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Kundenrezensionen

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Nach Chrome Molly (UK)im letzten Jahr kommen bei Ear Music nun auch KIX (USA) wieder aus ihrer Leichenstarre! Dabei gibt es die Amis offiziell wieder seit 2003. Aber außer Compilations und Livescheiben (mit und ohne DVD) ist seitdem nichts Neues erschienen! Das letzte Studioalbum "$how Bu$ine$$" ist von 1995 und somit ist man mit "Rock Your Face Off" fast 20 Jahre später wieder mit einem neuen Studioalbum am Start.
Die Fünf bieten auf Werk zeitlosen Hard Rock der mit viel AC/DC, Slade, Kiss (unmasked) und auch Ratt Einflüssen gespickt ist. Von der ersten Sekunde des Albums an fühlt man sich als Hard Rock Fan geborgen und wohl. Neues und aufregendes wird hier nicht geboten, dafür solider Hard Rock auf überdurchschnittlichem Niveau. Früher wären KIX damit sicherlich als Bestseller durchgegangen. Zur Aufwertung gibt es gar zwei Livelieder von 2008 zu den 12 Studiosongs, was die fette Spielzeit erklärt. 2014 ist die Konkurrenz schon größer! KIX werden es schwer haben, da sie lange weg waren. Doch schlechtes kann ich über das Album überhaupt nicht sagen. Fans der Herren sind sicherlich mehr aus dem Häuschen als ich Blasphemiker und können 1 Punkt addieren. Aber mehr als solide ist trotz der 1 A warmen Produktion mit gut hörbarem Bass einfach nicht drin!
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am 8. August 2014
Kix sind wieder da. Und wie ! "Rock your Face off" ist eines der stärksten Alben der Band. Wer auf " Hot Wire " und " Blow My Fuse " steht wird hier voll bedient. Ich finde sogar das sich die Stimme von Steve Whiteman noch besser anhört als früher. Über Brian Forsythe muss man eh nichts sagen. Der rockt bei Rhino Bucket was das Zeug hält, was ihm hörbar gut tut. Mit " Cant stop the Show" ist der Band eines ihrer besten Stücke überhaupt gelungen. " Rollin in Honey " , " Rock and Roll Showdown " und " Love me with your Top down" sind neben " Cant stop..... " meine Highlights von "Rock your Face off".
Als Bonus sind die beiden klasse Live Stücke: "Love Pollution " und " Midnite Dynamite" drauf. Die Platte macht echt Spass und es ist schön dass die Jungs wieder etwas gemacht haben !
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am 16. Mai 2015
völlig unnötig noch ein paar worte, obschon andere bereits alles und noch was mehr gesagt haben. ein yabadabadoo auf die herren, oder damen rezensenten die hier nicht geschlossen die maximalwertung hochhalten...ich mochte die band schon immer darum gefällt mir die scherbe. drin is was druff steht, mehr net und weniger au net und das ist gut so.
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am 17. August 2014
"Rock Your Face Off" ist das erste KIX - Album seit 19 Jahren und das erste ohne ihren frühen Haupt-Songwriter und Bassisten Donnie Purnell.
Stattdessen spielt FUNNY MONEY - Bassist Mark Schenker nun mit und hat wohl auch einige Songs mit eingebracht.
Vielleicht liegt es daran, dass ich in manchen Tracks eher FUNNY MONEY höre als KIX ... Dann aber von ihrer besseren Seite. Beide Bands haben zwar gemeinsam, dass dort ebenfalls Steve Whiteman singt, aber bis auf das starke 1999er "Back Again"-Album, das auch als ein gutes KIX-Album durchgehen könnte, klangen FUNNY MONEY sonst doch eher irgendwie nach einer beliebigen "Hair Metal"-Band der frühen 90er und kamen auch qualitativ an KIX meist nicht mehr heran.
Nicht zuletzt deshalb freut es mich umso mehr, dass es KIX wieder gibt.

Da der Ex-Bassist Donnie Purnell früher fast alle KIX-Songs schrieb, weil er dafür wohl das beste Händchen hatte, aber auch als damaliger "Band-Leader" laut Sänger Steve Whiteman einfach die eingebrachten Song-Vorschläge der anderen Band-Mitglieder fast durchweg als "nicht gut genug" ablehnte, war es fraglich, wie diese neue CD denn klingen würde und ob sie an frühere Outputs noch anknüpfen könnte.

Aber Donnie Purnell hin oder her : Genau da anzuknüpfen, das hatten KIX sich hierfür vorgenommen. Es sollte nichts erscheinen, bevor sich darin alle sicher waren, dass das eines guten KIX - Albums würdig wäre.

Hier wurde von der Band das beste zusammengetragen, was sie im Verlaufe der Jahre so an KIX-tauglichen Songs geschrieben hatten und Produzent Taylor Rhodes, der 1991 schon "Hot Wire" produziert hatte, durfte aus 30 Songs die Auswahl treffen, die sich nun auf "Rock Your Face Off" wiederfindet und auch selbst daran noch mit herumdoktern.

Viele bezeichnen den Sound von KIX vielleicht einfach platt als "AC/DC-Riff-Rock'n'Roll". Deren Einfluss ist zwar unüberhörbar und einzelne Songs wie "Rollin' In Honey" könnten auch mal glatt von denen stammen, die meisten anderen dann aber auch wieder nicht. Eine AC/DC-Kopie sind KIX nicht und waren sie auch früher nicht. Hörbar sind deutlich auch ein Einflüsse wie AEROSMITH, NAZARETH (!) und fröhlicher Party-Glam-Rock wie SLADE. Hier und dort hört man auch die Einflüsse der STONES heraus, die die Band mit einfliessen lässt, jedoch rocken KIX für den direkten Vergleich zu denen schon viel zu heavy. Ein anderer Rezensent schrieb etwas von "zu entspannt", "AC/DC-Riffrock, der auf Grund reduzierter Härte aber eher an die STONES erinnere" und der "angezogenen Handbremse".
Aber das kann ich überhaupt nicht bestätigen, so "hard" wie AC/DC rocken sie hier doch allemal. Und : Härter, schneller, also mehr "Gaspedal" als auf "Rock Your Face Off" waren KIX früher auch NIE. Da ich alles von ihnen habe und gut kenne, kann ich sehr wohl sagen : ich weiss das. Solche "Uptempo"-Heavy Rock-Abgeh-Bretter wie "Red Lite, Green Lite, TNT", "Hot Wire" und "Rock'n'Roll Overdose" waren immer eher Ausnahmen zwischen den melodischen, aber kernigen Mid-Tempo-Hardrockern. Und zwei solcher Bretter gibt es auch wieder auf dieser CD, nämlich "Wheels In Motion" und den Titel-Track.

Der Opener "Wheels In Motion" rattert schön flott-fröhlich los, und zwar in ähnlichem Tempo wie "Rock'n'Roll Overdose" vom 1991er "Hot Wire".

Ein Rückschritt zum glatt produzierten Mitt-80er-Sound von "Midnite Dynamite" & "Blow My Fuse" ist "Rock Your Face Off" überhaupt nicht und es gibt natürlich auch keine kitschigen "Pop-Songs" mehr wie 1982 auf "Cool Kids" (das tat die Band damals auch nur, weil die Plattenfirma es von ihnen verlangte). Hier wird hard und fröhlich gerockt, als wäre es 1981, aber der Sound hier klingt einfach frischer und zeitgemässer und vor allem klingt es ROHER als früher.

Es gibt auf "Rock Your Face Off" überwiegend fröhlichen, riffig-fetzigen "Boogie'n'Roll" (so würde ich das am ehesten bezeichnen) zu hören, und eine Power-Ballade, die natürlich nicht fehlen durfte.

Mehrere der Songs erinnern an die 90er-Phase der Band, also die "Hot Wire" & "Show Business"-Zeiten, manche andere, z.B. "Rock'n'Roll Showdown", "Dirty Girls" und "Mean Miss Adventure" erinnern allerdings an ganz frühe KIX - Zeiten um 1981. Bei "Dirty Girls" kommt mir "The Itch" vom ersten KIX-Album in den Sinn und beim AC/DC-artigen "Rollin' In Honey" fällt mir sofort "Bump The LaLa" von "Hot Wire" ein. Auch der hart rockende Titel-Track "Rock Your Face Off" hätte gut auf "Hot Wire" gepasst, so zwischen "Pants On Fire" und "Rock'n'Roll Overdose". Und der ebenfalls fröhliche AC/DC-artige Abgeh-Rocker "Love Me With Your Top Down" (geschrieben vom "neuen" Bassisten Mark Schenker) hätte ebenso gut auf "Hot Wire" stehen können.

Beim Rockabilly-groovigen "Mean Miss Adventure" lassen dann tatsächlich die alten STONES grüßen, oder vielleicht doch eher die jüngeren SOCIAL DISTORTION ? (Ohweia, das würden S.D. sicher gar nicht gerne lesen).

Der Mid-Tempo-Boogie-Groover "Tail On The Wag", wo auch die Mundharmonika ausgepackt wird, sowie das ähnlich geartete "All The Right Things", klingen dann eher nach einer Mischung aus AEROSMITH, POISON und ROLLING STONES (das meine ich im positiven Sinne), und dieser Sound erinnert mich dann wiederum mehr an Steve Whiteman's FUNNY MONEY als an alte KIX. Bei der obligatorischen Ballade "Inside Outside Inn" hört man hingegen die BEATLES.

"All The Right Things" ist übrigens ein Song, der ursprünglich für FUNNY MONEY geschrieben war, aber nun stattdessen hier Verwendung fand. Die Einstiegsmelodie erinnert mich zwar an "Giving The Dog A Bone" von AC/DC, ansonsten klingt es eher nach einem STONES-beeinflussten POISON-Song, aber nach einem richtig guten. Der Chorus hat durchaus Mitsing-Qualität und es gibt Slide-Gitarre zu hören.

An all dem habe ich nichts auszusetzen, alle diese Songs wissen mit ihren catchy Hooks und durch die fröhlich-spielfreudige Darbietung der Band zu gefallen.

So weit, so gut. Leider gibt es auf der CD auch zwei Schwachpunkte und das sind dann auch noch gleich der zweite und dritte Track. Manch einer, der wenig Geduld hat, hört sich die CD dann vielleicht gar nicht mehr weiter an und schreibt dann hier 'nen 1-Stern-Verriss...

Der schwächste Song des Albums ist für mich das etwas langweilige "Can't Stop The Show", das aber durchaus als Intro zur Show taugt, wofür es die Band auch verwendet. Das Teil klingt wie ganz lahme AEROSMITH. Und irgendwie unausgegoren, unfertig. Als Intro wäre es okay, aber als kompletter Song ist das zu langweilig. Kann man sich aber noch halbwegs "schön" hören.

"You're Gone" klingt wie ein lahmer, alter RATT- oder CRÜE-Song, der hätte auch nicht unbedingt sein müssen. Naja, man kann es hören oder auch skippen.

Daher gebe ich auch nur noch vier Sterne. Hätte man die letztgenannten zwei Tracks weg gelassen, wären es glatt fünf.

Da bleiben von zwölf aber immer noch zehn gute Tracks übrig. Und man bedenke, dass keiner der früheren KIX-Longplayer mehr als 10 Tracks drauf hatte, auf der ersten LP waren es sogar nur neun. Manchmal ist weniger eben auch mehr.
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Kix werden ja immer gerne in die Glam Metal-/Sleaze-Ecke gesteckt, dabei muss man nur mal eines ihrere Alben hören, um deutlich zu erfahren, daß sie dort eigentlich gar nix verloren haben - weder mit den Metal-Light-Riffs von Ratt oder den frühen Mötley Crüe noch den Aerosmith-Revisited-Sounds von Guns N'Roses oder den späteren Mötley Crüe hatten die Jungs viel zu tun.

Natürlich sind AC/DC, die Faces und auch Kiss als Bezugspunkte jederzeit rauszuhören, aber KIx hatten auch schon immer ein Fable für Power-Pop a la Cars oder Cheap Trick, der sich in ultrapoppigen Hooklines a la "Cold Blood" und "Same Jane" (die AC/DC-Jünger wie Rhino Bucket oder Johnny Crash mit der Kneifzange nicht angefasst hätten) und auch dem ein oder anderen stilfremden Experiment wie den Wave-Keyboards der ersten beiden Alben oder den ausgiebigen Samples auf "Midnite Dynamite" niederschlug.

Nun, davon ist auf "Rock Your Face Off" nicht viel zu vernehmen. Stattdessen hat man es sich einfach gemacht, diesmal gibt es ausschließlich simplen, der reinen AC/DC-Schule folgenden Riffrock, der aufgrund der reduzierten Härte allerdings soundmäßig eher an die Stones als an die Youngs angelehnt ist. Die Songs sind dabei tasächlich alle durchaus gelungen, was aufgrund der Tatsache, das Donnie Purnell, der die ersten sechs Alben quasi alleine geschrieben hatte, als einziges Mitglied der klassischen Besetzung nicht beteiligt ist. Die Hits der Scheibe wie "Wheels in Motion", "Rollin in Honey", "All The Right Things" (bei dem noch am meisten die alte Pop-Schlagseite durchkommt), "Rock'n'Roll Showdown" und "Love me with your top down" (unbezahlbarer Songtitel...) sind so klasse wie eh und je.

Allerdings schleicht sich auf die komplette Distanz dann doch etwas Gleichförmigkeit ein, da fehlen mir persönlich dann doch die speziellen Eigenheiten, die Kix für mich in den Achtzigern und frühen Neinzigern von der Konkurrenz abgesetzt haben - und man hätte auch ruhig insgesamt ein wenig mehr Gas geben können. Vieles wirkt einfach etwas arg entspannt, und selbst die Uptempo-Songs kommen ein wenig mit angezogener Handbremse daher. Ausnahmen sind der Opener "Wheels in Motion" und das krachige "Mean Miss Adventure", bei denen auch soundmäßig endlich mal ordentlich Dreck aufgewirbelt wird - da hätte ich gerne mehr davon gehabt. Das mag allerdings wieder Geschmackssache sein, man ist ja als Kix-Fan jetzt auch im Schnitt Ü40, da muss man ja eh ein wenig auf die Nackenwirbel achten...

Fazit: Ein gelungenes, gutes Comeback-Album, daß man als Kix-Fan gerne nimmt und als "normaler" Rock'n'Roller ohne Probleme und mit genug Spass in den Backen hören kann. Aber eben auch kein potenzielles Lieblingsalbum wie "Blow My Fuse" oder "Midnite Dynamite".
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am 9. August 2014
Kurz reingehört, Bauch gefragt, juckt schon in den Beinen/Füssen=Kaufen! Kapiere nicht, wie man einen halben Roman schreiben kann, sich Fan nennt & "Experte" mit ner wissenschaftlichen Abhandlung über die Enstehungsgeschichte einer Band....und dann 2Sterne reindrücken. Für mich einfach nur ein bischen BLUNA Herr Experte!
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Update:
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Inzwischen das Album rauf und runter gehört - und ja...ich würde am liebsten noch 1* dazu geben = ****** (6Sterne) für einen Superride back to the 80'es Metal. Ja danke, ich schwelge gerne in Erinnerungen, und wenn sie dann noch wie Phoenix aus der Asche emporsteigen in meinen MP3-Player ist das einfach nur geil.
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Mein Beileid an die negative Gemütsstimmung der 1*Miesmacher hier, aber vielleicht hat es ja einen therapeutischen positiven Effekt, sich mit solchen Negativbeiträgen zu profilieren...whatever, Miesmacher wird's immer geben!
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am 8. August 2014
Kix haben auf ihren ersten beiden Alben einen kruden(aber interessanten) Mix aus New Wave, Uni-Garagenrock und Hardrock gemacht, bei dem die Songs der Alben oft stilistisch sehr unterschiedlich daherkamen(gerade beim 2.Album Cool Kids). Ab dem 3.Album Midnite Dynamite(1985) kam dann die musikalische Umorientierung hin zu riffbetontem melodischen Hardrock in der Schnittmenge Ratt / Aerosmith mit leichten AC/DC-Anleihen, die Alben Blow your Fuse(1988) und Hot Wire(1991) waren dann die bekanntesten Kix-Alben mit einigen kleinen Single-Hits - allerdings ne richtig grosse Nummer waren Kix nie. Der Sänger Steve Whiteman hat dabei eine eher kindliche dünne hohe cartoonartige Stimme, die einerseits ein prägnantes Markenzeichen war, andererseits auch Grund zur Kritik gab oder gar belächelt wurde - er singt heute aufgrund seines Alters etwas erwachsener.

Das bisher letzte Studio-Album Show Business(1995) ist dann ein recht unbeachtetes, dennoch gutes Boogie-Rock n Roll-Album geworden, das wieder mehr zu den Ursprüngen des Rock n Roll zurückgeht. Und das neue Album Rock your Face off schlägt in die gleiche Kerbe wie Show Business. Ich fand aber die Songs auf Show Business zwingender und mit besseren Refrains ausgestattet als auf Rock your Face off. Man denkt immer, wenn eine Band nach 19 Jahren ein neues Album rausbringt, dann müsste sich genügend hervorragendes Material angesammelt haben, aber offensichtlich ist dem nicht so - bei anderen Bands(auch bei AC/DC) ist das Phänomen ja ähnlich, dass je länger ein Album auf sich warten lässt, dass Material deshalb nicht zwangsweise besser wird, die Musiker verlernen viel mehr das Schreiben guter Songs, weil Sie nicht mehr in Übung sind! Und so kommt es mir eben auch hier vor, nette Boogie-Rock n Roll-Songs, denen aber allen eine gewisse Ohrwurmtauglichkeit abgeht, vieles plätschert viel zu ähnlich an einem vorbei, kaum ein Refrain bleibt im Ohr hängen, teils geht es auch mit Stakkoto-Rythmus recht hektisch zu. Poppige Ausflüge wie früher allgegenwärtig gibt es hier auch keine zu bestaunen, alles hört sich recht gleichförmig banal an. Die langweilige melancholische Lagerfeuer-Ballade "Inside outside inn" hat keine Wucht, hatte die Band doch einst auch einige respektable Powerballaden geschrieben.

Das Album strahlt irgendwie so ein harmloses provinzielles Universitäts-Schul-Rock-Flair aus, es hat so gar nichts mehr von den Topsellern der Band in sich mitgenommen. Diese allzu entspannte lockere legere musikalische Atmosphäre und die dadurch meist fehlende Härte, bringt dann zu den oben genannten Vergleichs-Bands noch die Rollig Stones mit ins Spiel. Nicht dass das gebotene schlecht wäre, es ist einfach nur tierisch belanglos und enttäuschend für Fans, die was in die professionellere Blow your Fuse / Hot Wire-Stadion-Rock-Richtung erwartet hatten. Was die hier spielen, auch mit den leicht verruchten Texten(hört nur mal den stumpfsinnigen Text von "Dirty Girls"!), passt eher zu pubertierenden 17-jährigen Schülern und erinnert mich am ehesten an das Debut-Album der Band von 1981, auf dem auch dieser Garagenrock zumeist vorherrschte. Den Songs fehlt allen etwas grosses, was internationales, was zum mitsingen/grölen, was womit man den Hörer echt hinter dem Ofen vorlockt, da sind ein paar Kinderrefrains, die auch im Chor recht kindlich tölpelhaft wiederholt werden und zu allem Überfluss überhaupt nicht griffig daherkommen, ein geschickter Produzent hätte da vermutlich noch einiges gutmachen können. Da war die Vorfreude auf dieses Album echt nicht gerechtfertigt und man wurde enttäuscht - Songs hervor zu heben macht aus meiner Sicht keinen Sinn, da alle gleich gut / schlecht sind, um Euch doch welche zum reinhören zu nennen:das knallige "Rock & Roll Showdown", das bluesige "Youre gone" und "All the right Things". Waren die Lieder auf dem Vorgänger noch schmissig clever hörenswert komponiert, so gehen hier hektische Stakkato-Rythmen und ähnliches meist ins Leere. Die beiden Gitarristen bringen gute Solos ein, leider haben die Gitarren einen seltsam dünnen Klang. Der frühere Bassist und Hauptsongschreiber Donnie Purnell hat wohl doch die wichtigste Rolle beim komponieren inne gehabt, ihn kann offensichtlich kein anderes Bandmitglied adäquat ersetzen. Ich bin masslos enttäuscht worden, das Album macht echt keinen richtigen spass - wenigstens ist es nicht zu verweichlicht ausgefallen - der einzige Lichtblick des Albums. Ein recht fades totlangweiliges Rockalbum für Hardcore-Fans, die sich das Album auch schönhören können -- alle anderen wird das Album zu recht nicht interessieren. Das war ein Satz mit X, viel belangloser gehts wirklich nicht mehr!
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am 9. August 2014
... nächster Teil!

Es ist schon mal interessant, wenn sich irgend ein Wichtigtuer über jemanden lustig macht, der fundiert auf die Anfangstage einer Band hinweist, und den Mut besitzt, die Unnötigkeit der jetzigen Schaffensphase zu erwähnen.

Ich mach's jetzt mal ganz kurz:
Kix waren bei ihrem 1981er Debüt schon eher durchschnittlich ("The Itch", oh Gott, haben wir seinerzeit gelacht, vor allem über die lustige Stimme) - aber im Vergleich zu "Rock Your Face Off", einem wirklich schon 1000 mal dagewesenen AC/DC Rip-Off, war die Scheibe direkt noch gut!

Wenn ich da an "The Angels" (hierzulande auch "Angel City") denke, die sich etwa zur selben Zeit wie ihre Landsleute AC/DC zusammenfanden, und einen ähnlichen, aber anfangs etwas straighteren Stil als AC/DC hatte, ... oh Mann. Alleine schon "Take A Long Line" von 1978 wirkt frischer und anspruchsvoller als das gesamte neue "Kix" Album. Und Doc Neeson (RIP Doc, + Juni 2014) war halt ein richtiger Sänger!

Ein müder Stern ...
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