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32 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach klasse !
Auch das dritte Album nach dem Comeback mit Neusänger Mark Tornillo ist sehr gut gelungen.
Was aber gleich nach dem ersten Hören auffällt ist, dass Accept einen Gang runter geschaltet
haben. "Blind rage" bewegt sich meist im Mittempobereich und man versucht noch mehr Wert
auf die Refrains zu legen. "Stampede" eröffnet gewohnt als...
Vor 1 Monat von metalman veröffentlicht

versus
7 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vorschußlorbeeren? Wofür...?
Lange erwartet und im Vorfeld bereits mit jeder Menge Lorbeeren versehen: Das neue Album von Accept ist da! Fast könnte man sich an die seeligen Zeiten aus den 1980er Jahren erinnern. Man tigerte zunächst wegen einer neuen Judas Priest in den Plattenladen und noch ehe die Euphorie verflogen war, tigerte man bereits wieder in den Plattenladen um sich die neue...
Vor 29 Tagen von Markus Schmidl veröffentlicht


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32 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach klasse !, 15. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Blind Rage (Audio CD)
Auch das dritte Album nach dem Comeback mit Neusänger Mark Tornillo ist sehr gut gelungen.
Was aber gleich nach dem ersten Hören auffällt ist, dass Accept einen Gang runter geschaltet
haben. "Blind rage" bewegt sich meist im Mittempobereich und man versucht noch mehr Wert
auf die Refrains zu legen. "Stampede" eröffnet gewohnt als schneller Banger doch gleich bei
Song Nummer 2 "Dying breed" kommt ein Stampfer in typischer Accept Manier mit tollen ohohoho
Chören. Erst Song 5 "Trail of tears" zieht das Tempo wieder etwas an. "Wanna be free" ist dann
wieder so ein "Princess of the dawn" Gedächtnissong, sehr stark. Überhaupt wirkt die Band sehr
gut aufeinander eingespielt und Mark glänzt mit einer top Gesangsleistung. Ja Accept wissen was
sie können und das Album wirkt wie aus einem Guss. Kein Wunder also, dass auch hier wieder
alles sehr rund wirkt. Erneut wurde auch "Blind rage" durch Andy Sneap produziert, der einfach
weiß, wie Accept zu klingen haben. Ein klasse Sound wie auch bereits bei den zwei Vorgängern.
Das Album wird nochmal mit einem schnelleren Song ("Final journey") abgeschlossen. Hoffentlich
ist das nicht die letzte Reise der Band, denn es ist schon immer etwas komisch wenn eine langjährige,
große Band wie Accept ihren letzten Song so nennt ! Ok, denken wir positiv, denn Wolf Hoffmann
sagte ja zuletzt selbst, dass es der Band gerade mega Spaß mache und er sich gerade nichts anderes
vorstellen kann, als Musik zu machen. Bleibt abschließend also nur noch zu sagen, dass "Blind rage"
ein klasse Accept Album geworden ist, wie man es auch eigentlich erwarten konnte.
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21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ACCEPT, Back to the Roots !!!, 15. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Blind Rage (Audio CD)
War ''Blood of the Nations'' ein fulminantes Comeback Album und ''Stalingrad'' ein würdiger Nachfolger, so ist es Accept mit diesem Album vermutlich gelungen, bei den Fans der ersten Stunde (zu denen ich auch zähle), ein wahres Freudenfeuer zu entfachen. Natürlich klingt der Sound jetzt anders wie in den achtzigern, aber die Kompositionen und das Songwriting sind wieder absolut old school, genau so will ich Accept höhren. Andere Rezensenten haben natürlich auch, stilistische Ähnlichkeiten festgestellt, zur 80er Jahre Ära. Es wurde sehr oft die ''Russian Roulette'' erwähnt und vergleiche gezogen und genau so ist es, das unterschreib ich. Der Band ist es diesmal, mehr als gelungen, den klassichen Accept Sound mit einer modernen Produktion zu verbinden. Das Album läuft jetzt den dritten Durchlauf bei mir und ich krieg mich gar nicht mehr ein, das ich das noch erleben darf, ich sage einfach nur Danke.
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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beste Scheibe mit Tornillo am Mikro., 15. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Blind Rage (Audio CD)
Feiertag, keine Postzustellung? Egal Amazon bietet ja Gott sei Dank die Autorip Funktion an. Also runtergeladen, angehört und schon schallt einem Stampede, der schon im Juni veröffentlichte Track, schnell und kompromisslos entgegen. So darf es weitergehen. Bei dem folgenden Song, Dying Breed, werde ich schlagartig zurück in die 80er katapultiert. Ein geiles Teil, das mich etwas an Monsterman auf der Russian Roulette Scheibe erinnert! Dark Side of my Heart, reisst mich nicht wirklich mit, für mich eher ein Lückenfüller, ohne grössere Highlights, aber solide. Fall of an Empire, langsam, stampfend, episch, Heaven is Hell (ebenfalls Russian Roulette) lässt grüssen. Bei Trail Of Tears gehts wieder rasant nach vorn, Accept wie man sie kennt und mag. Kompromisslos, schnörkellos vom ersten bis zum letzten Beat. Wanna Be Free, ein langsamer Rock Song, teilweise balladesk anmutend, mit interessanten gegenrhythmischen Funk Elementen im Solo, nimmt dann mal ein wenig den Wind aus den Segeln. Hätte meiner Meinung nach nicht sein müssen, aber ob man ruhigere Nummern mag ist halt Geschmacksache. Glücklicherweise rockts dann bei 200 Years wieder mehr. Obwohl das Stück auch mit leicht angezogener Handbremse daherkommt, packt einen der eingängige Refrain und man ist sofort dabei kopfwackelnd mitzusingen. Bloodbath Mastermind ist dann der Zeitpunkt wo wieder richtig aufs Pedal getreten wird, solide ohne grössere Höhepunkte, aber unverkennbar Accept. From Ashes we Rise entwickelt sich nach den ersten 30 Sekunden, einem langsamen intro, zu einer melodischen Heavy Rock Nummer mit Chor und ein wenig Pathos im Refrain. Ebenfalls langsam, und auch nicht wirklich Metal, aber guter Rock mit starker Anfang 80er Jahre Schlagseite, ist The Curse die meiner Meinung nach, zwar schwächste Nummer der Scheibe, aber immer noch saugut. Der letzte Track, Final Journey, zieht dann sämtliche Register im Accept Repertoire. Wolf Hofmann rockt im Solo mal wieder ein Klassik Stück sehr gelungen durch, diesmal ist es von Edvard Grieg, Morgenstimmung. Ein Hammerteil, bestes Stück des Releases.

Seit Marc Tornillo als Sänger eingestiegen ist, ist dies für mich das beste Album der Band. Dem Vergleich mit den ganz grossen Accept Klassikern der 80er Metal Heart und Restless and Wild kann Blind Rage zwar nicht standhalten, aber die Scheibe gehört für mich qualitativ in eine Reihe mit Objection Overruled, Russian Roulette und Balls to the Walls.

Wer Accept mag wird nicht enttäuscht sein, wer auf rocklastigen Metal steht auch nicht, und für Fans ist es sowieso ein Pflichtkauf.
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5.0 von 5 Sternen Grandioses Hit-Feuerwerk, 9. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Blind Rage (Audio CD)
Ich muss sagen ich war doch überrascht nach den beiden harten und moderneren Alben zuletzt, die mir nicht zu 100% gefielen, mit Blind Rage endlich wieder ein Album hören zu dürfen, dass den Spagat schafft mit zeitlosem sattem Sound, den gesamten typischen Accept-Trademarks und melodischen Hardrock-Perlen zu punkten. Neusänger Mark Tornillo scheint inzwischen voll angekommen zu sein, er versucht auch nicht mehr Udo Dirkschneider zu imitieren, sondern singt sein eigenes Ding in etwas tieferen angenehmeren Stimmlagen die ihm deutlich besser liegen als immer dieses gequälte, was der Scheibe sehr gut tut. Seine versoffen wirkende coole Stimme verleiht den Songs nun auch endlich ein eigenes Charisma, so dass man Udo Dirkschneider nun echt nicht mehr vermisst. Wolf Hoffmann zaubert viele gelungene prägnante Solos aus dem Ärmel, auch oft selbst komponierte an die Klassik erinnernde Melodien, die Rythmussektion spielt tight auf mit richtig coolen Riffs und Beats. Diese melancholische Stimmung ist nach wie vor häufig dabei, wenn auch nicht mehr so intensiv wie auf dem Vorgänger Stalingrad, mit den typischen tiefen Kosaken-Chören in den Refrains übertreibt man es sogar teilweise etwas.

Auf die Live-DVD/Blueray Live in Chile 2013 sollte man keinesfalls verzichten, da Sie ein schönes authentisches Konzert bietet mit jeweils u.a. 4 Songs von den letzten beiden Alben. Sound und auch Bildschnitt hätten etwas besser sein können, aber für den Aufpreis ist man damit bestens bedient.

Schon der Uptempo-Opener "Stampede"(4/5)(auch die 1.Single) haut voll rein und macht spass, auch wenn es nicht der beste Song des Albums ist. Die Midtempo-Rocker "Dying Breed"(4/5) und "Dark Side of my Heart"(5/5)(recht mainstreamiger Refrain, der Beginn erinnert an "Up to the Limit") können auf ganzer Linie überzeugen, das schleppende "Fall of the Empire"(5/5) kommt sehr eingängig und prägnant daher. Das furiose flotte "Trail of Tears"(4/5) könnte live so richtig zünden, der langsame eingängige Hardrock-Stampfer "Wanna be Free"(5/5) erinnert mich an die Objektion Overruled-Zeit und ist mit seiner simplen unwiderstehlichen Melodie und dem Mitgröhlrefrain durchaus auch Single-geeignet, vielleicht werden die Kosaken-Chöre etwas zu oft eingesetzt, hat aber auch ein exzellentes Solo - Grosser Song. Bei "200 Years"(3/5) gehts dann im flotten Midtempo etwas beliebiger weiter, besonders der komische Refrain kann nicht so ganz überzeugen. "Bloodbath Mastermind"(4/5) ist eine bedrohliche facettenreiche temporeiche Uptemponummer, die mich durchaus im gesamten fesselt. Das langsam stampfende hymnische "From the Ashes we rise"(5/5) reisst einen voll mit, hat einen Hammerrefrain, das ist ganz grosses Kino. Das halbballadeske lockere "The Curse"(3/5) ist nett, bringt Abwechslung hinein. Zum Abschluss schlägt noch einmal die durchschnittliche Uptempo-Nummer "Final Journey"(3/5) zu, die wohl mit dem klassischen Edvard Grieg Morgenstimmung-Zitaten aufgewertet werden soll, was dann auch das ist an was man sich am ehesten an dem Song erinnert.

Fazit:
Ein durch und durch gelungenes Accept-typisches Heavy Metal-Album mit deutlichen Hardrockeinflüssen, dass auf jeden Fall das beste der Neuzeit ist, sich aber auch vor den Klassikern der 80er nicht zu verstecken braucht. Wolf Hoffmann liefert brilliante prägnante Solos, die im Kopf hängen bleiben, Mark Tornillo überzeugt mich hier zum ersten mal zu 100%, die druckvolle Produktion ist fett und zeitgemäss, die Riffs, Melodien und Refrains sind allesamt auf höchstem musikalischem Niveau.
Ein rundum perfektes Album, das vor Hits geradezu strotzt - ich hätte nicht mehr gedacht dass mich Accept nochmal so überzeugen können!
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5.0 von 5 Sternen Geile Sache!!, 5. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Blind Rage (Audio CD)
Ich gehöre zu der Generation, die Accept erst im Zuge von "Blood Of The Nations" entdeckt hat (damals als Vorband einer australischen Band, die auch mit AC anfängt :-), und was soll ich sagen: Blood Of The Nations war der Hammer, Stalingrad war okay und Blind Rage spielt für mich in einer Liga mit Blood Of The Nations.
Soundmäßig hat sich meines Erachtens in den letzten 4 Jahren bei Accept nichts verändert (und das ist auch gut so!), der Songaufbau der Songs ist gigantisch und Texte sind mir eigentlich egal :D
Zwar fehlen auf Blind Rage die ganz großen Ohrwürmer, dennoch ist dieses Album für mich das beste Metalalbum des Jahres 2014, das steht definitiv schon fest!
Mit Mark Tornillo hat Accept den aktuell besten Sänger des Heavy Metal, das Drumming von Stefan Schwarzmann ist episch (aber nicht so lahm und langweilig wie etwa bei Manowar) und Wolf Hoffmanns Gitarrensolos und -melodien sind wie immer zum reinlegen. Zwar finde ich die vielen "Ohohoh"s über das gesamte Album teilweise etwas übertrieben, in die einzelnen Songs fügen sie sich aber gut ein und gehören zu Accept, wie ich sie kenne, einfach dazu.
Der Opener, "Stampede", ist meiner Meinung nach einer der schwächsten Songs des Albums, schade. Danach folgen allerdings drei absolut gelungene Songs, vor allem "Fall Of The Empire" und das gemächliche "Dark Side Of My Heart" haben mich überzeugt und zur 5-Sterne-Bewertung beigetragen. Weitere Highlights sind für mich "200 Years" und "The Curse", tolle Vocals, tolle Gitarren.

Alles in allem kann ich nur sagen: Absolute Kaufempfehlung, das Album läuft bei mir seit Tagen rauf und runter!
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15 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bestes Werk der Tornillo Ära, 15. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Blind Rage (Audio CD)
Obwohl die beiden Vorgänger überragende Songs mit Klassiker-Potenzial beinhalten, meiner Meinung nach jedoch durch den ein oder anderen Lückenfüller zum Skippen verleiten (Anmerkung: das ist Kritik auf hohem Niveau, 'Blood of the nations' ist ein überragendes Comeback!), hat mich 'Blind rage' bereits nach dem ersten Hören überzeugt. Reihten Accept in der Frühphase der Bandgeschichte nahezu Hit an Hit auf ihren Alben (man betrachte nur die Alben 'Restless & wild' oder 'I'm a rebel', hat man bei 'Blind rage' stellenweise das Gefühl, dass sich die Qualität des Albums lediglich von der modernen Produktionsweise sowie der Stimme Tornillos von den "Klassikern" der Band unterscheidet und mühelos anknüpfen, an die Hochzeit der Band in der ersten Hälfte der 80er Jahre. Doch nervt früher oder später der ständige Vergleich zu dieser Epoche. Accept haben sich entwickelt, neu gefunden und stellen in keinster Weise eine Kopie vergangener Zeiten dar - hier trumpft eine Heavy Metal Band erster Klasse auf, welche es nicht auf ihre alten Tage noch mal probieren will, nein, sondern voll im Saft steht. Unglaublich, dass Wolf Hoffmann und Peter Baltes seit bald 40 Jahren dieser Band angehören, die Jungs spielen auf wie eine junge, hungrige und agressive Band, die nicht genug bekommen können. Metal hat eben mit Agressionen zu tun, wie Wolf Hoffmann so schön sagt.

Das Album klingt sehr locker und losgelöst - der Hauptunterschied zum Vorgänger 'Stalingrad' liegt (und das hört man auch), dass die Band mit fertigen Songs ins Studio gegangen ist und kaum Druck bei den Aufnahmen verspürte. Deswegen klingt 'Stalingrad' stellenweise etwas erzwungen und unausgefeilt. Bei 'Blind rage' ist wie bereits angesprochen das Tempo etwas heruntergefahren, was den Songs im Großen und Ganzen aber sehr gut tut. Auch steckt das Album voller Riffs, welche schon nach dem ersten Hören in Erinnerung bleiben und einen guten Song ausmachen. Hinzu kommen starke Melodien und Accept-klassische Chöre.

Accept sind eine aktuelle Band, die arbeitet, an sich feilt und deren Musik und Spielfreude im Vordergrund steht. Der Fan bekommt was er will: regelmäßige Albenveröffentlichungen und Tourneen, und muss keine fünf oder sechs Jahre warten, wie bei anderen Bands ähnlichen Alters. Accept setzen sich mit 'Blind rage' die Krone auf und sind vielleicht sogar die aktuell am besten funktionierende Band der klassischen NWOBHM Generation. Wer sind eigentlich noch Judas Priest?
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen WOW, 27. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Blind Rage (Audio CD)
Ich hatte vorher nicht gedacht, dass ich mir diese Scheibe zulegen würde. Ich kenne Accept fast seit den Anfängen und bin mittlerweile etwas altersmilde geworden. Von daher fand ich den Weg, den U.D.O. eingeschlagen hat, etwas stumpf und eintönig. Nur einzelne Lieder haben herausgeragt.
Als "Blood of the Nations" herauskam, war ich auch mit wenig Hoffnung in den ersten Hörgenuß gegangen und bin völlig überrascht worden - positiv.
Stalinggrad fand ich persönlich nicht schlecht, aber war mir aber etwas, weiß nicht, fad vielleicht. Ich habe ja nun einige Musikstücke in meiner Sammlung und da fand ich Stalinggrad schlicht nicht innovativ genug, um von mir gekauft zu werden. Dies mögen "Neulinge" aber anders beurteilen.
Blind Rage hatte ich gar nicht vor zu kaufen, aber, wie es so ist, aus Verbundenheit hört man rein, und sie da: Es schlug bei mir ein wie eine Bombe. Klar, Accepts musikalische Bandbreite ist sehr eng gesteckt, aber Blind Rage ist eine Werk was an frühere Glanzwerke reicht. Man muß dazu sagen, dass Metalstücke bei mir überwiegend melodisch sein müssen, eine klare Struktur besitzen und eine gewisse Eingängigkeit besitzen. All das trifft auf Blind Rage zu!.

Einfach klasse, weiter so!
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Album seit der Reunion, 29. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Blind Rage (Audio CD)
Ich gebe zu, dass ich mit dem Vorgänger “Stalingrad” nicht wirklich warm geworden bin. Von daher bin ich ziemlich emotionslos an “Blind Rage”, die neue Scheibe der Solinger Stahlschmiede ACCEPT, herangegangen. Trotzdem formulierte sich in meinem Kopf die Frage, ob die Jungs um Wolf Hoffmann ihr Pulver nach dem starken “Blood Of The Nations” nicht vielleicht doch schon verschossen haben. Haben sie nicht, ganz im Gegenteil. “Blind Rage” wird in den Jahrespolls ganz oben stehen.

Zwar ist der Einstieg mit “Stampede” nicht ganz glücklich gewählt, da dieser Uptempo-Song zwar die typischen ACCEPT-Trademarks enthält, jedoch nicht sofort beim ersten Durchgang zündet. Hernach beginnt aber direkt die Reise zurück in die Achtziger. “Dying Breed” hätte auch auf “Metal Heart” einen Ehrenplatz gehabt und sorgt für erste Gänsehautmomente. Gleiches gilt für das stark riffende “Dark Side Of My Heart”, dass sich dezent am eigenen Schaffen (“Up To The Limit”) anlehnt und mit einem großen Refrain punkten kann. Die Refrains sind es vor allem, die “Blind Rage” ins rechte Licht rücken. Die typischen fetten ACCEPT-Chöre kommen heuer besser als auf den beiden Vorgängern zur Geltung und tun ihren Teil dazu, dass man sich immer wieder dabei ertappt “Blind Rage” gedanklich direkt hinter “Russian Roulette” in die Diskographie der Band einzuordnen. Kein Album der Reunionbesetzung hat so dermaßen den Spirit der eigenen Klassiker geatmet, ohne diese zu kopieren, dass man nur den Hut ziehen kann. Die Riffs von Wolf Hoffmann und Herman Frank klingen alles andere als angestaubt. Frisch und fordernd könnte man sagen. Die Solinger haben auf dem aktuellen Album noch mehr als sonst auf kleine Details geachtet und mit “Final Journey” sogar eine offizielle Brücke zur eigenen Vergangenheit, indem man in den Song geschickt das “Morning Mood”-Thema von EDVARD GRIEG eingebunden hat, geschlagen. ACCEPT übertreffen sich auf ihrem neuen Album teilweise also selbst. Dabei ist es egal, welches Stück man heraus pickt. Man landet immer einen Volltreffer. Das flotte “Trail Of Tears” wäre eine Bereicherung auf “Breaker” gewesen, wohingegen das epische Highlight “From The Ashes We Rise” durchaus eine Single von “Balls To The Wall” hätte sein können. Auch Mark Tornillo scheint seine Position in der Band gefunden zu haben. Er kultiviert seinen eigenen Gesangsstil noch mehr als auf den andere Platten und führt den Hörer so optimal durch die Songs. ACCEPT bringen das Kunststück fertig, sich selbst treu zu bleiben, dabei aber immer wieder für Abwechslung innerhalb der Songs zu sorgen und nicht obsolet zu klingen.

Zu meckern gibt es im Fall von “Blind Rage” absolut nichts und man kann nur sagen: Chapeau, meine Herren. ACCEPT haben definitiv einen Anwärter auf das Album des Jahres abgeliefert, und klingen dabei frischer als es - man kann diesem Vergleich eigentlich nicht aus dem Weg gehen - U.D.O. auf ihren letzten beiden Releases getan haben. Muss man als Traditionsmetaller im Schrank stehen haben.

9/10 Punkte
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen durchgehend hohes Niveau, 23. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Blind Rage (Audio CD)
Ich habe dem Album mehrere Durchläufe gegönnt und es rotiert immer noch. Ich persönlich finde es sehr gut gelungen, Accept klingen auf diesem Silberling sehr relaxt und harmonisch. Hier werden die urtypischen Accept - "Trademarks" reichlich bedient.
Auch was die Gitarrenfraktion an Riffs und tollen Soli's aus dem Ärmel schüttelt und so locker und leicht durch die Boxen jagt ist beeindruckend und treibt mir immer wieder ein Grinsen ins Gesicht. Marks Gesang hat sich meines Erachtens auch verbessert, hört sich für mich lockerer und entspannter an (was natürlich auch am Songmaterial liegt).
Songs heraus heben kann ich hier nicht, die sind alle auf relativ gleich gutem Niveau und über die handwerklichen Fähigkeiten von Baltes/Hoffmann & Co brauch man eh nix mehr zu sagen - die spielen schon lange CL.
Überhaupt präsentiert sich die Band sehr homogen, mit viel Spaß bei der Sache, was vor allem auf der Live - DVD deutlich wird. Ich habe schon Karten für den 21.10. im Huxleys (Berlin) und freue mich drauf, die Band live zu erleben. .
Noch eine Anregung: Die Vergleiche mit der UDO- Aera sollte man lassen, sie hinken gewaltig(schon aufgrund der Besetzungsunterschiede). Es ist mit Mark halt ein Neustart, wie damals bei Black Sabbath (oder auch AC/DC, Deep Purple .u.s.w.), als Dio für Ozzy kam. Sabbath wurde dadurch nicht einen Deut schlechter und blieb auch Sabbath.
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4.0 von 5 Sternen Bodenständiger Heavy Metal, 17. September 2014
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Rezension bezieht sich auf: Blind Rage (Audio CD)
Das Album hält, was die Werbetrommeln im Vorfeld versprochen hatten: Ein solides Metal-Album mit einigen Krachern und sehr gutem Sound. Da mich die Platte aber nicht vom Hocker gerissen hat und auch ein paar eher mittelmäßige Songs darauf sind, hat es nicht ganz für 5 Sterne gereicht.
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Blind Rage
Blind Rage von Accept (Audio CD - 2014)
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