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am 17. Januar 2012
...und ich bin da." Das Angebot der Internetbekanntschaft Charlie(Chris Henry Coffey) kann und will die 14jährige Annie(Liana Liberato) nicht ausschlagen. Zwar hat sich Charlie ihr im Netz erst als 16jähriger Collegeboy vorgestellt und sich dann nach und nach als 20, bzw. 25jähriger geoutet, aber trotz dieser Lügen fühlt sich Annie zu Charlie hingezogen. Er weiß, wie er sie mit Worten für sich gewinnen kann. So findet Annies Leben, das an und für sich in einer harmonischen Familie geregelt seinen Gang geht, plötzlich nur noch im Chat und auf dem Handy statt. Ihren Eltern Will(Clive Owen) und Lynn(Katherine Keener) sagt Annie nichts von Charlies Avancen. Sie sind in dem Glauben, ihre Tochter hätte einen "ganz normalen" Freund. Als Will und Lynn ihren Sohn zum neuen College fahren, wittert Charlie seine Chance. Er besucht Annie. Die ist zunächst perplex, als sie einen Mann Mitte 30 vor sich sieht. Doch Charlie kann reden. Er gewinnt erneut Annies Vertrauen, lockt sie in ein Hotelzimmer und missbraucht sie. Als eine Mitschülerin Annies die Sache mitbekommt, sagt sie der Schulleitung Bescheid. Die Meldung platzt wie eine Bombe. Das FBI schaltet sich ein und Will und Lynn fallen aus allen Wolken. Doch was viel schlimmer zählt: Annie führt sich nicht wie ein Opfer auf. Im Gegenteil, sie bringt Charley noch immer Sympahtien entgegen. Der FBI Agent Tate(Jason Clarke) setzt alles daran, Charley ausfindig zu machen. Aber das gestaltet sich schwierig. Derweilen ist Will kurz vorm Durchdrehen. Er will Charley finden; koste es was es wolle. Dabei wird Annies Familie einer unglaublichen Zerreissprobe ausgesetzt. Annie blockt gegen die Eltern und die kommen mit ihrer Erzieherrolle nicht mehr klar. Eine Katastrophe bahnt sich an...

Zunächst einmal muss ich einige kritischen Rezensenten Recht geben: Es ist schlichtweg eine Frechheit der Verleihfirma diesem Film ein Cover(Clive Owen mit Waffe) und einen Klappentext zu verpassen, der jedem suggeriert, es mit einem reißerischen Thriller zu tun zu haben. Da ist die Enttäuschung dann groß, wenn man feststellt, dass -Trust- genau das nicht ist. Ich frage mich allerdings: Darf man das David Schwimmers Film negativ anrechnen? Ich denke: Nein. -Trust- ist ein hervorragend gemachtes, vielschichtiges, tief bewegendes Familiendrama, das mit Clive Owen, Katherine Keener und Liana Liberato extrem gut besetzt ist. Falls ich mir das zutrauen darf, möchte ich auch darauf hinweisen, dass die Story unglaublich nah an der Realität spielt. So, wie Schwimmer den Ablauf darstellt, findet er in realen Verbrechenstatbeständen statt. Schwimmer, den ich vor allem im Komödienfach schätze(Run Fat Boy Run), hat diese Realität mit einem guten Spannungsbogen und einem, für diesen Film, wirklich starkem Ende versehen. Auch die Einspielung der Chat- und SMS Texte zur laufenden Handlung sind ein Kniff, der Schwimmer gut gelungen ist.

Vergessen sie also die ganze Thriller-Nummer. -Trust- ist ein Familiendrama. Nicht mehr, aber vor allem nicht weniger. Der Film ist unglaublich real und zeigt auf, dass man als Eltern auch alles richtig machen kann und doch seine Kinder niemals komplett beschützen kann. Ich hätte dem Film 4,5 Sterne gegeben, da das nicht geht, sind es 5 zu Gunsten des Angeklagten geworden. -Trust- ist sehenswertes Kino das, wenn auch ziemlich unprofessionell auf dem DVD Cover angekündigt, seine Freunde finden wird.
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TOP 1000 REZENSENTam 10. Dezember 2011
Die 14jährige Annie (Liana Liberato) lebt mit ihrer Familie in einem Vorort von Chicago.
Vater Will (Clive Owen) arbeitet im Marketingsektor für sexy Teenagerklamotten und führt eine glückliche Ehe mit der resoluten witzigen Lynn (Catherine Keener).
Der älteste Sohn Peter (Spencer Curnutt) bereitet sich gerade aufs College vor, er zieht von zu Hause aus, um näher an der Uni zu sein.
Von ihrem Dad bekommt Annie ein Laptop geschenkt. Dort chattet sie auch oft. Sie lernt im Internet den 16jährigen Charlie (Chris Henry Coffey) kennen, der sich ebenfalls sehr für Volleyball interessiert.
Der Junge gibt ihr gute Ratschläge und dadurch schafft Annie es in die Mannschaft aufgenommen zu werdne.
Überhaupt kann sie ihrem virtuellen Freund alles sagen, ein heißer virtueller Flirt bahnt sich immer mehr an.
Doch Charlie erhöht nach steigendem Vertrauen sein Alter zuerst auf 20 Jahre, dann auf 25. Annie ist zuerst erschrocken darüber, aber die Pics, die er ihr zuschickt zeigen einen blonden hübschen Sunnyboy.
Aus den Chatkontakten und Mails werden auch bald Telefonate.
Charlie will sie auch persönlich kennenlernen, daher verabredet sie sich mit ihm in einem Einkaufszentrum. Als Charlie dann tatsächlich auftaucht, ist der Schock bei Annie tief. Der Junge, der sie so sehr versteht und in den sie sich schon verliebt hat, entpuppt sich als Mann, der stramm auf die 40 zugeht.
Nach dem ersten Dämpfer kommen sie sich aber doch näher, der Mann zeigt sich als verständnisvoller Zuhörer und hat Annie auch erotische Unterwäsche als Geschenk mitgebracht. In einem kalten Hotelzimmer mit schrecklicher Tapete wird der Mann zudringlich. Annie zögert zuerst, dann lässt sie es geschehen. Es kommt es durch die Initative und Dominanz des Mannes zum Geschlechtsverkehr.
Die Eltern ahnen nichts von dem sexuellen Mißbrauch und Annie selbst ist eher extrem zerissen in ihrem Gefühlen in Bezug auf das Erlebte. Sie wünscht sich, dass "Charlie" sich wieder meldet, doch der ist die nächsten Tage nicht erreichbar.
Ihre Freundin Brittany (Zoe Levin) ahnt was Annie erlebt hat und macht Meldung in der Schule. Dies ruft die Polizei und auch das FBI auf den Plan, das Mädchen wird von Beamten von der Schule abgeholt. Als die Eltern erfahren, was ihrem Kind widerfahren ist, reagieren sie sehr emotional und sind völlig mit der katastrophalen Situation überfordert.
Die Psychologin (Viola Davis) versucht Zugang zu dem Mädchen zu finden, indem sie dem Mädchen signalisiert, dass sie weder dominierend kommentiert noch urteilt.
Der Vater hegt indessen Rachegefühle...
Was dem Mädchen noch mehr zuusetzt als das grausame Verbrechen "Vergewaltigung", dass sie zuerst eher als Verlust ihrer Jungfräulichkeit auffasst, ist der Umgang der Familie mit Ihr und die Reaktionen des Umfelds auf dieses Ereignis, hier leidet das Selbstwertgefühl des jungen Teenagers aufs Äusserste, was noch einer psychischen Vergewaltigung gleichkommt.
David Schwimmers "Trust" ist ein sehr einfühlsamer und äusserst differenzierter Film über das Thema Kindesmissbrauch bzw. Vergewaltigung von Minderjährigen.
Hervorragend gelungen ist seine schonungslose Offenheit und seine hohe Sensibilität in bezug auf alle Figuren. Der Film versteht es grandios Klischees und einen moralischen Zeigefinger zu vermeiden.
Die Darstellung der jungen Liana Liberato ist unglaublich intensiv und darf als oscarreif angesehen werden.
Auch Clive Owen und vor allem Catherine Keener spielen die Eltern extrem glaubwürdig und gut.
Das Drehbuch von Andy Bellin und Robert Festinger wirft einen unschönen Blick auf die dunklen Seiten der Gesellschaft. Die Stärke des Films liegt auch nicht zuletzt an seiner konsequenten Haltung die Gefühle des Teenagers respektvoll und ihrer ganzen Komplexität, Verwirrung und Verletzlichkeit in den Mittelpunkt zu stellen.
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am 11. Februar 2012
Also, gleich vorweg: ein dümmeres und unpassenderes Coverbild habe ich selten gesehen. Clive Owen mit fetter Knarre passt so wenig zu diesem Film wie James Bond zu gerührten Martinis. Auch der Untertitel: "Die Spur führt ins Netz" scheint den Verdacht nahe zu legen, dass der deutsche Verlag offensichtlich einen völlig anderen Film gesehen hat oder jedenfalls ein anderes Genre vermarkten wollte.

Der Film selbst ist aber sehr gelungen. Respekt, David Schwimmer ("Friends"). Hätte ich ihm gar nicht zugetraut, einen derart gut aufgebauten und was die Schwerpunkte anbelangt sehr gut gesetzten Film zu drehen. Anders, als bei dem vom Genre her vergleichbaren 72 Stunden von Paul Haggis, driftet Trust eben nicht ins überzogen actionlastige ab, sondern beschriebt einfühlsam und glaubwürdig die zwischenmenschlichen und familiären Brüche, die ein Kindesmissbrauch verursachen kann. Der Film ist in dieser Hinsicht sehr realistisch gehalten und überzeugt auch und gerade durch gute schauspielrische Leistungen. Clive Owens Tochter, das spätere Opfer, verteidigt zunächst - halb aus Scham, halb aus gekränkter Eitelkeit - den Täter. Erst als andere Fälle aufgedeckt werden, sinkt die bittere Realität, dass sie nur ausgenutzt wurde, langsam aber sicher ein. Das war wirklich großes, sentimentales Kino.

Leider kommt der Film etwas zu spät. Ich denke nicht, dass die Chat-Room-Pädophilen heutzutage noch eine große Gefahr darstellen. Verantwortliche Eltern klären ihre Kinder heute über die Gefahren in Chatrooms auf. Früher wurde den Kinder eingebläut, niemals zu Fremden ins Auto zu steigen und heute macht man ihnen klar, sich mit keinen Fremden aus Chatrooms zu treffen. Insofern kommt der Film ein paar Jahre zu spät. Dass es ihn dennoch gibt, ist aber in jedem Fall ein Gewinn, denn er gehört sicherlich zu den besten Filmen des letzten Jahres!
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am 26. Februar 2013
In Bezug auf das Cover, das einfach einen falschen Eindruck erweckt, muss man den anderen Rezensenten klar recht geben. Reißerisch und dem Film nicht gerecht, was sehr schade ist.

Der Film selbst ist unglaublich spannend, berührend und erscheint auch (leider) sehr realitätsnah. Dabei wird die Geschichte so erzählt, dass sie auch nachvollziehbar für Eltern und Kinder ist. Durch die sehr gute schauspielerische Leistung, kann man sich in die Charaktere reinversetzen.
Da hierbei nicht mit dem erhobenen Zeigefinger erzählt wird, kann der Film aus meiner Sicht sogar zur "Aufklärung" bzgl. Gefahren im Internet für junge Heranwachsende beitragen. Für alle anderen ein spannendes Familiendrama, das (wie gesagt) sehr berührt.
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am 22. Januar 2014
An diesen Film geriet ich zufällig. Die DVD kaufte ich "blind" in der Annahme, es gehe um Computerkriminalität,- hätte ich das Backcover besser gelesen, wäre der Film nicht mit mir zur Kasse gekommen.
Nun, während des Schauens kapierte ich dann, worum es hier eigentlich geht, und zuerst wollte ich wieder abschalten, denn ich mochte mich nicht mit einem derart schmerzvollen Thema auseinandersetzen müssen, das auch noch so fern meiner momentanen Lebenssituation stattfindet, - aber dennoch zog mich die Geschichte aufgrund ihrer hervorragenden Inszenierung mehr und mehr Bann; - ich konnte mich sogar mit der jungen Hauptdarstellerin identifizieren, die mich zugleich an meine Nichte wie auch, bizarrerweise, an die berühmte Tennisspielerin Martina Hingis erinnerte, und die hier ihre Rolle als Missbrauchsopfer ausgezeichnet spielt.

"Trust" ist eine Studie über Variationen der Gewalt. Denn, und das wird hier ausgezeichnet herausgearbeitet, Gewalt findet nicht nur als Akt einer Vergewaltigung im Bereich entgleister Sexualhandlungen statt, sondern auch und vor allem durch Missachtung von wichtigen Bedürfnissen und sensiblen Stimmungen, von andauernden Fehlinterpretationen seiner Umgebung und dem Drang von Eltern, "Erziehung" machen zu müssen, - anstatt wirkliche Beteiligung und Empathie walten zu lassen.
Der Film ist eine Studie über die Einsamkeit junger Menschen innerhalb der Familie und auch innerhalb jener Welt, in die sie hineinwachsen müssen, und die mit dem Zugang zu Internet und Chat-Rooms, eine neue Möglichkeit der Flucht und der Erfüllung insgeheimer Wünsche finden.

Bewusst umgeht "Trust" die Verführung, in einen Aktion-Film abzugleiten. Bis zum Ende hin wird das Thema stilsicher, tiefsinnig und einigermassen realistisch durchgezeichnet. Alle Rollen sind hervorragend besetzt. Der Dialog zwischen Täter und Opfer im Hotelzimmer, bei dem deutlich wird, wie ein erwachsener Mann es schaffen kann, eine Teenagerin sexuell zu verführen, gehört mit zum besten, was ich je in einem amerikanischen Film der letzten Jahre gesehen habe.
Höhepunkt des Films war für mich jedoch ein anderer: Die abschmetternde, emanzipierte Reaktion der Mutter, als die eigene Tochter zaghaft vom beabsichtigten Kauf eines BHs sprach. Obwohl Mann, tat sogar mir das in der Seele weh, dieses Übergehen jener feinen Stimmungsmomente an den Kreuzungspunkten der Pubertät, an denen offenbar niemand sieht, wie verletzbar und teilhaberbedürftig man ist, und welche erheblichen Wirkungen plakative Sätze der Eltern da haben können, - Eltern, die zu sehr in ihren intellektuellen Modellen "Erziehung" und "Moral" festsitzen, um wirklich mitfühlend und wirkungsvoll lenkend agieren und reagieren zu können.

Der Nachspann des Films liefert ein realistisches und gruseliges Bonmot: Die Auflösung zum Rätsel der Täterherkunft. Genial!
Fünf Sterne verdient.
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Die 14-jährige Annie (überzeugend gespielt von Liana Liberato) sieht sich als hässliches Entlein und empfindet deshalb besonders stark für den einfühlsamen Collegeboy Charly, den sie im Chat kennenlernt. Die beiden beginnen eine virtuelle Liebesbeziehung, in die sich Annie immer stärker hineinlebt, zumal ihr neuer Freund ihr auch echt gute Tipps für den Umgang mit der Aussenwelt gibt. Charly outet sich allerdings nach und nach als jemand, der doch wohl schon 21, dann 25 Jahre alt ist und sich aus Angst, Annies Zuneigung zu verlieren, jünger gemacht hat.

Als Annies Eltern eines Tages unterwegs sind, treffen sich die beiden Chatter in einem Einkaufszentrum. Annie reagiert anfangs stark verwirrt auf den wesentlich älteren Mann, der sich als Charly vorstellt, doch ihre Wunschvorstellung ist stärker. Der Fremde missbraucht sie in einem Hotelzimmer. Annie jedoch meint, ihn zu lieben und verteidigt ihn gegenüber ihren Eltern und dem FBI, das auf der Jagd nach Kinderschändern ist.

Eindrucksvoll und sensibel schildert der Film, wie sich Beziehungen zwischen Kindern und Eltern verändern, wenn ein derart einschneidender Vorgang das bislang vertrauensvolle Miteinander zerreißt. Dabei verläuft die Geschichte ganz anders, als man es erwartet und es handelt sich auch absolut um keinen Thriller nach dem Schema wütender Vater killt Missetäter. Geschildert wird vielmehr ein Familiendrama vor dem Hintergrund der Risiken und Nebenwirkungen von Internet-Chats, wenngleich der Streifen in Aufmachung und Werbetext wie ein Thriller verpackt wurde.
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am 11. Juni 2014
Dieser Film hat mich sehr berührt. Er zeigt dass nicht nur Kinder gefährdet sind die mehr oder weniger sich selbst überlassen sind. Das Internet ist nicht nur eine große Errungenschaft sondern birgt auch viele Gefahren..... gerade für Jugendliche die dabei sind sich selbst zu finden. Wenn Ihr Kinder in diesem Alter (13-15 Jahren) habt, dann schaut Euch diesen Film mit Euren Kindern gemeinsam an.

Von mir eine klare Empfehlung!
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TOP 500 REZENSENTam 7. Dezember 2011
..., denn dieses weckt bewusst Erwartungen, die der Film nicht erfüllt.

Das Cover und die Beschreibung lassen auf einen Film á la "96 Hours" oder "Shoot `Em Up" schließen.
Eine entsprechende Rache- oder Actionstory wird hier jedoch NICHT geboten.
Auch ich bin hier zugegebenermaßen dem Marketing erlegen.

Tatsächlich hält Clive Owen im Film gar keine Pistole in Händen.

Zur Story:
Die 14-jährige Tochter des Hauses ist fleißig am chatten.
Bald stellt sich heraus, dass der nette Chatpartner älter als erwartet ist..

Der Film ist gut gespielt und solide inszeniert, auch ist er ausgesprochen realitätsnah.
Dass es sich hier jedoch um einen der besten Filme des Jahres handeln soll, ist freilich Schmarrn.
Action gibt es wie gesagt gar nicht und die Spannung hält sich in Grenzen.

Die ständigen Chateinblendungen am Anfang des Filmes gingen mir persönlich ein wenig auf den Wecker.

In jedem Falle handelt es sich um keinen Film, den man käuflich erwerben muss.
Für Menschen, die sich für die Problematik interessieren (z.B. Eltern), ist die Ausleihe meines Erachtens nach völlig ausreichend.
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am 19. Oktober 2014
Zunächst einmal muss ich sagen, dass das Cover total irreführend ist. Clive Oven als Vater, dessen Tochter von einem pädosexuellen Erwachsenen aus dem Internet vergewaltigt wurde, läuft nicht mit einer Waffe ausgestattet Amok. Stattdessen zeigt der Film, wie eine Familienidylle von einem Moment zum nächsten zerstört wird.

Während Annie nach und nach erkennen muss, dass "Charlie" sie nur ausgenutzt hat, und von ihrem Umfeld ständig in die Opferrolle gedrängt wird, plagen ihren Vater größte Schuldgefühle. Am Essenstisch versucht man, sich wie immer zu geben, doch nichts ist mehr wie es einmal war.

Der Film endet unspektakulär. Keine wilde Verfolungsjagd, keine Rache, keine Genugtuung. Erstaunlich realistisch für einen Ami-Film. Andererseits wünscht man sich bei Themen wie diesen doch eher etwas anderes ... Wer also etwas im Stile des Covers erwartet, wird wohl enttäuscht werden.

Nichtsdestotrotz ein gutes Drama.
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am 10. Dezember 2011
An alle die, die dem Flim wegen des Covers eine schlechte Bewertung gegeben haben, gebe ich den Tipp sich vor dem Kauf der DVD dem Filmtrailer anzusehen.

Es stimmt das, das Cover nicht zum Film passt, was allerdings kein Grund ist den Film schlecht zu Bewerten. Dieser Film zeigt mal wieder wie gefährlich das Internet ist. Besonders für Teenager. Ich finde dieser Film ist ein Muss für alle Eltern die Kinder in dem Alter haben!
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