Jason Reitman bei der Umsetzung von Joyce Maynards gleichnamigem Roman(im deutschen "Der Duft des Sommers") eine Menge richtig gemacht haben. Die Story von -Labor Day- mag alles andere als glaubwürdig sein, sie ist in jedem Fall fantastisch erzählt, wird von der Stimme von Adeles Sohn Henry(Gattlin Griffith) gefühlvoll begleitet und hat in Kate Winslet und Josh Brolin zwei herausragende Darsteller. Es geht um Liebe, Verrat, Hoffnung, Schmerz, vor allem aber um Familie...

Adele ist so ziemlich am Ende. Ihr Mann hat sie verlassen und seine Sekretärin geheiratet. Mit ihrem 13jährigen Sohn Henry lebt se allein und verlässt kaum noch das Haus. Adele ist depressiv und sie kriegt dieses elende Zittern nicht aus den Fingern. Als sie eines Tages im Supermarkt einkauft, steht plötzlich Frank vor ihr und besteht, ziemlich fordernd darauf, dass sie ihn mitnimmt. Frank ist ein verurteilter Mörder, der einen Krankenhaus-Aufenthalt zur Flucht genutzt hat. Als er sich bei Adele und Henry versteckt, fürchten diese zunächst um ihr Leben. Doch alles kommt anders. Frank ist ein guter Mann. Ein Arbeiter, Zuhörer, Vorbild und verständnisvoller Mensch. Zwischen Adele und ihm entwickelt sich eine tiefe Zuneigung und Henry scheint urplötzlich den richtigen Mann für seine Mutter gefunden zu haben. Doch Frank wird gesucht und es dauert nicht lange, bis die scheinbare Idylle von Adele, Frank und Henry vor dem Aus steht...

Was für ein wirklich gut gemachter Film! Jason Reitman zeigt uns, was den Verlust der Liebe wirklich ausmacht. Winslet und Brolin brillieren in ihren Rollen. Hier und da fühlte ich mich im Mittelteil der Story an den Klassiker -Grüne Tomaten- erinnert. Die Geschichte findet ihren Weg direkt in die Herzen der Zuschauer hinein. Und genau dort gehört sie hin. Wie Reitman uns dabei hoffen und bangen lässt, das ist ziemlich große Filmkunst. Mit Rückblicken in die Vergangenheiten von Adele und Frank wird der Plot dabei komplett abgerundet. Zu einer derart starken Story gehört natürlich auch ein passendes Ende. Das hat Reitman, jedenfalls wenn sie mich fragen, gefunden. Für mich war das jedenfalls ein perfekter Filmabend.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Film, 12. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Labor Day (DVD)
Überzeugende Darsteller, gute Story und fernab vom Mainstream, welchen man oft in amerikanischen Filmen zu sehen bekommt.

Kurzum gesagt, schönes amerikanisches independent Kino.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Wochenende Familie, 24. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Labor Day (DVD)
Nach "Thank you for smoking", "Juno", "Up in the Air" und "Young Adult" ist "Labor Day" Jason Reitmans fünfter Film in nur acht Jahren und außer "Juno" sein einziger, der mir richtig gut gefallen hat. Reitman hat hier den wohl eher für Frauen konzipierten Roman von Joyce Maynard, "Der Duft des Sommers", verfilmt und daraus ein wunderbares, leises Drama gemacht, das vor allem durch seine großartigen Hauptdarsteller Kate Winslet und Josh Brolin besticht.

Ausstattung DVD: Ton in deutsch, englisch und türkisch, Untertitel in denselben Sprachen. Bild und Ton sind ordentlich, wenn auch nicht überragend. Die DVD bietet darüber hinaus leider nur magere Extras: einen Audiokommentar mit Regisseur, Kameramann und Co-Produzent und ein paar entfernte Szenen.

1987, irgendwo in Massachusetts. Hier lebt der 14jährige Henry (Gattlin Griffith, "Der fremde Sohn") mit seiner depressiven Mutter Adele (Kate Winslet, "Der Gott des Gemetzels"). Er kümmert sich um seine fast einsiedlerisch lebende Mutter, so gut er kann, seinen Vater samt neuer Frau und neuer Familie sieht er lediglich sonntags zum Essen. Einmal im Monat gelingt es ihm, seine Mutter zum Einkaufen neuer Vorräte zu bewegen und just an diesem Tag treffen sie auf den gerade aus dem Gefängnis ausgebrochenen Frank (Josh Brolin, "Sin City 2"). Der Fremde bittet darum, ein paar Stunden bei Adele und Henry unterkommen zu dürfen. Er ist nach einer Operation aus dem Krankenhaus geflohen und hat Schmerzen, außerdem sucht natürlich das ganze County nach ihm. Widerwillig und ängstlich stimmt Adele zu. Doch dann geschieht etwas Seltsames…der wegen Mordes Verurteilte und die vom Leben Enttäuschte kommen sich näher, vor allem, als Adele die wahren Umstände erfährt, die Frank ins Gefängnis gebracht haben. Und auch Henry fasst Vertrauen zu Frank, dessen Aufenthalt sich verlängert und der dringend nötige Reparaturen am Haus durchführt und Henry Baseball beibringt. So wird dieses schwül-heiße Labor-Day-Wochenende für diese drei Menschen zu etwas ganz Besonderem - doch welche Chancen für die Zukunft haben sie mit einem auf der Flucht befindlichen Verbrecher?

Glücklicherweise gelingt es Reitman, die filmische Adaption der vermutlich recht schwülstige Romanvorlage nicht mit Kitsch und Klischees zu überhäufen und so zu einem typischen "Frauenfilm" zu machen. Reitman setzt auf feine, realistische Untertöne, kleine Gesten, fast nebensächliche Berührungen und die stetige unterschwellige Präsenz der Ausweglosigkeit der Situation. Man weiß eigentlich von Anfang an, dass dieses Labor-Day-Wochenende kein gutes Ende nehmen kann, dennoch wünscht man es sich im weiteren Verlauf des 111minütigen Films, weil die Protagonisten einem am Herzen liegen und ein Happy End verdient hätten. Doch Reitman widersteht auch am Ende seines Films dem wahrscheinlichen Wunsch des Zuschauers, einfach nur alles gut werden zu lassen. Dafür gelingt ihm die Balance zwischen Realismus und Wunschdenken, so dass er "Labor Day" mit genau dem richtigen Ende ausstattet.

Wirklich viel passiert letztendlich nicht in diesen fünf Tagen, die Henry, Adele und Frank zusammen verbringen. Ein wenig Hausarbeit, ein paar Reparaturen am Haus, ein Grillabend, ein bisschen Baseball-Training und die langsame Annäherung, die zwischen Frank und Adele stattfindet. Frank überrascht mit seinen Kochkünsten, Adele damit, dass sie endlich aus ihrer jahrelangen Depression herausfindet und neuen Lebensmut fasst. Für Henry ist das alles noch ein wenig schwer einzuordnen, einerseits mag er Frank und sieht, wie gut dieser seiner Mutter tut, andererseits wirft die neue Situation viele Fragen bei ihm auf, die ihn verunsichern. Hier lauert denn vielleicht auch - neben der intensiven Suche der Polizei nach Frank - die einzige Gefahr für das neue Leben, das Adele und Frank miteinander geplant haben. Denn wenn Henry die Situation falsch einschätzt, könnte das Konsequenzen haben, besonders, weil er äußeren Einflüssen ausgesetzt ist, da Frank weder Adele noch Henry gefangen hält und sie somit jederzeit aus dem Haus können.

Aber auch ohne diese kleine Unwägbarkeit ist "Labor Day" erstaunlich spannend. Das liegt vermutlich schlicht daran, dass man die Charaktere zu mögen beginnt und mittels Rückblenden und Erzählungen erfährt, wie die wirklichen Umstände waren, die zu Franks Verbrechen geführt haben und warum genau Adele so furchtbar traurig ist. All diese kleinen Puzzleteile fügen sich nach und nach zu einem tragischen Gesamtbild zusammen, das einen nur umso mehr für die Protagonisten einnimmt. Besonders, weil Reitman die Romanze zwischen Adele und Frank nicht leidenschaftlich-schwülstig inszeniert, sondern einfach zwei vom Schicksal schwer gebeutelte Menschen zeigt, die ineinander endlich gefunden haben, was sie so lange gesucht haben und ihr Glück darüber noch gar nicht richtig fassen können und ihm deshalb auch kaum Ausdruck verleihen.

Dass Adele und Frank so glaubwürdig erscheinen, ist neben Reitmans zurückhaltender Inszenierung natürlich das Verdienst von Kate Winslet und Josh Brolin. Winslet als vom Leben überforderte, gebrochene Frau mit strähnigen Haaren und verhuschtem Blick ist in jeder Sekunde überzeugend. Fahrig, ängstlich kaum in der Lage, ihrer Mutterrolle gerecht zu werden, sieht man sie ganz langsam endlich aufblühen, als sie auf Frank trifft. Sie wird wieder zu der Frau, die sie einst gewesen sein muss, als Henrys Vater sich in sie verliebt hat. Diese Wandlung gelingt Winslet ganz wunderbar und ist wirklich berührend. Nicht minder überzeugend agiert Josh Brolin als vermeintlicher Mörder. Sein leicht bedrohlich wirkendes Äußere mit langen dunklen Haaren und Bart konterkariert er durch seinen sanften Blick, aus dem viel Trauer und Enttäuschung spricht. Er bügelt, wechselt Reifen, backt Pfirsichkuchen und erkennt, dass auch Adele vom Schicksal schwer gebeutelt wurde. Kurze, prägnante Sätze, kleine, liebevolle Gesten und die unerschütterliche Stärke, die sein Frank ausstrahlt, zeigen einmal mehr, welch grandioser Schauspieler Brolin ist. Auch Gattlin Griffith macht seine Sache gut, seinen Part im Erwachsenenalter übernimmt dann sogar kurz noch Tobey Maguire.

"Labor Day" ist ein Film, der so ruhig beginnt, wie er endet und auch dazwischen kaum jemals Tempo oder Emotionen hochfährt. Dennoch fühlt man mehr und mehr mit den Protagonisten und kann nicht umhin, sich für sie das Beste zu wünschen, auch wenn man weiß, dass dies eigentlich unmöglich ist. Großartige Schauspieler, authentische 80er-Jahre-Settings und Reitmans sensible Regie lassen dieses schwüle Labor-Day-Wochenende in Massachusetts nicht nur für Adele, Frank und Henry zu etwas ganz Besonderem werden. Deshalb gerne vier von fünf Franks Pfirsichkuchen, die in Henrys Leben noch eine ganz spezielle Rolle spielen werden.
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5.0 von 5 Sternen Ein Hauch von Familie, 4. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Labor Day (DVD)
Es ist das Werk von Regisseur Jason Reitman (u.a. „Thank you for Smoking“, „Juno“, „Up in the Air“), das sich Joyce Maynards Roman „Der Duft des Sommers“ annimmt. Während es 2011 das stimmungsvolle Cover und die Kurzbeschreibung des Romans waren, die mich zum Lesen bewegt haben, ließ mich nun die Neugierde auf die filmische Umsetzung endlich zur DVD greifen.

„Labor Day“ besticht, genau wie Maynards Romanvorlage, durch sehr leise und sanfte Töne. Auf wunderbar feinfühlige Art und Weise erzählt Reitman seinen Zuschauern in 108 Minuten die Geschichte von Adele (Kate Winslet, u.a. „Das Leben des David Gale“, „Wenn Träume fliegen lernen“, "Der Gott des Gemetzels") und ihrem 14-jährigen Sohn Henry (Gattlin Griffith, "Der fremde Sohn“). Adele, die seit dem Scheitern ihrer Ehe an Depressionen und Angstzuständen leidet, lebt mit ihrem Sohn sehr zurückgezogen in einem Haus am Stadtrand von Massachusetts. Sie meidet seither die Öffentlichkeit und lässt es nur einmal im Monat zu, gemeinsam mit ihrem Sohn den örtlichen Supermarkt aufzusuchen, um Lebensmittel und Kleidung zu kaufen.

An einem dieser Tage stößt Sohn Henry im Supermarkt auf den verwundeten Frank (Josh Brolin, u.a. "Sin City 2", „No Country for Old Men“). Einem ehemaligen Häftling, den es an jenem Tag gelungen ist, nach einer Operation im Krankenhaus zu fliehen. Frank, der wegen Mordes verurteilt ist, macht auf Henry jedoch einen harmlosen Eindruck, weswegen er ihm die Bitte nach einer kleinen Rast in ihrem Haus nicht verweigern kann. Adele ist von der Idee, Frank mit nach Hause zu nehmen, alles andere als begeistert. Als ihr klar wird, dass sie keine andere Wahl hat, stimmt sie ängstlich zu.

Doch die Geschichte nimmt eine unerwartete Wendung, als sich zwischen dem verurteilten Frank und der enttäuschten Adele eine zärtliche Zuneigung entwickelt. Auch für Henry wird Frank in diesen Tagen zu jener Vaterfigur, die sein leiblicher Vater ihm verwehrt: er nimmt sich dem Jungen an, bringt ihm das Baseball spielen bei und kümmert sich um die längst überfälligen Reparaturen am Haus. Ganz unverblümt erzählt Frank den beiden seine Geschichte, ist ihnen gegenüber aufrichtig und höflich. Anstatt skrupellos und brutal zu sein, überrascht er mit Einfühlsamkeit und Respekt. So wird aus einem Tag ein gemeinsames Labor-Day-Wochenende voller Pfirsichkuchen, heißen Tanzeinlagen und naiver Träumerei.
Es ist die harte Realität des Lebens, die den Traum von einer gemeinsamen Zukunft zerplatzen und das Schicksal seinen Weg gehen lässt.

Adeles Leidenschaft galt immer dem Tanzen. Als junge Frau sprühte sie vor Leben und Begeisterung. Die Scheidung von ihrem Mann, der längst mit einer anderen Frau eine neue Familie gegründet hat, setzt ihr hart zu. Alles was ihr bleibt, ist Henry. An ihm klammert sie sich verzweifelt, schenkt ihm kaum Luft zum Atmen. Schicksalhafte Ereignisse ihrer Vergangenheit lassen sie ängstlich werden. Sie beginnt sich abzuschotten, vergisst weiterzuleben. Als Frank in ihr Leben tritt, beginnt sie zu erwachen. Obwohl sie den Mann kaum kennt, verspürt sie schnell heranwachsende Gefühle für ihn. Es scheint, als gewähre er ihr Zuflucht, und nicht sie ihm. An ihm kann sie sich anlehnen und wieder neuen Lebensmut fassen.

Kate Winslet begeistert uns auch in „Labor Day“ mit einer hervorragenden Performance. Es ist ihr scheuer, ängstlicher Blick; das in sich gekehrte Wesen und ihre vom Leben gezeichnete Erscheinung, die Adele für den Zuschauer so lebendig und greifbar werden lässt.

Für Henry wird Frank zur Vaterfigur. Während sein richtiger Vater ihn als Weichei betrachtet und gar nicht richtig realisiert, erkennt Frank Henrys Stärken. Er nimmt sich ihm an, begleitet ihn während seiner Phase des Erwachsenwerdens und schenkt ihm Mut und Sicherheit. Zwischen den beiden beginnt eine Freundschaft. Während sich Henry die letzten Jahre ausschließlich um seine Mutter gekümmert hat, bekommt er plötzlich die Möglichkeit, selbst zu leben. Auch wenn die neue Situation Henry befürchten lässt, von der Mutter vergessen und zurückgelassen zu werden, meldet er Frank nicht der Polizei.
Auch Gaittlin Griffith meistert seine Rolle als Henry sehr authentisch. Das zurückhaltende und zarte Wesen des 14-jährigen Jungen verkörpert er perfekt. Der erwachsene Henry wird gegen Ende kurz von Tobey Maguire (u.a. „Spider Man“, „Der große Gatsby“) dargestellt.

Frank, der von der Öffentlichkeit als gewalttätiger Mörder dargestellt wird, begegnet dem Zuschauer als rücksichtsvoller und liebevoller Mensch. Nachdem man einen Einblick in seine Vergangenheit bekommt, schenkt man ihm schnell Verständnis und Sympathie. In Adele findet Frank die Zuneigung und Liebe, die er sich sein ganzes Leben lang erträumt hat. Auch Josh Brolin findet mit Frank genau die richtige Rolle für sich. Sein anfangs etwas grobes Erscheinungsbild, das durch einen Bart und eine verwegene Frisur aufrechterhalten wird, weicht irgendwann weichen und sanfteren Gesichtszügen.

„Labor Day“ ist ein gefühlvolles Werk geworden, das mit wenig Tamtam daherkommt. Es bedient sich kleiner Gesten und Berührungen mit großer Wirkung. Es glänzt durch unvorhergesehene Wendungen, jede Menge Gefühl, Tiefgang und frei von Kitsch. Die Ausweglosigkeit der Situation ist während den gesamten 108 Min. spürbar. Der Zuschauer ahnt durchweg, dass die Geschichte wohl zu keinem Happy End finden wird. Doch ist es genau jener Schachzug, der der Geschichte authentische Züge verleiht. Eine Entwicklung, der sich schon Maynard in ihrem Roman „Der Duft des Sommers“ bedient hat und das vermeintlich kitschige Werk zu einem tiefgründigen Roman reifen ließ. Reitman gelingt ein leises Drama, das herzerwärmend und atmosphärisch ist, keinesfalls aber auf Spannung verzichtet. Ein gelungene Verfilmung, für die es von mir die Bestnote gibt!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr gut, 24. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Labor Day (Amazon Instant Video)
ein sehr gefühlvoller Film. Sehr gute schauspielerische Leistung von allen Darstellern. Kate Winslet und Josh Brolin sind absolut überzeugend in ihren Rollen. Es ist wirklich nicht abzusehen wie dieser Film ausgeht und meine Gefühlswelt stand Kopf. Von traurig über erschüttert bis hin, zum zerreißen gespannt. Wirklich sehenswert.
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4.0 von 5 Sternen Labor Day, 27. September 2014
Von 
dvd-sucht (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Labor Day (DVD)
Bei Labor Day handelt es sich um ein amerikanisches Drama aus dem Jahre 2013. Die Regie übernahm hier Jason Reitmann, der auch schon bei „Juno“ und „Up in the Air“ im Regiestuhl saß. Der Film basiert auf den Roman „Der Duft des Sommers“ von Joyce Maynard, in den Hauptrollen sind Kate Winslet und Josh Brolin zu sehen.

Die Geschichte im Film spielt im Jahre 1987. Die depressive Adele kümmert sich alleine um ihren 13-jährigen Sohn Henry. Als sie auf der Straße den verletzten Frank entdecken, nehmen sie ihn mit. Obwohl sich bald herausstellt das Frank ein entflohener Sträfling ist, verlieben sie sich ineinander. Sie planen zusammen mit Henry nach Kanada zu flüchten, was nicht einfach ist, da Frank immer noch gesucht wird.

Der Film lebt nicht nur von den beiden Hauptdarstellern, sondern auch von den interessanten Rückblicken die erklären, warum Frank im Gefängnis gelandet ist. Von Anfang an ist eine belastende Stimmung spürbar, so dass man sich sehr gut in Adeles Lage versetzen kann. Diese zieht sich durch den ganzen Film, so dass man gut unterhalten wird. Wer einmal einen etwas anderen Film sehen möchte, sollte einmal einen Blick auf Lobor Day werfen – es lohnt sich!
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