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5.0 von 5 Sternen Wieder mal ein gelungener Thriller
Als Baldacci-Fan ist das Buch ein Muss. Der Plot ist bekannt: Einsamer Held verliert Herzdame und lernt neue Frau kennen. Drum herum einiges an Ka-Wumm. Der Set-Up mit Perception management (PM) ist sehr spannend - vor allem wenn man in Wikipedia mal nachschlägt, was PM eigentlich bedeutet und woher es kommt. Da kann man sich schon mal fragen, ob das was einem in den...
Veröffentlicht am 18. Januar 2010 von M. Gurske

versus
3.0 von 5 Sternen Wer auf überdrehte Thriller steht
dem könnte es gefallen.

Aber ich mag es nicht so ganz abgedreht. Stellenweise dachte ich das ich einen Bond am lesen bin.

Klappentext:
Die verwackelten Bilder eines gefolterten Russen, der seine letzten Worte in die Kamera spricht, versetzen die ganze Welt in Entsetzen. In rasender Geschwindigkeit verbreitet sich das Video über das...
Veröffentlicht am 17. Januar 2011 von Leseratte


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder mal ein gelungener Thriller, 18. Januar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als Baldacci-Fan ist das Buch ein Muss. Der Plot ist bekannt: Einsamer Held verliert Herzdame und lernt neue Frau kennen. Drum herum einiges an Ka-Wumm. Der Set-Up mit Perception management (PM) ist sehr spannend - vor allem wenn man in Wikipedia mal nachschlägt, was PM eigentlich bedeutet und woher es kommt. Da kann man sich schon mal fragen, ob das was einem in den Medien präsentiert wirklich so auch ist... Regt zum Nachdenken an.

Aber in erster Linie will ich, wenn ich einen Roman/Thriller lese, Unterhaltung und die ist zu 100 % gegeben. Der Bogen, der um die Protagonisten gespannt wird, ist spannend. Eine gute Lektüre zum Entspannen und schnellem Lesen. Ein Thriller der Lust darauf macht mehr von Shaw zu lesen.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Baldacci kann's doch noch, 29. November 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem die letzten Publikationen von David Baldacci meist nur Mittelmaß waren, bzw. teilweise richtig schlecht und uninspiriert, hat er mit seinem neusten Thriller "Die Kampagne" gezeigt, dass er mal zurecht zu den besten Spannungsautoren zählte. Dabei war es sicherlich ein kluger Schachzug, sich inhaltlich von den letzten beiden Romanreihen rund um den Camel-Club ("Die Wächter", "Die Sammler", "Die Spieler")einerseits bzw das Ermittlerduo Maxwell/King ("Im Bruchteil der Sekunde, "Mit jedem Schlag der Stunde", "Im Takt des Todes") andererseits zu lösen und einen vollkommen eigenständigen Plot zu wählen.

Im Zentrum von "Die Kampagne" steht der Plan des amerikanischen Rüstungsmoguls Nicolas Creel, mit Hilfe des Spezialisten im sogenannten Perzeptionmanagement (PM), Pender, die Welt zurück in die Zeiten des Kalten Krieges zu führen und zu einer nie da gewesenen Aufrüstung zu treiben. Bei allem Perfektionismus in seinem Handeln kommt er dem Agenten einer multinationalen Geheimdienstorganisation, A. Shaw und über diesen der herunter gekommenen Ex-Pullitzer-Preisträgerin Katie James ins Visier. Als dann noch Shaws Verlobte auf tragische Weise zum Spielball des Größenwahnsinnigen Creel wird, nimmt Shaw die Angelegenheit persönlich. Unterstützt durch seinen Chef Frank Wells versucht er gemeinsam mit Katie James den Drahtzieher der Verschwörung aufzuspüren und zu stellen.

An sich ist die Grundhandlung von "Die Kampagne" - einsamer Geheimdienstler versucht mit Hilfe von Antihelden die Welt vor der Katastrophe zu retten - nichts besonderes, sondern schon von unzähligen anderen Autoren auf mehr oder weniger gute Weise verarbeitet worden. Was Baldaccis Thriller aber abhebt und so faszinierend macht, ist das Spiel mit dem Gedanken, dass einflußreiche Einzeltäter schon heute in der Lage wären, ganze Regierungen zu ihren Gunsten zu manipulieren... und dass es Firmen, die sich dem Perzeptionsmanagement (also dem Erfinden und Schaffen von Fakten, um diese als Wahrheit ihrer Zielgruppe zu verkaufen) verschrieben haben, tatsächlich schon längst gibt.
Zudem findet Baldacci endlich wieder zu alter Stärke zurück, in dem er sich einer klaren, plakativen Sprache bedient, einen guten Spannungsaufbau schafft, ein hohes Spannungsniveau hält und einen furiosen Showdown hinlegt. Sicherlich sind seine Protagonisten etwas zu eindimensional geraten, doch das tut der Spannung keinen Abbruch. Ausserdem trägt er insgesamt etwas sehr dick auf und viele Details würden einer Realitätsprüfung nicht standhalten. Aber was soll's - es ist ein guter, kurzweiliger und hochspannender Thriller, den David Baldacci uns da vorgesetzt hat und da es sich um ein Taschenbuch handelt, passt das Preis-Leistungs-Verhältnis allemal.

Gemessen an seinen ersten Romanen wie "Absolut Power" oder "Die Versuchung" ist allerdings noch Potential geblieben, so dass ich "Die Kampagne" mit 4 Sternen bewerte. Der Kauf lohnt sich!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zurück zur alten Weltordnung, 24. September 2010
Von 
Belles Leseinsel (Mainz, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Ein Video im Internet erschüttert die Welt. Weitere negative Informationen gegen Russland folgen im Netz, sodass bald nur noch von der „Roten Gefahr“ gesprochen wird und die Staaten mit einem panikartigem Aufrüstungen beginnen. Eine international operierende Geheimdienstorganisation setzt ihren besten Mann Shaw auf die Sache an, um hinter die Wahrheit und die Drahtzieher dieser Gräueltaten zu kommen. Zusammen mit der Reporterin Katie James, die durch Zufall in die Sache mit hineingeraten ist, versucht Shaw alles, um einen dritten Weltkrieg zu verhindern. Doch er hat einen der mächtigsten Männer der Welt gegen sich.

David Baldacci behandelt in seinem neuesten Actionthriller das Thema „Perzeptionsmanagement“ (PM), dessen Arbeit einzig und allein darin besteht, gezielt falsche Wahrheiten in den Medien zu schalten, um bestimmte politische oder auch wirtschaftliche Ziele zu ermöglichen. Solch eine Beraterfirma gehört Richard Pender, der im Auftrag des Milliardärs und Rüstungsunternehmers Nicolas Creel die falsche Videos ins Internet setzen lässt, mit dem Ziel, die Zeiten des Kalten Krieges wieder aufleben zu lassen.

In seinem Nachwort weist David Baldacci darauf hin, dass der Begriff Perzeptionsmanagement mittlerweile Eingang in den allgemeinen Sprachschatz gefunden hat und das US-Verteidigungsministerium diesen Begriff sogar in seinen Handbüchern definiert, mittlerweile würden sogar diesen Dienst eine ganze Reihe von PR-Firmen anbieten. Allerdings gäbe es noch (!) keine ausgewiesenen Spezialisten, die sich perfekt auf diesen Job verstehen würden.

Bereits von der ersten Seite an katapultiert David Baldacci seine Leser hinein in den Actionthriller und lässt einem kaum die Möglichkeit, zum Luft holen. Sein Schreibstil ist sehr direkt und schnörkellos und trifft somit genau den richtigen Ton für solch einen Thriller. Durch die ständigen Perspektivwechsel und den überraschenden Wendungen gelingt es ihm zudem mühelos, die Spannung von der ersten Seite an auf hohem Niveau zu halten. Zwar weiß der Leser bereits sehr schnell, wer und welche Gründe hinter den Falschmeldungen stehen, doch die actionreiche Handlung wie auch das brisante Thema sorgen für gute Unterhaltung in bester James-Bond-Manier.

Sein Protagonist ist der typische, unbesiegbare Einzelkämpfer. Und doch gestattet der Autor dem Spion Shaw ein Privatleben, was dem Leser die Möglichkeit gibt, sich mit diesem introvertierten, sensiblen Mann anzufreunden. Ursprünglich hatte Shaw geplant, nach fast 6 Jahren beim Geheimdienst in den Ruhestand zu treten und seine schöne wie auch kluge Freundin Anna zu heiraten. Doch sein Chef Frank Wells hält hiervon absolut nichts, schließlich ist Shaw sein bester Mann und so gelingt es Frank auf erpresserische Art Shaw davon zu überzeugen, den Job zu übernehmen. Zur Seite stellt ihm der Autor die Reporterin und zweifache Pulitzer-Preisträgerin Katie James, die nach einem traumatischen Erlebnis zu Alkoholikerin geworden ist und deren besten Zeiten bereits weit hinter ihr liegen. Doch bei diesem Fall wird ihr Reporterinstinkt wieder geweckt und so steht sie Shaw schon bald mutig zur Seite, um die Drahtzieher dieser Kampagne aufzuspüren. Und beide riskieren hierbei mehr als einmal ihr Leben.

Alles in allem ist David Baldacci ein actiongeladener Thriller gelungen, der einen von der ersten Seite an fesselt und mit einem sehr interessanten Thema aufwarten kann.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super, spannend, unterhaltend, 2. März 2011
Ich habe erst das Buch gelesen und dann die Rezensionen.

Und das war gut so.

Ich schaue nämlich öfters hier nach, wenn ich einen Autor nicht kenne oder ich mir bei einem Buch nicht sicher bin. Baldacci kannte ich nicht. Und nach den Meinungen hier hätte ich ihn auch nicht kennen gelernt. Ich weiß ja nicht, was manche Leute so lesen, aber seit der

Stieg Larssons Trilogie

habe ich nichts auch nur annähernd so gutes gelesen. Und ich lese viel.
Absolut geniale Grundidee, spannend, Charaktere die nach einer Fortsetzung schreien, wenn sie denn überleben.

Meine Empfehlung: Kaufen und 2-3 Tage nichts anderes vornehmen. Je nach Lesegeschwindigkeit.

Ach ja. Und bitte beim Rezension schreiben nicht immer eine Inhaltsangabe geben. Wenn man alle Rezensionen zu einem Buch liest, braucht man das Buch selbst nicht mehr lesen...
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Die Kampagne" von David Baldacci, 10. Dezember 2009
Von 
Mit seinem neusten Werk "Die Kampagne", erschienen 2009 bei Bastei Lübbe, erschafft Baldacci ein faszinierendes und erschreckendes Szenario der internationalen Politik.
Im Internet taucht das Video eines gefolterten Russen auf, der seine letzten Worte in die Kamera spricht. Mit einprägsamen Worten erklärt er, dass Russland auf dem Pfad des Bösen wandelt und ruft dazu auf, ihn nicht zu vergessen. Das Video verbreitet sich rasend schnell und bald protestieren weltweit wütende Menschenmassen gegen die Russische Regierung. Was dahinter steckt? Der Leiter des riesigen Rüstungskonzerns Ares versucht mit Hilfe geschickter Manipulation, die Welt in einen neuen kalten Krieg zu versetzen und ein globales Aufrüsten herbei zu führen.

Baldacci erschafft ein Szenario, das auf den ersten Blick grotesk wirkt, bei genauerem Hinsehen aber durchaus glaubwürdig rüber gebracht wird. Das Internet als Verbreitungsmedium spielt dabei eine nicht zu kleine Rolle, auch an anderen Randbemerkungen bemerkt man, dass "Die Kampagne" in der Gegenwart spielt, was sehr erfrischend rüber kommt. Die Geschichte umfasst anfangs drei Handlungsstränge, die erst nach und nach zusammen geführt werden. Die Geschichte wirkt dabei nie konstruiert sondern ist sorgfältig und gut durchdacht aufgebaut. Auch die Hauptcharaktere werden glaubwürdig rüber gebracht und heben sich dabei auf angenehme Weise von den typischen Romanhelden ab. So ist Shaw, der Hauptcharakter der Geschichte, kein James Bond und kann auch nicht jedes Problem ohne weiteres aus dem Weg schaffen. Überhaupt geht Baldacci mit seinen Characteren erfrischend hart um, das typische "knapp überlebt und am Ende den Helden geheiratet" - Schema sucht man vergebens.

Meiner Meinung nach ist "Die Kampagne" ein guter Thriller mit einem ordentlichen Plot, der glaubhaft rübergebracht wird und den Spannungsbogen konstant ansteigen lässt. Nachdem ich erst einmal angefangen hatte, dauerte es keine 3 Werktage, bis ich die knapp 480 Seiten durchgelesen hatte. Der Thrillerfan kann hier beruhigt zugreifen, er erhält ein gutes Buch mit spannendem Plot und glaubwürdigen Charakteren.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Manipulation, 15. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Kampagne: Thriller (Kindle Edition)
Ein sehr aktuelles Buch das aufzeigt, wie wir Menschen durch Medien manipuliert werden und ein Nachprüfen der Fakten praktisch unmöglich ist. Man kann nur spekulieren, wie viele Kriege und mörderische Auseinandersetzungen durch gezielte Falschmeldungen an die Bevölkerung begründet und ausgeführt wurden. Man darf nicht alles glauben, was uns täglich durch Medien glaubhaft dargestellt wird und dadurch unser Meinungsbild verfälscht wird.
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3.0 von 5 Sternen Wer auf überdrehte Thriller steht, 17. Januar 2011
dem könnte es gefallen.

Aber ich mag es nicht so ganz abgedreht. Stellenweise dachte ich das ich einen Bond am lesen bin.

Klappentext:
Die verwackelten Bilder eines gefolterten Russen, der seine letzten Worte in die Kamera spricht, versetzen die ganze Welt in Entsetzen. In rasender Geschwindigkeit verbreitet sich das Video über das Internet ' und mit ihm die alarmierende Botschaft des Mannes: Er ist Opfer der russischen Regierung. Und er ist nicht das Einzige. In großem Stil räumt Russland sein eigenes Volk aus dem Weg.Daraufhin spitzen sich die Konflikte zwischen den Großmächten der Welt zu. Ganze Armeen rüsten auf - es droht ein neuer globaler Krieg in nie da gewesenen Ausmaßen. Ein einziger Mann im Dienst einer multinationalen Geheimdienstorganisation soll die Wahrheit hinter den Gräueltaten aufdecken und den Krieg verhindern. Dieser Auftrag kann Shaw das Leben kosten ' und die Welt retten ...

Wie man dem Klappentext entnehmen kann spielt die Geschichte zum größten Teil in Rußland und hat einiges mit dem Geheimdienst zu tun oder besser gesagt mit einer Organisation die noch geheimer ist als der Geheimdienst.Oft musste ich ein paar Zeilen wiederholen da ich nicht immer wusste wo und in welcher Mission Shaw gerade unterwegs ist.Vor allem wenn ich das Buch einen Tag lang nicht in der Hand hatte . Das hat mich persönlich schon etwas gestört. Es waren zu viele verschiedene Handlungstränge vorhanden und zu viele Geheimnisse die vor allem von Shaw und seinem Chef Frank Walls
gehütet wurden. Zu den Protagonisten kann ich allerdings sagen das diese mir ganz gut gefallen haben. Die wirkten auf mich schon authentisch. Stellenweise sogar mit sehr viel Gefühl dargestellt. Das hat mich dann entschädigt wenn auch die Handlung zu übertrieben dargestellt war.
Wer weiß vielleicht lese ich ja irgendwann mal wieder was von ihm denn als Hörbuch hatte ich schon einmal was von David Baldacci im Bruchteil einer Sekunde und das hat mir ganz gut gefallen.
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3.0 von 5 Sternen Die Welt am Abgrund!, 28. April 2010
Von 
Michael Krause (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Die verwackelten Bilder eines gefolterten Russen versetzen die ganze Welt in Entsetzen. In rasanter Geschwindigkeit verbreitet sich das Video über das Internet und mit ihm die alarmierende Botschaft: Er wurde ein Opfer der russischen Regierung. Erwartungsgemäß spitzen sich die Konflikte zwischen den Großmächten der Welt zu. Armeen rüsten auf und es droht ein neuer Krieg, sehr zur Freude des Industriellen Nicolas Creel. Nur Shaw, Agent einer Geheimdienstorganisation, soll die Wahrheit aufdecken und übernimmt einen Auftrag, der ihm das Leben kosten kann.

Mit THE WHOLE TRUTH, so der Originaltitel, legt David Baldacci eine Räuberpistole vor, die nicht zu den Highlights des Politthrillers gehört. Sicher, Baldacci ist nicht so proamerikanisch wie beispielsweise Vince Flynn oder Tom Clanvy, aber er schafft es mit diesem Werk nicht, einen vielversprechenden Auftakt seiner Serie zu fertigen. Auch die Figuren sind mir zu austauschbar gewesen. Nicolas Creel könnte geradezu aus einem Bondfilm entstiegen sein und die beiden Protagonisten Shaw und Katie James haben zwar eine Vielzahl eigener Macken und Probleme, jedoch können sie als tragfähige Identifikationsfiguren für einen Roman nur bedingt überzeugen.

Auch der Spannungslevel kocht bei DIE KAMPAGNE nicht auf oberster Flamme. Anfangs vielversprechend plätschert die Handlung im weiteren Verlauf sehr vorhersehbar dahin.

Fazit: DIE KAMPGANE ist ein durchschnittlicher Mainstreamthriller, den man im Zug durchaus lesen kann, der aber nicht zu den Topwerken von David Baldacci gehört.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Superspannend, vielleicht etwas abgedroschen, 6. April 2010
Von 
Alexander Lammerich (Illertissen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Ich kannte weder den Autor noch bin ich ein großer Fan des Thrillergenres, aber dieses Buch hat mich einfach mitgerissen, sodass ich es in vier Tagen gelesen habe. Die Handlung einer großen Verschwörung, bei der ein einziger Agent mit einer Handvoll Verbündeten, nicht zuletzt einem "Bondgirl", verkörpert durch die Journalistin Katie James, gegen eine böse Supermacht kämpft, hat einfach etwas. Jedoch führt mich der Begriff "Bondgirl" schon zu meinem einzigen Kritikpunkt: Zu oft fühlt man sich beim Lesen an 007, "Stirb langsam", Dan Brown und Ähnliches erinnert, als dass man wirklich von einer bahnbrechenden Idee sprechen könnte, und das trübt den Lesespaß etwas. Jedoch ist "Die Kampagne" bis zur letzten Zeile spannend und die Sprache sowohl verständlich als auch mitreißend, und darum kann ich das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.
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5.0 von 5 Sternen Perzeptionsmanagement, 29. Oktober 2012
Das ist mit Abstand das beste Werk, das ich von Baldacci bislang gelesen habe! Und für alle, die mit Verschwörungstheorien kein Problem haben und einen Thriller der besonderen Art schätzen ist das Buch absolut empfehlenswert.

In Die Kampagne" ist der Dreh- und Angelpunkt der Rüstungsmogul Nicolas Creel, der sich dem Perzeptionsmanagement (eher ein Begriff der in der Kriegsführung genutzt wird, aber deshalb auch hier absolut zutreffend) bedient und auf diese Weise versucht den dritten Weltkrieg anzuzetteln. So erfindet der Puppenspieler" Creel Wahrheiten, die seine Marionetten (in diesem Fall die Regierungen der einzelnen Länder) nach seinen Wünschen tanzen lassen. Wäre da nicht Anna Fischer, die für einen ThinkTank arbeitet und sich für die Details und Absichten hinter der öffentlichen Meinung interessiert. Doch noch ehe sie das Komplott aufdeckt, verübt Creel einen Anschlag auf ihr Büro, bei dem alle Mitarbeiter sterben. Dabei hat er allerdings seine Rechnung ohne den Verlobten von Anna Fischer, Superagent Shaw gemacht. Und dieser hat die Journalistin Katie James an seiner Seite und beide setzen sich zum Ziel den Tod zu rächen und die Hintergründe aufzuklären...
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