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118 von 121 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erlebniskino der anderen Art
Ich habe seit langem keinen so emotionalen und meiner Ansicht nach wichtigen Film wie diesen gesehen beziehungsweiße erlebt. Einen großen Teil dieser intensiven Erfahrung verdankt man hierbei dem hervorragenden Schauspielensemble. Allen voran die mir bis dato unbekannten Hauptprotagonisten Shailene Woodley sowie Ansel Elgort entwickeln auf der Leinwand ein...
Vor 6 Monaten von Stefan veröffentlicht

versus
14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein kurzer Blick aufs Glück
(Kinoversion)

Nach seinem überaus erfolgreichen Jugendroman "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" kann sich Autor John Green nun auch über eine sehr eng an das Buch angelehnte und somit gelungene Verfilmung seines Romans freuen. Die begeisterte Leserschaft des Romans kann sich beruhigt in das 126minütige Werk von Regisseur Josh...
Vor 6 Monaten von MissVega veröffentlicht


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118 von 121 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erlebniskino der anderen Art, 19. Juni 2014
Ich habe seit langem keinen so emotionalen und meiner Ansicht nach wichtigen Film wie diesen gesehen beziehungsweiße erlebt. Einen großen Teil dieser intensiven Erfahrung verdankt man hierbei dem hervorragenden Schauspielensemble. Allen voran die mir bis dato unbekannten Hauptprotagonisten Shailene Woodley sowie Ansel Elgort entwickeln auf der Leinwand ein unheimliche Chemie, die zu jeder Zeit spürbar und nachvollziehbar inszeniert wird. Der Zuschauer wird gefühlvoll als auch sensibel an das schwierige und auch heute noch tabuisierte Thema Krebs und deren mögliche Konsequenz das Ableben herangeführt.

Im Laufe des Film habe ich eine Achterbahn der Gefühl erlebt, das "Schicksal ist ein mieser Verräter" vermag es mit einer unglaublichen Leichtigkeit fröhliche Momente als auch mit gnadenloser Härte traurige Augenblicke mit eben der selben Intensivität an den Zuschauer zu transportieren. Der Film zeigt auf einzigartige Weiße, dass wir Menschen trotz einer todbringenden Krankheit die Fähigkeit besitzen uns nicht nur auf diese zu reduzieren. "Erzähl mir deine Geschichte, nicht die deiner Krankheit". Mir wurde vor Augen geführt, dass wir dazu neigen Menschen aufgrund Ihrer Krankheit anders zu behandeln, sie bemitleiden und das Gefühl des anders seins und die Präsens der Krankheit noch verstärken. Daher empfand ich es als äußerst wohltuend, dass jene Protagonisten die von dieser Krankheit betroffen waren in der Lage waren die eigene Situation durch den Einsatz von "Humor" erträglicher zu machen. Dies mag zunächst befremdlich sein, Witze bezüglich einer todbringenden Krankheit. Jedoch ist ein Lachen nicht die beste Waffe die man dieser Krankheit entgegenbringen kann?

Beachtenswert empfand ich zudem die Berücksichtigung der Eltern, die sich ebenfalls mit dem Tod der Kinder konfrontiert sehen. Der Film zeigt sehr glaubhaft, dass nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch deren Liebsten Menschen den Kampf gegen den Krebs aufnehmen und die daraus resultierende Ohnmacht und Trauer überstehen müssen. "Ich bin eine tickende Zeitbombe, irgendwann explodiere ich und werde alles um mich herum zerstören". Dieser Satz verdeutlicht, dass sich die Betroffenen oftmals mehr um die Verbliebenen Sorgen als um das eigene Schicksal. Sind die Eltern, der Partner in der Lage weiter zu Leben und nicht nur zu existieren. Dies wird auch durch die Suche Hazels nach dem Ende des im Film vorgestellten Romans von Peter van Houten verdeutlicht. Der augenscheinlich selbst daran gescheitert ist.

Letzten Endes ist es die Liebe und Unterstützung der Eltern als auch von Gus, die über den Tod hinaus bestand hat und das eigene Los erträglicher macht.

Für mich einer der besten Filme diesen Jahres und definitiv ein Pflichtkauf. Ich habe gelacht und mehrfach mit den Tränen kämpfen müssen. Auch jetzt noch hat der Film seine Wirkung nicht verloren und mein Denken hinsichtlich Krebs und der Sterblichkeit im Allgemeinen beeinflusst. Leider verliert man sich häufig in der Hektik des Alltages oder verheddert sich in Nichtigkeiten. "Manche Unendlichkeiten sind kleiner als andere", somit sollten wir unsere kleine Unendlichkeit intensiv und ausgiebig genießen. Der Film ist mit Sicherheit diesbezüglich eine gute Gedächtnisstütze.
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35 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Leben ist schön!, 23. Juni 2014
http://filmello.blogspot.de

Ich bin eigentlich kein Fan klassischer Hollywood-Romantik-Dramen. Und auch 'Das Schicksal ist ein mieser Verräter' sieht auf den ersten Blick nur wie eine weitere Version des üblichen todkranken Liebespärchens aus. Doch der Eindruck täuscht! 'Das Schicksal ist ein mieser Verräter' ist ein wunderschönes, hochemotionales aber nie kitschiges Teenie-Drama, das in vielen Bereichen ein echtes Meisterwerk ist.

Handlung:

Hazel Graze Lancaster (Shailene Woodley) hat Schilddrüsenkrebs, vor allem ihre Lunge ist mit Metastasen übersät - und das mit nur 16 Jahren. In ihrem tristen Alltag, stets mit Sauerstoffflasche im Gepäck, beschäftigt sie sich hauptsächlich alleine, Freunde gibt es nicht. Nur dieses eine Buch, "Ein herrschaftliches Leiden" von Peter van Houten (der grandiose Willem Dafoe) begleitet sie auf ihrem Leidensweg. Als ihre überfürsorgliche Mutter (Laura Dern) Hazel Grace bei einer Selbsthilfegruppe anmeldet, geht sie nur widerwillig hin. Doch das soll sich schlagartig ändern, als sie den frechen, aber charmanten Gus (Ansel Elgort) kennenlernt. Gus, eigentlich Augustus Walter, wurde ein Bein in Folge seiner laut den Ärzten geheilten amputiert. Dies nahm ihm allerdings nicht seine Lebensfreude. So steckt er Hazel Grace schon nach kurzer Zeit mit seiner lebensbejahenden Einstellung an. Und so kommt es, wie es kommen muss: Sie verlieben sich ineinander. Gus' größter Wunsch ist es derweil, Hazel den Wunsch zu erfüllen, ihr großes Idol Peter van Houten zu treffen. Das Problem dabei: Der wohnt in Amsterdam, eine Reise aus den USA scheint ausgeschlossen. Doch es soll ohnehin alles anders kommen, als erwartet...

Meine Meinung:

'Das Schicksal ist ein mieser Verräter' hat mich überrascht, wie lange kein anderer Film. Regisseur Josh Boone schafft das Kunststück, seinen jugendlichen Protagonisten ungemein nahe zu sein, ohne dabei die nötige Distanz zu durchbrechen. So fühlt man als Betrachter mit den beiden mit, kann sich absolut und uneingeschränkt in sie hineinversetzten. Da verwundert es auch nicht, dass im Kinosaal in regelmäßigen Abständen das Geräusch aufgerissener Taschentuch-Packungen laut wurde und ein Großteil des Publikums noch bis lange nach dem Abspann sitzen blieben, um das Gesehene zu verarbeiten: 'Das Schicksal ist ein mieser Verräter' drückt enorm auf die Tränendrüse.
Dabei hält sich Boone allerdings von jeglichem Kitsch fern, sodass auch die tragischen Momente nie gekünstelt und überinszeniert wirken, sondern stets das ehrliche Mitgefühl des Zuschauers im Vordergrund steht. Schon lange gab es wohl kein Filmpaar mehr, mit welchem das Publikum so mitfieberte und ein Happy End wünschte, wie Hazel und Gus. Das liegt vor allem auch an den grandiosen Darstellerleistungen. Shailene Woodley, die mich schon neben George Clooney in 'The Descendants' begeisterte, spielt die todkranke Hazel Grace Lancaster mit so viel Feingefühl, dass es dem Zuschauer enorm leicht gemacht wird, ihr die Rolle abzunehmen und ein ernsthaftes Mitgefühl zu entwickeln. Ansel Elgort, bekannt aus 'Divergent', steht dem in nichts nach. Seinen intelligenten, witzigen und charmanten Charakter bringt auch er unglaublich authentisch auf die Leinwand. Wenn Gus seine vor Metaphern und zynischen Kommentaren strotzenden Monologe hält, lacht der Zuschauer. Und doch bleibt ihm das Lachen im Halse stecken, da auch Gus' Aussagen stets von einer latent versteckten Verzweiflung herzurühren scheinen. Diesen Spagat meistert Ansel Elgort mit einer solchen Bravour, dass ich mir sicher bin, wir werden noch viel von ihm sehen in Zukunft.
Neben all der tragischen Ereignisse und überraschenden Wendungen transportiert der Film aber vor allem eine Botschaft: Das Leben ist schön! Trotz aller Hoffnungslosigkeit und Tiefschläge wahren sich die zwei Protagonisten ihre positive Einstellung und wachsen aneinander. Dieser Prozess ist ungemein rührend und faszinierend zugleich. Und so verlässt man den Kinosaal nicht nur traurig und unbefriedigt, sondern auch nachdenklich. Das ist mit das Größte, was ein Film erreichen kann.

Was macht 'Das Schicksal ist ein mieser Verräter' also so besonders? In erster Linie ist es die erfrischende Geschichte (nur die Grundzüge sind hier altbekannt!), gepaart mit grandiosen Darstellern. Das Wichtigste in einem Drama ist, dass die Zuschauer sich mit den Protagonisten identifizieren können und das gelingt hier fantastisch. Ich kann 'Das Schicksal ist ein mieser Verräter' nur jedem ans Herz legen. Das hier ist keine typische, triefende Romanze. Es ist ein ganz besonderer Film über Krebs, die Liebe und ganz besonders das Leben.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr empfehlenswerter Film! BluRay gut mit kleiner Enttäuschung!, 3. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Film:
Selten war ich so begeistert von einer Buchverfilmung wie von "the fault in our stars" oder eben auf Deutsch: "Das Schicksal ist ein mieser Verräter". Der Film schafft es ausgezeichnet, eine ehrliche Liebesgeschichte (aber auch Krankheitsgeschichte) ohne jeglichen Kitsch zu erzählen. Allein, dass die Bilder auch nach Wochen noch im Kopf hängen bleiben, sagt alles.
Die Besetzung ist rundum gelungen und die Hauptcharaktere, gespielt von Shailene Woodley und Ansel Elgort harmonieren so gut, dass man schnell vergisst, dass dies "nur" gespielt ist. Aber auch die anderen Schauspieler liefern eine beachtenswerte Leistung ab.
Ich möchte über die Handlung hier keine Worte verlieren, denn die steht gut in der Beschreibung.

Die Blu-Ray:
Auch die Blu-Ray ist sehr gut, das Bild ist gewohnt gut. Beim Ton freut es besonders, dass, zumindest die englische Tonspur, in 5.1 DTS HD Master Audio zu Verfügung steht, leider ist das bei der deutschen Version nicht der Fall (aber immerhin 5.1 DTS Ton). Soweit, so gut.
Es gibt eine Sache, die mich leider etwas ärgerte, dazu sei aber gesagt, dass dies höchst subjektiv ist! - Es geht um das Disc-Menü.
Hier laufen im Hintergrund diverse Ausschnitte des Films, die tatsächlich die beiden Hauptcharaktere nur sich schnulzig anlächelnd oder kichernd zeigen, als handle es sich hier um eine klassische Teenager-Abklatsch-Liebesromanze - für mich, der den Film durch das Kino schon vorher kannte, eine grobe Verhöhnung des wahren Filminhalts; des wahren Themas des Films. Dieses Menü wird dem ansonsten völlig kirschfreien Film einfach nicht gerecht. Da dies aber eine sehr subjektive Sache ist, hat es natürlich keine Auswirkung auf meine Bewertung, so dass ich guten Gewissens 5 Sterne vergeben kann.

Fazit:
Film wie Blu-Ray sind wirklich gut!
Deshalb: Klare Kaufempfehlung!

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39 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Ja zum Leben..., 23. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Schicksal ist ein mieser Verräter (DVD)
Die Rezension behandelt den Film, nicht das vorbestellbare Produkt.
ACHTUNG SPOILER enthalten!

Der Film "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" oder im Original "The Fault in Our Stars" erzählt keine Krebsgeschichte, er erzählt die Geschichte vom Leben und der Liebe, in der der Krebs nur eine Nebenrolle bekommt.
Man kann die Realität schönreden, doch das wäre nicht die Wahrheit, die Wahrheit sieht anders aus.Und genau diese Wahrheit ist es, von der der Film, aus Sicht der Protagonistin Hazel, erzählt.
The Fault In Our Stars" ist die Geschichte von Hazel und Augustus und ihrer ersten großen Liebe, die aber zugleich auch ganz offensichtlich ihre letzte große Liebe sein wird.
Die beiden Hauptpersonen lernen sich in einer Selbsthilfegruppe für Krebskranke kennen und verlieben sich schließlich "unsterblich" ineinander.
Gemeinsam reisen sie nach Amsterdam um Hazels Lieblingsautor zu treffen, der "Ein herrschaftliches Leiden" geschrieben hat, ein Buch, von dem sich Hazel verstanden fühlt und das mitten im Satz endet, genauso wie das Leben selber eben.
Der Besuch bei dem Autor erweist sich zwar als Enttäuschung, aber die beiden Teenager erleben trotzdem die wohl schönste Zeit ihres begrenzten Lebens.
Die Liebe der beiden Protagonisten steht zwar im Vordergrund, aber dieser Film ist viel mehr als ein modernes Liebesdrama.Er wirkt zu keinem Zeitpunkt kitschig und man wünscht den Zweien einfach nur alles Glück der Welt und dass es ein Happy End gibt. Dass es das nicht geben wird, ist eigentlich schon von vorneherein klar, aber gäbe es eines, dann wäre es nicht die Wahrheit. Die Realität sieht anders aus, denn das Leben ist eben keine Wunscherfüllmaschine" und das Schicksal hat manchmal andere Pläne.
Dies zeigt der Film auf eindrucksvolle Weise und bewegt sich dabei zwischen Humor und der traurigen Wirklichkeit.
Hazel und Gus nehmen sich selber und ihre Krankheit nicht all zu ernst, machen stets Witze über den Krebs und seine Nebenwirkungen und feiern das Leben, während sie über das Leben und den Tod philosophieren, dabei verlieren sie aber nie den Ernst der Lage aus den Augen und nennen die schockierenden Tatsachen beim Namen.Dabei wollen sie niemals bemitleidet werden und wehren sich strikt dagegen, auf ihre Krankheit reduziert zu werden.
Ich habe selten einen Film gesehen, der ein so sensibles Thema hat, dieses aber gleichzeitig mit solch einer gekonnten Ironie behandelt, die dabei zu keinem Zeitpunkt ins Makabere abdriftet.
Während des kompletten Films befindet man sich in einem völligen Gefühlschaos, in dem einen Moment laufen einem die Tränen und im nächsten muss man lauthals lachen.
Ich habe die Buchvorlage gelesen und ich kann mich nicht entscheiden, was ich besser finde, was ich aber weiß ist, dass ich das ganz leicht abgewandelte Ende des Filmes schöner finde als das im Buch.
Wenn man mal darüber nachdenkt, so ist es mit Das Schicksal ist ein mieser Verräter" nichts anderes als mit Hazels Lieblingsbuch "Ein herrschaftliches Leiden". Irgendwie enden beide Geschichten mittendrin.
Hazel möchte nichts sehnlicher wissen, als das, was mit den Protagonisten ihres Lieblingsbuches, nach dessen plötzlichen Ende geschieht und genauso geht es uns doch auch mit diesem Film.Automatisch fragt man sich, wie viel Zeit Hazel wohl noch bleibt und ob ihre Eltern wirklich gemeinsam über ihren Tod wegkommen werden.Wie geht es mit Isaac und Gus' Eltern weiter?
Diese Fragen kommen unweigerlich auf, wenn man sich über die Geschichte Gedanken macht und die macht man sich definitiv, denn wenn der Film eines geschafft hat, dann ist es das, dass er im Gedächtnis bleibt und nachwirkt und genau das macht einen guten Film in meinen Augen aus.
Dieser Film ist ein Loblied auf das Leben und er zeigt uns wie eng Lachen und Weinen und Freude und Trauer manchmal beieinander liegen.
Er lehrt uns, dass man ein schönes Leben führen kann, egal wie begrenzt es ist und dass ein Leben nicht erst dann etwas wert ist, wenn es außergewöhnlich ist bzw. war.
Vielleicht sollte man sich diesen Film in Erinnerung rufen, wenn man sich mal wieder in Nichtigkeiten verstrickt.
Zitate wie: "Manche Unendlichkeiten sind größer als andere Unendlichkeiten" und "Man kann sich nicht aussuchen, ob man verletzt wird auf dieser Welt, aber man kann ein bisschen mitbestimmen, von wem" werden ihren Platz in der Filmgeschichte finden.
Getragen von tollen Schauspielern und einem grandiosen Soundtrack, bei dem wirklich alle Lieder gelungen sind, ist dieser Film definitiv einer der Filme des Jahres 2014.

"Das Leben ist schön, Hazel Grace, okay?" - "Okay!"
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Film für die Ewigkeit !, 31. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Schicksal ist ein mieser Verräter (DVD)
Ich selber habe das Buch (noch) nicht gelesen und der Film ist mir im Sommer total entgangen.
Vielleicht auch besser so, da auch Menschen der älteren Generation (wie ich mitte 40) hier mehr als nur mit den Tränen kämpfen müssen und das wohl besser zu Hause bei einem DVD Abend zeigen können. Vielleicht aber auch weil man selber schon ein Schicksal erlebt hat, wie es leider jeder Mensch erleben wird.
Nein, der Film ist kein Teenagerfilm, sondern wirklich für alle gedacht. Allerdings würde ich die FSK auch auf 12 setzen.
Was soll man zu diesem genialen Film noch sagen, was nicht schon gesagt wurde ? Die Rezensionen "Erlebniskino der anderen Art", "Ja zum Leben" und "Das Leben ist schön" sagen schon alles.
Ein Film mit sehr viel Emotionen und Humor und zum Nachdenken, besser als Titanic und seit Tom Hanks "Philadelphia" hatte ich seit langen nicht mehr so feuchte Augen wie bei diesem Film und die Emotionen vom Film verfolgen nun einem im Kopf...
Die beiden jungen Hauptdarsteller sind einfach grandios und sie haben Ihr Filmkarriere noch vor sich, nur wie wollen sie das nach diesem Film noch Toppen ?
Das Bild zeigt Hazel Grace bei Ihrer "Vor-Trauerrede" in der Kirche, welche ich am Emotionalsten finde und oft vor Augen hab.
Leider weiß man zu wenig darrüber, was sich bei den Dreharbeiten am Set bei solchen Szenen abgespielt hat, worüber ich gerne mehr wissen möchte. Da hätte ich mir viel mehr Zusatzmaterial auf der DVD gewünscht.
Man weiß aber, das in dieser Szene Ansel (Gus) ziemlich geweint haben soll, was aber nicht im Drehbuch stand, was Shailene (Hazel Grace) zusätzlich sehr berührt hat.
Ich hoffe das der Film bei der Oscarverleihung 2015 noch berücktsichtig wird, was schon alleine die beiden Hauptdarsteller verdient gehabt hätten.
Nicht zu vergessen der geniale Soundtrack dazu. Klarer Favorit ist bei mir allerdings Birdy mit Not about Angels (am Besten Video mit Filmauschnitten...)
Ich hoffe, es wird ein Film für die Ewigkeit werden, worrüber man auch in vielen Jahren sprechen wird und darf in keiner DVD Sammlung fehlen.
Schade, das einige nur 1 Stern vergeben, weil die DVD defekt ist, die bekommt man doch wieder ersetzt ?
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Große und kleine Ewigkeiten..., 5. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Schicksal ist ein mieser Verräter (DVD)
... darum geht es in Josh Boones Verfilmung von John Greens gleichnamigem Bestseller. Der Film hält sich nicht in allen Punkten an die Romanvorlage, aber er besticht durch ein starkes Drehbuch und zwei Hauptdarsteller, die absolut passend für die Charaktere ausgewählt wurden. Es kommt nicht oft vor, dass mich ein Film mehr überzeugt als die Romanvorlage. Doch genau wie bei den wunderbaren Filmen -Big Fish- oder -Grüne Tomaten- halte ich bei -Das Schicksal ist ein mieser Verräter- die Bildfassung der Story für einen Klacks besser gelungen als den Roman. Das mag für viele Buchfreunde unvorstellbar sein, aber bedenken sie: Das ist eine Einzelmeinung ohne Anspruch auf Gültigkeit...

Die an Krebs erkrankte 17jährige Hazel(Shailene Woodley) macht sich da so einige Gedanken über ihr Schicksal. Ihr Leben unterscheidet sich komplett von dem anderer Teenager. Sie ist auf ihre Sauerstoffflaschen und Schläuche angewiesen, damit sie überhaupt Luft bekommt. Wie lange sie noch leben wird, steht in den Sternen. Ihre Eltern lieben sie abgöttisch und doch driftet Hazel ein wenig in den Fatalismus eines todgeweihten Menschen ab. Als sie in der Selbsthilfegruppe Augustus Waters(Ansel Elgort) kennen lernt, dem der Krebs ein Bein genommen hat, ändert sich das jedoch schlagartig. Hazel verliebt sich und diese Liebe beruht auf Gegenseitigkeit. Zusammen scheinen Hazel und Augustus unverwundbar zu sein. Sie schaffen es sogar ein Date mit Hazels Lieblingsautor Peter Van Houten(Willem Dafoe) in Amsterdam zu Stande zu bringen. Die Zukunft scheint nicht mehr ganz so düster, aber das Schicksal ist ein mieser Verräter...

Vor allem Ansel Elgort ist die Idealbesetzung für die tragische Figur des Augustus Waters. Elgort füllt seinen Part mit einer unglaublichen Präsenz. Shailene Woodley dürfte sich nach diesem Auftritt und ihrem starken Schauspiel in -Die Bestimmung- keine Sorgen über Jobangebote machen müssen. Zum guten Schauspiel der Akteure gibt es als Bonus wunderbare Bilder, unterlegt mit einem Independent Soundtrack, der Songs von Birdy, Jake Bugg, Ed Sheeran, Tom Odell und Likky Li vereint.

Beim Besuch im Anne-Frank-Haus in Amsterdam hören wir eine Lautsprecherstimme, die aus dem Tagebuch von Anne Frank vorliest, sagen: "Wo es Hoffnung gibt, gibt es Leben." Selten wurde dieser Satz mit passenderen Bildern unterlegt wie in Josh Boones Film...
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schluchz, das Leben ist schööööööööön!, 13. Juli 2014
Ich komme gerade aus dem Kino mit verweinten Augen und roter Nase. Obwohl ich schon lange kein Teenager mehr bin, hat mich dieser Film wahnsinnig berührt. Den jungen Mädchen im Kino neben mir und vor mir ging es genau so.

Eine wunderbar gelungene Verfilmung des Romans "The fault in our stars".
Über den Deutschen Titel kann man streiten.
Ich habe die empfindsame Hazel Grace und den charmanten Gus -Augustus- Waters von Anfang an ins Herz geschlossen. Man glaubt Ihnen einfach alles, sie spielen dieses sensible Thema so großartig und realistisch, dass man sofort denkt, sie (die Schauspieler) wären wirklich von dieser heimtückischen Krankheit betroffen.
Ebenso litt ich mit Hazels herzensguter und tapher Mutter mit und natürlich auch mit ihrem ruhigeren Vater, die wirklich alles menschenmögliche bewerkstelligen, um ihrer Tochter zu helfen und um sie glücklich zu sehen.
Großartig auch der unerwartete Widerpart in Gestalt des erfolgreichen Autors von "ein herrschaftliches Leiden", der trotz seines Erfolgs am Leben zu verzweifeln scheint und nicht einmal die Kraft aufbringt, seine Fanbriefe zu lesen, geschweige denn sie zu beantworten. Außer einem!

Nun muss ich mir schnell noch das Buch dazu bei Amazon bestellen und sicher wieder eine ganze Packung Taschentücher bereitstellen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein bewegender, trauriger aber auch mutmachender Film!, 22. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Schicksal ist ein mieser Verräter (DVD)
Da ich mich jetzt nicht in Wiederholungen ergehen möchte (einige meiner Vorredner haben ja schon ausführlich und schön beschrieben, was diesen Film so besonders macht), aber dennoch gerne 5 Sterne für dieses wunderschöne Werk vergeben möchte, fasse ich mich kurz.

Noch nie hat mich ein Film so bewegt und noch nie habe ich im Kino so mitgefühlt - in den schönen und in den traurigen Szenen. Zudem ist die filmische Umsetzung so gut, dass ich nach kurzer Zeit das Gefühl hatte, die Protagonisten schon lange und gut zu kennen. Und dieser Film hat eine starke, nachdrückliche und lebensbejahende Botschaft: Das Leben ist oft (sehr) hart, aber - wie die Umstände auch sind - es hält auch schöne und glückliche Momente bereit, die es zu erkennen und zu genießen gilt!

Ich für meinen Teil habe nach dem Kinobesuch angefangen, meinen Blick auf einige Themen wie Glück, Zufriedenheit, Alltagsprobleme, Zukunftsängste, Beziehungen, etc. neu zu justieren und Werten wie Optimismus, Dankbarkeit, Hoffnung, Freude, Leben-im-Hier-und-Jetzt, usw. wieder mehr Raum zu geben.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ergreifende Buchverfilmung, 28. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Schicksal ist ein mieser Verräter (DVD)
Ich habe das Buch interessehalber im englischen Original gelesen und kann die Verfilmung als "sehr gelungen" bezeichnen. Die Handlung folgt meiner Erinnerung nach vollständig dem Buch und Charaktere, Personen und Schauplätze (Amsterdam) überzeugen. Stilistische Mittel, wie die Erzählungen von Anne Frank aus dem Off, während Hazel die Leitern im Anne-Frank-Haus erklimmt, fand ich sehr passend platziert. Sehr gelungen fand ich auch die musikalische Untermalung. Der Film vermittelt große Emotionen ohne jemals wirklich in Kitsch abzudriften. Die Thematik "Tod und Sterben" wird hier so dargestellt, dass es meiner Ansicht nach auch Kinder sehen können. Allerdings bin ich im Zweifel, ob dies bereits ab dem 6. Lebensjahr sein muss. Ich empfehle die Begleitung durch einen Erwachsenen, damit ein Kind das Gesehene auch verarbeiten kann.

Alles in allem für mich ein "sehr guter" Film, der mir, obwohl ich die Story schon kannte, sehr viel Freude bereitet hat.

PS: Obwohl eigentlich ein Jugendroman, ist der Film sicherlich auch für Erwachsene selbst sehr unterhaltsam.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wundervoller Film, 17. August 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das Schicksal ist ein mieser Verräter (DVD)
Der Film ist einer der schönsten und berührendsten filme, die ich je gesehen habe. Ich war schon ein großer Fan der Bücher und hatte die Befürchtung, dass der Film weit nicht an das Buch herankommen würde, aber ich habe mich auch in die Verfilmung total verliebt! Der Film schaffte es, dass man den ersten Teil über immer wieder lachen muss, aber am Ende sich die Augen ausweint. Das Schicksal ist ein mieser Verräter IST einfach ein wundervoller Film, ganz anders als andere Filme... Einfach fantastisch! Und ich fiebere jetzt schon dem DVDstart entgegen
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Das Schicksal ist ein mieser Verräter
Das Schicksal ist ein mieser Verräter von Josh Boone (DVD - 2014)
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