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5.0 von 5 Sternen Im Dunkeln tappen
Lange Zeit zunächst werden Lincoln Rhyme und seine kongeniale Partnerin, die Polizistin Amelia Sachs (die inzwischen ja auch im Leben seine Partnern geworden ist) bei diesem Fall im Dunkeln tappen. Zunächst tappen müssen.

Denn der Tatort liegt außerhalb ihrer Reichweite auf den Bahamas. Und Indizien sind schwer zu erhalten, denn die Polizei...
Vor 24 Tagen von M. Lehmann-Pape veröffentlicht

versus
0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ziemlich verwirrend und politisch
Hat mir nicht so gut gefallen wie dei anderen Thriller von Deaver,fand ich von der Handlung etwas verwirrend und zum Schluß nicht schlüssig wirkte irgend wie nicht stimmig. War deshalb nicht so spannend für mich ,trotz des überraschenden Ende.
Vor 1 Monat von Ute Gebhard veröffentlicht


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im Dunkeln tappen, 29. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Todeszimmer: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Lange Zeit zunächst werden Lincoln Rhyme und seine kongeniale Partnerin, die Polizistin Amelia Sachs (die inzwischen ja auch im Leben seine Partnern geworden ist) bei diesem Fall im Dunkeln tappen. Zunächst tappen müssen.

Denn der Tatort liegt außerhalb ihrer Reichweite auf den Bahamas. Und Indizien sind schwer zu erhalten, denn die Polizei dort hat es verdächtig eilig, den Fall bereits als abgeschlossen zu betrachten und auf keinen Fall Dinge um den Mord herum zur Verfügung zu stellen. Weder einfachen Sand noch scharfe Glasscherben noch die tödliche Kugel noch Bilder vom Tatort.

Mühsam, Schritt für Schritt, mühen sich die Ermittler daher, ein wenig Licht ins Dunkle des Geschehens zu bekommen. Einerseits durch eine (wie in allem bei Deaver in der Recherche realistisch und ausführlich dargestellt) Internetjagd auf Orte, von denen Emails abgesandt wurden bis hin zu Handys, welche der Täter vielleicht immer noch benutzt.
Andererseits wird sich letztendlich der schwer behinderte Lincoln Rhyme selbst der Erschwernis aussetzen, vor Ort seine hervorragenden Beobachtungsfähigkeiten zur Geltung zu bringen. Wobei das nicht ohne Widerstand der dortigen Staatsgewalt und so manch anderer ausgehen wird, die ein hohes Interesse daran haben, die wahren Hintergründe des Morde an einem sehr amerikakritischen Geschäftsmann zu verschleiern.

Zieht sich dies alles im ersten Teil des Buches doch um einiges hin und beginnt für den Leser, das hier und da eingeblendete „White Plain“ des Ermittlers (zu oft und zu unübersichtlich, letztlich) leicht zu nerven, zieht das Tempo des Buches nach der ausführlichen Vorbereitung der Fakten und der beteiligten Personen doch (ebenfalls wie bei Deaver gewohnt), zügig an.

Vor allem der Part des Gegners ist in diesem Lincoln-Rhyme Thriller ganz hervorragend besetzt. Auch wenn eine deutliche gestalterische Nähe zu „Hannibal Lecter“ ganz offenkundig im Raum steht (mit klaren Unterschieden allerdings, zumindest was das angeht, was bei „Täter 516“ im Buch auf den Teller kommt), gelingt Deaver hier eine tatsächlich furchteinflößende Figur, deren Nutzung des ultrascharfen Küchenmessers durchaus für Schaudern auf breiter Ebene sorgt.

Wie Deaver zudem mit Gefahrensituationen spielt (als der letzte Mietwagenfahrer des Ermordeten aufgesucht werden soll), wie er hinter einer vermeintlichen Lösung wieder neue Fäden und überraschende Wendungen eröffnet, das lässt auch diesen Thriller im Ganzen zu einem hervorragend unterhaltsamen, filmreifen Leseerlebnis werden.

Auch wenn es zu Rhyme und Sachs wenig Neues zu erzählen gibt, diese Figuren in ihrer inneren Befindlichkeit inzwischen sattsam bekannt sind, durch das Einführen neuer „Mitspieler“ erhält dieser Fall auch von dieser Seite einen neuen Schwung und setzt die unterschwellige Abneigung zwischen Sachs und der beteiligten Staatsanwältin gut in Szene.

Wie nun tatsächlich heute „sauber“ gemordet wird, wie Regierungsorganisationen dabei durchaus das Maß verlieren, wie andererseits in einer digitalen Welt ein mehr oder minder „analoger“ Täter seine Kreise zieht und sich der wahre Schuldige erst ganz am Ende überraschend präsentieren wird (und selbst das Opfer mehr und mehr in seiner Rolle fragwürdig wird), das lohnt durchaus die Lektüre dieses neuen Lincoln-Rhyme Falles.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein perfekt konstruierter Serien-Thriller - denn nichts ist, wie es scheint..., 17. Juli 2014
Von 
Christian Mayr "einmeier" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Todeszimmer: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Als auf den Bahamas der US-regierungskritische, amerikanische Bürger Robert Moreno von einem Scharfschützen erschossen wird, geht man davon aus, dass dies ein Attentat der Drogenmafia Venezuelas wäre. Doch ein Whistleblower veröffentlicht Informationen, dass hinter dem Attentat, bei dem auch der Bodyguard und ein Journalist sterben, der amerikanische Geheimdienst stecken würde, der in Moreno einen potentiellen Terroristen sah. Darum beauftragt die Staatsanwältin Nance Laurel den forensischen Ermittler und querschnittsgelähmten Lincoln Rhyme und seine Partnerin, Amelia Sachs mit verdeckten Ermittlungen, da sie die Verantwortlichen finden und verurteilen will, selbst wenn der amerikanische Präsident den Tötungsbefehl gegeben haben sollte. Doch je näher sich Rhyme und sein Team dem Täter und dem Whisteblower als wohl einzigen Zeugen nähern, desto schneller geraten sie selbst in Lebensgefahr, während zwischenzeitlich bereits weiteres Blut fliesst, denn der Killer verfügt anscheinend aus besten Quellen über Informationen, die Rhyme und Sachs nur zu gerne selbst hätten...

Deaver hat mich als Thriller-Fan die vergangenen Nächte mit diesem Serienthriller mal wieder um den Schlaf gebracht, denn was sich anfänglich wie eine klassische, einfache, fast sogar naiv simple Geschichte liest, in der alle Rollen fest verteilt und selbst der Mörder eindeutig bestimmt zu sein scheinen ("Und dafür braucht Deaver fast 600 Seiten bis zur Auflösung, die doch eigentlich von vorneherein klar ist?"), entwickelt sich dank unglaublich geschickter, wirklich nicht vorhersehbarer Wendungen zu einem gänzlich anderen, komplexen und durchaus realistisch wirkenden Plott, der sich selbst auf den letzten Seiten mehrfach um die eigene Achse und dann in eine gänzlich andere Richtung dreht und somit also stets für sehr unterhaltsame, sehr spannende Überraschungen sorgt. Die verschiedenen Blickwinkel auf die detailliert skizzierten und sehr bildhaften Elemente und Figuren tragen dazu bei, dass man sich als Leser stets sicher wähnt, wie der weitere Handlungsverlauf geschehen wird - und genau hier streut Deaver immer wieder falsche Fährten und doch auch deutliche Hinweise auf den tatsächlichen Ausgang, so dass man nach den verschiedenen "Show-Downs" sich kopfschüttelnd wundern muss, wie man stets in die Falle tappte und Offensichtliches einfach übersehen konnte.

Da die Personen und einige der früheren Handlungen bisheriger Rhymes-Romane absolut ausreichend angedeutet werden, ist es trotz dieses Serienthrillers nicht einmal zwingend notwendig, die früheren Thriller um Rhymes und Sachs zu kennen, zumal auch hier die Handlung in sich vollständig abgeschlossen ist. Somit ein großartiger, nahezu filmreifer, komplexer und sehr gut durchdachter Thriller, der stets mit einer Prise makabren und süffisanten Humors für spannende Unterhaltung und vor allem stets für Erstaunen und großartige Überraschungen sorgt. Klare Empfehlung für Liebhaber usamerikanischer Thriller und ein weiterer Beweis, warum Deaver's Romane nach Verlagsinformationen inzwischen in 25 Sprachen und in mehr als 150 Ländern veröffentlicht werden. Das "Todeszimmer" ist also perfekter Thrillergenuss für den Sommerurlaub - oder um die kurzen Nächte zum Tag zu machen.
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5.0 von 5 Sternen Der 10. Lincoln Rhyme-Roman: Das alte Katz-und-Maus-Spiel geht in eine neue Runde!, 28. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Todeszimmer: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Auf eher unkonventionelle Weise werden der seit einem Unfall querschnittsgelähmte Lyncoln Rhyme und seine Partnerin Amelia Sachs mit der Aufklärung des Mordes eines antiamerikanisch eingestellten Aktivisten auf den Bahmas beauftragt. Alles deutet darauf hin, dass es sich um eine vom Geheimdienst angeordnete Tötung durch einen Auftragskiller handelt.

Nachdem Deavers letzte Romane Data-Minning, Stalking und Personenschutz in den Vordergrund stellten, entführt er Lyncoln Rhyme und seinen illustren Mitarbeiterstab diesmal in die undurchsichtige Welt der Geheimdienste und deren oft an Willkür grenzenden Machenschaften. Angesicht der Snowden- und NSA-Affäre hätte seine Themenwahl kaum aktueller und brisanter ausfallen können.

Bereits in den Vorbänden wurde die Verbesserung von Rhymes Gesundheitszustand kontinuierlich aufgebaut. Dies ermöglicht einen willkommenen Ausbruch aus der in 9 Romanen etablierten Serienformel, da der knurrige und an einen Rollstuhl gefesselte Forensiker diesmal nicht nur in seiner Wohnung brütet und telefoniert, sondern auch an Tatorten eine wesentlich aktivere und dynamischere Rolle einnimmt. Zur Serienformel gehört auch, dass Rhyme und Sachs bei Ihren Ermittlungen mitunter in Lebensgefahr geraten. Allerdings sollte man sich über das Überleben der beiden Hauptfiguren nicht wirklich Sorgen machen, da ja der Fortbestand des erfolgreichen Thriller-Franchises gesichert sein muss. Die Spannung wird bei diesen Bedrohungsszenarien mehr dadurch erzeugt, wie die beiden letztendlich doch noch mehr oder weniger unbeschadet aus den brenzligen Situationen rauskommen.

Fans der Reihe bekommen wieder alles geliefert, was den Reiz der Rhyme-Romane ausmacht. Ein hohes Erzähltempo, zahlreiche Wendungen und Überraschungen, eine spannende Story, die in einem Zeitfenster von wenigen Tagen spielt und nicht zuletzt ein ersehntes Wiedersehen, mit Charakteren, die einem seit dem 1. Roman "Die Assistentin" (bzw. "Der Knochenjäger", wenn man sich auf den Filmtitel bezieht) ans Herz gewachen sind.

Die üblichen Deaver-Schwächen, dass die Story wieder mal zu konstruiert und deshalb nicht mehr realistisch ist, lassen sich auch nach vernebelter Sicht durch die Fanbrille nicht wegdiskutieren. Aber spätestens als Ende des 2. Drittels offenbart wird, was wirklich hinter dem Todeszimmer steckt, müssen auch Kritiker zugestehen, dass Deaver diesmal ein brandheißes Eisen angepackt hat. Wichtige Fragen werden gestellt? Was dürfen Geheimdienste? Stehen diese außerhalb des Gesetzes? Wer schützt uns vor ihnen? Angesichts des Geheimdienst-Dschungels in den USA mit CIA, NSA, Homeland Security, Secret Service usw., die weder politische noch moralische Grenzen zu kennen scheinen, kann einem da schon Angst und Bange werden.

Im Schlussakt wird aber auch verdeutlicht, dass Geheimdienste gerade in der Ära nach dem 11. September eine absolute Daseinsberechtigung und hohen Stellenwert bei der Prävention und Bekämpfung des Terrorismus haben. Ein Zitat aus dem Buch bringt die Kontoverse auf den Punkt: " Wir leben in einer Welt von Grautönen!"

Inswischen ist im Original bereits der 11. Rhyme-Roman "The Skin Collector" erschienen.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekt geplotteter Thriller!, 14. Juli 2014
Von 
Hamlet - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Todeszimmer: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Sehnsüchtig erwartet, jetzt endlich erschienen: "Todeszimmer" von Jeffery Deaver, der zehnte Band der Thriller-Reihe mit Lincoln Rhyme, Superhirn, Forensiker und von den Schultern abwärts gelähmt. Ihm zur Seite stehen Amelia Sachs, Polizistin, Assistentin und Lebensgefährtin, sowie Thom Reston, Lincolns "Blitzableiter" und "Mädchen für alles" und sein ehemaliger Partner, Detective Lon Sellitto.

Lincoln Rhyme hat sich zu einer experimentellen Operation entschieden, die ihm eventuell die Beweglichkeit seines Armes wiedergeben könnte - eventuell, wohlgemerkt. Der Termin dafür rückt näher, als er glücklicherweise von der Staatsanwaltschaft aus seinen Grübeleien gerissen wird. Robert Moreno, ein regierungskritischer Politaktivist, wurde auf den Bahamas von einem Scharfschützen aus großer Distanz erschossen. Auch sein Leibwächter sowie der Journalist, der Moreno wegen eines Interviews aufgesucht hatte, sind dem Anschlag zum Opfer gefallen.

Der stellvertretenden Staatsanwältin liegen Informationen vor, nach denen die US-Geheimdienste eine Liste mit Regimekritikern erstellt haben, die es auszuschalten gilt. Interessanterweise wird dieses Vorhaben von der amerikanischen Regierung gebilligt und unterstützt, was die Staatsanwaltschaft so nicht hinnehmen will und deshalb Lincoln Rhyme bittet, den Fall zu untersuchen.
Amelia Sachs kümmert sich um die Vergangenheit des Opfers und ermittelt vor Ort in Manhattan, während Rhyme die Ergebnisse auswertet und in bewährter Manier Zusammenhänge herstellt. Er identifiziert den Attentäter als Jacob Swann, ein skrupelloser Killer, der nicht davor zurückschreckt, weitere Morde zu begehen. Und wenn Rhyme ihm das Handwerk legen und die Hintermänner entlarven will, muss er in die Karibik reisen...

Wie bereits in den Vorgängerbänden präsentiert Jeffery Deaver seinen Lesern mit "Todeszimmer" einen absolut perfekt geplotteten Thriller, der bereits von Beginn an mit einem hohen Tempo aufwartet. Und obwohl der Autor zahlreiche Nebenhandlungen und Informationen, die auf den ersten Blick nichts mit der Geschichte zu tun haben, in seine spannende Story integriert, wird es zu keinem Zeitpunkt zäh oder kommt gar Langeweile auf, im Gegenteil.

Dieser mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Autor beherrscht sein Handwerk perfekt, was sich am deutlichsten in den zahlreichen Finten zeigt, mit denen er gerade dann aufwartet, wenn der Leser meint, nun hätte er die endgültige Lösung parat. Thrillerkunst vom Feinsten, die der Geschichte eine völlig unerwartete, aber immer logisch nachvollziehbare Wendung gibt.

Deaver bietet unterhaltsame, temporeiche Hochspannung, garniert mit Episoden aus dem Alltagsleben der Protagonisten, die es "menscheln" lassen - wer nach einer spannenden Urlaubslektüre sucht, sollte diesen Thriller unbedingt einpacken!
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bist du nicht patriotisch, musst du sterben!, 14. Juli 2014
Von 
Logan Lady (FR) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Todeszimmer: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Auf den Bahamas wird der US-Bürger Robert Moreno kaltblütig erschossen. Moreno war ein großer Kritiker der USA und versuchte durch seine Organisation "Lokale Selbstbestimmung" den Menschen in Entwicklungsländern zur Unabhängigkeit von US-Entwicklungshilfe zu verhelfen. Wer könnte so einen Mann töten? Die Staatsanwältin Nance Laurel hat da einen starken und zugleich sehr gefährlichen Verdacht: der Mord geschah im Auftrag eines US-Geheimdienstes. Sie heuert Lincoln Rhyme und seine Partnerin Amelia Sachs an, damit sie der Anwältin die nötigen Beweise liefern. Doch der Täter ist den beiden Ermittlern näher, als sie vermuten...

"Todeszimmer" ist bereits Band 10 der Rhyme-Sachs-Reihe von Jeffery Deaver und er konnte mich wiederum begeistern. Der Autor hat sich diesmal die Vorgehensweise der US-Geheimdienste als zentrales Thema ausgesucht und trifft damit den Nerv der Zeit.

Die Geschichte wird aus der Erzählerperspektive berichtet. Dabei folgt man sowohl den Ermittlungen, als auch dem Täter, so dass man immer 2 Blickwinkel auf das Geschehen hat. Das hat mir sehr gut gefallen. Die Story selbst ist hochspannend und faszinierend. Rhyme und Sachs können nicht, wie gewohnt, auf alle möglichen Quellen zurückgreifen, da ihre Ermittlungen im Geheimen stattfinden müssen. Dennoch lässt es sich der mürrische Ermittler im Rollstuhl nicht nehmen, jeden nach seiner Pfeife tanzen zu lassen. Und genau dieser Sarkasmus, gepaart mit dem ungeheuren Fachwissen Rhymes, macht den Ermittler dennoch so sympathisch.

Jeffery Deaver erzählt mit großer Liebe zum Detail und informiert seine Leser sehr ausführlich. Selbst wer all seine Bücher kennt, bekommt nochmal eine Auffrischung in Sachen Tatortbegehung oder Waffenkunde. Das hat mir gefallen, denn nicht immer bleiben alle Beschreibungen aus den Vorgängern haften. Trotz dieser großen Detaildichte war es keinen Augenblick langweilig.

Der Stil des Autors ist sehr gut und flüssig zu lesen. Ich finde, dass Deaver im Gegensatz zu seinen früheren Werken auch besser lesbar geworden ist. Die Details beschreibt er nun so bildhaft und klar, dass man einfach weiterlesen muss. Das war grad in den Anfängen seines Schaffens nicht immer der Fall.

Auch wenn die Geschichte in sich abgeschlossen ist, empfiehlt es sich, die Reihe chronologisch zu lesen, damit man die Entwicklung der Figuren nachvollziehen kann.

Fazit: ein sehr genialer 10. Band, der mich erstaunt und fasziniert zurücklässt. Eine klare Leseempfehlung an alle Thriller-Fans.
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5.0 von 5 Sternen Hohes Niveau und Spannung bis zum Schluss!, 20. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Todeszimmer: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Zum Buch:

Robert Moreno wird auf den Bahamas in seinem Hotelzimmer kaltblütig von einem Scharfschützen erschossen. Mit ihm wird sein Leibwächter und ein Journalist erschossen. Robert Moreno ist amerikanischer Staatsbürger und durch ein einschneidendes Ereignis während seiner Jugendzeit wurde er ein immer größer werdender Gegner der amerikanischen Regierung und besonders der Außenpolitik. Durch seine Reportagen und Internetbeiträge forderte er die Menschen auf, ihm bei bestimmten Kleinprojekten in ganz Mittel- und Südamerika zu helfen, die eine schnelle und gute Hilfe in Krisengebieten direkt vor Ort unterstützen. Durch sein starkes Engagement und seine Hartnäckigkeit hat er schnell die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Jedoch gelang er dadurch auch immer weiter in den Fokus des US-Geheimdienstes. Er wird auf eine sogenannte Todesliste gesetzt. Ein Whistleblower innerhalb der Organisation übermittelt nach der Ermordung von Robert Moreno den konkreten Tötungsauftrag an die Staatsanwaltschaft. Die ambitionierte Nance Laurel von der Staatsanwaltschaft will diesen Fall und einiges darüber in Erfahrung bringen. Sie bittet Lincoln Rhyme und Amelia Sachs um die Hilfe bei der Suche nach den Hintermännern der ganzen Organisation. Doch plötzlich verschwinden Zeugen, Kontaktpersonen und die Ermittler geraten selbst ins Visier der geheimen Machenschaften ...

Fazit:

Der zehnte Band der Ermittlungsreihe Lincoln Rhyme ist genauso gelungen wie vorherige Bücher aus der Reihe. Obwohl man denkt, dass nach so vielen Büchern aus der Reihe keine neuen Eigenschaften der Ermittler und Protagonisten auftauchen können, erfährt der Leser immer wieder neue charakteristische Züge bezüglich der Protagonisten. "Todeszimmer" bleibt auf einem hohen Niveau und bleibt spannend und dynamisch bis zum Schluss. Das Thema dieses Buches, Intrigen, Geheimorganisationen, verdeckte Ermittlungen des amerikanischen Untergrunds greift der Autor sehr gut auf und alles ist bis in das kleinste Detail recherchiert und durchdacht. Die 600 Seiten des Buches sind voller Spannung, packendem Einfallsreichtum und detaillierten Einzelheiten aufgebaut und es zieht sich durch bis zu einem furiosen Finale der Geschichte. Jeffery Deaver ist ein Meister seines Genres. Dieser Politthriller ist ihm richtig gut gelungen. Absolut empfehlenswert!
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5.0 von 5 Sternen Einer der besten Deavers!, 8. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Todeszimmer: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Wie­der ist Jef­fery Dea­ver mit dem “Todes­zim­mer” eine span­nende Geschichte um das Ermitt­ler­paar Lin­coln Rhyme und Ame­lia Sachs gelungen.

Von Anfang an hält der Roman den Leser gefan­gen, geht es doch vor­der­grün­dig um Macht­miss­brauch eines ame­ri­ka­ni­schen Geheim­diens­tes, was in Zei­ten der NSA-Affäre an Aktua­li­tät nicht zu über­tref­fen ist.

Rhyme und Sachs wer­den nach der Ermor­dung eines Ame­rika feind­li­chen Umwelt­ak­ti­vis­ten von einer Staats­an­wäl­tin ins Boot geholt, die den Direk­tor einer US-Behördevon den Kadi brin­gen möchte, um ihn wegen Amts­miss­brauch ver­ur­tei­len zu lassen.

Nur ergibt sich das Pro­blem, dass durch einen “Whist­leb­lo­wer” der Hin­weis auf die Ver­stri­ckung in den Mord gege­ben wird, aber über­haupt keine Spu­ren vor­han­den sind. Erschwe­rend kommt hinzu, dass der Mord auf den Baha­mas statt­ge­fun­den hat, und die dor­tige Poli­zei sehr schlud­rig ermit­telt hat.

Der Leser ver­folgt fas­zi­niert den Anstren­gun­gen des gelähm­ten Rhyme und sei­ner Assis­ten­sin Sachs, wobei sehr hilf­reich ist, dass von Anbe­ginn an und danach in zeit­li­chen Abstän­den jeweils eine Zusam­men­fas­sung des gegen­wär­ti­gen Ermitt­lungs­stan­des zu fin­den ist, was beim Leser den Ein­druck erweckt, er sei auf dem glei­chen Kennt­nis­stand wie Rhyme und Sachs.

Es gesche­hen Morde, die im Zusam­men­hang mit der Ermor­dung des Umwelt­ak­ti­vis­ten ste­hen, die Suche nach dem “Whist­leb­lo­wer” ist ein wei­te­rer Ermitt­lungs­strang, ebenso wie die ein­ge­streu­ten Infor­ma­tio­nen über die kör­per­li­chen Schwie­rig­kei­ten von Rhyme oder Sachs.

Dea­ver führt den Leser über ver­schlun­gene WEge in die Nähe des Mör­ders, und es wird klar, dass er anschei­nend nicht alleine ist.…

Aber immer, wenn der Leser glaubt, end­lich hin­ter Motive und Mör­der gekom­men zu sein, eine Auf­klä­rung in Sicht scheint, dreht Dea­ver die Story in eine ganz andere Rich­tung, die man zwar regis­triert, aber für unwich­tig erach­tet hatte.

So ist die end­gül­tige Auf­lö­sung auch eine Über­ra­schung. Und des­halb wird von mir auch nicht mehr zum Inhalt erzählt;).

Der Thril­ler gehört wohl auch auf Grund der Aktua­li­tät zu Dea­vers bes­ten. Er hat mich früh in sei­nen Bann gezo­gen und mit Rhyme und Sachs inde­ti­fi­izie­ren las­sen. So geriet auch ich beim Lesen immer wie­der in die­sel­ben Sack­gas­sen wie das Ermitt­ler­team, konnte aber ihren Neu­an­sät­zen und Spu­rin­ter­pre­ta­tio­nen sehr gut fol­gen, da Dea­ver dier Ermitt­lung sehr trans­pa­rent gestaltet.

Urteil: Unbe­dingt lesen!!!
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5.0 von 5 Sternen Ein Roman a'la Edward Snowden gegen Uncle Sam, 21. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Todeszimmer: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Ich finde das Buch sehr gut. Ein verzwickter Spionagethriller, der von Anfang bis Ende hochspannend ist. Am besten hat mir die Figur des Killers gefallen, der seinen "Job" mit seinem Hobby (Kochen) verbindet. Wie sich Amelia anfangs gegen die Staatsanwältin sträubt und dann mit ihr zusammenarbeitet, ist auch sehr gut; Lincoln alleine auf den Bahamas in Zusammenarbeit mit der dortigen Polizei, ein Schlagabtausch auf höchstem Niveau.

Ich bin mit dem Buch sehr zufrieden, es war eines der besten Bücher, die Jeffery Deaver aus der Lincoln-Rhyme-Reihe hervorgebracht hat.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wieder ein klassicher Jeffry Deaver, 15. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Todeszimmer: Thriller (Kindle Edition)
Mir hat das Buch gefallen, hatte schon befürchtet, dass sich die Geschichten mit der Zeit und mit allen Vorgängerromanen (die ich auch alle gelesen habe) langsam ermüden würden, aber das geschieht nicht.
Es geht um eine neue Thematik, neue Bösewichte und wie immer, ist es am Ende ganz anders, als man am Anfang vermutet.

Nicht der beste Rhyme, aber auf jeden Fall lesenswert.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ziemlich verwirrend und politisch, 18. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Todeszimmer: Thriller (Kindle Edition)
Hat mir nicht so gut gefallen wie dei anderen Thriller von Deaver,fand ich von der Handlung etwas verwirrend und zum Schluß nicht schlüssig wirkte irgend wie nicht stimmig. War deshalb nicht so spannend für mich ,trotz des überraschenden Ende.
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