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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mehr Gothic wagen
Risen 3 ist ein weiter entwickeltes Risen 2 mit Anleihen aus Risen 1 und Gothic.
Wie gewohnt gibt es ein hohes Maß an Freiheit und eine dichte Atmosphäre. Die Inseln sind gut gelungen, aber dennoch wäre eine zusammenhängende Welt besser für den Spielfluss und die Atmosphäre gewesen. Die Story ist so lala, aber die Nebenaufgaben ist ganz...
Vor 1 Monat von abc veröffentlicht

versus
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es geht in die richtige Richtung...aber!
Wie gesagt die Richtung die Piranha Bytes in Risen 3 eingeschlagen hat ist die Richtige, denn sie bewegen sich langsam aber sicher von Risen 2 und dem Piratensetting weg.

Nach anfänglicher Euphorie stellt sich nun, nach ca. 15 h Spielzeit, ein wenig Ernüchterung ein. Zu sehr fallen immer mehr störenden Designschnitzer ins Gewicht und stören...
Vor 1 Monat von Constantine47 veröffentlicht


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es geht in die richtige Richtung...aber!, 20. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Risen 3: Titan Lords Collectors Edition (PC) (Computerspiel)
Wie gesagt die Richtung die Piranha Bytes in Risen 3 eingeschlagen hat ist die Richtige, denn sie bewegen sich langsam aber sicher von Risen 2 und dem Piratensetting weg.

Nach anfänglicher Euphorie stellt sich nun, nach ca. 15 h Spielzeit, ein wenig Ernüchterung ein. Zu sehr fallen immer mehr störenden Designschnitzer ins Gewicht und stören den Spielspaß. Ich bin jetzt an einem Punkt im Spiel angelangt an dem man schon viel erreicht hat aber die Story vor lauter Banalität einfach nicht mehr zum weiterspielen motiviert. Also hab ich aus Langeweile noch einmal von vorn begonnen, und hier geht es doch auch eigentlich schon los.

(kleinere Spoiler!!!!)

Lassen wir die Unsinnigkeit der anfänglichen Tutorialtraumsequenz mal außer acht und starten mit Patty an der Krabbenküste.

Wer hat eigentlich die Entscheidung getroffen aus der verruchten Piratentochter des Kapitän Stahlbart eine vollbusige, dumm drein quatschende Hochseedirne zu machen. Derartiges Charakterdesign ist schwer nachzuvollziehen und zieht sich, vor allem was die Begleiter angeht, durch das gesamte Spiel.

Die Begleiter sind sowieso einer der großen Stolpersteine des Spiels, denn sie ruinieren das Balancing vollkommen aber dazu später mehr denn im Tutorial, in dem man etwas zu sehr an die Hand genommen wird, stolpert man etwas tiefer im Dschungel auf den nächsten Stein des Anstoßes was das Gameplay angeht.

Man stößt auf einen Drachensnapper und tötet ihn mit Leichtigkeit.

Das scheint erst mal als nichts Besonderes, alle Gothic Fans erinnern sich gern an die Drachensnapper aus Gothic II welche erst spät im Spiel auftauchten und schwer zu bezwingen waren.

Dies ist beispielhaft für eine ärgerlich Tatsache die ebenfalls den Spielspaß und die Glaubwürdigkeit der Spielwelt trübt, denn (fast) jeder Gegner in Risen 3 ist von Anfang an zugänglich, angreifbar und vor allem auch, dank der übermächtigen Begleiter, bezwingbar. Golems, Leviathane, Schattenwächter und Schattenlords. Das passt einfach nicht.

Rein theoretisch könnte ich gleich nachdem mir die Seele von einem, scheinbar, übermächtigen und unbezwingbaren Schattenlord gestohlen wurde nach Calador reisen und dort ein Exemplar dieser Schattenlords aus den Latschen hauen. Der übermächtigen Begleiter sei Dank.

Aber nun zu etwas Positivem, der Insel Taranis. Heimat der Magier und für mich das "kleine Gothic". Es gibt hier gemäßigtes Klima, europäische Fauna, Minen und eben das Kloster der Magier. Die Insel ist wunderschön von Hand gestaltet, ist klar aufgebaut und man hat genug Orientierungspunkte um sich nicht ständig zu verlaufen.

Als alter Gothic Fan; genießen sie Taranis, denn Besser wird's nicht. (Obwohl das natürlich nur meine persönliche Meinung ist.)

Hier kann man sich in Ruhe zum Wächter der Magier hocharbeiten und ist noch nicht übersättigt von den hunderten, simplen Nebenquests, aber das kommt noch.

Das Questdesign in Gothic I + II oder Risen war auch nicht komplexer als in Risen 3 aber die Geschichten und Charaktere dahinter waren einfach interessanter. Allein die meisten Missionen für die Story - Quests sind einfach unspektakulär. Erinnern wir uns einmal zurück an die Suche der Fokussteine aus Gothic I, bei jedem Stein gab es eine Überraschung oder einen Kniff.
Oder das Golemrätsel um Xardas zu finden. Oder Uriziel aufzuladen. Mächtige Zauber mussten erlernt werden. All das war Spannend inszeniert und super auf die Story abgestimmt. In Risen 3 lernt man den Zauber zum zerstören der Kristalportale sehr früh im Spiel und man muss dafür nichts tun und nichts können, es wird dem Held einfach gezeigt und das wars. Allein um das erlernen dieses Zaubers hätte man eine Questreihe spinnen können.

Ein paar Worte zur Schiffscrew. Leider werden sie hier weder interessante noch einprägsame Charaktere finden. Der einzige Lichtblick ist Mendoza weil wir seine Vorgeschichte kennen, und der Gnom Jaffar weil er voll süß ist. Patty ist nicht der Rede wert. Aber dafür hätte Bones Potenzial gehabt da er ähnliches wie der "Held" bereits durchmachen musste. Brüder im Geiste sozusagen, daraus hätte man mehr machen können. Die Begleiter der Dämonenjäger und Magier habe ich nie genutzt.

Aber gut nun eine weiterer, für mich, positiver Aspekt. Die Rückkehr der Magie. Hier kann ich nur die Magier beurteilen, nicht jedoch die anderen beiden Fraktionen. Die Magie-Nahkampf Technik der Wächter sieht wesentlich flüssiger animiert aus als die Schwertkämpfe. Kritikpunkt hier sind die wenigen verfügbaren Zauber aber evtl. hab ich da was übersehen denn bisher Zähle ich bei den Magiern nur 4 Zauber.

Dafür ist das 3 - Stufige Design der Fraktionsrüstung gelungen.

Wie gesagt zu den anderen Fraktionen kann ich noch nicht viel sagen aber dafür zu den neuen Inseln bzw. Küstengebieten:

Calador ist mittelalterlich und recht düster gehalten, leider ist das Gebiet schnell erkundet und nicht so einprägsam wie Taranis. Zu dem ist die Zitadelle nur ok.

Die Nebelinsel fühlt sich recht lieblos designt an, ist halt ein DLC, dafür gibt es dort die einzige Questreihe die mir als recht unterhaltsam in Erinnerung geblieben ist.

Antigua, Kila und Takarigua sind überarbeitet worden und die Insel der Diebe habe ich noch nicht besucht. (Ich hab das Gefühl ich hab eine vergessen)

Des weiteren stören halt die ganzen Designaltlasten aus Risen 2. Allein schon die auf Pirat getrimmte Spieloberfläche, Inventar, Karte, Logbuch. Das System mit den Ruhmpunkten ist ebenfalls nicht besonders eingängig und ich möchte für Skills endlich wieder Lernpunkte ausgeben können und nicht Unmengen an Gold. Zu dem wäre es schön den Vorschritt der erlernten Fähigkeiten auch am Held zu sehen. Das Crafting läuft weiterhin im Fenster ab und kostet Atmosphäre. Ebenfalls ist es ärgerlich das es als Nahkampfwaffen nur Einhänder gibt die keinerlei Beschränkungen seitens der Charakterattribute unterliegen, man kann von Anfang an auch das mächtigste Schwert schwingen.

Ach ja, die schrecklich schlechten Seegefechte gegen drei identische Seemonster bilden den Tiefpunkt des gesamten Spiels und sollten schnell rausgepatcht werden.

Je mehr das Spiel dem Ende zu geht desto enttäuschender wird es. Die großangelegte und mit viel Aufwand vorbereitete Seeschlacht gegen den Geisterkapitän Crow ist ein Witz. Hier wiederholt man einfach nur das Tutorial (die Traumsequenz über die Seeschlacht mit Crow vom Anfang des Spiels) und zwar mit Zeitstops um mir nach 20h Spielzeit noch einmal zu zeigen das W+W drücken eine Ausweichrolle nach vorn bewirkt. Der Kampf gegen die Schergen und Crow ist auch lächerlich da man selbst nun viel mächtiger ist.

Danach geht es auf die Totenkopfinsel. Eine fade Lavawelt. Man erledigt ein paar langatmige Quests und befreit die 3 entführten Zauberer. Wobei man hier mit der Spruchrolle Papageienflug das nervige Schalterrätsel bei der Befreiung von Chani umgehen kann. Hier hebelt sich die Spielmechanik selbst aus.
Der Endkampf gegen Nekroloth ist recht anstrengend und ermüdend, vor allem da nicht ganz klar ist wie man ihm am besten beikommt.

All das ist nur meine persönliche Meinung und ich muss sagen Risen 3 macht trotz all der Kritik Spaß. Eventuell sollte man sich nicht zu sehr an die Tugenden der alten Gothic Reihe klammern und offen für Neues sein.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mehr Gothic wagen, 15. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Risen 3: Titan Lords Collectors Edition (PC) (Computerspiel)
Risen 3 ist ein weiter entwickeltes Risen 2 mit Anleihen aus Risen 1 und Gothic.
Wie gewohnt gibt es ein hohes Maß an Freiheit und eine dichte Atmosphäre. Die Inseln sind gut gelungen, aber dennoch wäre eine zusammenhängende Welt besser für den Spielfluss und die Atmosphäre gewesen. Die Story ist so lala, aber die Nebenaufgaben ist ganz unterhaltsam.
Die Rückkehr von Gilden und Magie sind definitiv ein Schritt in die richtige Richtung. Ob aber jede Gilde ein eignes Magiesystem benötigt, ist fraglich. Mir wären Gilden lieber gewesen, die spezialisiert auf einen Aspekt gewesen wären, z.B. Magie, Nahkampf oder Fernkampf.
Das Kampfsystem ist besser als in Risen 2, aber auch keine Offenbarung.
Statt Pistolen und Musketen, hätte ich Zweihandwaffen, Schilde und Bögen lieber im Spiel gesehen. Interessant wäre auch ein Perk wie Fallen bauen, für eine taktische Kampfweise oder zum Jagen von Tieren.
Das Interagieren mit Wasserfässern ist auch gut gelungen. Es sollte auch eine Animation für den Verzehr von Proviant und Tränken geben.
Das Moralsystem ist eine schöne Innovation, die aber leider nicht weitreichend genug ist. Hier gibt es noch viel Luft nach oben.
Fazit:
Mehr Gothic ins Spiel. Und wenn es DLC’s geben sollte, dann bitte Zweihandwaffen, Schilde und Bögen ins Spiel einführen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wenn es so weitergeht wie es begann, dann bin ich glücklich :-) - UPDATE, 14. August 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Risen 3: Titan Lords Collectors Edition (PC) (Computerspiel)
Ich habe die Collectors Edition erworben und zum Inhalt ist zu sagen, dass ich den Almanach als gelungen erachte, auch wenn ich nur drübergeflogen bin, da mir die Spoilergefahr zu groß war :-) Auch die Artcards, sowie die Mikrofaserkarte machen einen guten Eindruck, ebenfalls auch das Poster. Wer braucht den Soundtrack eines Spiels? Ich! :-) Ob man so einen Schnick-Schnack (insgesamt, nicht nur der Soundtrack) braucht muss jeder für sich selbst entscheiden, aber ich persönlich muss sagen, dass es den Aufpreis von 20,- € wert war.

Vorab:
Ich habe erst ein paar Stunden angespielt und befinde mich noch mit Bones an der Krabbenküste (eine Insel sollte niemals auch nur im Kleinsten unerkundet bleiben!)

Grafik:
Zugegeben ist heute grafisch mehr machbar, aber mal im Ernst: Weder Gothic 1, Gothic 2 oder Risen 1 hat man sich wegen der Grafik gekauft und Piranha-Bytes spricht ein anderes Publikum an als diejenigen denen die Grafik wichtiger ist als spielerische Tiefe. Ich empfinde bislang die Grafik als schön, mal schauen ob es im weiteren Verlauf so bleibt.

Manko bei der Grafik:
Ich habe die Auflösung auf 1920*1080 laufen, wie bei allen anderen Spielen und meinem Desktop auch, trotzdem füllt das angezeigte Bild meinen 24"-Monitor nicht aus und ich habe schwarze Ränder, was ich bislang über die Einstellungen nicht beheben konnte. Ich hoffe, dass ich dies irgendwie noch in den Griff bekomme. Den Spielspass stört es nicht, ich nutze nur gerne meine gesamte Bildfläche. UPDATE: Es war der Underscan! Danke für die Hilfe! :-)

Spielsteuerung:
Die Steuerung ist nichts neues und ich empfinde sie als in Ordnung bis gut. Ich denke auch, dass es für Neueinsteiger einfach zu erlernen ist und keinen großen Frust für Anfänger hervorruft. Bei Kämpfen muss Neulingen bekannt sein, dass man mehr machen muss als nur die linke Maustaste betätigen, es handelt sich nun mal nicht um ein Hack'n'Slay wie z. B. bei Diablo 1 (für die Nachfolger möchte ich nicht sprechen, da ich diese nie gespielt habe).

Sound:
Bislang empfinde ich die Hintergrundmusik als gelungen. Die Musik beim Hauptmenü erinnert mich ein wenig an Game of Thrones, was mich aber alles andere als stört ;-)

Setting:
Angeblich wird das Piratensetting noch mehr in den Hintergrund weichen, was ich bislang noch nicht bestätigen kann. Jedoch empfand ich es bei Risen 2 nicht störend, auch wenn ich eher ein Fan von Hauptcharakteren in Rüstung in mittelalterlich angehauchter Umgebung bin.

Hinweis für Systemressourcen:
Als kleiner Anhaltspunkt für diejenigen die sich Gedanken darüber machen in wie fern ihr System ausreichend ist kann ich sagen, dass es bei einer Auflösung von 1920*1080, 16facher anisotropischen Filterung und sämtliche Einstellungen auf "Ultra", bzw. "Hoch" wo ich kein "Ultra" einstellen kann, bei einem System mit 12 GB RAM, AMD HD6950 mit 2GB Speicher und einem Intel i7-2600K (nicht übertaktet) absolut flüssig läuft und die Ladezeiten flott sind.

Warum nur 4 Sterne?
Ich habe es bislang wie gesagt nur angespielt und den fünften Stern kann ich frühestens vergeben, wenn ich mehr Erfahrung mit Risen 3 hatte. Bislang sieht es jedoch so aus als werde ich den weiteren Stern noch vergeben, da es einfach bisher Freude bereitet :-)

UPDATE:
*******
Also ich habe Risen 3 nunmehr durchgespielt und muss sagen, dass es mir viel Spass bereitet hat. Es gibt nur ein paar Kritikpunkte:

1. Es ist interessant, dass die Bewegungsabläufe von Schwert und Kriegshammer identisch sind, so dass man seinem Gegner die flache Kopfseite des Hammers durch die Brust jagt als würde man mit einem Schwert zustechen. Dies hätte man beachten können.

2. Die Seeschlacht gegen Crow war auf mittlerem Schwierigkeitsgrad meinem Empfinden nach zu einfach, da hatte ich mehr erwartet.

3. Das Ende war irgendwie unbefriedigend, da hätte ich ebenfalls mehr erwartet.

Dies ändert jedoch nichts daran, dass es sich bei Risen 3 um ein gelungenes Spiel handelt welches eindeutig oberhalb des Durchschnitts liegt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Risen 2.1, 22. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Risen 3: Titan Lords Collectors Edition (PC) (Computerspiel)
Es gibt viele ausführliche Rezensionen hier deswegen werde ich versuchen mich kurz zu halten und meine Subjektive Erfahrung schildern. Ich habe seit Gothic 1 alle Teile gespielt und habe mich nun riesig gefreut auf Risen 3 das sich ja mehr an Risen 1 bzw. den alten Teilen orientieren soll(te).

Ich finde die Grafik kann ma zu Bewertung eines Spiels nicht einfließen lassen denn was schlussendlich zählt ist ob es Spaß macht oder nicht, dennoch sei gesagt das es sehr stimmig aussieht und auch auf älteren Rechnern sehr gut läuft.

Piratensetting hat mich schon in "Nacht des Raben" nicht angesprochen und ist hier wie in Risen 2 sehr dominant.
Vorallem das weglassen von Zweihandwaffen (Nahkampf) und dem Vorhandensein von sekundären Schusswaffen nervt mich.
Gut es gibt wieder Fraktionen das gefällt mir, es ist jedoch nicht richtig zu behaupten das es sich so anfühlt wie früher in Gothic (nein ich möchte hier nicht rumheulen aber wenn ich mich einer Fraktion anschließe und ich dann mit anderen Mitgliedern rede und nicht einer sagt:"hey du gehörst jetzt zu uns", oder "willkommen", mal ausgenommen vom Initationsritus"dann geht schon etwas Stimmung flöten, also für mich zumindest.

Es gibt meiner meinung Nach ein ungleiches Kräfteverhältnis bei Monstern, da gibt es Risenviecher die ich in null komma nix platt mache und dann kommen "Wasserechsen" oder wie sie heißen und schieben mich nieder wie Wildschweine in Gothic 3.

Was mich seit Risen 2 sehr ärgert ist: Kisten öffnen bzw. Plündern wir immer in diesem hässlichen Inventarfenster gezeigt, das aufsteigen von lvls existiert nicht und man kann nur Punkte aufteilen.

Besonders dumm finde ich es das man Leute die man verprügelt die Waffe nicht mehr abnehmen kann, ich mein ernsthaft, was soll das???

Es ist sicher nicht alles gesagt worden aber ich wollte hier auch nur kurz meine subjektive Erfahrung teilen.

Positiv anzumerken ist noch das die Collectors Edition reich ausgestattet ist und nicht so teuer, außerdem lobe ich mir mal ein Spiel das ich nicht online aktivierten muss und das mir vorschreibt immer online zu sein.
Risen 3 ist ein super Spiel und ich mag es, aber so ganz glücklich bin ich damit nicht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So wie Piranha es versprochen hat!, 12. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Risen 3: Titan Lords Collectors Edition (PC) (Computerspiel)
Hy, ich bin ein großer Piranha Fan und habe schon alle Gothic und Risen Teile jetzt durch gespielt und kann also einschätzen, inwiefern dieses Spiel wieder zu den Wurzeln zurück kehrt (so wie es versprochen wurde).
Wer den Text nicht lesen will, scrollt runter bis zur Kurzauflistung ;)

Ich habe wie andere Personen das Spiel angefangen und dachte "hm ist ja wieder Piratensetting..." und in der Tat... das ist es anfangs echt. Bei Risen 2 war ich im Vorfeld auch sehr skeptisch, ob ich dieses Setting gut heißen soll. So wie es sich dann aber gespielt hat muss ich sagen: Die Entwickler haben damals das Bestmögliche der Umsetzung getan. Im Setting an sich hat mir das Spiel also gefallen; muss jedoch zugeben, dass das mitteleuropäisch - düstere Mittelaltersetting für mein Empfinden mehr Spannung aufbaut als ein Karibikflair.
So war ich wie viele Personen anfangs bei Risen 3 bissl grummelig, aber wusste ja, dass mir Risen 2 so wie es war auch gefalle hat und dachte "naja ist vlt nur anfangs so. wird sicher noch"
Und in der Tat!
Man hat (mit den 2 DLC Inseln) 4 Inseln die recht karibisch sind und 3 mitteleuropäischere Regionen (eine weitere Region ist n Einzelfall, Totenkopfinsel halt...). Die letztere Inselgruppe gibt auch von der Soundmischung schon ein düstereres und spannungsvolleres Thema her als irgendwelche Karbikklänge.
Dass man sich wieder 3 Fraktionen anschließen kann ist sehr gut! Man steigt wie zu alt-Gothic Zeiten in den Rängen auf. Schade allerdings, dass diese Fraktionen nicht so sehr im Konflikt zueinander stehen, sondern firedlich an einem Strang von vornherein ziehen. ist aber mein subjektives Empfinden. Vorallem in Gothic 1 und 2, sowie Risen 1 war das eine schöne stärke (Gothic 3 lass ich hier mal raus mit seinen unterschiedlichen Enden).
Je nach Fraktion kann man, was ich positiv finde immer komplett andere Zaubersprüche lernen. JA! diesmal hat JEDE Fraktion ein ganzes Zaubersortiment! D.h. wenn man sich den düsteren Dämonenjägern anschließen will (so wie ich) auch als Magiebegabter tätig sein.
Zum Kampfsystem:
Es ist wie in Risen 2, aber deutlich ausgefeilter. die verschiedenen Zaubersprüche bringen viel Abwechslung ins Kämpfen und ich muss sagen es macht Spaß. Jedoch ist es mit dem vielen Ausweichen und Klickkombos sehr actionlastig. Gothic 1,2 und Risen 1 waren dagegen eher anspruchsvoller. So musste ein Feuerballzauber auch aufgeladen werden eh er abgeschossen werden konnte, oder ein Trank konnte nur genommen werden, wenn der Held auch den Trank ansetzte und hinterschluckte. Das Risen2/3 Kampfsystem setzt Zauber nahezu sofort ein, lediglich eine cooldown Zeit wird vorgegeben. Tränke müssen nur geklickt werden und schon ist das Leben wieder voll... hmm...
Achja... das Blocken mit Schild fehlt mir^^
Dazu kommt, dass ich alle Nebenquests erledigt habe, bevor ich mich einer Fraktion angeboten habe. Mit den ganzen Monstertöten hatte ich so viel Skillung, dass ich schon Ende des 2. Kapitels overpownd-powerd war nach meinem Geschmack. lag vielleicht auch Daran, dass ich anfangs die starke DLC-Rüstung gleich genutzt habe. ( Liebes PB Team. bitte macht es den Spieler das nächste mal nicht so einfach und gebt so eine Rüstung hinzu ;) ich konnte der Versuchung nicht wiederstehen und hab sie angezogen. manchmal müssen wir halt zum Glück und zur ausdauer gezwungen werden und nicht mundgerecht alles bekommen^^ (auch wenn es meine eigene Schuld war^^)).
Ich habe schlussendlich mein Spiel auf schwer umgestellt, aber mache dennoch immensen Schaden. Gestorben bin ich bisher nur, wenn ich ausversehen irgendwo runter gefallen bin).
Weiterhin hat man fast immer einen Crew mitglied an der Hand, welches ab und zu schöne Kommentare abgibt. Leider ist man zu zweit immer deutlich im Vorteil und am Anfang hat man direkt einen Healer, gleichzeitig aber soliden Kämpfer zur Hand. Sterben ist also fast unmöglich so^^
Dahingegen fande ich die Seeschlachten gegen Ungeheuer und gegen andere Schiffe als gelungene Abwechslung. hat mir gefetzt^^

Weitere negative Punkte sind, dass das Seelensystem für mich irgendwann bissl nervig wurde, weil man dadurch crewmitglieder verliert, ist aber Geschmackssache. Außerdem wird man wohl von den Attributen her stärker als negativer Seelenmensch (lt. Foren) und nix passiert bei positiven Seelenwerten.
Ein ganz großer Minuspunkt geht leider darauf zurück, dass die Questauswirkungen nicht mehr so starken Einfluss auf anderen Charakteren der Welt haben. in Gothic 1,2 und Risen 1 konnte man an einem Ende der Karte etwas tun und hat von einer anderen person, irgendwo am Arsch der welt für dieses Tun unerwartet Lob oder aufs Maul bekommen. DAS WAR GEIL! Diese realen Bezüge der Charaktere zueinander hat mir sehr gefallen! In Risen 3 wurde es zwar versucht, aber ich nehme an aufgrund der Fülle an Personen und Inseln nicht so tiefgreifend gelungen.

Kommen wir zur Zusammenfassung:
________________________________________________________________________________________

+ Piratensettung nur anfangs, dann deutlich zu den Wurzeln zurück
+ schöner Soundtrack
+ Stimmungsvoller und spannender mit Fortlaufen der Geschichte
+ 3 Fraktionen mit Aufstiegsmöglichkeiten
+ große Welt 8 Inseln (6 ohne DLCs)
+ Umfassendes Zauber und Kampfsystem
+ dadurch abwechslungsreiche Kämpfe
+ jedes Crewmitglied hat spezielle Quest und macht es abwechslungsreicher
+ Seeschlachten waren für mich eine tolle Abwechslung und haben Spaß gemacht
+ Grafik! (liebe andere Rezensionsschreiber, die sich über die "alte Grafik" aufregen... ich weiß nicht, was ihr für einen UltraPC habt, aber ich spiele es auf höchster Grafik und finde sie GEIL!)

+/- wenn man alle Monster haut, alles endecken will und jede Sidequest machen will (so wie ich), dann kann man fast jedes Attribut sehr hoch skillen)

- Kämpfe ziemlich action- und klicklastig (Kombos müssen nur im richtigen moment gedrückt werden und erfordern nicht wie in Gothic Zeiten ein gutes Handling ;) )
- KI zwar verbessert, aber Kämpfe vor allem mit Crewmitglied zu einfach (selbst auf schwer)
- nicht wirklich umfassende Questbeeinflussungen von verschiedenen Personen der Welt, sprich es gibt zwar wie immer viele Wege nach Rom, aber unerwartete Personen am anderen Kartenende sind fast nie von einer Questreihe betroffen (so wie in G1,2 und Risen 1)

Alles in allem aber ein SEHR SEHR GEILES SPIEL! So hat es Piranha versprochen und deswegen bekommt es auch volle Sternenzahl. Es kehrt zu seinen Wurzeln zu hmm so 50% zurück und vereint die Vorzüge von Risen 2 mit den guten alten Zeiten. Leider halt für alte Hasen bissl einfach ;)
Ich würde mich auch über ein Add-On freuen (vlt mit angeglichenerer Schwierigkeit).
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen deutlich besser als Risen 2 aber potential nicht ganz ausgenutzt, 10. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Risen 3: Titan Lords Collectors Edition (PC) (Computerspiel)
nun möchte ich mich auch mal hinsetzen und eine Bewertung zu Risen 3 schreiben. Nach rund 40 Spielstunden habe ich das Spiel durchgespielt und werde nun mal auf ein paar Punkte näher ein gehen. Man muss dazu sagen dass ich beide DLCs, die Nebelinsel und die Insel der Diebe gespielt habe.

Spielzeit/Umfang:
Der Umfang ist im Vergleich zu Risen 2 deutlich gestiegen. Bei Risen 2 waren es mit allen Nebenquests rund 30 Spielstunden. Bei Risen 3 waren es bei mir exakt 40 Stunden. Man muss dazu sagen dass ich eine sehr schnelle und flotte Spielweise habe. Ich sammele zwar jedes Item ein und nehme jedes Quest mit, mache das aber teilweise in Speedrun und nutze fast immer Teleportersteine um mir lange Laufwege zu ersparen. Ich kann mir vorstellen das man auch locker 50 Stunden an Risen 3 sitzen kann. Für die Erweiterungen(Insel der Diebe/Nebelinsel) kann man mit ca 6-8 Stunden Zusatzinhalt rechnen was im Vergleich zu Risen 2 ein Fortschritt ist.

Atmosphäre/Weltdesign:
Dieser Punkt ist schon immer eine große Stärke von Piranhia Bytes gewesen und das Weltdesign ist in Risen 3 wirklich top. Jede Insel hat seinen eigenen Scharm von rauen Landschaften wie Calador bis zur tropischen Inseln wie Kila. Es gibt auf den Inseln sehr viel zu entdecken und gut gefallen mir auch die Legendary Items die zum Welterkunden animieren. Die Musik von Risen 3 sorgte ebenfalls für eine stimmige Atmosphäre.

Grafik/Animationen:
Ich finde Grafik und Animationen für ein Rollenspiel absolut ausreichend. Bei meinen PC lief Risen 3 auf höchsten Einstellungen sehr flüssig und die Animationen wurden im Vergleich zu Risen 2 noch etwas verbessert. Sobald man aber nicht auf höchsten Grafikeinstellungen spielt wirken die Texturen schnell sehr matschig und können an der sonst gelungenen Atmosphäre kratzen. Ein Beispiel ist der dichte Urwald in der Mitte von Taranis, in der die Texturen sehr matschig ausfallen. Aufgrund der vielen bewegten Texturen hat PB wahrscheinlich ganz schön stark nach unten skaliert damit dort keine Frame-Einbußen enstehen.

Dialoge:
Die Dialoge sind wie immer eine der größten Stärken von PB Spielen und bringen einen oft zum lachen. In manchen Situationen haben sie aber mit den Humor übertrieben als man der Orakelspinne Margoloth in einer ernsten Szene Scherzfragen stellen konnte wie " Was war zuerst da, das Huhn oder das Ei" . Ich habe mich zwar sehr amüsiert, aber der ernst der Geschichte geht genau in solchen Situationen verloren.

Kampfsystem/Balance:
Auf jeden Fall hat sich das Kampfsystem im Vergleich zu Risen 2 deutlich verbessert. Man kann diesmal auch vernünftig Angriffe von Monstern blocken -wenn auch nicht bei jeden Monster einfach- was ich aber in Ordnung finde.
In der ersten Spielhälfte wirkt das Kampfsystem sehr träge und erinnert mich an das Zeitlupekampfsystem von Gothic 3. Zum Glück wird es im späteren Spielverlauf durch Fähigkeiten wie Klingentänzer viel spaßiger. Da ich mich den Dämonenjägern angeschlossen habe kann ich nur über deren Fähigkeiten meine Bewertung abgeben. Der Einsatz von Runen gefällt mir in Verbindung von Abklingzeit sehr gut.
Was ich sehr schade finde, dass egal für welche Fraktion man sich entscheidet, jeder Charakter eine Mischung aus Halbmagier und Nahkämpfer wird. In der Anwendung von Vodoo und Magie gibt es auch kaum Unterschiede. Alles basiert auf Abklingzeiten ohne den Einsatz von Mana. Was ich absolut unnötig finde ist das man Stichwaffen und Schwerter getrennt skillen muss obwohl Animationen genau identisch sind. Selbst der Unterschied von Schwert und Stichwaffe ist optisch kaum ersichtlich.
Sehr gut gefallen haben mir die Finishing Moves die abwechslungsreich, flott und brutal zur Sache gingen. Diese gibt es aber nur für Menschen und menschenähnliche Kreaturen, was mich aber keinesfalls störte.

Story Handlung:
Ansicht eine grundsolide Story. Die Welt wird vom Schattenreich bedroht und auf jeder Insel haben sich die Schatten niedergelassen um die Welt zu vernichten. So wie man es von einen typischen Rollenspiel kennt. Die Story wurde dabei relativ gut umgesetzt und aufgrund der frei begehbaren Spielwelt ist es auch logisch, dass die Story erst im letzten Drittel des Spieles an Fahrt aufnimmt. Das finde ich aber keinesfalls negativ, da ich bei einen Rollenspiel keine linear geführte Handlung haben möchte und selbst entscheiden kann wann ich mit der Geschichte fortfahren will oder nicht.
Ein Schlag ins Gesicht war das wirklich enttäuschende Ende von Risen 3. Da hätte man vielmehr rausholen können. Und der letzte Eindruck bleibt nun mal im Gedächtnis. Nur mit ein paar kurzen Szenen hätte man viel mehr daraus machen können.
z.B Eine Sequenz in der die Schatten die Inseln verlassen und die verseuchte Vegetation sich wieder in eine grüne und saftige Landschaft verwandelt und z.B alle Fraktionen auf Antigua ein gemeinsames Siegesfest feiern. Aber irgendwie ging Piranhia Bytes dann die Puste aus.

Fazit:
Ein gelungenes Rollenspiel mit einer schönen Spielwelt, abwechslungsreichen Quests, durchschnittlichen Handlung und einen noch guten Kampfsystem. Mir hat Risen 3 gut gefallen und eine Kaufempfehlung kann man auf jeden Fall ausprechen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spiel: Top!!! - Collectors Edition: Naja!!!, 5. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Risen 3: Titan Lords Collectors Edition (PC) (Computerspiel)
Über das Game braucht ich nicht viel Schreiben - es ist im Grunde eine Mischung aus Risen 1 und Risen 2 und macht sehr viel Laune. Risen 3 hat eine recht hohen Wiederspielwert, auch wenn man keine direkten Einfluss auf die Story hat.
Bei mir läuft das Game ohne das ich einen Bug bemerkt habe, auch Abstürze trat kein Einziger auf - was für die Qualität der Programmierung spricht.
Die oft in der Kritik stehende Grafik-Engine sehe ich nicht so eng, den Gothic bzw. Risen-Charm bringt sie sehr gut rüber und alles Sieht sehr Stimmungsvoll aus. Auch der Soundtrack ist für ein PB-Spiel typisch sehr Stimmungsvoll komponiert.

Das einzige was mich Stört ist die Collectors Edition:
Sicher, das Artworkebook ist echt ein Highlight und der mitgelieferte Sountrack auf CD, wie oben beschrieben einfach genial.
Die Postkarten machen einen Hochwertigen Eindruck - sind aber Geschmackssache.
Die DVD kommt im erst erstklassigen Steelbook daher und die Verpackung der CE ist zwar nur halb so groß wie beim Vorgänger dafür aber ebenfalls hochwertigerem Material und Schick designet.

Aber!
Der Soundtrack befindet sich gleich zweimal im Lieferumfang und zwar einmal auf Audio-CD und als MP3 auf der Bonus CD.
Auf eben dieser Bonus-CD befindet sich nur noch ein Papercraft-Gnom zum Ausdrucken und zusammenbasteln und das Handbuch in PDF-Format (welches auch in gedruckter Form bei liegt) sonst nichts.
Die mitgelieferte Stoffkarte hat nicht einmal die Größe einer Serviette und ist kein vergleich zur Piratenflagge aus der Collecters-Edition von Risen 2 im A1 Format!
Das Poster, welches den Vorgängern immer im A1-Vormat bei lag, ist nur noch halb so groß.

Alles im allen bin ich trotz dieser Mankos, der CE-Edtion, zufrieden! Für Nicht-Hardcore-Fans empfehle ich aber die normale Edition.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bestes Spiel der Risen Reihe!, 24. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Risen 3: Titan Lords Collectors Edition (PC) (Computerspiel)
So, habe heute das Spiel (leider) fertig bekommen und habe knapp 50 Stunden darin verbracht (laut Spielstand).

Mir persöhnlich gefallt es sehr gut und ich finde es ist der beste Teil der Reihe. Der erste war zu kurz und die Welt zu klein und der zweite zu linear und auch nicht sehr groß. Aber Spaß hatte ich mit allen Teilen der Reihe und sehe mich auch als Fan.
Mit der Gothicreihe sollte man es aber nicht vergleichen, die steht nun mal für sich und bleibt eh unerreicht (vor allen der zweite Teil).

Meine positiven Eindrücke sind:

- gute Story (nicht perfekt, aber gut)
- gute Grafik (auch nicht perfekt, hier und da mal Matschtexturen, aber trotzdem noch ok)
- fantastische von Hand gemachte Spielewelt (macht riesig Spaß einfach nur so mal rumzulaufen und sich die Inseln anzukucken)
- tolle Quests
- NPC's haben viel zu erzählen
- endlich Seekämpfe
- 3 Fraktionen
- keine Bugs (mir sind jedenfalls keine aufgefallen)
- die Musik ist ok, am besten ist aber die Titelmelodie im Hauptmenü
- Man kann "Gut", oder "Böse" sein (ob das wirklich auswirkungen auf Spiel hat, lässt sich erst beim zweiten mal spielen sagen)

Natürlich gibt es auch negative Sachen:

- der Spieleinstig ist echt blöd gemacht (das Anfangstutorial mit Patty ist echt schlecht, danach wird das Spiel erst gut)
- die neu designte Patty gefällt mir nicht
- teilweise komplett neue Synchro (fast keiner der alten Charaktere aus Risen1&2 hat noch seine originale Synchro)
- mehr menschliche NPC's hätten dem Spiel gut getan und gößere Städte bzw. Lager auch

So, zur CE muss man sagen das die ihr Geld wert ist. Besonders der Almanach ist sehr gut gemacht und gefällt mir auch sehr gut.
Die Stoffkarte hätte ruhig etwas größer ausfallen können, aber die sieht auch nicht schlecht aus.

So ansonsten hatte ich sehr viel Spaß in Risen 3! Ich konnte mich manchmal echt schwer davon losreißen.
Irgenwann spiele ich es noch mal als "Bösewicht" durch. xD
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich mal wieder, 19. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Risen 3: Titan Lords Collectors Edition (PC) (Computerspiel)
Ich habe seit Gothic 1 bis hin zu Gothic Arcania und natürlich parallel die Risen Teile gespielt. Ich mag einfach die klassischen Singleplayer Rollenspiele. Doch wie die Leute wissen, die ebenfalls diese Teile alle spielte, waren weder die letzten Gothic Teile noch Risen 2 sehr überzeugend. Risen 2 fehlte es an Entscheidungsfreiheiten, die hingegen sein Vorgänger Risen 1 noch besaß. Das Setting in diesem überzeugte mich damals ebenso nicht wirklich.

Umso mehr freut es mich sagen zu können, das Risen 3 endlich mal wieder ein richtiges gutes RPG geworden ist. Es gibt wieder Fraktionen denen man sich anschließen kann. Die Story ist mal doch etwas anderes und auch wenn leider der Hauptcharakter gewechselt hat, stört dies einen nur in den ersten paar Minuten. Das Kampfsystem ist etwas anspruchsvoll zu beginn, aber das macht einen nur ehrgeiziger und später ist es fast wieder richtig einfach, wenn man aufpasst. Ich werde natürlich nichts von der Story vorweg nehmen, aber die Bosskämpfe sind interessant und abwechslungsreich gestaltet. Lediglich der Finalekampf hat sich sehr gezogen und war auch nicht einfach.

Die Grafik hat sich nicht sonderlich seit dem 2. Teil verändert. Dies jedoch ist nicht sonderlich schlimm. Sie haben mit fast den selben technischen Mitteln ein viel besseres Spiel fabriziert. Außerdem ist es somit möglich, das auch Leute ohne einen High-Tech-Rechner in das Vergnügen kommen, das Spiel zu spielen. Man merkt das kein seeehr großer Fokus auf dem Realismus lag sondern eher dem Spieler das Spiel einfach und umgänglich zu gestalten. Also auch in diesem Bereich durchaus positiv.

Ich habe bei meinem ersten Durchgang ca. 18 Stunden benötigt. Fairerweise muss man dazu sagen, das sich auf Grund meiner vielen Spielerfahrung sehr schnell die Quests abgearbeitet habe und bei weitem nicht alle Nebenquests oder ähnliches gefunden und erledigt habe. Gegen Mitte des Spiels wollte ich nur noch wissen wie es weiter geht. Daher schätze ich das für einen normalen Durchschnittsspieler, der auch alle Nebenquests machen möchte, bis zu 30 Spielstunden bei dem ersten Durchgang zu haben sind. Dabei sollte man anmerken, dass es durch die verschiedenen Fraktionen sich auch etwas in der Story ändern kann, das konnte ich bisher noch nicht ausprobieren.

Nun zur Collector's Edition. Die Frage die sich jeder stellt: Lohnt es sich? Gute Frage, für mich... JA. Ich liebe es etwas Artwork zu sehen und auch zu einem Poster sage ich so schnell nicht nein. Der Almanach ist ganz witzig, wenn man sich mal nebenbei etwas durchlesen möchte. Auch wenn die meisten Artikel zu vergangenen Teilen sind und somit ein paar Charaktere erklären die in Risen 3 am Rande erwähnt werden, aber sonst nur in Risen 1 und 2 thematisiert wurden. Die Steelbox sieht sehr gut aus, wäre aber für mich kein extra Grund alleine mir die Collectors zu holen. Die kleine Weltkarte ist ebenfalls ganz witzig, dennoch auch mehr Spielerei als das es einen richtigen Nutzen hat.
Zusammengefasst: Für 10€ mehr waren mir die paar Sachen vor allem das Artwork es wert.

Ich kann zusammenfassen, das dieses Spiel für jeden RPG, Gothic und Risen- Fan etwas ist. Ob nun Collectors oder nicht muss jeder für sich selbst entscheiden ob die kleinen Zusätze ihn genug erfreuen, dass es die 10€ Aufpreis wert sind.
Viel Spaß beim Spielen und ich hoffe die Rezension konnte euch helfen
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solides Rollenspiel, 12. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Risen 3: Titan Lords Collectors Edition (PC) (Computerspiel)
Man muss ganz klar sagen, dass dem Spiel ein bisschen der rote Faden fehlt und auch konzeptionell etwas in der Luft schwebt.
Viele Ansätze sind nicht zuende gedacht und das Spiel wirkt zu keinem Zeitpunkt aus einem Guss.

Dennoch bekommt man eine sehr schöne und liebevoll gestaltete Welt an die Hand in der man sich locker 40 Stunden verlieren kann.

Risen 3 ist kein schlechtes Spiel. Aber auch nicht das Beste, was PB jemals abgeliefert hat.

Eine Kaufempfehlung für Rollenspielfans würde ich aber trotz Schwächen bedenkenlos aussprechen. Ein "must-have" ist es nicht.

Zu den Inhalten der Collectors-Edition:
Meiner Meinung nach ist der Preis gerechtfertigt und was mich besonders beeindruckt sind die vielen liebevoll geschriebenen Texte (!). Vielen anderen CEs liegt nur ein Artbook bei, dessen Bilder man nach einmaligen Durchblättern alle gesehen hat. Hier nicht so!
Auch das Handbuch ist sehr positiv hervorzuheben!

Ich hoffe die Rezension war hilfreich.
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Risen 3: Titan Lords Collectors Edition (PC)
Risen 3: Titan Lords Collectors Edition (PC) von Koch Media GmbH (Windows 7 / 8 / Vista)
EUR 59,99
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