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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Über die Grenzen hinausgehend
"The Congress" habe ich mir auf dem Fantasy Filmfest 2013 angesehen und bin ohne große Erwartungen ins Kino gegangen. Was mir dann jedoch an cineastischer Raffinesse serviert wurde, übertraf meine Vorstellungskraft.

Die Handlung kurz gefasst:
Die Karriere der Schauspielerin Robin Wright (Robin Wright) ist am Ende, was vor allem an ihrem Alter...
Vor 8 Monaten von Philipp veröffentlicht

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nichts Halbes, nichts Ganzes
Die erste dreiviertel Stunde ist als Realfilm angelegt. Harvey Keitel (Al), Danny Huston (Jeff), Kodi Smit-Mc Phee (Aaron), Sami Gayle (Sarah) und Paul Giamatti (Dr. Barker) spielen wundervoll und man fragt sich, worauf das Ganze wohl hinauslaufen wird. Es schließt sich (versehen mit der Einblendung "20 Jahre später") eine einstündige Zeichentricksequenz...
Vor 5 Monaten von Luzifer & SpaceGirl veröffentlicht


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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Über die Grenzen hinausgehend, 23. April 2014
Rezension bezieht sich auf: The Congress (DVD)
"The Congress" habe ich mir auf dem Fantasy Filmfest 2013 angesehen und bin ohne große Erwartungen ins Kino gegangen. Was mir dann jedoch an cineastischer Raffinesse serviert wurde, übertraf meine Vorstellungskraft.

Die Handlung kurz gefasst:
Die Karriere der Schauspielerin Robin Wright (Robin Wright) ist am Ende, was vor allem an ihrem Alter liegt. Ihr Agent Al (Harvey Keitel) und der Miramount-Studioboss Jeff (Danny Huston) überreden sie dazu, sich digitalisieren zu lassen: Gestik, Mimik und sogar die Gefühle der Darstellerin werden dafür gescannt und gespeichert. Alle Rechte an ihrer Person gehen in den Besitz des Studios über, während die echte Robin Wright keine Rollen mehr annehmen darf. Zwanzig Jahre später reist Robin auf einen Kongress, wo Miramount ein neues Halluzinogen vorstellt, mit dem sich Menschen dauerhaft in eine animierte Traumwelt flüchten können. Auf dem Kongress erscheinen alle Anwesenden dank der Einnahme der Droge als Cartoonfiguren und proben den Aufstand gegen die neue Scheinwelt.

Das Filmerlebnis "The Congress" lässt sich schlecht in Worte fassen und schon gar nicht mit einem anderen Film vergleichen, denn es ist einfach auf jede Weise andersartig. Selten hat es ein Film geschafft, mich so in seinen Bann zu ziehen und wirklich mitzunehmen. Man fühlt sich, als würde man auf demselben comichaften Drogentrip wie Robin Wright sein. Die spätere Rückkehr in die reale Welt trifft einen dann wie ein Schlag ins Gesicht.
Robin Wright ("House of Cards") macht ihre Sache großartig und spielt unglaublich überzeugend. Die überragend detailreiche Animationswelt von Ari Folman tut ihr übriges. Teilweise kriegt man vor Staunen den Mund gar nicht mehr zu.

Wer wirklich mal Lust auf einen Film hat, der so ganz anders ist als alles, was er bisher gesehen hat und die Grenzen zwischen Real- und Animationsfilm mit Leichtigkeit verschmelzen lässt, sollte hier dringend zugreifen. Absolute Kaufempfehlung meinerseits!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nichts Halbes, nichts Ganzes, 4. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: The Congress (DVD)
Die erste dreiviertel Stunde ist als Realfilm angelegt. Harvey Keitel (Al), Danny Huston (Jeff), Kodi Smit-Mc Phee (Aaron), Sami Gayle (Sarah) und Paul Giamatti (Dr. Barker) spielen wundervoll und man fragt sich, worauf das Ganze wohl hinauslaufen wird. Es schließt sich (versehen mit der Einblendung "20 Jahre später") eine einstündige Zeichentricksequenz an, ein phantastischer Bilderrausch, bei welchem wir immer mal wieder auf Standbild gingen, um einzelne Charaktere zu identifizieren. Leider vermochten wir dem weiteren Handlungsverlauf nicht durchgehend zu folgen, was ziemlich frustrierend war. Die Bilder waren wunderschön, aber was bedeuteten sie eigentlich? Was war mit den Kindern der Filmheldin geschehen? Warum wurden einzelne Hauptpersonen plötzlich ohne Erklärung aus der Handlung entfernt? Wie passt Aarons Krankheit (Das Usher-Syndrom) in die Geschichte...? Der Film wirft zahlreiche Fragen auf, läßt sie aber häufig unbeantwortet. Schade. Da hätte man wirklich viel mehr draus machen können. Lems "Futurologischer Kongress" ergab einen Sinn. Dieser Film nicht so recht. Aber vielleicht müssen wir das ganze auch erstmal "sacken lassen". Vielleicht kommt irgendwann die ganz große Erkenntnis...Oder auch nicht.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Geist spaltet sich seltsam entzwei: intelligente Satire auf die schöne neue Medienwelt., 3. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: The Congress (DVD)
"Warum drehst du keinen Holocaust-Streifen? Jede mittelmäßige Schauspielerin, die einen Holocaust-Film macht, hat damit Preise gewonnen", argumentiert Sarah gegenüber ihrer in einer beruflichen Krise steckenden Mutter und beschreibt damit ein Phänomen der westlichen Filmindustrie, gegen das die Schauspielerin sich vehement wehrt. Doch dann raubt ihr der Gang der Geschichte die bisher so standhafte Selbstbestimmung.
Schauspielerin Robin Wright erhält im Alter von 45 Jahren mitten in ihrem Karrieretief ein unerhörtes Angebot von ihrer Filmfirma. Das Studio braucht sie nicht mehr. Man braucht nur noch ihr digitales Abbild. Schon in Kürze wird es das Filmemachen so wie man es kennt nicht mehr geben. Schauspieler werden gegen eine einmalige Summe gescannt. Dann kann die Filmfirma 20 Jahre lang mit ihrem digitalen Muster unbegrenzt Filme erschaffen, ohne daß die Schauspieler noch über die Wahl ihrer Rollen entscheiden dürfen.
Robin willigt nach einer Bedenkzeit in das Angebot ewiger Jugend ein, denn der Deal gibt ihr die Möglichkeit, künftig ganz für ihren Sohn Aaron dazusein, der infolge einer seltenen Erbkrankheit langsam Gehör und Augenlicht verliert. Teenager Aaron läßt wie besessen am Flughafen Drachen steigen. Der Junge hat einen ausgesprochen feinen Sinn für die Ästhetik der Bildermagie, die sich am Abendhimmel aus dem Leuchten des Sonnenuntergangs und den Lichtern der Flugzeuge und dem Positionsfeuer der Landebahn zaubert. Aarons Ziel ist es, mit einem Drachen ein Flugzeug zum Absturz zu bringen...

Am Ende der Vertragslaufzeit reist Robin Wright zum Futuristischen Kongreß, wo sie ihren ersten öffentlichen Auftritt absolvieren wird, seit sie vor 20 Jahren ihren Charakter verkauft hatte. Tagungsort ist ein gigantisches Hotel in der Wüste von nirgendwo. Robin Wrights Figur als fotorealistische Filmheldin aus der digitalen Retorte ist allgegenwärtig.
Die gealterte Robin erlebt in dem Hotel einen psychedelischen Alptraum. Eine synthetische Droge im Trinkwasser entfesselt die wildesten Fantasien. Ihr Produzent Jeff Green führt Robin die nächste Generation der futuristischen Unterhaltungstechnologie vor. Aus ihrem digitalen Charakter wurde eine chemische Substanz entwickelt, bei deren Einnahme der Konsument in sein individuelles Abenteuer mit ihr eintauchen und sich völlig grenzenlos mit ihr vergnügen kann.

Hereinspaziert - hier gibt es etwas zu sehen!
# Astronautik sei heute eine Form der Erdflucht. Wer die Sorgen der Erde satt habe, fliege in die Galaxie und gedenke so das Ärgste zu versäumen. #
Frei inspiriert von der Erzählung "Der Futurologische Kongreß" des Schriftstellers Stanislaw Lem erschuf Regisseur Ari Folman in einer Kombination aus Real- und Trickfilm eine unglaublich intelligente Satire auf die schöne neue Medienwelt. Die von Lem beschriebene Utopie einer virtuellen Realität vermittels des Massenkonsums psychotroper Substanzen, die er seinerzeit unmittelbar aus der Drogen-Popkultur der 1960er Jahre gewann, wird in Ari Folmans Adaption zur logischen Weiterentwicklung der heutigen Cyber Reality - der Verschmelzung von elektronischem Datenfluß mit der humanen Biochemie - einer Chemokratie, wie Lem dieses Gesellschaftsstadium nannte.
Es empfiehlt sich, direkt nach dem Anschauen des Films Lems Erzählung zu lesen und dann mit den frischen Eindrücken von dem Text den Film ein zweites Mal anzusehen. Man wird dann eine Vielzahl von markanten Bildmotiven erkennen, die Folman aus Lems blumigen Beschreibungen von den Vorkommnissen in dem skurrilen hundertstöckigen Hotel herausgepflückt und in sein Storyboard eingepflanzt hat. Eine illustre Gesellschaft aus schrägen Gestalten bevölkert das Hotel. # Unter starker Beteiligung der Geheimpolizei werden dort Messen zelebriert: schwarze, weiße, rosarote und gemischte. # In diesem Kuriositätenkabinett entspinnen sich ungehemmte Fantasien von Sexorgien, Attentaten, Bombenexplosionen, dekadenten Freßgelagen - das alles verliert sich im Tumult einer gewaltsamen Rebellion von Aufständischen, die das Hotel angreifen.
Die von Ari Folman in Lems Szenario hinein erfundene Protagonistin Robin Wright trifft auf Dylan, den Animator, der 20 Jahre lang ihr digitales Bild für die Miramount Studios in unzähligen Filmen zum Leben erweckte und sich dabei in dieses virtuelle Wesen verliebte. Robin erwacht von einem Traum in den nächsten. Dabei ist sie nur von einem Wunsch beseelt: Sie möchte ihren Sohn Aaron finden.
# Mein Geist spaltet sich seltsam entzwei # - Robin findet die Welt geteilt in eine durch den Rausch mit glücklich machenden Drogen von allen Lasten befreite Hemisphäre und eine leidvoll im alten Elend dämmernde physische Existenz. Welche Seite ist Realität und welche ist Illusion? Auf welcher Seite befindet sich Aaron? Robins verzweifelte Suche nach ihrem Sohn droht zu einem Romeo & Julia-Syndrom zu werden.
# Selbst wenn das Haus 1000 Ausgänge hätte, die alle zugleich benützt würden, kämen niemals alle Bewohner ins Freie, da ja neue Kinder geboren würden und heranwüchsen, ehe der letzte das Gebäude verlassen hätte. #

Studios in mehreren Ländern wirkten bei der paneuropäischen Produktion "The Congress" an der Erschaffung des knapp einstündigen Animationsteils mit, welcher überwiegend in klassischer Zeichentrickoptik die Episode beim Futuristischen Kongreß abhandelt, in dem Robin Wright zum zweiten Mal zur Geisel eines jetzt noch perfideren Systems wird. Dabei defilieren amüsierliche Karikaturen von Ikonen der 1980er Jahre Popkultur durch die Szenerie.
Dem vorangestellt ist ein 42minütiger Teil als Realfilm, in welchem Robin Wrights kurzer Weg in ihr langes Schicksal gezeigt wird. Im Zentrum steht hier ihr 13jähriger Sohn Aaron, der am angeborenen Usher-Syndrom leidet: Sein Hör- und Sehvermögen schwindet. Auf geradezu zynische Weise macht das den Jungen zu einem Visionär, dessen Imagination der Zukunft vorausgreift, wie sein Arzt Dr. Barker konstatiert. Der Teenager begibt sich in Fantasiewelten, die seiner Mutter leicht suspekt vorkommen.
Kodi Smit-McPhee hat als Aaron eine eher knappe Rolle, die der geniale Jungschauspieler jedoch mit höchster Präzision ausfüllt. Kodis tiefgründiger Gesichtsausdruck mit seinem ganz speziellen Augenschlag hat in den Realfilm-Sequenzen etwas Melancholisches, und das wird in der folgenden Zeichentrick-Animation frappierend echt eingefangen. Für diese Augen lohnt es sich zu sterben. Mehr als einmal unternimmt Robin den Versuch, ihren Sohn im Jenseits zu erreichen.

# Zitate aus Stanislaw Lem "Der Futurologische Kongreß", deutsche Übersetzung im Insel Verlag
(die Worte sollten im Text kursiv gedruckt sein, was hier technisch nicht geht, deshalb die Markierung mit #

DVD mit Wendecover
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Visuell hochkarätiges Filmexperiment, 20. September 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: The Congress (DVD)
Hollywood-Star Robin Wright (Robin Wright) bekommt das letzte und lukrativste Angebot ihres Lebens: Das Miramount-Studio bietet ihr an, sie abzuscannen. Alle Filme mit ihr sollen künftighin digital hergestellt werden, damit die Figur für immer jung bleibt. Im Gegenzug muss sie darauf verzichten, jemals wieder vor die Kamera zu treten. Der Vertrag gilt zwanzig Jahre. Ihr Agent Al (Harvey Keitel) überredet sie dazu, den Vertrag anzunehmen.

Nach einem Zeitsprung von 20 Jahren wird Robin Wright erstmals wieder von den Miramount-Bossen eingeladen. Sie betritt dazu eine komplett digitale Welt, in die man sich nach Einnahme eines neu entwickelten Halluzinogens begeben kann. Dort ist alles künstlich. Der Film löst dies anschaulich, indem alles in einer Cartoonwelt stattfindet.

Die Einladung erfolgte allerdings nicht ohne Grund. Robin Wright soll einen weiteren Vertrag unterschreiben, nach dem es künftig auch möglich sein wird, sie als Geschmack, Speise, Geruch oder was auch immer zu vermarkten. Der Teufel Miramount will also auch ihre Seele.

Neber der ausgesprochen zeitaktuellen Grundidee des Films wird dem Zuschauer eine faszinierende Dreiteilung von Film, Comic und wiederum Film geliefert, die mit üblichen Sehgewohnheiten bricht. Vor allem das Zeichentrickland der Halluzinationen überrascht mit einer Flut farbenprächtiger Szenen, die aufgrund der vielfältigen Anspielungen auf Stars und Sternchen höchste Konzentration verlangt.

Insgesamt ein visuell hochkarätiges Filmexperiment, das von Stanislaw Lems »Der Futurologische Kongress« inspiriert wurde. Diejenigen, die sich darauf einlassen, werden den Streifen wohl mehrfach sehen, um die Fülle der Bilder zu verarbeiten.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gemischte Gefühle, 24. Juli 2014
Von 
Benjamin Klein "bvonklein" (Gevelsberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Congress (2013) (Amazon Instant Video)
Was habe ich mich gefreut, das sich endlich mal jemand an Stanislav Lems Futurologischen Kongress wagt, ein kleines Buch, das auf einer Seite mehr geniale Wendungen und Ideen verbrät, als die gesamte Matrix-Triologie.

Leider hält der Film nicht was er verspricht, es kommen zwar Elemente aus dem Buch vor, allerdings in ein neues Storygewand verpackt, dass ich leider streckenweise erschreckend langweilig fand. Die Haupfigur Ijon Tichy wurde durch Jen-ny aus Forrest Gump ausgetauchst, die sich hier selbst spielt und ihren Körper und Geist für Hollywood digitalisieren lässt und jegliche Rechte an ihrer Person abtritt. Der Realteil des Films ist recht dröge und man hofft, das der Wahnsinn endlich losgeht.

Die Idee, die verrückte, durch Chemikalien berauschte Scheinwelt als Zeichentrickfilm zu zeigen ist nicht schlecht, aber leider fand ich diesen zwar einzigartig im Stil, aber nicht wirklich hübsch. Der Schockmoment am Ende bleibt zwar erhalten, kann aber wie der ganze Film leider nicht mit der, zugegebenermaßen großartigen Vorlage mithalten.

Hut ab, sich an so ein schwieriges Werk überhaupt heranzuwagen, wirklich schlecht ist der Film auch sicherlich nicht, aber ich hatte wohl einfach mehr erwartet.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top-Indiefilm!, 14. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Congress (DVD)
Wow, mit The Congress ist Ari Folman ein fantastisches und visionäres Filmkunstwerk gelungen. Größtenteils liegt das natürlich an der großartigen Story, die Idee mit dieser Art „Droge“ mit der man in diese Welt kommt, in der man sein kann was immer man möchte ist einfach genial. Auch den Zeichenstil find ich sehr gut gelungen, er wirkt dabei nicht so rund wie ein Animationsfilm, aber das passt ja hier genau rein. Außerdem spielt hier auch Robin Wright eine großartige Rolle und zu Harvey Keitel braucht man eigentlich nichts mehr zu sagen, dieser liefert eines der besten Monologe ab die ich in den letzten Jahren je gehört habe. Wer sich jetzt also mal wieder einen „etwas anderen“ Film ansehen möchte, ist hier genau richtig.
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3.0 von 5 Sternen Super Film, deutsche Untertitel beim Ansehen der englischen Originalversion nicht abschaltbar, 15. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Congress [Blu-ray] (Blu-ray)
Als Stanislaw Lem Fan bin ich begeistert und kann mich den positiven Berwertungen meiner Vorgänger nur anschliessen. Eine behutsame und kreative Anpassung des alten Stoffes an die nahe Zukunft (virtuelle Schauspieler) und Projektionen in die entfernte Zukunft wieder näher an Lems Stoff, dargestellt in beeindruckender Animation. Die Darstellung der emotionalen Dimensionen dieser Moderne anhand der Charaktere (Schauspielerin, ihr erblindender Sohn, Arzt, Agent, Produzent) ist gut gelungen. Der Film ist ganz klar die Liebesarbeit eines Fans. Bravo, Ari Folman !
Ein Ärgernis sind die Funktionen der Blu-ray. Nach Umschalten auf englischen Originalton werden automatisch deutsche Untertitel eingeschaltet. Diese konnten über das Menü nicht abgeschaltet werden (Oppo BDP-103). Ich konnte bis jetzt nicht herausfinden wie man diese wieder abschalten kann, um das Bild ohne störende Einblendungen geniessen zu können. Vielleicht hat dies vertragliche Gründe um Verkäufe der rein englischsprachigen Blu-ray nicht zu gefährden, die bis jetzt noch nicht erschienen ist. Sehr kundenunfreundlich. Deshalb leider nur 3 Sterne.
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5.0 von 5 Sternen Träum ich - oder spinn ich, 10. November 2014
Rezension bezieht sich auf: The Congress (2013) (Amazon Instant Video)
Was will uns dieser Film sagen? Das dass Filmgeschäft nur für Irre geeignet ist? Dass der "Normale" eigentlich der Vollidiot ist? Das wir alle Idioten sind? ---- Oder spielt er nur mit der Phantasie eines Regisseurs der nicht wirklich weiß was er will? Das ist die -für mich - beste Erklärung. Jedenfalls habe ich zwischen minus 5 Sternen und plus 10 Sternen geschwankt und deswegen 5 gegeben. Was ich nicht verstehe ist dass jeder Idiot irgendwann in jedem Film, Buch etc. irgendwelche Nazi Vergleiche bringt - wozu? Ich bin Jahrgang 1948, Deutscher und ich habe nie einen Nazi gesehen oder kennen gelernt (wie erkennt man den eigentlich?) und ich kann nur sagen, dass ich in meiner Realität und in meiner Lebenszeit existierende Nationen, Staaten, Menschen erlebt habe die anderen Nationen, Staaten, Menschen unmenschliches Leid zugefügt haben und dauern zufügen-und das sind wahrscheinlich keine Nazis..
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grossartig, 24. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: The Congress (DVD)
Die Geschichte einer zerrissenen Schauspielerin, deren beste Tage vorbei sind, die sich in der Filmwelt oftmals verloren fühlt und ihrer Familie, eine Tochter und ein Sohn der in seiner eigenen Welt lebt. Robin Wright erhält ein Angebot über eine grosse Summe Geld, wenn sie sich dafür einscannen lässt, jede Mimik, Bewegung, Falte, jedes Haar....sie verkauft quasi ihr viretuelles ich und darf nie wieder als Schauspielerin agieren. Ich möchte nicht zuviel verraten. Der erste Teils des Films ist Real-Film, der zweite Teil ist animiert in einer grossartigen Komplexität, wie man sie selten erlebt hat. Die wunderbare Filmmusik untermalt das Ganze noch. Übrigens singt Robin Wright unter anderem *Forever Young* selbst. Schön, visionär, melancholisch...Großartiges Kinoerlebnis weit ab von Mainstream.
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3.0 von 5 Sternen Prätentiös, teilweise zu recht., 2. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: The Congress (2013) (Amazon Instant Video)
The Congress bietet eine Bilderflut, metaphysische Konzepte und viele, viele Ideen und Andeutungen mit Interpretationsspielraum der einem jeden Zuschauer nach der Quintessenz des Films gefragt, wohl eine andere, individuelle Botschaft des Films eröffnet.

Für Leute die pragmatisch denken und stringente Handlung verlangen ist dieser Film wahrscheinlich nichts. Man muss sich hier stark auf unkonventionelle Darstellung und Story einlassen können.
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The Congress (2013)
The Congress (2013) von Ari Folman
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