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29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vielschichtig und stets spannend!
Kristina Mahlo regelt Nachlässe - und das gerne. Sie sieht sich als "Anwältin der Toten" und hat einen guten Ruf. Als sie den Auftrag erhält, als Nachlassverwalterin in der Angelegenheit Theresa Lenhardt zu arbeiten, zögert sie allerdings. Fünf Personen hat Frau Lenhardt bestimmt, unter denen das Vermögen aufgeteilt werden soll - Bedingung...
Vor 13 Monaten von Miahira veröffentlicht

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Münchner Whodunnit
Mit „Das Verstummen der Krähen“ beginnt Sabine Kornbichler eine neue Reihe um die Nachlassverwalterin Kristina Mahlo, die in München lebt und arbeitet. Der Kriminalroman ist ein klassischer Whodunnit geworden, wie er spätestens seit Agatha Christies „Und dann gab's keinen mehr“ aus der Krimiliteratur nicht mehr wegzudenken ist...
Vor 6 Monaten von Marius veröffentlicht


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29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vielschichtig und stets spannend!, 16. August 2013
Kristina Mahlo regelt Nachlässe - und das gerne. Sie sieht sich als "Anwältin der Toten" und hat einen guten Ruf. Als sie den Auftrag erhält, als Nachlassverwalterin in der Angelegenheit Theresa Lenhardt zu arbeiten, zögert sie allerdings. Fünf Personen hat Frau Lenhardt bestimmt, unter denen das Vermögen aufgeteilt werden soll - Bedingung aber ist, dass Kris jeden Verdacht ausräumt, einer der potentiellen Erben könnte an der Ermordung des Journalisten Konstantin Lischka beteiligt gewesen sein. Hintergrund ist, dass Fritz Lenhardt, Ehemann der Erblasserin, für den Tod Lischkas verurteilt wurde - zu Unrecht, davon ist die Auftraggeberin bis zuletzt überzeugt gewesen. Als besonderen Reiz hat Theresa Lenhardt in ihrem Brief an Kristina angedeutet, es könnte eine Verbindung zu Kris' Bruder Ben bestehen, der seit Jahren spurlos verschwunden ist. Kristina Mahlo würde der Verstorbenen gern ihren letzten Wunsch erfüllen - allerdings ist die Sache eben auch persönlich und mehr als knifflig...

Sabine Kornbichler hat mit "Das Verstummen der Krähe" einen breitgefächerten und packenden Kriminalroman abgeliefert, bei dem für mich alles stimmt. Titel und Cover sind hervorragend gewählt, die Charaktere erscheinen gut durchdacht, die Story weiß permanent zu fesseln.

Protagonistin Kris war mir von Anfang an sympathisch. Sie wurde von der Autorin mit einem interessanten Beruf ausgestattet und in ein herzliches Umfeld eingefügt. Mir hat die Atmosphäre auf dem Hof ganz ausgezeichnet gefallen, man wünscht sich glatt, man wäre einmal "live" dabei. Trotzdem - und das ist mir immer sehr wichtig - ist nicht alles "Friede, Freude, Eierkuchen", sondern es gibt auch Schattenseiten. Zum einen ist da natürlich Bens Verschwinden, das die Familie belastet. Das Verhältnis der Eltern zueinander ist traurig-schön, damit auch durchaus glaubwürdig. Zum anderen geschehen seltsame Dinge, die die idyllische Welt ins Schwanken bringen.

Alle handelnden Personen wirken geradezu real und konnten mich überzeugen, so auch die rätselhafte Henrike, die lange mit ihrer Vergangenheit hinterm Berg hält und damit ebenfalls zum Mitfiebern einlädt. Die fünf möglichen Erben machen ständig Druck und scheinen auch nur vorzutragen, was ihnen zuträglich ist - heikel! Auch wie sich die Sache zwischen Kris und Simon entwickelt, bekommt von mir ein Lob. Ich habe mir eine Version gewünscht und diese auch bekommen.

Gefallen hat mir insbesondere, dass zu keiner Zeit Langeweile aufkommt. Es passiert unheimlich viel und jeder Handlungsstrang ist für sich fesselnd. Die Auflösung zieht sich bis zum Schluss hin, alles wird lückenlos aufgeklärt, es bleiben keine Fragen offen und ich bin mit dem Finale auch zufrieden. Toll, dass man hier nicht so schnell auf den Ausgang kommt und es lange spannend bleibt. Gegen Ende hatte ich einen Verdacht, der sich dann auch bestätigt hat, aber bis dahin bleibt alles sehr verzwickt und verworren. Jeder und niemand scheint ein Motiv zu haben, alle könnten es gewesen sein - oder auch keiner. Lange Zeit tappt man mit Kris völlig im Dunkeln.

Ohne, dass hier unnötig Gewalt angewandt und Blut vergossen wird, kommt große Spannung auf, die sich bis zuletzt halten kann. Das Buch überzeugt durch eine Vielzahl an Gefühlen, die die einzelnen Personen empfinden, und ich als Leser habe sie den Figuren problemlos abgekauft. Ich vergebe die volle Punktzahl und eine Leseempfehlung.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine fesselnde Story ohne Blutvergießen, 19. August 2013
Ganz gemächlich beginnt der neue Krimi “Das Verstummen der Krähe” von Sabine Krornbichler. Sie beschreibt eine idyllische Atmosphäre auf einem ehemaligen Bauernhof am Rande von München, wo ihre sympathische Heldin Kris Mahlo zusammen mit ihren Eltern lebt. Doch schnell macht die Autorin klar, dass diese Idylle durch das Verschwinden von Ben, dem Liebling der Familie, zerrüttet ist: Ihre Eltern haben große Probleme miteinander und auch Kris ist vorsichtig im Umgang mit anderen. Durch ihren neuen Auftrag entdeckt Kris nicht nur neue Hinweise auf die Hintergründe von Bens Verschwinden, sie wird auch mit jeder Menge menschlicher Abgründe und unschöner Geheimnisse derjenigen konfrontiert, die mit Opfer und Täter doch angeblich so gut befreundet waren. Ganz wunderbar beschreibt die Autorin, wie die Erbanwärter mit allen Tricks und Schmeicheleien versuchen, Kris von ihrer Unschuld zu überzeugen. Sabine Kornbirchler kommt auch hier wieder ganz ohne Blutvergießen aus und entwickelt eine fesselnde Story, die fast wie ein Kammerspiel von der intimen Atmosphäre der Gespräche ihrer Figuren lebt.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende Ermittlungsarbeit, 5. September 2013
Kristina Mahlo bekommt als Nachlass Verwalterin einen neuen Auftrag. Sie soll das Erbe der verstorbenen Theresa Lehnhardt vollstrecken. Allerdings hat diese verfügt, dass die Erben nicht die Mörder von Konstantin Lischka sind. Das brisante daran: Theresa Mann wurde für schuldig befunden, den Mord an ihm ausgeführt zu haben, aber beteuerte immer seine Unschuld. Wird Kristina dieses Verfahren annehmen? Persönlich leidet sie immer noch unter dem Verschwinden ihres Bruders. Zeitlich fallen der Mord und das Verschwinden von Ben, dem Bruder sogar zusammen…aber haben die Fälle miteinander zu tun? Oder ist es nur reiner Zufall?

Ich fand das Buch ist reine Detektivarbeit. Als Leser bleibt man lange im Dunkel. Genau wie Kristina tappt man schritt weise voran. Durch ihre Befragungen der Beteiligten setzt sich das Bild wie ein Puzzle schritt für Schritt zusammen. Leser, die einen actionreichen, blutigen Krimi erwarten sind hier falsch. Es erinnert mich an einen „ Sherlock Holmes“ Roman. Das hier ist psychologische Detektivarbeit. Unheimlich fesselnd und spannend durch immer wieder neue Häppchen, neue Andeutungen, neue Aussagen der potentiellen Zeugen, die immer wieder neue andere Aspekte in den Fall bringen. Besonders sympathisch fand ich die Figuren. Funda, die neue Mitarbeiterin, quirlig und erfrischend. Geheimnisvoll, verschlossen wie eine Auster, Henriette, die Mitbewohnerin. Sympathisch und zielstrebig Kristina. Aber auch kleine Details wie die zahme Krähe Alfons und die Hündin Rosa, wachsen dem Leser ans Herz und erzeugen das Bild eines wie echt wirkenden Szenarios.
Wer gern subtile, spannende Krimis liest ohne blutige Details, aber mit akribischer Ermittlungsarbeit, die zum Mitermitteln einladen, der muss hier zugreifen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bei Sabine Kornbichler weiß man, was man bekommt :-), 28. August 2013
Von 
Andrea Koßmann "Kossis Welt" (Marl, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Ich habe alle Bücher der Autorin gelesen und mag sie sehr. Vor allem auch die Bücher, die sie vor den Krimis geschrieben hat und bei denen es sich eher um "gefühlvolle und tiefsinnige Romane für Frauen" handelt, wenn man sie so nennen kann. Bücher in diese Richtung würde ich mir übrigens nochmal auch von der Autorin wünschen!

Seit einigen Jahren bin ich nun aber auch Fan ihrer Krimis und das, obwohl ich eigentlich Psychothriller bevorzuge und es bei mir auch gerne mal blutig zugehen darf.

In diesem Krimi geht es aber sehr unblutig um Kristina Mahlo, eine Nachlassverwalterin, die mit einer Erbschaftssache konfrontiert wird, die sie anfangs eher ablehnend ansieht. Denn sie soll nicht nur als Nachlassverwalterin fungieren, sondern vielmehr den wahren Mörder des Mannes der (natürlich) verstorbenen Auftraggeberin finden. Was jetzt hier verworren klingt, ist es am Anfang auch ein bisschen, denn der Leser wird direkt mit all den potentiellen Erben konfrontiert und ich hatte ein paar Probleme, mir all die Namen und Funktionen zu merken. Doch je tiefer man in die Geschichte eindringt, umso mehr nehmen die Charaktere Gestalt an und man kann sich ein gutes Bild über jeden einzelnen machen.

Parallel zu dieser Erbschaftsangelegenheit spinnt sich noch ein weiterer Faden, denn Ben, der jüngere Bruder von Kristina gilt schon seit Jahren als vermisst. Als nun nach und nach rauskommt, dass Ben irgendwie in Verbindung mit den Erben stehen könnte, wird der Fall für Kristina natürlich interessant, denn sie wünscht sich kaum etwas mehr, als dass sie ihren Bruder wiederfindet. Richtiggehend amüsant fand ich in diesem Erzählstrang übrigens das "Verhältnis" der Eltern von Kristina, weil ich mir die beschriebenen Situationen immer sehr bildhaft vorstellen konnte und mich fragte, wie so ein Leben mit Hilfe von "Notizzetteln" aussehen mag. Wer das Buch gelesen hat, wird mich verstehen :-)

Herausragend und vor allem schon fast charakteristisch für Sabine Kornbichler empfinde ich die Gestaltung und Ausmalung der kompletten Geschichte, denn für mich haben alle ihre Bücher immer einen "typisch weiblichen" Touch. Ob es nun daran liegt, dass die Protagonisten stets weiblich sind oder aber dass ich mich einfach gut in diese Frauen hineindenken kann, kann ich nicht mal richtig benennen. Vielleicht/wahrscheinlich ist es eine Mischung aus beidem.

Eine Mischung insgesamt ist das Buch zudem auch noch, denn würde mich jemand fragen, um welches Thema es (außerhalb der Erbgeschichte) geht, könnte ich mich gar nicht entscheiden, da die ganze große Geschichte sehr facettenreich ist und von Mord über Liebe bishin zu Ehebruch und anderen Dingen reicht, die die Story eben so richtig lebendig machen.

Sabine Kornbichler? Da weiß man eben, was man bekommt!
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen absoluter Hochgenuss, 12. August 2013
Von 
Ich frage mich immer wieder, was ich an den Büchern von Sabine Kornbichler so faszinierend finde. Ist es das Fehlen von blutigen Details, die die Bücher nicht nötig haben, weil sie Spannung auch anders erzeugen kann, oder sind es die ausgefeilten Figuren, die nie so reagieren wie man denkt und dadurch den Bösewicht bis zuletzt nicht preis geben?
Auch in ihrem neuen Buch " Das Verstummen der Krähe " hat es die Autorin geschafft, mich von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln.Die psychologische Ausgefeiltheit ihrer Geschichten lassen nichts anderes zu , als dass man mitfiebert und sich wundert, dass das Buch schon wieder ausgelesen ist.

Die Geschichte beginnt gemächlich. Frau Kornbichler stellt erst ihre Figuren vor und gibt einen Einblick in ihr Leben und das Umfeld.Hier ist Kristina Mahlo die Protagonistin, die nach dem plötzlichen Verschwinden ihres Bruders Ben, ihr Studium in Berlin abbricht und mit ihren Eltern auf einen Bauernhof in der Nähe von München zieht.Dort arbeitet sie als Nachlassverwalterin, sorgt also dafür, dass die Hinterlassenschaften der Toten entweder in die Hände der Erben kommen oder einem guten Zweck zugeführt werden.In genau dieser Eigenschaft, wird sie eines Tages von einer vermögenden Dame, dessen Mann wegen Mordes hinter Gittern saß und sich dort das Leben genommen hat, in ihrem Testament damit beauftragt, den wahren Mörder zu finden. Ein ungewöhnlicher Auftrag, der sie nicht nur in gefährliche Situationen bringt, sondern auch viel über ihren verschwundenen Bruder erfahren lässt.

In Sabine Kornbichlers Romanen fühlt man sich einfach wohl.Die Gemeinschaft, die auf dem Bauernhof lebt, auch Simon, Kristinas Freund wohnt dort und Kristinas beste Freundin Henrike betreibt dort einen Trödelladen, hat mich oft denken lassen " Da wärst du auch gern dabei ".Ihre Figuren sind liebevoll, facettenreich und lebendig und ließen mich dadurch auch schnell in die Geschichte finden. Gefühle und die Psyche des Menschen , spielen in Kornbichlers Büchern immer eine große Rolle. Trauer, Wut, Wünsche , Verlustängste, aber auch Gier,Vorurteile und Rache kommen in diesem Buch zum Tragen und die Autorin verbindet sie zu einer überzeugenden und spannenden Geschichte, die an keiner Stelle langweilig war.Die Gefühls ,-und Gedankenwelt der agierenden Personen waren logisch und nachvollziehbar, obwohl nicht immer legal.Subtil, beklemmend und raffiniert ist diese Geschichte, die auch ohne große Effekthascherei einen spannenden Bogen schlägt, bis sich am Ende der überraschende Täter zeigt.

Ich habe dieses Buch wieder genossen und kann es nur empfehlen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich bin intelligenter, mutiger, schlauer!, 22. Februar 2014
Von 
Carmen Vicari "dg9tm" (Dossenheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Kristina Mahlos ist Nachlassverwalterin und sieht sich selbst als Vertreterin der Toten. Daher gilt sie als unbestechlich, ehrlich und zuverlässig. Doch dann bekommt sie einen sehr seltsamen Auftrag. Zunächst will sie ihn ablehnen. Denn von den fünf möglichen Erben können nur diejenigen Erben, die nicht der Mörder des Mannes der Verstorbenen ist. Aber wie soll Kristina den Schuldigen finden, wenn er sich denn wirklich unter den fünf Kandidaten befindet? Gerade als sie wirklich den Auftrag ablehnen will, findet sie einen Hinweis auf ihren verschollenen Bruder. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den potenziellen Erben und seinem Verschwinden?

Sabine Kornbichler schafft in diesem Buch die Kombination eines völlig unblutigen Krimis verbunden mit großer Spannung. Zeitgleich bindet sie die Leser in die Arbeit von Kristina ein. Gemeinsam mit der Nachlassverwalterin stellt man seine eigenen Überlegungen an, sind wirklich alle fünf möglichen Erben so unschuldig wie sie behaupten? Oder lügt einer? Aber wer?

Die Geschichte beginnt dabei recht ruhig. Der Leser hat genügend Zeit, sich ein umfassendes Bild von Kristina, ihrer Familie, ihrer Vergangenheit und ihrem Leben und der Umgebung zu machen.

Nachdem Kristina den Auftrag übernommen hat, steigt die Spannung an. Aber auch das Verwirrspiel nimmt seinen Anfang. Jeder mögliche Erbe wirft Kristina irgendwelche Brocken hin. Sie beginnt zu forschen, stellt Fragen und wird dabei tatkräftig von ihrer Familie und ihren Freunden, allen voran ihre beste Freundin Henrike unterstützt.
Immer, wenn man an einem Punkt ist, an dem man schon denkt, die ganze Aktion ist aussichtslos, geht es dann doch irgendwie weiter. Dabei bleibt die Geschichte an sich aber logisch und nachvollziehbar.

Kristina muss bei diesem Auftrag zwei Stränge klären. Wer ist der Mörder und was ist mit ihrem verschwundenen Bruder.

Der Roman ist eine Geschichte zum Wohlfühlen und Abtauchen. Schnell wird man Teil von Kristinas Freundeskreis und möchte das Buch gar nicht zur Seite legen.
Sabine Kornbichler hat nicht nur Figuren mit Tiefe geschaffen, sondern sie auch so facettenreich, unterschiedlich und lebendig gestaltet, dass man ihnen gerne mal begegnen würde. Auch ihre jeweiligen Stimmungen, seien es Angst, Wut, Verzweiflung, Gier, Rache, Neid oder Hoffnung sind deutlich spürbar.

Ein Prolog nimmt den Leser gleich für sich ein und weckt die Neugierde, wer oder was dahinter steckt.

Fazit:
Ein Krimi zum Wohlfühlen und dem Alltag für einige Stunde zu entfliehen. Zwar unblutig, jedoch spannend bis zur letzten Seite.

Reihe:

1. Das Verstummen der Krähe
2. Die Stimme des Vergessens
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Münchner Whodunnit, 15. März 2014
Von 
Marius (Augsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Mit „Das Verstummen der Krähen“ beginnt Sabine Kornbichler eine neue Reihe um die Nachlassverwalterin Kristina Mahlo, die in München lebt und arbeitet. Der Kriminalroman ist ein klassischer Whodunnit geworden, wie er spätestens seit Agatha Christies „Und dann gab's keinen mehr“ aus der Krimiliteratur nicht mehr wegzudenken ist.
Der Plot ist klar: Die Münchner Nachlassverwalterin soll das Testament einer Verstorbenen vollstrecken, die in ihrem Nachlass behauptet, dass der Mörder ihres Mannes unter den fünf potentiellen Erben ist. An Kristina Mahlo liegt es nun, dem oder der Mörderin auf die Spur zu kommen. Verkompliziert wird das Ganze durch Hinweise, die während Kristinas Ermittlungen auftauchen, und die zu ihrem vor Jahren verschwundenen Bruder Ben weisen …

Die Idee von Sabine Kornbichler ist nicht schlecht – Krimis in denen NachlassverwalterInnen im Mittelpunkt stehen, sind doch eher spärlich gesät.
Leider hapert die Umsetzung ihres Romans gewaltig. Das Ganze zieht sich wie Kaugummi. Kürzungen hätten dem Buch wahrlich gut getan, denn statt einmal vorwärtszukommen, blubbert der Roman über 400 Seiten vor sich hin, bevor etwas Bewegung in die Sache gerät – und dann ist der Roman schon an seinem Ende.
Ich bin ein Freund von ausführlichen Schilderungen und Atmosphäre, doch im vorliegenden Buch ist es einfach zu viel: ich halte es für Plot-irrelevant, wenn die Autorin en Détail beschreibt, welche drei Eissorten jeder Protagonist im Eiscafé Scarcletti auf dem Rotkreuzplatz in München verzehrt. Ähnliche Aufblähungen gibt es reihenweise, die keinerlei Funktion im Buch besitzen. Hier hätte ein Lektorat dringend nachbessern müssen. So ist das Werk höchstens langatmiger Durchschnitt!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannender Krimi, tolle Story ohne Vorhersage beim Lesen, 27. Januar 2014
Von 
sk1 (Ruhrpott) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Kristina Mahlo ist als Nachlassverwalterin schon einiges untergekommen, aber dieses Testament ist für sie absolut neu. Sie soll ein riesiges Vermögen verteilen, allerdings nur, wenn Kristina nachweisen kann, dass keiner der Erbnehmer für den Mord verantwortlich ist, für den der Mann der Verstorbenen damals verurteilt wurde. Eigentlich will Kristina diese Fall ablehnen, bis sie einen Hinweis findet, der auf ihren verschwundenen Bruder deutet.

Als ich dieses Buch begann, dachte ich noch "naja, bestimmt wieder so eine Story, wo man das Ende voraus ahnen kann". Aber ich wurde schnell eines besseren belehrt. Das Buch ist so flüssig geschrieben, dass man es sehr gut lesen kann und noch dazu so spannend, dass man es nicht aus der Hand legen mag. Es gibt einige Verdächtige, etliche Stränge, die irgendwie zusammen passen, aber man weiß zu keinem Zeitpunkt, in welcher Weise. Die Charaktere sind detailiert beschrieben und Kristina kommt sympatisch rüber. Sollte es eine zweite Geschichte mit ihr als Protagonistin geben, werde ich es sicherlich lesen.

FAZIT: Absolut spannender Krimi, der Lust auf mehr macht!!!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn Nachlassverwalter Morde aufklären..., 5. September 2013
Autorin Sabine Kornbichler, ausgestattet mit einem Volkswirtschaftsstudium, war lange Zeit in einer Frankfurter PR-Agentur als Beraterin und Texterin beschäftigt, bevor sie sich mit ihren eigenen Büchern einen Namen machte. Gleich zu Beginn dieser neuen Tätigkeit gewann sie den Limburgpreis für ihre erste Kurzgeschichte. Die Geschichten wurden länger und bald schon fand sich der Knaur-Verlag als Partner für die Veröffentlichung ihrer Bücher. „Im Angesicht der Schuld“ war der erste Krimi aus Sabine Kornbichlers Feder. Nun liegt mit „Das Verstummen der Krähe“ wieder ein neuer Krimiband vor. Laut Aussage der Autorin der Auftaktband zu einer Reihe um die Nachlassverwalterin Kristina Mahlo.

Inhalt: Kristina Mahlos Auftrag als Nachlassverwalterin hat es in sich. Eine Verstorbene vererbt ihr beträchtliches Vermögen ihren fünf besten Freunden, jedoch unter der Bedingung, dass es gelingt, den Mord aufzuklären, für den ihr Mann einst verurteilt worden war. Kris will den Fall ablehnen, doch dann entdeckt sie in der Wohnung der Toten einen Hinweis auf ihren eigenen Bruder Ben, der vor Jahren spurlos verschwand …

Meinung: Dieser Roman wird in Ich-Perspektive aus Sicht der Nachlassverwalterin Kristina Mahlo erzählt. Der Leser ist somit gleich zu Beginn der Hauptfigur und dem Geschehen sehr nah, sieht durch ihre Augen und bekommt einen guten Eindruck vom täglichen Arbeitsumfeld einer Nachlassverwalterin. Die Charaktere dieser Story sind durchweg liebevoll ausgearbeitet und bestechen durch ihre Ecken und Kanten. Gepaart mit einem mitreißenden Schreibstil versteht es Frau Kornbichler, den Leser auf eine interessante Reise mitzunehmen. Die Figur des Nachlassverwalters war dabei für mich neu, hat mich aber zu 100% überzeugt. Dieser Roman kommt ohne blutige Eskapaden und sonstige Grausamkeiten aus und wirkt dennoch spannend und lehrreich.

Fazit: Eine tolle Idee, die überzeugt. Liebenswürdige Charaktere, die im Team im nächsten Band wieder auftauchen werden. Ich freue mich auf den nächsten Fall, jedoch wird der Leser auf das Erscheinen noch ein wenig warten müssen. Angekündigt wird die Fortsetzung für Herbst 2014. Bis dahin wünsche ich viel Erfolg für diesen Band und denke ein Vergleich mit fremdsprachigen Autoren dieser Richtung ist durchaus gerechtfertigt.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kornbichlers Plot ist so außergewöhnlich konstruiert, dass die Spannung zuweilen kaum zu ertragen ist, 26. August 2013
Von 
"Das Verstummen der Krähe" ist der Kriminalroman auf den ich in diesem Sommer ganz besonders gewartet habe, denn Sabine Kornbichler zählt für mich zu den besten Krimiautorinnen Deutschlands.
Wie schön, dann auch noch den ersten Band einer neuen Serie in den Händen zu halten und zu wissen, dass man sich als Leser auf noch mehr spannende Stunden freuen kann!
Kornbichlers Serienfigur heißt Kristina Mahlo, die sich selbst als Anwältin der Toten sieht und sich mit viel Engagement um deren Hinterlassenschaften und letzte Wünsche kümmert.
So auch in ihrem aktuellen Fall, in dem es sich um das Erbe der kürzlich verstorbenen Theresa Lenhardt aus Obermenzing dreht. Die Tote hinterlässt nicht nur ein beachtliches Vermögen in Form von Wertpapieren, sondern auch Miets- und Wochenendhaus in bester Lage. Das Erbe soll in fünf gleichen Teilen unter denen im Testament genannten Personen aufgeteilt werden. Lässt sich jedoch der Verdacht der Beteiligung an der Ermordung von Konstantin Lischka nicht ausräumen, fällt das Erbe an die anderen oder - im schlimmsten Falle für alle Erben - an den Tierschutzverein.
Für die Ermordung von Konstantin Lischka wurde einst Fritz Lenhardt verurteilt - und brachte sich kurze Zeit später im Gefängnis um.

Kristina Mahlo überlegt zuerst, ob sie den Fall annehmen soll, doch dann stößt sie auf eine Verbindung zu ihrem vor Jahren verschwundenen Bruder.
Kornbichlers Plot ist so außergewöhnlich konstruiert, dass die Spannung zuweilen kaum zu ertragen ist und ich mich mehrmals gefragt habe, wie man als Autorin die vielen Fäden sortiert und zu einem so fesselnden Roman verarbeitet bekommt.

Ihre Figuren sind vielschichtig, zuweilen undurchsichtig und durch die Bildhaftigkeit des Schreibstils sehr authentisch und plastisch. Neue Erkenntnisse Mahlos entwickeln sich zum Vorteil der Spannung und lösen einen Sog aus, dem man sich nicht entziehen kann. Die Angst, dass diese Wendungen den Lesefluss stören, oder gar den Spannungsfaden kurzzeitig verlieren lassen, kann ich interessierten Lesern direkt nehmen.
Dass ich dieses Buch an einem Stück gelesen habe, ist dabei fast überflüssig zu erwähnen. Sämtliche Vermutungen über den Ausgang der Handlung werden jedoch zum Ende hin in einem beeindruckenden Finale erstickt.
Mir ist es ein Rätsel wie Sabine Kornbichler es obendrein noch geschafft hat Selbstmord, Familientragödien, Dreiecksbeziehungen und Erpressung mit in ihre Handlung einzubauen ohne, dass die Handlung zu konstruiert wirkt.

Mir bleibt schlussendlich nichts anderes übrig als mich vor diesem Schreibtalent zu verneigen, denn mich hat "Das Verstummen der Krähe" auf ganzer Linie überzeugt und ich freue mich jetzt bereits auf ein Wiedersehen mit Kristina Mahlo.
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