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42 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zum 100. Geburtstag!
Endlich zum 1. Mal auf deutsch veröffentlicht! Ich habe kaum noch daran geglaubt, dass dieser Klassiker noch einmal auf DVD erscheinen wird!

Diese Special Collector's Edition hat viele Extras, u.a. ein Making Of,

Kommentare von Leonard Maltin, Frank Thompson und Lee Aaker (Darsteller des kleinen Jonny im Film) und eine Einführung zum Film...
Veröffentlicht am 12. Mai 2007 von Karl-Heinz O.

versus
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3.0 von 5 Sternen Man nennt mich Hondo
Muß man jetzt nicht unbedingt gesehen haben. Auch als John Wayne Fan muß ich zugeben, dass dieser Film jetzt nicht gerade der Reißer ist. Zu schnulzig.
Vor 16 Monaten von Werner Antonie veröffentlicht


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42 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zum 100. Geburtstag!, 12. Mai 2007
Endlich zum 1. Mal auf deutsch veröffentlicht! Ich habe kaum noch daran geglaubt, dass dieser Klassiker noch einmal auf DVD erscheinen wird!

Diese Special Collector's Edition hat viele Extras, u.a. ein Making Of,

Kommentare von Leonard Maltin, Frank Thompson und Lee Aaker (Darsteller des kleinen Jonny im Film) und eine Einführung zum Film von Maltin.

Als besonderes Extra sind drei Poster-Cards der DVD beigefügt, die verkleinerte Versionen von Hondo-Kinoplakaten in verschieden Sprachen darstellen.

Die Bildqualität ist hervorragend, ebenso der Ton in Dolby Digital 5.1.

Die Story: Eine klassische Indianergeschichte, in der John Wayne den

Kavallerie - Kurierreiter Hondo spielt, der zum Beschützer der Farmerin Angie Lowe und ihres Sohnes Jonny wird. Er verteidigt die einsame Farm Angies gegen die Apachen und ihren brutalen Ehemann.

Die DVD gehört in jede Western oder John Wayne Sammlung!
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32 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Man nennt mich Hondo - einer der schönsten Western der 1950er Jahre!, 18. Juni 2007
Eigentlich wollte John Wayne den Film "Hondo", für den die 'Wayne-Fellows-Productions' das Manuskript erworben hat, nur produzieren. Er verhandelte mit Glenn Ford über die Besetzung der Hauptrolle, doch der lehnte ab, weil er nicht mit John Ford zusammenarbeiten wollte, der für "Hondo" zwar nicht als Regisseur arbeitete, aber einige Second-Unit-Aufnahmen und ein paar Stunts drehte. Also übernahm Duke selbst die Hauptrolle und hat dem Film somit das ihm eigene Flair gegeben. Bei der Besetzung der Rollen blieb sich John Wayne selbst treu, er bevorzugte seit dem er mit John Ford "Ringo" gedreht hatte, wie dieser Darsteller aus der Ford'schen 'Stock Company', in der waren Schauspieler involviert die immer wieder in den Filmen des Regisseurs und später auch in John Wayne's Filmen auftraten. Für den Film "Hondo" waren das zum Beispiel Ward Bond (Buffalo), James Arnes (Lennie), Paul Fix (Major Sherry), Michael Pate (Vittoro), Leo Gordon (Ed Lowe). Neben diesen Mimen gehörten u.a. auch Olive Carey, Harry Carey sr., John Carradine, Francis Ford, Joanna Dru, Woody Strode, Harry Carey jr., Ben Johnson u.v.a. zu dieser Company. Für Ford war die prägnante Besetzung von Nebenrollen in allen seinen Filmen ein wichtiges Bindeglied zu den Hauptdarstellern. Für Geraldine Page, die aus New York vom Theater kam war die Angie Lowe die erste Hauptrolle im Film überhaupt, die sie überzeugend spielte und der ihr gleich eine OSCAR-Nominierung als beste Nebendarstellerin einbrachte. Der Film "Hondo" spielte übrigens 4.100.000 Dollar ein, was mehr als 500 % der investierten Summe war. 1966 griff die 'Batjac', so hieß die Wayne'sche Produktionsfirma seit dem Ausstieg von Fellows, das Thema "Hondo" noch einmal auf und produzierte ein Remake unter dem Titel "Hondo And The Apaches", mit Ralph Taeger (Hondo), Michael Pate (Vittoro), Noah Beery jr.(Buffalo), Jim Davis (Krantz) und in seiner letzten Rolle Robert Taylor. Ein großes Plus für diese DVD sind die umfangreichen Special Features. Jeder Westernfilm- und John-Wayne-Fan sollte sich diese DVD zulegen.
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spitzen Western mit John Wayne, 1. Juni 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Lange genug hat es gedauert, doch endlich gibt es Hondo auf DVD. Und das in einer super Qualität. Ein kurzweiliger Western, den man sich auch mehrfach ansehen kann, ohne das er langweilig wird. Für Geraldine Page war die Rolle der Farmerin Angie Lowe,in die sich John Wayne als Meldereiter Hondo Lane verliebt, die erste Hauptrolle in einem Film überhaupt, für die sie auch gleich eine Oscar-Nominierung erhielt. Eine menge an Extras wie z.b. das making of, eine Fotogalerie usw. runden einen Spitzenfilm ab.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich auf DVD, 6. Oktober 2007
Lange mußten John Wayne Fans auf diesen Klassiker warten. Aber dafür wird man mit einer wirklichen gelungenen DVD entschädigt.

So enthält die DVD tatsächlich einen 5.1 Ton, ohne dass der Film dabei neu synchronisiert wurde. Zusätzlich punktet die DVD mit tollen Extras (Making Of, Feature über Darsteller in John Wayne Western, Einführung in den Film, Fotogalerien usw.). Von daher kann man ausgehen, dass nicht wie zuletzt bei Rio Bravo, Der Schwarze Falke usw. neue Versionen mit Bonusmaterial nachgereicht werden.

Der Film ansich gehört den besten Western überhaupt und überzeugt durch eine sehr differenzierte Darstellung der Indianer, die nicht einfach nur die Bösen sind. Was für einen Western aus den 50ern schon sehr erstaunlich ist. Außerdem punktet der Film natürlich durch John Wayne typische Action.

Unbedingter Kauftip!
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Western Klassiker mit John Wayne- Endlich auf DVD, 21. Mai 2007
-Hondo- wurde von John Waynes und Robert Fellows Firma „Wayne-Fellows“ produziert. Im weiteren Verlauf trennte sich der Duke von Robert Fellows und gründete die Produktionsfirma –Batjac- Diese produzierte 1966 ein Remake des Westerns –Hondo- unter dem Titel -Hondo und die Apachen- Die Rolle des Hondo spielte Ralph Taeger. Dieser Film diente dann der Fernsehserie „Hondo“, ebenfalls mit Ralph Taeger in der Hauptrolle, als Vorlage.

Zur Handlung des Originals: 1843 entdeckt Hondo Lane (John Wayne) auf einer verlassenen Ranch, Angie Lowe. Angies Mann hat sie und ihren Sohn, aus Angst vor Indianerüberfällen allein gelassen. Die Farm wird tatsächlich von Apachen überfallen…

Hondo war bereits abwesend und will zu Angie zurückkehren, um nach dem Rechten zu sehen, allerdings wird er von Apachen gefangen genommen…

Hondo- ist ein spannender und abwechslungsreicher Western. John Wayne brilliert in der Rolle harten Manns, wie man das gewohnt ist. Der Sound und das Bild sind ordentlich bearbeitet worden, so dass man die DVD Umsetzung als gelungen bezeichnen kann.

Fazit: Ein Klassiker auf DVD, den man haben sollte.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der besten...., 6. Januar 2008
Der Kurierreiter Hondo trifft im Indianergrenzgebiet auf die Farmerin Mrs. Lowe, in die er sich verliebt und für ihren Sohn eine Vaterfigur wird. Ihr Ehemann, ein brutaler Nichtsnutz wird natürlich im Laufe des Films entsorgt. Das Problem mit den Apachen wird in einer Wagenburgenschlacht am Ende des Films gelöst.

So banal die Handlung ist, so genial die Rolle des Hondo. Wayne gibt der Figur ungewöhnlichen Tiefgang, den man nich aus allen seinen Rollen kennt, vielleicht noch aus "Der schwarze Falke". Überraschend viel Dialog gepaart mit dem "rauhe Schale weicher Kern"-Image ist Hondo einer der besten Western Waynes und darf in keiner Sammlung fehlen.
Auch die DVD ist überraschend gut gelungen. Der Film ist für seine über 50 Jahre durchweg gut aufgearbeitet, die Specials wissen zu überzeugen.
Eine der besten weiblichen Rollen aller Wayne-Western hat Geralide Page als Mrs. Lowe, die für diese Rolle auch eine Oskar-Nominierung erhielt.
Hervorzuheben ist auch der Umgang mit den Indianern. Diese werden nicht nur als mordende Wilde dargestellt, sondern erhalten endlich einmal menschliche Züge, was alleine schon die SChlusssequenz des Filmes beweist.
Alles in allem ein seeeeehr sehenswerter Western vom Meister himself....

Oder, wie AL BUNDY so oft sagt: "Ich will Hondo sehn......!!!!!"
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ehre wem Ehre gebührt, 5. März 2008
Wenn der Meldereiter Hondo mit Gewehr in der Hand und Sattel über der Schulter auf das Haus von Angie Lowe zugeht ist man gebannt.
Der Film besticht nicht nur durch die schauspielererische Leistung der Hauptakteure, auch die Dialoge der beiden sind herzerfrischend und zuweilen sogar erotisch.
Das John Wayne als der klassiche gute Ami hier auch noch die damalige Politik der Regierung gegen die Indianer kritisch beleuchtet, macht den Film umso glaubwürdiger.
Durch die Diskusission über Werte wie "Ehrlichkeit" und "Aufrichtigkeit" besonders auch in Bezug auf den Sohn von Angie, besitzt der Film auch moralischen Tiefgang.
Kurzum, ein Western den man gesehen haben sollte und den man sich auch mehrmals ansehen kann.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der einsame R(e)it(t)er mit Prinzipien, 25. Januar 2013
Von 
W. Walz "RW" (Rheinland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Man nennt mich Hondo [Blu-ray] (Blu-ray)
Der Westener hier, den John Wayne in "Hondo" ins Leben rief, scheint in den Grundzügen der Vater des von Leone entwickelten Eastwoodcharakters zu sein. Unverkennbar ist, wie bei Eastwoods "Namenlosen Reiter", dass Hondo Lane mit souveräner Coolness in seiner selbstauferlegten Autarkheit gesegnet ist; also Männlichkeit in seiner Reinkultur, am Rande der Wilderness. Nur: John Wayne ist ritterlicher (auch noch nach dem ersten Kuß, der ersten Liebeserklärung, wird sich gesiezt) und im Gegensatz zu Eastwoods Interpretation unter der verkrusteten Haut, mit dieser stoischen Coolheit, menschelt es bei Hondo. Die Figur lebt also, erscheint dadurch menschlicher und lässt die Italovariante, nicht nur aus heutiger Sicht, "comichafter" erscheinen.
Entgegen dem südeuropäischen Konkurrenten besitzt Hondo Lane auch eine Vergangenheit. Zwar in rudimentären Zügen erzählt, gegenüber des eastwoodschen Desperados, aber er besitzt eine; alleine dadurch, dass er den Namen Hondo Lane trägt.
Ebenfalls ist Hondos Handeln begreiflicher, da er aus seinen Prinzipien heraus äußert plausibel handelt; wenn der Zuschauer sich überhaupt nach dem/einem Warum die Frage stellt. Beim 60er-Jahre Konkurrenzmodell verzischtet die Darstellung vollends auf die persönlichen Beweggründe des Protagonisten. Fast jegliche Ausrichtung fehlt dem Italohelden der Dollartrilogie und selbst das Geld, Reichtum, mit der einhergehenden Macht, verkommen zum bloßen Fetisch im Spaghettiuniversum.

"Man nennt ihn Hondo" besticht daher -für mich- in seinen ausgearbeiteten Dialogen (die ersten 25 Minuten sind köstlich), die reduziert und knackig daherkommen; auf das Wesentliche konzentriert sind (ähnlich wie in Costners "Open Range - Weites Land [Blu-ray]") und in den Grundzügen eben durch ihre Einfachheit zwar verkitscht, aber ungemein nachvollziehbar in ihrer Plattheit sind; sofern man sich vom Leben am Rande der Frontier ein -verklärtes- Bild entwirft.
Die sich so anbahnende Liebe beginnt deshalb schon Sekunden nach dem ersten Zusammentreffen der beiden Suchenden (in dem Wayne seinen von ihm erfundenen künstlichen Gang mehr als ausreizt und ihn, die Person Wayne, zum Mythos degradiert).

Waynes Gegenpart, Geraldine Page, kommt nach kurzer Eingewöhnungsphase immer authentischer rüber, da sie im Gegensatz zu den Lana Tuners & Co's, zur damaligen Hollywoodzeit des frühen 50er-Jahrekinos, etwas "hausbacken", fast bäuerlicher daherkommt. Diese Einfachheit, ihr Naturell, fernab vom feme fatal, entwickelt sich so im Laufe des Films immer mehr zu eigentlichen Stärke und ist letztlich nicht minder geradlinig, als der raue Meldereiter Hondo und die Apachen um sie herum. Zweifelsohne wird uns hier der Archetyp von Frau präsentiert, den ma(n)n -im Kino und für das Genre- so sehen will.

Abseits der Lovestory sind die Actionszenen -zum Glück- mager gesät.
Der abschließende Kampf, gegen die Indianer, scheint daher nur ein fauler Kuhhandel zu sein, um den Film als Western in der damalige Kinowelt und dem konkurrierenden aufkommenden TV zu platzieren.
Aufmüpfig auch, dass Regisseur John Farrow (Der Seefuchs; auch hier die Handlung eigenwillig; ein Deutscher will zurück ins Nazideutschland), dem Publikum in der McCarthy-Ära, die Indianer als die eigentlich Ehrenwerten präsentiert. Schon Waynes Dialog anfangs, dass WIR -also die Weißen- die Verträge brachen, katapultiert den Film in die "etwas andere Ecke" des typischen Hollywood-Western der -frühen- Fünfziger (also: im Anbetracht der laufenden McCarthy-Ära eine frech kecke Steilvorlage ans konservative Amerika; und damit an Wayne selbst?).

Das damalige 3D-Western-Spektakel von Warner ist für die BD gut umgesetzt, obwohl es in der Bildqualität immer wieder kleine Zwischenschnitte gibt, die einem das Grausen lernen. Hervorgerufen scheint dieser Umstand daher, dass bei der Restaurierung nicht immer alles vom original 16:9-WarnerVision-Format aufzufinden bzw. verwendbar war. Immer wieder wohl mußte auf die schon beschnittenen "alten" vorhandenen 4:3 (TV-)Kopien zurückgegriffen werden (gut zu erkennen z.B. an der Angelszene des Jungen; die Angel ist kaum im Bild). Diese nun schon rechts und links beschnittenen 4:3-Szenen wurden nun für die Blu-ray nochmals auf 16:9 gezoomt (also oben und unten nochmals beschnitten). Das so herangezoomte Bild erscheint folglich grobkörnig und erfährt in der digitalen Nachbearbeitung (Glättung), für die BD-Umsetzung, seinen matschigen Touch.
Auch sind wohl einige Szenen eingebettet, die Anfang der 1990er-Jahre fürs US-Fernsehn im anaglyphen rot/grün-Verfahren für eine landesweite 3D-Austrahlung konvertiert wurden.
Liegt aber das 1,85:1 Originalformat vor (ca. 3/5 des Films), ist das Bild (gesehen auf 65 Zoll Plasma) fast ähnlich perfekt wie der mit John Wayne in VistaVision gedrehte "Der schwarze Falke [Blu-ray]".

Fazit: Ein von J. Wayne selbst produzierter Western, indem er sich erheblich von seinem -später manifestierten- Image absetzt und ihn (gerade dass er nicht nur als Schauspieler das Zepter hier in der Hand hielt), den Duke, von einer ganz anderen Seite -zuweilen klebrig kitschig romantischen Seite, in harten Trapperlook- zeigt, wo ihn die vielen John-Wayne-Kritiker eigentlich nicht sehen woll(t)en.

Trotz des fast schon an einer Art amerikanischen Ludwig Ganghover erinnernden Heimatromans (einige Dialoge sind Kult! Sie: "Was war das?"; Er: "Es war ein Eichhörnchen, dass wir geweckt haben"; Sie: "Weißt Du, ich liebe dich!"), ist für mich, in der Aufarbeitung seiner Karriere, dies einer der stärksten "Leistungen" die uns Wayne hier vorlegt. Und nicht nur in der Analyse zu seinem Image bzw. Karriere betrachtet, auch im Kontext der Entstehungszeit, erleben wir Wayne irgendwie "untypisch" und ähnlich ideologisch konträr, wie sein Ziehvater John Ford (nur war sich dieser, als Filmemacher, seiner Handlungen und Auswirkungen bewusst, wohingegen man bei Wayne zweifelt).
Deshalb sollte dieser "konträre" Western (Weiße und Indianer, romantische Lovestory) in keiner Westernsammlung fehlen.
Und so -für mich jedenfalls- rauscht Hondo knapp an der 5er-Wertung vorbei, wenn man die wechselhafte Bildqualität mit ins Boot zieht.

Letztes Fazit: HONDO ist KULT !!!
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen guter Western, nur etwas kurz, 8. Juni 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Hondo" ist ein guter Western, und wer John Wayne mag, macht mit diesem Film nichts falsch. Die Geschichte ist spannend, die Darsteller sind überwiegend gut, und ausnahmsweise werden die Indianer weder als anonymes Kanonenfutter gezeigt noch idealisiert.

Leider ist der Film jedoch nicht so gut, wie er sein könnte. Viele Handlungselemente werden eher angerissen als wirklich durchgeführt und entfalten so nicht ihre mögliche Wirkung. Das gilt vor allem für die Entwicklung der Titelfigur. Anfangs ist Hondo ein überzeugter Einzelgänger, der jede Bindung bewusst vermeidet und sich nur um sich selbst kümmern will. Am Ende geht er einem Familienleben als Farmer mit Angie Lowe (Geraldine Page) und ihrem Sohn entgegen, ohne dass diese Wandlung wirklich plausibel gemacht würde. Hondos Einzelgänger-Eigenschaft geht im Laufe des Films einfach irgendwie verloren. Das ist schade, denn Wayne hat in Filmen wie "The Searchers" gezeigt, dass er auch die Entwicklung komplexer Charaktere gestalten kann. Hier spielt er einfach John Wayne, und das ist ein wenig schade. Wayne war stets dann am besten, wenn er als Schauspieler wirklich gefordert wurde. Das ist er hier nicht.

Es gibt noch einige andere Mängel, vor allem den, dass Angies Mann (gespielt von Leo Gordon), den Hondo in Notwehr erschießt, kein Charakter, sondern einfach ein Abziehbild-Schurke ist. Der Film nimmt sich einfach nicht genug Zeit für seine Figuren. Fast alle Szenen sind an sich gut und gelungen, aber bevor der Zuschauer in diesem Film richtig heimisch werden kann, ist er auch schon vorbei. (Das liegt keineswegs an der deutschen Bearbeitung; die Originalfassung ist auch nicht länger.)

Genug gemäkelt. Wenn man sich damit abfindet, dass der Film nicht ganz so gut ist, wie er hätte sein können (und mit einem Regisseut wie John Ford vielleicht geworden wäre), bleibt "Hondo" immer noch ein guter Western mit vielen originellen Elementen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hondo Lane, Indian Fighter, 22. Juli 2013
Von 
Eddie Lomax - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
1874: Ein Mann läuft zu Fuß durch die Wüste. In der einen Hand trägt er einen Sattel, in der anderen ein Gewehr. Begleitet wird er von einem Mischlingshund, der nicht von seiner Seite weicht. Irgendwann kommt er zu einer Farm. Angie Lowe (Geraldine Page), eine nicht mehr ganz junge Frau die hier mit ihrem halbwüchsigen Sohn Jimmy lebt, sieht den Fremden aus der Ferne, rechnet mit Gefahr. Denn hier draußen im Indianerland bekommt man nicht allzu oft Besuch und wenn doch, ist es meist mit einer Bedrohung verbunden. Von den Apachen wird sie weitgehend in Ruhe gelassen, weil diese wissen das von ihr keine Gefahr ausgeht. Als der Mann eintrifft, kann er sie sofort beruhigen. Sein Name ist Hondo Lane (John Wayne) und er ist Meldereiter für die US-Kavallerie. Die Nachrichten die er bringt sind jedoch weniger beruhigend. Er erzählt ihr von den Apachen, die jetzt auf dem Kriegspfad sind. Im Kampf mit einigen von ihnen hat er sein Pferd verloren. Er will ihr eines ihrer Pferde abkaufen, etwas essen und trinken, sich ein wenig von den Strapazen erholen. Sie berichtet von ihrem Mann, der in den Bergen auf der Jagd ist. Schnell merkt Hondo, das dies nicht stimmen kann, denn der Hof ist ziemlich heruntergekommen. Ohne es zu thematisieren verrichtet er die nötigen Arbeiten. Nach geleisteter Hilfe und leiblicher Stärkung empfiehlt er Mrs. Lowe ihn zusammen mit ihrem Sohn in ein sicheres Fort zu begleiten. Solange Apachen-Häuptling Vittoro Kriegsrat hält, sei die Situation zu unsicher. Sie lehnt ab. Er reitet fort. Wenig später erhält sie wieder Besuch. Diesmal von Häuptling Vittoro (Michael Paté) und seinen Kriegern. Im Fort angekommen, trifft Hondo auf einen Mr. Lowe, der seine Familie im Stich gelassen hat. Er schlägt ihn nieder. Da mittlerweile auch eine Armee-Patrouille vermisst wird, macht sich Hondo allein auf den Rückweg. Er kann und will die einsame Frau und ihren kleinen Sohn nicht den Indianern überlassen.

"Jeder braucht irgendjemanden."

Wie einst in John Ford's Meisterwerk und Ur-Western RINGO (STAGECOACH, 1939) sehen wir John Wayne, den DUKE, in der Wüste mit Sattel und Gewehr. Nur wartet er dieses Mal nicht auf eine Postkutsche. Dennoch ist das nicht die einzige Parallele zu dem Meisterwerk von Ford, der hier als Second-Unit-Regisseur mitmischte. Mit Hondo wurde ein ähnlich ikonischer Charakter geschaffen wie seinerzeit mit Ringo. Beide Filme erzählen eine auf den ersten Blick zunächst sehr einfache Geschichte und bei beiden Filmen werden, je öfter man sie sieht, nach und nach Zwischentöne deutlich, welche weit über die übliche Lesart hinausgehen. Basierend auf einem Roman von Louis L`Amour, der übrigens nahezu werktreu auf die Leinwand übertragen wurde, entfaltet sich ruhig und konzentriert eine wahrhaftige Geschichte über Ethik, Moral und Courage.

John Wayne, der den Film auch produzierte, zeigt hier auf schauspielerischer Ebene bereits Qualitäten, wie jene die seinen Ethan Edwards in DER SCHWARZE FALKE (THE SEARCHERS, John Ford 1956) so unvergesslich machen sollten, was sicher auch am ähnlichen Background beider Figuren liegen mag. Hier ist er körperlich noch in deutlich besserer Form und wirkt regelrecht frisch und von jugendlicher Agilität für sein Alter. Seine Partnerin Geraldine Page spielte hier ihre erste Hauptrolle überhaupt und legte so den Grundstein für ihre überaus erfolgreiche Karriere. In weiteren Rollen sehen wir einen positiv besetzten Ward Bond als knurrigen Scout, James Arness als Wayne's schärfsten Konkurrenten sowie Michael Paté in der Rolle des Apachen-Häuptlings, ein Part den er 13 Jahre später in Sam Peckinpah's SIERRA CHARIBA (MAJOR DUNDEE) deutlich grimmiger anlegen durfte. In HONDO werden die Indianer insgesamt recht differenziert dargestellt, kein Wunder, steht der Film doch in direkter Folge der indianerfreundlichen Western der Fünfziger Jahre, begonnen mit DER GEBROCHENE PFEIL (BROKEN ARROW, Delmer Daves 1950). Das kann durchaus darin begründet liegen, das die Vorlage auf angeblich wahren Begebenheiten beruht. Kameraarbeit und Soundtrack harmonieren vorzüglich, die Kostüme wirken authentisch und man spürt das allenthalben auf größtmöglichen Realismus geachtet wurde. Das der Film damals in 3D gedreht wurde sieht man vor allem in den Zweikämpfen wenn frontal in die Kamera geschlagen oder gestochen wird.

John Farrow, Vater von Mia, beginnt seinen Film auf die ruhige Art und lässt sich viel Zeit um seine Hauptcharaktere zu etablieren. Im Mittelteil geht es dann schon etwas handfester zur Sache um dann auf der Zielgeraden so richtig dramatisch zu werden und in einem Action-Finale erster Güte zu enden. Mit etwas über 80 Minuten Laufzeit ist der Film von hohem Unterhaltungswert, will sagen enorm kurzweilig und lädt zum mehrmaligen sehen ein. Aufgrund der Seltenheit in der HONDO über viele Jahre zu sehen war, entwickelte sich der Film schnell zum Mythos. Ähnliche gelagerte Western wie DUELL IN DIABLO (DUEL AT DIABLO, Ralph Nelson 1965) und KEINE GNADE FÜR ULZANA (ULZANA'S RAID, Robert Aldrich 1972) in denen der Feldzug gegen die Apachen aus der Sicht eines Scouts erzählt wird, gingen später deutlich ruppiger zu Werke, was sicherlich dem Zeitgeist geschuldet war. HONDO bleibt jenen gegenüber in seiner erzählerischen Klarheit von einer erhabenen Reinheit. Einer Reinheit die den Mythos auch weiterhin rechtfertigt.

Fazit: John Wayne bestätigt hier seinen Status als größter Western-Darsteller aller Zeiten in einem Film der zum Mythos wurde.
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