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256 von 268 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der erste Eindruck: Ein guter Schritt nach vorn - 4 Wochen später: ein gigantisches Feuerwerk
Diese Rezension beschränkt sich auf meine ersten Eindrücke, die ich als Hobby-Ornithologe mit der Kamera innerhalb weniger Tage sammeln konnte. Belange u.a. des Kreativ-Bereiches, der Video-Features, der Konnektivität zu anderen Medien, ebenso der gesamten mitgelieferten Bildbearbeitungs- und Filmbearbeitungs-Software vermag ich von meiner derzeitigen Warte...
Vor 8 Monaten von Holger Kirschner veröffentlicht

versus
65 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Groß, schwer aber TOP Qualität mit Problemen
Habe die FZ1000 zum Test und möchte kurz meine Eindrück schildern. Und die beziehen sich größtenteils auf den Videobereich.

Erster Eindruck
Die Kamera ist groß. Sehr groß. Grob das Canon DSLR Format. Also nicht kompakt. Mit über 800g auch nicht besonders leicht. Dürfte den Glaslinsen des Objektivs geschuldet sein...
Vor 8 Monaten von Kurt G. veröffentlicht


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256 von 268 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der erste Eindruck: Ein guter Schritt nach vorn - 4 Wochen später: ein gigantisches Feuerwerk, 31. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Panasonic Lumix DMC-FZ1000EG Superzoom Digitalkamera (20 Megapixel, 16-fach opt. Zoom, 1 MOS-Sensor, 7,5 cm (3 Zoll) LCD-Display, 4K/UHD-Aufnahme, optische Bildstabilisierung, WiFi, NFC) schwarz (Elektronik)
Diese Rezension beschränkt sich auf meine ersten Eindrücke, die ich als Hobby-Ornithologe mit der Kamera innerhalb weniger Tage sammeln konnte. Belange u.a. des Kreativ-Bereiches, der Video-Features, der Konnektivität zu anderen Medien, ebenso der gesamten mitgelieferten Bildbearbeitungs- und Filmbearbeitungs-Software vermag ich von meiner derzeitigen Warte aus nicht zu beurteilen. Dies werden freilich andere besser machen ...
(Nachtrag 09/2014: siehe z.B. Bericht auf "Traumflieger.de")
Gleichwohl: Wichtig sind für mich Gewicht/Größe (für unterwegs!), Billdqualität + Brennweite, Schnelligkeit von Autofokus + Serienbild, Lichtstärke des Objektivs sowie Handlichkeit. Bisher mit der FZ-150 bestückt erwartete ich sehnsuchtsvoll das Erscheinen dieser Kamera. Endlich diese in Händen möchte ich den Entwicklern und Fertigern lebhaft für dieses gelungene Werk danken!!!
Gewicht und Größe sind gut tragbar - ideal für das Tragen am Gürtel oder mit Gurt: die Lowepro Apex 140 AW SLR-Kameratasche. Innenpolster sind so umgeklettet, dass Kamera auf der Seite liegen kann, Boden nach außen; Reißverschlüsse sind mittig ein kleines Stück (5cm) offen, so dass sich diese öffnen lassen, indem man den Taschendeckel mittig zwischen den Verschlüssen hochzieht -> 5 Sek. von (fast) geschlossener Tasche bis zum ersten Foto machbar! Dies erfordert freilich etwas Geschick.
BQ ist gegenüber der FZ-150/200 um einiges besser - der O.I.S. Bildstabilisator, die gute Abstimmung von Optik und Sensor sowie die Größe des Sensors lassen weit günstigere Belichtungszeiten zu und sorgen für eine höhere Auflösung. Die Brennweite von 16-fach kann mit dem Intelligent-Zoom bis auf 32-fach (800mm) gepusht werden, ohne dass signifikante Abstriche in der BQ zu bemerken sind. Die Schnelligkeit der Kamera (AF, Serienbild) stellt alles im Bridge-Kamera-Bereich unter 1000,- um Längen(!!!) in den Schatten (probiert wurden neben den genannten FZs auch Nikon P 520, Canon SX 50, Fujifilm XS1). Z.B. vorbeifliegende Enten in einer Entfernung von ca. 50 m knackscharf abzulichten, ist überhaupt kein Problem. Der selbt zuschaltende "Sucher" ist eher ein "Finder" und die Serienbildmodi nehmen jeden Augenblick mit. Die Lichtstärkte des Objektivs lässt, wie bereits bei den Vorgängermodellen, auch an trüben Tagen anspruchsvolle Fotos zu. Zur Handlichkeit sei vermerkt, dass mit dem neuen AF- bzw. Vergößerungs-Ring am Objektiv ein komfortables direktes Eingreifen in Fokusebene oder Vegrößerung schnell und präzise (Lupenzuschaltung einstellbar) ermöglicht wird. Dadurch werden sich für Bridge-Kameras vollkommen neue Optionen der unmittelbaren kreativen Bildgestaltung eröffnen lassen. Hinzu kommen noch allerhand durchdachte Feature: übersichtlich angeordnete Bedienelemente, zusätzliche frei belegbare Funktionstasten, die Kamera iegt gut in der Hand - auch einhändig bedienbar, das "Lumix-vertraute" Dreh- und Klappdisplay, ein separates Einstellrad für Einzelbild, Serienfoto, Braket, Zeitauslöser und Aufnahmeintervall. Genial angeordnet: der leicht zu bedienende Schalthebel von manuellem Fokus und Auto-Fokus - genial deshalb, weil ein etwas geübter Daumen spielend so zu schalten vermag, dass die Kamera beim Blicken durch den Sucher nicht abgesetzt werden braucht und man zügig z.B. zwischen manuellem oder Autofokus switchen kann. Der haptischen Bedienfreundlichkeit entspricht auch die sichtbare in der Menüführung: am Rand des Displays läuft für die jeweils angewählte Kategorie ein erklärender Kurztext. So werden sich nicht nur "alte Lumixer" sehr schnell zurechtfinden. Dass kein Touch-Display verwendet wurde, stört insofern nicht, da mit dem sauber abgegrenzten und gut fühlbaren Schalter für die Menüführung deutlich schneller navigiert werden kann als wenn man auf der doch recht begrenzten Fläche per Finger versucht die Einstellungen vorzunehmen. "Dickfinger" würden dabei sicher keine Freude haben.
Zur Bedienung ist der Kamera ein kleines Heftchen beigegeben, welches über das Notwendigste informiert. Die Fotoschule von Frank Späth wird aber sicher DEN Leitfadern für das Erschließen dieser fabelhaften Kamera liefern!
Wer Wert auf anspruchsvolle Fotos in Weitwinkel- UND Telebereich legt, dabei oft schnell bewegte Motive - auch unter schwierigen Licht-Bedingungen - einfangen möchte, ein gutes Handling und minimales Gewicht haben will, dem kann ich diese Kamera voll empfehlen!

4 Wochen später: Ich bin überaus begeistert von dieser Kamera - ich wäre gern schon viel früher mit ihr unterwegs gewesen. Frei von irgendwelchen Ausfällen, Macken oder Klemmern hat sie einen Spitzen-Job gemacht. Eine ganze Reihe von Situationen, bei denen ich mit der FZ-150 gar nicht auf die Idee gekommen wäre, zur Kamera zu greifen, hatten mit der FZ-1000 durchaus Sinn (z.B. Ziegenmelker bei Vollmondlicht fotografieren). Zum Vergleich hatte ich gestern nochmal die FZ-150 mit ins Feld genommen und war erstaunt, wie schnell meine Ansprüche gestiegen sind. BQ, AF-Schnelligkeit, Helligkeit (Verschlusszeit + Blende) bei gleicher ISO (200) sind um Welten (!!!) besser. Und dass der Sucher einfach einschaltet, wenn man die Kamera vors Auge hält, ist ein sehr angenehmer Komfort.
In den Kreativ-Programmen fand ich recht rasch einige Feature, die richtig Spaß machen (z.B. die verschiedenen SW-Einstellungen, Panorama, Sternenlicht). Von den frei programmierbaren Funktions-Schaltern sind inzwischen alle belegt - die Kamera wird dadurch langsam zu einem "Musikinstrument", das man zu spielen beginnt. Das Zoomen oder Fokussieren mit dem Objektiv-Ring macht richtig Spaß. Obwohl der AF schneller ist als der Ring-Fokus, stellt für kreatives Arbeiten der Ring DAS Mittel der Wahl dar. Edel und hilfreich ist das Fokus-Peaking für die manuelle Scharfstellung: genau dort, wo die Fokusebene liegt, blinzeln einen bläuliche Kontraste an. Voll edel fand ich auch die frei programmierbaren Weißabgleichs-Modi. Mann kann separat den Schatten reduzieren (das Dunkle heller werden lassen) und das Helle eindunkeln. Vor allem bei sehr hartem Licht war dies der Schlüssel zu gelungenen Aufnahmen.
Das mitgelieferte Bildbearbeitungs-Paket von Silkypix - übersichtlich und intuitiv verständlich - eignet sich prima für die schnelle und problemlose Bildgestaltung.
Weiteres aus dem Software-Paket sowie die gesamten Video-Optionen sind meinerseits noch immer nicht ausgelotet. Lediglich der Mitschnitt eines Feuerwerkes bezauberte zu Hause am Flachbild-Fernseher schon die Familie.
Was könnte in einem Folgemodell noch bedacht werden? Die durchgehende Blende von 2.8 der FZ-200 war schon eine coole Nummer. Mit 4.0 bei max. Brennweite ist man zwar nicht unbedingt schlecht aufgestellt, aber vielleicht ist dies ja wie bei der 200-er machbar? Ebenso würde ich begrüßen, wenn die Brennweiten (optisch/Intelligent-Zoom) noch etwas zulegen könnten, oder/und Anschlussmöglichkeiten für einen Konverter dabei sind. Mit dem Zoom/Fokusring ist ein schickes Handling möglich. Lieb wäre mir, dass die beim Verdrehen ausgeübte Geschwindigkeit und Richtung frei programmierbar ist. Auch die Brennweitenschritte (z.Zt. ca. 8-12 mm beim langsamen Fahren mit dem Zoomring) könnten nochmals verkleinert werden oder komplett analog sein. Schließlich wünschte ich mir noch, dass Serienbilder mit einstellbarem "Wander-Fokus" möglich sind.

FAZIT: Die FZ-1000 ist ein gigantisches Feuerwerk von Kamera, in dem Pioniergeist und technisches know how in einmaliger Weise zusammengefunden haben. Beeindruckend ist, dass man nicht der große Profi sein muss, um (fast) professionelle Binder zu machen. Gleichzeitig wird jedoch eine Fülle von Potentialen angeboten, die mit Erfahrung und vertiefter Arbeit noch entborgen werden können. Und darauf freue ich mich schon jetzt!
Nach wie vor: klare Kaufempfehlung!
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218 von 229 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Begeisternde "Allround-Fotomaschine", 4. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Panasonic Lumix DMC-FZ1000EG Superzoom Digitalkamera (20 Megapixel, 16-fach opt. Zoom, 1 MOS-Sensor, 7,5 cm (3 Zoll) LCD-Display, 4K/UHD-Aufnahme, optische Bildstabilisierung, WiFi, NFC) schwarz (Elektronik)
Man muss sich darüber im Klaren sein, dass eine Bridgekamera bauartbedingt ein Kompromiss sein muss. Vergleiche ich mit einer Vollformat DSLR sind dort Auflösung, Rauschen etc ohne Wenn und Aber besser. Wenn ich eine Kompaktkamera in den Vergleich einbeziehe, sind Gewicht und Größe zwangsläufig geringer. Wenn die Randschärfe bei einer guten Festbrennweite analysiert wird, sind die Werte einfach besser. - Wenn eine Fachzeitschrift kürzlich feststellte, dass die Auflösung der RX100 III bei gleichem (??) Sensor um 115 Linien in der Bildhöhe besser sei als bei der FZ1000, dann muss man fairerweise auch gleichzeitig das Brennweitenspektrum in die Beurteilung einbeziehen: es ist ein riesiger Unterschied zwischen einem (KB äquivalenten) Brennweitenspektrum 24-70 mm und 25-400 mm. – Ich versuche im folgenden die FZ1000 ganzheitlich als Kompromiss zu sehen.

Meine Erfahrungen mit der FZ1000 sind jetzt eine gute Woche alt und basieren auf etwa 1000 Aufnahmen. Meine Vergleichs- und Erfahrungsbasis ist nicht gerade klein: Nikon D800E, Nikon D5300, Sony RX100 I , Nikon P7700, Panasonic FZ150, Hasselblad und Großformat. – Meine fotografischen Schwerpunkte: Landschaft, Action, Menschen, Makro. Video spielt für mich keine Rolle, deswegen sage ich zu diesem Thema auch nichts.

Ich bin viel auf Reisen und bin es leid, die D800E mit drei Festbrennweiten und einem Zoom mit mir herumzuschleppen. Ich glaube, der folgende Satz stammt von Henri Cartier-Bresson: „Die beste Kamera ist immer die, die man dabei hat“. Oh, wie wahr!! So gesehen, ist die D800 für mich eine „schlechte“ Kamera, denn ich habe sie auf Reisen selten dabei!

Man sehe mir die unvollständige und durchaus sehr subjektive Bewertung nach. Es ist einfach MEINE Wahrnehmung der FZ1000. – Um das Fazit mit einem Satz vorweg zu nehmen: Panasonic ist mit dieser Bridgekamera ein bisher noch nie erreichter Kompromiss gelungen. –
Wenigstens ein paar Details:

Bildqualität: Das (neu gerechnete) Leica Elmarit ist in der Auflösung bestens. Die Schärfe von Bildern mit D5300 und Nikon 16-85 (von dem ich wenig halte) sind eindeutig schlechter Die 400 mm Brennweite ist eine echte Arbeitsbrennweite, die eine einwandfreie Bildqualität abliefert. (im Gegensatz zu meinem Nikon 70- 300 an der D5300, das am langen Ende einfach unbrauchbar ist) . Das Rauschen ist bis ISO 400 praktisch kaum wahrnehmbar und bis ISO 1600 gering. CA ebenfalls. Das Zooming kann entweder (wie üblich) über einen Hebel unterhalb des Auslösers automatisch oder durch einen Drehring am Objektiv manuell aktiviert werden. Ich nutze nur die Drehring-Varianten: die Mechanik läuft sehr weich und kontinuierlich: Brennweitensprünge konnte ich nicht feststellen. Ich habe in der Praxis festgestellt, dass ich vielmehr als sonst die gewünschten Ausschnitte bereits bei der Aufnahme festlege (dank dieser Zooming -Qualität). Nachträgliche Ausschnitte werden dadurch seltener, was der Bildqualität nur förderlich sein kann.

Autofokus: super-schnell (wie noch nie erlebt) und der Fokus sitzt punktgenau. Die Wirkung überrascht mich: es gibt praktisch keine falsch fokussierten Bilder mehr. Selbst Personen, die überraschend und weit im Vordergrund in das Bild hineinlaufen, werden einwandfrei fokussiert.

Bildstabilisierung: einfach klasse! Selbst mit 400mm Brennweite bei 1/60 sec „stehen“ die Bilder.

Die Kamera liegt sicher und fest in der Hand. Die Verarbeitung stimmt für mich: dem Gerede von wegen „billiges Plastikgehäuse“ mag ich mich nicht anschließen. Inwieweit die Kamera resistent gegen Feuchtigkeit und Staub ist, bleibt abzuwarten. Der dreh- und klappbare Monitor (sehr gutes Bild) erweist sich in der Praxis als sehr nützlich. Es entstehen Bilder, die bezüglich Perspektive und Aufnahmestandpunkt sonst unerblieben wären.

Fazit: wer gerne im 100% Modus mit der Lupe im Randbereich der Bilder nach Superschärfe sucht, dem sei die D800E mit dem Nikon 1.8/85mm empfohlen. Wem Volumen und Gewicht der FZ1000 zu hoch sind, der möge zur Sony RX100 greifen (und dann bitte nicht über den begrenzten Brennweitenbereich meckern). Wem der Preis zu hoch ist, der sei beispielsweise auf die Lumix FZ200 verwiesen (und möge dann bei der Bildqualität konzessionsbereit sein).

Wer eine „Allround-Fotomaschine“ sucht, die einfach Freude macht und qualitativ hochwertige Bilder liefert, dem kann ich die FZ1000 nur wärmstens empfehlen.

Ergänzung am 8.8.14:

Nach acht Tagen "Provence" nun zum ersten Mal mit den FZ1000 Bildern unter Lightroom auf einem großen Monitor und mit Hochleistungsdrucker. Ich muss mich hüten vor lauter Begeisterung hier jetzt pathetisch zu werden. Aber ich kann nicht anders als dieses zu sagen:
Es haut mich einfach um: Detail-Schärfe, Auflösung, Dynamik und Rauscharmut sind für eine Kamera dieser Kategorie einfach unglaublich.

Im Halbdunkel einer Töpferei mit 1600 ISO geschossene Bilder sind in 1a Qualität auf A3+ zu bringen.

Die High-Speed-Fokussierung, die zuverlässigen Belichtungsautomatiken, das schnelle Zooming mit dem großen Brennweitenspektrum, die sichere Bildbeurteilung über den EVF führen zu einem einem unbeschwerten, spontanen Fotografieren mit einer tollen Ausbeute an hochwertigen, sehr dynamischen Bildern.

So wie Roy Maihoefer (siehe Kommentar "Diese Kamera löst meine DSLR ...") für seine Canon EOS7D keine Zukunft mehr sieht, wird es bei mir ähnlich sein: zumindest für die Nikon D5300 sehe ich keine Verwendung mehr - Die Nikon 800E mit ihren Festbrennweiten werde ich vorerst noch für eher statische Motive behalten, bei denen als Ergebnisse großformatige Prints (A2) angepeilt werden. Doch wer weiß .....?????
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195 von 205 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen FZ1000 - die Foto-Maschine - die süchtig macht, 8. August 2014
Von 
Blue-Focus "BF" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Panasonic Lumix DMC-FZ1000EG Superzoom Digitalkamera (20 Megapixel, 16-fach opt. Zoom, 1 MOS-Sensor, 7,5 cm (3 Zoll) LCD-Display, 4K/UHD-Aufnahme, optische Bildstabilisierung, WiFi, NFC) schwarz (Elektronik)
Die neue Bridge-Superzoom-Kamera mit großen 20 MP Sensor, gutem Sucher, voll beweglichem Monitor, 5 Achsen Bildstabi, 4K Filmen und der bisher besten Bedienung.


Kennen Sie das, wenn Sie eine Kamera in die Hand nehmen, alles ist schnell, alles ist gleich logisch, alle Fotos werden gleich scharf und es stehen so viele neue Möglichkeiten zur Verfügung und Sie wollen sie nicht mehr ausschalten?

Der 5-Achsen Bildstabilisator leistet wirklich Wunder, es ist unglaublich in welchen Situationen noch unverwackelte Fotos entstehen.
NEIN?
Dann nehmen Sie die neue Panasonic FZ1000 besser nicht in die Hand. 
Ich habe sie jetzt seit zwei Wochen und mehr als 8000 Auslösungen - und sehe Motive, die es vorher gar nicht gab, oder die mir zu mühsam waren mit DSLR- langem Super-Tele & Stativ aufzunehmen...

Stellen Sie sich vor, Sie können bei halbwegs gutem Licht blitzschnell auf alles scharfstellen und das bei einem Bildausschnitt der bis zu 800 mm Brennweite entspricht - und Ihre Fotos werden alle scharf, auch von Autos, Läufern, Radfahrern, Hunden etc.

Kompaktkamera? Ja! Der Sensor ist plötzlich 4x so groß und trotzdem fast doppelt so hoch auflösend und dazu ein perfekt abgestimmtes 25-400 mm Objektiv und alles LAUTLOS, PFEILSCHNELL und UNAUFFÄLLIG aus der Hand!
Es ist der Wahnsinn, was plötzlich möglich ist. Ein Dank an Sony für den sehr guten 1" Sensor mit 20 MP und ein besonderer Dank an Panasonic für diese innovative Kamera!

Wer denkt 830g sind ein hohes Gewicht, der hat keine Erfahrung mit Tele-Objektiven – ein Teleobjektiv braucht Gewicht um es einwandfrei ruhig halten zu können – die 830g sind eigentlich noch etwas zu wenig, denn 400 mm Brennweite – und 800 mm Bildausschnitt fühlen sich am besten an mit 1,5 Kilo Gewicht – dann fotografiert man bewusst. Mit zu leichten Kameras neigt man zum „knipsen“.
Sicher enttäuscht vielleicht ein wenig, das schon bei 100 mm praktisch nur noch f:4,0 zur Verfügung steht, vor allem weil die Bezeichnung f:2,8-4,0/25-400 mm suggeriert das mal zumindest bis 200 mm Brennweite auch Blende f:2,8 zur Verfügung steht. Aber das ist bei Zooms mit variabler Lichtstärke leider nie der Fall, die hohe Lichtstärke gilt immer nur bei geringster Brennweite.

Spannend ist auch, dass die Bildergebnisse sogar bei 800 mm Digital-Bildausschnitt in der Kamera noch sehr ansehnlich sind. Dann ist nur zu beachten, dass die Belichtungszeit entsprechend kurz ist (besser kürzer als 1/500 Sek) oder ein Stativ oder eine Kameraauflage verwendet wird.
Den Digitalzoom auf 1600 mm Bildausschnitt auszuweiten macht nur Sinn bei ISO-Empfindlichkeiten bis 400!
Und auch dann sehen manche Motive eher nach Malerei aus – aber zumindest die Motive bleiben gut zu erkennen und zur reinen Doku kann auch 1600 mm verwendet werden.
Schon nach den ersten Tagen steht für mich fest, diese Kamera ist konkurrenzlos, so etwas hat es bisher noch nie gegeben und es ist ein großer Sprung!
Ideal als Reise und Schnapp-Schuss-Kamera - ich möchte keine Kamera mehr mit kleinerem Sensor als 1" haben und auch die Handykameras sollten größere Sensoren bekommen.

Schon jetzt eine der wichtigsten/besten Kameras 2014! Die FZ1000 macht SÜCHTIG - wie seit sehr vielen Jahren keine Kamera mehr!

LICHT:
+ 2,8-4,0/25-400 mm Leica OIS Objektiv
+ 1" Zoll Sensor mit 20 MP
+ Sucher mit 2,3 MP in Echtzeit
+ 5 Achsen Bildstabilisator!!!
+ 5 Zoomgeschwindigkeiten
+ präziser Zoomring für Zoom oder Schärfe
+ extrem schneller AF mit 49 Feldern & frei beweglich
+ bis 12 Bilder pro Sekunde bei voller Auflösung
+ voll beweglicher Monitor mit hoher Auflösung
+ 80-25.600 ISO - realistisch bis maximal 3200 gut brauchbar
+ sehr gute Details und geringes Rauschen bis 800 ISO
+ auch bei 800 mm Bildausschnitt noch brauchbare Fotos
+ 830g Gewicht
+ Farben & Abstimmungen sehr gut einstellbar
+ natürliche Farbgebung, noch wenig Korrektur sind die JPEGs einwandfrei und brauchen praktisch selten Bearbeitung
+ HDR, Filter, Panorama, Zeitraffer, Zeitlupe - alles an Bord
+ Tasten programmierbar für schnellen Funktionsabruf
+ sehr gute Akku-Kapazität - 2400 Aufnahmen am sonnigen Tag sind kein Problem
+ 4K Video (mit eingeschränkten Funktionen)
+ Bedienung ähnlich der GH4
+ das Rad mit 2 Ebenen ist wieder da (Blende oder +/- Korrektur)
+ bis zu 50 Serienbilder in JPEG & 16 in RAW
+ WLAN Steuerung vom Handy und leichtes Versenden der Fotos auf Handy
+ rund 950€

SCHATTEN:
- kein ND-Filter
- ab 100 mm Brennweite nur noch F:3,9 Lichtstärke
- mit 950€ als Komplettpaket zwar preiswert, aber hoher Betrag
- kein Touch-Screen
- langes Menü
- HDR nur im Bereich 26-400 mm
- schneller elektronischer Verschluß bis 1/16000 nur in JPEG nutzbar
- im RAW-Modus keine digitalen Funktionen, Brennweite begrenzt auf 400 mm
- Stativanschluß nicht Zentral, sondern versetzt unter der Kamera - schlecht für Panorama
- leichte Auflösungsverluste jenseits 300 mm
- keine perfekte Video-Kamera - auch nur ab 37 mm Brennweite im WW
- Filmen in 24P nicht möglich

Jedes Gerät hat seine LIMITS - wo ist die FZ1000 am Limit?

Eine so schnelle Kamera mit so rasanten Verarbeitungszeiten, ist bei Serien im RAW bei 16 Bilder am Limit. Die rasanten Reaktionen nützen natürlich wenig, wenn nicht gleichzeitig auch kurze Belichtungszeiten, besser kürzer als 1/125 Sekunde, zur Verfügung stehen.
Wie erreicht man die? Mit offener Blende - das ist kein Problem, doch meistens wird man mit f:4,0 arbeiten müssen, weil f:2,8 nur bei 25 mm zur Verfügung steht. Oder mit hohen ISO-Empfindlichkeiten, doch mehr als 1600 ISO sollte man hier nicht ausreizen. Auch die extremen digitalen Bildausschnitte ab 800 mm bis 1600 mm sind nur sinnvoll, wenn ISO 400 nicht überschritten wird. Denn High-ISO und elektronische Aufbereitung gleichzeitig vertragen sich natürlich nicht.
Der Traum wäre, eine solche Kamera mit durchgehen f:2,8 anzubieten, wie bei der FZ200, doch dann geht das nicht mehr mit dem großen Sensor und der war zur Qualitätssteigerung unbedingt notwendig.
Deshalb - mehr als die FZ1000 ist derzeit nicht denkbar.

Die PANASONIC FZ1000 ist Nichts für:

- Fotomenschen die sich selbst über RAW definieren, obwohl sich natürlich problemlos und schnell RAW-Dateien abspeichern lassen.

- sie ist nichts für ausgesprochene Porträt-Fotografen - da würde ich auf jeden Fall das Leica 1,2/42,5 an einer GH4 und Canon Eos 1Dx mit 1,2/85 mm L II als heutige Bestmarke setzen!

- Für Nachtschwärmer ist sie weniger geeignet, weil natürlich 20 MP auf 1" Sensor auch ab 1600 ISO nicht ohne Bildrauschen und Detailverluste geht

- Für Zoofotografie und Gitter - weil die nicht wirklich ausgeblendet werden können und der Frontdurchmesser oft zu groß ist um hindurch zu kommen

- für modische Menschen, die eine Kamera in eine Hosen- oder Hemd-Tasche quetschen wollen - die nehmen besser ihr Handy

- nichts für Menschen die denken 830g sei viel Gewicht für eine Kamera mit diesen Möglichkeiten

- für Menschen die nicht erkennen, dass ein ausgeprägter Handgriff rechts und eine gute Unterstützung unterm Objektiv, ein exzellenter Sucher und ein beweglicher Monitor immer zu besseren Fotos führen - ist die Kamera kaum interessant

Die Panasonic FZ1000 ist die beste Kamera für:

- Reisefotografen die spontan und unbeschwert sein wollen 
- die perfekte Ergänzung für Reisen und Safari, damit man auch mal spontan viel Brennweite hat

- Städtereisen
- Partys und Feste 
- Familienfotos jeder Art

- Sehr gut brauchbar für Nahaufnahmen von Blumen, Vögeln, Fröschen, Insekten etc
.
- am besten nutzbar für Hobby-Sportfotografie, für Hunde, Pferde und andere bewegte Motive

- Pressefotografie
Ich habe ja zu Zeiten einer Nikon F3, Pentax LX die Pressefotografie gelernt und heute laufen die Kollegen mit der Eos 1Dx oder 70D rum und schleppen sich an den 2,8/16-35 mm - 2,8/24-70 mm - 2,8/70-200 mm kaputt und wechseln da panisch herum um kein Motiv zu verpassen und dann sind sie total abhängig von guten Licht und im Telebereich sowieso beschränkt und langsamer - ganz ehrlich, wenn ich jetzt noch mit Pressearbeit mein Geld verdienen wollte, hätte ich an der einen Schulter die GH4 mit 4,0/7-14 mm und an der anderen die FZ1000 und wäre schneller und flexibler als alle anderen Kollegen - bei einer BQ die weit mehr bietet als ich brauche.

Klar kann ich ab und zu mit RAW-Schiebereglern noch etwas mehr heraus holen, und sicher, eine Panasonic LX7 oder Sony RX100 hat ihren Reiz in der Hosentasche - aber nur so lange man keine Macro-, und keine Tele-Motive mag.

Ich weiß nicht wie Sie was fotografieren, aber ohne Telemacro und Super-Tele gehe ich nie aus dem Haus - beides brauche ich immer! 
Und dann sind die ganzen kleinen Knipskisten total überfordert. Alles andere mache ich mit dem Smartphone.

Auf einer Tigersafari kann eine FZ1000 allenfalls ergänzen, aber sicher keine Hochleistungs-Vollformat ersetzen. Genauso ist mir klar, das eine solche Super-Zoom-Kamera nie akzeptabel sein wird für den Landschafts- und Architektur-Fotofreund und der Nachtschwärmer wird sich eine Olympus OM-D mit 1,8/17 mm oder 1,8/25 mm leisten oder eben eine Eos 6D mit 2,0/35 mm & 1,4/50 mm oder wegen mir auch eine Nikon D610 mit 50iger. 
Es hat alles seine Berechtigung!

Aber die FZ1000 ist für mich der beste Kompromiss seit vielen, vielen Jahren!

Panasonic FZ1000 für Filmer?

Die Abstriche muss der Videofilme machen. Auf den ersten Blick sieht 4K super aus, viel schärfer als Full HD. 
Doch der Zoom ist nicht so gleichmäßig nicht immer leise genug, der Bildstabi nicht so wirklich effektiv zum Filmen und vieles mehr stört zum perfekten Filmgenuß. Da ist eine GH4 für 1500€ eine ganz andere Kamera.
Die FZ1000 ist eher dafür gedacht mal kurz eine Bewegung fest zu halten und in toller BQ wiedergeben zu können.

Erreichbare Bildqualität bis 800 ISO: ****
Erreichbare Bildqualität über 800 ISO: ***
Sucher/Monitor: **** / *****
Schnelligkeit: *****
Objektiv – Zoom-Bereich: *****
Qualitätsanmutung: ***
Kreatives Potential: *****
Größe / Gewicht: ****
Preis – Leistung: ****

VIER volle STERNE - 1 Abzug, weil nichts was Menschen herstellen je perfekt sein wird!
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fast perfekt in diesem Segment, nur Audio ungenügend, 7. Februar 2015
Von 
G. Kiphard "gunter kiphard" (Euskirchen, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Panasonic Lumix DMC-FZ1000EG Superzoom Digitalkamera (20 Megapixel, 16-fach opt. Zoom, 1 MOS-Sensor, 7,5 cm (3 Zoll) LCD-Display, 4K/UHD-Aufnahme, optische Bildstabilisierung, WiFi, NFC) schwarz (Elektronik)
Ich hatte zunächst nur einen Stern gegeben, da die internen Geräusche der Kamera, die auf den Videos zu hören ist, einfach nicht akzeptabel ist. Das Geräusch ist so extrem, dass in dieser Konfiguration einfach keine passablen Aufnahmen möglich sind. Das Geräusch ist in etwa so, als würde man im Hintergrund eine kaputte Toilettenspülung hören, die dauernd läuft. Abhilfe, und dies würde ich wirklich empfehlen bringt ein externes Mikrophon, aber nur eines, das weit genug weg ist vom Gehäuse, z.B. dieses hier: http://www.amazon.de/EDUTIGE-ETM-006-Lavalier-Microphone-schwarz/dp/B003R1EH7Q/ref=sr_1_1?s=ce-de&ie=UTF8&qid=1423387293&sr=1-1&keywords=EDUTIGE+DUAL+MICROPHONE
Ich habe es noch nicht ausprobiert, werde dies aber tun. Ein normales externes Mikrophon nutz recht wenig, da die Teile derart empfindlich sind, das Innengeräsch so stark ist, dass das ext. Mikrophon ist trotzdem überträgt. Mit dem 1m langen et. Mikro ist man flexibel, braucht keine Batterieunterstützung und kann es bei zu viel Wind auch mal in die Westentasche stecken.
Für die schlechte Audioqualität 2 Sterne Abzug, das muss sein.
Jetzt zur Bildqualität. Ich hatte ja vorher die Sony RX10, mit der ich sehr zufrieden war. Da gab es diese Audioprobleme nicht, wenngleich ich im Outdoorbereich bei Wind auch stets ein ext. Mikrophon aufsetzen musste, da es sonst unbrauchbar war. Die Bildqualität war sehr gut - auch dank des 1 Zoll Chip, der auch bei der FZ1000 verbaut ist. Ich wollte wegen des 4k Modus zur FZ wechseln. Und man muss der Cam eingestehen, dass die Bildqualität sehr gut ist, berücksichtigen wir, dass wir uns im Consumerbereich befinden. Rauscharm, mit natürlichen aber kräftigen Farben weiß die Cam zu gefallen. Und der 4k-Modus, leider nur Pal 25fps, ist in jedem Fall besser, d.h. hochauflösender als die FHD Einstellung der Sony RX10. Also wer 4k mag, der sollte lieber zur FZ1000 greifen. Dazu muss man aber sagen, dass wirklich nur gute Aufnahmen mit einem Stativ gemacht werden können. DAs ist im 4k Modus der Gopro 4 Black genau so, schnelle Bewegungen werden mit Unschärfen bestraft. Auch in Sachen Zoom schlägt die FZ die RX10, der Zoom ist doppelt so groß und der Lichtabfall bis 4.0 noch verkraftbar. Man schaue sich da mal die Werte anderer Cams an, auch der GH4. Die Besitzer der GH4 werden jetzt aufschreien und auf die bessere Bildqualität verweisen. Mag sein, dennoch ist für mich das Objektiv der GH4 zu lichtschwach. Und dafür ist die Cam zu teuer, denn ich bin sicher, dass nächstes Jahr die Modelle mit 50/60p herauskommen, dann wird 4k erst richtig interessant. Im 4k Modus nimmt die FZ mit 100 Mb/sec auf, das schafft nicht mal das Consumerflagschiff von Sony, die Sony FDR-AX100E. Hier ein paar Fotos, die ich am 2. Tag gemacht habe, z.T. sind sie aus den Filmen exportiert: [...] Anmerkung: der Link wurde von Amazon ist gelöscht. Aber schauen Sie bei den Kommentaren nach, ganz am Ende, da ist der Link erhalten geblieben.
Die Fz hat sehr viele Einstellungsmöglichkeiten, ist ein wahres Technikmonster im positiven Sinne. Also wer in 4k aufnehmen will, bereit ist, sich ein externes Mikro zu kaufen und mit Staitv filmt, für den ist die Fz interessant. Höherwertige Lösungen müssen teuer bezahlt werden, da kosten Objektive locker so viel wie die gesamte FZ. Und die FZ kann auch Fotos schießen, und auch das macht sie für ihr Segment sehr gut.
Positiv
- sehr gute Bildqualität bei Videos (nutze vor allem 4k: sehr scharf, detailreich, farbgetreu). Bei 4k unbedingt Stativ nutzen, und wenn Schwenks, dann sehr sehr langsam
- sehr gute Fotoqualität. Die Fotos können auch gehobenen Ansprüchen gerecht werden. Wer noch mehr will, muss auch sehr viel mehr Geld ausgeben
- Objektiv: hier wackelt nichts (bei der Sony RX10 wackelte der Tubus. 2.8-4.0 Lichtstärke, dieser Wert ist durchaus ok (man vergleiche mal die lichtwerte des GH4 Objektivs). Natürlich werden Fotos und Filmaufnahmen mit zunehmenden Zoom blasser. Hier hilft Nachbearbeitung (Foto: Graduationskurve absenken; Video: Gammawert und Kontrast)
- Einstellubngsmöglichkeiten: hervorragend, unglaublich viel Potenzial, was der "Normalsterbliche" nicht alles nutzen wird.
- Display und Sucher: sehr gute Qualität. Kein Touchdisplay? Mir macht es nichts, komme sehr gut mit den vielen Einstellungen zurecht. Das Display der FZ empfinde ich bedienungsfreundlicher als das fragil wirkende der RX10
- Gehäuse: Man mäkelt "Plastikbolide". Na und, das stört mich überhaupt nicht, die Verarbeitung ist gut
Negativ
- Audio, internen Geräusche werden beim Filmen aufgezeichnet, absolutes "nogo". Im Außenbereich bei anderen Geräuschen fällt es nicht ganz so stark auf, aber bei Stille sdehr unangenehm hörbar. Abhilfe schafft nur externes Mikrofon mit Kabel, da auch ein ext. Mikro am Blitzschuh die Geräusche auffängt.
- keine Möglichkeit, Akku intern zu laden. Ist nicht so schlimm, wenn nicht hinzukäme, dass ich die Stativschnellplatte stets für Akkuwechsel zusätzlich abmachen muss.
- Nur 25p bei 4k, keine Umstellmöglichkeit auf NTSC 30fps, das hat Sony besser gelöst
Fazit: für etwas über 700 € bekommt man fast die "eierlegende Wolfmilchsau", in diesem Segment kann für diesen Preis keine Kamera der FZ das Wasser reichen. Auch nicht die RX10, zumindest wenn 4k eine Option ist.
Ausblick: Ich gehe davon aus, dass in 2016 die ersten Consumerkameras mit 50/60p herauskommen. Dann wird das Filmen in 4k erst richtig interessant. Aber dann können sich viele gleich einen neuen PC kaufen, zumindest eine neue Grafikkarte.
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101 von 108 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Diese Kamera löst meine DSLR EOS7D ab. Habe es NICHT BEREUT!, 7. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Panasonic Lumix DMC-FZ1000EG Superzoom Digitalkamera (20 Megapixel, 16-fach opt. Zoom, 1 MOS-Sensor, 7,5 cm (3 Zoll) LCD-Display, 4K/UHD-Aufnahme, optische Bildstabilisierung, WiFi, NFC) schwarz (Elektronik)
Ich fotografiere seit 35 Jahren mit SLR-Kameras, seit 2003 mit DSLR (EOS 300D, 450D, 50D, 7D).
"Die beste Kamera ist die, die man immer dabei hat". Das war meine letzte DSLR, die 7D nicht mehr.
Mit dem Canon L-Objektiv 4/100-400 habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht, ist halt recht schwer, machte aber 90% aller Aufnahmen damit. Besitze (noch) fünf Objektive, benutzte aber außer dem schweren 100-400 sonst nur noch das Tamron 18-270 als Universalobjektiv (mit deutlichen qualitativen Abstrichen natürlich).

Die FZ1000 stellt das alles auf den Kopf!!!

Klar ist ein L 4/100-400 immer noch ein Stück besser, aber dieses Stück ist nicht so groß. Lediglich das Bokeh der FZ1000 ist deutlich unterlegen. Vergleiche der FZ 1000 mit einer FZ72 (60-fach Zoom) und einer Canon SX260HS zeigen sehr große Unterschiede. Die Bildqualität der FZ1000 mit 16-fach Zoom erreicht meiner Meinung nach bis ISO 1600 locker das Niveau der EOS7D mit dem Tamron 18-270!'

Die große Mehrheit der DSLR-Nutzer haben Kit-Objektive drauf oder irgendeine "Immerdrauf"-Linse wie das 18-270 oder jetzt ganz neu 16-300. Mit der Bildqualität dieser Kombis hält die FZ1000 locker mit. Bei meinem 18-270 hatte ich immer Unschärfen und recht heftige chromatische Aberationen. Bei meiner FZ1000 erkenne ich keine Chromatischen.

Wenn ich eine günstige DSLR mit einem "Immerdrauf" kaufe, liegt die Panasonic FZ1000 eher günstiger, kann aber viel mehr!
Das Gewicht dürfte dann etwa dasselbe sein.

Wie in anderen Beiträgen bereits beschrieben:
- der Autofokus ist sehr schnell, hatte noch keine DSLR, die da dran riechen kann,
- genauso die Serienbildgeschwindigkeit inkl. Verarbeitung, auch bei RAWs ist sagenhaft schnell, nicht nur im Prospekt,
- 4k-Videos sind atemberaubend (wenn auch mit leicht eingeschränkter Brennweite 37mm-...),
- der lektronische Sucher ist der erste, der mich überzeugt. Deswegen habe ich mich langen an DSLRs geklammert, weil ich einen Sucher möchte. Mein Sucher an der FZ72 ist brauchbar, aber um Welten schlechter.
- die Einstellmöglichkeiten sind extrem umfangreich, auch viele Funktionstasten frei belegbar
- mit der kostenlosen ImageApp (IOS und Android) ist echtes tethered-shooting per WLAN möglich. Sehr viele Einstellungen können vom z.B. iPad aus gemacht werden, auch der motorische Zoom, auch manuelles Fokussieren mit Lupe. Genial!
- Bedienung und Haptik liegen mir weitaus besser als meine EOS7D
- Monitor klapp- und schwenkbar
- Augensensor im Sucherbetrieb
- AF sucht vorrangig Augen im Motiv zum Fokussieren
- per Remotebuchse fernsteuerbar (ich mache mit einem Gigapan Epic 100 Gigapixel-Panoramen)
- in puncto kreatives Fotografieren hat die FZ1000 mehr drauf als die meisten DSLRs
- ich finde die Bildqualität bis ISO1600 hervorragend und sogar sehr rauscharm. Die Schärfe ist bei allen Brennweiten ausgezeichnet und fällt mE im Telebereich nicht merklich ab (wie das sonst bei vielen Supoerzooms der Fall ist)

Einziger Kritikpunkt:
- Es wird ein Objektivdeckel mitgeliefert mit Öse, aber das Schnürchen zum Sichern an der Kamera fehlt und ich konnte auch keines im Web finden (außer diese Anklebdinger, die nix taugen). Es braucht eben ein etwas längeres Schnürchen wegen des Tele und der Sonnenblende. Hab' mir dann selbst eines gebastelt aus ganz dünner Gleitschirmleine... .
- dass das Kameragehäuse aus Plastik ist stört mich nicht.
- die SD-Karte ist nur von unten entnehmbar (jedes Mal vom Stativ lösen...), aber damit kann man auch leben

Diese Kamera ist eine echte DSLR-Alternative für jene, die nicht mehrmals täglich ihre Objektive wechseln und sich ohnehin keine sehr teuren Objektive leisten können oder wollen wie z.B. die Canon L-Serie.
Ein Lob an Panasonic. Die FZ1000 ist eine echte Bild-Qualitätsoffensive in einer Bridgekamera.
Für z.B. Pressefotografen oder ambitionierte Einsteiger das ideale Gerät und unschlagbar für jeden, der nicht so viel Ausrüstung rumschleppen will, von einer Kamera aber deutlich mehr verlangt als eine Knipse.
Ich würde sie sofort wieder kaufen.
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besondere Empfehlung - wenn Größe und Gewicht nicht stören, 12. März 2015
Rezension bezieht sich auf: Panasonic Lumix DMC-FZ1000EG Superzoom Digitalkamera (20 Megapixel, 16-fach opt. Zoom, 1 MOS-Sensor, 7,5 cm (3 Zoll) LCD-Display, 4K/UHD-Aufnahme, optische Bildstabilisierung, WiFi, NFC) schwarz (Elektronik)
Seit 2005 meine siebte und eindeutig beste Digitalkamera (Nikon Coolpix 995, Panasonic FZ50, Canon S5 IS, Panasonic FZ100, Canon EOS 600D, Fujifilm HS20). Die erste Kamera bei der ich draußen bei der Arbeit und daheim am Computer regelmäßig begeistert bin - was allerdings vorrangig für das Fotografieren gilt, beim Filmen ist da das Problem mit dem seltsamen Dauergeräusch.
Die Canon EOS will ich als Spiegelreflex- und Systemkamera mal außen vor lassen, aber innerhalb meiner Kompaktkameras ist die FZ1000 ein wirklicher Schritt nach vorn. In Hinblick auf die hier folgend auch genannten Schwächen ein noch nicht wirklich ausgereiftes Produkt, aber spürbarer Schritt dahin.

Einige der hier bei den Amazon-Kundenrezensionen und anderswo im Internet schon oft erwähnten Stärken:

++ Tolle Bildqualität - sowohl beim Fotografieren als auch Filmen.
++ Option für 4K-Videos.
++ Superschneller und sicherer Autofokus. Weit entfernt von dem, was ich bisher bei Superzoomkameras erlebt habe.
++ HDR-Programm. Sowohl Himmel einschließlich Wolken als auch Landschaft und Vordergrund sind gut erkennbar, in natürlichen Farben und es gibt keine Überstrahlungen. Bei dieser Kamera zum ersten Mal kennengelernt, bin begeistert. Man muss allerdings beim Auslösen die Kamera sehr ruhig halten oder ein Stativ verwenden.
+ Drehbarer Monitor. Bewegliche Monitore sind für mich quasi ein Muss, was man auch an meiner Kamera-Palette sehen kann. Bodennahe und Über-Kopf-Aufnahmen sind ganz erheblich einfacher, das Fotografieren und Filmen von Menschen ist viel diskreter und man kann kleinere Stative verwenden beziehungsweise muss die wackelige Mittelsäule nicht ausfahren.
+ "Focus Peaking", das bedeutet, dass beim manuellen Fokussieren die scharfen Bereiche mit einem "bläulichen Glitzern" markiert werden können.
+ Leica-Objektiv 2,8-4,0/25-400 mm KB. Ein ausreichender Superzoombereich, lichtstark, optisch offenbar sehr gut. Mit iZoom-Einstellung kann man bei anscheinend weiterhin guter Bildqualität auf 800 mm KB erhöhen. Es gibt auch noch zusätzlich einen Digitalzoom der bis 1600 mm KB hoch geht. Die Bilder und Videos waren aber bisher alle inakzeptabel. Zusätzlich zur geringen Auflösung ist offenbar auch der Stabilisator mit dieser 32fachen Vergrößerung überfordert. Wenn man zum Beispiel in einiger Entfernung das Monster von Loch Ness sieht, kann man das benutzen, ansonsten jedoch unbrauchbar.
Einige beklagen den, je nach Einstellung, deutlich geminderten Weitwinkelbereich im Videobetrieb. Im wohl extremsten Fall bei 4K-Video mit 16:9-Format liegt dieser dann nur noch 37 mm KB. Aber selbst das ist beim Filmen vollkommen ausreichend. Schauen Sie einmal bewusst Fernsehen! Gleichgültig ob Dokumentation, Fernseh- oder Kinofilm, Sie werden kaum jemals eine Weitwinkelaufnahme sehen. Das Filmen mit Weitwinkel ist ein typischer Fehler von Amateuren, genauso häufig aber nicht ganz so scheußlich wie zum Beispiel die Zoomfahrten, die viel zu langen Sequenzen, die viel zu weiten Schwenks oder das zeitgleiche Kommentieren.
+ Sehr gute Bildqualität beider Monitore, also auch im Sucher.
+ Kamerawasserwaage. Inzwischen wohl verbreitet, fehlte aber zum Bespiel noch bei meiner Panasonic FZ100 und auch deren Folgemodell FZ200.
+ Keine wahrnehmbaren Auslöseverzögerungen, aber das ist wohl seit einiger Zeit ebenfalls bei besseren Kompaktkameras die Regel.
+ Wirklich effizienter Stabilisator. Habe einen singenden Vogel freihändig bei 416 mm KB - 1/125 sec. - Bl. 4,0 - ISO 400 fotografiert. Sogar in der 1:1 Ansicht von einer erstaunlich brauchbaren Bildqualität.
(Der Stabilisator der, oft hoch gelobten, Panasonic FZ50 war übrigens ein Witz, und nur einer von vielen Schwachpunkten. In meiner Kamerapalette war sie der einzige echte Fehlkauf. Bemerkenswerter Weise der selbe Hersteller und wahrscheinlich die selben Ingenieure wie bei der FZ1000!)
+ Blitzschuh, natürlich mit TTL-Messung.
+ Filtergewinde (62 mm). Habe immer einen UV-Filter als Linsenschutz aufgesetzt und benutze oft Nahvorsätze von Raynox. Über ein Adapterring 62mm-55mm kann man auch den Panasonic-Televorsatz DMW-LT55 (1,7x) anschließen. Trotz seines hohen Preises habe ich aber noch keine positiven Erfahrungen. Jedoch gut möglich, dass der Stabilisator als auch mein Amateur-Stativ mit dieser Kombination überfordert waren.
+ Fünf selbst programmierbare Fn-Tasten. Meine derzeitige Belegung:
Fn1 - HDR
Fn2 - Zebra-Muster-Markierung sehr heller Bereiche.
Fn3 - LVF/MON - Wahl zwischen Monitor und Sucher und automatischer Umschaltung
Fn4 - Bewegung des AF-Feldes
Fn5 - Blitzkorrektur
Die Belegungen von Fn2 ist ziemlich unwichtig, welche Bereiche "überhell" sind kann man mit ein wenig Erfahrung selber erahnen, da braucht man kein Zebramuster. Oft genug hat man dann ohnehin wenig oder gar keine Möglichkeiten gegen zu steuern.
+ Zwar hoher, aber mir ganz angemessen erscheinender Preis. Die Leica-Version "V-Lux" kostet stolze 1100 €.

Details die mir gut gefallen, aber kaum oder nirgendwo im Internet erwähnt werden:

[++ Die Super-Makrofunktion ist nicht, wie üblich, auf die stärkste Weitwinkeleinstellung beschränkt, sondern lässt sich auf 75 mm KB hochzoomen! --- Dieser Punkt entfällt leider, denn später gab es die große Ernüchterung. Die mit den besagten 75-mm-KB-Supermakro gemachten Insektenfotos hatten eine sehr bescheidende Auflösung. Nach einiger Suche dann die Ursache gefunden. Das ist lediglich ein Digitalzoom, also ein automatische Ausschnittsvergrößerung. Eine schon etwas ältere Frage: Sind Digitalzooms Blödsinn und Augenwischerei? Gegenwärtig würde ich das bezüglich des Fotografieren bejahen. Allerdings haben Digitalzooms zumindest den Vorteil, dass man den AF-Punkt genauer visieren kann. --- ]
++ Die Belichtungsreihenfunktion lässt sich am Drehrad oben links arretieren. Zum Beispiel bei meiner Fujifilm HS20 musste man sie nach jedem Einschalten der Kamera erneut einstellen. Mache inzwischen fast alle Fotos mit dieser Einstellung, außer HDR-Aufnahmen bei denen diese Option nicht besteht. Das spätere Löschen der falsch belichteten Aufnahmen am Computer oder auch schon, bei sehr offensichtlichen Fällen, an der Kamera, nimmt bei etwas Übung nur noch wenig Zeit in Anspruch. Eine Nachbearbeitung eines einzelnen falsch belichteten Fotos würde deutlich länger dauern und ist bei JPEG-Aufnahmen auch nur begrenzt möglich.
Seit ich pauschal diese Funktion benutze, habe ich kein einziges Motiv durch Fehlbelichtung "verloren". Einer der drei Bilder ist immer korrekt. Wobei ich allerdings betonen muss, dass ich schon seit Jahren mit der Belichtungskorrektur-Funktion arbeite und entsprechend damit Erfahrungen hab. Viele der Dreierreihen sind also bereits im manuell korrigierten Bereich gemacht worden.
Nach meinen Schätzungen ist bisher in 70 bis 80 % der Fälle die mittlere Aufnahme die richtige, in 20 bis 30 % die unterbelichtete und nur in ganz wenigen Ausnahmefällen einmal die überbelichtete.
+ Option eines sehr kleinen Autofokusfeldes, nützlich bei Makroaufnahmen mit ihrer geringen Tiefenschärfe. Bei Kleintieren muss man auf die Augen, bei Blüten auf die Staubblätter halten. Dachte anfangs ich könnte diese Einstellung permanent benutzen. Das Feld ist jedoch derartig klein, dass sich darin, wenn man nicht bewusst darauf achtet, sehr oft keine fokussierbaren Kanten und Strukturen befinden.

Schwachpunkte die öfters erwähnt werden und die ich bestätigen kann:

-- Eingeschaltet macht die Kamera ununterbrochen ein SCHLEIFENDES, RATTERNDES GERÄUSCH. Beim Filmen in ruhiger Umgebung hört man es auf der Aufzeichnung und wirkt wie ein in der Entfernung recht langsam vorbei fahrender Zug. Dieses Geräusch soll vom Stabilisator kommen, es nutzt aber nichts diesen auszuschalten. Während ich, bei meinem mittleren Alter, das Schleifen auch noch höre wenn die Kamera zwei Meter entfernt ist, können manche ältere Menschen es nicht einmal wahrnehmen wenn sie das Gerät ans Ohr halten. Deswegen gibt es wohl im Internet einige widersprüchliche Angaben zu dieser Sache.
Bei konstanten Hintergrundgeräuschen wie Gesprächen, Autoverkehr und Musik ist das alles kein Problem, bei Naturaufnahmen allerdings sehr wohl. Es ist für mich zunehmend das große Manko dieser Kamera. Die Verwendung eines Richtmikrophons brachte in dieser Hinsicht leider wenig bis gar nichts. Demnächst werde ich es mit einem langen Kabel versuchen.
- Das Stativgewinde ist so dicht neben dem Deckel des Akku-Speicherkarten-Fachs, dass dieser durch fast jede Stativ-Schnellkupplung blockiert wird. Besonders lästig beim Akkuwechsel unterwegs. Habe jedoch, eher zufällig, zu einem Stativ gewechselt dessen Schnellkupplung keine Schraube mit Münzschlitz sondern eine mit Drehbügel hat. Das ist nun eine spürbare Erleichterung.
- Genauso groß und schwer wie eine digitale Spiegelreflexkamera mit Zoomobjektiv. Während ich mich aber vor zwei Jahren immer wieder über das Gewicht und die Größe meiner Canon EOS 600D ärgerte, bin ich diesmal erheblich kulanter. Bei der EOS kamen halt noch eine ganze Reihe von Nachteilen hinzu, unter anderem: Nervtötendes Objektivwechseln, Spiegelschlag, massive Einschränkungen beim Videobetrieb, im Live-View-Modus lächerlich langsamer Autofokus, erstaunlich mittelmäßige Bildqualität (vermutlich auch Schuld der billigen Canon-Kitobjektive) und bei Nahaufnahmen oft zu geringe Tiefenschärfe.
- Ein von Panasonic vielleicht vorsätzlicher Ausstattungsmangel ist der fehlende Kopfhöreranschluss. Da ich mich aber noch ins Filmen einarbeite kann ich die Wichtigkeit dieses Details noch nicht beurteilen.

Geringfügige Schwächen:

- Wie bei Kameraherstellern üblich, sind die originalen Ersatzakkus sehr teuer. Zur Zeit benutze ich zwei Li-ion-Akkus von Patona (950 mAh, 6,8 Wh, 7,2 V). Die geringere Kapazität störte mich bisher nicht, es kann allerdings sein, dass auch ihre Lebensdauer deutlich geringer ist.
- Aus welchen Gründen muss man den Stabilisator abstellen? Es gibt sicher welche, aber es erscheint mir dennoch unsinnig dafür extra einen eigenen Schalter am Objektiv einzurichten. Vor allem wenn der auch noch so groß ist und vor allem so deutlich herausragt, dass man ihn auch mal unabsichtlich ausschaltet.
- Benutze fast nur die AF-Modi "Einfeld" und "Punkt". Relativ nützlich erscheint mir aber auch die Funktion "Multi-Individuell" bei der die Fokusfelder auf einer horizontalen Linie liegen. Entsprechend der ästhetischen Regeln muss diese Schärfe-Linie aber nicht, wie vorgegeben, in der Bildmitte sondern an der Kante des unteren Bilddrittel liegen. Dieses lässt sich einstellen, wird jedoch erstaunlicher Weise nach dem Ausschalten der Kamera gelöscht. Beim Einschalten liegt die Linie wieder in der Mitte.

Fazit: Für meine Ansprüche, in erster Linie einiger Maßen hochwertige Naturfotografie und -film ohne großen Aufwand und ohne großes Gepäck, ziemlich sicher die derzeit beste Kamera der Welt. In den nächsten Jahren, vielleicht auch schon Monaten, kann sich das ändern. Wenn zum Beispiel ein genauso ausgestattetes kleineres, leichteres Gerät ganz ohne Betriebsgeräusche herauskommt.
Eine echte Konkurrenz wäre auch schon jetzt die Panasonic GH4, die ebenfalls 4K-Video besitzt. Sie kostet aber auch schon ohne Objektive ganz erheblich mehr und vor allem ist das einzige stabilisierte Autofokus-Superzoom das Panasonic 3,5-5,6/14-140 mm OIS (28-280 mm KB). 280 mm KB sind als maximale Teleeinstellung zu wenig und die Naheinstellgrenze liegt bei 30 statt 3 Zentimetern. Mehr oder weniger notwendig wäre dann also ein Makro (Panasonic-Leica 2,8/45 OIS, 700 €, 230 g) und ein Telezoom (Panasonic 4,0-5,6/100-300 OIS, 530 €, 520 g). Man wäre dann schon über 2500 € und hätte wieder das lästige Objektivgewechsel, bei dem auch noch Staub, Schmutz und Wasser in das Innere der sauteuren Geräte gelangen kann.
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37 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen FZ1000 - Die Eierlegende Wollmilchsau, 21. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Panasonic Lumix DMC-FZ1000EG Superzoom Digitalkamera (20 Megapixel, 16-fach opt. Zoom, 1 MOS-Sensor, 7,5 cm (3 Zoll) LCD-Display, 4K/UHD-Aufnahme, optische Bildstabilisierung, WiFi, NFC) schwarz (Elektronik)
Habe die Kamera seit knapp 2 Wochen. Das beste Gesamtpaket, dass ich je hatte. Ich will keine Romane schreiben, deshalb alles in kurzen Sätzen. Ich habe die Kamera mit meiner Olympus E-M5 verglichen. Die meisten Vergleiche waren in JPG.
+ Auflösung ist merkbar höher (bei niedrigen ISOs 100-400/800)
+ Weißabgleich bei Glühlampe oder Sparlampe ist wesentlich besser als bei der EM-5. Mit manuellem Weissabgleich ist dieser Punkt natürlich überflüssig.
+- Rauschen zur EM-5 liegt ca. 0,5 Blenden hinter der EM-5 (z.B ISO 1600 der FZ1000 entspricht etwa ISO 2000-2500 bei der EM-5). Für den kleineren Chip echt super. Vor allem super, da die FZ1000 ein lichtstarkes Objektiv von 2.8-4.0 hat.
+ Fokus und Seriengeschwindigkeit ist unglaublich gut. Momentan nahezu unschlagbar.
+ Bedienung durch 5 konfigurierbare Tasten und 2 Kompletteinstellungen (C1/C2-Tasten) hervorragend. Viel mehr Möglichkeiten als bei der EM-5.
+ Sucher und Bildschirm sind super. Ungefähr vergleichber mit der EM-5
+ Dynamik super. Dunkle Bereiche können besser aufgehelllt werden als bei der EM-5, bei den hellen Bereichen ist die EM-5. Insgesamt ähnlich.
+ Mit RAW kann bei der FZ1000 sowohl in den dunklen als auch in den hellen Bereich noch richtig viel extra erreicht werden (jeweils ca. 1,5 Blenden).
+ Funktionsumfang der FZ1000 ist genial (z.B Slow Motion 100 Bilder/s langsam abgespielt, 4k Video mit 8MB Bilder, Zeitraffer,... )
+ Blitzkompatibilität mit Olympus-Blitz FL-300 funktioniert bei mir problemlos.
+ Liegt wirklich toll in der Hand. Besser als EM-5 mit Olympus-Griff
+ Akku hält sehr lange. Vergleichber mit E-M5 oder sogar besser.

Vergleich mit EM-5 Objektiven:
+ Bei 25-28mm ist meine FZ1000 utrascharf. Im Randbereich wesentlich besser als das Olympus 12-50(24-100)mm und sogar besser als das Panasonic 14(28)mm (2.5).
+ Bei 40mm immer noch besser als das Olympus 12-50(24-100), kommt aber nicht an das Panasonic 20(40)mm ran. Mein FZ1000 Objektiv hat an der rechten Seite im Bereich 40-75mm eine minimal Unschärfe, aber trotzdem im Bereich der Olympus 12-50(24-100) bzw besser.
+ Im Super-Tele-Bereich unglaublich scharf: 400mm sind besser als das Panasonic 45-175mm bei 175(350mm, und meines ist wirklich scharf).
+ Vergleich mit Olympus 75-300mm: Olympus ist bei 250-300mm minimal schärfer. Aber: Olympus Objektiv benötigt mindestens 1/350s besser 1/500 zum ruhighalten. FZ1000 benötigt ca.1/80s-1/125s. Wobei 1/125s normal automatisch von der Kamera genommen wird und für scharfe Bilder bei 400mm(800mm I-Zoom) vollkommen ausreichend ist. Hatte sogar scharfe Bilder mit 1/8 und 1/4s mit Auflehnen. Das ist wirklich unglaublich.
Negatives gibt es nur sehr Weniges:
- Das Kunststoff/Plastikgehäuse ist zwar gut verarbeitet, aber bei dieser Eierlegenden Wollmichsau wirkt es leider sehr “billig”.
- Objektiv fährt beim Betrachten von Bilder nach 15s mit lauten Geräusch ein. Das nervt wirklich. Ich betrachte die Bilder meistens sofort und es nervt, dass dabei sofort nach 15s das Objektiv komplett einfährt. Hoffe, dass dies bei der nächsten Firmware z.B auf z.B 1min geändert wird oder man es manuell ändern kann.
+- Ein/Aus-Schalter ist am Drehrad zum Einschalten perfekt, aber beim Ausschalten nicht ganz optimal zu bedienen.
- Kontrast der JPG-Bilder im Vergleich zu EM-5 Bilder wirken etwa flach. Die EM-5 hat eine sehr gute JPG-Engine. Die FZ1000 ist dabei etwas flau (aber OK), aber wenn man noch mehr herausholen möchte, sollte man zusätzlich RAW einschalten und bei Bedarf nutzen.
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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kann eine Bridgecamera mehr leisten als...?, 16. März 2015
Rezension bezieht sich auf: Panasonic Lumix DMC-FZ1000EG Superzoom Digitalkamera (20 Megapixel, 16-fach opt. Zoom, 1 MOS-Sensor, 7,5 cm (3 Zoll) LCD-Display, 4K/UHD-Aufnahme, optische Bildstabilisierung, WiFi, NFC) schwarz (Elektronik)
Panasonic Lumix FZ 1000

Die FZ1000 war für mich als Test gedacht, evtl. zum Übergang bis etwas „vernünftiges“ auf dem Markt kommt.
Ich fotografiere seit ca. 40 Jahren und schon lange Digital, von der Canon 300D (wer kennt sie noch?), 20D, 30D, 40D, 450D, 5D, 7D, Nikon D300, D90, D700, Sony A77, Nex7/6 plus diversem Zubehör an Objektiven etc..

Mit den Jahren verringerte sich meine Motivation, das ganze Zeug mit mir herumzuschleppen zunehmend, die Ausrüstung blieb immer öfter zu Hause. Erst die NEXen von Sony konnten diesen Umstand ändern. Leider sind auch diese, mit entsprechenden Objektiven, nicht mehr wirklich kompakt und entsprechende Teleobjektive machen das Kamerahandling mit der der NEX auch nicht wirklich gut.
Deshalb hatte ich bereits die Sony RX10 im Visier, die lag mir nicht gut in der Hand und war für meine Bedürfnisse am Teleende zu kurz.
Die Panasonic FZ1000 wurde mir von einem Bekannten empfohlen und ich hab mir die Kamera zum Testen gekauft, ohne große Erwartungen.

Zwei Dinge sind mir sofort aufgefallen, die Kamera ist intuitiv zu bedienen und die Haptik ist verbesserungswürdig, nicht schlecht aber auch nicht sonderlich gut.

Gehäuse/Menü/Sucher

Kompakt ist diese Bridge nun wahrlich nicht mehr, mit dem möglichen Zoombereich von 25-400mm geht das aber noch in Ordnung.
Die Tastenanordnung ist sinnvoll, 5 frei belegbare Tasten, zwei Drehräder, das lässt kaum Wünsche offen.
Das Wählrad hinten hat eine Umschalt/Auswahl-Funktion, wenn es gedrückt wir, wird eine andere Funktion aufgerufen oder bestätigt, das finde ich gut gelöst.
Das ist meine erste Panasonic und ich muss sagen, das passt. Die Menüstruktur ist logisch, selten so wenig suchen müssen im Menü.
Die Kamera lässt sich, wenn vorkonfiguriert, auch sehr gut mit nur einer Hand bedienen.

Der Sucher ist sicher ein Highlight der FZ1000, klar, schnell, hell und groß – so groß dass man ihn kaum gesamt überblicken kann. Leider mit leichten Verzerrungen an den Rändern, hier scheint Panasonic etwas an der Vorsatzlinse gespart zu haben. Trotzdem nutze ich den Sucher nun wieder überwiegend, das hatte ich mir an der NEX weitgehend abgewöhnt. Das Display ist gut, vor allem ausreichend hell – reicht auch für draußen in der Sonne.

Bildqualität

Nach den ersten Tests, mit wenig Licht und Freihand, die erste Überraschung. Der kleine 1“ Sensor, dem ich wenig zugetraut hatte, erzeugt weniger Bildrauschen als befürchtet. Noch mehr beeindruckt die Abbildungsleistung des Leica Objektivs, bereits bei Offenblende über den gesamten Bereich.
Es liefert bbei 400mm f4 scharfe Bilder und kann so ohne Einschränkung (Abblenden) genutzt werden, das war die nächste Überraschung. Teleobjetive verlieren am hinteren Ende eigentlich immer und müssen oft mind. ein zwei Stufen abgeblendet werden. Dazu kommt der überaus wirksame 5-Achsen Stabilisator der Panasonic.

Da kommt man schon ins Grübeln, beim Anschaffungspreis von Wechseloptiken die in dieser Liga spielen.

AVL-Fotografen mit Portrait Ambitionen, werden sicher mit einer DSLR/Systemkamera und entsprechend lichtstarken FB besser bedient sein.
Insgesamt und das ist für mich schon überraschend, steht die FZ1000 vielen Body/Linsenkombinationen, vor allem Superzooms, in nichts nach, bzw. übertrifft diese deutlich.
Die JPG-Engine von Panasonic erzeugt OOC gute bis sehr gute, dynamische Bilder. RAW erhöht auch hier die Möglichkeiten, noch etwas mehr herauszuholen in kritischen Bereichen (Lichter/Schatten).

Bedienung/Geschwindigkeit

AF und allgemeines Handling
Wenn das alte Sprichwort, „Geschwindigkeit ist keine Hexerei“ auf eine Kamera zutrifft, dann sicher auf die FZ1000. Unter einer Sekunde Schussbereit wenn ausgeschaltet. AF-S Scharfstellung über den gesamten Zoombereich (25-400mm), praktisch verzögerungsfrei. Anfangs dachte ich häufig es wäre noch nicht scharfgestellt.
Insgesamt reagiert die Kamera auf jeden Tastendruck ohne Verzögerung. Das Menü läuft flüssig, wenn ich da an Sony denke. Die Verarbeitungsgeschwindigkeit- z.B. aus 150 Einzelbildern (volle Auflösung) (Timelaps) ein 4K Video erstellen, dauert keine Minute.
12 Bilder/Sek. sind auch nicht zu verachten. Kurz und gut, die Geschwindigkeit ist schon nahe an Perfekt.

Zählt man die Möglichkeiten im Videobereich, 4K, Timelaps, Superzeitlupe 120 Bilder/Sek. etc. dazu, kommt schon ein bisschen der Verdacht auf, das Panasonic mit der FZ1000 eine Marke setzen wollte, deutlich über ihre Preisklasse hinaus.
Wenn nicht, auch gut, dann ist jedenfalls eine Kamera auf dem Markt, die in vielen Bereichen wildert.
Man merkt es meiner Einschätzung sicher an, diese Kamera begeistert mich und das ist nicht so leicht.

Die Kontrapunkte sind schnell aufgezählt

- Akkulaufzeit- erbärmlich, hier geht die Tendenz mindestens zum Drittakku
- SD-Kartenfach im Akkufach unten!!??
- Stativgewinde außerhalb der Objektivachse (Schnellwechselplatten verdecken (Akku-Speicherkartenfach)
- Zoomgeschwindigkeit ist schwer zu dosieren (evtl. Übungssache)
- leider kein manueller Zoom (techn. bedingt)

Pro
- eigentlich alles

Fazit

Eine derart komplette Kamera ist mir bis dato noch nicht untergekommen, sie kann fast alles und meistens auch noch richtig gut, eine seltene Kombination. Bis ISO 1600 muss sie sich hinter keiner Kamera verstecken, wer mehr braucht muss schon ins VF wechseln, APS-C hat kaum Vorteile und wenn, muss schon richtig teures Glas davor.
Die Standardvariante – Kamerabody XY plus Kitobjektiv und Billigzoom, schlägt die FZ1000 um Längen.
Der 1“ 20MP Sensor (vermutl. Sony) ist wohl „State of the Art im Moment“.
Mit 830gr ist die FZ1000 kein Leichtgewicht – wenn ich dann aber an das Gewicht der z.B 7D mit Canon 100-400 plus Normalobjektiv denke, bzw. das anderer Hersteller, sind 830gr fast wieder federleicht.
Ultraweitwinkel und Superfreistellung gehen der Panasonic ab, alles andere macht sie bravourös.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toller Allrounder...., 15. April 2015
Von 
Ulrich Drews (Nordhorn) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Panasonic Lumix DMC-FZ1000EG Superzoom Digitalkamera (20 Megapixel, 16-fach opt. Zoom, 1 MOS-Sensor, 7,5 cm (3 Zoll) LCD-Display, 4K/UHD-Aufnahme, optische Bildstabilisierung, WiFi, NFC) schwarz (Elektronik)
Da Amazon zur Zeit zu dem attraktiven Preis die FZ1000 nicht liefern kann (schade) u. ich die Cam jetzt benötige (kurz bevorstehende Urlaubsreise), habe ich mir diese zum gleichen Preis bei einem anderen Anbieter besorgt.
Ich fotografiere schon seit mehreren Jahren mit diversen Spiegelreflex-Kameras von C... und N.... Jedoch neige ich dazu, nicht mehr alles mitschleppen zu wollen und suchte aus diesem Grunde eine gute Alternative. Das ist die FZ1000. Die Bildquali stimmt. Große Qualitätsunterschiede zur Bildquali einer DSLR kann ich nicht erkennen, will dies aber für spezielle Bereiche nicht ausschließen. Die Ausstattung der FZ1000 übertrifft jede DSLR und alles, damit meine ich u.A. den Focus u. die interne Bildverarbeitung nach Serienbildaufnahmen (rattert wie ein Maschinengewehr solange man auf den Auslöser drückt), geht rattenschnell. Man kommt aus dem Staunen nicht heraus. Hinzu überraschen mich die Bildergebnisse immer wieder sehr angenehm. Das ist meine Cam für die nächste Safari in Afrika!!! Die eingebauten 400mm Tele reichen mir völlig. Selbst der nutzbare, digitale Zoom mit 800mm Brennweite liefert Ergebnisse, mit denen man sehr zufrieden sein kann. Nun überlege ich, ob ich meine Spiegelreflex mit diversen Objektiven abschaffe, weil ich diese immer weniger benutze. Die FZ1000 ist eine der modernsten Bridge, die, so vermute ich, noch so einige DSLR'ler ins Wanken bringen wird. Nach ca. einem Jahr auf dem Markt ist auch der Preis attraktiver geworden. Sie ist aus meiner Sicht jeden Euro wert ! Ich kann diese Cam absolut empfehlen! Kurz noch etwas zum vielfach angesprochenen "störenden Betriebsgeräusch". Ja, es ist ein Geräusch vorhanden, welches bei Totenstille leise wahrnehmbar ist, aber auch nur dann. Mich stört es überhaupt nicht. Positiv empfinde ich auch das Feeling der Kamera.
Wie gewohnt, habe ich das Gefühl, eine Spiegelreflex in der Hand zu haben (nur eben weniger Gewicht). Meistens mache ich ebenfalls wie gewohnt, Aufnahmen durch den Sucher hindurch. Den Sucher empfinde ich wunderbar. Es ist alles klar zu erkennen. Also für mich die Handhabung gewohnt wie früher.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für mich absolut TOP !, 11. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Panasonic Lumix DMC-FZ1000EG Superzoom Digitalkamera (20 Megapixel, 16-fach opt. Zoom, 1 MOS-Sensor, 7,5 cm (3 Zoll) LCD-Display, 4K/UHD-Aufnahme, optische Bildstabilisierung, WiFi, NFC) schwarz (Elektronik)
Nach soviel gemischter Kritik positiv wie negativ, möchte ich meine persönliche Meinung auch abgeben. Für mich ist die FZ 1000 das Beste was mir passieren konnte. Zur Videofunktion nur zwei Punkte: Ich hatte bis heute bestimmt zehn verschiedene Kompaktkameras, Bridgemodelle sowie Minimegazoommodelle. Aber Geräusche hat bisher jede gemacht, die Eine mehr, die Andere weniger. Natürlich hat man mit der FZ 1000 ein hochpreisiges Modell und dementsprechend gehobene Ansprüche. Für mich spielt das keine Rolle weil ich die Kamera zu 90% zum fotografieren nutze.
Was die Bildqualität angeht hatte ich bis heute nichts besseres in der Hand. Sowohl im Automatikbetrieb wie auch unter manueller Einstellungen einfach gute, klare, rauscharme Bilder. Ich verwende überwiegend den P - Modus ,für Landschaft kombiniere ich mit Blende oder Sceneprogramm Landschaft. Auch Aufnahmen mit starkem Kontrast z.B. viel Schattenanteil und hohem Lichtanteil auf der anderen Seite sind mit HDR, Reihenaufnahmen oder der Einstellungsoption Dynamik (Schatten/ Lichtanteil) sehr gut regelbar. In den meisten Fällen liegt das Problem ja hinter der Kamera, das man sich zuwenig mit der Kamera beschäftigt und auseinandersetzt. Dazu kann ich beide Bücher wärmstens empfehlen ( Handbuch zur Kamera und die Version von Herr Späth). Und natürlich die Praxis! Was sich meiner Meinung auch sehr bewährt hat ist mit Filtern zu arbeiten. Ich verwende Polfilter und UV Filter. Ersatzakku brauche ich nicht hält locker 400 Aufnahmen durch, inklusive Wlanübertragung der Bilder. Also kombiniert mit dem starken Zoom für meine Bedürfnisse perfekt. Allerdings fällt die Kamera relativ groß aus, für "immerdabei" fast zu groß. Man braucht eine gute Tasche und Rucksack wenn man aktiv ist. Da ich viel am Bergsteigen im Sommer und Skifahren im Winter bin geht das nur mit Rucksack.
Mein Fazit: Wer Wert auf sehr gute Bildqualität legt und über die Geräusche beim Filmen hinwegsehen " hören" kann hat mit dieser Kamera die eierlegende Wollmilchsau gefunden. Deshalb für mich volle fünf Sterne.
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