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5.0 von 5 Sternen Mit einem Toten sehr lebendig unterwegs
Lebhaft und selbstironisch erzählt: das ist die Nahost-Satire "45 Minuten bis Ramallah". Der Wunsch eines in Israel lebenden Mannes, in seinem palästinensischen Heimatort bestattet zu werden, führt seine beiden Söhne von einem Abenteuer zwischen zwei Welten in das nächste. Regisseur Ali Samadi Ahadi nimmt uns mit auf eine 84-minütige...
Vor 10 Monaten von PeterS veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hebräisch für Anfänger
»Hebräisch für Anfänger« wäre auch ein schöner Titel für diese ARD- Koproduktion gewesen, denn wie in den analog betitelten Komödien »Italienisch« bzw. »Türkisch für Anfänger« geht es auch hier um Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft und kultureller Identität. Diesmal ist es der sich in Deutschland...
Vor 15 Monaten von film-o-meter veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit einem Toten sehr lebendig unterwegs, 9. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: 45 Minuten bis Ramallah (DVD)
Lebhaft und selbstironisch erzählt: das ist die Nahost-Satire "45 Minuten bis Ramallah". Der Wunsch eines in Israel lebenden Mannes, in seinem palästinensischen Heimatort bestattet zu werden, führt seine beiden Söhne von einem Abenteuer zwischen zwei Welten in das nächste. Regisseur Ali Samadi Ahadi nimmt uns mit auf eine 84-minütige Achterbahnfahrt zwischen Maschinengewehren, Bomben und einer attraktiven Autodiebin.

Rafik (Karim Saleh), ein Palästinenser aus Ostjerusalem, lebt lieber in Hamburg als in der Heimat fortgesetzt mit seinem Vater zu streiten. Die Hochzeit seines Bruders Jamal (Navid Akhavan) führt ihn zurück nach Israel, wo die nächste Auseinandersetzung nicht lange auf sich warten lässt. Diese bleibt nicht ohne Folgen: Rafiks Vater erleidet einen Schlag und verstirbt vor Ort mitten in der Hochzeitsfeier. Sein Wunsch, in seinem Geburtsort bestattet zu werden, stellt seine beiden Söhne vor ein Problem. Es sind zwar nur 45 Minuten bis Ramallah; aber dazwischen liegen zwei Checkpoints, denn dieser Ort liegt in den palästinensischen Autonomiegebieten im Westjordanland. Blöd, wenn schon am ersten ein Grenzposten mit einer vollautomatischen Waffe den Laderaum inspiziert, in dem der Verstorbene ruht. Und dieser dann nur 700 Schekel für die Klimaanlage bietet, die er im Laderaum entdeckt, für die unsere Brüder doch eigentlich 1.500 Schekel sehen wollten. Die beiden halten an, um der hübschen Olga zu helfen, die mit einer Autopanne liegengeblieben ist. Sie bedankt sich, in dem sie den Van stiehlt, mit der Leiche des Vaters darin. Die telefonischen Fragen der Mutter nach dem Stand der Dinge werden auch nicht einfacher zu beantworten, zumal, wenn man kurz darauf noch als Terrorismusverdächtiger verhaftet wird und sich nun mit russischen Autoschiebern auseinandersetzen muss, die immer wieder für eine Überraschung gut sind. Zwischen den Brüdern und einer würdigen Bestattung tun sich noch einige weiter Hindernisse auf, unter anderem mehr als eine Gefangennahme durch palästinensische Freiheitskämpfer, die die beiden als Verräter zu erschießen drohen, und es explodiert so einiges.

Überleben die Brüder bis zur Bestattung? Und was wird Mama am Telefon sagen, wenn nicht?

Der dynamische Film verrät es, und es macht Spaß, sich die chaotische Achterbahnfahrt durch Hamburg, Israel und Palästina anzusehen um dies herauszufinden.

Mit schwarzem Humor und einem Augenzwinkern geht es mitten durch den Nahostkonflikt und vor allem um die Menschen, die sich in dieser nicht einfachen Welt arrangieren. Ohne jemals den Zeigefinger zu erheben regt dieser Film trotz der kurzweiligen Unterhaltung zum Nachdenken über den andauernden Konflikt in der Region an.

Der stimmige Soundtrack mit swingendem orientalisch wirkenden Pop rundet diese dynamische Komödie ab.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hebräisch für Anfänger, 6. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: 45 Minuten bis Ramallah (DVD)
»Hebräisch für Anfänger« wäre auch ein schöner Titel für diese ARD- Koproduktion gewesen, denn wie in den analog betitelten Komödien »Italienisch« bzw. »Türkisch für Anfänger« geht es auch hier um Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft und kultureller Identität. Diesmal ist es der sich in Deutschland als Tellerwäscher verdingende Palästinenser Rafik (Karim Saleh, bekannt durch Auftritte in Steven Spielbergs »München« und »Iron Man 2«), der sich auf die Reise nach Jerusalem macht und in eine turbulente Geschichte hineingezogen wird, bei der Konflikte als Motor der Handlung dienen, die es zwischen Angehörigen desselben Kulturkreises normalerweise nicht gibt. Hier ist der Konfliktherd, der als Kulisse dient, allerdings um einiges brisanter als in der Culture-clash-Komödie »Türkisch für Anfänger« mit der immens vorhersehbaren eingebetteten Teenage-Love-Story. Schließlich geht es um einen Grenzübertritt aus Jerusalem in die palästinensischen Autonomiegebiete und dass der Zündstoff birgt, weiß jeder, der in seinem Leben jemals eine Nachrichtensendung gesehen hat.

Auslöser des problematischen Grenzübertritts ist das abrupte Ableben des cholerischen Vaters der beiden Brüder Rafik und Jamal (Navid Akhavan, »Salami Aleikum«) während Jamals Hochzeitsfeier, zu der Rafik sowieso nur widerwillig ins heimische Ostjerusalem gekommen ist. Dieser Widerwille manifestiert sich in einem Streit mit dem Vater, bei dem dieser eine letale Herzattacke erleidet. Der Verstorbene stammt aus Ramallah und soll selbstverständlich auch in Heimaterde beigesetzt werden. Die beiden Brüder, die sich sonst spinnefeind sind, raufen sich eingedenk ihrer Pflichten als Söhne zusammen und übernehmen die Aufgabe, den Verblichenen nach Ramallah zu überführen, das schließlich ja nur 45 Minuten entfernt ist. Um der leidigen israelischen Bürokratie zu entgehen, wählt man die pragmatischste Transportvariante und entsinnt sich eines Verfahrens, das Cineasten aus »Immer Ärger mit Harry« und »Immer Ärger mit Harry« bestens bekannt ist: Man versucht den Toten noch für ein paar Stunden weiterleben zu lassen. Das verstorbene Familienoberhaupt wird also ins eigene Auto verfrachtet. Die Brüder fahren, der Rest der Familie soll zur Beerdigung nachreisen. Dass sich die um einige Tage verzögern wird und warum, das ist der Stoff aus dem der Rest des Films gestrickt ist. Die Turbulenzen setzen ein, als die russischstämmige Olga, eine Blondine mit Gardemaßen, eine Panne simuliert und die Hilfe der beiden Brüder in Anspruch nimmt. Rafik ist sofort Feuer und Flamme für das blonde Biest, das es natürlich nur auf den Wagen der beiden abgesehen hat. Als Olga mit dem kostbaren Gefährt und dessen noch viel kostbarerer Fracht, nämlich dem toten Papa, verschwunden ist (zum Glück nicht spurlos), nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf.

Julie Engelbrecht wirkt als Russen-Olga zwar zunächst eher wie eine Statistin, der das Drehbuch ein paar Zeilen zu viel zumutet, entwickelt sich schließlich aber vom konturlosen Vamp doch noch zu einer tragenden Figur. Dennoch wirkt die Liebesgeschichte zwischen ihr und Rafik wie ein fades Zugeständnis an die Erwartungen jugendlicher Kinogänger. Dafür lösen sich die wesentlich existentielleren Konflikte – Rafik und Jamal geraten schließlich sogar in einen terroristischen Kampftrupp, der Jamal zum Selbstmordattentäter auserkiest (die britische Komödie »Four Lions« lässt grüßen) – mitunter doch überraschend schnell.

Die rasant aufeinander folgenden Begegnungen mit exzentrischen Gestalten, israelischen Grenzern, russischen Autoschiebern und palästinensischen Terroristen, lassen Anleihen bei Fatih Akins »Im Juli« erkennen, für eine Chemie, wie sie zwischen Christiane Paul und Moritz Bleibtreu Funken sprühen ließ, reicht es zwischen Julie Engelbrecht und Karim Saleh allerdings nicht und die Konflikte, die die Handlung forttragen, ergeben sich eher aus den Zwängen des Drehbuchs als aus der inneren Logik der Figuren. Trotzdem macht es Spaß zuzuschauen, wie sich die beiden Brüder bei dem Versuch, in diesem »Irrenhaus« (O-Ton Rafik) den Hals noch mal aus der Schlinge zu ziehen, langsam näherkommen. Und es ist dem aus Iran stammenden Regisseur, der sich mit »Salami Aleikum« bereits erfolgreich im Genre der Culture-clash-Komödie versucht hat, auch das ernsthafte Bemühen anzumerken, »ein Bild vom Leben in Israel« und seinen Nachbargebieten zu zeichnen und gleichzeitig »wichtige Themen der Weltpolitik einem breiteren Publikum auf unterhaltsame Art und Weise nahezubringen«. So jedenfalls umriss Ali Samadi Ahadi selbst sein Anliegen.

Fazit: Mit »45 Minuten bis Ramallah« sind Ali Samadi Ahadi zweimal 45 Minuten unterhaltsam schwarzhumorige Ethno-Komödie mit Anleihen bei »Four Lions« und »Immer Ärger mit Bernie« gelungen: ein Film, der aus der politischen Relevanz des Schauplatzes geschickt dramaturgisches Potenzial schöpft, jede Menge schräger Vögel aufzubieten hat und mit einer hohen Gagdichte punktet. Für Menschen, die gerade selbst einen Todesfall in der Familie hatten, ist der Film jedoch denkbar ungeeignet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Speziell, 8. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 45 Minuten bis Ramallah (DVD)
Wäre da nicht die absurde Situation in und um Ramallah würde man den Film als eine 08/15 Komödie abhaken. Weder sonderlich originell, noch neu.
Das alles gab es schon, mit besseren Schauspielern und besserer Regie.
Was den Film dennoch hervorhebt, sind die ungewöhnlichen Drehorte. Die Situation in Ramallah und Umgebung ist der eigentliche Hauptdarsteller des Films und sorgt dafür, dass einem so mancher Lacher auf einen platten Scherz im Halse stecken bleibt.
Zu absurd, zu speziell sind diese Momente, z.b. entlang der Mauer. Oder handeln mit Klimaanlagen mit der Grenzkontrolle, die einem bei einem falschen Wort auch sofort erschießen, zumindest aber wegsperren würden.
Ein sehenswerter Film
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3.0 von 5 Sternen Ungleiche Brüder, 17. September 2014
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: 45 Minuten bis Ramallah (DVD)
Zur Hochzeit seines Bruders Jamal reist der in Hamburg lebende Rafik in seine Heimat Ostjerusalem. Während der Hochzeit stirbt Jamal's und Rafik's Vater. Nun ist es an den Söhnen, den letzten Wunsch des Verstorbenen zu erfüllen und ihn in Ramallah beizusetzen. Die beiden Brüder begeben sich auf die gefährliche Reise und erleben einige Abenteuer.

Die Geschichte wird als Roadmovie dargebracht. Dialoge und schlüssige Handlungen feilen wenig an den Profilen der Protagonisten. Sie bleiben der Willkür ausgesetzte Antihelden. Überraschende Ereignisse sorgen für Aufmerksamkeit. Einige sehenswerte Landschaftsbilder beeindrucken. Ansonsten fallen die Szenenbilder eher asketisch aus und belassen den Fokus bei den Handelnden. Regie und Schauspielern ist ein mittelmäßiger Unterhaltungsfilm gelungen.
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5.0 von 5 Sternen Schräg - noch schräger - Ramallah!, 14. September 2014
Rezension bezieht sich auf: 45 Minuten bis Ramallah (DVD)
Der Film startet relativ ruhig und nimmt dann mit jeder aberwitzigen Wendung Kurs auf einen anderen Abgrund, das ganze in aberwitzigem Tempo. Wie durch ein Wunder landen am Ende tatsächlich alle in Ramallah.

Wir haben den Film als Familie (2x Ü50, 2x20) geguckt und und sind fast vom Sofa gerutscht vor Lachen. Großartig!

Aber wie jede Satire hat auch dieser Film einen ernsten Hintergrund. Wenn ich darüber nachdenke, dann bin ich seeeehr dankbar für unser langweiliges Land mit seinen biederen Beamten.
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3.0 von 5 Sternen Naja, 11. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 45 Minuten bis Ramallah (Amazon Instant Video)
Es reicht völlig aus, nur den Trailer anzusehen. Dem eigentlichen Film geht die Luft aus. Schade um das eigentlich tolle Thema.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen bleh, 14. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
musste 2 mal lachen und dannach nicht mehr, deutsche filme gleich langweilige filme, lohnt sich nicht den nochmal oder überhaupt nochmals anzuschauen.
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lustiger Aufguss von Immer Ärger mit Bernie, 19. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: 45 Minuten bis Ramallah (DVD)
Gleichzeitig wird der HEilige Krieg in Israel auf die Schippe genommen. Wenn dabei in der Realität nicht soviele Menschen sterben würden, wäre es sogar richtig lustig.
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45 Minuten bis Ramallah
45 Minuten bis Ramallah von Ali Samadi Ahadi
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