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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. August 2014
Da das Buch von Christian Wulff schon umfangreich besprochen wurde, mache ich es kurz: Ich bin der Meinung, dass jeder Mensch „Dreck am Stecken“ hat. Die wohlfeilen Vorwürfe der Presse habe ich daher schon damals als selbstgerecht und teils unerträglich erlebt (zumal jeder weiß, dass gerade Journalisten immer um den eigenen Vorteil und nächsten Presserabatt bemüht sind). Umso verwunderlicher, dass zwei duzend Kriminalbeamte und Staatsanwälte trotz mehrmonatigen Ermittlungen am Ende rein gar nichts gegen Wulff in der Hand hatten. Dass Medien, die damals über viele Wochen gehetzt haben, sich natürlich nicht entschuldigen und teilweise nicht über den Freispruch berichteten, verwundert wenig, wenn man das Buch gelesen und die Mechanismen der Medien verstanden hat. Mit Demokratie hat das alles wenig zu tun, eher mit Mittelalter.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. August 2014
Endlich traut sich jemand über den traurigen Zustand vieler Pressemedien zu berichten. Die Macht der Presse in Deutschland ist beängstigend. Die Presse hat die Funktion der objektiven Berichterstattung und nicht die der Anklage und Desinformation.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Juni 2015
I have only read a section of this so far, but I was asked to do so by a friend and so I did. The section (part II) was an interesting subject matter, written in an engaging and readable style, whilst being informative - a good combination!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Januar 2015
Wer sich aufmerksam und fair mit der Causa Wulff auseinandersetzt, wird zu dem Schluss kommen (flapsig formiert): Die Medien haben ihn platt gemacht. Wie schrieb es Hans Leyendecker trefflich: „Jeder wollte den größten Stein werfen.“

Es ist 20 Jahre her, da sagte mir ein Journalist: „Wir schreiben gerne über Dich. Aber Du musst wissen: Wenn Du Mist baust, schreiben wir noch viel lieber über Dich.“ Es ist diese bad-news is good-news Denke, mit der die meisten Medien arbeiten und die dem amtierenden Staatsoberhaupt Deutschlands zum Verhängnis wurde, obwohl letztlich kein einziger der erhobenen (strafrechtlichen) Vorwürfe Bestand hatte. Das ist mit all der Bösartigkeit, Einseitigkeit und Vorverurteilung höchst fragwürdig, wäre in anderen Ländern in dieser Respektlosigkeit undenkbar und wurde durch die extreme Geschwindigkeit des digitalen Zeitalters unterstützt.
Dabei zeigen mir die basisdemokratischen Elemente des digitalen Zeitalters, dass sich weite Teile der Bevölkerung dieser Art der Medienarbeit nicht mehr gefallen lassen und melden sich selbst zu Wort: Die positive Mehrheitsmeinung dieser Buchbesprechung zeigt es beispielhaft.
Es ist daher an der Zeit, dass die Journaille umdenkt und sich insbesondere eine Causa Wulff nicht wiederholen kann. Die Pressefreiheit ist für die Demokratie da, und nicht für das vermeintliche Auflagen- und Klickinteresse von Medien.

Man kann Herrn Bundespräsident a. D. Christian Wulff nur danken, dass er mit diesem sehr konkreten, umfangreichen, ausgewogenen und lesenswerten Buch einen differenzierten Einblick ermöglicht.

D. Alamouti
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26 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Juni 2014
Und wieder hat er es geschafft, mit seiner Eitelkeit und Selbstgerechtigkeit die Würde des Amtes eines Bundespräsidenten zu beschädigen. Denn die zu achten und zu schützen wäre gerade nach seinen Rücktritt die Aufgabe von Christian Wulff gewesen. Hat man je etwa von Horst Köhler solche Jammereien und Selbstgerechtigkeiten gehört? Obwohl auch die Medien ihm übel mitspielten, hat er bis heute Haltung bewahrt und sich nach seinem Rücktritt durch eine stille Arbeit wieder den öffentlichen Respekt erarbeitet.

Ähnlich wie es Wulffs ehemaliger Frau Bettina mit ihrem nach dem Rücktritt verfassten Buch viel mehr um die eigene Eitelkeit als um wirkliche Aufklärung ging, sind auch seine hier vorliegenden Erinnerungen ein Sammelsurium an Selbstbeweihräucherung und Larmoyanz. Kaum ein Wort zu den eigenen Fehlern und Lügen, dafür aber versteckt Angriffe auf seinen Nachfolger, wenn er behauptet, er wäre „auch heute noch der Richtige im Amt“.
Peer Steinbrück, dem die Medien im letzten Wahlkampf auch übel mitgespielt haben, hat in seiner Rezension des Buches in der letzten ZEIT darauf hingewiesen, dass die Geschichte Wulffs kein Einzelfall sei, sondern paradigmatisch für den Umgang der Medien mit der politischen Klasse: "Unter dem Druck des Wettbewerbs um Auflage, Quote und Klicks, im Hochgeschwindigkeitsjournalismus um die erste und die süffigste Nachricht, in der Tendenz zur Personalisierung und Reduzierung von Politik auf Duellsituationen haben wir es gewiss mit anderen Zeiten zu tun als jener, in der es nur zwei öffentliche Fernsehanstalten, kein Internet, keine Onlinedienste und kein Twitter gab".

Das ist richtig, aber das zu analysieren hätte es dieses vor Eigenlob trotzende Buch nicht gebraucht, in dem mit keinem Wort die Rede ist davon, wie etwa Wulff in Kooperation mit der BILD-Zeitung damals die Trennung von seiner ersten Frau medial begleiten ließ und sich mit seiner neuen Frau in einer neuen Glamourwelt feiern ließ.

Christian Wulff ist von allen Vorwürfen frei gesprochen worden und sollte sich nun auf den Aufbau eines neuen Lebens konzentrieren. Ein guter Bundespräsident war er mit seiner Verortung bei den Reichen, Berühmten und Schönen nicht. Die Türken in Deutschland lieben ihn wegen dem Satz, dass der Islam zu Deutschland gehöre. Für die meisten Deutschen wird er auch wegen diesem Buch als selbststilisiertes Medienopfer und selbstgerechte Plaudertasche in Erinnerung bleiben.

Nachdem er sich tapfer vor Gericht verteidigt hatte und sich damit auch den Respekt seiner Kritiker erwarb, sehen diese, unter anderem der Rezensent, sich durch dieses Buch erneut bestätigt.

Si tacuisses…..
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Juli 2015
Interessant geschrieben und einfach zu lesen auch für Politkverdrossene wie mich war es nicht schwer dem Verlauf zu folgen und einmal spannend hinter die Kulissen in Berlin zu sehen...
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Januar 2015
Als Zippert Zappert in der Springerpresse, nämlich der Welt, am 29.12. darüber nachdachte, ob man dieses Buch von Christian Wulff wohl ungelesen wegschmeißen dürfe, wenn man es als Weihnachtsgeschenk bekommen hat, habe ich es mir genau deshalb gekauft und sehr gerne gelesen.
Ich fand die illiberale Einstellung erstaunlich, dass Springer die Republik drei Monate mit Meldungen zu unserem Bundespräsidenten überhäuft hatte und nun, nachdem Wulff auch von dem letzten Vorwurf freigesprochen wurde, verhindern will, dass seine Sicht und Hintergründe bekannt werden.
Zum Aufruf, das Buch als entartet zu brandmarken und es zu verbrennen, scheint es bei Springer nicht mehr weit zu sein.
Hoffentlich wird es wie damals in meiner Jugend 'Die verlorene Ehre der Katharina Blum' zum Unterrichtsstoff in den Schulen.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Dezember 2014
...wird der Fall ohnehin werden. Daher hatte Christian Wulff das Recht und auch die Pflicht die Ereignisse aus seiner Sicht darzustellen und somit auch das Hochschaukeln der Ereignisse durch die Medien - angetrieben durch BILD und Spiegel - und das Versagen einer fanatisierten und sich verrennenden Staatsanwaltschaft in Ansätzen begreifbar zu machen.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. August 2014
Adam Soboczynski hat es in der ZEIT eindrucksvoll auf den Punkt gebracht (vgl. "Tanz mit dem Wulff", Ausgabe 32/2014, online frei verfügbar):
Der investigative Journalismus in Deutschland will sein "Versagen auf ganzer Linie" kaschieren. Die Unfehlbarkeit des Papstes ist nichts gegen die Unfehlbarkeit der selbsternannten journalistischen Herren (Frauen sind tatsächlich kaum beteiligt gewesen) über Aufstieg und Fall eines beliebten und respektierten Bundespräsidenten.
Warum entschuldigt sich eigentlich niemand?
Ich empfehle, dieses eindrucksvolle Buch zu Lesen, um Hintergründe zu verstehen und der Manipulationen von Medien zukünftig besser begegnen zu können.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Oktober 2014
Es wurde ein riesen Hype gemacht um das Wulff-Buch ... Ich hatte es vorbestellt und ziemlich schnell erhalten. Klar, es ist kein Roman und deshalb auch nicht gerade zwischen Tür und Angel mal eben durchzulesen ... aber ein wirklicher Hammer ist es auch nicht. Christian Wulff schreibt ziemlich angestrengt, bemitleidet sich in erster Linie erst mal selbst und kann einen LEser nicht so richtig mitnehmen in seine Geschichte.

Ich habe mich beim Lesen immer wieder gefragt ob er dieses Buch in ein paar Jahren auch noch so veröffentlichen würde?! ...
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