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682 von 691 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Zur RX100 M2 hatte ich bereits eine sehr ausführliche Rezension geschrieben. Nun habe ich mir die RX100 M3 angeschafft und möchte Besitzern einer RX100 M2 die Unterschiede aufzeigen um ein wenig Hilfestellung zu leisten, ob sich ein Upgrade lohnt oder nicht.

Gehäuse, Haptik und Verarbeitungsqualität:
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Dass die RX100 M3 deutlich mehr Technik beinhaltet, sieht man ihr keinesfalls an. Sie wirkt auf den ersten Blick wie das Urmodel, die RX100. Gegenüber der RX100 M2 fällt das Fehlen des Multifunktions- oder Blitzschuhs auf. Die RX100 M3 ist 10 Gramm schwerer als die M2 und das Objektiv steht ca. 2,5 mm weiter heraus.

Große Teile der Kamera sind aus einer Magnesiumlegierung gefertigt, insgesamt ist die Haptik auf hohem Niveau. Wenn es etwas zu kritisieren gibt, dann allenfalls die etwas billig wirkenden seitlichen Plastikteile. Bei der ersten Generation der RX100 waren diese noch aus Metall gefertigt.

Ihren Charme hat die RX100 M3 auf jeden Fall behalten, es gibt nach wie vor keine vergleichbare Fotoqualität in einem so kleinen Gehäuse.

Technische Neuerungen gegenüber der RX100 M2:
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Auch die RX100 M2 besaß bereits einen Klappmonitor. Bei der M3 ist dieser jetzt allerdings um 180° schwenkbar und auch zur Aufnahme von Selbstporträts geeignet. Der Entfall des Blitz- oder Zubehörschuhs ist meiner Meinung nach verschmerzbar, zumal die RX100 M3 nun einen ausfahrbaren elektronischen Sucher enthält. Dieser ist an exakt der gleichen Stelle, wo sich bei der RX100/RX100 M2 der ausfahrbare Blitz befunden hat. Dennoch verfügt auch die RX100 M3 über einen eingebauten Aufhellblitz. Dieser ist nun in die Gehäusemitte gewandert und befindet sich zentriert über dem Objektiv. Ein großer Vorteil gegenüber den Vorgängermodellen ist, dass der Blitz mechanisch über einen Schiebeschalter aktiviert werden kann.

Der elektronische Sucher wird ebenfalls über einen mechanischen Schiebeschalter aktiviert und dieser fährt dann nach oben aus dem Gehäuse. Um ihn nutzen zu können, bedarf es noch eines zusätzlichen Handgriffs, man muss den Bildschirm des Suchers noch ca. 7 mm weit nach hinten herausziehen. Oberhalb des Sucherbildschirms ist ein kleiner Hebel zur Dioptrienkorrektur. Des Weiteren verfügt der Sucher über einen Augensensor. Nähert man sich dem Suchermonitor bzw. blickt hindurch, schaltet das LCD-Display automatisch ab. Der elektronische Sucher erreicht zwar nicht das Niveau einer Alpha 7, ist aber gemessen an der kompakten Größe der RX100 M3 groß genug und auch die Auflösung ist mehr als befriedigend.

Das eigentliche Highlight und für mich der Hauptgrund, die RX100 M2 zu ersetzen ist jedoch das neue Objektiv. Dieses deckt nun mit 24 mm mehr Weitwinkel ab. Die maximale Blendenöffnung im Weitwinkel liegt noch immer bei 1,8. Der Telebereich ist von 100 mm auf 70 mm reduziert worden, dafür steht allerdings eine maximale Blendenöffnung von 2,8 zur Verfügung. Dies ermöglicht nun sehr viel bessere Möglichkeiten zur Freistellung von Objekten bzw. einer selektiven Unschärfe des Hintergrundes.

Die Naheinstellgrenze ist von 50 cm auf 30 cm gesunken. Auch dies erweitert die Möglichkeiten der Sony RX100 M3 beträchtlich. Ebenfalls deutlich verbessert wurde das Autofokus-System. Die Vorgängerinnen hatten speziell in abendlich beleuchteten Innenräumen so ihre Probleme auf ein bestimmtes Objekt scharf zu stellen. Das gelingt mit der M3 nun meist absolut problemlos.

Bleibt abschließend noch zu erwähnen, dass die Abbildungsleistung des neuen Objektivs grundsätzlich besser ist, als bei den Vorgängern.

Der Exmor-R Sensor der M2 wurde auch in die M3 übernommen. Allerdings wurde die Grundempfindlichkeit des Sensors von ISO 160 (RX100 M2) auf ISO 125 gesenkt und befindet sich damit wieder auf dem Level der ersten RX100.

Dafür erhielt die RX100 M3 den neuen BIONZ X Prozessor, der bereits in der RX10 und Alpha 7 für deutlich mehr Geschwindigkeit sorgt. Die damit verbundene Bildverarbeitungsengine umgehe ich, da ich grundsätzlich im RAW-Modus fotografiere.

Im Zusammenhang mit dem neuen Prozessor erhielt die RX100 M3 auch das Menü der RX10 bzw. Alpha 7. Es werden nun auch hier Kamera Apps unterstützt, die über Playmemories heruntergeladen und installiert werden können.

Last but not least wurden die Möglichkeiten der Videoaufnahme mit dem neuen Dateiformat XAVC S erweitert, die höhere Bitraten ermöglichen. So sind jetzt bis zu 100 Bilder pro Sekunde realisierbar, was brauchbare Zeitlupenaufnahmen ermöglicht.

Bildqualität im Vergleich zur RX100 M2:
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Die Bildqualität ist hinsichtlich Rauschverhalten identisch, d.h. auf sehr hohem Niveau. Allerdings beruhen meine Erfahrungen ausschließlich auf dem RAW-Format. Es ist gut möglich, dass sich die Ergebnisse bei JPEG aufgrund geänderter interner Bildverarbeitung und neuem Prozessor unterscheiden. Hinsichtlich der optischen Qualität hat die RX100 M3 deutlich gewonnen. Die Schärfe und Detailauflösung ist deutlich besser. Insofern trauere ich dem alten Objektiv mit 30 mm mehr Brennweite nicht nach.

Zubehörtipps:
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So smart die RX100 Modelle auch daherkommen, besonders griffig sind sie leider nicht. Das ändert sich nach Anbringen des selbstklebenden Handgriffs AG-R2 (Original Sony Zubehör) deutlich. Aus meiner Sicht ein absolutes Muss und eine deutliche Aufwertung der ganzen Kamera! Ganz nebenbei wird die Gefahr deutlich vermindert, dass einem die Kamera bei einhändiger Bedienung aus der Hand rutscht und zu Boden fällt.

Als Kameratasche kann ich nach wie vor die Original Sony LCS-CSJ empfehlen. Die RX100er Modelle passen perfekt hinein und ein Zweitakku hat auch noch Platz. Dennoch bleibt die Tasche schön klein und trägt nirgends unnötig auf. Sie lässt sich bei Bedarf auch als Gürteltasche nutzen.

FAZIT:
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Die RX100 M3 ist die mit großem Abstand beste Variante aller RX100 Modelle. Allerdings liegt auch der Preis auf deutlich höherem Niveau. Falls jemand mit dem Gedanken spielt, von der RX100 M2 auf die M3 umzusteigen, kann ich nur sagen dass sich dies seitens des deutlich besseren Objektivs und des sehr stark verbesserten Autofokus auf jeden Fall lohnt. Der zu erleidende Wertverlust bei der M2 und der gesalzene Aufpreis bei der M3 werden zumindest teilweise auch durch den guten elektronischen Sucher des neuen Modells etwas kompensiert.

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1.514 von 1.545 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Juni 2014
Meine vorbestellte RX100M3 ist vor ein paar Tagen angekommen und hat die ersten Einsätze mit einigen Hundert Bildern hinter sich (einen Ersatzakku hatte ich zum Glück schon vorgeladen…).

Ich möchte hier die wesentlichen Eigenschaften der Sony RX100M3 beschreiben und besonders den Vergleich mit drei anderen Kameras ziehen, die für viele von uns direkte Konkurrenten sein dürften: Der Sony A6000 und den Fujis X100s sowie X20. Auf der A6000 habe ich zum Vergleich das Zeiss-Zoom 16-70/4.0 verwendet. Alle vier hier erwähnten Kameras habe (bzw. hatte) ich selbst. Da ich im Moment mit der RX100M3 noch nicht so vertraut bin, werde ich in den kommenden Tagen dieser Rezension sicherlich weitere Infos hinzufügen und möglicherweise auch noch einiges korrigieren. Ich bin für alle Hinweise in den Kommentare dankbar.

Bildqualität

Die Bildqualität ist vermutlich ähnlich wie bei den Vorgängern, die ich aber nicht selbst besessen habe. Ich vergleiche sie daher mit den anderen mir bekannten Kameras, nicht mit den Vorgängern.

Bei der Bildqualität muss man zwei Gruppen von Ergebnissen unterscheiden: 1. Die Fotos, die technisch gut genug sind, dass man sie behalten will und 2. Alle Fotos, also auch die, die man wegen technischer Mängel aussondert. Bleiben wir zunächst bei der ersten Gruppe:

Wenn man nur die Fotos betrachtet, die technisch korrekt geworden sind (also richtig fokussiert und richtig belichtet), dann ist die M3 einfach genial. Ich kann zwischen der kleinen RX100M3 und der A6000 praktisch keinen Unterschied sehen. Ich spreche hier nicht von messbaren Unterschieden, die man vielleicht im Labor nachweisen kann, sondern von Resultaten in der Praxis unter alltäglichen Betrachtungsbedinungen. Ich habe bei unterschiedlichem Licht mit beiden Kameras parallel fotografiert und danach die Bilder vermischt und am Bildschirm betrachtet. Egal ob bei Dunkelheit oder hellem Licht, Portrait oder Landschaft, ich kann so gut wie keine Unterschiede sehen, selbst dann nicht, wenn ich bis auf 1:1-Darstellung hochgehe. Man sollte meinen, dass der kleinere Sensor der RX100 bei schwachem Licht schlechter ist – das wird aber teilweise ausgeglichen, weil das Objektiv lichtstärker ist als das von mir zum Vergleich verwendet Zeiss-Zoom mit Lichtstärke 4.0. Auch die Schärfentiefe ist ähnlich, weil sich größere Blendenöffnung und kleinerer Sensor weitgehend aufheben.

Die Fuji X20 wird von der Bildqualität her völlig deklassiert: Feine Strukturen verschwinden im Vergleich fast völlig. Die X100S dagegen kann schon mithalten, hat aber für meinen Geschmack die schlechteren Farben. Das ist aber sehr subjektiv und man muss sich das selbst ansehen. Die größere Auflösung der RX100M3 mag für Landschaftsaufnahmen eine Rolle spielen, für Personenaufnahmen halte ich sie für irrelevant (es sei denn, Sie wollen sich wandgroße Portraits in die Wohnung hängen).

Bei Available-Light hat die X100S die Nase vorn, besonders weil sie eine unerreicht gute Abstimmung zwischen Aufhellblitz und Umgebungslicht hinbekommt. Da tut sich die RX100M3 nach wie vor schwer, weil der Blitz das Motiv erschlägt und die Farbabstimmung mit dem Umgebungslicht unnatürlicher aussieht. Hier ist sie sehr ähnlich wie die A6000.

Kommen wir jetzt zur Trefferquote, also dem Anteil der scharfen und richtig belichteten Bilder. In der Disziplin AF hat erwartungsgemäß die A6000 die Nase sehr weit vorn und hängt die drei anderen Kameras deutlich ab. Die RX100M3 trifft für eine Pocketkamera den AF recht gut, aber sie tut es viel langsamer als die A6000 und sie lässt sich leichter durch einen kontrastreichen Hintergrund ablenken: Wenn ein schwach beleuchtetes Gesicht im Vordergrund ist und dahinter eine heller beleuchtete Bücherwand oder Hausfassade, dann stellt sie oft auf den Hintergrund scharf, obwohl das Messfeld ganz klar auf dem Gesicht lag. Sie teilt diesen Effekt mit der X100S, dafür ist die RX100M3 nach meinem ersten Eindruck etwas schneller und beide sind besser als die X20. Die Belichtung der beiden Sonys ist etwas weniger konstant als bei den Fujis, d.h. bei Bildern unter fast gleichen Bedingungen kurz hintereinander schwanken Belichtung und Weißabgleich manchmal recht stark. Die meisten verwertbaren Bilder erhalte ich ganz klar mit der A6000, die drei anderen liegen deutlich dahinter, und zwar hauptsächlich wegen des Unterschieds beim AF. Nur bei Available Light ist die X100s die Königin, weil sie die Belichtung besser hinbekommt als die Sonys und viel mehr Detailreichtum zeigt als die X20.

Jetzt noch ein paar weitere Beobachtungen zur RX100M3:

Die Kläppchen für die Anschlüsse sind ziemlich fummelig und sehen nicht sehr haltbar aus.

Im Gegensatz zur A6000 hat sie einen künstlichen Horizont. Den halte ich bei Kameras dieser Art auch für sehr wichtig.

Die RX100M3 hat nach wie vor keine Möglichkeit, eine Taste mit AF-Lock zu belegen. Das ist sehr bedauerlich und macht sie oft viel schwerfälliger als es sein müsste, denn man muss nun entweder den flexible Spot ohne einen Touchscreen auf die bildwichtige Stelle manövrieren oder hat nur einen Schuss, wenn man nach dem Scharfstellen neukomponiert. Ich vermute, dass sich Sony diese Funktionen für die RX100M4 aufgehoben hat.

Der elektronische Sucher ist ein super Feature. Davor habe ich mir immer eine X100s mit Zoom gewünscht, jetzt habe ich sie sozusagen. Ich finde das Ausklappen etwas fummelig (weil es zwei Handgriffe erfordert) und hätte lieber ein etwas größeres Gehäuse mit allzeit bereitem Sucher, aber das Konzept ist trotzdem spitze. Ein Vorteil des wegklappbaren Suchers ist auch, dass man verhindern kann, dass sich der Monitor versehentlich ausschaltet (was mich beider A6000 manchmal etwas nervt). Anfangs hat mich bei der RX100M3 gestört ist, dass sich die Kamera beim Einklappen des Suchers ausschaltet, inzwischen habe ich mich aber daran gewöhnt und verwende den Sucher wie einen zweiten An-Aus-Schalter. Die Qualität des Suchers ist schlechter als von der A6000 und der X100s, aber er geht völlig in Ordnung. Leider verstellt sich die Dioptrien-Korrektur recht leicht.

Der Zoombereich ist mit 24-70 (KB) ok, obwohl ich die Brennweite bis 105 im Gegensatz zur X20 vermisse. Aber für Portraits reichen mir die 70 recht gut aus, weil ich eher nahe ans Motiv herangehe. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass das viele als Manko empfinden werden. Sicherlich ging es Sony darum, als schwächste Lichtstärke 2,8 angeben zu können, was natürlich auch wirklich toll ist. Wissen muss man allerdings, dass die Lichtstärke 2,8 schon ab 35 mm aufwärts zum Tragen kommt, man eine Lichtstärke besser 2.0 also nur in einem winzigen Zoombereich zur Verfügung hat. Gut ist auch, dass beim Verstellen des Zooms im Sucher die Brennweite in KB-Äquivalent angegeben wird; damit findet man sich sehr schnell im Zoombereich zurecht.

Der Zoom wird leider durch einen Motor betätigt. In diesem Punkt gefällt mir das Konzept der X20 deutlich besser, bei der man den Zoom manuell verstellt.

Die Menüs sind ähnlich wie bei der A6000, sodass man beide Kameras gut gleichzeitig verwenden kann. Die Konfigurationsmöglichkeiten sind für eine so kleine Kamera hervorragend. Leider sind die Dateinamen nicht änderbar, sodass es beim Archivieren Probleme geben wird, wenn man mehrere Sonys parallel im Einsatz hat.

Es gibt zwei Punkte, die an den Sonys oft kritisiert werden:
1. Dass man den Monitor nur um die waagerechte Achse kippen nicht aber seitlich klappen kann. Tatsächlich gefällt mir das aber viel besser, weil man hiermit die Kamera mit Einblick von oben verwenden kann und dabei viel weniger seitlich verkippte Bilder bekommt.
2. Viele ärgern sich, dass Sony kein externes Ladegerät beilegt. Dafür kann man aber den Akku in der Kamera laden, was bei den meisten anderen Herstellern nicht geht. Wenn man nicht mehr als 200 Bilder am Tag macht, dann ist das Laden in der Kamera ideal, weil man dann den Akku praktisch nie auszuwechseln braucht: Nach dem Übertragen der Bilder auf den Computer ist der Akku wieder voll (vorausgesetzt natürlich, man schlatet sie nach dem Übertragen der Bilder wieder aus, denn im angschalteten Zustand wird sie nicht geladen). Anfangs habe ich die Kontrollleuchte für die Akkuladung an der Kamera vermisst, bis mir ein netter Mensch in den Kommentaren gesagt hat, dass die kleine Leuchte im An-Aus-Knopf leuchtet, solange der Akku lädt.

Falls ich jetzt nach dem Sieger gefragt werde:

1. Immer wenn es um schnelle Motive geht, ist die A6000 die Kamera der Wahl. Wenn Sie als Haupteinsatzzweck haben, Ihre Kinder zu fotografieren, dann werden Sie mit der A6000 die mit Abstand meisten verwertbaren Bilder bekommen. Ich verwende sie als Back-up- und Zweitkamera neben meiner Spiegelreflex, wenn ich reportageartig fotografiere. Für Architektur-Aufnahmen hat sie meine Spiegelreflex inzwischen verdrängt.

2. Wenn man eher langsame Motive fotografiert, dann ist der Unterschied zur RX100M3 sehr klein, was die RX zur optimalen Immer-dabei-Kamera macht. Zu langsamen Motiven zähle ich z.B. die typischen Urlaubs-Sehenswürdigkeiten, aber auch den sprichwörtlichen Wanderclub, sofern die Wanderskameraden einigermaßen geduldig das Foto abwarten. Da Kinder das nicht machen, empfehle ich dringend, diesen Hinweis ernst zu nehmen. Dass man im Gegensatz zur A6000 bei den Brennweiten eingeschränkt ist, ist ja ohnehin klar.

3. Die Fuji X100s ist die Königin der Nacht und nach wie vor die optimale Available-Light-Kamera. Sie hat mir tagsüber aber zu blasse Farben (auch mit der Velvia-Einstellung, die zudem noch ein paar andere Probleme verursacht) und ich habe mich mit der 35-mm-KB-Festbrennweite nie recht anfreunden können. Dafür hat die X100s ein grandioses Design, das zugleich sehr funktional ist, weil man wichtige Einstellungen von außen im ausgeschalteten Zustand sehen kann. Sie ist allerdings auch wesentlich größer und schwerer als die RX100 und damit kaum noch wesententaschengeeignet.

4. Die X20 ist ziemlich langsam und fällt in der Bildqualität so deutlich ab, dass ich an ihr inzwischen den Spaß verloren habe. Allerdings ist sie die Siegerin der Ergonomie, weil man bei ihr den Zoom manuell bedient.

Wahrscheinlich sprechen am Ende Taten lauter als Worte: Ich habe die beiden Fujis verkauft und die beiden Sonys behalten.

Noch eine kleine Bitte in eigener Sache: Wenn Ihnen die Rezension hilft, dann freue ich mich immer über einen Klick auf den Hilfreich-Knopf; falls die Rezension nicht hilft, dann schreiben Sie mir einfach etwas in die Kommentare, damit ich das verbessern kann.
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96 von 98 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Dezember 2014
Eines gleich vorneweg: Hut ab davor, was die Entwickler aus der Größe einer Zigarettenschachtel ausgequetscht haben!

Natürlich darf man die RX100M3 nicht ganz mit einer guten Systemkamera vergleichen, aber... meine Nikon DSLR bleibt immer öfter daheim im Schrank! Und ich glaube, das liegt u.a. an der tollen Videofunktion, da kann meine Nikon einfach nicht mithalten.

Eine der Neuerungen dieser Kamera ist es, dass der (für FullHD viel zu hoch aufgelöste 20MP-) Sensor während der Videoaufnahme komplett ausgelesen und erst danach auf FullHD herunterskaliert wird, während es sich andere Kameras einfacher tun und nur Bildzeilen auslassen.

Einer der Rezensenten schrieb, dass im Videomodus der Weitwinkelbereich nicht zu Verfügung steht. Das liegt an der Einstellung des Videostabilisators und lässt sich natürlich ändern.

Aber es gibt auch Minuspunkte.
- Die Kamera ist mit ihren Einstellungsmöglichkeiten sehr komplex und erfordert eine viel bessere und ausführlichere Anleitung, als die von Sony mitgelieferte.
- Im Weitwinkelbereich neigt der Autofokus zum Scharfstellen kurz VOR dem Objekt. Da es aber beim Kontrast-AF keinen Frontfokus geben kann, ist es entweder so gewollt (damit das Bokeh gleich hinterm Objekt beginnt) oder durch das ganz spezielle Objektiv bedingt.

Außerdem schwankt wohl die Verarbeitungsqualität. Folgende kleine "Macken" hat mein Exemplar:
- Die OK-Taste wackelt und klappert laut
- Der Sucher sitzt schief im Gehäuse (im versenkten Zustand)
- Ausgefahrener Objektivtubus zeigt Schleifspuren

Gerade bei dem Preis sehr ärgerlich und gibt einen Stern Abzug.
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221 von 232 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 30. Juli 2014
Im Frühjahr 2014 wurden mit der Canon PowerShot G1 X Mark II und der Sony Cyber-shot RX100 Mark III zwei interessante Neuauflagen von bewährten High-End-Kompaktkameras vorgestellt. Beide Hersteller haben ihr Modell jeweils mit einer stattlichen Preisempfehlung von 849 Euro versehen. Der ambitionierte Hobby-Fotograf, der sich als Alternative zu seinem kiloschweren DSLR-Equipment eine neue kompakte Fotokamera für unterwegs wünscht, die trotzdem hohen Ansprüchen an Bildqualität und Bedienung genügen soll, muss hier einfach genauer hinschauen. Insbesondere, da die drei Großen im Markt (Canon, Nikon und Sony) für diesem Preis zum Einstieg durchaus auch ernst zu nehmende digitale Spiegelreflexkameras (DSLR) anbieten.

Hier wurde einige Tage lang mit beiden Kameras probiert und fotografiert: neben der Canon PowerShot G1 X Mark II (kurz: G1XM2) wurde die Sony RX100 Mark III (kurz: RX100M3) vom Rezensenten ausführlich getestet (zum Teil durch vergleichende Testaufnahmen mit EOS5DM3, G1XM2 und RX100M3). Zur Erfahrung von "Fotograf" und "Fotolabor" siehe Abschnitt "Testumgebung" am Ende.

=== Fazit ===
Am Ende des subjektiven Einzel- und Vergleichstests wird die Sony RX100M3 wegen des hochwertigen und kompakten Kamera- und Ausstattungsdesigns und der überzeugenden Bildergebnisse die neue Edelkompakte der Wahl. Das war nicht vorhersehbar, soll aber erläutert werden. Dies ist eine Rezension vor allem der RX100M3, die daher beim Vergleich zuerst genannt wird.

=== Kamera-Kurzportraits ===

== RX100M3 ==
Bei der Sony fällt sofort das elegante und kompakte Design ins Auge, das bereits von der RX100 und RX100M2 bekannt ist. Besonderes Ausstattungsmerkmal ist das neue 2,9-fach Zoomobjektiv vom deutschen Qualitätsoptik-Hersteller Zeiss (der bis zuletzt als "Carl Zeiss" firmierte), das eine hohe Ausgangslichtstärke f1,8 (W) bis f2,8 (T) hat, aber nur einen begrenzten Zoombereich von 24-70 mm umfasst. Diese Beschränkung wird aber belohnt mit hoher Bildqualität und durchgehend großer Blendenöffnung.
Schlagendes Alleinstellungsmerkmal der RX100M3 ist jedoch der eingebaute elektronische Sucher, der bei der RX100M2 und auch bei der G1XM2 nur als externen Aufsatz für den Blitzschuh (zum Aufpreis von 250-300 Euro) erhältlich ist. Der neue OLED-Sucher erlaubt dezentere Aufnahmesituationen, wenn die Kamera (verwacklungssicherer) dicht am Kopf gehalten wird und nicht demonstrativ an ausgestreckten Armen vor dem Körper gehalten werden muss.
Wenn man etwas Wesentliches bei der RX100M3 vermisst, dann sicher der fehlende Zoombereich von 70 bis etwas über 100 mm, der fehlende Blitzschuh für ein Zusatzblitzgerät und das Fehlen der Touchbedienung auf dem 3-Zoll-Display. All dies ist aber - wegen der erreichten Kompaktheit - verschmerzbar. Fehlendes Telezoom kann man durch Veränderung der Aufnahmeposition häufig kompensieren - unzureichende Ausgangsöffnung jedoch nicht.
Begrüßenswert aus Sicht des Rezensenten ist auch der bei Sony seit Längerem vollzogene Verzicht auf einen externen Akkulader - unterwegs benötigt man jetzt nur noch das Micro-USB-Ladekabel, wie man es von fast allen aktuellen Smartphones gewohnt ist (der Sony-Lader kann gleich im Karton bleiben). Und es gibt Universalstromversorgungen (z.B. das Sony Akkupack CP-ELS), mit dem die RX100M3 auch völlig ohne Kamerabatterie betrieben werden kann.

== G1XM2 ==
Die Canon bietet in der Neuauflage der bisherigen G1 X nun endlich ein hochwertiges Gehäusedesign, das auf den ersten Blick auch vom Äußeren den Status einer Edel-Kompakten unterstreicht. Nimmt man die G1XM2 in die Hand, beeindruckt die hohe Verarbeitungsqualität des relativ großen und schweren Gehäuses. Eine unglaublich solide Kamera: Metallgehäuse, zwei Drehringe um den Objekivtubus, von denen der eine satt klickt, der andere still drehbar ist. Ein wirklicher Edel-Kompakt-Bolide. Aber: bei Größe, Gewicht und Preis stellt sich unmittelbar die Frage, ob das wirklich "kompakt" genug ist. Das 5-fach Zoomobjektiv (Kleinbild-Äquivalent 24-120 mm) bietet beeindruckende Linsenmasse und ein Versprechen auf hohe Bildqualität.

=== Die Highlights im Vergleich ===

== Sony RX100 III ==
- Sony EXMOR CMOS Sensor-Typ 1,0 Zoll (13,2 x 8,8 mm2)
- Sony BIONZ X Prozessor
- 20,1 MP (effektiv)
- f1,8-2,8/24-70 mm (KB) ZEISS Vario-Sonnar T* Objektiv,ein völlig neu entwickeltes Zoomobjektiv mit hoher Ausgangslichtstärke aber reduziertem Zoomfaktor (2,9-fach, 10 Linsen in 9 Gruppen)
- elektronischer OLED-Sucher (ELV) eingebaut und wahlweise ausfahrbar
- JPEG, RAW
- Video: XAVC S, AVCHD, MP4
- Aluminium-Gehäuse, Formfaktor der RX100M2 und RX100 weitestgehend beibehalten, jedoch kein Blitzschuh mehr
- WiFi-/NFC-Funktionalität der Kamera mit der Sony-App "Play Memories Mobile" erlaubt unmittelbare Übertragung von Fotos auf das Smartphone und minimale Fernbedienung der RX100M3 (Auslösen, Zoomen)
- dem Kamerapaket liegt ein dickes vielsprachiges (und daher unhandliches) Handbuch in A6 bei (Kurzanleitung), aber keine Software-/Handbuch-CD. Ein PDF-Handbuch (deutsch) kann mit "DSC-RX100M3 German Help Guide" gegoogelt werden
- B x H x T: 101,6 x 58,1 x 41,0 mm3
- ca. 290 g (einschließlich Akku und Speicherkarte)

== Canon G1 X Mark II ==
- Canon CMOS-Sensor 1,5 Zoll (18,7 x 14,0 mm2)
- Canon-Prozessor DIGIC 6 mit iSAPS-Technologie
- 12,8 MP (effektiv bei 3:2), 13,1 MP (effektiv bei 4:3)
- f2,0-3,9/24-120 mm (KB) 5-fach Zoomobjektiv (14 Linsen in 11 Gruppen)
- 3-Zoll-Display: PureColor II G Touchscreen-LCD (TFT), 3:2 Seitenverhältnis, ca. 1.040.000 Bildpunkte
- minimale Nahaufnahmeentfernung: 5 cm (statt 20 cm bei G1X)
- statt optischem Sucher nun ein elektronischer Sucher als Extra verfügbar (EUR 299)
- JPEG, RAW, RAW+JPEG
- Video: Full-HD (1.080p, 30 B/s)
- WiFi-/NFC-Funktion der Kamera mit der Canon-App "Camera Mobile" erlaubt unmitelbare Übertragung von Fotos auf das Smartphone und minimale Fernbedienung der G1XM2 (zur Schnellverbindung gibt es eine Extrataste oberhalb der rechten Daumenablage)
- völlig neues Gehäusedesign (Metall)
- B x H x T: 116,3 x 74,0 x 66,2 mm3
- ca. 558 g (einschließlich Akku und Speicherkarte)

=== Display, Sucher und Blitz ===
Beide Kameras haben ein ausklappbares und um 180 Grad nach oben herumschwenkbares 3-Zoll-Display. Drehbewegungen zur Seite sind nicht möglich. Der elektronische Sucher bei der RX100M3 ist zwar eingebaut, aber insgesamt etwas "fummelig" - beim Herausspringen muss er ggf. noch einen Millimeter in die Endposition rastend gezogen werden und dann muss das Okular herausgefummelt werden - die Dioptrienverstellung kann dabei leicht verstellt werden. Das Herausziehen und Einschieben des Suchers schaltet die RX100M3 ein bzw. aus - manchen nervt das (wie ein Blick in diverse Foren belegt). Bei der G1XM2 ist ein hochwertiger und schwenkbarer Sucher zusätzlich lieferbar - aber das treibt das Gesamtbudget für die G1XM2 auf über 1000 Euro und vernichtet den Anspruch auf Kompaktheit vollends.

Beide Geräte haben einen hoch ausklappbaren Blitz. Die G1XM2 erlaubt wegen des vorhandenen Blitzschuhs zusätzlich auch den Anschluss von externen Blitzgeräten - eine sicher gelegentlich sehr sinnvolle Option - jedoch, dies ist eine Kompaktkamera und keine Mittelklasse-SLR. Völlig vertrauenserweckend mit Blick auf die mechanische Stabilitätist der Ausklappblitz nicht - aber interessant ist, das sowohl Canon wie auch Sony hier eine vergleichbare Technik benutzen, um den Blitz relativ hoch über des Gehäuse auszufahren.

=== Autofokus und Belichtung ===
Der Canon-Kenner legt im Zweifelsfalls den Autofokus-Punkte durch Fingerberührung auf dem Touch-Screen der G1XM2 fest, wie er es z. B. von der PowerShot S-Serie schon kennt. Bei den Testaufnahmen draußen trat häufig die Situation auf, dass ein entfernteres Gebäude durch Baumeinrahmungen im Vorder- oder Mittelgrund eingefasst wurde - schnell springt der AF dann auf die näher liegenden Zweige. Mit einer Berührung auf dem Touchscreen der G1XM2 ist das schnell behoben, bei der RX100M3 muss dafür ein wenig mit den Aufnahmemodi gespielt werden. Grundsätzlich finden aber beide Kameras schnell einen Fokuspunkt für ein scharfes Bild.

=== Funktionalität und Bedienung ===
Die Bedienung beider Kameras ist insgesamt ohne wirkliche Überraschungen. Man findet sich schnell zurecht. Beide Kameras haben auf der Oberseite ein gut rastendes Multifunktionsbedienrad, den Ein- und Ausschalter, und den Auslöser, um den herum von vorn die Zoomfunktion zu bedienen ist. Eher ungewohnt ist die Tatsache, dass der Bildwiedergabe-Knopf bei der Canon nun auf der Oberseite nahe des Ein-/Ausschalters zu finden ist. Das überzeugt nicht vollständig.

Beide Kameras haben auf der Rückseite eine gummierte Halterung für den rechten Daumen. Daneben befindet sich jeweils der Aufnahmeknopf für den Video-Modus. Auch bei der etwas kleineren Baugröße der RX100M3 ist die Bedienung des Menürads mit Drehrad/Mittentaste und Klickfunktion nach oben, unten, rechts und links auch mit größeren Daumen flüssig und zuverlässig.

=== Bildqualität ===
Die Bildqualität beider Kameras im Nahbereich und bei kontrastreichen Außenaufnahmen ist ausgezeichnet. Wenn man sich in die Testaufnahmen hineinzoomt, die in einigen Aufnahmesituationen vom Rezensenten mit drei Kameras gemacht wurden (EOS 5DM3, G1XM2, RX100M3) dann fällt auf, dass die G1XM2 im Grenzbereich deutlich bessere Detailzeichnung aufweist als die RX100M3. Hier spiegelt sich also die simple Größe von Sensor (1 Zoll, 1,5 Zoll, Vollformat) und tatsächliche Linsenbaugröße in qualitativ immer besserer Abbildungsleistung und Auflösung wieder.
Insgesamt überzeugen beide Kompaktkameras mit brillianten Bildern und differenzierter Schattenzeichnung. Natürlich ergeben die EOS-SLR-Aufnahmen deutlich mehr Detailzeichnung und Auflösung als die Kompakten. Aber die Aufnahmen von G1XM2 und RX100M3überzeugen , selbst bei DIN-A4-großen Bildern (Abzug oder Bildschirmansicht) oder Ausschnittsbetrachtungen.

=== Zubehörempfehlung ===

o Kameratasche. Erhöhte Griffigkeit und besseren Schutz vor Kratzern und Stößen bietet die neue verschraubbare Sony-Tasche LCJ-RXF (Sony LCJ-RXF Kameratasche für DSC RX100, RX100 II und RX100 III), die sich bis auf den Gehäuseschutz schnell abnehmen lässt.

o Stromversorgung. Der Kamera-Akku wird immer in der Kamera geladen (keine extra Ladeschale nötig, sehr praktisch!). Dazu wird das Ladekabel in den Micro-USB-Anschluss oben rechts an der Kamera eingesteckt. Mit einer beliebigen externen Stromversorgung, z. B. dem universellen micro-USB-Ladegerät vieler moderner Smartphones, geht das auch. Noch besser geht das mit einem mobilen PowerPack, z. B. der kompakten Li-Ion-Akkubatterie Sony CP-ELS (Sony CP-ELS tragbares USB-Ladegerät für Smartphone). Wird dazu ein etwas längeres Micro-USB-Ladekabel benutzt, hat man eine externe mobile Stromversorgung (die auch im Winter in der Jackentasche warm gehalten könnte). Festzuhalten ist hier, dass die Kamera RX100m3 auch ohne eingelegten Akku, nur mit externer Stromversorgung, funktioniert!

=== Testumgebung ===
Der Rezensent, seit vielen Jahren ambitionierter Hobbyfotograf mit aktuell u.a. einer Canon EOS 5D (Mark III, davor Mark II) und Canon Wechselobjektiven in der Fototasche, hat in den vergangenen Jahren zusätzlich zur kleinen und leichten Familien-DSLR (die schmerzfrei durch viele Hände geht) unterwegs - vor allem auf Reisen - auch diverse hochwertige Kompaktkameras fotografisch eingesetzt: Canon PowerShot S110, Leica D-Lux 4 (bauähnlich: Lumix DMC-LX 3) und Leica D-Lux 3.

Zur Bildbetrachtung wird ein "virtuelles Fotolabor", bestehend aus einem 17-Zoll-Sony-Notebook mit Adobe Photoshop CS 6 und Lightroom 5, eingesetzt. Für die Beurteilung wurden die "gleichen" Aufnahmen der drei Kameras, die an einem Standort innerhalb weniger Minuten nacheinander aufgenommen wurden, als unbearbeitete JPEG-Bilder (wie sie von den jeweiligen Kameras gespeichert wurden) angezeigt und nebeneinander verglichen, zum Teil mit maximalen Ausschnittvergrößerungen relevanter/kritischer Bereiche.

=== Mehr als Spielerei: Smartphone-Bedienung via WiFi ===
Beide Kameras können per WLAN/WiFi vom Mobiltelefon aus fernbedient werden (Auslöser, W-/T-Zoom). Dazu muss WLAN an der Kamera aktiviert werden (die G1XM2 hat dazu einen eigenen Funktionsknopf) , das Smartphone via WiFi mit der Kamera verbunden, Passwort oder Kameraname (wird von Kamera angezeigt) beim ersten Verbinden am Smartphone eingegeben und die relevante App am Mobiltelefon aufgerufen werden: "Play Memories Mobile" von Sony oder "Camera Mobile" von Canon. Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Benennung der WiFi-Fernsteuerung bei der RX100M3: die Funktion in der Kamera heißt "SmartRemote eingebettet" und die zugehörige Original-Sony-Kamera-App heißt "Play Memories Mobile" (ohne Sony im Titel, so dass z.B. im Apple-Store der Suchbegriff "Sony" nicht weiterhilft...). Übrigens: die G1XM2 kann mit Mobiltelefon auch eingeschaltet werden - jedoch verliert die Kamera dann ihr Gleichgewicht und bei Ausfahren des Objektiv nach vorn und liegt dann auf dem vorderen Einstellring auf. Nicht schlimm (und die App warnt pflichtbewusst davor), aber dem Nutzer zur Warnung...

=== Profi-Tests (zur Info) ===
Offensichtlich war nicht nur der Rezensent gespannt auf die beiden neuen Kompaktkameras, sondern auch die Testprofis in den Redaktionen einschlägiger Fotozeitschriften.
* Die Fotozeitschrift ColorFoto hat in ihrem Labor beide Kameras ausführlich getestet und in großen Einzeltests besprochen.
> Der Test der G1XM2 findet sich im ColorFoto-Heft 7/2014 (Seiten 30 bis 34). Fazit: "ein generalüberholtes Gesamtpaket, das in vielen Details überzeugt".
> Der Test der RX100M3 findet sich im ColorFoto-Heft 8/2014 (Seiten 32 bis 35). Fazit: "für ihre Ausstattung hat die RX100 III klar einen Kauftipp verdient. Eigentlich könnte man mit ihr auch wunschlos glücklich sein."
* Die Fachzeitschrift CHIP Foto-Video (Heft 8/2014) setzt die RX100M3 auf Platz 1 des Tests von kompakten Allroundern. Fazit: "Überraschend gut, erstaunlich innovativ: der DSLR-Ersatz in Hosentaschengröße."
* Die Fotozeitschrift FOTO-Hits nimmt die RX100M3 im Heft 9/2014 (Seiten 74-78) ausführlich unter die Lupe und gibt ein "sehr gut" für die Bildqualität. Fazit: "Hohe fotografische Qualität im Taschenformat - das gelingt Sony mit der RX100 III auf überzeugende Weise."
* Die European Imaging and Sound Association (EISA) hat Mitte August 2014 bekanntgegeben, dass die Sony RX 100 III Kompaktkamera des Jahres ist ("European Compact Camera 2014-2015"): "Mit der Cyber-shot DSC-RX100 III hat Sony ein Kameramodell verbessert, das bereits zu den besten des Marktes zählte."

=== Kauftipps ===
- Kauftipp: RX100M3 für die Fotografin/den Fotografen auf der Suche nach einer edlen Kompakten, aber mit noch einer anderen Kamera im Haus (DSLR - für Tele-Situationen, für Aufnahme-Situationen mit Zusatzblitz). (Gefunden!).

- Kauftipp: G1XM2 für die Fotografin/den Fotografen auf der Suche nach einer fast vollständigen Kompakten, die solide in der Hand liegt, ggf. erweitert werden kann (Aufsatzsucher, Aufsatzblitz, nicht jedoch Wechselobjektive).

===
Töne, Texte, Bilder - kritisch, unabhängig, oft "on the run" - unser Motto. Sollten diese Zeilen hilfreich bei der Orientierung und möglichen Kaufentscheidung sein, dankt der Rezensent für einen anerkennenden Klick auf "hilfreich". Für Ergänzungen, Fragen und Kommentare steht der Kommentar-Kanal zur Verfügung.
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29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Februar 2015
Lange habe ich gezögert, ob das die richtige kompakte Kamera für mich ist. 24 mm Weitwinkel fand ich gleich super. Aber nur 70 mm im Tele? Reicht das?

Weil das wahrscheinlich die Frage ist, die viele bewegt, will ich mal ein wenig Entscheidungshilfe geben. Und da ist ein Blick in die bisher gemachten Fotos ganz hilfreich. Das setzt jetzt allerdings voraus, dass man schon eine Weile digital fotografiert und auch Kameras mit mehr Zoom im Telebereich besitzt oder besaß.

An dieser Stelle hilft Software, mit deren Hilfe man die Exif-Daten der bisher gemachten Fotos durchforsten lassen kann und dann eine Statistik bekommt, welche Brennweite wie oft eingesetzt wurde.

Leider habe ich so was für meinen Mac nicht gefunden. Zum Glück läuft hier aber auch Windows 7 auf Parallels Desktop. Und dafür fand ich dann direkt die kostenlose Software Exposure Plot. Einfach mal nach googeln, finden Sie dann schon.

Exposure Plot braucht eine Weile zur Analyse und zeigt dann eine übersichtliche Grafik an, der man unter anderem entnehmen kann, mit welchen Brennweiten man so fotografiert.

Und da war in meinem Fall eindeutig, dass ich mich hauptsächlich im Bereich von 28 bis 70 mm aufhalte. Mit ganz, ganz großem Vorsprung. Wenn ich tatsächlich mal mehr Tele brauchte, dann war das immer bei Bühnenveranstaltungen in der Schule, wenn ich keinen Platz ganz vorne hatte. Das waren dann zu einem Drittel 85 mm und zu zwei Dritteln 105 mm. (Mehr brachte meine bisher genutzte Canon S 90 nicht.)

Insofern war für mich dann klar, dass ich bei der RX 100 M3 absolut richtig bin.

Denn hier kann man auch nachträglich am Computer noch "zoomen", indem man sich einfach Ausschnitte aus der Bildmitte nimmt. Da das Objektiv in der Bildmitte sehr scharf abbildet und die Kamera mit ihren 20 Megapixeln ordentlich Crop-Potenzial bietet, kann man durchaus Ausschnitte wählen, die einer Brennweite von 100 oder vielleicht auch 120 mm entsprechen.

Das allerdings mit dem Unterschied, dass viele Kompaktkameras bei 100 oder 120 mm nur Blenden von 4.9 oder schlechter anbieten. Bei der Sony RX 100 M3 habe ich bei 70 mm dagegen Blende 2.8, was gerade bei Bühnenveranstaltungen, bei denen man keinen Blitz einsetzen möchte, um die Atmosphäre des Bildes nicht zu zerstören, einen großen Unterschied macht. (Dennoch ist das hier sicher keine Kamera für Bühnenveranstaltungen, da wäre was mit größeren Sensor mit einer lichtstarken Festbrennweite besser …)

Die Bildqualität der Kamera ist für die Größe natürlich absolut top. Pixelpeeper werden im 100 % Modus bemängeln, dass die Ecken unscharf werden, speziell im Weitwinkel. Das stimmt, wenn die größte Blendenöffnung genutzt wird. Bereits nach zwei Blendenstufen sind die Unschärfen aber fast weg. Außerdem reden wir hier von Unschärfen, die man im Normalfall in den Bildern kaum sieht bzw. die kaum auffallen, da man selten wichtige Bildelemente in die äußersten Ecken platziert. Und: Eine 100 % Ansicht ist für mich keine normale Bildansicht.

Insofern muss man mit den Eckenunschärfen leben oder sich eben eine größere Kamera am besten mit Festbrennweiten zulegen. Und selbst da sind die Ecken meist unschärfer als die Bildmitte.

Ebenfalls überzeugend finde ich Zuverlässigkeit und Schnelligkeit des Autofokus. Ja, die Sony A6000 kann es noch schneller, aber auch mit dem hier gebotenen kann ich durchaus leben.

Großartig ist auch die Videoqualität. Das liegt daran, dass diese Kamera auch im Videomodus den kompletten Sensor ausliest und keine Zeilen auslässt. Da steht diese Kleine ziemlich alleine da, sieht man eindeutig an den Videos. Schade, dass man kein externes Mikro anschließen kann. Wer trotzdem eine bessere Tonqualität möchte, kann sich mal das Tascam DR-07MKII ansehen, das man zum Beispiel unten am Stativgewinde befestigt. (Da das Mikro dann auf dem Kopf steht, muss man später dran denken, links und rechts zu tauschen.) Ist eine Notlösung, mit der man durchaus leben kann.

Ebenfalls großartig ist das ausklappbare Display. Das ermöglicht es, wesentlich bessere Fotos von Menschen zu machen, da man nicht sofort als störender Fotograf erkannt wird, wenn man die Kamera etwa in Bauchhöhe hält und von oben aufs Display guckt. Auch kleine Kinder kann man so besser fotografieren, ohne sich ständig bücken zu müssen.

Was ein bisschen stört, ist die extrem schlechte Dokumentation. Das Handbuch ist saudick, enthält aber praktisch keinen nutzwertigen Inhalt, den dafür gleich in zig Sprachen. Auch online gibt es bei Sony keine vernünftigen Infos. Da hilft nur entweder durch Foren googeln oder eines der diversen Bücher zu dieser Kamera kaufen. Denn ganz ohne Hilfe wird man viele der zahllosen Einstellmöglichkeiten nicht so ohne weiteres durchschauen.

Auf jeden Fall sollte man diese Kamera nicht kurz vorm Urlaub kaufen und dann sinnvoll nutzen wollen. (Ok, in P oder Automatik klappt auch das.) Wer alles verstehen will, sollte schon mal viele Stunden lernen einplanen.

Unterm Strich für mich eine absolut empfehlenswerte Kamera.

Noch ein Nachtrag: Hatte noch nie auf einer meiner Digitalkameras einen Displayschutz, hier habe ich eine Ausnahme gemacht. Der Grund: Ich habe jetzt in der Ausstellung eines großen Händlers gesehen, dass die viel befingerten Sony RX 100 III (auch I und II) dazu tendieren, die Beschichtung des Displays zu verlieren, beginnend vom Rand her. So habe ich das noch bei keiner anderen Kamera gesehen. Also lieber rechtzeitig schützen, bevor es später lange Gesichter gibt ... (Habe die "3 x atFoliX Sony DSC-RX100 III Displayschutzfolie - FX-Clear kristallklar", die es hier bei Amazon gibt und die passt gut.)

Und noch ein Nachtrag: Bei den Objektiven der RX 100 III scheint es eine gewisse Streuung zu geben. Während man erwartet, dass zu den Ecken hin die Schärfe relativ gleichmäßig abnimmt, ist das bei einzelnen Exemplaren stärker zu einer bestimmten Ecke oder Seite hin ausgeprägt. Das kann dann dazu führen, dass es Ecken- oder Randzonen mit soviel Unschärfe gibt, dass diese bei bestimmten Bildern auch bei verkleinerter Ansicht - z.B. auf einem Full-HD-Monitor – zu sehen ist. Das fiel mir jetzt beim Versuch auf, ein zweites Exemplar dieser Kamera zu kaufen. Man sieht diese Unterschiede auch auf manchen Testbildern im Internet – Stichwort Dezentrierung. Ein bisschen mehr Qualitätskontrolle wäre hier sicher keine schlechte Idee ...
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31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Februar 2015
Auf der Suche nach einer neuen Kamera mit guter Qualität bin ich nach langen überlegen bei der Sony gelandet, Warum? Klein, kompakt und sehr gute Fotoqualität. Ich bin ein Hobbyfotograf der gerne Skylines fotografiert und mir war dieses ständige Wechseln des Objektive bei meiner alten Sony Alpha 6000 zu nervig, davon mal abgesehen war sie schwer und unhandlich. Wer eine Kamera sucht, die gute Fotos macht auch bei Nacht ist hier gut bedient. Das Display zerkratzt schnell also Folie ist Pflicht! Ich konnte die Kamera bei meinen 4 Wöchigen Australien Urlaub testen und muss sagen. die gebe ich nicht so schnell her!
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159 von 172 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ich habe meine RX100 M II (hier bei Amazon) mit 200 Euro Verlust verkauft und die M III bestellt. Ich muß zum Erlös für die MII 350 Euro dazu legen. Lohnt sich die Ausgabe bzw. den Umstieg ?

- Nüchtern betrachtet, die M III macht keine besseren Fotos und Videos als die M II.
- Für weniger Geld (rd. 100 Euro) gibt es sogar die Sony Alpha 6000 mit dem 18-55mm, den grösseren APS-C-Sensor, 24,3 MP und dem gleichen Sucher.
- Welche aktuellen, anspruchsvollen Kameras der Ober- / Spitzenklasse kommen als Alternative zur RX100 M III in Frage ?

im einzelnen:

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1. Die M III gegenüber der M II

Die M III bringt gegenüber der M II eine deutliche Verbesserung der Ausstattung:
- Als wichtigste Neuerung besitzt die neueste RX100 endlich einen elektronischer Sucher. Es ist der gleiche als bei der Alpha 6000. Er ist gut, hell und schnell, aber die Auflösung von 1,44 Mio. Pixel ist gegenüber der NEX 6 fast um die Hälfte gekappt und die Sucher meiner Fuji X-T1 oder Olympus OMD sind mit 2,3 Mio. Pixel für die Beurteilung der Schärfe eindeutlich besser ud man steht nicht vor der Abbildung sondern mitten drin. Mit dem Sucher der M III sind ohne Lupe Schärfe-Fehleinschätzungen möglich, vor allem bei offener Blende. Trotzdem, gegenüber der M II ein Riesen Fortschritt, vor allem bei Sonnenlicht.

- Das fest eingebautes Zeiss Objektiv hat nun umgerechnet 24-70mm f/1.8-2.8 statt 28-100mm f/1.8-4.9.
Der Verlust von 30mm im oberen Bereich schmerzt mich nicht, weil der Stabi dort - vor allem bei Videos - überfordert war. Umgerechnet 70mm sind natürlich sehr knapp, aber 100mm waren ohnehin kein Tele. Dafür ist der Breitwinkel etwas breiter, was in der Praxis wertvoller ist. Aber die interessanteste Neuerung ist die enorme Verbesserung der Helligkeit bei gängigen Brennweiten, so daß man schnellere Verschlußzeiten verwenden und auf dem Blitzes fast immer verzichten kann. Dazu harmoniert die höhere ISO-Empfindlichkeit in Verbindung mit dem Bionz X-Image-Prozessor.

-Die M III verfügt nun, wie die neusten Alpha, über dem Bionz X-Professor (Quatsch, Prozessor !), was nicht zu unterschätzen ist, denn daraus resultiert eine schnellere Auslesen und Verarbeitung der elektrischen Signale des Sensors. Der Bionz X kann ich seit einigen Wochen in meine Alpha 6000 genießen, gerade in schwierigen Lichtsituationen oder bei unglaublichen 11 B/s und 20 MP. Statt ISO 160 geht die MIII auf 80 runter. Die JPEG-Ausgabe setzt weiterhin Maßstäbe, aber sichtbare Unterschiede im Alltag und normale Verhältnisse zwischen M II und M III sind, denke ich, kaum von Bedeutung.
Die M III schaltet sich um 0,6 s schneller, fokusiert ebenfalls etwas schneller und schafft in JPEG und Verschluß-Priorität bis max. 10 Bilder / Sekunde bei voller Auflösung, sonst min. ca. 3,3 (RAW + JPEG Fine).
Anders bei Videos wo die M III über XAVC S-Aufzeichnungsformat und Zeitlupe mit 120 B/s bei 720 Pixel (also kein Full-HD) verfügt. Das ist schon für Fortgeschrittenen vorteilhaft, aber nur für die.

- Das Display ist in der M III nach ober um 180 Grad, nach unten um 45 Grad drehbar, so daß Selbstportraits, aber auch schwierigen Aufnahmen über Kopf oder in Bodennähe möglich sind.

Verzichten muß man jetzt auf dem Blitzschuh. Das ist nicht tragisch, weil der Helligkeitsgewinn der Linse und das rauschfreies Verhalten bis in hohen ISO-Bereichen das Fotografieren in ähnlichen Bedingungen wie dem Sichtbereich der menschlichen Augen erlaubt.
Entfernte Objekte wie z.B. Vögel oder Wildlife bleiben weiterhin nicht in Reichweite der RX100, egal ob M II oder M III.
Manche finden die RX100 nicht besonders griffig und bewerten sie deswegen mit 1 Stern. Lächerlich !
Ehrlich gesagt, dieses Thema ist mir völlig Schnuppe, weil ich die Cam ohnehin stets in der Ledertasche Sony LCJ-RXC trage.
Wer soviel Geld für eine RX bezahlt, sollte die Paar Euro für die Sicherheit seiner Kamera übrig haben.

Zusammenfassend würde ich sagen, daß die MIII keine Verbesserung der Bildqualität bringt, aber einige deutliche Verbesserungen in low light und Videobereich und durch dem Sucher Bedienungskomfort bei hellen Sonnenschein. Sie schießt daher in diesen Bereichen an der Spitzenklasse an und bleibt die Beste Kompaktkamera mit fest eingebautem Objektiv.
Sicherlich rechtfertigen der Sucher, die Neue Linse, den schnelleren Prozessor und den schwenbaren Bildschirm zusammen einen Mehrpreis in der Größenordnung von 250-300 Euro.
Andererseits, wenn ich bedenke daß man für den Mehrpreis z.B. eine nagelneue Canon EOS M mit 18-55mm-Kit-Linse und Blitzgerät bekommt, ist die Mehrausgabe schwer zu schlucken.
Ich würde daher sagen, daß für Besitzer der M II, der Aufstieg auf die M III sich nur für Enthusiasten oder Perfektionisten sich wirklich lohnt.

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2. RX100 M III oder Alpha 6000

Die RX100 MIII kostet z.Z. um die 850 Euro. Für rd. 680 Euro habe ich eine nagelneue Alpha 6000 gekauft, mit dem größeren APS-C Sensor, Blitzschuh, ein ähnlichhen Sucher und ein 18-55mm, der sicherlich mit f/4.5-5.6 nicht besonders hell, aber ganz ordentlich ist. Dazu kann man für relativ wenig Geld preiswerte aber gute Zoom-Objektive oder Linsen mit Festbrennweiten wie z.B. die Sigma 60mm f/2.8 E-Mount für 168,90 Euro. Nicht nur der Prozessor sondern auch die Menüs sind fast identisch. Bei der A6000 kann ich 3 eigenen Konfigurationen und 1 eigenes Menüs speichern, bei der MIII offensichtlich nicht.
Im Endeffekt bietet m.E. die A6000 mehr Kamera für das Geld und ist als Systemkamera ausbaufähig. Nun habe ich für deutlich weniger als 300 Euro den SEL55210B gekauft, es ist nicht besonders lichtstark, aber die dreifache Brennweite der MIII erreicht.
Wenn die Kompaktheit im Vordergrund steht, ist die RX100 MIII aber nahezu konkurrenzlos, aber nur nahezu.

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3. Alternativen

Ich besitze einige sehr kompakte Kameras, die ebenfalls sehr guten Bildern und Videos machen, aber wesentlich leistungsfähigeren Zooms besitzen.
Wenn es nicht auf dem letzten Pixel und allergrößte Blendenöffnung ankommt, dann sind die Nikon P340 oder die Olympus SH-1 nicht mal halb so teuer und ich bin mit den Ergebnissen absolut zufrieden und von der Flexibilität dieser Kameras begeistert.
Mit ähnliche Leistungen und Kompaktheit habe ich seit wenigen Jahren die Lumix LX7 mit eingebautem 24-90mm f/1.4-2.3. Sie hat zwar halb so viele Megapixel wie die RX100, aber der Unterschied ist für normalen Bildern nicht so groß wie die Zahlen es vermuten lassen und sie kostet etwas mehr als 1/3 der RX Mark III.
.
Bei Fujifilm ist die Sache komplizierter: Die X10 und X20 sind Taschenkameras mit 12 MP sehr preiswert, die wesentlich größeren Systemkameras dagegen, die mit dem grossen APS-C-Sensor und 16 MP ausgestattet sind, kommen richtig teuer und deutlich größer als die RX100. Kompakt sind sie zwar, aber hier muß man Hosentaschen gegen Kamerataschen auswechseln.
Aber sie sind mit Objektiven der Spitzenklasse ausbaufähig, weswegen ich mich für die X-Pro1 und X-T1 entschieden habe.
Das wäre meine Empfehlung für sehr ambitionnierte Fotografen, die langristig bereit sind deutlich mehr als 2.000 Euro auszugeben und die Einschränkungen der RX100 hinter sich lassen wollen.

Bei Micro Four Thirds macht es wegen den zahlreichen Objektiven der Spitzenklasse (z.B. das Zuiko 12-40 f/2.8 oder Leica 25mm f/1.4) und der überragenden Bildqualität Sinn nach Systemkameras zu fischen. Aber auch hier gibt es nichts so kompaktes wie die RX100. Dort habe ich mich für die Olympus OMD sowie Lumix GX7 mit Stabi und Sucher entschieden, die man sich problemlos am Hals hängen, aber natürlich nicht nach getanner Arbeit in die Hosentasche verschwinden lassen kann.
Diese Kameras kommen vor allem wegen der Objektiven wesentlich teuerer als eine RX100, aber unterliegen nicht der 70mm-Einschränkung der M III.

Das alles sind keine richtigen Alternativen, weil entweder nicht so gut, zu groß, zu teuer oder beides.
Aber es gibt noch schließlich 2 sehr attraktive Lösungen:
Eien RX100 oder RX100 M II gebraucht für 200 bzw. 400 Euro !

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ERGÄNZUNG I:
Es gibt mehr oder weniger sinnvolle Themen über diese Kamera.
Daß hier aber soviel über das Abschalten der Kamera beim Schließen des Suchers geredet wird, finde ich schon überflüssig.
Bei allen Camcordern von Sony oder Panasonic werden die Geräte durch raus- oder reinschieben des Suchers ein- oder ausgeschaltet. Das ist üblich, sinnvoll und praktisch. Basta !

Dann wird auch darüber diskutiert, daß die RX100 zu klein sei für großen Händen.
Hallo !... Kompaktheit ist die Grundphilosophie dieser Konstruktion: Soviel wie technisch möglich in das kleinstmöglichstes Gehäuse zu packen !
Und das ist Sony absolut gelungen, keiner kann das z.Z. besser, also Lob und nicht Tadel !

Wer ein großes Gehäuse sucht oder braucht muß doch nicht hier negatives über die RX100 ergießen. Das ist genauso hilfreich wie Klagen über das Raumangebot eines Smart oder Motorrades. Wer Platz und massives braucht sollte von mir aus sein Senf zu irgendein Kombi oder Lieferwagen geben, aber doch nich zum Smart !

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ERGÄNZUNG II (07.08.2014)

- Ich bin - bis auf die Akkulaufzeit - inzwischen wirklich sehr zufrieden, der Sucher gefällt mir gut, wenn auch nicht so groß und scharf wie be meine Olympus OMD EM10 oder Fuji X-T1.
- Die Menüs sind meiner Alpha 6000 sehr ähnlich, jedoch habe ich keine Möglichkeit gefunden ein eigenes Schnellmenü mit Sofortzugriff auf die wichtigsten Funktionen individuell zu gestalten.
Das ist an sich nicht tragisch, weil man für mehreren Tasten einer beliebigen Funktion zuweisen kann, aber ich finde die neueste Alpha 6000 praktischer bzw. flexibler und es wäre schön gewesen wenn alle meine Sony Kameras eine einheitliche Bedienung gehabt hätten.
- Die Zeiss-Linse ist großartig und ich bedauere den Umstieg von der RX100 MII nicht. Zum einen kann man in dunklen Umgebung recht brauchbaren Bildern machen, zum anderen sind die Verzerrungen recht gering und die Bilder sind am Rand des Weitwinkels deutlich schärfer als bei meinen andern Premium-Pocket-Kameras.
- Die Farben sind prachtvoll und einfach brillant, auch in low light. Die JPEG-Bilder haben soviel Dynamik, daß ich z.Z. nicht in RAW speichere. Allerdings benutze ich möglichst HDR als Standard, auch ohne Stativ (die schnelle Linse und die Stabilisierung machen es möglich) und die RX100 III ist bei der Zusammen-Berechnung aus der Einzelaufnahmen rd. 3 x schneller als meine Pentax K-30, die weniger Megapixel hat.
Dadurch kann man den Wegfall des Blitzschuhs gut verkraften und der eingebautem Blitz war bereits beim Vorgänger ohnehin ein Witz.
Allerdings kann ich bei der MIII den eingebauten Blitz mit dem linken Zeigefinger nach oben ablenken und vermeide dadurch (ab ca. 45 °) eine Überbelichtung der Objekten im Vordergrund. Dadurch ist der Bordblitz brauchbar geworden, zumindest bis 2,5-3 Meter.
- Der Zoom ist mit umgerechnet 70mm schon recht knapp. Diese Kamera ist nicht (bzw. eingeschränkt) das Teil für Wildnis oder entfernten Obbjekten, auch für Details in einer Landschaft vermisse ich mindestens weitere 30-50mm Brennweite. Zum Glück kann ich auf eine Alpha 6000 mit mehreren Linsen zurückgreifen, aber die MIII als Alleinkamera ist m.E. nicht ausreichend.
Die perspektivische Wiedergabe finde ich viel besser als mit dem Kit-Objektiv an meiner Canon EOS M, z.B. bei Personen an einem Tisch sind die entfernteren Subjekte noch recht gut und groß abgebildet, schrumpfen also nicht überproportional mit der Entfernung von der Linse.
- So blitzschnell wie die Propaganda ist die RX100 III allerdings nicht: Der AF braucht bei abnehmender Lichtstärke zunehmend mehr Zeit, i.d.R. schon um die 0,4-0,5 s um sich umzustellen und auch der Zomm beim Video arbeitet gemütlich, aber abgesehen von Extremsituationen mit schnellen Objekten wie Moto-Cross-Veranstaltungen, laufenden Kindern, spielenden Hunden etc. ist das absolut OK.

Als Zubehör kann ich die Lederhülle LCJ-RXC meiner alten MII an der MIII problemlos verwenden.

Die Akkus sind der Schwachpunkt der MIII. Der Akku NP-BX1 mit 1240 mAh reicht angeblich für ca. 200 Bilder wenn man sparsam mit der Kamera umgeht. Das ist recht wenig und ein Ersatzakku ist also dringend empfehlenswert.
Letztes Wochenende habe ich nachts bei einer Party ca. 2-3 Dutzend Bilder gemacht, 1/4 davon mit Blitz. Am nächsten Tag habe ich die Kamera bei einem Tagesausflug mitgenommen und der Akku war nach 2 Bilder leer ! Solche Probleme hatte ich bei der MII nie ! Der Akku reichte für 1 ganzen Nachmittag mit 250 Video-clips.
Nun werde ich mit der MIII in Zukunft vorsichtig sein und alle meine 3 Akkus mitnehmen !

Das Original kostet rd. 33 Euro, auch wenn irgendwelche Gauner versuchen das Teil für 100 Euro oder mehr z.B. hier bei Amazon zu verkaufen.
Die Akkus für 5-9 Euro traue ich nicht und viele berichten von geringe Kapazität und plötzlicher Leistungsabfall. Ausgesucht habe ich:
- Ex-Pro High Power Plus+ (ASIN: B008YSMOAY) für 14,41. Das gelieferte Teil entsprach nicht der Abbildung und ich schätze aufgrund des Gewichtes, daß er rd. 15% weniger Kapazität als das Original hat. Ansonst paßt das Teil genau, unterstüzt die Anzeige des Ladezustandes und macht eine gute Figur, auch im Patona-Ladegerät (ASIN: B00GWKM2X0), das ich für 10,85 inkl. Porto mit Prime über Nacht erhalten habe. Das Ladegerät ist ganz OK, die Pins verbiegen sich nicht und für die Paar Münzen ist das Thema "Laden in der Kamera" vom Tisch.
- Ansmann A-Son NP BX 1 mit 1000 mAh für 21,32. Alle Marken-Akkus wie Ansmann, Energizer EZ-NPBX1 (ASIN: B00GMGBJX8) oder Hähnel HL-X1 (ASIN: B009CN6K0U) kosten um die 20-22 Euro und bieten ehrliche 1000-1100 mAh. Alle anderen billigen China-Akkus haben m.E. getürkten Kapazitätsangaben, weniger Ladezyklen und bergen u.U. Risiken, die ich bei einer 850-Euro-Kamera nicht begegnen möchte. Ich halte rd. 22 Euro für ehrliche 1000 Ah +/- 10 % für korrekt und angemessen. Im übrigen habe ich mit Ansmann-Akkus für meine Panasonic-Premium-Camcorder bereits gute Erfahrungen gesammelt.
Der Hähnel HL-X1 mit 1170 mAh für 22,15 bei Amazon werde ich auch bestellen, er kostet 34 Euro bei Media Markt (!!!) und ist somit im Laden genauso teuer als der Sony NP-BX1 mit 1240 mAh. Das sind aber garantierte Kapazitäten im Gegensatz zu China-Akkus, die bei 900 MAh oder deutlich darunter liegen und vermutlich keine Premium-Zellen verwenden.

Die Bedienungsanweisung habe ich nicht gelesen.
Stattdessen benutze ich das Buch im Taschenformat von Data Becker "Das praktische Handbuch: Sony RX100 II & RX100", das ich letztes Jahr für 24 Euro für meine MII gekauft hatte und zu 85 % auch für die MIII gültig ist, aber nicht für alle Menüs und Einstellungen. Das Buch kann ich empfehlen, es ist umfangreich, gut strukturiert, reichlich illustriert, verständlich und enthält eine Menge sinnvollen Hinweisen. Wer aber eine passende Litteratur für die MIII sucht, muß bis September 2014 warten.
Das Buch ist so klein, daß man es auch am Strand oder auf Reise mitnehmen kann, aber nicht weniger gehaltsvoll als die Kiloschweren Brocken von Franzis für Nikon / Canon oder POS für Lumix, die meine Regalen verbiegen. Es paßt also zur Kompaktheit der Kamera.

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ERGÄNZUNG III: ALTERNATIVE und NEUESTEN KAMERAS DER MITBEWERBER
Nun habe ich auch noch die RX10 gekauft. Sie ist mindestens doppelt so groß wie die RX100. Auch wenn sie ebenfalls eine Bridge-Kamera mit dem gleichen Senser ist und die Software sehr vergleichbar ist, ist das ein ganz anderes Gerät, richtig massiv, das die RX100 gut ergänzt, vor allem wegen der längeren Brennweite bis 200mm.
Ein Paar Wochen später habe ich noch meine HX100V gegen die neueste HX400V mit dem Riesenzoom 1200mm umgetauscht. Ist eher 1 Spielzeug, aber brauchbar und unterhaltsam, M.E. z.Z. die beste Bridge mit Superzoom. Nutzlich ist sie vor allem für den Bereich 400-1000mm.

Bei der Photokina sind die Lumix LX100 und die Canon PowerShot G7X vorgestellt worden, beide sind direkte Konkurrenten der RX100 und gleich groß, also Taschentauglich.
Lieferbar werden sie voraussichtlich ab Mitte November 2014.

Der Name LX100 zielt natürlich auf RX100 MIII und die Ausstattung ist auch entsprechend:
- größerer MFT-Sensor als den 1-Zoll der RX100 aber mit 10,5-12,0 MP, je nach Format (vermutlich sehr gute low-light-Eigenschaften, ISO bis 25600)
- vergleichbares Objektiv, Lichtstärke f/1.7-2.8 und gleiche Brennweite wie bei der RX100, aber von Leica
- Superscharfer und -schneller Sucher mit rd. 2,5 MP
- 4K-Video bei 25 B/s und verschiedene HD-Möglichkeiten inl. Zeitlupe.
- Ausstattung und Bedienung der Spizenklasse, wahnsinnig schnelles Teil, Sportaufnahmen-tauglich.

Ein Paar hundert Euro günstiger kommt ebenfalls Mitte November die G7X von Canon
- 1-Zoll-Sensor mit 20,2 MP
- vergleichbares Objektiv, Lichtstärke f/1.8-2.8 und gleiche Brennweite wie bei der RX100 mit 4,2 x
- kein Sucher
- Full HD-Video mit 60 B/s
insgesamt deutlich unter der Lumix LX100 und etwas unter der Canon GiX, dafür kompakter.

Beide sind höchstinteressant und daher bestellt, dafür trenne ich mich von der Lumix GH2, Lumix LX5 und vielleicht auch Canon EOS-M.
Die Lumix LX100 zielt eindeutig auf die RX100 MIII, dürfte aber darüber hinaus einige zusätzliche Möglichkeiten bieten (low-light und Video).
Bei der Canon G7X ist die Zielscheibe eher die ursprungliche Ausgabe der RX100 und dafür ist der Einführungspreis zu hoch, aber es wird erfahrungsgemäß nicht lange dabei bleiben:
Die EOS-M würde bei 850 Euro eingeführt und ich habe vor wenigen Wochern für ein neues Exemplar 299 bei Amazon bezahlt.

Wie gesagt, wird es noch rd. 2 Monaten dauern, bis beide lieferbar werden. Bis dahin kann die RX100 ungestört herrschen und ich werde mich die Zeit zusätzlich mit der neuen Lumix FZ1000 vertreiben.

Die kompakte RX100 ist die Kamera, die man immer dabei hat, auch wenn man 1 UFO sichten sollte, die klobige RX10 (bzw. LZ1000 / HX400V etc.) ist die Kamera, die man bewußt einpackt wenn man etwas besonderes filmen möchte. Keine dieser Kameras erfüllt alle Zwecken, sie ergänzen sich. Aber wenn man ein universelles Gerät such, dann ist die RX100 - trotz der knappen Brennweite - wohl die beste Lösung.

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ERGÄNZUNG III (11.02.2015)

Inzwischen habe ich mich von Lumix GH2, LX5 und Canon EOS-M getrennt, dafür die Lumix LX100, GM5, GH4 und Canon G7X neu angeschafft.
Die LX100 kann mit der Kompaktheit der RX100 nicht im entferntesten mithalten. Ebenso kompakt sind die GM5 und die G7X.
Die GM5 ist die einzige superkompakte mit Micro Four Third Wechslobjektive. Sie bietet also mehr Flexibilität bei längere Brennweiten, wenn man bereit ist die Optik zu wechseln und mitzuschleppen.
Ausserdem verspricht Panasonic 50 Euro Cash-back, hält aber nicht Wort und man steht danach da ohne Cashback und mit kaputte Verpackung (was man auschneiden und versenden soll).
Im Endeffekt, wenn man alles zusammenzählt (z.B. die schlappen und mega-teueren Canon-Akkus) ist die RX100 III die bessere Alternative, macht kein Stress und stellt mich rundum zufrieden !
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Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Ich habe vor 2 Jahren bereits eine Rezension zur DSC-RX100 (inzwischen als RX100 I oder RX100M1 bezeichnet) geschrieben und mir diese gerade noch mal durchgelesen. Rückblickend würde ich manches anders schreiben, aber nach wie vor bin ich von der Bildqualität auch dieser ersten Kamera der Serie sehr begeistert. In diesen 2 Jahren hat sich aber insbesondere eines herausgestellt: Die RX100 ist eine Kamera, die man aufgrund ihrer geringen Größe immer dabei haben kann! In der Tat hatte ich sie oft auf Fahrradtouren dabei, meist ohne Schutz so in der Hosentasche. Übel genommen hat sie das nie. Sie sieht noch heute praktisch aus wie neu und funktioniert tadellos.

Ich fotografiere eigentlich mit einer Fuji X-Pro1 Ausrüstung. Ich besitze auch eine Fuji X20, von deren Mechanik, Haptik und Bedienung ich begeistert bin. Allerdings, um das schon mal voraus zu schicken: die DSC-RX100 benutze ich öfter als die X20, weil sie einfach kleiner ist, und sie hat letztlich auch die bessere Bildqualität.

Die RX100 II brachte einen Schwenkmonitor und einen Zubehörschuh. Die RX100 III interessierte mich seit ihrer ersten Ankündigung: Wie konnte Sony es schaffen, in dem kaum vergrößerten Gehäuse noch einen elektronischen Sucher unterzubringen?

Doch eines nach dem anderen. Als mich die Sony erreichte, war ich überrascht, dass sich das Gehäuse der M3 so anders als das der M1 anfühlt. Laut Sony ist es immer noch Metall, aber es fühlt sich etwas stumpfer an und auch nicht so metallisch kühl wie das der M1. Mich stört es nicht, denn dieses etwas stumpfere Gefühl mildert dieses Gefühl, die Kamera könne mir aus der Hand rutschen, das ich bei der M1 noch hatte.

Die M3 hat gegenüber der M1 in der Tiefe etwa 5 mm zugelegt. Das ist einerseits schade, andererseits schmälert das die Hosentaschentauglichkeit kaum. Ursache ist einerseits der Schwenkmonitor, andererseits das neue Objektiv, das im eingefahrenen Zustand etwas dicker aufträgt. Das Objektiv hat bereits heftige Diskussionen ausgelöst: Ist es sinnvoll, den Zoombereich im Weitwinkel etwas zu erweitern, im Telebereich jedoch deutlich von 100 auf 70 mm zu begrenzen? Ich finde ja, denn fehlenden Bildwinkel z.B. in Innenräumen kann man nicht kompensieren, fehlende Nähe im Telebereich schon eher, durch simples Näher-rangehen. Tatsächlich hat auch die reine Abbildungsqualität durch das neue Objektiv gewonnen. Ich bin zwar kein typischer Pixelzähler, habe aber doch aus Interesse Vergleichsaufnahmen mit beiden Kameras gemacht. Die M3 übertrifft die M1 noch mal in Punkto Detailzeichnung (ich werde versuchen, Kundenfotos zu Verdeutlichung hochzuladen). Auch beobachte ich nun kaum noch eine Vignettierung bei kurzer Brennweite. Schärfe und Detailzeichnung nehmen bei Offenblende übrigens kaum ab. Auch das bereits bei der M1 überraschend gute Rauschverhalten konnte Sony bei der M3 noch mal steigern. Aufnahmen mit ISO 6400 werden verblüffend gut, bis ISO 1600 ist praktisch kein Rauschen vorhanden. Hier bewährt sich der rückwärtig belichtete Sensor der 1-Zoll-Klasse, der laut Sony die vierfache Lichtmenge konventioneller Sensoren aufnimmt. Die Farbwiedergabe ist sehr gut. Ich bevorzuge Aufzeichnung im RAW-Format, doch auch die JPEGs direkt aus der Kamera überzeugen bereits.

Zusammengefasst liegt die Bildqualität tatsächlich recht nahe an anspruchsvollen Systemkameras mit APS-C Sensor, auf jeden Fall aber weit über der anderer Kompaktkameras!

Ich will nun noch auf die neuen Ausstattungsmerkmale der M3 eingehen, als da wären: der Schwenkmonitor, der elektronische Sucher, das WLAN.

Der Schwenkmonitor begeistert mich. Es ist zwar nicht so, dass ich bisher einen vermisst hätte, aber wenn er erst mal da ist, weiß man ihn zu schätzen. Ich nutze ihn gerne, um quasi von oben auf die Kamera zu schauen und dabei weitgehend unbemerkt zu fotografieren. Die Schwenkmechanik macht dabei einen recht soliden Eindruck, die Arretierung an der Kamera erfolgt über einen starken Magneten. Geblieben ist es bei der überaus guten Qualität des Monitorbildes. Insbesondere ist es hell genug, um auch in sonniger Umgebung noch etwas erkennen zu können.

Genial ist der integrierte, ausklappbare elektronische Sucher! Das Sucherbild hat eine angenehme Größe und reagiert weitgehend verzögerungsfrei. Die Farben sind angenehm, vielleicht etwas kühl. Der einzige Nachteil: Mit Brille hat man Schwierigkeiten, das Sucherbild komplett zu überblicken! Ich nehme daher die Brille beim Fotografieren mit der M3 ab. Der Sucher hat übrigens einen stufenlosen Dioptrienausgleich. Dass das Ein- und Ausklappen des Suchers ein Ein- und Ausschalten der Kamera mit sich bringt, hat mich anfangs auch gestört. Aber man gewöhnt sich dran. Inzwischen spare ich mir das Einschalten, indem ich direkt den Sucher ausfahre. Und das ungewollte Ausschalten der Kamera beim Einfahren des Suchers erspare ich mir, indem ich beim Wechsel auf den Monitor den Sucher ausgefahren lasse. Stört ja nicht weiter.

Schließlich hat die M3 noch WLAN. Sie kann darüber Kontakt in das heimische Netz aufnehmen oder direkt zu einem Smartphone. Mit der geeigneten Software auf dem Rechner oder dem Smartphone (wird kostenlos von Sony zur Verfügung gestellt) kann man Bilder nun ganz einfach und schnell übertragen. Besonders gefreut hatte ich mich auf die Möglichkeit, das Smartphone als Fernsteuerung der Kamera zu verwenden. Die Funktion ist auch ganz nett, aber zunächst erst mal sehr lieblos umgesetzt. Man sieht zwar das Sucherbild auf dem Smartphone, aber leider mit recht großer zeitlicher Verzögerung. Auch hat man kaum Möglichkeiten, die Kamera zu steuern. Man kann praktisch nur eine Belichtungskorrektur durchführen und eben auslösen. Es gibt jedoch auf der Sony-Webseite inzwischen eine neuere Version dieser App "Smart-Fernbedienung". Installiert man diese (auf der Kamera!), so bietet die Fernbedienung über das Smartphone sehr viel mehr Komfort. Man kann nun die Brennweite ändern, ebenso den ISO-Wert, die Blende und die Belichtungszeit, und, was richtig genial ist, man kann den Fokuspunkt über den Touchscreen des Smartphones setzen!

Überhaupt überrascht mich die Möglichkeit, Apps auf der Kamera zu installieren. Die entsprechende Webseite von Sony bietet diesbezüglich eine ganze Reihe mehr oder weniger sinnvoller Anwendungen, die zum Teil auch kostenpflichtig sind. Das Update der "Smart-Fernbedienung" jedoch ist kostenlos.

Als Fazit kann man sagen, dass die RX100 III genau die richtige Kamera für ambitionierte Hobby-Fotografen ist, die eine kleine Kamera für "Immer-dabei" suchen, ohne dabei allzu große Abstriche hinsichtlich der Bildqualität machen zu müssen. Selbst Laien werden mit der Kamera aufgrund der vielfältigen Automatikfunktionen ihren Spaß haben, aber ich glaube kaum, dass Laien dafür so viel Geld in die Hand nehmen. Denen würde ich dann eher die M1 oder die M2 empfehlen, die keineswegs von der M3 abgelöst, sondern weiter hergestellt und angeboten werden, inzwischen teilweise sogar zu einem recht guten Preis.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. August 2014
Auf der Suche nach einer "Immer dabei"-Lösung, gerade in jenen Situationen, wo die DSLR zu schwer, zu klobig oder schlichtweg nicht erlaubt ist, habe ich es darauf ankommen lassen und dachte, ich könnte sie ja mal testen, die Sony RX 100 M3 (lag eigentlich über dem Budget).

Als ich sie ausgepackt habe, war ich erstaunt, wie winzig sie ist. Obwohl das eigentlich ein Pluspunkt ist, hab ich ihr nicht viel zugetraut. Dann bin ich gleich los, eine Runde Testfotos knipsen. Zunächst war ich ein bisschen überfordert von den vielen Einstellmöglichkeiten und mit den werkseitigen Voreinstellungen auch eher nicht zufrieden, da die Bilder teilweise zu HDR-mäßig überspitzt aussahen. Nachdem ich mich mit der Kamera ein wenig beschäftigt habe, hab ich jedoch die für mich nahezu perfekten Einstellungen gefunden.

Ich fotografiere besonders gerne in schwarz/weiß und hier punktet die Kamera für mich ganz besonders. Ich habe jetzt auf den 3 Speicherplätzen für individuelle Einstellungen, 3 verschiedene s/w- Einstellungen für unterschiedliche Belichtungssituationen. Absolut genial! Meine SLR kann das nicht, egal wie ich an den Einstellungen schraube. Die kleine Sony bietet dagegen mehrere Möglichkeiten für s/w-Einstellungen: 2 verschiedene Bildeffekt-Voreinstellungen (Hochkontrast ist richtig genial für Charakterporträts mit Sommersprossen ;-) ) und über den individuell einstellbaren Kreativ-Modus, hier kann man Kontrast, Schärfe und bei den Farbmodi auch Sättigung individuell anpassen.

Für schnelle Schnappschüsse nutze ich inzwischen doch auch die beiden Automatiken und trotz anfänglichem Frust am liebsten sogar den Automatik+ Modus. Hier kann man natürlich nicht so viel einstellen, leider auch nur mit Farbe knipsen, aber ich hab die Eistellungen jetzt so hingekriegt, dass natürliche, brilliante Bilder entstehen, die sogar tatsächlich so einen "Wow.Effekt" auslösen, Dynamik und Brillianz sind echt Hammer.

Ein Kaufkriterium war für mich die Videoaufnahme, da ich nicht mit der DSLR filmen möchte, aber auch nicht noch einen Camcorder extra mit mir rumschleppen möchte. Die Sony punktet mit einem ausgezeichneten Stabilisator, allerdings ist für mich der Aufnahmeknopf ungünstig platziert. Ich kriege es nicht hin, die Aufnahme verwackelfrei zu beenden, da ich den Knopf immer wieder suchen muss, selbst wenn ich den Daumen mehr oder weniger drauf lasse. Ist sicher noch ein bisschen gewöhnungssache, aber vorerst filme ich lieber 5 sekunden länger, die ich dann später weg schneide.
Ein Minuspunkt beim Filmen ist für mich außerdem der hörbare Zoom. Bei der ersten Testaufnahme dachte ich noch (also während des Filmens), wie herrlich leise doch der Zoom funktioniert, aber im Film ist es dann doch deutlich zu hören. Sehr schade!

Positiv überrascht bin ich vom Digitalzoom. Selbst bei größter Vergrößerung gelingen immer noch sehr scharfe Aufnahmen, für den Alltag und Erinnerungsfotos definitiv zu gebrauchen.

Ich besitze die Kamera jetzt ungefähr seit 3 Wochen und 1000 Aufnahmen. Lange hab ich überlegt, ob ich sie behalten soll, oder ob nicht auch eine deutlich günstigere Kamera (z.Bsp. die Samsung ex2f für rund 250 €) genügt. Ja, die Fotos sind klasse, aber die von der Samsung sind auch nicht übel. Am letzten Wochenende habe ich dann aber wieder mal mit der SLR fotografiert und habe plötzlich festgestellt, dass in einigen Situationen die Sony der Spiegelreflex deutlich überlegen ist. Beispielsweise habe ich einen gemütlichen Familienabend bei sehr schwachem Licht fotografiert, die Sony hat das einwandfrei aus der Hand gemeistert, meine Pentax K30 mit Sigma 18-35, f1.8 benötigte ein Stativ! Auch Gegenlichtsituationen erkennt die kleine Sony treffsicher und erzielt deutlich bessere Ergebnisse als die Pentax.

Damit war die Entscheidung gefallen: Die Sony gebe ich nicht mehr her!

Obwohl ich noch einen weiteren Negativpunkt feststellen musste: Das Gehäuse fühlt sich zwar absolut wertig an, aber hat bereits nach der kurzen Zeit eine kleine Schramme, die vom Reißverschluss meiner Fototasche kommen muss. Auch das Display hat bereits Spuren, noch keine richtigen Kratzer, aber kurz davor. Und das bei dieser Preisklasse? Da wäre "Gorillaglas" oder ein drehbares Display, welches man einklappen kann doch besser.

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Unterm Strich gibt's für das Preis-Leistungs-Verhältnis 4 Sterne.
Top sind Bildqualität, Einstellmöglichkeiten, Individualisierbarkeit, Gewicht und Größe, Kopplung mit dem Smartphone (klappt übrigens auch prima und die Bildübertragung geht super schnell!), Erweiterbarkeit über Apps, Bildstabilisator

Einen Stern Abzug für die Empfindlichkeit des Gehäuses und den zu lauten Zoom beim Filmen.

Wer vor allem bei Tageslicht fotografiert und mehr Wert auf "Sonderfunktionen" (Bild im Bild, Rahmen etc.) legt und weniger Wert auf bis ins Detail anpassbare Einstellungen, für den ist die Samsung ex2f eine gute, sehr kostengünstige Alternative.
Wer gern im Dunkeln fotografiert, die Bilder stark vergrößert und bereit ist den recht hohen Preis zu zahlen: Klare Kaufempfehlung für die Sony!
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43 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. September 2014
Meine letzten Kompaktkameras waren u.a. die X20 von Fuji, die APS-C große X100 von Fuji als auch die RX100 Mark I von Sony. Alle 3 Kameras sind mittlerweile verkauft, wodurch sich die RX100 Mark III quasi von selbst finanzierte und nun mein neuer Begleiter ist.

Die Kamera macht einen guten Eindruck und begleitete mich bereits auf einer Diamantenhochzeit sowie einem Jahrgangstreffen - und gestern Abend bei einem Konzert von "Schiller meets Aquanario" in Berlin.

Da ich bereits mit der RX100 Mark I vertraut war, verlief die Umstellung quasi selbsterklärend und ohne Handbuch. Die Bedienung funktioniert entspechend gut, viele der Tasten und Rädchen sowie das Individualmenü lassen sich nach Belieben programmieren und so dem eigenen Geschmack anpassen.

Besonders neugierig war ich auf die neuen Features wie EVF (elektronischer Sucher), Klappdisplay, W-LAN Unterstützung und das lichstärkere Objektiv.

Der EVF ist eine prima Ergänzung - er wird über einen seitlichen Schalter ausgeklappt und muss dann noch ein paar Millimeter zum Auge heran gezogen werden. Er ist recht klein - bietet aber ein klares Bild und zudem einen Dioptrinausgleich für Brillenträger. In vielen Berichten wird bemängelt, das die Kamera beim einschieben des Suchers automatisch abschaltet. So schlimm finde ich dieses "Manko" gar nicht - aber möglich das Sony hier nochmal an der Firmware bastelt sodass die Kamera auch nach dem Einklappen des Suchers angeschaltet bleibt.

Die Sache mit dem Klappdisplay war für mich Anfangs gar nicht so relevant - dachte ich. Aber ehrlich gesagt habe ich es nun doch schon mehrfach verwendet. Für Überkopf oder bodennahe Aufnahmen oder auch für die "Selfie-Generation" ist solch ein Klappdisplay ein willkommendes Upgrade. Die Auflösung ist zudem sehr gut und es lassen sich wie im Sucher viele Informationen einblenden - darunter auch Features die man eher von profesionelleren Camcordern kennt wie bspw. Zebra oder Peaking. Ein Histogramm, Wasserwage und mehr sind ebenfalls vorhanden.

Die W-LAN Kopplung war Anfangs nicht ganz so einfach. Um alle Features wie Remote Control (Steuerung der Kamera über ein Smartphone oder Tablet) nutzen zu können - muss man sich über die Kamera bei Sony anmelden. Das ist etwas fummelig und tricky - denn der LCD ist kein Touchdisplay.
Ist der Vorgang dann irgendwann erfolgreich, lässt sich die entsprechende App herunterladen und verwenden.
Anschließend kann man die Kamera ins heimische WLAN einbinden und Aufnahmen via PC übertragen - oder aber mit der Remote Controll APP die Kamera vom Smartphone - in meinem Fall ein Android Gerät - fernsteuern - inklusive Zoomfunktion. Echt klasse! Das funktioniert dann sogar völlig autark unterwegs - die Kamera erstellt einen eigenen Hotspot.

Andere "Apps" bzw. Erweiterungen wie Zeitraffer gibt es dagegen nur gegen zusätzliches Geld zu haben. Die Preise liegen zwischen 5€ und 10€ für die kostenpflichtigen Erweiterungen.

Sony verbaut wohl eines der lichtstärksten Zoomobjektive in einer Kamera dieser Größe - die Blende geht von f 1.8 im Weitwinkel bis f 2.8 im Telebereich.
Apropos: Der 24mm Weitwinkel ist ein absoluter Mehrwert für Landschaften oder Situationen in denen man nicht weiter zurück kann. Allgemein würde ich dem Objektiv eine gute Qualität bescheinigen. Einzigst die Verzeichnung ist im vollen Weitwinkelanschlag an den Ecken durchaus sichtbar - bei Personen sollte man da etwas aufpassen - aber das ist ein allgemeines Phänomen bei Weitwinkelobjektiven.

Entsprechend viel passt auf's Bild - bei einem Konzert von Schiller in Berlin saß ich in der zweiten Reihe und dank dem Weitwinkel konnte ich trotzdem das gesamte Bühnenbild einfangen.

Der Telebereich dagegen wurde im Vergleich zum Vorgängermodell RX100 Mark I bzw Mark II reduziert - wirkliche Nahaufnahmen sind so aus der Distanz kaum möglich. Aber die 20Mpix des Sensors bieten einiges an Potential um Bilder bei Bedarf beschneiden (croppen) zu können.

Alle hier aufgenommenen Bilder stammen so direkt aus der Kamera (jpges) - sind unbearbeitet und nur mit IrfanView etwas verkleinert und komprimiert.
Darüber hinaus bietet die Kamera aber auch eine RAW-Funktion wie man sie von größeren DSLR's kennt an. Damit entstehen große Datenmenge für die Weiterverarbeitung in einem RAW-Konverter. Ligthrom 5.6 unterstützt die RX100 MKIII bereits nativ.

Ein paar letzte Worte noch zur Videofunktion... denn die Kamera kommt erstmals mit XAVC-S Codes und unterstützt Bildraten bis 50p bei Full HD. Mit reduzierter HD-Auflösung sind sogar 100p möglich - ideal für Zeitlupen. Um jedoch den XAVC-S Codec verwenden zu können - werden neue SDXC Karten benötigt - selbst wenn eine vergleichbare SDHC Karte denselben Geschwindigkeitsindex (Class 10, UHS-1) unterstützt. Ich selbst habe nur schnelle SDHC Karten und konnte entsprechend noch keine Videoaufnahmen mit dem neuen Codec machen. Ein Nachteil ist die anfallende Datenmenge. Als Alternative gibt es weiterhin den bekannten AVCHD Codec der auch mit jenen "älteren" Karten zusammenarbeitet.

Fazit: Den Wechsel von 3 auf nur noch eine Kompaktkamera habe ich nicht bereut - die RX100 Mark III ist kein Schnäppchen und die Sache mit den Bezahl-Apps finde ich nicht so prickelnd - dafür bietet die Kamera aber Features und Funktionen die man bei anderen Modellen mit vergleichbaren Abmessungen bis dato nicht findet.

Kurzum: 4+ Sterne. Sternabzug gibt es wegen dem hohen Preis, der nicht so eleganten W-Lan Einrichtung mit Zwangsanmeldung bei Sony sowie der Bezahl-Apps,
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