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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein wunderbarer und wunderbar lesbarer Henry James
Nachdem ich an "The Ambassadors" gescheitert war, habe ich lange gezögert, einen weiteren Henry-James-Roman zu lesen. Ein Fehler! Der frühe James ist nicht nur lesbar, sondern auch sehr unterhaltsam. "Portrait of a Lady" ist hierbei sicher das Meisterwerk der frühen Phase.
Die Geschichte geht ihren äußerlich zugegebenen bedächtigen Gang...
Veröffentlicht am 16. Oktober 2002 von Amazon-Kunde

versus
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas zäh, aber recht interessant (Vorsicht Spoiler)
"The Portrait of a Lady" ist interessant als Zeitdokument, aber psychologisch zwiespältig. Henry James hat ein auffälliges Interesse daran, seine Hauptdarstellerin dafür zu entschuldigen, dass sie einen unglücklichen Lebensweg einschlägt; mir kam es fast so vor, als wäre ihm etwas Vergleichbares geschehen oder als wäre ihm eine...
Veröffentlicht am 30. Juli 2006 von Skywalker


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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein wunderbarer und wunderbar lesbarer Henry James, 16. Oktober 2002
Nachdem ich an "The Ambassadors" gescheitert war, habe ich lange gezögert, einen weiteren Henry-James-Roman zu lesen. Ein Fehler! Der frühe James ist nicht nur lesbar, sondern auch sehr unterhaltsam. "Portrait of a Lady" ist hierbei sicher das Meisterwerk der frühen Phase.
Die Geschichte geht ihren äußerlich zugegebenen bedächtigen Gang (immerhin befinden wir uns in einem Werk des 19. Jahrhunderts), jedoch ohne dabei je langweilig zu werden. Dazu trägt auch die Sprache bei, die allein schon ein Genuss ist. Treffend und voller Ironie schildert sie die Geschichte der jungen vielversprechenden Amerikanerin Isabel Archer, die so viel will und letztlich an sich selbst scheitert. Doch nicht nur die Protagonistin, auch die Nebenfiguren sind meisterlich gezeichnet.
"Portrait of a Lady" ist ein Roman, der mich, obwohl ich ihn mit großer Skepsis begonnen habe, sofort in seinen Bann gezogen hat und den ich unterdessen zu meinen immer wieder gern gelesenen Lieblingsbüchern zähle.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas zäh, aber recht interessant (Vorsicht Spoiler), 30. Juli 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"The Portrait of a Lady" ist interessant als Zeitdokument, aber psychologisch zwiespältig. Henry James hat ein auffälliges Interesse daran, seine Hauptdarstellerin dafür zu entschuldigen, dass sie einen unglücklichen Lebensweg einschlägt; mir kam es fast so vor, als wäre ihm etwas Vergleichbares geschehen oder als wäre ihm eine ähnliche Person nahe gestanden. Jedenfalls werden Isabell Archers Charakter und Lebensumstände sowie ihre Veränderungen in der ersten Buchhälfte ausgiebigst vorgestellt und erläutert, was das Buch teilweise langatmig macht.

Erst im zweiten Teil erfahren wir dann, was diese lange Vorbereitung uns sagen wollte. Henry James hat keine "moderne Frau" ersonnen, keine Heldin, keine heimliche Prinzessin. Isabell ist so etwas wie ein schwarzes Schaf: auffälligerweise trägt sie auch schwarz, als sie im Buch zum ersten Mal auftritt (sie ist in Trauer wegen ihres Vaters). Isabell hält sich für eine Abenteurerin, sie will etwas Außergewöhnliches, sie will ihr eigenes Leben und nicht "nur" heiraten... und tut es dann doch. Ihr Cousin Ralph verhilft ihr zu einer großen Erbschaft in der Annahme, sie werde daraus etwas großartiges schaffen, aber entgegen allem, was sie von sich behauptet hat, tut Isabell bald darauf das konventionellste: sie bringt ihr Vermögen in eine Ehe ein. Eine verhängnisvolle Entscheidung, deren Ergebnis ganz klar zeigt, dass sie noch ein Kind ist, das von allen Seiten Bewunderung und Ermutigung erhalten hat und nun über ihre eigene Eitelkeit stolpert. Sie scheint die perfekte Frau, ihr Gatte der perfekte Mann - aber das sind sie natürlich nicht.

Isabell wollte das wirkliche Leben wortwörtlich auf Teufel-komm-raus kennenlernen und heiratet einen Mann, den sie genau betrachtet nicht wirklich liebt, der nur ihrer Eitelkeit schmeichelt und ihrer Illusion, etwas Besonderes zu sein. Sie glaubt, er werde all ihre Erwartungen und Wünsche erfüllen; was sie erwartet, sind Qualen, Intrigen und Abgründe, die sie sich nie erträumt hätte.

Zum Schluss wächst Isabell ein wenig und es bleibt zu hoffen, dass sie endlich die ersten Schritte gegangen ist auf dem Weg zu der außergewöhnlichen Frau, die sie immer sein wollte. Sie übernimmt Verantwortung für sich selbst, ihre eigenen Gefühle und für ihre Stieftochter; um diese zu schützen, kehrt sie sogar zu ihrem ungeliebten Gatten zurück - die wahrscheinlich einzige heldenhafte Tat ihres Lebens.

Wie sich Isabells Leben danach entwickelt, ob sie ein Mensch wird und keine Möchtegern-Heldin, wäre möglicherweise interessanter als das ganze Buch. Es ist gut geschrieben, aber man fragt sich am Ende trotzdem, was einem das alles eigentlich sagen wollte. Aber es ist nun einmal kein Märchen, keine Komödie und keine moralische Geschichte - Henry James nennt es zu recht ein "Porträt", und es ist nicht mehr und nicht weniger.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen The Portrait of a Lady experimental and traditional novel, 7. Juli 2000
Henry James - The Portrait of a Lady
Henry James stands between the traditional and the experimental novel , his work having brought an important contribution to the development of modern fiction . In James`opinion there are as many ways of seeing life as there are people ,for each person builts his own universe from what he sees and above all according to the manner in which he perceives reality . That is why James prefers to render a multiplicity of subjective points of view allowing the reader to enter the minds of various characters in turn ; he tries to be objective . In the novels of the first period of his literary activity James undertakes the treatement of his favourite theme ,t. s the study of the relationships between the Americans and Europeans .
The Portrait of a Lady
The central figure of the novel is Isabel Archer .The presentation of her life is achieved in three structural blocks marked by a distinct period of time between them . The first part contains Isabel`s introduction to GARDENCOURT , herassertion of independence and her romantic conception of freedom . Some of the crucial events of her life take place now : her getting acquainted with Madame Merle ; Ralph`s persuading his father to leave Isabel a fortune ; her coming into this fortune on her uncle`s death . The central block presents Isabel in Italy and her accepting GILBERT OSMOND`s proposal of marriage . The third part -taking place 4 years after the marriage - shows Isabel reduced to representing her husband , reveals her final realization that she has not been a free agent , but has been handled by others who have determined her choices. Using the international theme , Joice analyses the effects of the difference between Europe and America upon the sensibility of the heroine . Isabel is determined to be free and create her own destiny ; her rejection of her two suitors ., Caspar Goodwood and Lord Warburton ,is an assertion of her independent will . But she lacks experience , she does not know the world and is unable to judje people correctly , she is simple in a world of sophistication and conventionalism . Her aunt is the person who starts her adventure by introducing her to the world and her from her dull but safe provincial American life . The person who actually ruins Isabel`s life and hopes are Madame Merle and Gilbert Osmond . Content with the independence that Isabel`s money gives him , Osmond imposes an aesthetic pattern of life , reducing Isabel to a work of art in his collection . At the same time , by contrast are empasised the superior moral qualities of Ralph . Acquainted with both the european and american way of life , Ralph may be considered a product of both , for he has preserved the american independence of mind and imagination , also acquairing the European rafinement and sophistication . His invalid state confines Ralph to being a nere spectator of the spectacle of life ; that is why his love for Isabel changes into brotherly feelings . He oversees and interpret Isabel`s activities , but he is also an initiator for her , introducing her to the old world`s sophistication . He tries to wern her against Osmond , but she will take no advice . In the last part , where Isabel hides her unhappiness Ralph can only be a silent witness of her suffering . His death is seen by Isabel as an expression of his inability to face the dreadfulness of her situation .
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen a masterpiece that is still relevant today, 23. Februar 2004
Von 
Andrea Seiss (Rosenheim / Oberbayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
Contrary to my expectations - I thought this would be just another tedious, almost incomprehensible novel by Henry James in a league with the Turn of the Screw - Portrait of a Lady has proved a superb story that makes you want to turn the pages to find out about the fate of its heroine Isabel Archer; you cannot wait to discover which of her suitors she will plump for; you are fascinated by characters like Madame Merle, Gilbert Osmond and his lamb-to-the-slaughter-like daughter Pansy. Without having recourse to any cheap devices James manages to keep up suspense for literally hundreds of pages and you cannot but admire him for it. Highly recommended for readers who love novels dealing with (the development) of relationships .
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Portrait zum studiern, versinken, verlieben, verachten - der Leser selbst entscheidet, 21. April 2013
Von 
margarita - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Während ich das Buch mit Mitte 20 nur sprachlich wunderbar, inhaltlich jedoch langatmig und zäh fand muss ich sagen, dass es für mich Mitte 40 einfach brilliant ist, da es auf eine gewisse Weise Zeitlosigkeit mit sich bringt. Im Grunde genommen malt James drei Portraits:

Portrait 1 (zugegeben etwas langatmig)
Isabelle Archer, junge, mittellose aber sehr selbstbewusste Amerikanerin, kommt ins England des 20. Jahrhunderts und lernt dort ihre wohlhabende Familie sowie die dazugehörige Gesellschaft kennen. Die Herzen fliegen ihrer frischen Art zu, ihr Freiheitsdrang wird bewundert, ihre Kritik an der alten Welt akzeptiert. Ihr Cousin möchte ihr Gutes tun und sich selbst noch lange an ihren Reisen und Erzählungen erfreuen und stellt sicher, dass sein Vater der Cousine ein kleines Vermögen vererbt, welches ihr ein Leben in Selbständigkeit ermöglicht.

Portrait 2
Isabelle beginnt ihre Reisen durch Europa, aber leider, leider - das Schicksal will nicht immer so wie der Mensch es sich gedacht hatte. Isabelle ist nun wohlhabend und verliebt sich mehr oder weniger direkt in dem mittellosen Gilbert Osmond, deutlich älter als sie, der zwar großen Staat macht, hohe Meinungen vertritt, aber sonst nicht viel auf die Beine gestellt hat. Es ist nicht so, dass er direkt auf ihr Geld aus gewesen wäre. Zunächst war er ganz angetan von der jungen, hochintelligenten, aber auch formbaren, Isabelle, er sah in ihr das perfekte Accessoire, die perfekte große Schwester für seine Tochter, jemanden zum Vorzeigen. Mit weniger als Isabelle hätte er sich niemals zufrieden gegeben.

Portrait 3:
Eine qualvolle Ehe wird uns beschrieben, in der beide Seiten hochgradig unglücklich sind; Isabelle ist jedoch viel zu Stolz um zuzugeben, dass der Schritt ein Fehler war. Mit hocherhobenem Haupte hält sie Hof, pflegt ihre Freunde, und quält so ihren Gatten. Eher würde sie sich die Zunge abbeißen, als vor der Gesellschaft zu kapitulieren und sich scheiden zu lassen. Ich habe in einer Rezension gelesen, dass Nicole Kidman im Film am Ende dauernd weint. Nicht diese Isabelle. Sie leidet tief drinnen, nach aussen ist sie eine schöne, eiserne Lady. Gilbert Osmond ist zwar der deutlich unsympathischere von den beiden (und ich kann ihn mir so gut von John Malcovitch gespielt vorstellen, vielleicht doch ein Grund den Film zu schauen), aber auch er leidet. Auch er hatte sich vorgestellt, dass seine Frau ihn bewundern würde, sie gemeinsam durch die Welt gingen, er sie wahrlich zu seinem "Kunstwerk" formen könnte.

Und dieser Teil drei ist es, der das Buch so zeitlos macht. Wieviele Menschen gibt es, die in unglücklichen Umständen und Beziehungen leben, und ausharren, um vor der Gesellschaft kein Unrecht zuzugeben? Dabei ist die Fragestellung eine komplexe, nirgends deutet Henry James an, dass es RICHTIG wäre, Osmond zu verlassen. Zwar sagt Isabelles Umfeld das deutlich, aber sie selbst sieht das nun mal anders und diese Meinung hat in sich eine absolute Daseinsberechtigung. Eben so, wie jeder Mensch für sich entscheiden kann und darf welchen Weg er gehen möchte.

Es gibt noch viele andere Personen, die der Handlung Würze geben: die emanzipierte Journalistin Henrietta, Osmonds brave Tochter, die dämonische Madame Merle - alle Kunstwerke in sich, aber das würde den Rahmen einer Rezension sprengen.

Nebenbei darf man sich noch an schön formulierten Beobachtungen wie "when a friendship ceases to grow it immediately begins to decline" oder " Apologies were to her like bubbles. One either did the thing or one didn't and what one "would" have done belonged to the sphere of the irrelevant, like thie idea of a future life" oder "The real offense was her having a mind of her own at all." erfreuen.
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5.0 von 5 Sternen Exquisite if not Intriguing, Elegant if not Swift, 9. Februar 2000
Rezension bezieht sich auf: The Portrait of a Lady (Taschenbuch)
Henry James is not known for his swift pace in world literature; instead, along w/ his psychiatrist brother, Henry James never fails to frame the fragility of human spirit with an elegant touch, weaving the psyche into one continuous stream of thoughts. In this stunning achievement of his, James portrays a young, ingenuous American heiress, Isabel Archer, who comes to Europe looking for ways to escape commonality of her old life. Intelligent and rebellious, Isabel soon finds herself entrapped in a society where one might not soar as high even with an impressive fortune as the one she has inherited. It is her wish to avoid the common lot that leads her astray: first refusing a good nobleman, then bestowing herself on a mysterious stranger for the sake of "tasting reality". Not knowing the consequence of such a fateful entanglement, Isabel refuses advice from her earnest but sickly cousin and eccentric but wise aunt to consent to a devious dilettante, seducer who hunts her down with the appeal of a poor man in want of sympathy.
This is where James so skillfully masters the art of psychology--in one aspect the readers are drawn to share in Isabel's subtle fall into an abyss of shapeless pain, in another apsect, we as readers cannot help but denounce Isabel's pompous intelligence that leads her further away from the truth which her pride prevents her from seeing. The moral of her tragedy (which includes further entanglement with an American beau, her cousin, her step-daughter, an all-American girl-friend, and a dark motherly figure whose relationship w/ Isabel's husband remains a mystery for you to discover), is that in a process of seeking happiness through pain, through seeking out suffering to justify her wealth, Isabel loses sight of a reality that may be ruled by one thing and one thing only--fate.
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5.0 von 5 Sternen A disheartening, uplifting, human masterpiece, 21. Januar 2000
Rezension bezieht sich auf: The Portrait of a Lady (Taschenbuch)
The idea of reviewing this novel came to me when reading the comments of 14 year old Camille, whose comments I consider to be extremely honest and justified. This is a difficult novel that cannot be uplifting for anyone who uses the English language - Henry James is a craftsman who with every phrase renders thoughts we struggle to grasp in our own minds, and who thus belittles our diminished, 21st century linguistic abilities.
It is ironic that a man so insightful can be so turgid at times, yet that criticism of his writing is accurate, inasmuch as he can go on and on. But, and this is a highly personal comment - I loved every single word in this book, the way they were placed, the way they sounded when read aloud, the way they made me exclaim with wonder every so often - "oh!".
Honestly. His characters are larger than life, because they carry the burden of a simple tale rendered into a novel. But they are also true - the sick old Touchett and his son Ralph; the "too-perfect" gentleman Warburton; the fiery, love-her-hate-her Henrietta; the two polished, sinister allies - Isabelle's husband and friend; and of course, Isabelle herself, "too darn conceited", yet a heroine of the first order, in whom there is something for everyone.
All the characters should remind you of people you know, though they all possess more of those same qualities you recognise - everyone is more accomplished than in real life. But, the narrative remains real by rendering everyone as partly flawed. It is in fact a novel that opposes completion (in death or marriage) or perfection - it suggests a search, thrives on the love of hope, the joy of what tomorrow brings. Which is why at the end, you feel unfulfilled, yet know that the novel had to stop at some point. It is an unfinished tale...the completion is in every turn of phrase, every character analysis
And, although James, not necessarily unintentionally, belittles us, he bears along with his flaw of linguistic self-love one more uplifting thrill - a compassion for the human spirit and a love of life. Read it again when you are older, Camille, and see how much of Isabelle there is in you.
mrovich1@hotmail.com
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3.0 von 5 Sternen My review, 5. Mai 2000
Rezension bezieht sich auf: The Portrait of a Lady (Taschenbuch)
This is the first book I have read by Henry James and I was really impressed. I chose this book for my junior AP English research project because I thought it sounded interesting. When I realized how long the book was I thought I would regret my choice. Once I started reading, it was a little hard to get into because the first few chapters were really slow but after I got past those chapters the plot got really interesting and went by really quickly. I really enjoyed this novel because it dealt with a woman's struggle for independence in the 1800s and has strong characters. The novel tells the story of Isable Archer, a young American girl who had nothing, whose expatriate Aunt, Mrs. Touchett, comes and takes her to Europe so that she can become known in society and find a husband. While in Europe Miss Archer meets many people and has many suitors but struggles to keep her independence. The characters play an important role in creating the story. Henry James did a wonderful job of developing them to such depth that at some times I even felt like I actually knew what the characters were thinking. The characters are very complex and every few chapters there is a twist and the reader is completely deceived which is what makes the novel so unique. I also like the characters because they really seemed real, not just fictional and I know people who are like the characters. The novel is well written and filled with similes, metaphors, light imagery and color that contribute to the ironic tone. I recommend this book to every woman but I don't think that men would find the subject as appealing.
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5.0 von 5 Sternen An Uplifting Masterpice, 2. April 2000
Rezension bezieht sich auf: The Portrait of a Lady (Taschenbuch)
_Portrait of a Lady_ by Henry James is a masterpiece. That word is overused but this book deserves it. I'm not good at hollistic reviews, so I'll break it down.
This book is about the strength of the human spirit. Isabel Archer (the protagonist) is a hero. Though she has some flaws which temporarily inconvenience her, she doesn't give up.
The writing's delightful. It is full of wit, and while reading it you may come up with your in. Portrait is the first book I've read with this kind of humor, and I'm glad I learned it.
The writing can be jilted. Very important plot points are just jumped over. Twice I found myself reading backwards, wondering when I missed something. This can be extremely aggrevating.
Possibly because of its paeanage to individualism, Portrait strongly mirrors Rand's to largest books, Atlas and Fountainhead. Though this was doubtless unintentional it was extremely interesting. Isabel is strongly similar to the lead of the latter, while Osmond's character repeatedly had me mutting "The Man Who Belonged On Earth."
I think the reason that some other reviewers and I disagree on the tone (some say it is disenhartening) stems from the unique ending. For two days after I read it, I was arguing with myself "what happened?"
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5.0 von 5 Sternen Realistic Snob, 28. November 1998
Von Ein Kunde
This book came highly recommended towards me so I was willing and happily ready to read, just when I saw it's size: the book was massive! But the title was original and unusual so I attempted this read. THE PORTRAIT OF A LADY is a fiction about Ms. Isabel Archer, a young American woman who moves to Europe to inherite a large amount of money from a late and distant relative. Isabel meets men who fall head-over-heels in love with her...or her money, your call. Isabel Archer marries one of them, comes to recognize him for the ussy he is, and resigns herself to a lifetime of unhappiness in their dead marriage. I found this snob of a woman so hard to deal with that I hated her. I hate her, not this book, that's what makes a great book. When you have a deep opinion about a particular character with reasons on why...THAT is what makes a great piece of literature.
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