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5.0 von 5 Sternen nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte mich die Handlung dann doch packen
Vor 3 Monaten ist Eurekas Mutter bei einem Unfall gestorben, einem sehr seltsamen Unfall, denn die beiden wurden von einer Monsterwelle auf einer Brücke überrollt. Eureka hat überlebt, ihre Mutter nicht. Eureka trauert noch sehr um ihre Mutter, hat sogar schon einen Selbstmordversuch hinter sich. Dann begegnet sie dem mystriösen Ander, der sie ganz...
Vor 3 Monaten von Astrid "Letannas Bücherblo... veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Atlantis und die Tränen eines Mädchens
„Teardrop“ ist der Auftakt einer neuen Young-Adult-Reihe der amerikanischen Autorin Lauren Kate. Nachdem sie sich in ihrer vorrangegangenen Tetralogie den Engeln gewidmet hatte, wendet sie sich in ihrem neuen Werk der sagenumwobenen versunkenen Stadt Atlantis zu.

Kurz zum Inhalt: Die 17-jährige Eureka hat ihre Mutter bei einem schweren Unfall...
Vor 2 Monaten von Sarah O. veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte mich die Handlung dann doch packen, 14. September 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Teardrop: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Vor 3 Monaten ist Eurekas Mutter bei einem Unfall gestorben, einem sehr seltsamen Unfall, denn die beiden wurden von einer Monsterwelle auf einer Brücke überrollt. Eureka hat überlebt, ihre Mutter nicht. Eureka trauert noch sehr um ihre Mutter, hat sogar schon einen Selbstmordversuch hinter sich. Dann begegnet sie dem mystriösen Ander, der sie ganz genau zu kennen scheint. Er taucht neuerdings überall auf, wo sie auch ist. Als sie dann vom Anwalt ihrer Mutter drei seltsame Dinge übergeben bekommt, ist Eureka sehr verwundert. Irgend etwas hat ihre Mutter vor ihr verborgen, dass Eureka natürlich ans Licht bringen will. Was hat Ander mit all dem zutun und warum musste sie ihrer Mutter versprechen, nie zu weinen. Als sich dann auch noch ihr bester Freund Brooks sehr seltsam verhält, ahnt sie, dass irgend nicht stimmt.

Ich muss gestehen, dass ich sehr neugierig auf dieses Buch der Autorin war. Die Engel-Reihe von ihr konnte mich leider nicht wirklich fesseln, diese habe ich bereits nach dem 1. Teil abgebrochen. Dieses Buch hingegen hat aufgrund des wirklich tollen Covers und des Klapptextes einen gewissen Reiz auf mich ausgeübt.
Am Anfang fand ich die Handlung etwas zäh, die Autorin schreibt wirklich sehr ausschweifend und manchmal fand ich das etwas zuviel des Guten. Außerdem ist die Handlung doch recht deprimierend, Eurekas Mutter ist gerade mal 3 Monate tot und die Trauer ist noch sehr groß. Trotzdem konnte mich dann ab einem bestimmten Punkt die Handlung doch packen. Die ganze Zeit über ist es sehr geheimnisvoll und spannend. Man weiß nie genau Bescheid, was wirklich sehr zum Weiterlesen animiert. Die Autorin hat eine interessante Geschichte geliefert, die mich überzeugen konnte.
Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und sehr interessant. Ander wirkt sehr geheimnisvoll, erst relativ zum Schluss erfährt man von seinem Geheimnis, dass auch mit Eureka zutun hat. Fast sieht es so aus, als wenn die Autorin hier eine Dreiecksgeschichte zwischen Eureka und den beiden Jungs Brooks und Ander plant und obwohl ich das eigentlich nicht mag, passt das hier irgendwie rein.
Zwar werden am Ende viele Fragen beantwortet und man erfährt auch was Eurekas Geheimnis ist, aber es gibt auch einen echt gemeinen Cliffhanger. Ich bin wirklich sehr gespannt was die Autorin sich für den 2. Teil alles einfallen lässt und hoffe, wir müssen nicht so lange auf diesen warten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Atlantis und die Tränen eines Mädchens, 7. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Teardrop: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
„Teardrop“ ist der Auftakt einer neuen Young-Adult-Reihe der amerikanischen Autorin Lauren Kate. Nachdem sie sich in ihrer vorrangegangenen Tetralogie den Engeln gewidmet hatte, wendet sie sich in ihrem neuen Werk der sagenumwobenen versunkenen Stadt Atlantis zu.

Kurz zum Inhalt: Die 17-jährige Eureka hat ihre Mutter bei einem schweren Unfall verloren, den sie selbst nur knapp überlebte. Dennoch hat sie nicht eine Träne vergossen – als Kind musste Eureka ihrer Mutter versprechen niemals zu weinen und daran hält sie sich.
Als Eureka gerade dabei ist den traumatischen Tod ihrer Mutter zu überwinden, taucht erst der gutaussehende Ander immer wieder in ihrer Nähe auf, dann verhält sich auch noch ihr langjähriger bester Freund Brooks immer merkwürdiger und Eureka erfährt, dass ihre Mutter ihr rätselhafte Gegenstände hinterlassen hat. Langsam dämmert es ihr: Es gibt Geheimnisse, von denen ihre Mutter ihr nie erzählt hat – und nun schwebt Eureka in großer Gefahr….

Zunächst fand ich die Grundidee ziemlich interessant. In der Urban-Fantasy – gerade im Jugendbuch-Segment – sind, da sich der Trend schon über Jahre hält, mittlerweile mehr oder weniger alle Themen zumindest schon einmal angeschnitten, wenn nicht sogar so häufig behandelt worden, dass sie mit der Zeit die Grenze der Überreizung erreicht haben. Vampire, Werwölfe, Hexen, Feen und, ja, auch Unterwasserwesen sind in der Buchhandlungen mehrfach als Protagonisten zu finden – aber Atlantis? Die mystische versunkene Stadt? Sicher ist auch das keine neue Idee, aber zumindest versprühte der Roman zusammen mit dem wirklich bezaubert schönen und gleichzeitig düsteren Cover eine Hauch von Frische. Mein Kopfkino freute sich auch Unterwasserwelten voller Magie, dargestellt in bildhaften Beschreibungen einer nicht mehr ganz unerfahrenen Autorin….

Nun, leider blieb es bei dieser Vorfreude. Denn trotz rund 500 Seiten an der Seite der 17-jährigen Hauptfigur Eureka erreichte dieser Fantasy-Roman, dessen Handlung in Louisiana im Süden der USA angesetzt ist, nie wirklich die Ebene von fantastischen Elementen, Magie und ungewöhnlichen Wesen, wie ich es auch bei einer Urban-Fantasy, also der Mischung einer Fantasy-Welt mit unserer realen, erwarten würde. Alles blieb bis hin zu den vielleicht letzten 100 Seiten in seiner Schilderung sehr zurückhaltend, erst dann wird es richtig spannend.

Eureka findet nur langsam mehr über ihre Rolle in einer übernatürlichen Welt heraus. Dann, recht plötzlich, nähert sich der Roman auch schon seinem großen Finale und es scheint zu spät, Eureka und den Leser die Rätsel Stück für Stück entschlüsseln zu lassen oder sie mit der wirklichen Fantasy-Welt zu konfrontieren. Stattdessen werden die Eckpfeiler des Erdachten dem Leser hier von der Autorin wie ein großer Haufen durch eine kurze Erzählung vor die Füße geworfen – auf Hintergründe oder nähere Erklärungen so mancher Details muss noch verzichtet werden, denn da sind die letzten Seiten auch schon ausgelesen und der erste Band hat sein zwar fulminantes, aber dennoch gefühlt recht lückenhaftes Finale erreicht.

Leider kann ich auch nicht behaupten, dass die ersten 400 Seiten mit besonders großartigen Randhandlungen gefüllt waren. Rückblickend war der Fortschritt der Handlung für den Umfang der Geschichte recht überschaubar. Eureka ist zwar eine nicht uninteressante Protagonistin, ihre sich wiederholenden Schilderungen von den süßen Halbgeschwistern, dem emotional schwer zugänglichen Vater, der bösen Stiefmutter und der ihrer Meinung nach überflüssigen Psychotherapeutin langweilen mit der Zeit allerdings zunehmend, wodurch das depressive Mädchen einen recht eindimensionalen Charakter vermittelt. Auch die anderen Figuren bleiben eher blass. Egal ob der geheimnisvolle Schönling Ander, der plötzlich so veränderte beste Freund Brooks oder die ewig nach dem nächsten Date suchende Freundin Cat – keiner zeigt eine nennenswerte Entwicklung oder besondere Tiefe, nur Ander zeigt hin und wieder interessante Ansätze und eine weitere Nebenfigur zeigt echtes Potential.

Sprachlich ist „Teardrop“ leider ebenfalls nur durchwachsen. Zumindest in der deutschen Übersetzung holpert so mancher Satz deutlich, wirkt nicht rund. Auch insgesamt macht die Sprache selbst für ein Jugendbuch einen eher einfachen Eindruck. Zwar bindet die Autorin viele Details in ihre Beschreibungen ein, aber so recht packen konnte sie mich nie, was auch daran liegen mag, dass zu viel Alltägliches und zu wenig Fantastisches Teil ihrer Erzählungen ist. Gelungen fand ich allerdings die Einbindung regionaler Eigenheiten der in Louisiana angesiedelten Kultur, da diese hin und wieder mein Interesse wecken konnten.

Fazit: „Teardrop“ konnte meine Erwartungen an eine Urban-Fantasy rund um das versunkene Atlantis leider nicht erfüllen. Die Geschichte wie auch die Figuren blieben zu blass und zeigten zu wenig Fortschritt. Nur die letzten 100 Seiten machen Hoffnung, dass sich die Fantasy-Elemente in dieser Reihe doch noch in der Vordergrund bringen können – im nächsten Band. Für den Auftakt vergebe ich auch dank des spannenden Endes noch knappe 3 von 5 Sterne.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessante Idee - langatmige Umsetzung, 29. August 2014
Von 
Marie C. - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Teardrop: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:
Eureka ist 17 Jahre alt, als ihre Mutter bei einem mysteriösen Autounfall ums Leben kommt. Was sie nicht weiß: Eigentlich hätte sie selbst sterben sollen. Denn ihre Herkunft umgibt ein Geheimnis, von dem nur ihre Mutter wusste - und die Menschen, die Eureka nach dem Leben trachten. Mit der Hilfe einiger Erbstücke von ihrer Mutter und einem seltsamen Jungen namens Ander, beginnt Eureka nach und nach, das Rätsel zu lösen.

Meine Meinung:
Wirklich begeistern konnte mich Lauren Kate mit dem Auftakt ihrer neuen Reihe nicht. Zwar ist die Grundidee ganz interessant, doch die Umsetzung hat mir nicht besonders zugesagt. Es dauert eine halbe Ewigkeit, bis die Handlung Fahrt aufnimmt. Die Autorin verzettelt sich meines Erachtens viel zu sehr in ausufernden Beschreibungen von Personen und Umgebungen oder schweift plötzlich ab zu irgendwelchen Erinnerungen, sodass man beim Lesen leicht den Faden verlieren kann. Mir persönlich war das zu anstrengend.

Auch die Protagonistin Eureka ist mit ihrer schlechten Laune und ihrem Hass auf die Stiefmutter und die ganze Welt recht anstrengend. Nicht immer waren ihre Handlungen nachvollziehbar.

Ander fand ich dagegen von Anfang an sehr sympathisch. Er ist ein geheimnisvoller und gut ausgearbeiteter Charakter. Was alles in ihm steckt, wird erst nach und nach offenbart.

Auch einige der Nebenfiguren sind sehr interessant, z.B. die Wahrsagerin Madame Blavatsky, die mehr weiß, als sie anfangs zugeben will. Ihr ist es zu verdanken, dass Eureka von einer alten Prophezeiung erfährt, in der sie selbst eine Rolle spielen könnte.

Das Buch endet mit einem bösen Cliffhanger. Nun gilt es die lange Zeit bis zum Erscheinen des zweiten Bandes zu überstehen. Ob ich meine Neugier so lange aufrechterhalten kann oder die Reihe dann gar nicht mehr weiterlesen will, wage ich jetzt noch nicht vorauszusagen.

Fazit:
Das Buch konnte meine Erwartungen nicht erfüllen. Wem allerdings die „Engel-Reihe“ schon sehr gut gefallen hat. vor allem auf Grund des Schreibstils, wird auch von „Teardrop“ gut unterhalten werden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolles Thema das sehr gut umgesetzt wurde, auch wenn es am Anfang etwas langsam in die Gänge kommt., 27. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Teardrop: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:

Eurekas Mutter hat ihr ein Versprechen abgenommen an das sie sich siebzehn Jahre lang gehalten hat. Sie sollte niemals eine Träne vergießen. Doch als sie Ander, einem sehr geheimnisvollen Jungen begegnet passiert es doch und er fängt sie mit seiner Fingerspitze auf.
Ander scheint zu wissen, dass Eureka nicht weinen darf, doch woher weiß er von ihrem Geheimnis ?
Auch ihr bester Freund Brooks verhält sich ihr gegenüber anders, richtig aggressiv als ob er er sie absichtlich verletzen will.

Meine Meinung:

Eigentlich wollte dieses Buch meine Frau lesen, aber mich hat das Thema sehr fasziniert und daher habe ich es mir unter den Nagel gerissen. Im Großen und Ganzen war ich sehr begeistert davon, besonders das Thema hat mir recht gut gefallen. Auch die Umsetzung finde ich sehr gut gelungen. Was mir jedoch nicht so gut gefallen hat war, dass sich die Geschichte am Anfang recht zäh liest und etwas braucht bis es an Fahrt aufnimmt.
Am Anfang ist es eher eine Geschichte über ein Mädchen, das mit dem Tod ihrer Mutter nicht zurechtkommt und daher auch Selbstmordversuche unternimmt. Dazu kommt ihr bester Freund Brooks, der immer für sie da ist und wie sich herausstellt mehr für sie empfindet als nur Freundschaft. Etwas später, als Ander auftaucht wird es dann mysteriöser, denn er ist sehr geheimnisvoll und taucht immer wieder sehr unerwartet auf. Recht oft sogar wenn Eureka in Schwierigkeiten ist, denn komischerweise nehmen die Unfälle in ihrem Umfeld zu.
Richtig interessant wird es meiner Meinung nach auch erst als Ander in Eurekas Leben tritt, denn insgeheim beschützt er sie vor einer Gruppe die sich die "Saathüter" nennen.
Eureka war mir von Anfang an recht sympathisch, auch wenn sie sich recht oft etwas zuviel selbst bemitleidet. Auch wenn man es verstehen kann, dass sie so reagiert. Ihre Mutter war ihre Seelenverwandte und die beiden wussten was der andere fühlte ohne ein Wort sagen zu müssen.
Ich fand auch Brooks sehr nett, doch das ändert sich was aber auch seinen Grund hat.
Am liebsten mochte ich Ander, auch wenn ich nicht wusste was ich von ihm halten soll. Es war mit ihm immer so ein flaues Gefühl im Magen, das ich nicht erklären konnte, denn er kam mir vor wie ein Stalker.

Mein Fazit:

Tolles Thema das sehr gut umgesetzt wurde, auch wenn es am Anfang etwas langsam in die Gänge kommt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Auftakt obwohl nicht immer alles rund lief, 25. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Teardrop: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
»Vergieße nie eine einzige Träne!« Dieses Versprechen musste Eureka ihrer Mutter geben und siebzehn Jahre lang hat sie sich daran gehalten. Selbst als ihre Mutter bei einem Autounfall starb. Doch dann trifft sie Ander, einen attraktiven und äußerst mysteriösen Jungen. Er bringt sie so durcheinander, dass sie eine Träne vergießt – und Ander fängt sie mit seiner Fingerspitze auf. Auch er scheint zu wissen, dass Eureka nicht weinen darf. Doch was ist ihr großes Geheimnis? Warum wissen alle anderen davon, nur sie nicht? Und warum verhält sich ihr bester Freund, Brooks, plötzlich so aggressiv ihr gegenüber? Waren sie nicht kurz davor, ein Paar zu werden? Wem kann Eureka noch vertrauen?

Ich muss gestehen, ich habe die komplette Engelsreihe in meinem Regal stehen - ungelesen. Dennoch war ich neugierig auf "Teardrop", das Thema interessiert mich und ich bin immer für gute Umsetzungen zu haben.

Eureka ist keine Protagonistin aus dem Lehrbuch. Sie hat ihre Mutter bei einem Unfall verloren und sie selbst kam nur knapp mit dem Leben davon. Seit dieser Tragödie ist sie wie ausgewechselt, angetrieben durch Depressionen versucht sie Suizid zu begehen, wird aber gerettet und muss sich seitdem ständig unter der Kontrolle von ihren Eltern und verschiedenen Therapeuten begeben.

Ich mochte Eureka und konnte sie die meiste Zeit über sehr gut verstehen. Ihr Handeln war meist nachvollziehbar und ihre Art war mal etwas anderes als die typischen weiblichen 0815 Protagonistinnen. Die Autorin hat viel wert darauf gelegt, dass man Eurekas Trauer wirklich spüren kann.

Nur die Sache mit der Liebe ging mir zu schnell. Das war von jetzt auf gleich und sofort- funktioniert bei mir nicht, finde ich langweilig. Instant Love ist out. Die Dreiecksgeschichte empfand ich auch nicht als atemberaubend obwohl ich generell davon ein Freund bin, wenn sie gut dargestellt wird und spannend erzählt. Hier weiß man nur leider selbst nicht, wer von den beiden Jungs jetzt eigentlich der bessere wäre. Beide sind nicht stark gezeichnet und wirken recht blass wenn sie sich nicht gerade von ihren schlechten Seiten zeigen.

Brooks ist der beste Freund von Eureka und anfangs wirkt er überzeugend, er scheint sie beschützen zu wollen und zeigt dass er mehr sein will als nur ein Freund. Doch es dauert nicht lange und die ganze Situation kippt und wird merkwürdig. Besonders diese eigenartige Beziehung zwischen Brooks und Maya, da hat sich der Sinn mir irgendwie nicht erschlossen. Ist sie nun nur mit von der Partie weil sie als Eifersuchtsgrund besteht oder kann etwa Brooks sich nicht entscheiden oder ist Maya am Ende gar wichtig für die ganze Geschichte. Fragen über Fragen. Und auch einige Logikfehler sind in die Story mit hineingewandert, nichts tragisches aber man stolpert hie und da darüber und das nimmt den Lesefluss seinen Fluss.

Ander ist sehr mysteriös und geheimnisvoll, einerseits wirkt er damit interessant aber andererseits ist es auch nervig. Man will ja schließlich etwas über ihn erfahren, damit man ihn als Leser in sein Herz schließen kann. Dennoch war ich mehr auf seiner Seite, wohl weil ich ein Faible für Typen haben die aus dem Nichts erscheinen und erstmal einen auf unnahbar machen.

Leider wurde es manchmal sehr langatmig, man hat das Gefühl man liest manche Seiten ewig. Die Autorin braucht lange um auf den Punkt zu kommen und schwafelt gerne mal drum rum. Anfangs habe ich das Buch zwischendurch sogar weggelegt und mir ein anders geschnappt aber irgendwann hat mich die Story dann doch gefesselt, zumindest ab der Hälfte ging es aufwärts.

Atlantis bietet viel Potenzial und noch viel mehr an Möglichkeiten. Leider wurde das hier nicht ausreichend dargestellt. Wo es anfangs noch langatmig war, ging es erst kurz vor Ende richtig los mit den Mythen über die versunkene Stadt. Das war mir dann doch zu schnell und zu wenig, ich habe mir da mehr erhofft und bin daher ein wenig enttäuscht.

Nichtsdestotrotz hat mich die Geschichte ab einem gewissen Grad gepackt und ich wollte unbedingt wissen wie es ausgeht. Trotz meiner Kritik hat mir das Buch gut gefallen und ich kann jetzt schon sagen, dass auch der zweite Band bei mir einziehen wird. Insgesamt war es ein guter Auftakt, es lief zwar nicht alles rund aber hat man erstmal richtig in die Story hinein gefunden, fängt einen "Teardrop" unweigerlich ein. Beim zweiten Teil erwarte ich mir aber mehr von der geheimnisumwobenen versunkenen Stadt.
Ich vergebe 3,5 Rawr's und bin gespannt auf den zweiten Band "Waterfall".
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbare Idee und tolle Umsetzung!, 23. Oktober 2014
Von 
Nicole W. - lilstar.de "N.W." (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Teardrop: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Die 17jährige Eureka musste in ihrem Leben schon mit einigen Schicksalsschlägen fertig werden. Die Trennung ihrer Eltern machte ihr sehr zu schaffen und der anschließende Tod ihrer Mutter hat ihr so zugesetzt, dass sie einen Selbstmordversuch hinter sich hat. Ihren Dad und ihre Halbgeschwister liebt sie zwar, aber mit ihrer Stiefmutter kommt sie gar nicht klar. Trotz allem hat sie noch nie wirkliche Tränen vergossen. Ihre besten Freunde Cat und Books sind die einzigen, die sie aufbauen können, als sich mit dem Erbe ihrer Mutter neue Rätsel auftun…

Wow! Im Vorfeld habe ich schon einige kontroverse Stimmen zu diesem Buch gehört. Die einen fanden es super, die anderen zu langweilig. Ich war sehr gespannt, wie es mir gefallen würde und wurde tatsächlich auch nicht enttäuscht.

Auf jeden Fall möchte ich hier das wunderschöne Cover hervorheben, das gefällt mir nämlich wirklich am besten und gerade deswegen wollte ich dieses Buch auch lesen. Hält man es in der Hand, schaut es mit der geprägten, glänzenden Schrift auch noch einmal toller aus, als schon auf dem Bildern im Internet. Großes Kompliment hier, die Optik ist gelungen!

Teardrop ist tatsächlich ein Buch, das nur sehr langsam voran kommt und mit leisen Tönen überzeugt. Die Geschichte nimmt nur sehr gemächlich an Tempo und damit auch an Spannung zu, aber der Weg dahin hat zumindest mir sehr gefallen.
Der Klappentext verrät ausnahmsweise mal wirklich nicht viel, so dass ich die gesamte Geschichte über sehr gespannt war, worauf alles hinaus laufen würde. Zugegeben, vieles konnte man dann doch vorhersehen und sich denken, aber grundsätzlich war die Idee schon recht neu und einzigartig, so dass ich hier wirklich das Gefühl hatte etwas neues zu lesen.

Das Handeln unserer Protagonistin Eureka konnte ich zwar nicht immer wirklich nachvollziehen, aber über große Teile der Geschichte konnte ich ihr folgen und sie war mir vor allem auch sympathisch. Dennoch habe ich beispielsweise nie nachvollziehen können, warum ihre Stiefmutter in ihren Augen so schlimm war und das sage ich, die ich selbst ein Scheidungskind war und die Situation zumindest ansatzweise nachvollziehen kann. Insgesamt hatte ihr bester Freund Brooks mit seinen Anschuldigungen, dass Eureka schon etwas selbstsüchtig sei, in meinen Augen irgendwie recht gehabt. Auch konnte ich Eurekas Gefühle für dem mysteriösen Ander nicht so ganz verstehen, aber ich mochte Brooks auch insgesamt viel lieber.

Der Schreibstil von Lauren Kate hat mir sehr gefallen. Wie bereits erwähnt ist alles sehr unaufregend und gemächlich, aber so hatte ich wirklich Zeit mich total auf die Geschichte einzulassen und trotzdem zu keinem Zeitpunkt das Gefühl gehabt mich irgendwie zu langweilen.

”Teardrop” war mein erstes Buch von Lauren Kate und mir hat es wirklich gut gefallen. Die Idee ist super, die Figuren mochte ich sehr, auch wenn ich gerade bei der Hauptfigur ein paar Handlungsweisen nicht so recht nachvollziehen konnte, und auch der Schreibstil konnte mich sehr fesseln. Ich bin jetzt so richtig gespannt wie es weiter geht und hoffe, dass wir nach diesem bösen Cliffhanger nicht mehr allzu lange auf die Fortsetzung warten müssen!
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2.0 von 5 Sternen Nette Idee aber nicht richtig genutzt, 21. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Teardrop: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Eureka ist nach dem Tod ihrer Mutter tottraurig und hat ihren Lebenwillen verloren. Sie steigert sich teilweise zu sehr hinein und hat sich deshalb auch schon mehrmals versucht sich umzu bringen. Einzig ihre beiden Freunde Brooks und Cat kommen noch an sie ran. Dann taucht Ander in ihrem Leben auf und warnt sie vor einer Gefahr. Reka weiss nicht genau, was sie von ihm halten soll. Doch irgendwie merkt sie auch, dass er ihr bei der Auflösung des Rätsels des Geheimnisses über ihre Mutter helfen kann. Doch auch Brooks ist ihr wichtig auch wenn er sich verändert hat. Sie mag beide und steht zwischen Ihnen, da sie sich nicht mögen.

Ander scheint misteriös und schwer einzuschätzen zu sein. Im laufe des Buches lernen wir ihn ein bischen besser kennen. Er taucht immer wieder unvermittelt in Rekas Nähe auf. Er ist auch derjenige, der sie vor einer Gefahr warnt. Da er die Gefahr kennt versucht er mit allen möglichen Mitteln Reka zu überzeugen, dass sie ihm vertrauen kann. Er hilft ihr auch bei dem Rätsel um Eurekas Erbe.

Brooks ist Eurekas bester Freund. Er ist einer der wenigen, der Eureka erreichen kann. Er hört ihr zu und als bester Freund möchte er sie vor möglichen Gefahren beschützen. Doch dann beginnt er sich zu verändern...

Eurekas beste Freundin ist Cat. Sie hört ihr zu und ist immer für sie da. Mehr ist leider auch nicht über sie zu erfahren.

Am Anfang waren viele Flashbacks, die mich irgendwann ziemlich genervt haben, da ich sie nicht immer passend fand. Genauso wie oft wiederholt wird, dass Eureka das Monster von Stiefmutter Rhoda nicht mag und dass Diana tot ist. Nach dem gefühlten hundersten mal hab ich mich gefragt, wie oft sie noch erwähnen will – anscheinend wissen wir es noch nicht oder leiden an Alzheimer.

Das Buch hat nur wenige und kurze Spannungsmomente. Nachdem es so lange dahingeplätschert ist kommt es mit vor als wenn die Autorin jetzt unbedingt das Buch zuende bringen wollte. Es hat mich nicht überzeugt und werde mir auch nicht die nächsten Bände holen.
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4.0 von 5 Sternen Geheimnisse, verbotene Tränen und ein großer Mythos, 5. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Teardrop: Band 1 (Teardrop Trilogy) (Kindle Edition)
Klappentext:

»Vergieße nie eine einzige Träne!« Dieses Versprechen musste Eureka ihrer Mutter geben und siebzehn Jahre lang hat sie sich daran gehalten. Selbst als ihre Mutter bei einem Autounfall starb. Doch dann trifft sie Ander, einen attraktiven und äußerst mysteriösen Jungen. Er bringt sie so durcheinander, dass sie eine Träne vergießt – und Ander fängt sie mit seiner Fingerspitze auf. Auch er scheint zu wissen, dass Eureka nicht weinen darf. Doch was ist ihr großes Geheimnis? Warum wissen alle anderen davon, nur sie nicht? Und warum verhält sich ihr bester Freund, Brooks, plötzlich so aggressiv ihr gegenüber? Waren sie nicht kurz davor, ein Paar zu werden? Wem kann Eureka noch vertrauen?

Meine Meinung:

Der erste Band der Teardrop Trilogie von Lauren Kate war für mich, als Fan der Fallen Saga, natürlich ein absolutes Muss.
Ich habe es zum Geburtstag bekommen, habe dann allerdings erst andere Bücher gelesen.

Das Cover finde ich sehr schön, ich finde, es passt auch wirklich gut zum Buch. Jedes Mal wenn ich mir das Cover angesehen habe, war ich sofort in Stimmung um weiter zu lesen.

Der Anfang des Buches war eigentlich recht gut. Ich war ziemlich schnell in der Geschichte um Eureka abgetaucht. Lauren Kate hat die Gefühle der Protagonistin wieder sehr greifbar rüber gebracht. Ich konnte von Beginn an mit Eureka mitfühlen, sowas gefällt mir ja immer sehr gut.

Eigentlich möchte ich Teardrop und Fallen gar nicht vergleichen weil es ja doch zwei unterschiedliche Bücher sind, die nur von ein und derselben Autorin stammen. Allerdings muss ich einen Punkt ansprechen, des mich im Vergleich zur Fallen Saga nicht ganz so begeistert hat, deswegen sollten alle, die Buchvergleiche hassen, diesen Abschnitt überspringen.
Eureka ist wirklich ein tolles Mädchen, das ihre Mutter verloren hat und wirklich kein leichtes Leben hat, sei es die Stiefmutter, ihr Vater, die Schule und und und, aber trotz allem hat sie tolle Freunde. Nur leider sieht Eureka das nicht immer. Zwar heißt es immer sie vertraut ihren Freunden, aber dann erzählt sie ihnen bestimmte Dinge nicht, kapselt sich ab und ähnliche Dinge.
Klar, ihr Leben ist wirklich kein Zuckerschlecken und ihre Reaktionen sind nachvollziehbar, allerdings hat mich Frau Kate in diesem Buch emotional nicht so schön abgeholt wie mit Luce.
Bei Luce war für mich einfach alles so perfekt, wie es sein kann. Auch Luce hat kein einfaches Leben (im Vergleich zu Eureka ist ihres zwar echt toll), sie lernt komplett neue Leute kennen und ihr Verhalten hat mich emotional vollkommen abgeholt.
Aber das ist jetzt gard meckern auf hohem Niveau.

Zwischenzeitlich fand ich es etwas langatmig, trotzdem habe ich gern weiter gelesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es mit Reka, Brooks, Ander und dem Rest weitergeht.
Zum Ende hin wurde das Buch dann noch wirklich spannend. Ich konnte es wirklich nicht mehr aus der Hand legen und bin dann beim Lesen auf der Couch eingeschlafen. Am nächsten Morgen habe ich mir dann die letzten Seiten vorgenommen und war wirklich total begeistert.

Das Buch endet natürlich mit einem Cliffhanger, der meiner Meinung nach aber nicht ganz so
schrecklich ist.
Trotzdem freue ich mich auf das Erscheinen des zweiten Teils. Irgendwie bin ich neugierig, wie es mit Reka weitergeht.
Was passiert noch alles mit dem Mädchen, das nicht weinen darf?

Zusammenfassend würde ich sagen, ist Teardrop ein wirklich tolles Buch, welches einige schöne Stunden beschert.
Fans der Fallen Saga sollten es auf jeden Fall lesen, aber auch Fantasybegeisterte Leser werden ihre Freude an Teardrop haben.
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4.0 von 5 Sternen Leise Töne mit atmosphärischer Dichte!, 27. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Teardrop: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
"Wir müssen am Anfang beginnen, an einem Ort, der lange aufgehört hat, zu existieren. Wo wir enden sollen... nun, wer kann das Ende kennen, ehe das letzte Wort geschrieben wurde? Mit dem letzten Wort könnte sich alles ändern."
[S. 220]

Inhalt:
»Vergieße nie eine einzige Träne!« Dieses Versprechen musste Eureka ihrer Mutter geben und siebzehn Jahre lang hat sie sich daran gehalten. Selbst als ihre Mutter bei einem Autounfall starb. Doch dann trifft sie Ander, einen attraktiven und äußerst mysteriösen Jungen. Er bringt sie so durcheinander, dass sie eine Träne vergießt – und Ander fängt sie mit seiner Fingerspitze auf. Auch er scheint zu wissen, dass Eureka nicht weinen darf. Doch was ist ihr großes Geheimnis? Warum wissen alle anderen davon, nur sie nicht? Und warum verhält sich ihr bester Freund, Brooks, plötzlich so aggressiv ihr gegenüber? Waren sie nicht kurz davor, ein Paar zu werden? Wem kann Eureka noch vertrauen?

Meine Meinung:
Ich glaube für jedes Buch gibt es den richtigen Moment. Vielleicht gefällt einem nicht jede Geschichte, aber manche Worte sind für gewisse Augenblicke im Leben bestimmt und ich weiß nicht, ob es in diesem Fall tatsächlich einfach nur die richtige Zeit war oder ob es die niedrigen Erwartungen waren, mit denen ich an "Teardrop" herangegangen bin - was ich aber auf jeden Fall weiß, ist, dass ich mich ein kleines bisschen in diese sehr ruhige und mystische Geschichte mit der faszinierenden Südstaatenatmosphäre verliebt habe. Die aufregende Mischung aus Kleinstadtkrampf, religiöser High School und Bayou-Sümpfen mit ein bisschen Voodoozauberatmosphäre hat mich - gegen meinen Willen - in seinen Bann gezogen. Mit ihrem leicht poetisch anmutenden und sehr ruhigem Stil erschafft Lauren Kate eine merkwürdig mysteriöse und düstere Stimmung, die den Leser durch die Geschichte begleitet. Hinzu kommt eine originelle Idee und schwupp - schon hatte Lauren Kate mich.

Und das ist tatsächlich etwas, das ich so nicht erwartet hätte. Schließlich hat mich der Auftakt ihrer Engelsreihe mehr als ernüchtert und enttäuscht zurückgelassen. Mit ebenso leisen Tönen ist sicherlich auch "Teardrop" nichts für jede Leser, da tatsächlich relativ wenig geschieht und das, was geschieht, unerwartet und leise vor sich hin plätschert. Wer große Kinoleinwandaction sucht und das Buch bis zur letzten Seite nicht aus der Hand legen können möchte, ist hier wohl definitiv nicht an der richtigen Adresse - für alle jene jedoch, die nach einer irgendwie beeindruckenden und sehr leisen Geschichte suchen, die sich mal mit einem völlig anderen Thema beschäftigt und dieses geschickt in Eurekas Leben einwebt, könnte durchaus seinen Spaß mit der Geschichte haben. Obwohl "Teardrop" im Endeffekt eher wie eine lange Einleitung in die Geschichte wirkt (das Buch ist der Auftakt zu einer Trilogie!), war es genau die Art Buch, die ich gebraucht habe und die mir unerwartet viel zu geben vermocht hat.

Ebenso außergewöhnlich wie die Atmosphäre sind auch die Figuren. Gerade Protagonistin Eureka ist eher schwierig und komplex als durchweg sympathisch, obwohl man sich mit der Zeit gut mit ihr verstehen wird. Ihre Geschichte und ihr Geheimnis, von dem sie selbst nichts weiß, bleibt beinahe bis zu der letzten Seite im Dunkeln (hier ist es vielleicht wirklich ratsam, den Klappentext einfach mal nicht zu lesen, weil man dadurch einfach unvoreingenommener an das Buch rangeht) und entpuppt sich letztendlich als wirklich faszinierend und gut durchdacht. Fantasy gepaart mit Endzeit und Legende ergibt eine atmosphärisch dichte Mischung! Neben Eureka sind aber auch die anderen Figuren interessant gestaltet. Gerade Brooks, Cat und Ander haben mich vom Anfang bis zum Ende mit einigen Wendungen fasziniert und angesprochen - hier kann man wohl wirklich noch über etwaige Konstellationen und Konfrontationen gespannt sein.

Wie bereits erwähnt waren die größten Pluspunkte der Geschichte die Atmosphäre und das Setting mit dem Südstaatenflair, bei dem ich mehr als einmal an "Küss den Frosch" von Disney denken musste. Lauren Kate gelingt es mit Bravour einen interessanten Plot in eine Umgebung zu verpflanzen und punktet durchweg mit Sümpfen und alten Wahrsagerinnen. Gegen Ende nimmt die Geschichte dann auch mehr Fahrt auf, wobei mich die ruhigen Töne eigentlich nicht gestört haben. "Teardrop" ist kein Buch, das man in einer Nacht liest, für mich war es viel mehr eine Geschichte zum Genießen und darin versinken. Ob das nun aber daran lag, dass ich unvoreingenommen und ohne große Erwartungen an die Geschichte heran gegangen bin, oder daran, dass das Buch einfach gut ist (wogegen die vielen negativen Stimmen sprechen würden!) oder tatsächlich einfach daran, dass ich genau den richtigen Moment für diese Geschichte erwischt habe, kann ich wirklich nicht sagen...

Fazit:
"Teardrop" hat mich in einen außergewöhnlichen Bann gezogen und mich entgegen meiner Erwartungen auf Grund schlechter Erfahrungen mit der Autorin durchweg fasziniert. Mit dichter Südstaatenatmosphäre, Sumpf-Voodoo-Zauber und einer gekonnten Mischung aus Fantasy, Legende und Endzeit nimmt Lauren Kate den Leser mit auf eine beeindruckende Reise, die mit leisen Tönen spricht. Kinoaction sucht man vergebens, aber wenn man sich auf die Geschichte einlässt und ihr die Zeit gibt, die sie braucht, kann man von diesem Buch einiges bekommen. Ich bin überrascht und zufrieden und vor allen Dingen froh, dass ich Lauren Kate eine zweite Chance gegeben habe. Unbedingt unvoreingenommen lesen!
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4.0 von 5 Sternen Lauren Kate punktet mit einer ganz neuen Idee für ihr Fantasyjugendbuch, 17. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Teardrop: Band 1 (Gebundene Ausgabe)
Lauren Kates neues Fantasy-Jugendbuch "Teardrop" ist der Auftakt einer vielversprechenden klingenden Reihe. Mit dem wunderschönen Eye-Catcher Cover hatte mich der cbt-Verlag ja direkt auf seiner Seite und so wanderte "Teardrop" schon lange vor Erscheinungstermin auf meine Must-read Liste. Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass nach vielen mittelmäßigen und schlechten Rezensionen zu Lauren Kates Neuerscheinung, irgendwie die Leselust geschmälert war. Allerdings hat die Neugierde letzendlich gesiegt, denn schließlich musste ich einfach erfahren, was hinter dem interessant, aber absolut nichts sagenden Titel "Teardrop" steckt. Umso größer war die letzendliche Überraschung während des Lesens und Lauren Kate hat mich mit ihrem Fantasy-Werk definitiv auf ihre Seite ziehen können.

Lauren Kates Schreibstil zählt eher zu den ruhigeren, atmosphärischen. Das Buch lässt sich flüssig, leicht lesen, viel passiert zu Beginn zwar nicht, allerdings lernt man so das Umfeld der Protagonistin und alle wichtigen Charaktere kennen. Diese ruhige Art und Weise des Schreibens lässt dem Leser allerdings die perfekte Möglichkeit Emotionen zu entwickeln und Bindungen zu den einzelnen Charakteren ein zu gehen. Außerdem hat es Lauren Kate mehr als einmal geschafft mit ihrem ausladenden und detaillierten Schreibstil ein Kopfkino der besonderen Art bei mir zu erzeugen. Teilweise kam ich mir vor, als würde ich mitten in der Handlung stehen!

Die Protagonistin Eureka hat einen furchtbaren Schicksalsschlag hinter sich. Denn bei einem Autounfall hat sie ihre geliebte Mutter verloren. Sie befindet sich in tiefer Trauer, weiß keinen anderen Ausweg sich zu helfen und startet einen Selbstmordversuch. Ein Glück schafft es ihre Familie, sie rechtzeitig zu retten, denn sonst wäre die Handlung hier schon beendet. Eureka führt ein Leben als Ausgestoßene, in der Schule haben sich alle ihre Freunde von ihr abgewandt, weil niemand weiß, wie er mit dem tieftraurigen Mädchen um zu gehen hat. Und ihre Familie ist meines Empfindens sogar noch schlimmer. Ihr Vater hat schon vor dem Tod ihrer Mutter neu geheiratet und so besitzt Eureka noch zwei Geschwisterchen, Zwillinge um genau zu sein. Die Aufmerksamkeit ihrer recht kalten Stiefmutter und ihres Vaters dreht sich im Grunde nur um die Zwillinge und Eureka wird zu einer Psychologin abgeschoben, statt sich einmal ausführlich mit dieser zu unterhalten. Ein Glück gibt es da noch ihren besten Freund Brooks, der sie seit dem Kindergarten wohl niemals im Stich gelassen hat. Allerdings zieht sie dieser Anker mit Fortschreiten der Handlung auch immer tiefer nach unten, denn Brooks verliert immer mehr, seiner so liebenswerter Eigenschaften. Und dann ist da noch dieser mysteriöse Junge Ander, der plötzlich in Eurekas Leben stolpert. Die Liebesgeschichte die Eureka erwartet, ist ebenfalls alles andere als einfach und passt sich dem Rest ihres kompliziertem Leben an. Aber so wird es für uns als Leser umso unterhaltsamer.

Relativ schnell wird klar, dass Eureka nicht weinen darf. Diese Tatsache wurde ihre bereits in sehr jungen Jahren von ihrer Mutter eingetrichtert. Wieso und warum erfährt der Leser erst viel, viel später in der Handlung, denn gerade diese Frage juckt uns doch allen unter den Fingern. Was passiert wenn Eureka doch das ein oder andere Tränchen verdrückt, passiert überhaupt etwas? Allerdings war ich vollkommen baff und sprachlos, als diese Frage letzendlich gelüftet wurde, denn für mich hat Lauren Kate hier etwas vollkommen Neues und extrem Interessantes geschaffen. Die Grundidee, die auf "Teardrop" beruht gefällt mir wahnsinnig gut und umso gespannter bin ich auf die Fortsetzung, denn aktuell kann ich mir noch überhaupt gar nicht vorstellen, wie die Handlung in Band 2 weitergehen soll.
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Teardrop: Band 1 (Teardrop Trilogy)
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