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799 von 851 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Top-Display, starke Leistung und flüssige Bedienung, aber etwas hoher Preis
Für den privaten Anwendungsbereich hatte ich bisher ein Samsung Galaxy Tab 3 in Gebrauch – während ich für die Arbeit ausschließlich mein Microsoft Surface Pro 2 nutze. Nun hat das Galaxy Tab S (10,5 Zoll mit Wi-Fi) mein „altes“ Tab 3 abgelöst und ich verwende auch das neue Gerät fast nur für private Zwecke, daher...
Vor 5 Monaten von Sparferkel veröffentlicht

versus
314 von 366 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein wenig enttäuschend.
Da ist es nun endlich - das Samsung Galaxy Tab S 8.4. Besonders dünn, besonders leicht und mit einem vorzüglichen, ausserordentlich schönen Display ausgestattet. Ob Sie mit dem Gedanken spielen, ihre bestehende unterhaltungstechnische Ausrüstung zu aktualisieren, erweitern oder auf ein anderes „Ökosystem“ umzusteigen - diese Rezension...
Vor 5 Monaten von Sonnenblumenkerne veröffentlicht


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799 von 851 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Top-Display, starke Leistung und flüssige Bedienung, aber etwas hoher Preis, 16. Juli 2014
Von 
Sparferkel - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 10 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)   
Für den privaten Anwendungsbereich hatte ich bisher ein Samsung Galaxy Tab 3 in Gebrauch – während ich für die Arbeit ausschließlich mein Microsoft Surface Pro 2 nutze. Nun hat das Galaxy Tab S (10,5 Zoll mit Wi-Fi) mein „altes“ Tab 3 abgelöst und ich verwende auch das neue Gerät fast nur für private Zwecke, daher steht die Einschätzung des Geräts für den privaten Anwendungsbereich bei meiner Rezension auch im Mittelpunkt:

A) Design & Verarbeitung
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Das erste, was einem beim In-die-Hand-Nehmen des Galaxy Tab S auffällt: Es ist mit nur ca. 6,6 mm sehr dünn – sogar dünner als viele Smartphones – und auch ziemlich leicht (ca. 465 g), was die Handgelenke bei längerem Gebrauch spürbar weniger beansprucht, als das bei anderen Modellen der Fall ist. Durch die Haptik des Samsung-typischen Plastikgehäuses wird der sehr gute erste Eindruck zwar ein wenig getrübt, aber an dieser Stelle waren auch keine Quantensprünge zu erwarten. Hier bleibt Samsung seiner bisherigen Linie treu. Gleiches gilt für die Verarbeitung, die (wieder) nicht herausragend, aber OK ist.

B) Leistung & Betriebssystem
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Angetrieben wird das Tablet von einem „Exynos 5 Octa 5420“-Prozessor (bestehend aus einem 1,9-GHZ-Quad-Core und einem weiteren 1,3-GHz-Quad-Core), der für eine starke „Motorisierung“ sorgt. Der Arbeitsspeicher beläuft sich auf 3 GB und der interne 16-GB-Speicher lässt sich dank microSD-Slot bei Bedarf um bis zu 128 GB aufstocken (wie gehabt ist die Karte allerdings nicht als Speicherplatz für Apps nutzbar). Als Betriebssystem ist Android 4.4 Kitkat an Bord. Alles in allem liefert das Tab S eine sehr gute Performance, die eine durchgehend flüssige Bedienung erlaubt. Surfen, Filme ansehen, Spielen usw. – alles läuft reibungslos und macht Spaß. Verzögerungen oder Stotterer treten äußerst selten auf, was dann nach meiner Wahrnehmung aber auch eher an der betreffenden Software und nicht an der Hardware liegt.

C) Display & Akku
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Der Super-AMOLED-Screen mit einer Auflösung von 2560 x 1600 Pixeln macht einen hervorragenden Eindruck. Schärfe, Farbdarstellung und Kontrastwerte sind der (LCD-)Konkurrenz in weiten Teilen überlegen – besonders schön finde ich persönlich, dass „Schwarz“ auf diesem Display auch wirklich „Schwarz“ ist (und nicht Dunkelgrau). Insgesamt dürfte das Tab S wohl das beste Display aller bisher erschienenen Tablets aufweisen – mir persönlich ist jedenfalls noch nichts Besseres begegnet, obwohl ich zum Vergleich parallel auch diverse andere aktuelle Modelle angetestet hatte. Der im 10,5-Zoll-Modell verbaute Akku hat eine (der Display-Größe angemessene) Kapazität von 7900 mAh. Bisher hält die Kraftzelle bei mir bei starker Beanspruchung gut 2 Tage, bei moderater Nutzung sind sicherlich 4 und mehr Tage drin. Insgesamt würde ich sagen, dass die Laufzeit im üblichen Tablet-Rahmen liegt und mir dabei bis jetzt – auch verglichen mit dem Tab 3 – auf jeden Fall nichts negativ aufgefallen ist.

D) Bedienung & Features
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Als UI ist wieder Samsungs mehr oder minder bewährte TouchWiz-Oberfläche an Bord, die eigentlich ohne große Überraschungen wie gewohnt funktioniert. Leider sind auch diesmal ziemlich viele (mal mehr, mal weniger brauchbare) Programme und Apps vorinstalliert, die zu Beginn erstmal ein bisschen „Entrümpeln“ auf dem Homescreen erfordern, was ich etwas nervig fand. Ich selbst hätte auch auf Features wie die „Gear Fit“-Connectivity, die „WatchON“-Fernbedienungs-App oder den Fingerabdruck-Scanner verzichten können. Wer aber Spaß an solchen Spielereien hat, bekommt hier so Einiges geboten. Natürlich sind auch nützliche Features dabei, wie zum Beispiel „SideSync“ zum Synchronisieren des Smartphones und die „Multi-Window“-Funktion zum parallelen Erledigen mehrerer Aufgaben (letztere ist allerdings nicht mit allen Apps kompatibel). Ich persönlich hätte es ja ganz schön gefunden, wenn das Tab S auch die Eingabe per Stift unterstützt hätte, jedoch ist das hier leider nicht der Fall – und vermutlich brauchen dieses Feature auch nicht allzu viele Nutzer.

E) Sonstige Ausstattung
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Zum Fotografieren und Filmen (auch in Full-HD) hat Samsung auf der Rückseite des Tab S eine 8-Megapixel-Kamera verbaut, die nunmehr gute bis sehr Ergebnisse liefert (beim Tab 3 war ich mit der Fotoqualität noch nicht so ganz zufrieden – vielleicht lag das aber auch vorrangig am schlechteren Display des Vorgängers). Auf der Vorderseite gibt es zudem eine Kamera mit 2,1 Megapixeln. Der Ton wird über Stereo-Speaker ausgegeben und geht insgesamt in Ordnung – hier sollten Tablet-Nutzer keine Wunder erwarten und im Zweifelsfall wie gewohnt Kopfhörer anschließen. Neben einem dafür erforderlichen Kopfhörer-Anschluss gibt es am Tab S auch einen micro-USB-Anschluss sowie eine Infrarot-Schnittstelle. WLAN ist natürlich auch mit dabei (LTE bei diesem Modell allerdings nicht).

Fazit:
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Bei der Menge an Tablets, die Samsung auf den Markt bringt, ist es nicht immer ganz einfach, den Überblick zu behalten. Mit dem Galaxy Tab S ist nun ein Gerät erschienen, das die Blicke aufgrund seines exzellenten Super-AMOLED-Displays sicherlich wieder mehr auf sich ziehen wird als einige der Vorgänger-Modelle. Auch die Leistung ist top, die Verarbeitung dagegen nur OK. Ebenfalls nur OK finde ich den Preis: 500 Euro für die 10,5-Zoll-Variante ohne LTE sind auch für dieses Top-Gerät am Ende doch etwas viel. Zusammen mit den aus meiner Sicht zu überladenen vorinstallierten Software/App-Paket und der mit jeder Tablet-Generation immer weiter zunehmenden Flut an Features, deren konkreter Nutzen oft nicht ganz klar wird und die Übersicht doch ein bisschen erschwert, gebe ich insgesamt 4 von 5 Sternen. Für alle, die sich am Preis nicht stören, ist dies kurzum als klare Kaufempfehlung zu verstehen.

(Wenn meine Rezension Ihnen gefallen/weitergeholfen hat, würde ich mich über einen Klick auf den direkt unter meinem Beitrag befindlichen "Ja"-Button sehr freuen. Vielen Dank!)
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Tablet, 10. Dezember 2014
Von 
FlashlightLED - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Nachdem mir das Samsung Galaxy Tab 3 10.1 lange gute Dienste leistete, schaute ich mich nach etwas schnellerem um. Das Tab 3 war zwar im Alltag absolut ausreichend, doch da es "nur" einen 1,6 GHz Dual-Core Prozessor hatte, stieß es doch recht schnell an seine Grenzen, was sich dann als ruckeln, bzw. in Form von längeren Ladezeiten bei Apps bemerkbar machte. Einfache Spiele liefen flüssig, doch alles was etwas mehr Power benötigte, lief nur mit Mühe und auch nicht ohne zu ruckeln. Insgesamt war die Performance nicht unbedingt das wahre, was wohl auch daran lag, dass das Tab lediglich 1 GB an Arbeitsspeicher hatte. Einfache Dinge wie Galerie öffnen oder auch nur im Internet surfen wurde hier und da schon zur kleinen Geduldsprobe, da es einfach manchmal schon einen Moment brauchte, um das angeklickte anzuzeigen/zu laden.

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Display
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Das Samsung Galaxy Tab S übertrifft das Tab 3 in jeder Hinsicht. Angefangen bei dem absolut starken und sehr scharfen Super AMOLED Display, welches das TFT-Display eines Tab 3 buchstäblich recht blass aussehen lässt. Auch die Auflösung ist sehr gestiegen. Konnte das Display des Tab 3 mit lediglich 1.280 x 800 aufwarten, besticht Samsungs Super AMOLED Display des Tab S mit einer Auflösung von 2.560 x 1.600 (WQXGA). Schaut man sich entsprechend hochauflösende Bilder an, kommt das Display erst richtig zur Geltung. Dies umso mehr bei Videos. Werksseitig ist ein Beispielvideo auf dem Tab S vorhanden, welches an Schärfe und Farbbrillianz einfach gigantisch ist. Auch selbst aufgenommene Full-HD Videos (ist auch mit der rückseitigen 8 MP Kamera möglich), sehen auf dem Tab S absolut gut aus. Im Vergleich zum Tab 3 mit TFT Display fällt sofort der hervorragende Schwarzwert des Tab S auf. Bei der TFT-Technik leuchten schwarze Flächen aufgrund der Hintrergrundbeleuchtung dennoch ein wenig, sodass man kein vollkommenes schwarz hat. Bei AMOLED werden die entsprechenden Pixel einfach abgeschaltet, wodurch "echtes" schwarz erreicht wird.

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Prozessor
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Auch der Prozessor ist dem des Tab 3 weit überlegen. Im Tab S arbeitet ein echter Octa-Core, also ein Achtkernprozessor der sich in dem Fall aus 4 x 1,9 GHz und 4 x 1,3 GHz zusammensetzt. Die 1,3 GHz Variante ist für eher einfache Anwendungen gedacht, bei denen nicht viel Rechenleistung benötigt wird. Braucht man etwas mehr Power wird der 1,9 GHz Quad-Core aktiv und geht es einmal richtig rund, machen sich alle Kerne gleichzeitig ans Werk. Der Octa-Core verleiht dem Tab S eine spitzen-Performance. Alles läuft sehr flüssig und es ist schwierig, das Gerät einmal zu einem kleinen ruckeln zu bewegen (passierte bei mir bisher nur einmal als ich im Browser eine umfangreiche Nachrichtenwebsite aufrief).

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Design
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Das Design des Tab S finde ich absolut gelungen. Ich bestellte die Variante "Titanium/Bronze" mit der braunen Rückseite. Dies wirkt wie ich finde sehr edel, insbesondere der bronzefarbene Rahmen. Ein schönes Detail ist die Einfassung der Rückseitigen Kamera und LED. Beide sind in einem glänzenden ebenfalls bronzefarbenen Rahmen eingefasst. Trotz des schönen Disign, das vom Galaxy S5 übenommen wurde ("Golfballopitk" auf der Rückseite), fühlt sich die Rückseite leider nicht ganz so wertig an, wie beim S5.

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Software
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Als Software ist Werksseitig Android 4.4.2 vorhanden und wer schon mit Android gearbeitet hat, wird sich schnell zurechtfinden. Die Menüs und Untermenüs sind klar strukturiert und leicht auffindbar. Wer noch kein Galaxy S5 nutzt, muss sich erst daran gewöhnen, dass der Touch-Key links vom Home-Button nun nicht mehr mit "Optionen" sondern mit "Aktuelle Anwendungen" belegt ist. Drückt man den Touch-Key, wird angezeigt, welche Apps gerade im Hintergrund aktiv sind und man kann sie nach belieben beenden, um wieder etwas mehr RAM-Speicher freizugeben. In der Hinsicht ist das Tab S übrigens gut aufgestellt. Ihm stehen 3 GB Arbeitsspeicher zur Verfügung.

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Akku
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Geladen wird das Tab S wie gewohnt über einen Micro-USB Anschluss, der dankenswerterweise nun von unten (Galaxy Tab 3 10.1) an die rechte Seite gewandert ist. Grade bei einem Cover, das das Tab komplett umschließt, kann es äußerst ungünstig sein, wenn der Micro-USB Anschluss unten ist. Dann lässt sich das Cover nämlich nicht mehr komplett auf oder eben nicht mehr zuklappen, solange ein Kabel angeschlossen ist. Dieses Problem hat man beim Tab S nicht mehr, da der Anschlus an der Seite sitzt und somit kann das Cover auch während ein Kabel ageschlossen ist, voll genutzt und auf- und zugeklappt werden.
Die Ausdauer des Akkus, bzw. die vollständige Ladedauer kann ich bisher nicht beurteilen, werde dies aber ergänzen, sobald das Tab einige male geladen wurde und der Akku seine endgültige Kapazität erreicht hat. Aktuell kann ich nur sagen, dass das Tab S teilgeladen ankam und eine Kapazität von 55% hatte. Vor der ersten Inbetriebnahme wurde es zunächst aufgeladen, was ca. 3 Stunden dauerte (ausgehend von 55% Restkaptzität). Die Akkulaufzeit ist nach meinem Empfinden bis jetzt recht ordentlich. Auch nach einigen Stunden Internetanwendungen Bildern/Videos usw. ist der Akku erst bei ca. 60%.

***Update*** (29.12.2014)

Nachdem ich das Tab S nun eine Weile genutzt und mehrfach aufgeladen habe, kann ich sagen, dass die Akkulaufzeit nach meinem Empfinden sehr gut ist. Bei gemischter Nutzung (Internet, Bilder, Videos, gelegentlich Spiele) und bei Abschaltung aller Funktionen die je nach Anwendung nicht gebraucht werden wie W-LAN, hält das Tab S bei mir mindestens 6 Stunden durch, was wie ich finde ein guter Wert ist.
Die Ladedauer variiert natürlich, abhängig davon, wie viel Restkapazität noch vorhanden ist. Ist das Tab annähernd leer (< 15%), muss durchaus mit ca. 5 Stunden Ladezeit gerechnet werden.

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Kamera
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Die Rückseitige Kamera hat eine Auflösung von 8 MP und liefert bei ausreichend Licht recht gute Bilder. Mit der Kamera können Full HD Videos aufgenommen werden, die ebenfalls bei genug Licht recht ordentlich werden.
Neu im Vergleich zu den älteren Tablets ist die kleine LED auf der Rückseite unter der Kamera. Sie dient als Blitz, bzw Videoleuchte. Mit einer entsprechenden App kann sie aber auch als Taschenlampe genutzt werden.

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Speichererweiterung
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Das Tab S verfügt über einen Micro-SD Slot, sodass der interne Speicher erweitert werden kann. Ich nutze diese Möglichkeit und meine Micro-SD Karte wurde sofort ohne Probleme erkannt und alle darauf gespeicherten Daten, wie Bilder oder Videos werden wie gewohnt in der Galerie angezeigt und auch problemlos abgespielt.

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Lieferumfang
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Dem Tablet liegen eine Schnellstartanleitung, Garantiehinweise, sowie Netzstecker und USB Kabel bei. Insbesondere beim Kabel war ich positiv überrascht. War dies beim Tab 3 recht kurz (so lang wie die Kabel, die den Smartphones beiliegen, also knapp 1 Meter), so lag dem Tab S ein deutlich längeres Kabel bei (1,5 Meter), womit man dann bei der Nutzung während es lädt einfach ein wenig flexibler ist. Schön, dass Samsung hier nun ein längeres Kabel spendiert.

Wie das Galaxy S5 verfügt das Tab S im Home-Button über einen Fingerabdruckscanner, mit dem sich das Tablet entsperren lässt, es können aber auch Zahlungen per Fingerabdruck autorisiert werden.

Auf der Rückseite finden sich im unteren Bereich zwei kleine "Knöpfe", die dazu dienen, das Tab S in ein original Samsung "Book-Cover" einzuklicken.

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Zubehör
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Als Zubehör gibt es von Samsung ein "Book Cover" (ebenfalls hier bei Amazon erhältlich), in das das Tab S per Druckknopftechnik "eingeklickt" wird. Meiner Meinung nach wird das Tablet darin sehr gut geschützt und es ist in jedem Fall ein sinnvolles Zubehör.

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Fazit
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Insgesamt bin ich bisher sehr zufrieden mit dem Galaxy Tab S und es erfüllt meine Erwartungen. Im Bezug auf das Super AMOLED Display werden meine Erwartungen sogar übertroffen. Zwar bin ich an diese Displaytechnologie schon von meinem S5 gewöhnt, das Display des Tab S hat allerdings eine derartige Schärfe und Farbbrillianz, dass ich denke, es ist noch ein wenig besser als beim S5 und natürlich - da ein Tab - einfach größer und somit eindrucksvoller.
Wer auf der Suche nach einem leistungsstarken Tablet mit einem erstklassigen Display ist, dem kann ich das Samsung Galaxy Tab S absolut empfehlen.

Somit kann für das Galaxy Tab S eine klare Kaufempfehlung geben.
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99 von 112 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brilliant, 30. September 2014
Von 
mrflincki "mrflincki" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Zunächst muss ich erwähnen, dass ich noch ein Ipad Air 32GB Wifi mit cellular (also LTE) habe. Aufgrund meiner doch eher positiven Erfahrungen mit Samsung habe ich mich dann noch für dieses Tablet S entschieden, da ich gerne neben IOS auch Android nutzen möchte. Es gibt Apps, die laufen nicht auf Android bzw. gibt es dafür nicht, wie Sky Go. Andere für Android gibt es widerum nicht für IOS.
Somit kann ich beide Tablets schön vergleichen. Dachte ich, das Ipad Air hätte schon ein super Display, muss ich sagen, ein besseres als bei Samsung habe ich bisher nicht gesehen. Extrem glasklar, brillante Farben, sattes schwarz und messerscharf bei Schrift. Astrein.
Auch die Blickwinkelstabilität ist um einiges besser als beim Ipad Air. Wenn man das Ipad Air zum Beispiel flach auf den Schreibtisch oder das Bett zum Surfen legt und dann von unten draufsieht, verliert es an Helligkeit. Nur wenn man geradewegs draufschaut, ist die Helligkeit am höchsten.
Dem Tablet S von Samsung ist das egal. Ob man nun von unten oder direkt mittig draufsieht, immer gleichbleibend hell. Das lobe ich mir.
Die Kritik von connect, das Super Amoled Display des Tablet S habe nicht genug Helligkeit, kann ich nicht nachvollziehen. Ich habe meistens 40-50% eingestellt, was mir fast schon zu hell ist.
Auch das geringe Gewicht des Tablet S im Vergleich zum Ipad Air fällt positiv auf. Ebenso lässt sich, anders als beim Ipad, eine micro sd Karte zur Speichererweiterung einlegen. Warum Apple das noch immer nicht macht, ist mir schleierhaft. Mehr Speicher bringt eben mehr Geld.
Was mir beim Tablet S ebenfalls positiv aufgefallen ist, allerdings nur eine Kleinigkeit ist: Die Ein/Aus Taste ragt weiter aus dem Gerät heraus als bei vorherigen Tablets; wo man sie noch mit dem Finger suchen musste, ist die Taste nun exzellent erreichbar.
Allerdings kann man den Bildschirm auch mit der Home Taste einschalten. Den Fingerprint Sensor des Samsung Tablets habe ich allerdings nicht zur Aktivierung gebracht und es aufgegeben, damit zu arbeiten. Zu kompliziert und fummelig.
Bei der Bedienung und Performance hat Apple leicht die Nase vorn, es ruckelt wesentlich weniger und läuft flüssiger als bei Samsung. Touchwiz lässt grüßen.
Der für mich gravierenste Nachteil des Samsung ist die extrem lange Ladezeit. Fast 6,5 Stunden bei völliger Entleerung ist schon heftig. Allerdings kann man das nachts erledigen. Der Akku hält auch ganz gut durch. Allerdings hat hier Apple auch wieder leicht die Nase vorn. Schnelleres Laden, Akku hält länger durch.

Welches soll man nun nehmen? Beide haben Vor- und Nachteile. Allerdings habe ich mich erwischt, doch eher öfter zum Samsung zu greifen aufgrund des exzellenten Displays, der Blickwinkelstabilität und des geringeren Gewichts.
Gut gemacht.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen TAB S 10.5: Externe SD-Karte und PC-Anbindung Mac / Windows, 7. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe das TAB S 10.5 seit 1 Woche und bin natürlich prompt in die "KitKat"-Falle gelaufen: ohne Root-Rechte lässt sich die externe SD-Karte ohne weiteres nicht beschreiben. Das nutzt es auch nichts, wenn ich eine 128er Karte einstecken kann. Außerdem sollten Mac-User wissen, das die Anbindung des Gerätes über "Android File Transfer" nicht mehr funktioniert. Das Tab S wird unter KitKat nicht mehr erkannt. Äußerst ärgerlich , so etwas.
Zumindest für die externe SD-Karte gibt es eine Lösung für alle, die nicht rooten wollen oder können, dafür aber noch eine Window-Kiste haben: Tab einfach über USB an den Rechner anschließen, und der Windows-Explorer zeigt das Gerät wie gewohnt an. Und: die externe SD-Karte lässt sich wie gewohnt beschreiben. Wer seine Fotos etc also auf einem Mac hält, kann die entweder per WLAN im Hausnetz auf einen Windows-Rechner schieben ( falls vorhanden) und dann auf das Tab schreiben, oder auf dem Mac eine Windows-Partition einrichten (Paralles z.B. ), Windows installieren und das war's. Ist zwar keine dolle Lösung, aber funktioniert wenigstens als Notbehelf solange, bis die gängigen Android-Dateimanager evtl. per Update nachziehen können.
Ich hoffe, der kleine Beitrag hilft dem Einen oder Anderen, sinnlose Zeitverschwendung durch ebenso sinnloses Herumprobieren zu vermeiden
Ansonsten ist das Gerät natürlich Spitze, daher trotz der "KitKat-Verarsche" 5. Sterne. Wer allerdings nicht unbedingt das 10.5 er Display braucht, sollte ruhig zur kleineren Version greifen. Ich habe auch noch ein Tab Pro 8.4 mit Qualcomm-Prozessor und KitKat. Leistungsunterschiede sind im täglichen Einsatz nicht festzustellen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Speicher günstig erweiterbar - kein iPad-Killer - Zukunftsfähigkeit (Lollipop 5)?, 9. August 2014
Von 
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Hinweis: ich mag es nicht, in „Apfel“-, Windows- oder z. B. Android-Kategorien eingeteilt zu werden. Jeder Kunde nutzt das Produkt, das ihm am besten gefällt und den besten Nutzen bringt. Dass es hier verschiedene technische und Betriebssystem-Ansätze gibt, finde ich grds. sehr gut. Ich muss aber auch zugeben, dass das Samsung Galaxy Tab S nicht nur ein Augenschmaus ist, sondern wirklich durch seinen schlanken Charakter fast schon ein „must have“-Tablet ist - ohne alles vorweg zu nehmen, kann ich sagen, dass es ein Top-Tablet ist (mein aktueller Vergleich iPad Air).

Tatsächlich habe ich hier schon sehr gute und detaillierte Rezensionen gelesen, die alles Wesentliche auf den Punkt gebracht haben. Ich will hier deshalb nur ein paar Dinge ansprechen, die mir als „Apfel“-Kunde aufgefallen sind.

Was mir aktuell wichtig ist (weitere Eindrücke folgen)

1. Super Display - ja, schon oft erwähnt, hier muss ich mich aber wiederholen, Amoled vom Feinsten, knackig scharf, teilweise sehr räumlicher Eindruck, auch wenn die Farbeinstellung tlw. recht knallig wirkt (verstärkt aber den Eindruck enorm).

2. Gewicht, Handhabung und Verarbeitung: es muss nicht nur Alu sein. Gefällt mir sehr gut, leicht und s e h r flach; farblich lt. Farbtypberatung: Herbsttyp;-) - trotz Schutzhülle bleibt der schlanke Charkter erhalten - auch der vergleichsweise schmale Rahmen lässt das Samsung Galaxy Tab S nicht wesentlich größer als mein iPad Air wirken.

3. Im Vergleich zu iOS ein anderes Bedienungskonzept, hier musste ich mich erst umstellen, nun kenne ich aber beide Lager und finde das ganz gut, anders heisst nicht besser oder schlechter - durchaus o. k.

4. überfrachtetes System - der 1. Eindruck war: „überraschend“ - viele Apps bzw. „Links“, davon anscheinend vieles gar nicht löschbar, aber im Menü zumindest ausblendbar oder deaktivierbar (macht Speicher durch Löschen der Updates frei !) , so habe ich hier schnell für Ordnung gesorgt; das gefiel mir schnell besser

5. Google- oder ggf. Samsung-Konto erforderlich - nun bin ich also auch Kunde bei Google und Samsung ! Andererseits muss ich bei „Apfel“ ja auch irgendwie an meine Apps („Apfel“-Store) kommen. Jetzt habe ich also auch Zugriff auf ein riesiges Angebot, viele wichtige Apps kenne ich bereits, anderes ist neu und interessant, hier muss und werde ich noch weiter testen.

6. Ein für „Apfel“-Kunden wichtiger Punkt ist für mich bislang allerdings nirgends aufgeführt worden: Sicherheit. Bei sachgemäßer Nutzung kann man als „Apfel“-Fan über Trojaner lächeln, Malware und eine bislang geringe Anzahl von Viren sind aber dennoch real. Daher war es für mich eine 1. Pflicht mich schnell um ein Sicherheitsprogramm zu kümmern, damit ich (relativ) ungestört surfen und Apps ausprobieren kann.

7. Fingerabdruck-Scanner: diesen nutze ich bei „Apfel“ nicht, auch hier lehne ich das ab (weiss ich wirklich, wo diese Daten letztlich landen ?) - Sicherheit geht zum Glück auch anders, nicht alles, was möglich ist, muss auch genutzt werden (meine Meinung !)

8. Das Arbeiten macht bislang Spaß - objektiv stelle ich das Samsung Galaxy Tab S auf das gleiche Level wie das iPad Air, aber: hier muss man fairerweis das wohl in Kürze kommende neue Model abwarten, mal sehen, was „Apfel“ hier nachlegen will/kann.

9. Speicher problemlos und günstig erweiterbar: ich habe erst einmal 32GB "nachgelegt" - davon kann man bei "Apfel" tatsächlich nur träumen !

10. Zukunftsfähigkeit: “KitKat“ kling gut - aber lt. Recherche weiss man wohl nicht, ob das Samsung Galaxy Tab S die nächste Android-Version "Lollipop 5.0" aufspielen kann - hier bin ich von „Apfel“ verwöhnt, da aktuelle Geräte bislang mehrere Jahre aktuelle Versionen erhalten.

11. Die Akku-Laufzeit ist natürlich benutzungsanhängig, hier ist das Ipad Air scheinbar solider, dennoch sind bislang 10 Stunden durchaus erreichbar, bei intensiver Nutzung (z. B. Spiele), aber weniger

12. Noch ein Hinweis zum Display: bislang absolut kein Pixelausfall (weder farblich noch total).

13. Das Thema "Rechte" bei Apps befremdet mich aber irgendwie schon und schreckt teilweise gewaltig ab: das kenne ich von Apple so überhaupt nicht.

Preislich knapp angemessen, hier sind aber bereits Schwankungen erkennbar. Tatsächlich gefiel uns das Tablet beim Auspacken und Einschalten auf Anhieb; Thema Verpackung: ein “Unpacking“ bei „Apfel“ ist natürlich schon spannender, aber hier ist umwelttechnisch vieles richtig gemacht worden, alles ist vor allen Dingen heile und unversehrt angekommen, so soll es sein.

Ich muss zugeben, dass das Samsung Galaxy Tab S ein feines Tablet ist, definitiv für mich zwar kein iPad Air-Killer, aber durchaus auf aktueller Augenhöhe, zumal hier die einfache und günstige Erweiterung des Speichers punkten kann. Die Zukunftsfähigkeit bzgl. künftiger Android-Versionen ist aber fraglich. Wer die Marke „Apfel“ sowieso nicht mag, oder aber nichts anderes kennt, macht mit dem Kauf eigentlich nichts verkehrt - insgesamt vier Punkte.
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314 von 366 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein wenig enttäuschend., 19. Juli 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Da ist es nun endlich - das Samsung Galaxy Tab S 8.4. Besonders dünn, besonders leicht und mit einem vorzüglichen, ausserordentlich schönen Display ausgestattet. Ob Sie mit dem Gedanken spielen, ihre bestehende unterhaltungstechnische Ausrüstung zu aktualisieren, erweitern oder auf ein anderes „Ökosystem“ umzusteigen - diese Rezension ist dafür da, Ihnen bei Ihrer Entscheidung zu helfen.

Dazu werde ich mich auf die wesentlichen und praxisrelevanten Dinge konzentrieren. Zum Beispiel erfahren Sie, wie Sie Apps auf die externe Speicherkarte auslagern (Ja, das ist möglich!) und den Farbton justieren können. Ausserdem werde ich das Tab S mit den unmittelbaren Konkurrenten (iPad Mini, Kindle Fire HDX und XIAOMI MiPad) vergleichen.

Wenn Sie nicht zufrieden sind mit dieser Rezension, helfen Sie mir bitte, sie noch besser und vor allem hilfreicher zu gestalten.
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Das Gerät

Grundsätzlich handelt es sich beim Tab S um nichts weiter als ein Android Tablet im Mini-Formfaktor mit solider, wenn auch nicht überragender Leistung. Der Exynos Octacore (übrigens in allen Ausführungen des Tab S verbaut) ist für alle verfügbaren Anwendungen gut geeignet. Ob Sie nun gelegentlich spielen, Musik hören, Videos betrachten, lesen, surfen oder Anwendungen aller Art nutzen wollen, das Tab S kann Ihnen alle diese Wünsche erfüllen, online wie offline. Mit der aktuellen Speerspitze am Markt, zu dem auch der Snapdragon 800/801 gehört, kann der Samsung Prozessor in den meisten Fällen jedoch nicht mithalten.

Es gibt lediglich 4 Merkmale, in denen sich das Tab S (vom Design abgesehen, was Geschmackssache ist) von den meisten anderen Geräten dieser Art am Markt gravierend unterscheidet:

Das Display (Super AMOLED Technik)
Das Gewicht (ca. 300g)
Die Dicke (ca. 6.6mm)
Der Fingerabdrucksensor

Wenn Sie mit dem Tab S liebäugeln, sind diese 4 Punkte also von allergrößter Bedeutung. Wenn es auch ruhig ein bisserl dicker, schwerer oder auch ein anderer Displaytyp sein darf und Sie auf den Fingerabdrucksensor verzichen können, gibt es prinzipiell keinen Grund, warum nicht auch andere, oftmals preiswertere Geräte in Frage kommen sollten.

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Das Display

Wenn Sie noch nie ein OLED Display gesehen haben, ist es nicht ganz nachvollziehbar, was den Reiz dieser Technik ausmacht. Vor allem ist es intensiv, leuchtend, bunt, ein Augenschmeichler. Schwarz ist schwärzer als Schwarz und der Blickwinkel spielt kaum eine Rolle. Der Kontrastumfang ist umwerfend gut und der Schleier über so manches Detail wird mit diesem Displaytyp gehoben. Jeder Spielfilm, jede Serie wird an diesem Display zu einem besonderen Erlebnis - bis man sich daran gewöhnt hat und es nicht vermissen will.

Doch wie so oft gibt es auch eine Kehrseite der Medallie. Die Intensität der Farben kann einem eben auch zu viel werden. Zu stark, zu überladen, zu überzeichnet. (Und wenn Sie eine Weile damit umgehen, werden Sie vielleicht den leichten Grünstich bemerken, der das Bild zart überdeckt.) Diese Problematik ist nicht neu und wird schon seit eh und jeh diskutiert. Um das in den Griff zu bekommen, bietet Samsung nur 3 Modi: Einfach, Foto und Kino. In Kinomodus sind die Farben derart knallig, dass ich keine Freude mehr daran habe. Alternativ kann man die Wahl des Modus dem System überlassen. Diese Funktion ist aus meiner Sicht aber nicht gelungen.

Es gibt aber einen „Trick“, mit dem sich den Einstellungen doch wenigstens ein Regler zur Farbkorrektur abringen lässt. Den möchte ich Ihnen nicht vorenthalten:
Suchen Sie unter „Geräte“ den Menüpunkt „Eingabehilfe“, aktivieren dort „Farbanpassung“ und führen den Test durch, der eigentlich dazu gedacht ist, eine möglicherweise vorhandene Farbenblindheit zu entdecken. Ordnen Sie dazu die angezeigten Farbfelder in eine „falsche“ Reihenfolge - und „Voila“: ein Regler zur Farbanpassung ist plötzlich verfügbar. Mit dem kann der Farbton manipuliert und das Dilemma des AMOLED Displays für den ein oder anderen sicherlich entschärft werden.

Die Schärfe ist übrigens ausgezeichnet - doch mittlerweile auch nicht mehr wirklich außergewöhnlich.

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Die Leistung

Bedauerlich ist, dass die Bewegungsabläufe immer wieder für Momente ins Stottern kommen. Man kennt das ja von Android, es ist sehr verbreitet, insbesondere bei Geräten mit Exynos Prozessoren. Nur eben schade, vor allem wenn die Konkurrenz beweist, dass es auch anders geht. Das Browsen gelingt noch am flottesten mit der hauseigenen App, generell ist das Surf-Erlebnis am Tab S aber eher unterdurchschnittlich angenehm. Lassen Sie sich von beschönigenden Aussagen anderer Rezensenten nicht irreführen. Entscheidend sind am Ende aber Ihre Wahrnehmung und Ihre individuellen Ansprüche. Wenn Sie eher der lockere, gemütliche Typ sind und wenig Erfahrungen mit Tablets haben, können Sie diesen Punkt getrost vernachlässigen.

Wer Wert auf besondere Spieleleistung legt, könnte in dem ein oder anderen Fall enttäuscht werden. Bei schnellen und grafikintensiven Spielen wie z.B. Riptide GT2 kann es schon mal zu Rucklern und Aussetzern kommen. Generell muss man bei allen Prozessoren, die nicht von Nvidia stammen (Tegra) „out of the box“ mit diversen Einschränkungen leben. Das sind vor allem verwaschene Texturen und reduzierte Effekte. Wer die Mühe nicht scheut, kann diese Limitierungen aushebeln, ob man damit allerdings glücklich wird, sei dahin gestellt, denn man muss mit Grafikfehlern, deutlichen Leistungseinbrüchen und sonstigen Zwischenfällen rechnen, von dem damit verbundenen Mehraufwand abgesehen.

Noch ein (eventuell nützlicher) Hinweis in dem Zusammenhang:
Beim Blick in die Rangliste der Energieverbraucher („Akku“) ist mir immer wieder der Eintrag „IndexService“ aufgefallen, teils an Platz 1 mit einer Auslastung von mehr als 50% ! Eine Recherche ergab, dass zahlreiche Dateien, vor allem vom Typ PDF, eine besonders hohe und langanhaltende Belastung des Systems verursachen. Ärgerlich für alle, die es betrifft. Abstellen lässt sich das schon, aber nur mit „Root“ Zugriffsberechtigung….

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Der Fingerabdrucksensor…

versteckt sich unter dem Home-Button. Anders als bei der US-Amerikanischen Konkurrenz aus dem sonnigen Kalifornien muss der Finger dabei nicht aufgelegt sondern abgestrichen werden, nicht zu schnell oder langsam in gleichmäßigem Tempo. Die Registrierung (maximal 3 Abdrücke können eingepflegt werden) erfordert 8 Abstriche und ist im nu erledigt. Im Alltag funktioniert das System schnell und zuverlässig, bei mir zumindest. Im Vergleich zu Apples Lösung jedoch etwas weniger komfortabel. Beschwerden anderer Rezensenten kann ich hier beim besten Willen nicht nachvollziehen. Auch das Apple-Patent hat mal einen Aussetzer. Momentan kann diese Funktion nur genutzt werden, um den Bildschirm zu entsperren, das Samsung Konto zu verifizieren und mit der Paypal App zu bezahlen - meiner Meinung nach etwas dürftig. Bei Apple dagegen spart man sich mit „Touch-ID“ einige Passwort-Eingaben im AppStore und kann schon im Herbst 2014 mit einer explosionsartigen Erweiterung der Anwendungsmöglichkeiten für diese Funktion rechnen: Entwickler können dann den Sensor für jede App einbinden und Passwort Manager dürfen ihre Daten sogar an andere Apps weiter reichen. Mit Jailbreak und „AppLocker“ aus dem Cydia-Store können Apps bereits heute beliebig zur Sperrung / Öffnung mit Fingerabdruck eingestellt werden. Solange Samsung / Google / Entwickler hier nicht nachbessern, ist das System am Tab S leider nicht viel wert.

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Das Betriebssystem…

ist eine modifizierte Version von Android 4.4.2 alias „KitKat“. (Zeitnahe Updates auf kommende Versionen sind bis auf weiteres zu erwarten.) Das ganze nennt sich „Touchwiz“ und bietet diverse „Spielereien“, die nicht unbedingt immer auch nützlich sind und das System dazu noch empfindlich belasten. Eine davon ist „Mulit-Window“: Öffnen Sie zwei, drei oder 4 Apps nebeneinander, gleichzeitig… Dazu ziehen Sie vom rechten Rand per Wischgeste ein App-Menü heraus und bewegen dann von dort das Icon einer angezeigten App in den Bildschirm hinein. Zum einen werden nicht alle Apps unterstützt. Zum anderen kann das App-Menü auch mal versehentlich anstatt eines anderen, app-spezifischen Menüs ausfahren. Ich habe dieses Feature abgestellt. Meine Empfehlung lautet hier ganz klar der Einsatz eines alternativen Launchers wie zum Beispiel von ADW oder Nova. Diese Launcher verbessern die Performance spürbar und ermöglichen viele Freiheiten, die den Alltag erleichtern und das Tablet ein ganzes Stück individualisieren lassen. (Root nicht erforderlich!)

„SideSync“ soll das über verschiedene Geräte und Betriebssysteme greifende Arbeiten mit dem Tablet erleichtern. Bedauerlicherweise ist es mir nicht gelungen, dieses System in irgendeiner Form zum Laufen zu bringen, nicht mit meinem Galaxy 12.2 Tablet und auch nicht mit Windows 7, weder kabellos noch kabelgebunden.

Sinnvoll scheint der Ultra-Energiesparmodus, bei dem das System auf Darstellung im Graustufenmodus und eine beschränkte Auswahl an Apps umschaltet. Die Einstellungen werden auf wenige Punkte reduziert, die Konnektivität, Lokalisierung, Ton und Helligkeit betreffen. Angeblich wäre auf diesem Weg eine Standby-Zeit von ca. 3 Wochen realisierbar. In der Umsetzung gibt es allerdings noch einen Schönheitsfehler: Die zugänglichen Apps. Das sind nämlich so gut wie gar keine. Telefon, Nachrichten, Uhr, Rechner, S-Planner sowie Google+ / Facebook und der hauseigene Internet Browser - mehr ist nicht drin. Daran zu ändern ist ohne Root Zugriffsrechten rein gar nichts. Dabei scheint dieser Modus für das Lesen von Ebooks wie geschaffen.

Ein ganz dickes Problem stellt der interne Speicher dar: 16GB sind heute einfach zu wenig, ohne zusätzliche MicroSD kommt man beim Tab S nicht aus. Nun lassen sich auf der externen Speichererweiterung problemlos Mediendateien wie Ebooks, Musik oder Videos ablegen, nicht aber Anwendungen, die es teils in sich haben, was den Speicherverbrauch angeht. Das gilt vor allem für umfangreichere, grafikintensive Spiele, die gerne 1-2GB belegen. Die schlechte Nachricht ist, dass mit Android KitKat (4.4) eine Neuerung Einzug gehalten hat, die das sinnvolle und beliebte Verschieben von Apps auf die microSD Karte verunmöglicht. Die gute Nachricht aber ist, dass es mit Root-Zugangsberechtigung doch geht, und zwar mit dem bemerkenswerten Programm „Folder Mount“, das nun wirklich jeden Cent wert ist. (eine Alternative konnte ich bislang nicht finden)

Wer das System nun „knacken“ mag, kann das auch tun. Man begebe sich hierzu in die entsprechende Abteilung des XDA-Developer Forums und befolge die Anweisungen. (Sie laden eine bestimmte Datei herunter, die Sie mit dem Programm „Odin“ „flashen“.) Nachteil dabei ist: Dieser Eingriff führt unweigerlich dazu, dass eine handfeste Spur in einen speziellen Sicherheits-Chip eingebrannt wird. („E-Fuse“) Mit einer Garantieleistung würde ich nach einem solchen Root nicht mehr rechnen. Und bei einer Rückgabe könnte es Probleme geben. Sehr schade.

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Die Geschenke

Samsung hat sich reichlich Mühe gegeben, dem Käufer des Tab S durch diverse gratis-Abonnements einen Mehrwert zu bieten. Aus meiner Sicht sind nur zwei Angebote dieser Art nennenswert: 50GB Dropbox Speicher für 2 Jahre (!) und 6 Monate Musik-Flat bei Deezer - nicht schlecht. 50GB Cloud-Speicher bei Box, 100GB bei Real Video oder gar 1TB bei Bitcasa ist ja gut und schön, doch was will man damit anfangen, wenn das Abo schon nach 6 bzw. 3 Monaten abläuft ? Nicht anders bei Evernote und Marvel Unlimited Premium (á 3 Monate). Beim Wallstreet Journal bekommt man 6 Monate geschenkt, die Bloomberg Businessweek Apps steht immerhin 1 Jahr uneigeschränkt zur Verfügung. Als schlechten Witz würde ich die „Kindle für Samsung“ App mit dem „Samsung Ebook-Deal“ bezeichnen. Es ist wahr: Mit dieser App lässt sich einmal monatlich gratis ein Buch ausleihen. Für den Juli 2014 ist das eines aus einer Auswahl von 4 Stück. Ist das besser als nichts ?

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Anschlüsse / Konnektivität / Leistungsdaten

Die WLan Verbindung ist ausgezeichnet - 70Mbit/s (2.4Ghz) oder 100Mbit/s (5Ghz) an meinem Asus AC Router. Die Emfpangsleistung des Mobilfunk-Moduls (LTE) ist leider mäßig bis schlecht. Auf unserem Balkon schafft das Tab S gerade mal einen Balken und ca. 10Mbit/s. iPad und iPhone funken hier mit 20Mbit/s und mehr bei 3 oder 4 Balken. 3G hingegen klappt ordentlich.

Meine Sandisk 128GB microSD (exFAT) funktioniert perfekt im Tab S. (ca. 30Mb/s lesen, 9Mb/s schreiben)
Der interne Speicher wird mit ca. 30Mb/s gelesen als auch beschrieben.

Wenn Sie den Bildschirminhalt am Monitor oder Fernseher spiegeln möchten, geht das entweder über einen Miracast-fähigen Dongle (es scheint schwer zu sein, ein zuverlässiges Modell zu finden) oder über ein 11-pin MHL HDMI Adapter-Kabel. (online für unter 10€ bestellbar) Chromecast könnte in Zukunft eine weitere Option sein - wenn Google das Tab S unterstützt und das Screen-Mirroring Feature aus der Beta-Phase heraus gewachsen ist. Es könnte allerdings noch ein Weilchen dauern, bis es so weit ist.

Die Akkuleistung ist wirklich gut. Ich konnte mehr als 3,5 Stunden Fullscreen HD Video über WLan streamen mit weniger als 50% der Leistung. (von 50% auf 5%, bei 50% Helligkeit) Dann dauerte es gerade mal 70 Minuten, bis die Anzeige wieder den alten Stand erreichte. Achtung: Die erste Ladung von 5% auf 100% hat mir mehr als 8 Stunden in Anspruch genommen. Keine Panik ! Schon nach der dritten Ladung dauerte es nicht mal mehr halb so lange.

Über die Kameras zu schreiben, lohnt sich nicht. Die Qualität der Bilder und Videos ist wie so oft nicht überragend und auf eine gute Lichtquelle angewiesen. Schnappschusstauglich ist das Tab S allemal. Viel mehr aber auch nicht. Ein kleines Licht ist vorhanden, so dass auch Apps zur Messung der Herzfrequenz genutzt werden können. (man legt dabei den Finger so, dass er Lämpchen und Kameralinse gleichzeitig bedeckt, die Kuppe liegt dabei auf der Linse)

Die schmalen Miniatur-Lautsprecher gehen als Notlösung durch, das wars.

Ach, und bevor es unter den Tisch fällt: Telefonieren kann man mit dem Teil ja auch noch. Für den Fall der Fälle. Whatsapp ist auch ohne Weiteres möglich, sofern die SIM Karte für Telefonie freigeschalten ist.

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Fazit:

Generell halte ich das Preis-Leistungs Verhältnis beim Tab S 8.4 für unbefriedigend. Wer zwar ein modernes, leistungsfähiges Android Tablet wünscht, die geforderten 400 oder 500 Euro jedoch nur mühevoll aufbringen kann, tut sich gut daran, in einer niedrigeren Preiskategorie zu suchen. Hochwertigere Materialien und ein High-End Prozessor hätten dem Gerät gut getan. Die „Touchwiz“ Oberfläche ist unausgereift, vieles ist zwar gut gemeint aber suboptimal umgesetzt und schlecht durchdacht. Gerade bei einem OLED Display wäre eine umfangreiche Farbkorrektur Gold wert.

Eine tolle Alternative könnte schon sehr bald das kürzlich erschienene XIAOMI MIPad sein. Vielleicht könnte es sich auch lohnen, einen Blick auf Android Tablets mit Intel Atom Prozessor zu werden.

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Der Vergleich: Kindle Fire HDX vs. iPad Mini vs. Tab S 8.4 vs. XIAOMI MiPad

Wer die Wahl hat, hat die Qual - heißt es ja so schön. Vermutlich besitzen Sie schon ein Tablet. Vielleicht sogar eines der Mini-Geräteklasse ? Und liebäugeln nun mit dem Tab S. Aber da ist ja auch noch die Konkurrenz. Wo sind Sie nun am besten aufgehoben ? Das ist eine Frage, die nicht pauschal sondern nur individuell beantwortet werden kann.

Apples iPad Mini Retina strotz nur so vor Leistung. IOS bedient sich ausgesprochen unkompliziert, geschmeidig, alles läuft Butter. Ausdauer und Ladezeit sind top. WLan, HSPA, LTE - top. Der AC Standard wird allerdings (noch) nicht unterstützt. Mit dem eleganten Aluminium Body macht es einen edlen, wertigen Eindruck. In manchen Kreisen gilt es gar als Statussymbol und wer es zu freizügig in der Öffentlichkeit zeigt, riskiert vielleicht 'ne dicke Lippe. Das App Angebot ist sehr gut, es gibt zahlreiche tolle exklusive Spiele und Möglichkeiten, sich zu bilden. Allerdings sind so gut wie alle Displays etwas verfärbt: Von der Mitte hin zum unteren / oberen Rand jeweils zunehmend gelblich bzw. bläulich. Das Finish ist etwas empfindlich und übersteht Schläge oft nur mit einer zumindest kleinen aber dennoch häßlichen Macke. In der Hand liegt es ein wenig schwer und fühlt sich dicker an, als es eigentlich ist. Die Apps sind auch unter Nutzung der häufigen Rabatt-Aktionen nicht gerade billig. Es tummeln sich viele billige Plagiate im Appstore und eine Erstattung ist nur umständlich zu erwirken. Das iPad lässt sich gut unter Windows nutzen, wenn man weiß, wie. Doch besser ist es natürlich in Verbindung mit MacOS. Wer sich bislang hauptsächlich mit Windows und Android beschäftigt hat, wird sich möglicherweise erstmal schwer tun, denn bei Apple funktionieren die Dinge etwas anders. Und dann muss man natürlich Zeit und Geld investieren, um sich einen App-Grundstock zu schaffen. Denn seine gekauften Android oder Amazon Apps (die oftmals auch als IOS Version existieren) kann man nicht mitnehmen ins Apple Universum. (Gilt natürlich auch im ungekehrten Fall.) Wer an den TV / Monitor streamen möchte, muss nochmal was hinblättern für Apple-TV, hat dann aber eine gute, zuverlässige, wenn auch nicht perfekte Lösung. (beim Spielen vergällen einem weniger gute Bildqualität, Ränder und deutliche Verzögerung ein wenig die Freude) Alternative: Ein HDMI Adapter. Die Speicherausstattung ist geradezu sündhaft teuer und nicht erweiterbar. Dafür aber rasant: 90Mb/s lesen / 140Mb/s schreiben - top. Das System ist das sicherste von allen, dafür ist es verriegelt an allen Ecken und Enden. Jede App hat ihren eigenen Bereich, ihr Gefängnis, könnte man auch sagen. (Wobei diese Barrieren mit dem kommenden IOS 8 etwas durchlässiger werden sollen, während Google mit dem KitKat Release einen Schrit in die entgegengesetzte Richtung gemacht hat.) Eine App kann immer nur auf Dateien im eigenen Bereich zugreifen. Das zieht immer wieder lästige, zeitraubende Kopierereien von einer App zur anderen nach sich. Doch man gewöhnt sich an Vieles. Was bei Android der „Root" ist, nennt sich bei IOS „Jailbreak". Einen Jailbreak gibt es vielleicht oder auch nicht. Momentan gibt es ihn. Ob das nach der Einführung von IOS 8 noch sein sein wird, ist fraglich. Es ist also eine Glückssache. Mit Jailbreak öffnen sich dann Tür und Tor und IOS wird in fast jeder erdenklichen Hinsicht modifizierbar, fast schon so wie Android. Aber nur fast. Zum Beispiel Widgets gibt es nicht ! Basta !

Der Kindle Fire HDX 8.9 ist dagegen eine ganz andere Nummer. Da ist alles ausgerichtet auf das Amazon Universum. Recht dünn ist er, schnittig, ganz in Schwarz, griffig gummiert und liegt gut in der Hand. FireOS hat die Ausstrahlung einer High-End Bedienkonsole einer HiFi Komponente. Alles ist schwarz, dezent, flach, geordnet. Ideal für Senioren und Renter. Wenig attraktiv für quirlige Teenager. Man kann darüber geteilter Ansicht sein, doch FireOS bedient sich hervorragend, wirkt flüssig und ist besser für Amazon Prime / Music Cloud / Cloud Kunden geeignet als alle anderen Geräte, vom kleineren Modell abgesehen natürlich. Einen Root Zugriff muss man sich aber abschminken, das ist einfach nicht drin. Den HDX muss man halt so nehmen, wie er ist. Im Amazon Appstore ist die Auswahl im Vergleich zu Android recht eingeschränkt und teils überteuert. Auch wenn es immer wieder klasse Aktion gibt, wo Amazon Apps, Bücher, Spiele und Musik saugünstig oder gar für lau raus haut. Wer sich die Mühe macht, wird die Auswahl durch Installation von anderweitig zu beschaffenden APKs drastisch erweitern können. Doch so schön wie auf Android wirds nicht, man muss mit Einschränkungen und Problemen rechnen. Hinzu kommt in einigen Fällen eine hässliche Menü-Lasche am rechten Rand, z.B. auf der Piste (Real Racing 3) beeinträchtigt das die Atmosphäre empfindlich. (Real Racing 3 ist übrigens ein Beispiel für ein Spiel, das unter Android und FireOS (ohne Tegra) viel schlechter aussieht als unter IOS.) Exklusiv am Kindle können Prime Kunden einmal monatlich ein Buch ausleihen. Die Auswahl ist aber nicht so dolle. Viel Ramsch. Gleichfalls exklusiv ist eine Funktion, die es erlaubt, sich Bücher von einer Computerstimme vorlesen zu lassen. Wirklich interessant ist das (momentan) aber nur in der Englischen Sprache, die tatsächlich überraschend natürlich klingt und auch gut verständlich ist. Im HDX steckt der bekannte und bewährte High-End Snapdragon 800 Chip. Von der Leistung profitiert man hier aber leider nicht so sehr, zumindest nicht momentan. Akkuleistung und Ladezeit sind gut, die Lautsprecher akzeptabel für ein Spielchen oder Youtube Video zwischendurch. Das Display ist mit dem des iPad Mini Retina vergleichbar, es neigt ein wenig zu grünen Spannungsflecken an den Rändern / Ecken und ist auch etwas gelblich verfärbt. Trotzdem granatenstark, sofern man keinen großen Wert auf klares Weiß und bestechende Farbreinheit legt. Der Bildschirm kann mangels Anschlussmöglichkeit ausschließlich kabellos über Miracast an den TV gestreamt werden. Wie auch beim iPad ist kein Speicherkarten-Slot vorhanden. Allerdings ist das Ende der Fahnenstange schon bei 64GB (anstatt 128GB) erreicht. Dafür sind die Upgrades preiswerter. Ich habe wirklich versucht, mich mit dem Kindle Fire HDX 8.9 anzufreunden, es am Ende aber doch aufgegeben. Zu sehr fühlte ich mich eingesperrt und eingeschränkt. Was mir am meisten fehlte, waren der Google Play Store und das immense, hochwertige Spieleangebot des Apple Appstores. Nun ist Amazon alles andere als untätig. Prime Kunden können bald schon eine - wenn auch bescheidene - Musik Flat genießen. (Wer eine wirklich große Musiksammlung mit mehr als 25000 Songs sein Eigen nennt, ist bei Amazon übrigens am besten aufgehoben: 250.000 Titel in der Musik-Cloud für nur 24,99€ im Jahr. Apple verlangt genauso viel für 25000 Stück. Google verlangt keinen Cent aber schon bei 20000 Titeln ist Schluss.) Ja sogar eine richtige Ebook-Flat soll im Anmarsch sein: unbegrenzter Lesespass aus einem Bestand von nicht weniger als 600.000 Büchern. Richtig interessant dürfte es auch bei Markteinführung des Amazon Fire-Phone werden. Würde mich nicht wundern, wenn sich das besonders gut mit dem Kindle versteht…

Das XIAOMI MiPad ist gerade erst am Markt und in Europa momentan nur als Import-Gerät erhältlich. Es wird jedoch in nicht allzuferner Zukunft auch hierzulande vertrieben. Ich konnte eines des begehrten Stücke ergattern und möchte Ihnen hier kurz die entscheidenden Features dieses Kleinods nahe bringen. Das Design des MiPad lehnt sich extrem stark an das des iPhone 5C an. An dem flachen Plastik-Look scheiden sich wie schon beim 5C die Geister. Aus meiner Sicht ist es weder schick noch stylish noch edel und kann in dem Punkt mit keinem vergleichbaren Gerät der Konkurrenz mithalten. Mit 8.5mm ist es rund 0.5mm dünner als die Vorlage (iPhone 5C) aber deutlich dicker als iPad, Kindle und Tab S. Auch in Punkto Gewicht muss sich das MiPad geschlagen geben. Als Betriebssystem kommt die XIAOMI Modifikation „MIUI“ zum Einsatz. Auf die Eigenheiten einzugehen, scheint mir nicht lohnenswert, die Unterschiede zum Standard sind aus meiner Sicht zu gering. Mit einem ordentlichen Launcher (ADW, Nova) gibt es in der Bedienung dann nur wenig Unterschiede zum Google-Original. Updates erscheinen i.d.R. wöchentlich, müssen aber extra heruntergeladen, in „update.zip“ umbenannt und vom internen Wurzelverzeichnis aus über den „Recovery-Modus“ installiert werden. Bei allen anderen Geräten geschieht das ganz unkompliziert im Normalbetrieb. Was das MiPad zu einer wirklich interessanten, ernsthaften Alternative macht, ist neben dem attraktiven Preis (derzeit als Import noch ca. 300€) die Leistung. In dem China-Tablet steckt nämlich ein Nvidia Tegra K1 Prozessor, der es in sich hat. Die Performance ist im Vergleich zu der des Tab S ausgesprochen geschmeidig und durchaus mit der des iPads vergleichbar. Hin und wieder kommt es mal zu einem Absturz oder anderen Unregelmäßigkeiten, die jedoch sind Fehlern im Betriebssystem und nicht der Performance geschuldet. Sämtliche Spiele fahren mit dem Tegra K1 ihre volle Pracht aus und man wird gar mit exklusiven Ausgaben wie z.B. Trine 2 verwöhnt. Wenn die Leistung des Tab S einem Volkswagen entspricht, ist das MiPad ein Porsche, der selbst an Kindle und iPad vorbeizieht. Hinzu kommt das brilliante Display, das ich nur in den höchsten Tönen loben kann. Die Homogenität ist erstaunlich gut, die Farben leuchten famos. Einen HDMI Anschluss gibt es nicht, ob MHL klappt, muss ich erst noch heraus finden. Dafür profitiert man mit dem WLan AC Standard von der Mehrleistung aktueller Router. Der Akku ist schnell geladen (ca. 3,5h) und kann es mit der Konkurrenz locker aufnehmen. Rooten ist kein Problem und bei XIAOMI Geräten normalerweise ein Standard-Feature, das bequem über eine System-App aktiviert werden kann. Beim MiPad fehlt diese Sicherheits-App leider noch, doch sie müsste eigentlich bald, mit einem der kommenden Updates, nachgeliefert werden. Ein drastisches System zur Erfassung von Manipulationen am System, wie sie Samsung entwickelt hat, scheint nicht vorhanden zu sein. Die Kamera schafft doch überdurchschnittlich gute Bilder und Videos. Auch wenn das MiPad optisch nicht beeindruckt, ist es für mich der klare Favorit. Es häßlich zu nennen, halte ich grundsätzlich für etwas übertrieben. Mit einer Portion guten Willens sollte es möglich sein, sich mit dem Erscheinungsbild anzufreunden. Zur Belohnung für den Verzicht auf extra knallige, satte Farben, den „Style-„ und „Prestige“ Faktor bekommt man top Leistung, exklusive Spiele-Erlebnisse und ein vorzügliches Display.

Wie sieht nun das Galaxy Tab S neben dem iPad Mini Retina, Kindle Fire HDX 8.9 und dem MiPad aus ? Es ist zweifellos das leichteste, flachste und stylisch flotteste Tablet in dieser Riege. Das iPad Mini strahlt vor allem Wertigkeit und Beständigkeit aus, der Kindle in erster Linie Seriösität aber das Tab S ist ein echtes Lifestyle-Produkt. Schick und gern gesehener Gast in jeder Handtasche. Ich könnte mir vorstellen, dass das Design bei Frauen besonders gut ankommt. Das Display ist denen der Konkurrenz klar überlegen, dürfte aber aufgrund der lebendigen, starken Farben nicht nur auf Sympathie treffen. Leistungsmäßig kommt das Tab S weder gegen den Kindle, das iPad noch das MiPad an. Leider „hakt" es ein klein wenig. LTE ist beim Tab S etwas schwach auf der Brust und die Lautsprecher sind eigentlich ungenießbar. Das machen Amazon und Apple besser, in letzterer Disziplin sehe ich den Kindle als klaren Sieger. Wer auf eine bestmögliche Kamerafunktion großen Wert legt, kommt beim iPad und MiPad am besten Weg, Kindle und Tab S schenken sich da nicht viel. Falls das Gerät oft in Verbindung mit einem Fernseher oder Monitor zum Einsatz kommen soll, wäre wohl das iPad die beste Wahl. Kabelgebunden sollte es mit dem Tab S aber genauso gut funktionieren.

Eingefleischte Amazon Kunden, die keinen Kindle wollen, fahren mit dem iPad etwas besser, da gibt es eine Instant Video App und die Music-App macht Spass. Unter Android hingeben sucht man (noch) Vergeblich nach einem akzeptablen Weg, auf das Amazon Prime Video Angebot zuzugreifen. (Angeblich soll sich daran recht bald etwas ändern, doch bis dahin sind und bleiben das Gerüchte.) Und die Amazon Music App spinnt seit der Umstellung (anlässlich der Einführung der Musik-Flat in den USA) offenkundig herum. Einen Landscape Modus gibt es damit nicht mehr. Die Beschwerden stapeln sich, doch nichts tut sich.

Für wen ist das Tab S also am besten geeignet ? Für alle, die Freiheit und Vielfalt lieben. Die vorwiegend Windows nutzen. Die es modern und stylish lieben. Denen das Bild nicht knallig, satt, schwarz und kontrastreich genug sein kann. Die Android kennen und sich darin häuslich eingerichtet haben. Die nicht so sehr aufs Geld schauen.
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105 von 123 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Durch das herausragende AMOLED Display und die tolle Performance eine Tablet-Klasse für sich, 16. November 2014
Von 
N. Schober (Münster) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hallo!

Ich besitze dieses Tablet seit einigen Tagen und möchte Ihnen/Euch nun über meine Erfahrungen damit berichten.

Auf der Tablet-Welle schwimme ich nun bereits seit über 3 Jahren, mein erstes war das vielbesungene HP-Touchpad.
Bis vor wenigen Monaten habe ich dann das Acer A510 genutzt, das auch immerhin schon einen Tegra-2 Quadcore-Prozessor verbaut hat.
Dann habe ich mir das Samsung Galaxy Tab Pro 10.1 in der WiFi-Ausführung gegönnt und war damit bisher hochzufrieden (siehe auch meine Rezension dazu).

Allerdings habe ich entgegen meiner Erwartungen nun doch das eine oder andere Mal eine Datenmodemfunktionalität wie UMTS oder LTE vermisst.

Als Amazon das Tab S 10.5 in der LTE-Variante kurzfristig zu einem wirklich sehr guten Preis angeboten hat, habe ich mich dann entschlossen auf dieses umzusteigen.

Das Samsung Tab S 10.5 ist gefühlt nicht eine Generation sondern eher 2-3 Generationen weiter als mein früheres Acer A510, das sicher auch nicht zu den schlechtesten Tablets gehört.

Die Unterschiede dazu und zum "Vorgänger" Galaxy TabPro 10.1 WiFi werde ich nun aus meiner bescheidenen Anwendersicht aufzählen.

Was ist mir besonders aufgefallen?

- Das Gewicht!

Gegenüber dem Acer habe ich nun fast 300 Gramm (!!) weniger mit mir rumzuschleppen. Für ein Tablet mit der Ausstattung sind die gut 467 Gramm einfach ein fantastischer Wert.
Damit ist es sogar "satte" 2 Gramm leichter als das TabPro 10.1 :-)

- Die Performance

Es gibt ja leidliche Diskussionen ob Samsung mit dem Exynos 5 ein Wurf gelungen ist oder nicht.
Ich halte diese Octacore-CPU (richtig gelesen: 8 Kerne!) aber für völlig unterbewertet.
Die CPU-Leistung ist in allen Bereichen überragend.
Das erkennt man auch am Benchmark Antutu, der für das Tab S deutlich über 38.000 Antutus berechnet.
Das Acer A510 lag so um die 14.000 und war sicher kein langsames Tablet.
Das Tab S und das TabPro verfügen über den gleichen Prozessor, allerdings ist das Tab S sogar mit 3GB Arbeitsspeicher ausgestattet, so daß die Antutu-Werte hier sogar noch etwas höher liegen. Damit liegt das Tab S also etwas vor dem TabPro und somit auf (und in einigen Teildisziplinen sogar über) dem Niveau meines Note 3 mit Qualcomm Snapdragon 800.
Das sind Spitzenwerte!

Ähnlich wie beim TabPro und dem (ebenfalls von mir rezensierten) Note 3 ist auch beim Tab S 10.5 LTE der interne Speicher bemerkenswert schnell. Hier scheint Samsung sehr hochwertige Chips zu verbauen. Das Kopieren, Verschieben und Installieren auf dem TabPro ist eine wahre Freude, da jegliche Dateioperation rasend schnell erledigt wird.

- Die Verarbeitung

Alles passt perfekt, keine Wackler am Übergang vom Display zum Rahmen oder an den Buchsen. So wünscht man sich das!
Ich bin da durchaus kritisch, da ich mein erstes TabPro wieder tauschen musste (zu hohe Spaltmaße an der rechten Gehäuseseite).

- Das Display

Ich habe diverse Samsung Geräte mit Super AMOLED und bin seitdem absolut begeistert von dieser Display-Technologie.
Neben der LTE-Funktionalität war die Aussicht auf ein riesiges 10.5 Zoll großes AMOLED-Display ein Hauptargument zum Kauf des Tab S und die Abkehr vom sicher auch schon hervorragenden TabPro.
Neben der hohen Auflösung von 2560*1600 und dem extrem guten Blickwinkelverhalten ist es eben dieser fantastische Schwarzwert, der AMOLED's so einzigartig macht. Da die nicht genutzten (also schwarzen) Bildpunkte bei dieser Technologie nicht nur abgedunkelt werden wie z.B. bei dem SuperClear Display des TabPro sondern tatsächlich separat komplett ausgeschaltet werden ist Schwarz einfach nur Schwarz.

Ich habe jetzt schon einige Full-HD-Videos und etliche Bilder von 13MP auf dem Tab S angeschaut und bin jedesmal aufs Neue begeistert wie das Display diese darstellt.
Einfach unfassbar gut!
Das Tab S zaubert mir und den anderen Betrachtern immer wieder ein Lächeln ins Gesicht und/oder sorgt für verblüffte Gesichter.. Meine Tochter beklagt sich immer wenn ich mit dem Tablet in Bilder meiner Spiegelreflexkamera reinzoome und jeder pubertäre Pickel wie ein Hochgebirge erscheint :-)

- Die Ausmaße

Was die Größe des Display angeht kann ich sagen: Die 0,4 Zoll mehr als zu Standard 10,1 Zoll Tablets merkt man irgendwie nicht wirklich. Man sollte von den nun 10.5 Zoll also keinen Aha-Effekt erwarten, das fällt wirklich kaum auf.
Aber schaden werden sie sicher auch nicht :-)

Da Samsung es geschafft hat das Tab S sogar noch mal fast einen Millimeter dünner zu machen, ist es sogar ein noch schönerer Handschmeichler als das ohnehin schon tolle TabPro geworden.
Hervorragend!

Trotz der 0,4 Zoll größeren Bildschirmdiagonale sind die Breite und Länge nur unwesentlich gewachsen.
Ich konnte das Tab S damit weiter in meine eigentlich für maximal 10.1 Zoll große Tablets ausgelegten zwei Schutztaschen von Krusell und deleyCON legen.
Speziell angefertigte eng anliegende Schutzhüllen werden aber nicht mehr passen, wenn Sie vorher ein Note 2014 oder ein Tab Pro mit je 10,1 Zoll hatten.

OK, was gibt es an neutralem aber wichtigen Punkten?

- Die Software

Android 4.4, neuer geht es kaum und Android 5 Lollipop wird dieses Tablet sicher auch bald erreichen.
Ich persönlich habe bereits dutzende Android Devices gerootet und mit Custom Firmware versehen.
Hier sehe ich bisher keine Notwendigkeit dazu. Es ist sicher einiges an Bloatware auf dem Tablet installiert aber durch das Deaktivieren dieser unnötigen Software und das teilweise mögliche komplette Deinstallieren kommt das Tab S schon nahe an ein sauberes Android ran.
Dieser Punkt wird angesichts der immer größeren Arbeitsspeicherausstattung sowieso immer weiter uninteressant. Also einfach ungewünschte Software deaktivieren/deinstallieren und gut ist.
Auch die Aufteilung des Einstellungsmenüs in vier Reiter gefällt mir inzwischen immer besser.
Den Samsung eigenen Launcher habe ich auch hier direkt durch den Nova Launcher Prime ersetzt und habe damit ein hochperformantes und vollständig anpassbares System.

- Die Laufzeit

Hier gibt es nicht viel zu sagen. Das Tab S ist nicht so ein Akku-Monster wie das Acer A510 aber auf jeden Fall in der Lage bei guter Ausnutzung von Stromsparmöglichkeiten (Offline-Modus, Display-Timeout-Zeit, Bluetooth/WLAN Abschaltung bei Nicht-Connect etc.) 3-4 Tage Normalnutzung zu überstehen. Das finde ich angesichts der gebotenen Leistung völlig OK., dies ist aber ein sehr subjektives Thema.
Der im Vergleich zum TabPro von 8220 auf 7900 mAh leicht geschrumpfte Akku führt nach meinen Tests zu keiner geringeren Laufleistung. Ich vermute, dass hier das AMOLED einfach etwas sparsamer ist und den etwas weniger leistungsfähigen Akku damit ausgleicht.

- Die Grafikleistung

Hier hat Samsung sich mit der Wahl des ARM Mali-T628 MP6 wohl keinen Gefallen getan. So wie ich es in Tests lese passt diese interne Grafikeinheit nicht so recht zur potenten CPU. Es gibt wohl Probleme beim Abspielen von UHD-Videos und auch die Frameraten in grafikhungrigen Spielen sind wohl eher durchschnittlich.
Beide Themen betreffen mich persönlich nicht. Ich kann z.B. meine Full-HD-Videos vom Sony Camcorder problemlos abspielen und sehe in der normalen Nutzung keinerlei Nachteile.

- Die Kameras

Die Frontkamera macht ordentliche Schnappschüsse ohne große Schwächen. Für Selfies ist diese also bestens geeignet

Die hintere Kamera mit 8 MP erzeugt dagegen schon deutlich bessere Bilder und Videos. Im Vergleich zum TabPro hat Samsung beim Tab S einen LED-Blitz bzw. eine Leuchte für eine bessere Ausleuchtung verbaut was sich gerade bei lichtschwachen Motiven sehr deutlich positiv bemerkbar macht.

- Der Fingerabdrucksensor

Dieser wird von Samsung ja aktiv als eines der Killerfeatures des Tab S beworben. Ich denke aber dass man sich da nur an die aktuelle Apple Konkurrenz angepasst hat.
Einen echten Mehrwert sehe ich nicht darin mein Tab S mit meinem Fingerabdruck zu entsperren. Und mich bei einer Zahlung mit papyal damit zu legitimieren kommt für mich aus Datenschutzgründen schon mal gar nicht in Frage.
Aber das ist subjektiv.
Wichtig ist also nur: das Tab S hat einen solchen Sensor und die Einrichtung und die Nutzung durch Streichen auf dem Home-Button von oben nach unten funktioniert meist tadellos.

- Die LTE Sendeleistung

Leider wohne ich in einem schlecht versorgten ländlichen Gebiet und habe nur selten eine echte LTE-Verbindung. Meist ist es nur eine UMTS-3G oder gar nur eine Edge-Verbindung.
Ich kann aber inzwischen feststellen, dass durch das Tab S das maximal mögliche an Datenübertragungsraten rausgeholt wird. Es sind keinerlei Unterschiede zu meinem Note 3 oder meinem Laptop mit LTE-Stick feststellbar.
Hier macht das LTE-Modem also was es soll und kann.

In den Settings bietet das Tab S übrigens eine Bündelungsfunktion von Mobilfunk und WLAN, sobald die WLAN-Kapazität überschritten wird. Ich konnte dies nur einmal kurz testen. Es funktioniert zwar, bringt bei mir aber wegen der schlechten LTE-Versorgung nicht wirklich viel. In besser ausgestatteten Ballungszentren kann man sich mit diesem Feature aber sicher noch die eine oder andere MInute beim Download ersparen.

Und nun zu den aus meiner Sicht drei einzigen echten Schwachpunkten des Samsung Galaxy Tab S 10.5

- Der fehlende HDMI Ausgang

Ich finde es persönlich sehr schwach von Samsung solch einem Gerät keinen digitalen Videoausgang zu spendieren.
Solch ein Tablet ist eigentlich prädestiniert für das Vorführen von Videos/Bildern an TV-Geräten und genau das geht wenn überhaupt nur mit der Nutzung des Micro-USB Anschlusses und einem MHL-Adapter (was ich nicht testen konnte) oder drahtlos über Allshare/Screen Mirroring (was aber von der Gegenseite unterstützt werden muss).
Warum Samsung solch einem Top-Gerät diesen Standard Videoausgang verwehrt bleibt wohl ewig deren Rätsel.

- Die Rückseiten-Oberfläche

Hier hat Samsung im Vergleich zum TabPro leider wieder mindestens einen ganzen Schritt rückwärts gemacht.
Die rückseitige Oberfläche ist lange nicht mehr so griffig wie vorher!
In Kombination mit den noch etwas dünneren Maßen ist die Gefahr, dass es einem aus der Hand rutscht beim Tab S also leider wieder erheblich höher.
Schade!

- Die Farbgebung

Ich habe das weiße Exemplar, das leider auch mit diesem bronzefarbigen Rahmen verunstaltet wurde. Ich mag diesen Trend zum Goldenen gar nicht aber Samsung hat das offenbar für diese Modellreihe zum Alleinstellungsmerkmal auserkoren, da auch das schwarze Tab S 10.5 so "verschönert" wurde.
Das ist aber natürlich erneut ein sehr subjektiver Punkt. Prüfen Sie dies also bitte vor dem Kauf für sich.

Im Gegensatz zum TabPro habe ich mich aber entschlossen für diese wenigen negativen Punkte keinen Stern Abzug durchzuführen. Dafür ist das Gesamtpaket beim Tab S 10.5 einfach herausragend gut gelungen. Vor allem das Display ist eine Klasse für sich. Das muss man gesehen haben!

Ich gebe dem Tab S 10.5 LTE damit gerne die mehr als verdienten 5 Sterne

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48 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen bezieht sich auf das tab s 10.5 LTE, 15. August 2014
Ich habe gute Stück seit 3 Tagen. Macken werden sich sicher erst später zeigen, aber eine Einschätzung und eine Reaktion auf andere Kommentare ist jetzt schon möglich:

Ist der Bildschirm wirklich so geil?
-ja man. Das zieht dir die Schuhe aus!

Wie lange hält der Akku?
- gestern bei 96% den Tag gestartet mit einer Stunde Musik hören. Dann 5 Stunden Autofahrt. Intensives Nutzen der Mobilen Inet-Funktion. Dann allen gezeigt, rumgewischt und immer wieder angemacht (ist ja neu). Amazon, Youtube, Zeitung etc. Heute seit 7 Uhr wieder permanent in Betrieb. Es ist jetzt 8:45. Ich habe noch 31%. Allerdings bin ich auch kein Freund von gleißenden Bildschirmen und habe meine Bildschirmhelligkeit immer im untersten Viertel. Ich denke bei moderater Nutzung hält der Akku locker 4-6 Tage.

Ruckelt es wirklich?
ja tatsächlich. Beim Scrollen im Internet und beim Wischen durch die Menüs habe ich das schon beobachtet. Allerdings nicht eine halbe Sekunde. Die kurzen Aussetzer liegen im Mikrosekundenbereich und sind auf meinem Laptop nicht anders. Ansonsten läuft es schnell und zuverlässig.

Ist es sein Geld wert?
Im Leben nicht. Man sollte schon so reich und herzlos sein wie ich, wenn man sich das zulegen will. Zumal Samsung ja auch beschissene Arbeitsbedingungen bei seinen Zuliefern hinnimmt. Ich denke ein ethisch einwandfreies Fairtrade-Tablet kann diesen Preis rechtfertigen und Samsung immer noch schwarze Zahlen bringen. Mein dickstes Minus hier und ein angewidertes PFUI!!!

Wie ist der Sound?
Besser als auf so manchem Laptop, aber immernoch basslos und quäkig. Mit Kopfhörern und Boxen aber ein guter Stereosound. Leider auf höchster Stufe aber etwas zu leise. Tanzen und Headbangen ist wohl dazu nicht drin, aber Hintergrundmucke auf Partys kann er gut leisten.

Reichen die 16gb?
Für mich jetzt noch... Aber ich habe schon vorsorglich eine Speicherkarte reingetan.

Hast du überhaupt Ahnung von Tablets und Vergleichsprodukte?
Nein. Ich habe nicht mal ein Smartphone.

Was ist so richtig scheiße?
Die Autokorrektur, die diesen Post zur Tortur gemacht hat.Ich google jetzt, wie man das ausstellt!

Was ist dein Fazit?
Das ist schon ein geiles Spielzeug. Insgesamt bin ich sehr zufrieden.

Es ist 9:14. Ich habe noch 27% Akku.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hardware 5 Sterne, Software 1,5 Sterne, 10. August 2014
Von 
clamile - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Das erste, was sofort auffällt, ist der absolut brillante Bildschirm, der zudem sogut wie blickwinkelunabhängig ist. Zudem ist der Touchscreen so empfindlich, dass er gut und präzise reagiert, aber nicht überreagiert. Leider spiegelt der Bildschirm stark, so dass man im Freien Probleme bekommt. Ich habe aber mittlerweile eine matte Folie aufgeklebt. Der Touchscreen wird dadurch nicht beeinträchtig. Die Farbbrillanz schon ein wenig. Da meine Anwendungsgebiete aber Sofa-/Terrassen-Surfen sowie das Abspielen von Filmen im Pkw für meinen Sohn sind, kann ich damit gut leben. Da war das Tab ohne Folie nahezu unbrauchbar.
Es ist leicht und dünn und hat eine außergewöhnliche Gehäusefarbe. Mal etwas anderes als das Einheitsschwarz.
Es hat eine lange Laufzeitzeit, die sich beim Filme schauen auf den hinteren Plätzen im Auto durchaus bewährt hat. Wenn man es an den Strom anschließt, entlädt es sich nicht, während des Filme schauens, sondern lädt sogar noch.
Schön ist, dass das Tab gar nicht heiß wird.

Bis hierhin volle 5 Sterne. Die Hardware ist top und macht einen super Eindruck.

Aber..... die Software.... Wo soll ich nur anfangen?
- Das Tablet ist mit Samsung-Apps zugemüllt, die man nicht entfernen, allenfalls deaktivieren kann.
- Es hat schlecht strukturierte Menüs
- Das Tablet wurde vom PC zuerst nicht als Laufwerk erkannt. Erst das Zurücksetzen auf Werkseinstellung konnte den Fehler beheben.
Als ich dann etwas von Samsung Tablet Galaxy Note Pro auf das Samsung Galaxy S Tablet überspielen wollte, funktionierte es nicht. Zwei Samsung Tablets an einem PC geht nicht. Danach werden sie nicht wieder erkannt. Auch hier musste ich beide auf Werkseinstellung zurücksetzen. Nacheinander angeschlossen funktioniert es. Aber muss der Zwischenschritt wirklich sein?
Wenn ich ein Sony Tablet Z 2 zusätzlich zum Samsung Tablet anschließe, funktioniert es ja auch.
Weil mich das total nervt, weil ich oft so arbeite und mich das unnötige Zeit für das Zwischenkopieren kostet, führt das zur Abwertung.
Man könnte jetzt mit dem Argument kommen, wozu gibt es Bluetooth oder WLAN, aber das ist für nicht nicht praktikabel. Wenn, dann schiebe ich große Dateien hin und her und da ist Bluetooth einfach zu langsam (Geschwindigkeit 1 - 2,1 MBit/s). Auch WLAN ist nur theoretisch machbar. Wlan erreicht nur theoretisch die Geschwindigkeit von 450 MBit/s bei, bei ac bis 1900, spätestens ist bei 130MBit/s, was einem Durchsatz von 16MByte entspricht, Schluß, meist sogar deutlich eher.
USB 2.0 hat da ja nur 480 Mbit/s = 60 MByte/s, bzw die Hälfte und USB 3.0 5 Gbit/s = 500 MByte/s, bzw 250MBit/s zu bieten.

Die Software bekommt 1,5 Sterne.

Im Schnitt ergibt das gute 3 Sterne.
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dank AMOLED das Beste was man kaufen kann. Ich liebe es!, 19. September 2014
Vorab: Ich wurde nicht von Samsung bezahlt um diese Bewertung zu verfassen. Ich habe das Tablet jetzt seit erscheinen also Anfang Juli und möchte es nicht mehr missen. Vorher hatte ich ein Galaxy Tab 7.7 auch mit AMOLED Display welches in GER aber nie erschienen ist. Doch das war dann nach 2,5 Jahren überfällig und für mich war eigentlich klar, dass es wieder ein Samsung mit AMOLED Display werden muss.

Die Verarbeitung ist tadellos, nebenbei macht es auch noch einen sehr hochwertigen Eindruck und muss sich keinesfalls vor dem IPad verstecken. Schöne schmale Displayränder, der Gold-Rahmen gefällt mir sehr gut und dann ist das Teil ja nur 6.6 Millimeter dünn und nebenbei sehr leicht meiner Meinung nach.

Das Display ist das eigentliche Highlight des Tablets. Hell, Kontrastreich, tolle Farben und eine phantastische Auflösung. OLED Displays haben den Vorteil, dass jeder Pixel selbstleuchtend ist, das heißt, man braucht keine Hintergrundbeleuchtung mehr wie bei LED/LCD Displays und das gibt unschlagbare Werte in Farb-und Kontrastgebung. Wer einmal OLED hat, möchte nicht mehr zu einem LCD Display zurück. Egal ob das ansehen von Fotos, Videos oder Spielen: Es sieht einfach Hammermäßig aus und im Adaptive Display Mode finde ich persönlich die Einstellungen perfekt. Nicht zu überdreht von den Farben her aber auch nicht zu wenig, der Modus ist definitiv zu empfehlen.

Von der Leistung her kann ich ebenfalls nichts schlechtes sagen, klar hätte ich mir auch einen Snapdragon Prozessor gewünscht aber ich finde der Exynos macht hier einen überragenden Job. Spiele laufen meist flüssig mit maximalen Details.

Meine persönlichen Negativ Punkte: Schade, dass der Exynos nicht in der Lage ist UHD Videos abzuspielen. Ich hätte mal zu gerne meine 4K Videos auf dem hoch aufgelösten Display probiert, spielt das Tab aber leider nicht ab. Mein S5 mit Snapdragon Prozessor hingegen ohne Probleme. Desweiteren hätten es für mich schon mehr als 16GB in der Standardvariante sein können. Ich habe zwar eine externe SD Karte mit 32GB drin, aber der Platz ist einfach immer knapp und ich habe noch keine Möglichkeit gefunden, die Apps direkt ohne Umwege vom Play Store heraus auf die SD Karte zu speichern, das kann man immer erst, nachdem man die App auf dem Standardspeicher installiert hat.

Ansonsten bin ich TOP Zufrieden, der Preis stimmt meines Erachtens auch und ich kann das Tablet bis auf die zwei Punkte empfehlen. Das ist mir trotzdem 5 Sterne wert.
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