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am 14. August 2014
Der Kauf der Deluxe Version lohnt sich, denn je mehr schöne Lieder, desto besser. ;-)

Hier hört man eine tolle Weiterentwicklung im Soundgewand, ihre Stimme ist immernoch unverkennbar und meine Perlen des Albums sind:

-Brooklyn Baby
-Sad Girl
-Old Money
-West Coast Radio Mix

Kann man bedenkenlos kaufen.
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Zuerst sei gesagt, dass ich das Album erst zweimal konzentriert hintereinander weg gehört habe, dies ist also quasi ein erster Eindruck, der sich ggfls. nach weiterem Studium der Songs auch wieder ändern oder aber verfestigen wird. Ich werde diese Rezension also u.U. noch mal erweitern oder überarbeiten, sofern sich meine Meinung ändert.

Elizabeth Grant, die ihre Musik aktuell unter dem Psyeudonym Lana del Rey herausbringt, schaffte mit ihren Album BORN TO DIE einen Millionenseller, der ihr auf Anhieb eine weltweite Schar an begeisterten Fans bescherte. Die Musik auf BORN TO DIE war eine gewagte Mischung aus diversen klassischen und modernen Stilen, die von der markanten und vielseitigen Stimme del Reys getragen wurde. Die Amerikanerin verband textlich persönliche Erlebnisse mit fiktionalen Geschichten, die oftmals im Millieu des "White Trash" angesiedelt waren. Kritik musste sie sich dabei von Feministinnen anhören, die die von del Rey besungene Frauenrolle teilweise als problematisch betrachteten. Aber dies änderte nichts daran, dass del Rey mit ihrem artifiiziellen "Sadcore"-Sound eine erfrischende und erfolgreiche Sonderrolle zwischen den sonstigen weiblichen US-Superstars wie Lady Gaga oder Katy Perry einnehmen konnte.

Auf dem Zenit des "Born to Die"-Siegeszuges gab es plötzlich Aussagen der Sängerin, dass sie möglicherweise kein Album mehr unter dem Namen Lana del Rey veröffentlichen würde. Zudem sei ihr Talent recht "zickig" und sehr von ihren Launen abhängig.

Nun aber erschien dann doch der Nachfolger zu BORN TO DIE: ULTRAVIOLENCE.
Flankiert wurde das Album von der Single "West Coast", welche schon aufhorchen ließ.
So ist die erste im Netz veröffentlichte Version eine Ballade, die zwar im bislang üblichen BORN TO DIE-Stil daherkommt, aber besonders durch markante Tempowechsel zum Refrain hin und diverse Klangexzesse zum Ende auffiel. Irgendwie traute man dieser Produktion seitens der Plattenfirma nicht und legte umgehend einen Radioremix nach, der deutlich glattgebügelter klingt und die Tempowechsel komplett vermissen lässt. Del Rey selber veröffentlichte dann auf ihrem Youtube-Kanal weitere Songs vorab: das "James-Bond-Sound"-artige"Shades of Cool" und "Brooklyn Baby", die zwar beide durch die typische Stimme der Sängerin glänzten, aber von der Produktion und dem Arrangement weit weniger eingängig waren als "West Coast". Trotzdem sind beide Songs sehr schön und gaben in ihrer Machart einen deutlich besseren Vorgeschmack auf ULTRAVIOLENCE als es "West Coast" vermochte.

Und nun, nach dem ersten Durchhören des Albums, ist es wirklich so, dass ULTRAVIOLENCE teilweise erwachsener und mutiger, in der Gesamtbetrachtung aber sperriger und trockener als BORN TO DIE klingt.

Positiv fällt auf, dass der neue Produzent Dan Auerbach den Sound vielschichter und erdiger als auf BORN TO DIE interpretiert hat, ohne aber die typischen Klangspielereien des Vorgängers ganz aufzugeben. Auch fällt es positiv auf, dass sich die Sängerin selbst stimmlich deutlich mehr zutraut als in der Vergangenheit.

Negativ (zumindest nach den ersten Eindrücken) ist es allerdings, dass die Songs selbst zum Teil schwächer komponiert wirken. Zudem fehlen neben "West Coast" die "Hits". Zwar findet man auch hier beim ersten Hören auf Anhieb ein paar eingängige Songs, aber diese Menge an Ohrwürmern wie beim Vorgänger (in Form des Titelsongs, der Überhits "Video Games" und "Summertime Sadness" oder auch "Blue Jeans" u.a.) findet man auf ULTRAVIOLENCE in dieser geballten Form nicht. Zudem ist der Gesamtton des Albums deutlich ruhiger und sogar noch düsterer als bei BORN TO DIE, was von del Rey so aber auch angekündigt wurde.

Ist das schlecht? Tja, das entscheidet der persönliche Geschmack. Wer die Stimme von del Rey mag und wem BORN TO DIE insgesamt zu gefällig daherkam, der dürfte mit diesem Album vielleicht seine Freude haben. Wer aber jetzt einen legitimen BORN TO DIE-Nachfolger mit einem eingängigen Popsong nach dem anderen erwartet, der KÖNNTE schon enttäuscht werden.

Ich bin mir insgesamt noch unschlüssig. Insgesamt gefällt mir das Album zwar nach den ersten Durchläufen (daher 4 Sterne), aber den kompletten Zugriff habe ich noch nicht zu allen Songs gefunden. Das war bei BORN TO DIE wirklich deutlich einfacher. Aber das ist vielleicht der Fluch des Nachfolgers, man vergleicht zu oft mit dem, was vorher war. Dabei entwickeln sich Künstler meistens weiter und dies findet dann auch Ausdruck in der Musik. Ich bin auf jeden Fall mal gespannt, wie es mit Lana del Rey nun weitergeht und ob sie ihren Status als Popstar weiter ausbauen kann.

Anspieltipps im Guten wie im Schlechten:
Ultraviolence
Guns and Roses
The other Woman
Pretty when you cry
Cruel World

Hier noch meine Meinung zur Verpackung der Limited Deluxe Edition:

Also der Druck bzw. die Druckqualität ist okay, dass die Bilder unscharf, körnig und verschwommen sind, ist auf allen Seiten der Hülle gewollt, ist somit ein Stilmittel.
Es gibt aus diesen Motivserien großformatige Fotodrucke in der teuren Limited-Deluxe-Vinyl-CD-Box, die sehen genauso aus. Datt muss also so! ;-)

Die Hülle selbst... Nun ja, ich hätte hier eigentlich ein Digipak (mit Tray für die CD) erwartet, aber man bekommt hier tatsächlich nur eine Miniatur-Ausgabe einer Vinyl-Hülle, in dem Booklet und CD einfach seitlich reingeschoben wurden.

Das ist durchaus enttäuchend und auch für die CD keine optimale Verpackungsform. "DELUXE" ist das auf jeden Fall leider wirklich nicht. Selbst die Vinylausgaben haben zumindest noch ein Innencover, um die Platten zu schützen, die CD hat sowas nicht. Und im Regal verschwindet diese dünne Hülle optisch zwischen allen anderen CDs. Ein "Cover" (= Schutz!) ist hier kaum gegeben.
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am 17. Dezember 2014
Wenn man das erste Mal dieses Album lauscht, denkt man hmmm, so gut wie der Vorgänger ist es aber nicht. Aber an dieser Stelle nicht aufgeben. Einfach noch zweimal durchlaufen lassen und schon ist man wieder im Lana del rey - Bann. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung. Geld gut angelegt.
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am 16. Juni 2014
Ich war nach dem letzten Album sehr gespannt auf Ultraviolence und wurde nicht enttäuscht!

Natürlich kann es nicht genauso klingen wie das Album davor, jedoch ist der melancholische Stil geblieben. Ein bisschen weniger Pop, dafür mehr Tiefe! Gleich beim ersten anhören war es magisch! Es ist das Besondere, was in jedem ihrer Lieder ist.

Einen Stern Abzug gibt es für das scheußliche Digipack! Ich finde es eine Unverschämtheit eine Limited Deluxe Edition in Form eines Digipacks herauszubringen, mit dem man sich offensichtlich keine große Mühe gegeben hat. Ich habe mir allen Ernstes überlegt, die einfache Version zu kaufen, weil ich dann etwas richtiges in der Hand habe! Drei Bonustracks machen aus einer CD noch lange keine Limted Deluxe Edition! Da erwarte ich ein besonderes Booklet oder eine andere Kleinigkeit dazu, die sich von der normalen Version abhebt.
Abgesehen davon, gab es beim Elektromarkt meines Vertrauens einen ganzen Haufen der Digipacks, was einen nicht gerade dazu bringt zu denken, man hätte eine Rarität - eben eine Limited (im Umfang begrenzte) Edition gekauft!

Letzen Endes ist es jedoch die CD die zählt und mit der bin ich mehr als glücklich!

Klare Kaufempfehlung!
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am 24. September 2014
Lanas Album ist ein wenig düsterer und geheimnisvoller als ihre Vorgänger, dennoch gefallen mir ihre Songs und für jede Stimmungslage ist ein passender Song dabei.
Für mich persönlich ein Lana Del Rey Album wie es im Buche steht und man es von einer Künstlerin erwartet.
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am 23. Juni 2014
Das Album ist einfach wunderbar zum Anhören! Schon das Album "Born To Die" hat mich von Lana Del Rey überzeugt und auch "Ultraviolence" überzeugt mich mit durchgehend tollen Liedern. Es gibt nicht viele Künstler die es schaffen, ein Album zu erstellen auf welchem jedes einzelne Lied süchtig macht. Wichtig ist auch, dass sie ihrem Stil treu geblieben ist. Ich versteh einfach nicht wie sich manche Leute darüber aufregen, dass sie ihren Stil nie verändert und ihre Lieder immer so melancholisch sind... Genau das ist es doch, was ihre Musik ausmacht.

Der einzige Kritikpunkt ist : Die Hülle aus Pappe. Ich hab immer das Gefühl, dass die CDs mit Gewalt reingequetscht werden müssen und dass diese Hüllen schneller kaputt gehen als andere. Trotzdem vergebe ich 5 Sterne :)
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am 12. September 2014
Ein tolles Album! Liebe jedes einzelne Lied! Ganz anders als das letzte Album, etwas erwachsener und Lanas Stimme - was soll man da noch sagen... Ein Traum!
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am 21. September 2015
Nachdem nun Honeymoon erschienen ist, möchte ich eine Rezension über den Vorgänger schreiben.

Der Titel 'Ultraviolence' verrät schon, dass es dunkel und gewalttätig wird.

1. Cruel World.(4/5) Lana ist alleine verlassen und dennoch irgendwie glücklich darüber. Es geht um Drogen und Party. Das Lied baut sich erst ruhig auf und am Ende wird es richtig emotional. Gänsehaut!
2. Ultraviolence(5/5) Das Lied ist sehr melancholisch und düster. In dem Video ist sie als einsame Braut dargestellt. die Zeile' Hit me and it felt like a kiss' deutet darauf hin, dass die Person im Song Gewalt in der Liebe akzeptiert, wenn nicht sogar verherrlicht.
3.Shades Of Cool (5/5) 'My Baby lives in shades of blue..' In dem Song beschreibt Lana einen Mann, den sie liebt. Das Video zeigt sie, wie sie in einem großen Schwimmbecken schwimmt und der Mann ihr zuguckt. Das Video hat mich beeindruckt. Am Ende tanzt sie mit ihm.
4. Brooklyn Baby(5/5) Hört sich für mich total nach Hippie an. ' They think I Don't understand the freedom land of the seventies'. Es geht darum, dass sie ein Brooklyn Baby ist, eine riesige Jazz Collection hat und ihr Freund in einer Band Gitarre spielt, während sie Lou Ried singt. Schöne Gitarren Griffe. Das Lied ist definitiv ein Highlight.
5. West Coast.(5/5). Es geht um Alkohol und das Leben an der West Coast. Wer nicht mittrinkt, spielt nicht mit. Mir gefällt der Radio Mix aber noch einen Tick besser. Gute erste Single.
6. Sad Girl (5/5) Lana als traurige Mätresse. Sie träumt davon, dass ihr Liebhaber ganz ihrer ist. Sie ist traurig und am Boden zerstört.
7.Pretty When You Cry(5/5) Ruhiger Song, aber der Text hat es in sich. Sie fühlt sich einsam, alles was sie tut ist auf ihn zu warten.
8.Money, Power and Glory (5/5) Lana sagt, dass auch die Sonne auf die scheinen wird, die im Leben versagt haben. Die zentralen Elemente in dem Song sind Geld, Macht und Ruhm. Das alles, will sie. Besonders die Zeile 'Halleluhja' bleibt im Kopf.
9. F****** My Way Up To The Top (5/5) Die Ironie des Songs wird schon am Anfang deutlich: 'Life is awesome, I confess'.
10. Old Money(5/5) Vorsicht, Gänsehaut! Es geht darum, dass sie jemanden immer hinterher rennt, wenn er sie ruft. Abhängigkeit wird hier ganz groß geschrieben. Vorallem der Anfang und das Ende sind Ohrwürmer. Es könnte ein Bond Song sein.
11.The Other Woman(4/5) Lana wieder als Mätresse. Sie ist die andere Frau, die sich jeden Tag in den Schlaf weint und auf ihren Mann wartet. Einen Punkt Abzug, weil die alt klingende Musik in den Ohren weh tut. Sie hört sich verzerrt und verkratzt an.

Deluxe Version

12.Black Beauty(5/5) Schöner Song. Man soll das Leben schätzen, denn es ist schön. Der Protagonist im Song, kann dies allerdings nicht. Lana beschreibt sich selbst als 'Black Beauty' , die sich die Haare dunkel tönt, ein schwarzes Hochzeitskleid trägt und das Haus schwarz anmalt. Ruhiger Song.
13.Guns And Roses(4/5) Ruhiger Song. Eine Anspielung auf die Band Guns And Roses. 'He loved Guns And Roses' bleibt im Kopf.
14. Florida Kilos(5/5) Der etwas andere Song. Die Gitarren Griffe sind ähnlich wie in Brooklyn Baby. Es geht um Florida und das Drogengeschäft. Lana ist es egal, wenn sie im Gefängnis landet, solange er bei ihr ist. Das wiederholte 'Yayo' ist ein super Ohrwurm.

Fazit:(67/70)
Das Album ist sehr gut gelungen. Die Lyrics gehen tief und regen zum Nachdenken an. Auch nach vielem Hören wird es nie langweilig oder monoton. Die Musik geht in eine andere Richtung als Born To Die. Die Streicher und sanften Töne wurden hier durch Gitarren ersetzt. Die Töne sind eher härter.
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am 13. Juli 2014
Nachdem ich vor dem Erscheinen des neuen Album's den Titel "West Coast" im Radio gehört habe und von dem Erstling "Born to Die - Paradise Edition" sehr begeistert war (da war ja jeder Titel gut!!), war ich umso mehr auf dieses neue Werk gespannt, natürlich in der "Limited Deluxe Edition".

Am Erscheinungstag war dann die CD in meinem Briefkasten. Beim Auspacken dann die erste Enttäuschung... DAS soll 'ne "Deluxe Edition" sein?? Nun, da verstehe ich doch etwas anderes darunter. Auch das EWIGE "Limited" geht mir mittlerweile, gerade bei Amazon, auf den Geist !!!

Wenn schon Limited dann auch eine Angabe auf wieviel Stück!! Ansonsten kann man sich den Ausdruck "Limited" sparen denn dann wäre ja ALLES Limited!!!

OK, erst mal rein mit der CD und der Musik lauschen... Erstes/Zweites Anhören... irgendwie doch alles gleich, oder?? Dann mal ein wenig Abstand... weiteres Anhören.. noch mal, noch mal... dann in Ruhe... und siehe da.. Unterschiede sind eindeutig da. Auch mal den Texten lauschen... und dann... SUPER !! Sicher, so hitverdächtige Songs wie bei "B t D" werden wohl nicht in den Charts erscheinen ABER ist DAS denn wirklich wichtig??!! Ich denke, NEIN, denn für die Fans hat Lana ein sehr schönes Album abgemischt und DAS ist die Hauptsache!!

Da ist es dann auch Nebensache wie die Hülle aussieht bzw. aus was sie besteht denn es wurden neben der "normalen" Fassung ja 3 Extra Titel spendiert. Mir gefällt am besten das Stück "Old Money". Am wenigsten kann ich mit "The other Woman" anfangen aber das ist auch der einzige Titel und so finde ich hat man(n) einen guten Gegenwert für sein Geld erhalten.

Wirklich Extraklasse wäre es noch gewesen wenn die Titel:

- Once Upon A Dream (Maleficent)
- Young and Beautiful (Great Gatsby)
- Burning Desire (Jaguar F-Type)

auf dem Album drauf wären aber hier hat es wahrscheinlich Lizenzrechtliche Probleme.

Alles in Allem, tolles Album und ob es nun Hits in den Charts geben wird ist mir ziemlich Schnuppe. Freu' mich schon auf Lana, die Dritte :-)
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TOP 500 REZENSENTam 17. Juni 2014
Und sie tat es doch. Ein zweites Album wolle sie nicht einsingen, verkündete die Künstlerin auf dem Höhepunkt ihres Erfolges mit "Born to die".
Lana del Rey. Ein wohlklingender Künstlername, der 1 zu 1 zu der Musik passt, die da per Scheibe Nummer Zwei aus den Lautsprechern fließt. Fließt? Eher räkelt sie sich geschmeidig und lasziv, diese so betörende wie auch zuweilen verrucht anmutende Stimme, schlängelt sich in die Gehörgänge, ohne sie süßlich zu verkleben, legt sich um die Schultern wie ein edler Kaschmirschal und erzeut alles Mögliche, vor allem aber: Wohlgefühl.

Der Nachfolger eines millionenfach verkauften Debuts gilt im Showbusiness als extrem schwierig. Wie die häufig allzu hohen Erwartungen erfüllen? Kopieren? Eine völlig neue Richtung einschlagen? Beides geht in schöner Regelmäßigkeit schief. Del Rey zieht sich anders aus dem Dilemma, indem sie die besten Musiker verpflichtet, mit denen sie neue, atmospärisch dichte Songs kreiert, düstere, schwüle, mitunter schwermütige, und darauf das Organ legt, mit dem sie etwas ganz Eigenes hervorbringt, etwas, das aus dem Einheitsbrei des Pop-Mainstreams emporragt wie der Vesuv aus dem tiefen Tal. Und damit alles überstrahlt, all die Eintagsfliegen noch schneller verglühen lässt, als es ihnen ohnehin beschieden wäre.

"Ultraviolence" ist ein Album geworden, das in seinen Bann zieht und eine Sogwirkung entfaltet, die ich in diesem Ausmaß nicht erwartet hätte. Sexy, lasziv, cool, detailverliebt. Ganz großer Pop.
Chapeau, Miss del Rey!
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