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5.0 von 5 Sternen Zehn Jahre TGA - anstelle einer "Best of"
Die Enttäuschung und Irritation v.a. langjähriger Fans ist ein gutes Stück nachvollziehbar. Denn das ist eigentlich keine neue "Scheibe" (wie man in der 45'/33'-Ära geschrieben hätte) sondern eher eine Art Werkschau, in der die Gruppe alle Einflüsse und Vorlieben ihrer mittlerweile 10jährigen Bandgeschichte in neue Songs kleidet...
Vor 2 Monaten von Wolfgang Dirschauer veröffentlicht

versus
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mittelmaß ist nicht der Anspruch!
Der Vorgänger "Handwritten" ist für mich nach wie vor eines der besten Rockalben aller Zeiten. Musikalische Perfektion gibt es nicht, aber dieses Album war für mich nah dran. Voller Leidenschaft, Spielfreude und Emotion, das alles gepaart mit einer spitzen Produktion, einem super Sound und dazu in einem sehr ästhetischen Design. Es war schwer,...
Vor 2 Monaten von paderjunge veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zehn Jahre TGA - anstelle einer "Best of", 18. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Get Hurt (Deluxe Edition) (Audio CD)
Die Enttäuschung und Irritation v.a. langjähriger Fans ist ein gutes Stück nachvollziehbar. Denn das ist eigentlich keine neue "Scheibe" (wie man in der 45'/33'-Ära geschrieben hätte) sondern eher eine Art Werkschau, in der die Gruppe alle Einflüsse und Vorlieben ihrer mittlerweile 10jährigen Bandgeschichte in neue Songs kleidet. Deshalb wirkt "Get Hurt" uneinheitlich und vor allem beim ersten Hören ein wenig wie ein etwas beliebiges Sammelsurium, in dem einzelne Lieder zu sehr prägnanten Hommagen an Nirvana und Tom Petty, aber auch an Tom Waits, Buffalo Springfield und Bruce Springsteen werden. Das muss man nicht mögen.
Beim mehrfachen Hören geschieht aber das, was die meisten guten Alben auszeichnet: it grows on you. Und im Unterschied zu den tontechnisch leider immer noch unmöglich ausgesteuerten Konzerten, die fast ausschließlich von der rohen Energie der Gruppe und der umwerfenden Bühnepräsenz Brian Fallons leben, wird auf "Get Hurt" auch deutlich, dass hier wirklich gute Musiker am Werk sind.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, aber eben doch überschätzt, 10. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Get Hurt (Deluxe Edition) (Audio CD)
Was hatten wir Gaslight Anthem nach dem famosen "The 59 Sound" nicht alles zugetraut?

MIndestens mal die Zukunft, womöglich gar die Rettung des Rock'n'Roll waren sie. Man hat sich im Sog des Albums mitreißen lassen. Immerhin, erst das zweite Album! Was würde da noch Großes auf uns zu kommen, schon mit dem dritten, ihrem "Born To Run"/"London Calling"/"After The Gold Rush"/"Damn The Torpedoes".... das tatsächliche dritte Album "American Slang" brachte aber eher Stagnation, zwar auf hohem Niveau, aber eben auch nicht den Alltime-Klassiker, den man ihnen zugetraut hätte. Und der Nachfolger "Handwritten" haute stilistisch schon zum dritten Mal in exakt die gleiche Kerbe, begann aber tatsächlich bereits im Songwriting ein wenig zu schwächeln, und die rohe Energie der Vorgänger wich konventionelleren, radiofreundlichen Sounds.

Nun, mit "Get Hurt" wird immerhin stilistisch etwas experimentiert, Grunge und Stoner Rock sind das Wort der Stunde, alles wird modernisiert, weg vom Punk, erst recht auch weg vom Boss. Statt an die Replacements und The Clash erinnern die Riffs an Pearl Jam, Stone Temple Pilots, die Queens of the Stone Age, und U2 und R.E.M. (in ihren 80er-Versionen) schauen auch gelegentlich um die Ecke. Dank der großzügig eingesetzten Keyboards und der oft sehr poppigen Hooklines allerdings auch Bon Jovi und die Killers. Nun habe ich damit grundsätzlich keine Probleme, alles Bands, die ich auch sehr mag. Allerdings wirkt die ganze Scheibe so, als ob man nun mit aller Gewalt den Mainstream erreichen möchte, von der rohen Ehrlichkeit der ersten drei Scheiben ist nur noch wenig über - und leider gibt's außer "Rollin' and Tumblin'", "Ain't That A Shame" und "Break your Heart" auch keine richtigen Hits, die es mit "Great Expectations", "Old White Lincoln" oder "The Diamond Church Street Choir" aufnehmen können.

Es bleibt ein handwerklich freilich gut gemachtes, aber leider völlig unspektakuläres Mainstream-Rock-Album mit keimfrei-glatter Produktion und die Erkenntnis, daß Gaslight Anthem wohl nicht die Rettung des Rock'n'Roll bringen werden, noch nicht einmal mehr die Revolution. Den ganz großen, alles verändernden Klassiker, der sie auf eine Stufe mit ihren Vorbildern stellen würde, hatten TGA wohl doch nicht in sich... schade auch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die heimliche Hoffnung des Rock'n'Roll, 28. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Get Hurt (Audio CD)
The Gaslight Anthem spielen für mich spätestens seit "The '59 Sound" in der obersten Liga der Rockmusik, auch wenn es mich immer wieder schockiert, wie viele Leute von der Band bis jetzt wenig bis gar nichts gehört haben. Brian Fallons Stimme hat einen enormen Wiedererkennungswert und die Lyrics sind nie einfach oder trivial - Fallon ist in meinen Augen ein Poet. Über seine spirituellen Ansichten reden wir jetzt einfach mal nicht.
"Get Hurt" hat mittlerweile auch schon den ein oder anderen Monat auf den Buckel, wird aber nicht langweilig, auch wenn man es so häufig hört, wie ich. War der Vorgänger "Handwritten" noch etwas mehr von Folk-Punk beeinflusst gewesen, ist hier jeglicher Punkeinfluss nur noch zu erahnen. Aber TGA sind ja auch bekannt dafür, ihren Stil auf jedem Album etwas zu variieren. "Get Hurt" ist eher eine Verneigung vor 90's Alternative Rock und Grunge gepaart mit den üblichen Springsteen-Huldigungen.

Mit einem brutalen Gitarrenriff beginnt der Opener "Stay Vicious", Brians Gesang kommt zwischen den Gitarren etwas verzerrt und fast schon böse daher, bevor im Refrain fast schon versöhnliche Töne angesprochen werden. Viele "LaLaLa"'s werden eingesetzt, der Titel wirkt durch die verzerrten Gitarren wie aus der Garage einer Grungeband aufgenommen, das letzte Drittel läutet ein kurzes aber brillantes Gitarrensolo ein. Insgesamt ein richtig starker Midtempo-Rocker, der den Songreigen hier eröffnet. Weiter gehts mit "1,000 Years", der wieder mit einem markanten Gitarrenpart beginnt und dann ruhigere Töne anschlägt. Die Gitarren, die hier etwas mehr im Hintergrund stehen, werden von präzisem Drumming unterstützt und der Refrain setzt sich schnell im Ohr fest. Außerdem sind die Lyrics einfach grandios. Der Titeltrack ist eine ruhige Ballade irgendwo zwischen Indie und Pop, die einfach bewegend ist. Mit Keyboard werden hier mit kleinen Einschüben tolle Momente geschaffen. Auch wenn die ganze Nummer textlich weniger poetisch ist als noch "National Anthem" auf dem Vorgängeralbum, ist "Get Hurt" eine gute Ballade, wenn auch kein Highlight. "Stray Paper" beginnt wie die ersten beiden Nummern mit markigen Gitarren, dann setzt Brians Gesang ein, der nachdrücklich und rau daher kommt, also der ganze Gegensatz zu "Get Hurt". Ein paar weibliche "UhUhUh"-Gesänge stehen dem Song, der auch gut auf "Handwritten" gepasst hätte, erstaunlich gut zu Gesicht. "Helter Skeleton" geht dann noch etwas weiter zurück in der Zeit, paart einen punkigen "Sink or Swim"-Einstieg mit ruhigeren Rock-Einschüben, die im Refrain dann zu einem Heartland-Rock-Kracher à la Springsteen werden. Eine Hommage an alte und moderne Zeiten und ein absolutes Highlight auf der Platte. Es folgt ein weiterer ruhiger Song. "Underneath the Ground" ist eine starke Rockballade, die mir persönlich besser gefällt als "Get Hurt", da Brian etwas mehr mit seiner phänomenalen Stimme spielt und die Gitarren wunderschön verträumt herkommen. Die Leadsingle des Albums, "Rollin' and Tumblin'" ist ein typischer TGA-Rocker, der richtig Laune macht und auch noch einige Punkeinflüsse erkennen lässt. Starke Gitarren und tolles Drumming treiben die dreiminütige Achterbahnfahrt voran, ein weiteres Highlight. "Red Violins" beginnt sofort mit Brians Gesang zu zurückhaltender Gitarre, rhythmischem Bass und ruhigen Drums. Auch die Nummer kann einiges, geht trotz angezogenem Tempo nach vorne und überzeugt mit einem starken Text. Am Anfang des nächsten Titels "Selected Poems" denkt man wieder an eine ruhige Ballade, bis sich die Ruhe in rockigen Gitarren entlädt und Brian sehr bestimmt und nachdrücklich singt. Wieder fühlt man sich an ältere Aufnahmen der Jungs erinnert und es stellt sich sofort ein fast schon heimeliges Gefühl ein - mach fühlt sich einfach wohl. "Ain't That A Shame" beginnt wieder mit mehr Distortion in den Gitarren und wieder erkennt man Grunge-Einflüsse, die im Refrain mit Springsteen-Einschlag veredelt werden, was die Nummer zu einem weiteren Höhepunkt macht. Es folgt eine weitere Ballade, die mit gutem Text punkten kann und auch musikalisch wieder einiges hergibt, schön, dass hier fast nur Brian mit seiner Akustikgitarre zu vernehmen ist. Dennoch zieht sich "Break Your Heart" etwas und würde mit ein paar Sekunden weniger Spielzeit noch besser sein. Das letzte Lied auf der normalen Edition der CD heißt "Dark Places", der als schöner nostalgischer Rocksong in Erinnerung an Bruce Springsteen daherkommt und noch einmal alles auffährt, was die Jungs zu bieten haben: toller Gesang, fette Gitarren, treibendes Drumming, ein nicht weniger treibender Bass und tolle Lyrics. Der Abschluss macht richig Spaß und lässt den Hörer lächelnd zurück - alles richtig gemacht.

Abschließend kann man nur sagen, dass die Jungs um Brian Fallon mal wieder gezeigt haben, warum sie als die heimliche Hoffnung des Rock'n'Roll gelten. Mit tollen Arrangements, starken Texten (die diesmal in meinen Augen vielleicht etwas weniger poetisch, aber mitnichten schwächer sind als vorher) und natürlich der wahnsinnig starken Stimme des Frontmannes schaffen sie es erneut, sowohl ihren Wurzeln zu huldigen, als auch ihren eigenen Weg unabhängig weiterzugehen. Die New-Jersey-Rocker machen ihr Ding unbeirrt weiter und werden so sicherlich neue Fans dazu gewinnen. Dazu kann man ruhig "Bravo!" sagen undd sich tief verneigen!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Besser als gedacht, aber nur noch guter Durchschnitt, 16. August 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Get Hurt (Audio CD)
Nachdem ich drei Songs im Vorab-Stream gehört habe (Stay Vicious, Get Hurt, Rollin' and Tumblin), waren meine Erwartungen eher gedämpft. Insbesondere Stay Vicious fand ich furchtbar, hörte es sich doch nach einem billigen Versuch an, Nirvana zu plagatieren. Get Hurt hörte sich etwas belanglos oder langweilig an, Rollin` and Tumblin war noch der beste dieser drei Songs, war aber irgendwie auch nichts besonderes. Hat man so oder ähnlich schon oft von TGA gehört.

Jetzt nach mehrfachen Durchhören hat sich der Gesamteindruck zwar etwas gebessert. Letztlich hört sich die Scheibe aber doch ähnlich an wie die Alben zuvor. TGA treten auf der Stelle. Solange dabei aber großartige Songs wie 1.000 Years, Ain't That a Shame, Red Violins, Selected Poems oder vor allem das stark an The Backseat erinnernde Dark Places herauskommen, geht das für mich völlig in Ordnung. Dann sind da aber so Songs wie das langweilige Underneath the Ground oder auch die so dahin plätschernde obligatorische Ballade Break your Heart, die beide nicht annähernd an Mae oder Here's looking at you Kid herankommen. Das Label "Zukunft des Rock'n Roll", das ihnen irgendwelche Musikexperten gegeben haben, sollte man nach dieser Scheibe dann doch lieber streichen. Das sind TGA ganz bestimmt nicht (mehr). TGA sind vollends im Mainstream angekommen. Die Songwriterqualitäten von Brian Fallon scheinen dann doch zu stark limitiert zu sein, um den einstigen großen Erwartungen gerecht zu werden. Nachdem ich auch von dem letzten Live-Auftritt von TGA ganz und gar nicht überzeugt war, werde ich mich wohl damit abfinden, dass TGA nur eine von vielen ordentlichen amerikanischen Rock-Bands sind. Mehr aber auch nicht. Immerhin konnten sie aber den mit der Veröffentlichung der B-Sides zumindest für mich eingeleiteten Ausverkauf der Band vorerst stoppen. Revolutionäres sollte man von TGA aber auch in Zukunft sicher nicht (mehr) erwarten. Insgesamt ein sehr ordentliches, wenn auch nicht überragendes Album der vier Jungs aus New Jersey. Gute vier Sterne!

Edit: Zu den Bonustracks noch ein Wort. Mama's Boys ist richtig stark, vielleicht nach Dark Places der beste Song des Albums. Auch die anderen beiden Songs sind richtig gut. Auf iTunes (warum auch immer?) gibt es sogar noch einen weiteren Bonustrack "Have Mercy", der ebenfalls besser ist als z. B. die oben von mir kritisierten Songs Underneath the Ground und Break your Heart. Alle Bonustracks klingen eher nach den Horrible Crows, dem Nebenprojekt von Brian Fallon, als nach TGA.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mittelmaß ist nicht der Anspruch!, 13. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Get Hurt (Audio CD)
Der Vorgänger "Handwritten" ist für mich nach wie vor eines der besten Rockalben aller Zeiten. Musikalische Perfektion gibt es nicht, aber dieses Album war für mich nah dran. Voller Leidenschaft, Spielfreude und Emotion, das alles gepaart mit einer spitzen Produktion, einem super Sound und dazu in einem sehr ästhetischen Design. Es war schwer, dieses Level zu halten, die Latte lag hoch.
"Get hurt" knüpft leider nicht da an, wo "Handwritten" aufgehört hat, sondern geht neue Wege. Für mich sehr bedauernswert. Ich gestehe jeder Band eine Weiterentwicklung zu, diese hat TGA bis zum letzten Album auch schon hörbar beschritten.
"Get Hurt" ist für mich aber leider keine Weiterentwicklung, auch kein Rückschritt, denn TGA waren früher besser. Es ist eher eine Exkursion in Gefilde, die ich gar nicht hören möchte.
"Get Hurt" klingt für mich auf weiten Strecken lahm, zu melancholisch, fast schon depressiv. Die Jungs wirken wie auf Valium, es fehlt mir die Spritzigkeit. Die erste Hälfte des Albums geht gar nicht und hat mich echt genervt. Das hätte ich bei einem TGA-Album nie für möglich gehalten. Ich gebe zu in der zweiten Hälfte sind zwei bis drei gute Nummern dabei (rollin' and tumblin', selected poems, dark places). Aber diese Nummern wären auf den Vorgängeralben eher Durchschnitt gewesen.
Was soll's, ich bin den Jungs nicht böse. Es gibt genug alte Alben, die es wert sind immer und immer wieder gehört zu werden.
Jetzt beginnt auch für TGA die Zeit, wo die Konzertbesucher auf die "alten Stücke" warten...
Ich freue mich jetzt schon auf eines der nächsten Alben, wenn es hoffentlich heißt: TGA are back to the roots!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Späte Erkenntnis, 15. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Get Hurt (Deluxe Edition) (Audio CD)
Ganz ehrlich, so schlecht ist ist das Album nach Verkraften der ersten Enttäuschung doch gar nicht. Etwas Augenwischerei ist die Produktion schon. Die - zugegeben ziemilich gut gesetzten - harten und geschichtsträchtigen Riffs können leider nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Band im Songwriting doch offenbar recht limitiert ist. Seit vielen Platten dreht sich da im Kern vieles um dieselben Harmonien und Arrangements. Und wenn besonders zynische gemeinte Kritiken in Anbetracht des Mainstreams den Vergleich mit einer andren Band aus New Jersey ziehen - Bon Jovi - so muss man noch zynischer entgegensetzten: nein - Bon Jovi hat eine westenlich größere musikalische Spannbreite. Macht doch aber auch nichts. Get Hurt ist außerordentlich ordentliche Musik. Handwritten war auch nicht die Neuerfindung des Rock - allenfalls seine Neuentdeckung. Und überhaupt, vielleicht hat die Band auch das Recht, ein Album herauszubringen, das "Get Hurt" heißt und eben auch so klingt. Vielleicht sind ja beim nächsten Album zwei bis drei neue Akkorde dabei. Anhören werde ich es mir.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Insgesamt schwächstes Album, 14. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Get Hurt (Deluxe Edition) (Audio CD)
Gaslight Anthem gehen ein wenig die Ideen aus. Das Album beginnt fulminant und man denk woah nach Handwritten geben die New Jerseyer mal wieder Gas.
Pustekuchen!

Brian Fallons wunderbare Stimme ist immernoch toll, aber man verstrickt sich in Belanglosigkeiten. Versucht es mit zu viel Blues/Soul und driftet z.T. in Pseudo Pearl Jam ab. 2 bis 3 tolle Lieder. Rest naja. Lieber sink and swink und american Slang hören. Bin nach 20 x hören enttäuscht von meinen Favorites..

Schade!
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für mich etwas gewöhnungbedürftig, 8. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Get Hurt (Deluxe Edition) (Audio CD)
Als der der Song "Get Hurt" veröffentlich wurde war ich doch sehr überrascht. Sowas hatte ich von den Jungs wirklich noch nicht gehört. Darüber, ob ich das jetzt gut oder schlecht finde, wollte ich damals noch nicht nachdenken. Sonderlich heiß auf das Album hat mich der Song allerdings nicht gemacht.
Als dann "Rollin' And Tumblin'" veröffentlicht wurde war ich wieder voller Zuversicht. Rockig wie immer gepaart mit neuem Sound. Den ich übrigens alles andere als popig finde (im Gegensatz zu vielen anderen Online-Rezensionen). Im Gegenteil für mich ist der Sound sehr direkt und dreckig...

Was das gesamte Album angeht, so bin ich ein großer Fan von dem neuen Sound, nicht allerdings von allen Songs. Eigentlich mag ich es sehr wenn sich eine Band dazu entscheidet neue Wege einzuschlagen. Allerdings finde ich dass es hier teilweise etwas erzwungen klingt. Außerdem fehlen mir die für TGA typischen, "romantische" Texte wie Handwritten, Mulholland Drive, The Spirit of Jazz, etc.

Naja Musik ist und bleibt halt Geschmacksache. Vllt muss ich mir das Album aber auch einfach noch einige male anhören um richtig warm damit zu werden.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen nett- im schlechteren Sinne, 13. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Get Hurt (Audio CD)
Die Vorabsingle 'Rollin and Tumblin' ließ grosses Erwarten....
Leider kann das Album die Erwartungen nicht erfüllen, irgendwie kommen Gaslight Anthem nie richtig in Fahrt, es dümpelt alles ein wenig vor sich hin, kein Vergleich zu Ihrem letzten Album, mit dem sie mich wirklich gepackt haben.

Der Gesang klingt über weite Strecken unmotiviert, die guten Melodien sind einfach verschwunden - Schade...

Ein Album zum Autofahren - im Stau.....
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4.0 von 5 Sternen Leider..., 6. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Get Hurt (Deluxe Edition) (Audio CD)
ist das Album nicht so authentisch, so ehrlich, wie zuvor "Handwritten".
Meiner Meinung nach hing die Messlatte ungemein hoch -
ich konnte mir kaum vorstellen, dass die Band ein derartiges Meisterwerk noch toppen könnte,
weshalb ich nicht allzu enttäuscht bin von dem Album.
Es hat einen düstereren Touch als die Vorgänger und wird jetzt im Herbst sicher des öfteren den Weg in meine Playlists finden.
Was mir fehlt ist ein Track mit "WOW!"-Effekt, den die Band sonst bei mir auslöst. Tracks wie "Handwritten", "45" oder "the diamond church street choire" hatten eine Magie, die mich direkt beim ersten hören gefesselt haben.
Ein derartiger Kracher ist mir bei den ersten Durchläufen der CD nicht aufgefallen,
doch oft brauchen die Songs auch ihre Zeit.
Insgesamt würde ich das Album eher Fans empfehlen, nicht denjenigen die die Band kennenlernen möchten.
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Get Hurt [Vinyl LP]
Get Hurt [Vinyl LP] von The Gaslight Anthem (Vinyl - 2014)
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