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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Reise in die Vergangenheit und dennoch zutiefst innovativ
Vieles vom Folgenden hätte ich wohl schon über "Heritage" schreiben können, allerdings breitete sich da noch nicht dieses absolute Einverständnisgefühl während des Hörens aus, wie es hier der Fall ist. "Heritage" war noch zu sehr gefällige Anlehnung. Ich fühlte mich zu oft "nur" erinnert. So wäre "Heritage" in den 70gern...
Vor 1 Monat von jrgela veröffentlicht

versus
13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen 5.1 Mix Bluray fehlerhaft!
Ich möchte an dieser Stelle nicht auf die musikalische Qualität des Albums eingehen, sondern vor dem Kauf der Bluray warnen. Die 5.1 TrueHD Spur ist leider fehlerhaft, da beim Mastering / Authoring die Phase des linke Frontkanals und des LFE gedreht wurde. Wer schon einmal seine Musikanlage versehentlich mit verpolten Lautsprechern angeschlossen hat, weiß...
Vor 2 Monaten von Jomox veröffentlicht


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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Reise in die Vergangenheit und dennoch zutiefst innovativ, 7. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pale Communion (Audio CD)
Vieles vom Folgenden hätte ich wohl schon über "Heritage" schreiben können, allerdings breitete sich da noch nicht dieses absolute Einverständnisgefühl während des Hörens aus, wie es hier der Fall ist. "Heritage" war noch zu sehr gefällige Anlehnung. Ich fühlte mich zu oft "nur" erinnert. So wäre "Heritage" in den 70gern wahrscheinlich nur ein weiteres gutes Album unter vielen gewesen.
"Pale Communion" ist zwar immer noch stark an die 70ger angelehnt, wäre aber im Ergebnis wohl für diese Zeit so noch nicht denkbar. So kommen auch Zitate durchaus vor, aber diese sind sinnig, wohl dosiert und werden, verknüpft mit eigenen Ideen und Erfahrungen, ins Hier und Heute transportiert.
Für nicht wenige alteingesessene Fans ist "Pale Communion" sicher wieder nur ein weiterer Bruch der Hörgewohnheiten und möglicherweise schwer zu verkraften. Für mich allerdings bietet es alles, was ein hervorragendes Album ausmacht. Auch beim zehnten Durchlauf entdeckt man noch Neues. Die Kreativität der Riffs und der Melodien der Soli ist schlicht beeindruckend. Die Gesamte Komposition ist für mich absolut stimmig. Und zum Facettenreichtum allein des Gitarrenspiels findet sich wahrscheinlich nur wenig Vergleichbares.

Mikael Akerfeldt entwickelt die Musik und sich als Musiker weiter, wie das nur noch sehr wenige zu tun in der Lage sind oder sein wollen. Die Veränderung vollzieht sich wegen des künstlerischen Anspruchs und nicht aufgrund kommerzieller Erwägungen. Davor habe ich uneingeschränkte Hochachtung. Das Ergebnis zeigt auch, dass Dinge, die so entstehen, im Grunde wirklich zeitlos sein können.
Ein absolutes Meisterwerk und, Anfang September kann man da wohl schon mal anfangen zu resümieren, wahrscheinlich mein Album des Jahres.
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37 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Angekommen im Progressive Metal, 22. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pale Communion (Audio CD)
Spätestens nach dem letzten Album, dem wunderbar verschrobenen "Heritage" hätte allen Opeth-Fans klar sein sollen, dass sich die Band um Mikael Åkerfeldt von ihren Death-Metal-Wurzeln gelöst hat: Vollgepackt mit instrumentellen Zwischenspielen, komplizierten Akkord-, Rhythmus- und Tonartwechseln, dem extensiven Einsatz von Keyboards (einschließlich Mellotron, Fender Rhodes und Hammondorgel) und Fusion-Jazz-Einflüssen kam das Album herrlich organisch im 70er-Jahre-Stil daher. Es wundert daher nicht, dass Opeth mit "Pale Comminion" genau diesen Weg hin zum Progressive Rock/Metal mit erneutem Klargesang fortgesetzt haben, auch dieses mal unterstützt vom musikalischen Wunderkind Steven Wilson, der das Album zusammen mit Åkerfeldt wieder abgemischt hat. Und so ist die Nähe zu Wilsons aktuellem Soloalbum "The Raven That Refused to Sing" größer als zu Opeths hartem Death-Metal-Klassiker "Deliverance" von 2002.

Eröffnet wird das Album durch das jazzige Art-Rock-Intro des Songs "Eternal Rains Will Come", welches direkt an die Musik des Vorgängeralbums anknüpft und im Verlauf neben Klavier- und Flötenklängen verspielte Melodien zu Åkerfeldts mehrstimmigen Klargesang liefert. Hier stand wiederum der 70er-Jahre-Prog-Rock in der Tradition von King Crimson Pate. Die anschließende erste Single-Auskopplung "Cusps of Eternity" ist mit seinen orientalisch angehauchten Klängen bedeutend poppiger und bietet das wahrscheinlich härteste Riffing des gesamten Albums, wohingegen "Moon Above, Sun Below" ein fast elfminütiger, vertrackter, progressiver, teils düsterer Geniestreich mit wiederum mehrstimmigen Gesangspassagen ist. Das perlende, von seiner Grundstimmung eher traurige "Elysian Woes" hätte auch auf das Album "Damnation" aus dem Jahr 2003 gepasst, welches das erste Opeth-Album mit ausschließlichen Clear Vocals war. Danach bündelt das groovende Instrumentalstück "Goblin" in frickeliger Progweise scheinbar alle beeindruckenden Riffs vergangener Alben, während das folgende "River" mit einem akkustisch getriebenem, fröhlichem Southern-Rock-Feeling startet, bevor sich der Song in der zweiten Hälfte zu eher Opeth-typischer nordischer Melancholie wandelt. Abgeschlossen wird das Album von den beiden epischen Liedern "Voice of Treason" und "Faith In Others", wobei letzteres symphonisch daher kommt.

Die klanglichen Qualitäten des Albums sind so einwandfrei, wie man es erwarten darf, wenn Steven Wilson seine genialen Hände am Mischpult im Spiel hatte. Die Musik hat einen enormen Dynamikumfang und klingt warm und organisch, frei von jeglicher Übersteuerung und dabei noch verspielter als der Vorgänger. Im Zusammenspiel mit der Musik muss man die Growls nicht wirklich vermissen, da sie hier nicht passen würden, und Åkerfeldts Klargesangsstimme ist einfach gut, er kann eben beides. Das mystisch anmutende Albumcover stammt einmal mehr von Travis Smith, der unter anderem auch schon das Cover von "Heritage" gestaltet hat, und rundet das Gesamtkunstwerk ab.

Mit dem Genregrenzen sprengenden "Pale Communion" haben Opeth ihrer ohnehin an Höhepunkten reichen Diskographie bisher die Krone aufgesetzt. Mit Death Metal hat dies zwar so gar nichts mehr zu tun, legt aber beeindruckendes Zeugnis ihrer Prog-Rock-Meisterschaft ab und ist eine gelungene Hommage an ihre musikalischen Vorväter, ohne dabei den Sinn für ihren ureigenen Stil zu verlieren. Die engstirnigen Metalheads unter ihren Fans werden wohl endgültig beleidigt das Weite suchen, da metallische Härte allenfalls hintergründig mitschwingt. Wer offener ist, den erwartet ein bewegendes Meisterwerk.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen 5.1 Mix Bluray fehlerhaft!, 31. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Pale Communion (Audio CD)
Ich möchte an dieser Stelle nicht auf die musikalische Qualität des Albums eingehen, sondern vor dem Kauf der Bluray warnen. Die 5.1 TrueHD Spur ist leider fehlerhaft, da beim Mastering / Authoring die Phase des linke Frontkanals und des LFE gedreht wurde. Wer schon einmal seine Musikanlage versehentlich mit verpolten Lautsprechern angeschlossen hat, weiß um die daraus resultierenden Folgen...

Nähere Infos dazu gibt es u. a. in diesem Thread:
[...]

Ich kann den Fehler bestätigen und durch verpolten Anschluss der betroffenen Lautsprecher zumindest temporär beheben. Hier muss Roadrunner mit einer Neuauflage und einem Austausch der bereits verkauften Disks nachbessern!
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Heritage 2? Zu wenig?, 28. August 2014
Von 
Sascha "metalnews.de" (Bruchsal, Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pale Communion (Audio CD)
"Heritage" überraschte viele Fans der Band positiv, ungefähr 50% verteufelten das Teil und wollen nicht akzeptieren, dass Mikael momentan (?) einfach keinen Bock mehr auf Death in seinem Metal/Rock hat. Nun denn, "Pale Communion" läuft nun seinen zweiten Monat bei mir (Promostream) und würde gerne ein fazit abgeben.

"Heritage" war anders, definitiv. Diverse schon Einzug haltende Einflüsse (seit "Ghost Reveries") sind wieder erkennbar, Mikael sowieso. Dennoch war vieles neu und vor allem frei von jeglichen extremeren Einflüssen. (hier und da eine Double Bass oder ein Heavy Metal Riff, aber das war's)

"Pale Communion" geht grob gesagt diesen Weg weiter. Aber klingt deutlich mehr nach OPETH und hat deutlich bessere Langzeitwirkung. Tracks der Marke "Goblin" (rein instrumental jazzig bis rockiger Isntrumental Song) werden auch weiterhin den Zweiflern die Fußnägel aufrollen lassen, andere verlieren sich in dem rockigen Gefrickle. Alle anderen Tracks sind für mich typische OPETH Tracks, nur eben mit Verzicht auf die extremeren Elemente. Gerockt wird trotzdem, und das sehr amtlich.

Die Produktion ist eine echhte Wohltat für die Ohren, Mikael weiß eben, wie seine Songs klingen sollen und müssen. Steven Wilson hat die geniale Abmischung übernommen und liefert natürlich auch wieder eine Hand voll Background Vocals (bei weitem aber nicht so penetrant wie auf diversen anderen Veröffentlichungen).

"Heritage VOL II" ist "Pale Communion" maximal beim ersten Durchlauf. Wer sich weiter beschöftigt, den erwartet eines der besten OPETH Werke. Fortschritt ist eben nicht aufzuhalten, und ganz ehrlich: Wer will ein Blackwater Park II? OPETH hat geniale, für sich stehende Alben veröffentlicht, die viele viele feine Unterschiede aufweisen. Macht euch ein Bild davon, ich bin begeistert.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abwechslungsreiche Weiterentwicklung mit tollem Sound!, 24. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Pale Communion (Audio CD)
Ich trauere zwar auch den genialen Death-Metal-Alben nach mit den tollen Dynamikwechseln und der tollsten Growlstimme, die es je gab, aber Alben wie „Heritage“ und „Pale Communion“ würde ich dann auch sehr vermissen.

Mit den ersten Tönen von „Eternal rains will come“ war ich erst etwas erschrocken, weil ich finde, dass man es mit den 70er Anleihen und Jazz-Prog-Frickelmusik auch übertreiben kann. Aber dieser Eindruck verflog relativ schnell. Es gibt zwar vertrackte Schlagzeugparts und viel 70er-Orgel, aber später folgen auch zuckersüße Opeth-Melodien. 5/5 Sterne.

Bei „Cusp of eternity“ sind die abgedämpften Riffs im Hintergund bestimmend. Darüber entfalten sich schöne Vocals (bei Opeth ist selbst ein Aaaahahaaa… nicht peinlich) und im Mittelteil ein grandioses Solo. Leider zu kurz aber trotzdem grandios! 6/5 Sterne.

„Moon above, sun below“ ist mit seinen 10:52 natürlich sehr abwechslungsreich und wird getragen von superschönen Melodien, genialen Riffs und Solos und einem tollen Schluss-Refrain. 6/5 Sterne.

Der Titel „Elysian Woes“ (himmlisches Leid) spricht schon fast für sich selbst. Wunderschön! 5/5 Sterne.

„Goblin“ ist ein Instrumental und geht wieder in Richtung Frickel-Jazz-Prog. 3/5 Sterne.

„River“ erinnert mich anfangs irgendwie an die Eagles. Für Opeth zu glatt. Daher wundert mich nicht, dass ab etwa 3 Minuten Opeth anfängt, seinen eigenen Stempel aufzudrücken mit charakteristischen Gesangspassagen, dynamischem Prog und zwischendurch mit einem Riff, das fast identisch auf Heritage zu hören ist. 4/5 Punkte.

„Voice of treason“ wird getragen von einem Streicher-Riff und ist bleibt dadurch sofort im Ohr. Erinnert etwas an Kashmir von Led Zeppelin. 5/5 Sterne.

„Faith on others“ hat wieder sehr schöne Melodien, Streicher, Klavier… und eine Zunahme von Dramatik in der Mitte des Liedes. Die Stimme von Mikael Åkerfeldt wechselt zum Ende hin von verfremdet/komprimiert auf klar. Wie auch bei allen anderen längeren Liedern sehr kurzweilig. 5/5 Sterne.

Wenn jetzt rechnerisch immer noch keine 5 Sterne herauskommen, gibt es einen weiteren Punkt, der das locker rechtfertigt: der Sound! Grandios! Dank an Mikael Åkerfeldt und Steven Wilson! Es macht mir riesigen Spaß dieses Album anzuhören mit ELV-Röhrenverstärker und Klipsch RF62 - nicht zuletzt wegen der natürlichen Dynamik. Nichts ist totkomprimiert oder übersteuert. Eine Dynamic Range von durchschnittlich 11 gibt es heute leider nur noch selten.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Wünschelrute hat ausgeschlagen, 27. August 2014
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Rezension bezieht sich auf: Pale Communion (MP3-Download)
Sänger Mikael Akerfeldt ist seit ihrer Gründung anno 1990 sozusagen der Chef der Band Opeth aus Stockholm/Schweden. Er schreibt die Songs und die Texte, und er gibt die jeweilige, stetig wechselnde musikalische Richtung vor. In den letzten drei Jahren, so gibt er derzeit den einschlägigen Medien bereitwillig zu Protokoll, litt er an einer schweren Depression, aus der er sich gerade zu befreien versucht. Wobei: Eigentlich war er schon immer ein trauriger, ja depressiver Mensch. Andererseits dachte er früher lediglich, Zitat: 'an Bier, Mädchen und Metal, sonst nichts'. Ah, ja, nun wissen wir also auch das.

Nach den Anfängen mit Death Metal inklusive sogenannten 'Growls' (eine Art teuflisches Grunzen oder Fauchen), späterer Hinwendung zu Progmetal und dann auch durchgängig melancholisch-melodischem Material wie auf dem wunderbaren DAMNATION von 2003, das immer wieder an frühe Genesis erinnerte, versuchte sich die Band vor drei Jahren mit HERITAGE an diversen 70er-Jahre-Einflüssen von Soft Machine über King Crimson bis hin zu Jethro Tull. Was bei jenem wilden Experiment allerdings fast komplett fehlte, waren gescheite Kompositionen und, ja: Melodien.

PALE COMMUNION stellt nun eine Art Fortsetzung dieser Idee dar, allerdings mit ganz entscheidenden Unterschieden: Es gibt nämlich auf einmal tatsächlich Melodien, Gefühl, Struktur und eine Art von konzeptionellem Überbau.

Um sein seelisches Tief zu überwinden, hörte Akerfeldt bei langen Spaziergängen gerne das Stück "Time Was" von Wishbone Ash, den langen Opener ihres legendären Albums ARGUS von 1972, und so ist der musikalische Input jener wunderbaren Band dann auch immer wieder auf PALE COMMUNION zu hören - manchmal zwar nur für ein paar Sekunden, aber das genügt schon, um angenehmste Erinnerungen zu erzeugen.

Hinzu kommen mannigfaltige Einflüsse von frühem progressiven Hardrock (Deep Purple, Uriah Heep, Led Zeppelin) über melodischen Früh-Prog (Moody Blues) bis hin zu frickeligem Jazzrock und noch viel mehr. Es ist ein abwechslungsreicher Ritt durch die Geschichte der 'anspruchsvollen' Rockmusik.

Dabei entstehen dann immer wieder Passagen oder in Glücksfällen auch ganze Stücke ("Elysian Woes", "Faith in Others") reinen Glücks und purer, zum Beispiel durch akustische Gitarren und das göttliche Mellotron beförderter Emotion.

Festzuhalten bleibt aber auch der klare Fakt, dass Opeth, wenn es denn jemals eine gab, längst keine eigene Identität mehr haben. 'Mein Herz schlägt für die Siebziger', sagt Akerfeldt, und: 'Ich bin eben hoffnungslos altmodisch'. Andererseits spricht der Mann: 'Ich bin neugierig auf Neues. Ich bin neugierig, wohin PALE COMMUNION uns zukünftig führen wird'.

Ich auch. Fürs Erste bin ich aber mal dankbar dafür, dass Opeth hier viel fokussierter zu Werke gehen als beim verkopften Vorgänger, und dass sie die Erinnerung an eine Band wie Wishbone Ash im Wappen führen. Das tun andere zwar musikalisch auch, aber nicht so offensiv und öffentlich. Hier hat die Wünschelrute eben voll ausgeschlagen.

Insgesamt ein feines Album, das mit jedem Hören mehr zum Freund wird.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Blu-Ray Mix 5.1 fehlerhaft, 22. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pale Communion (Audio CD)
Die Bewertung bezieht sich nicht auf die Qualität der Musik, sondern auf die Pressung und -- das passiert mir in vielen Jahren zufriedener Käufe bei Amazon zum ersten Mal -- auch auf Amazon selber.

Wie auch schon von einigen Rezensenten vor mir bemängelt, ist der Mix dieser Blu-Ray leider fehlerhaft. Der 5.1 Mix ist im linken Frontkanal und im Subwooferkanal nicht in Phase.

Das Problem ist Roadrunner schon seit 2-3 Wochen bekannt und zumindest in den USA werden diese mittlerweile gegen korrekte Pressungen ausgetauscht. Daher ist mir unbegreiflich, warum Amazon die feherlhafte Blu-Ray weiterhin vertreibt. Es gibt andere Läden im Internet, die den Verkauf ausgesetzt haben, bis eine korrekte Pressung erscheint. Sehr schwach, Amazon, habe die Disk gleich zurückgeschickt.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine sehr, sehr geile Musik..., 25. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Pale Communion (Audio CD)
... die uns diese außergewöhnlich Band aus Schweden hier anbietet! Seit einiger Zeit fast fiebrig von mir erwartet, sie endlich in den Händen haltend. Wieder ein wunderbares Cover, und dann die ersten Klänge. War zunächst sogar etwas Angst dabei, Akerfeldt und seine Mittstreiter könnten irgendwann mal an Klasse einbüßen, so stellt sich schnell das wohlige Feeling ein, das es hier weiter friggelt und schnörkelt, inspiriert durch die Musik der 70`ger, Anfang 80`Jahre, wie schon auf dem Vorgänger und Meisterwerk -Heritage- Ich tauche ein, entdecke eine hochmoderne Anleihe am Besten aus dieser Zeit, weniger jazzig als auf Heritage. Da Camel`t es hier, und Crimson`d dort. Ein Hauch Canterbury, oft angenehm Orgel lastig, dann wieder Rock ala Dio oder sogar Rainbow. Steven Wilsons Produktion in einer Qualität, die seines Gleichen sucht. So wie ich bei Steven Wilson Gitarrenläufe höre, die ihn eindeutig durch Akerfeldts Spiel geprägt haben, höre ich hier Anklänge und Passagen die aus Wilsons Raven stammen könnten. Nach dem ersten kompletten durchhören setze ich erleichtert die Kopfhörer ab, bin tief demütig, hier etwas von erhabener Größe in den Händen zu halten, in dem Bewußtsein, dass diese CD mich noch lange musikalisch begleiten wird.
Alle Rezis und Kritiken stimmen völlig. Auch von mir volle Punktzahl, wobei ich mir die Einzelbeschreibung der Stücke erspare, sind sie in ihrer Vielschichtigkeit noch Jungfräulich, erst noch richtig zu entdecken.
2011 war es, das mir die guten Kritiken in Musikzeitschriften das damalige Album Heritage schmackhaft machten. Also zog ich los, um sie mir beim Händler anzuhören. Da haben wir was Großes, so war mir klar, und die Frage, warum diese Band mit Namen Opeth bis jetzt an mir vorbei musizierte, wurde auch gleich beantwortet. Beim durchhören der früheren Sachen. Growls fegten mir die Ohren weg. Furchtbar. Nur eine ältere CD kam mit klarem, wunderbarem Gesang daher, und ich verließ das Geschäft ohne etwas von Opeth zu kaufen, mit dem klaren Sinn, hier war ich noch nicht fertig, da ist Substanz. Zu Hause sah ich meine Sampler durch, beigelegt in diversen Zeitschriften. Las alte Kritiken, in denen schnell klar wurde, warum Opeth letztendlich an mir vorbei gegangen ist. Fand ich in den Beschreibungen immer Stilarten, die mich aufhorchen ließen, so habe ich sofort bei den Themen Growls und Death- Metal weitergeblättert. Was ein Fehler war! Die Stücke die ich hatte, und die CD mit dem klaren Gesang, waren natürlich Damnation, die heute zu meinen Lieblingsplatten zählt. Heritage wurde auch meine Platte des Monats, und später im Jahresranking 2011 ebenfalls ganz oben auf der Liste. Und zu den Growls: ich bin auch heute noch kein Death- Metaller, und in einen Anflug Blödheit spielte ich sogar mal mit dem Gedanken, die Growls herauszuschneiden, auszufiltern, um zu erfahren, wie Opeth ganz ohne klingen. Was für ein Irrsinn. Heute wissen wir wie sich Opeth entwickelt haben, meiner Meinung nach wunderbar. Akerfeldt sang immer göttlich, und singt auf Pale Communion besser denn je. Und selbst mit den Growls habe ich meinen Frieden. Blackwater Park, Watershed, das betörende Still Life gehören schon lang zu meinen Lieblingen, und hört euch andere Grunzlaute mal an, klingen die vom Schweden nicht deutlich melodischer, harmonischer...
Pale Communion ist Groß, und wird noch wachsen, da bin ich mir ganz sicher.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Konsequente Weiterentwicklung, 28. August 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Pale Communion (Audio CD)
Toller moderner Prog-Rock, technisch perfektioniert, wie ich ihn liebe.

Die Harmonien und Riffs sind zwar in ihren Grundzügen nicht unbedingt neu, ähnlich zu vergangenen Alben und auch zu Steven Wilsons Soloproduktionen gibt es viele Parallelen (sicherlich gegenseitige Beeinflussung). In den Details lassen sich jedoch viele kleine Geniestreiche entdecken, die Spaß machen.

100% Kaufempfehlung, insbesondere auch für Prog-Rock-Einsteiger!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine geniale Musikalische Reise., 18. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Pale Communion (Audio CD)
Opeth spielen keinen Death Metal mehr.Ok,für viele Fans mag dies ein großes Problem darstellen und das ist für mich auch absolut nachvollziehbar,denn wenn man eine Band eben genau wegen eines bestimmten Stils lieben gelernt hat und eben diese Band sich dann immer mehr verändert bis sie dann letztlich etwas ganz anders macht, dann muß es einem eben nicht mehr unbedingt gefallen,
bzw. kann es einem vielleicht garnicht mehr gefallen, zb dann wenn man auschließlich nur Death Metal oder Metal im allgemeinen mag. Um bei solch einer Wandlung wie Opeth sie vollzogen haben mitzugehen muss man schon sehr offen sein für verschiedene Musikstile. Was bei mir der Fall ist. Bevorzugt höre ich Metal und das in verschiedenster Art(Death Metal natürlich mit eingeschlossen) Rock im allgemeinen, und auch hier und da ein bisschen Pop. Und nun zu Opeth und Pale Communion: Schon das Intro des ersten Songs Erternal Rains will come hat eine Menge anzubieten. Dynamische Gitarren und Orgel läufe ala Genesis oder jethro Tall, mal laut, mal leise, schnell oder langsam, und ganz plötzlich herrscht sogar einmal Stille aus der dann widerum ein paar zerbrechliche Pianoklänge herbei schweben. Ein furioser Beginn der aufhorchen lässt. im weiteren Verlauf ist die Nummer für Opeth Verhältnisse sehr klar Strukturiert und ganz tief in den 70ern verwurzelt, wenn nicht sogar noch früher. Akustik Gitarren, rockige E- Gitarren Riffs, und ja, die Orgel. Irgendwie ein bisschen uralte Pink Floyd meine ich hier heraus zu hören. Egal, weiter gehts mit Cusp of Eternity. Geiler Groove und ganz eindeutig von Deep Purple beeinflusst. Sehr schöne fette ( aber im Zaum gehaltene) Gitarren Riffs schieben sich von unten durchs Fundament. Riffs gibt es auch im folgenden Moon Above,Sun Below zu hauf, zumindest vorerst, denn irgendwann wirds sehr akustisch und etwas ruhiger bis es zum Schluß wieder rockig wird.Der Song ist elf Minuten lang und hat einiges an Wechseln zu bieten.Die nächste Nummer Elysian Woes ist schön entspannt,gefühlvoller Gesang und atemberaubende Akustik Gitarrenklänge.Danach folgt ein Instrumental Stück das auch ein Soundtrack zu einem 70er Jahre Sraßenkrimi sein könnte. Und dann kommt River, mein absolutes lieblingsstück. Beginnt sehr Folk mäßig und irgendwann schieben sich wieder kontrollierte Heavy Riffs durchs Ambiente,gekrönt wird der Song dann durch mehrteilige Gitarrensoli die zu den geilsten gehören die ich seit langer Zeit gehört habe. Voice of Treason kommt dann recht modern und bombastisch daher, hält aber natürlich die bisherige 70er Linie bei. Zum Abschluss gibts dann noch die schöne orchestral angehauchte Ballade faith in others die das Album geschmackvoll enden lässt. Man muß dem Album denke ich ein bisschen Zeit geben ehe es richtig zündet. Die ganze Struktur ist sehr komplex(was ja bei Opeth nichts neues ist),aber hat sich diese dann ersteinmal erschlossen dann kommt eine echte Perle hervor. Heritage fand ich schon sehr gelungen aber Pale Communion gefällt mir noch um längen besser. Und es gefällt mir auch besser als z.b Ghost Reveries. Und ich finde es ehrlich gesagt auch richtig gut das es seit den letzen beiden Alben keine Growls mehr zu hören gibt. Natürlich mag ich Growls denn ich höre wie gesagt gerne Death Metal, und eben Blackwater Park war sehr geiler Death Metal, aber dieser Zwitter der dann eben auf späteren Alben zum tragen kam gefiel mir nicht mehr so wirklich. Oft wirkten auf den späteren Opeth Alben die Growls zwischen dem Klargesang lediglich erzwungen und auch oft deplaziert. So nach dem Motto, es müssen Growls dabei sein weil sie erwartet werden. Aber irgendwie klang es nicht mehr echt. Jetzt mit auschließlich Klargesang klingt der veränderte Opeth Stil meiner Meinung nach viel stimmiger.Fazit: Pale Communion ist ein seher abwechslungsreiches, vielschichtiges Rock Album das durchaus eine gewisse Grundhärte besitzt und an manchen stellen sogar recht Heavy klingt, und auch eine sehr sehr gute Produktion vorweisen kann die alles sehr klar und differenziert wiedergibt.Pale Communion ist für mich ein echtes Kunstwerk und definitiv eines der besten Alben dieses Jahres,vielleicht sogar das beste. Aber das wird sich noch zeigen,mal sehen was noch so kommt.
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Pale Communion
Pale Communion von Opeth (Audio CD - 2014)
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