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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wenig verwundert.....
bin ich schon über die 1 oder 2 Sterne Bewertungen und der doch teils deftigen Kritik. Nachdem ich die vielen negativen Bewertungen gelesen hatte, kam bei mir gar keine Freunde mehr auf die CD zu hören. Aber ich habe mich dann gestern doch herangetraut und höre da zu meiner Überraschung tauchen viele doch recht eingängige typische Sagasongs auf...
Vor 4 Monaten von eileas71 veröffentlicht

versus
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen SAGA - Hop oder Top...wieder leider mal beides
Gründe , die neue Saga zu kaufen , ist - neben Neugierde, was sie diesmal wieder verbrochen haben - zumindest für Saga Fans der ersten Jahre die Extra CD mit 9 Klassikern live . Immer wieder Gänsehaut pur , auch wenn schon x-mal auf CD gebannt, ebenso wie Sadlers ewig gleichen , in Beton gemeisselten Publikumsspielchen und Sprüche.
Mit...
Vor 3 Monaten von maagus veröffentlicht


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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen SAGA - Hop oder Top...wieder leider mal beides, 14. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Sagacity (Special Edition) (Audio CD)
Gründe , die neue Saga zu kaufen , ist - neben Neugierde, was sie diesmal wieder verbrochen haben - zumindest für Saga Fans der ersten Jahre die Extra CD mit 9 Klassikern live . Immer wieder Gänsehaut pur , auch wenn schon x-mal auf CD gebannt, ebenso wie Sadlers ewig gleichen , in Beton gemeisselten Publikumsspielchen und Sprüche.
Mit Derwischtrommler Mike Thorn leben die alten Herren nochmal zu Höchstleistungen auf, den energetisch gespielten Meisterwerken der frühe Ära hört man ihre über 30 Jahre nicht an. Lediglich mit `The Cross`hat sich ein Titel aus der experimentellen Ära von Generation 13 eingemogelt....hier kann sich Trommler Thorn richtig ausleben....

Ansonsten werden nur 8 Klassiker der Frühphase 78 bis 83 serviert...Saga live ist immer noch eine Klasse für sich!

Nun zum neuen Output:

Zurück zu den Wurzeln wurde angedeutet.... auch mit einem Fantasycover im alten Stil wird SAGA original suggeriert.....leider überwiegend Fehlanzeige.
Wieder mal haben sich die Herrschaften an einer Pop/Rock/Melodic/Progressive Mixtur versucht , die nicht den Charme , die Melodiosität , das Charma der ersten 5 Alben verspüht , sondern eher an die `wir sind auf der Suche nach neue Ufern` Phase danach erinnert.

Man will retro und modern , melodiös und progressiv klingen , und sitzt mal wieder zwischen allen Stühlen... , mit fetten Gitarren (Let it slide, Wake up) , faden Hymnen , die es nicht über Kinderlied-Niveau schaffen ( Press 9 ) oder progressiv wirren Parts..... viele Crichton Soli, schräg wie von ihm gewohnt, stehen in keinem Zusammenhang mit den begleitenden Bassläufen oder Harmonien ( Luck), es klingt teilweise banal (wie hat es das grausame `It doesnt matter... schlimm gesungen von Jim Gilmour, nur auf das Album geschafft??)

Viele belanglose , banale Strophenparts warten nur darauf , von einem pseudo-melodiösem Refrain erlöst zu werden ( The further you go)...da möchte man mehr als nur einmal die `Forward` Taste drücken und fragt sich , wer das hat durchgehen lassen.

Sicher muss man sich erst in die Materie einhören , dennoch wirkt vieles bemüht und unrund, stilistische Anleihen an Strukturen früherer Alben lassen einen kurz aufhorchen, doch auf viele geniale Moment folgen leider Abschnitte, die sicher mit einem externen Produzenten wie Rupert Hine so nicht auf das Album gekommen wären.

Eine minderwertigen Soundproduktion wie von einigen konstatiert, konnte ich nicht ausmachen.Es klingt fett und druckvoll....

Fazit: Viele interessante Ideen mischen sich mit banalem und unausgereiften Parts und Arrangements.Lücken werden mit wirren , zusammenhanglosen Soli gefüllt, es stellt sich nicht die epische Homogenität der auch durchaus sehr verschiedenen ersten fünf Alben ein.
Erwähnenswert ist aber sicher auch Michael Sadlers Stimme , die einfach nicht zu altern scheint.

OK, es klingt überwiegend nach typischem Saga , mit ein einigen neuen Stilistischen Versuchen.
( Go with the Flow...Saga goes Jethro Tull???) ...und wenn man nicht den Maßstab der genialen Frühphase der Band anlegt , bleibt ein in der Gesamtheit durchwachsenes Saga-Album , in dem es Spannendes zu entdecken , aber auch Banalales und Unausgereiftes zu ertragen gibt.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wenig verwundert....., 1. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sagacity (Special Edition) (Audio CD)
bin ich schon über die 1 oder 2 Sterne Bewertungen und der doch teils deftigen Kritik. Nachdem ich die vielen negativen Bewertungen gelesen hatte, kam bei mir gar keine Freunde mehr auf die CD zu hören. Aber ich habe mich dann gestern doch herangetraut und höre da zu meiner Überraschung tauchen viele doch recht eingängige typische Sagasongs auf. On my way, Luck, I"be... um hier nur einige zu nennen. Und mit Luck habe ich sogar meinen ersten Ohrwurm und würde diesem sogar Singlequalität zu sprechen. Aber Geschäcker sind ja Gott sei Dank verschieden und selber reinhören ist immer noch besser als Vorurteile aufgrund schlechter Kritiken zu treffen. Normalerweise würde ich der CD 4 Sterne geben, aber wegen der vielen in meinen Augen völlig unberechtigten überzogenen Kritiken gebe ich 5 Sterne.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lasst die CD auf euch wirken.., 4. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sagacity (Special Edition) (Audio CD)
Ich bin schon sehr lange Fan von SAGA und habe mich auf die neue CD gefreut. Als ich sie dann im ersten Durchlauf hörte war ich erst etwas enttäuscht. Man muss diese CD ein paarmal anhören. Sie ist echt super.
SAGA können halt nicht 40 Jahre lang Wind him up usw. spielen und einspielen. Sie sind ja nicht Modern Talking... da hörte sich halt jedes Lied wie das davor an. Man entwickelt sich weiter und das spiegelt sich dann auch in der Musik.
Ich kann die 1- und 2-Sterne Wertungen nicht verstehen - echt nicht!
Ich freue mich schon auf die nächste Tour und hoffe dass da auch einige neue Stücke gespielt werden... auch wenn dann wieder einige sogenannte Fans im Hintergrund "WIND HIM UP" schreien...
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sie können es noch!, 10. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sagacity (Special Edition) (Audio CD)
Ich hatte es erhofft, allerdings nur halbherzig daran geglaubt: Saga haben noch einmal eine spannende, frische Platte aufgenommen! 20/20 fand ich ziemlich öde, mutlos, jetzt haben sie mal wieder ein bisschen herumprobiert und teils tolle Sachen gefunden! Es sind einfach die Saga der letzten 15 Jahre mit etwas mehr Experimentierlust als zuvor. Die Songs heben einen zwar nicht durchgehend über den Boden, geben aber genug her, um sich die Scheibe mit Spaß immer wieder anzuhören. Um dem geneigten Leser einen Anhaltspunkt zu geben - die wirklich großen Saga-Alben nach der klassischen Phase (die für mich bis "Heads Or Tales" geht) sind für mich "Generation 13", "House Of Cards" und "The Human Condition", mit Abstrichen auch "Network". Und: ich kann dem vielgeschmähten Werk "Pleasure and The Pain" bei aller berechtigter Kritik durchaus etwas abgewinnen.
Die zusätzliche Live-CD macht viel Spaß - interessant, wie einem hier mit "The Cross" vorgeführt wird, was "Generation 13" für ein tolles Album war!
Die Verpackung der Special Edition ist allerdings tatsächlich etwas fragwürdig, da können die CDs leicht rausrutschen, man hätte sie nochmal extra verpacken sollen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schräge Töne, rundes Album, 3. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Sagacity [Vinyl LP] (Vinyl)
Was mir bei jedem neuen Durchlauf des neuen Werkes klar wird; Sagacity ist eine Mixtur aus dem Sound, welcher die Band immer definiert hat und "angeschrägten" Klängen.
Gerade diese Mischung aber ist es, die diese Veröffentlichung zu etwas Besonderem macht und - wie man hier sieht - die Fans in zwei Lager spaltet; ich persönlich habe mich zunächst für einen Mittelwert entschieden.
Mittlerweile kann ich sagen, daß ich Zugang zu 9 Songs gefunden habe und einige Songs sogar für außergewöhnlich einfallsreich halte.
Klasse Songs sind let it slide, press 9, wake up,on my way und speziell no two sides sowie i`ll be.

Was soll ich sagen ?
Respekt vor einer Band, die nicht nur die langjährigen Fans bedienen will sondern auf der Basis ihres eigenen Klangkosmos neue Stilmittel einbaut.
Verstehen kann ich natürlich auch Fans, die auf eine Fortsetzung von 20/20 gehofft haben.
Diese liegt hier definitiv nicht vor; was ich aber wohlwollend zur Kenntnis nehme.
Anmerken möchte ich schließlich die musikalische Bandbreite, die hier präsentiert wird; von Rockern über angejazzte Stücke, Balladen über eine Art a capella Song ist alles dabei.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Langsam, dann aber gewaltig, 2. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sagacity (Special Edition) (Audio CD)
Am Anfang dacht ich, was soll das denn sein. Das ist das ende von SAGA. Mittlerweile hat die CD 6 - 7 Runden gedreht und was soll ich sagen. Es ist eine richtig tolle CD mit zum Teil unglaublich geilen Songs. Let it slide ist der Hammer, allerdings muss man es sich wirklich ein paar mal anhören. Weitere Knallersongs sind Vital Signs, On my way (trotz Gilmour - Gesang), I'll be.
Zugegeben, es klingt nicht nach SAGA aus den 80èrn, das muss es aber auch nicht. Die Jungs sind halt auch älter geworden und haben sich geändert, das muss ja aber nicht schlecht sein. Wem SAGA gefällt und der CD mehrere Durchläufe gibt, dem wird sie gefallen. Es ist ja echt erstaunlich, das SAGA immer noch alle 2 Jahre eine CD veröffentlich. Welche Band macht das schon nach fast 40 Jahren. Das allein ist schon super. Kritikpunkte sind allerdings der komische Sound und die Gesangsparts von Jim Gilmour - ein toller Keyboarder aber für das singen haben sie einen besseren - daher nur 4 Sterne
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2.0 von 5 Sternen Nun reicht es denn auch . . ., 22. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sagacity (Audio CD)
Habe mir "SAGACITY" aufgrund positiver Bewertungen in Musikzeitschriften zugelegt und bin (mal wieder) echt enttäuscht:
diese CD ist beliebig austausch- und verwechselbar mit den übrigen CDs, die sie in den letzten knapp 20 Jahren herausgebracht haben.
Hier bemüht man sich erkennbar wie in den 80ern zu klingen, allerdings passiert genau das wie auf den ganzen vorherigen CDs auch: es gibt keine grandiosen Melodien mehr und unser Gitarrenheld verschandelt nahezu jedes Lied mit seinem 658sten und mittlerweile völlig beliebigem und teilweise atonalen Solo!!!

Wo ist denn bloß all das geblieben, was SAGA auf den ersten Alben auszeichnete?
Wo sind die großen Momente, die Spannungsbögen, das geniale Ergänzen von Keyboard + Gitarre?

Bis auf wirklich wenige Momente (Press 9 ist da noch der Höhepunkt!) hört sich fast jedes Lied völlig belanglos an - und hätte genauso auf einer CD vor 8 oder 12 Jahren sein können. Und da hilft es auch gar nichts, daß der Keyboarder nun öfter mal singen darf.

Für mich war es das jetzt mit SAGA. Ich gehe nunmehr davon aus, daß meine einstige Lieblingsgruppe keine wirklichen Ideen hat und werde deshalb nichts mehr von Ihnen kaufen.

Für alle, die eine wirkliche gute CD von SAGA suchen: nehmt "CHAPTERS LIVE", da ist die alte Magie noch vorhanden!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das ist doch mal was!, 22. Juli 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Sagacity [Vinyl LP] (Vinyl)
Gefällt mir deutlich besser als die letzten Alben, sehr vielschichtig und doch eingängig.

Ach ja, ich habe die Vinyl-Version: Lohnt sich! Allerdings sagt einem niemand, dass die Scheiben auf 45 laufen, das ist nur ganz klein auf den Labels vermerkt. Tut dem Klang aber gut!
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30 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen EDIT! Auf dem Weg zurück in die Zukunft leicht verfahren..., 27. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Sagacity (Special Edition) (Audio CD)
Setzen sich Jim Chrichton und Michael Sadler zum Kaffee zusammen. „Sag mal Michael, Du hast uns da doch neulich so ein paar schräge Vocalparts vorgesungen, die könnten wir doch für das neue Album nehmen.“ – „Meinst Du die, bei denen ich so langgezogen nach oben mit der Stimme gehe, Jim?“ – „Ja genau die! Die passen mindestens für die ersten zwei Stücke, die ich gerade geschrieben habe. Könnte einen witzigen Kontrast zum funkigen Bass geben!“ – „He, da kommt ja unser anderer Jim“, ruft in dem Moment Michael. „Jungs, wenn ihr wollt, ich habe gerade auf meinem alten Roland D-50 rumgespielt, ich würde gerne wieder mal 'nen paar Endachtziger-Sounds verwenden. Ihr wisst schon, dieses Röcheln, Atmen und Klickern, das damals in jedem zweiten Hit so angesagt war“, freut sich Jim Gilmour, als er sich dazu setzt. „Mmmhh“, macht der andere Jim, „ist das nicht zu old-school?“ – „Keine Angst, ein paar neue Moog-Soli hab ich auch geschrieben, aber ich fände es toll, wenn wir mal wieder ein paar Elemente wie auf der ‚Wildest Dreams’ und noch besser von der „Beginner’s Guide to throwing Shapes’ dabei hätten“, grinst Jim. - „Lange her“, sinniert Michael, „das war 1987 bis 89…Moment mal! Aber da warst Du doch gar nicht dabei!“, fällt ihm plötzlich ein. „Eben“, meint Jim, „darüber ärgere ich mich noch heute, dass ihr das einfach ohne mich programmiert habt! Das will ich jetzt nachholen.“ – „Guckt mal, da kommen ja auch endlich unser Gitarrengott und unser Küken am Schlagzeug“, ruft Jim Chrichton. „Jungs“, sagt Ian, als er sich setzt und einen Kaffee einschenkt, „bevor wieder Diskussionen darüber ausbrechen, ob meine Gitarre zu fett reinbrät: Für ‚Sagacity’ hab ich ein super Soundpreset gefunden. Das betont die Mitten, dadurch wird alles etwas nach hinten gemischt.“ – „Aber das klingt dann doch – wie soll ich sagen – etwas hohl“, wirft sein Bruder Jim ein, „ich muss das schließlich produzieren!“ - „Stimmt, aber trotzdem hab ich pro Solo wieder mehr Noten auf Lager als andere auf einer ganzen CD“, grinst Ian. „Und was kann ich beisteuern?“, ruft Mike Thorne, der Jüngste und das jüngste Bandmitglied in der Runde. „Naja, zugegebenermaßen wird es kein ‚Corkentellis’ wie auf der ‚10.000 Days’ geben, mit dem Du auf den letzten Touren so brilliert hast“, gibt Jim zu bedenken. „Stell Dich mal vorwiegend auf gediegenes Midtempo an den Drums ein.“ Da mischt sich der andere Jim ein. „Sag mal Michael, darf ich auf der neuen Platte wieder mehr singen?“ – „Meinetwegen“, runzelt Michael die Stirn, „aber nicht, das es wieder wie bei ‚Ellery’ auf der ‚20/20’ klingt. Das war doch ein bisschen schauerlich. Du weißt ja: Ein zweites ‚Scratching the surface’ wirst Du kaum wieder hinbekommen.“ – „Aber das haben wir als Liveversion doch auf der zweiten CD bei der Special-Doppelalbum-Edition drauf, haben die von der Plattenfirma gesagt“, wirft Jim Gilmour ein. „Ob das mal so eine gute Idee ist“, überlegt Jim Chrichton. „Das wird 'nen ganz schönen Kontrast geben: unsere doch etwas schrägen neuen Songs, bei denen mir manchmal ehrlich gesagt oft kein ordentlicher Schluss eingefallen ist, und auf der zweiten CD die Live-Aufnahmen unserer Klassiker…“ – „Aber eben deswegen ist es doch egal“, ruft da Michael etwas aufgebracht. „Wir können doch inzwischen bei neuen Alben fast machen, was wir wollen, wir spielen ja fast nix davon live, weil die meisten Fans am liebsten einfach die ‚In Transit’ beim Konzert hören wollen!“ – „Ach so’, feixt da Jim Gilmour, „hast Du deswegen so einen Unsinn für den Promo-Text gedichtet: von wegen zurück zu den Wurzeln und klingt wieder mehr wie früher und so?“ – „Ähh, das war die Idee von der Company“, gibt Michael zu“, deswegen haben wir ja wieder so ein tolles Fantasyartwork wie früher auf dem Cover und alles ganz edel gestaltet. Das ist schon was anderes als das komische Augenarztmotiv, dass wir für die ‚20/20’ aus dem Internet rauskopiert haben.“ – „Aber das führt doch total in die Irre“, ruft Neuling Mike, „das passt doch gar nicht zur Musik. Man könnte ja glatt glauben, wir hätten ein Konzeptalbum gemacht!“ – „Na, davon kann bei 12 Tracks in gerade mal 50 Minuten Laufzeit wohl kaum die Rede sein“, grinst Jim Chrichton. „Aber wie gesagt, manche Songs werden deswegen nur so drei, vier Minuten lang sein, weil uns ja hinten raus nicht viel eingefallen ist, hihi.“ – „Ach so“, macht Mike nur. „Aber beantworte mir noch eine Frage: Warum ist das Album nicht schon – wie ursprünglich geplant – Anfang Juni rausgekommen?“ – „Ganz einfach“, antwortet Jim. „Mein I-Pad war kaputt, das mit dem Online-Abmischen hat sich verzögert. Außerdem gabs Soundprobleme mit Ians Gitarre!" Jetzt lachen alle zusammen und witzeln über "E-Gitarre mit Dosensound". Ian ist es egal, er holt dafür seine Akustikgitarre hervor und spielt in gewohnt rasendem Tempo ein Solo herunter. „Da passt“, ruft da Jim Chrichton, „dafür hätte ich noch im dritten Song Platz!“ –„Ich weiß nicht, ich weiß nicht“, murmelt der andere, der Keyboard-Jim, „ob wir nicht doch da hätten weiter machen sollen, wo wir mit ‚20/20’ aufgehört haben? Die kam in Deutschland doch immerhin bis auf Platz 13. Oder denkt an die ‚Trust’, da haben doch alle gesagt, das wäre ein guter Weg zurück in die Zukunft…?“

Nachtrag: Über die Wochen von drei auf vier Sterne gewachsen, trotz aller anfänglicher Bedenken und bestehender Kritik an "Unfertigem". Aber: Das Abum reizt mich zum Immer-Wiederhören, hat Haken und Kanten, und letztlich ist es sehr unterhaltsam. Insbesondere die zweite Hälfte hat sehr schöne atmosphärische und melodische Strecken.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht der grosse Wurf, 10. September 2014
Von 
Child in time - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Sagacity (Special Edition) (Audio CD)
"Sagacity" ist das 21. Studioalbum der Kanadier Saga und erschien im Juni 2014. Eingespielt wurde es von Michael Sadler (Lead Vocals und Keyboards), Ian Crichton (Guitars), Jim Crichton (Bass Guitar und Keyboards), Jim Gilmour (Keyboards und Vocals) und dem neuen Drummer Mike Thorne. Alle Songs wurden von Saga geschrieben. Das Album erreichte in Deutschland Platz 17 der Charts.

Für mich war schon der Vorgänger "20/20" von 2012 nicht der Bringer. Es konnte in meinen Ohren nicht an die Vorgänger "Trust" und "10.000 Days" anschliessen. "The Human Condition" lasse ich mal außen vor, da wir hier nicht Michael Sadler als Sänger hören ("The Human Condition" ist dabei gar nicht mal so schlecht (siehe meine dortige Rezi)).

Zu den Songs:
Let it slide - Guter Opener, heavy Gitarre, guter Bass, schöne Soli von Ian Crichton und Jim Gilmour, aber matschiger Sound, gehört aber zu den besseren Songs auf "Sagacity"
Vital signs - Auch einer der besseren Tracks, eher sparsam Instrumentiert, nette Melodie
It doesn`t matter (Who you are) - Gesang von Jim Gilmour, nette Melodie, aber etwas lahm, eher etwas poppiger
Go with the flow - Mal rockig, dann ist aber auch eine Akustik Gitarre zu hören, Keyboard-Solo, aber irgendwie ist das Stück unfertig, wieder dieser matschige Sound
Press 9 - Ganz komischer Song und Gesang (quasi Acapella), gefällt mir nicht
Wake up - Flotter Song mit Synthie, aber einfach zu kurz, hier wurde Potenzial verschenkt
Don`t forget to breath - Ansich typisch Saga, aber eher ein Song aus der 2. Reihe und irgendwie unfertig
The further you go - Schönes Key-Solo, aber rettet den Song nicht wirklich, da einfach zu mittelprächtig
On my way - Keyboard-Intro, recht poppig, geht so, aber schönes Gitarre/Keyboard Solo
No two sides - Auch ein Saga-Stück der 2. Reihe, nichts besonderes
Luck - Startet etwas flotter, schönes Gitarrenriff, gehört zu den besseren Stücken
I`ll be - Der Schlußpunkt, gehört auch zu den besseren Songs, schönes Gitarren-Intro, erinnert an `alte` Saga

Fazit: In meinen Ohren mangelt es an ausgearbeiteten Liedern und am Sound. Saga sollten von ihrer jetzigen Aufnahmetechnik Abstand nehmen, lieber wieder GEMEINSAM ins Studio gehen, sich Mühe beim Songwriting geben und das alles von einem externen Produzenten veredeln lassen. Dann kommt bestimmt auch wieder ein vernünftiges Saga-Album dabei raus.
Das vorliegenden Album kommt somit totz einiger passabeler Tracks nicht über 3 Sterne hinaus und ist somit das schwächste Album der Gruppe seit 1997 "Pleasure And The Pain". Weniger als 3 Sterne geht aber auch nicht, da "Sagacity" besser ist als das genannte "Pleasure And The Pain" und "Steel Umbrellas".
Die 2. CD "Best Of - Live" ist uneingeschränkt zu empfehlen, floss aber nicht in die Bewertung ein.
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