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4.0 von 5 Sternen Erst die Vision, dann die Entscheidung
Seitdem der Mensch existiert, dürfte die Frage gestellt worden sein, wohin die Zukunft führt. Nie zuvor jedoch dürfte es so viele Möglichkeiten und so schnelle Umbrüche gegeben haben wie heute. Oder, wie im Buch zitiert wird, die Menschen können kaum noch mit dem Ausmaß der gewonnenen Freiheit umgehen, denn darauf wurden wir nicht...
Veröffentlicht am 7. September 2011 von Dr.Ilona Bürgel

versus
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2.0 von 5 Sternen Illusionen von "Freiheit" der digitalen Arbeiter
Das man so, wie in Meconomy beschrieben, tatsächlich "selbstbestimmt" arbeiten könne ist wohl die größte aller Illusionen...

Man bleibt in Wahrheit ebenso vom Markt und dessen gnadenloser Vermarktungslogik abhängig - ja man ist nun sogar genötigt permanente "Selbstvermarktung" zu betreiben und seine Haut direkt (anstatt indirekt...
Veröffentlicht am 6. Juni 2012 von A. Antman


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erst die Vision, dann die Entscheidung, 7. September 2011
Seitdem der Mensch existiert, dürfte die Frage gestellt worden sein, wohin die Zukunft führt. Nie zuvor jedoch dürfte es so viele Möglichkeiten und so schnelle Umbrüche gegeben haben wie heute. Oder, wie im Buch zitiert wird, die Menschen können kaum noch mit dem Ausmaß der gewonnenen Freiheit umgehen, denn darauf wurden wir nicht vorbereitet. Ich finde es um so wichtiger, neue Lebensmodelle kennen zu lernen, um sich dann zu entscheiden und den Mut zu finden, das eigene Lebenskonzept zu entwickeln. Das Buch ist sehr nützlich, weil es in eine völlig andere Denk- und Lebenswelt entführt und verführt, zumindest in Gedanken schon mal ein ganz anderes Leben durchzuspielen. Und dies ist ja der beste erste Schritt, wenn eine Veränderung gesucht wird. Wenn nicht, auch gut. Wir haben ja schließlich alle eine Wahl.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Jahr selbständig - u.a. dank Meconomy, 24. Dezember 2012
Eines der grössten Probleme unserer Zeit ist doch, dass viele freidenkende Menschen die unangenehme Erfahrung machen, dass in der Realität Regeln zu gelten scheinen, die mit den eigenen Überzeugungen, Empfindungen und manchmal gar mit der eigenen Biologie nicht vereinbar sind. So scheinen Jugendliche beispielsweise dazu gezwungen zu sein, den grössten Teil ihrer "Sturm und Drang"-Zeit in der Schule zu verbringen, also vorwiegend sitzende und geistige Tätigkeiten zu verrichten, anstatt ihrer Kreativität, Lebensfreude und Neugier Ausdruck zu verleihen. Oder aber erfahren junge Berufseinsteiger, und dies oft nach abgeschlossenen langjährigen theoretischen Ausbildungen, schmerzlich, dass sich die Berufswelt nicht an Ihren Bedürfnissen und soeben mühsam erworbenen Fähigkeiten orientiert, sondern dass darin etliche Regeln gelten, die ihrer Entfaltung und ihrem Wohlbefinden hinderlich sind.

Dagegen ergreift Markus Albers in seinem überaus gelungenen Buch "Meconomy" das Veto, indem er erklärt und veranschaulicht, dass man sich ab einem gewissen Alter und mit einer gewissen Ausbildung und Berufserfahrung durchaus seine eigenen Regeln aufstellen kann und sogar sollte, um damit ein glücklicheres und erfüllteres Leben zu führen. Denn spätestens seit der grossen Finanzkrise ist so manchem klar geworden, dass es gefährlich ist, sich den Regeln anderer zu unterwerfen, dabei zu leiden und sich damit in eine grosse Abhängigkeit und Verletzlichkeit zu begeben. Noch nie waren die Kosten so klein, noch nie die Möglichkeiten so gross und zahlreich, sich in einem Bereich selbständig zu machen, wo man am glücklichsten produktiv tätig sein kann.

Wer sich - auch inspiriert durch "Meconomy" - dazu entschliesst, sein Leben fundamental zu verändern, kann sich so einfach wie noch nie auf die Suche nach einem besseren Lebensentwurf machen. Sei es, indem er oder sie seine Leidenschaft Schritt für Schritt zum Beruf macht, also ein Start-Up gründet, oder die Betriebsnachfolge in einem existierenden Unternehmen antritt, das seinen Fähigkeiten und Interessen so nahe wie möglich kommt und das mit der Zeit Schritt für Schritt in die gewünschte Richtung verändert werden kann. Gewiss, das wird mit einer Menge Arbeit verbunden sein, die sich aber nach relativ kurzer Zeit auszahlt. Und dies ist keineswegs nur finanziell gemeint. Dazu gehören beispielsweise das Vermeiden der allmorgendlichen Rush-Hour, die Abstimmung der Arbeitsphasen auf den eigenen biologischen Rhythmus (wozu spontane 16-Stunden Arbeitstage gehören genauso wie spontanes Faulenzen oder regelmässiges Ausschlafen) und das selbständige Priorisieren der anstehenden Aufgaben ohne dabei durch öde Sitzungen andauernd unterbrochen zu werden.

Wer die damit verbundene Arbeit an sich selbst scheut, wird am Status Quo festhalten und dies womöglich damit rechtfertigen, dass das kapitalistische System ohnehin vor dem Ende steht und dass es nicht mehr erstrebenswert sei, seine eigene Existenz als Selbständiger aufzubauen bevor ein fundamentaler Systemwechsel stattgefunden hat. Andere werden an ihrem langweiligen Job festhalten, dabei aber das Arbeitspensum reduzieren, um wenigstens ihre Freizeit so gut wie möglich auszukosten, solange es noch irgendwie geht. Dies geht jedoch auf Kosten der Vorsorge und guter Referenzen, Dinge die eminent wichtig sein werden, sollte es tatsächlich zu einem fundamentalen Systemwechsel kommen. Denn wer sollte dann für mich sorgen können (wollen), wenn nicht ich selbst? Ich gehe davon aus, dass es nicht zu einem fundamentalen Systemwechsel kommen wird, aber zu einschneidenden Reformen, worin die Selbstverantwortung und Eigenvorsorge wichtiger sein werden als zuvor. In einem solchen Szenario ist die Meconomy geradezu eine Pflicht. Jeder, der für sich selbst sorgen kann, muss dies dann auch tun.

Genau hier spaltet sich dann die Gesellschaft, wie von Markus Albers treffend beschrieben, in der Mitte. Die leistungsbereiten, gut ausgebildeten, kulturell offenen und neugierigen Menschen werden zu den Gewinnern gehören. Die Freizeitoptimierer, Systemkritiker und Zukunftspessimisten zu den Verlierern. Logische Folgen der ausufernden Staatsverschuldung werden die Geldentwertung und die schwindende Unterstützung durch den Staat sein. Entscheidend wird deshalb sein, wie gut wir reale Werte schaffen und erhalten können, die uns dabei helfen, unsere Existenz und unseren selbst gewählten Lebensentwurf zu sichern und zu erhalten, also unabhängig des monetären Systems, in dem wir uns derzeit befinden. Ich persönlich bin rückblickend froh, habe ich den Schritt in die Meconomy vor rund einem Jahr gewagt und möchte die dadurch stetig wachsende Unabhängigkeit, Flexibilität und Zufriedenheit nicht mehr missen.

Mein Dank geht an Markus Albers, der mir mit seinem Buch gezeigt hat, dass ich mich nicht weiter an die scheinbar vorherrschenden Regeln halten muss, sondern dass ich auch in der Berufswelt mich selbst verwirklichen kann und das Zeug zum eigenen Chef habe. In diesem Sinne wünsche ich allen Meconomy-Anhängern und besonders Markus Albers ein schönes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr in der Meconomy!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überfällige Notwehr, 30. Juni 2010
Für alle, die keinen Bock mehr haben, unterbezahlt zur Gewinnmaximierung ihres Arbeitsgebers beizutragen. Für die, die sich nicht mehr mit Angstschweiß auf der Stirn von Halbjahresvertrag zu Halbjahresvertrag hangeln wollen, weil sie noch unter 45,8 sind und somit irgendwann vielleicht schwanger werden könnten. Für den, der nach sechs Jahren Praktikum doch noch mal was reißen will. Für die, die nicht mehr gratis 100 Überstunden im Monat machen wollen und alle, die keinen Bock mehr auf Gratis-Agentur-Pitch haben. Kurz gesagt: Für alle, denen bisher der letzte Anstoß fehlte, endlich ihren eigenen Hintern zu retten, selbstbestimmt zu arbeiten und damit nebenbei indirekt auch noch das eine oder andere System zu revolutionieren.
Für alle, die schon dabei sind - ein wunderbarer theoretischer Überbau, der bei Selbstzweifeln sofort hilft. Mit ausschließlich positiven Nebenwirkungen.
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2.0 von 5 Sternen Illusionen von "Freiheit" der digitalen Arbeiter, 6. Juni 2012
Das man so, wie in Meconomy beschrieben, tatsächlich "selbstbestimmt" arbeiten könne ist wohl die größte aller Illusionen...

Man bleibt in Wahrheit ebenso vom Markt und dessen gnadenloser Vermarktungslogik abhängig - ja man ist nun sogar genötigt permanente "Selbstvermarktung" zu betreiben und seine Haut direkt (anstatt indirekt über den Umweg Arbeitsmarkt) zu Markte zu tragen. Vom Prinzip her ändert das gar nichts. Die Freiheitsgrade werden nur geringfügig anders. Man muss sich nicht mehr gängeln lassen, sondern selbst gängeln. Der moderne, stets flexible "digital Native" rennt stolz und dummglücklich, allseits und überall erreichbar, mit seinem Smart- oder iPhone durch die Botanik und freut sich seiner ja auch so tollen Existenz, da er konsumieren und irgendwie noch mitspielen darf im Monopoly der anderen und großen Profiteure, zu denen er nie gehören wird, egal wie sehr er rennt und rackert. Sehen so echtes Leben, Fortschritt und Freiheit aus?

Sorry, die "Meconomy" ist genauso prekär wie die einst hoch gelobte "New Economy". Die bürgerlichen Subjekte schaffen sich permanent ihre Illusionen, anstatt endlich das Kapital an sich als Kern des Problems zu erkennen und in Frage zu stellen. Das macht Albers mit keiner Zeile...sondern er kapituliert davor und empfiehlt sich diesen unsäglichen Verhältnissen anzupassen, anstatt endlich die Verhältnisse den Menschen anzupassen. Zu so einer Emanzipation ist er gedanklich (leider) nicht in der Lage.

Außerdem sind mir zahlreiche Passagen in den Interviewteilen aufgefallen. Dort werden von angeblichen Fachleuten und Ökonomen Bereiche genannt, wo angeblich noch jede Menge "Potential" drin steckt, darunter auch sowas wie Gesundheit und Altenpflege. Da konnte ich nur den Kopf schütteln, denn die sind ihrem Charakter nach eine Form von gesellschaftlichem Konsum - also im Sinne des Kapitals "unproduktive Tätigkeiten". Sie schaffen keinen eigenständigen Mehrwert. Gleiches gilt für Vorschlag, in Deutschland müsse die Industriegesellschaft in eine Wissensgesellschaft überführt werden. Das zeigt mir als Leser, wie wenig die Vertreter des Kapitalismus selbst von ihrem System begriffen haben, zumal der Autor sogar selbst anschaulich beschreibt, wie Wissen heutzutage sehr einfach und kostenlos über das internet verbreitet wird.

Daran ändert sich auch nichts, wenn er positive Ausnahmebeispiele anführt wie einen Weinblogger oder der Verkauf von Apps im iTunes-Store. Ersterer macht seine Wein-Promo kostenlos und verdient sein Geld per Weinshop, wo man reale Produkte außerhalb des Netz kaufen kann. Und im Falle der Apps sind sehr grosse Käuferzahlen notwendig, um bei einem Preis von wenigen Euro auf eine Summe von 250.000 Euro zu kommen. Es können folglich nur wenige Verkäufe Gewinn erzielen, während die Masse draufzahlt. Bei damals schon 50.000 angebotenen Apps dürfte deren Anzahl bald so steigen, dass sich diese Umsätze entsprechend aufsplitten. Spätestens dann werden die Fantasien, die sich anfangs damit verbunden haben, die Programmierer sehr schnell auf den Boden des kapitalistischen Alltags zurück katapultieren.

Gesellschaftliche Analysen oder eine philosophische Kurzbetrachtung gibt es in diesem Buch nur in positivierender Form. Der Autor glänzt eher damit, keine Ahnung von Gesellschaftskritik zu haben. Zumindest taucht außer dem Begriff "Krise", an der er 2009 wohl einfach nicht vorbei kam, nichts dergleichen auf. So bleiben die Gründe für den "Strukturwechsel" relativ im Dunkeln. Man kann diese bestenfalls indirekt in machen Aussagen erkennen. Die dazu notwendigen Kenntnisse muss der Leser aber schon mitbringen.

Dass technische Entwicklungen durch die Digitalisierung und mikroelektronische Rationalisierung dabei eine entscheidende Rolle spielen ist natürlich logisch. Das wird sehr anschaulich beschrieben und ist durchaus sehr lesenswert. Doch warum diese (eigentlich positive Sache) derartige Probleme verursacht, die Frage wird gar nicht gestellt. Das wird quasi pauschal einer "natürlichen Entwicklung" als "Generationenwechsel" zugeordnet, ohne den Zusammenhang zur gesellschaftlichen Form zu thematisieren. Dass es stets dabei um "Gewinn", also was völlig abstraktes geht, ist so evident und eingefleischt, dass es nicht eine Sekunde in Frage gestellt wird.

Das Buch an sich ist sehr gut lesbar, finde ich. Es eignet sich sehr gut, um die illusionäre Eigenwahrnehmung der Arbeiter und "Kreativschaffenden" im Zeitalter des Spätkapitalismus nachzulesen, damit zu argumentieren und anschaulich zu zeigen, wie die Betroffenen immer noch nicht loslassen können, sondern stets versuchen Marktwirtschaft trotz deren inneren Widersprüchen, die sich nun ausdifferenzieren, zu Positivieren und ihr etwas Gutes abzugewinnen, dem man das Etikett "Freiheit" und "unabhängiges, selbstbestimmtes Arbeiten" aufkleben kann. Diese Grundeinstellung ist meiner Ansicht nach im Grunde erbärmlich. Insbesondere deshalb, weil er sogar Aristoteles zitiert, der auf den historischen Ursprung von "Arbeit" als Tätigkeit von Sklaven verweist.

Wann wachen die Leute endlich auf und beginnen die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen und Fragen zu stellen? Markus Albers braucht da offensichtlich noch viiiiiiel Zeit. Das vermittelt dieses Buch sehr anschaulich.
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es ist Zeit für dieses Buch!, 19. März 2010
"Morgen komme ich später rein" hat mich in meiner Einstellung zur Arbeitsweise bestärkt und gezeigt, dass sich dies immer mehr verbreitet. Nun kommt die "Meconomy" und ich glaube, dass hierin für viele eine gute Chance für die Zukunft liegt. Markus Albers beschreibt in sehr interessanter Weise, wie man trotz - oder gerade wegen der - Wirtschaftskrise auch ohne Festanstellung in einem 9-to-5 Job gute arbeiten - und davon leben kann. Und er veröffentlicht dieses Buch konsequenter Weise auch als Ebook und Paper-On-Demand. Ich wünsche ihm den Erfolg, den er damit auch verdient!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie man sich dem Einfluss der Generation 50+ entzieht, 30. Juni 2010
Die Schritte in die Selbstständigkeit sind nur der Anfang und die Befreiung für einen selbst.

Die Welle des Unverständnisses die sich im Bekanntenkreis und im Familienkreis entwickelt ist dabei noch gar nicht abzusehen. Viele klärende Gespräche, viele Zweifel und Anfeindungen zum Teil aus dem engen Bekanntenkreis suchen nach Erklärung.

Marc Albers bietet mit MECONOMY eine plausible, gut recherchierte und vor allem aktuelle Einschätzung und Erklärung wie sich die Arbeit im hier und jetzt entwickelt hat.

Die Generation 50+ mit ihrem auf Sicherheit und Beständigkeit ausgerichteten Bild vom Berufsleben kann mit dieser Anleitung für ein neues Lebens- und Arbeitskonzept mehr Verständnis für differenzierte Karrierewege und Pfade abseits der Stromlinienförmigen Ausbildungswege gewinnen.

Meconomy: Wir in Zukunft leben und arbeiten werden - und warum wir uns jetzt neu erfinden müssen (Orange Edition)
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ansichten eines Clowns, 21. April 2011
sollte man als Beispiel für die Problematik eines Wertewechsels lesen.

Es ist schon überraschend wie viele "Heilslehrer" der sogenannten "Neuen Ökonomie" aufs Trapez des Informationsdschungels Internet treten und gebetsmühlenartig die doch so großartigen Veränderungen beschreien.
Als Zauberlehrling mag der Autor ja noch durchgehen, aber geht man nach der Methode: "Where is the beef" bei der Sache vor, bleibt nur ein schaler Nachgeschmack.
Unsere Arbeitswelt ist durch die verschiedensten Aspekte geprägt und der Abschnitt "Selbstständigkeit dank Internet" ist, bezogen auf die Betroffenen nur ein kleiner Teil. Selbstständigkeit wie von ihm beschriebene heißt auch Verantwortungslosigkeit, da das Einkommen für ein Auskommen mit Bezug zu einer Familie keinesfalls gesichert ist. Eben diese Sicherheit hat das Entstehen unserer Gesellschaft erst möglich gemacht, sie wird hier als "Sackgasse der Zukunft" gebrandmarkt und ist demzufolge nicht erstrebenswert. Das Schwellenland Indien versucht aber genau diese ökonomische Sicherheit zu erreichen, die Ziele der Arbeitnehmer dort, sind den unseren keineswegs unähnlich.
Geschmacklos wird es aber wenn Teile der eigenen Tätigkeit (Recherche) als "Zuarbeit" "outgesourct" werden und er die beschriebenen Protagonisten gegeneinander ausspielt. Das erinnert an Kolonialismus und den mit der Rechtfertigung des eigenen "Zeitgewinns" zu plakatieren, grenzt an die bekannten, üblen Formen von Kapitalismus.
Zum Glück war das Buch ein "Gimmick" auf meinem E-Book Reader...
Kaufen würde ich es nicht...
Gelesen habe ich es - leider.

Klaus-Peter
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Soso lala, 19. April 2011
Markus Albers' MEconomy ist ein typischer Fall von stark angefangen und dann ebenso stark nachgelassen. Liest sich zunächst locker flockig UND interessant - aber die immer gleich These mit anderen "Interviews" durchzukauen, wird doch recht schnell ermüdend. Da hätte Herr Albers doch lieber häufiger zum "Barbeque mit dem Nachbarn" gehen sollen, wie die Beschreibung eines typischen Schreibtages erhellend erwähnt.

Ebenso erhellend: Das Resumée am Schluß läuft unter der Überschrift "Was hat das Schreiben dieses Buches mir, Markus Albers, gebracht". Interessant - vielleicht. Aber nicht für denjenigen, der sich das Buch gekauft hat, um für sich selber eine Veränderung zu skizzieren und umzusetzen.

Dafür allerdings ist das Buch nicht geeignet. Oder eher im Sinne klassischer Sekundärliteratur. Denn am hilfreichsten ist es dort, wo es andere Bücher und Veröffentlichungen zitiert und auf sie verweist. Da finden sich dann wirklich praxisnahe und anwendungs-, arbeitslebenswendende (oder zumindest richtungweisende und denkanstoßgebende) Texte. Zumindest erscheint das anhand derjenigen Bücher so, die ich tatsächlich auch ohne Herrn Albers' Verweis auf sie bereits gelesen hatte. Oder heißt das womöglich einfach nur, daß Markus Albers sehr geschickt alten (und deutlich schmackhafteren, höherwertigen) Wein in neuen Schläuchen verkauft hat? Womöglich. Aber auch das kann ja ein MEconomy-Rezept sein. Wer mag, probiere es selber aus ...
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3 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Heilslehren ohne praktische Relevanz, 19. Mai 2010
Von 
Werner Willeke "wkwilleke" (Tver / Russia und Leipzig) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Nachdem ich das Buch Gott sei Dank nicht gekauft habe sondern nur geliehen, muss ich sagen, "hatten wir alles schon". Schon in Sascha Lobos "Wir nennen es Arbeit" gibt es die gleichen Töne.

Mit dem realen Leben hat mit finanziellen Verpflichtungen hat das alles wenig, wenn nicht gar garnichts zutun. Ich kann meine Zeit mit besserer Lektüre vertun.

Für mich ein klares "Nein, danke"
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