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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Robocop (BD Steelbook)
Steelbook: leicht aufgerautes Metall, befriedigendes Frontmotiv, gutes Rearmotiv. Inlaymotiv beidseitgiges Hochformatfild (Robocop an der Aufladestion angestöpselt in sw, Filmszene)

Ton: Deutsch DTS-HD 5.1

Der Ton ist gut gelungen, keine Beschwerden.

Film: Film gut, aber kann dem Original (auch wenn da die Trickeffekte heut eher...
Vor 4 Monaten von Coolhand veröffentlicht

versus
203 von 236 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Keine Offenbarung - leider!
Diese Rezension ist spoilerfrei!

Eines vorweg: Man könnte versuchen, Robocop 2014 unvoreingenommen zu beurteilen und versuchen, den Film nur für sich sprechen zu lassen. Ich persönlich kann das nicht, schließlich ist der einzige Grund für die Existenz dieses Films das Original von 1987. Daher möchte ich zunächst ein paar...
Vor 10 Monaten von Mr. White veröffentlicht


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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Robocop (BD Steelbook), 24. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Steelbook: leicht aufgerautes Metall, befriedigendes Frontmotiv, gutes Rearmotiv. Inlaymotiv beidseitgiges Hochformatfild (Robocop an der Aufladestion angestöpselt in sw, Filmszene)

Ton: Deutsch DTS-HD 5.1

Der Ton ist gut gelungen, keine Beschwerden.

Film: Film gut, aber kann dem Original (auch wenn da die Trickeffekte heut eher belustigend sind) nicht das Wasser reichen. Michael Keaten und Gary Oldman sehe ich zwar sehr gerne, können den Film aber auch nicht ganz retten. Den Film fehlt es zum Original an Flair, er wirkt zu steril. Hier wurde Officer Murphy mit Einverständnis seiner Familie operiert und zu Robocop gemacht, und er selbst weiß nachher wer er ist, da man ihn nach der OP sofort alles erklärt. Im Originalfilm weiß niemand was mit Murphy geschieht, die OCP behauptet er sei tot. Auch läßt man Murpy dort nach der OP im Glauben, er sei nur eine Maschine und behandelt ihn auch so. Erst eine Schlüsselszene aus dem Original, in der seine EX-Partnerin (gespielt von Nancy Allen) ihn anspricht und fragt: "Murphy, sind sie's?" läßt bei Robocop die Alarmsirenen angehen und er fängt an Fragen zu stellen und findet seine Identität heraus. Das ist einfach wesentlich besser gemacht.

Gesamtwertung: 4 Sterne, Ton und Bild gut, aber die Umsetzung der Story kann bei mir nicht voll punkten
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203 von 236 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Keine Offenbarung - leider!, 25. Februar 2014
Von 
Mr. White (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: RoboCop [Blu-ray] (Blu-ray)
Diese Rezension ist spoilerfrei!

Eines vorweg: Man könnte versuchen, Robocop 2014 unvoreingenommen zu beurteilen und versuchen, den Film nur für sich sprechen zu lassen. Ich persönlich kann das nicht, schließlich ist der einzige Grund für die Existenz dieses Films das Original von 1987. Daher möchte ich zunächst ein paar Worte zum Original verlieren:

Ein interessantes Science-Fiction Setting und der Ruf, einer der brutalsten Filme seiner Zeit zu sein, brachten Robocop ab 1987 viele Zuschauer und ein langes Leben in den Videotheken. Doch warum konnte Robocop, im Gegensatz zu vielen anderen Filmen seiner Zeit die wir längst alle vergessen haben, sich über Jahre eine große Fangemeinde erhalten?
Robocop traf mit seinem Zynismus, seiner Satire auf die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Reagan-Ära und seinem pessimistischem Blick auf die Zukunft voll den Zeitgeist von 1987. Robocop ist ein Sci-Fi Action Film, kein Drama bei dem die Charakterzeichnung im Mittelpunkt steht. Dennoch vollbrachte Regisseur Paul Verhoeven das Kunststück, daß der Zuschauer mit allen Charakteren eine emotionale Verbindung aufbauen kann. Wir leiden mit Alex Murphy mit, dem Polizisten, der nach seiner grausamen Hinrichtung durch die Bande des Kriminellen Clarence Boddiker zu Robocop transformiert wird. Die "Bösewichter" im Film sind weder flache Abziehbilder noch sind sie "cool". Sie sind einfach Abschaum und wir freuen uns, wenn Ihnen Gerechtigkeit widerfährt. Dieser Film unterhält und läßt einen gleichzeitig nicht kalt.

Es mag kitschig klingen, aber das Original hat einfach Charakter und eine Seele. Sollte ich "als Filmkritiker" eine Liste der 10 besten und kulturell wertvollsten Filme aller Zeiten aufstellen, Robocop wäre sicherlich nicht dabei. Würde man mich aber zwingen, auf alle meine Filme bis auf drei Exemplare zu verzichten, so wäre einer der Filme die ich behalten würde: Robocop.

Kommen wir nun zum Remake von 2014:
Es dürfte nur wenige Remakes geben, die bereits im Vorfeld derart verdammt wurden wie Robocop 2014. Berichte von Problemen bei den Dreharbeiten und eine kindertaugliche Altersfreigabe ließen Filmfans das Schlimmste befürchten. Robocop 1987 war ein Film der fast keine Kompromisse einging. Robocop 2014 ist ein Film, der ganz offensichtlich von vorneherein auf Massentauglichkeit getrimmt ist. Ich bin ins Kino gegangen und erwartete das Schlimmste.

Mein Fazit, nachdem ich ein paar Tage darüber schlafen konnte?
Die befürchtete Katastrophe ist ausgeblieben. Nicht nur das, Der Film hat mich in einer Hinsicht wirklich positiv überrascht. Was das Szenario und die Geschichte angeht, haben die Drehbuchautoren von Robocop 2014 einen wirklich guten Job geleistet! Sehen wir einer Tatsache ins Auge: Das Drehbuch von Robocop 1987 würde in unserer Gegenwart so einfach nicht mehr funktionieren. Totalüberwachung, (teil-)privatisierte Kriege und Drohnen, die heute halbautomatisch (und in Zukunft vollautomatisch) Kriege führen sind Realität! Was sollen wir da mit einem Mann in einem Roboteranzug?
Die Geschichte wurde gelungen in unsere nahe Zukunft transplantiert. Der Grund für die Konstruktion von Robocop ist nachvollziehbar. Die Handlungen der Protagonisten sind in sich schlüssig. Im Unterschied zum Original wurden einige Handlungsstränge stark abgeändert und die Familie von Alex Murphy spielt nun eine aktive Rolle in der Geschichte, anstatt nur in Rückblenden aufzutauchen.
Mir haben die Änderungen gut gefallen.

Nach dem Zuckerbrot für das Drehbuch muß ich nun aber leider die Peitsche rausholen und die Schwächen des Remakes erwähnen:
Eine Stärke des Originals, die emotionale Bindung zu den Charakteren, sei sie positiv oder negativ, erreicht das Remake nicht einmal ansatzweise. Das zumindest war meine persönliche Empfindung. Bis auf den Charakter von Gary Oldman, der immerhin einen soliden Job macht, bleiben alle anderen Figuren blaß. Michael Keaton? Nett. Samuel L. Jackson? Spielt Samuel L. Jackson. Und unser Hauptdarsteller der Alex Murphy/Robocop spielt? Ich habe mir einen Namen nicht gemerkt. Er hatte für mich nicht die allergeringste Ausstrahlung.
Die Actionszenen? Dynamisch und recht gut geschnitten, so wie es heute "Standard" ist. Die Filmmusik? Ist mit zu keinem Zeitpunkt positiv aufgefallen, sieht man von den wenigen Sekunden ab in der die Melodie des Original Themas erklingt.

Vom prinzipiell gelungenen Drehbuch mal abgesehen: Robocop 2014 schafft es leider zu keinem Zeitpunkt, Zeichen zu setzen. Auch wenn - bis auf die Gewaltdarstellung - alle Elemente des Originals sich in der einen oder anderen Form im Remake wiederfinden: Keins dieser Elemente ist so gut ausgearbeitet, so kompromisslos ausgelegt wie früher.

Fazit: Robocop 2014 ist ein netter, solider Sci-Fi Action Film mit einem überraschend gutem Drehbuch, aber ohne irgendwelche herausragenden Stärken die haften bleiben. In 10 Jahren ist dieser Film aus dem kollektiven Gedächtnis getilgt, während das Original immer noch eine treue Fangemeinde haben wird.

Mein Tipp:
Ruhig als VoD oder im Fernsehen mal anschauen. Der Kauf einer DVD/Blu-Ray lohnt meiner Meinung nach nicht.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Würdige Neuauflage eines Klassikers!, 1. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Robocop (Amazon Instant Video)
Moin die Herren und ggf. auch die Damen!

Wie meine Überschrift und Bewertung schon vermuten lässt, hat mir der Film gefallen und zwar gleich aus mehreren Gründen:

- Der Film, einfach nur als einzelner Spielfilm betrachtet, bietet knappe zwei Stunden gute Unterhaltung im Action Genre. Dies wird erreicht durch eine gute und vor allem gut aufeinander abgestimmte Mischung aus Handlung und tatsächlicher Action, wobei die Handlungsphasen deutlich überwiegen, ohne dabei jedoch die Geschwindigkeit des Films negativ zu beeinflussen. Oder anders ausgedrückt: Es wird eine Geschichte erzählt, die man sich gern anhört und-sieht, ohne ungeduldig zu werden, bis die nächste Action-Sequenz kommt.

- Als Neuauflage eines Klassikers betrachtet, kann der neue Robocop ebenfalls überzeugen. Da ich die alten Robocop Filme kenne und den "Charme", den sie versprühen, wage ich diese Behauptung. Der Film rückt natürlich die Entstehung von Robocop in den Vordergrund und weniger die völlig in Gewalt versunkene Stadt, aber schließlich fängt Robocop ja auch wieder ganz von vorn an die Geschichte zu erzählen. Dennoch werden Elemente eingestreut die bekannt sind und auch Potenzial für weitere Geschichten/Filme bieten. Oder anders ausgedrückt: Wer den alten Robocop mag und nun entsprechend gealtert ist, wird sehr wahrscheinlich auch der neue Robocop gefallen.

Viel Spaß mit dem Film! :-)
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Weder Licht noch Schatten...., 13. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Robocop (Amazon Instant Video)
Gestern habe ich mich mal an die Neuverfilmung von Robocop herangewagt da mir die Original Version mit Peter Weller schon recht gut gefallen hat oder mir zumindest als "gut" in Erinnerung geblieben ist.

Ich fange einfach mal mit dem postitiven an:
Gute Darsteller: Michael Keaton, Samuel L. Jackson, und Garry Oldmann sind als Cast treffend gewählt und machen einen anständigen Job. (Ich kann mich sowieso nicht daran erinnern das Garry Oldman mal einen richtig schlechten Job abgeliefert hat.) Selbst Abbie Cornish deren einzige Aufgabe darin besteht stehts traurig und sehnsüchtig zu gucken ist gut getroffen.
Zum Hauptdarsteller Joel Kinnamann gibt es wenig zu sagen, er ist vieleicht nicht die Ideal Besetzung aber auch keine Fehlbesetzung, einfach irgendwas dazwischen.
Warum ist das so ? Ich muss gestehen ich weiss es nicht genau. Irgendwie habe ich mir die Figur Murphy als Robocop immer anders vorgestellt, was vieleicht auch an Peter Weller liegt, den ich aus dem ersten Teil immernoch vor Augen habe, aber irgendwie nehme ich Joel Kinnaman den Robocop nicht so recht ab.
Zum Film selbst:
Der Ansatz eine aktuelle Verbindung zum politischen Geschehen in den USA (Drohen, Nah-Ost Konflikt, Waffengesetze etc....) mit in dieses Remake aufzuhnehmen und darum die eigentlich Story zu bilden, war eigentlich eine gute Idee und kann meiner Meinung nach, als eine gelungene Neuinterpretation betrachtet werden.
Auch die Optik lässt nichts zu wünschen übrig, die Drohnen und Roboter, die Straßen Detroits etc... sehen sehr gelungen aus.
Warum nur 3 Sterne:
Es ist alles ganz gut aber eben nur das ! "gut" mehr aber auch nicht
Es fehlt diese düstere Grundstimmung die Robocop immer umgeben hat. Viele Dinge wie z.b. wie schnell sich Murphy mit seinem Schiksal abfindet wurden mir einfach zu lapidar abgewickelt.

Es handelt sich hier sicher um einen soliden Actionfilm mit ordentlichen Effekten und einem Ansatz zur aktuellen Lage der amerkianischen Nation.
Aber wer noch nie Robocop gesehen hat ist meiner Meinung nach mit RoboCop (1987) besser bedient.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein glänzender Haufen Schrott, 14. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Robocop (Amazon Instant Video)
Also es ist nicht so, dass ich von dem Film den größten Tiefgang erwartet habe, aber ... selbst die geringen Erwartungen wurden erfolgreich unterboten!
Das einzige Element, das mir gefallen hat, ist "THE NOVAK ELEMENT" .. ich weiss zwar nicht, ob mit dieser Show beabsichtigterweise die einseitige Berichterstattung unserer lieben Medien verhöhnt werden sollten, aber das fand ich TOP! Die Special Effects etc sind natürlich auch gut -> Daher 2 Sterne und nicht nur 1!

Die Story ist absolut platt! Die Stimmungsschwankungen und Meinungen der Charaktere sind irgendwie sprunghaft und teilweise nicht nachvollziehbar.

Auch wenn der FIlm eben einfach nur actionreiche Unterhaltung bieten soll, muss ich leider sagen, dass er mich keineswegs unterhalten hat!

AB JETZT MIT SPOILER!!!!

Im ganzen Film gibt es irgendwie keinen Moment, in dem mal Ruhe ist - in dem Sinne, dass es zu keiner Zeit fraglich ist, ob er sich jetzt ganz in einer Maschine verliert oder nicht! Immer wenn er gerade sehr maschinell auftritt, passiert sowieso wieder irgendwas, wie zB dass er seinen Dopaminspiegel selbst wieder steigert oder Flashbacks bekommt oder sonst was .. Und natürlich am Ende .. kurz bevor er selbst sterben würde, schafft er es -obwohl schon völlig zerschossen- seine Programmierung zu umgehen und den Unternehmensboss abzuknallen! Was für ein Zufall!
Und die Aktionszenen, bspw in dem Lagerhaus, wo er den Oberfiesling von Waffenschieber schnappen will, sind völlig langweilig .. weil Robocop zu keiner Zeit in Gefahr ist obwohl er ZAHLREICHE TREFFER mit nem 50er Kaliber kassiert .. egal! Paar Beulen und weiter geht der Spaß!
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen If i only had a heart!, 11. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: RoboCop [Blu-ray] (Blu-ray)
Und damit sind eher die sturen Fanboys gemeint, welche partout nicht in der Lage sind eine gute Neuinterpretation zu erkennen, es ist ja nicht so das Paul Verhovens Robocop ein absolutes Novum war, wenn es um das Thema Maschinen-Menschen geht.
Klar ist und bleibt das Original ein moderner Klassiker und bedient in gnadenlosen Exzess die Lust nach mehr, welche in den 80igern vorallem in Amerika zelebriert wurde, mehr Action, mehr Explosionen und mehr Blut, viel mehr Blut in unseren Actionfilmen.

Aber die 80iger sind vorbei und wer lieber Filme dieser Dekade sehen will, bitte. Es wird niemand zu etwas gezwungen und ein Remake löscht das Original ja nicht!

Auch José Padilha und Joel Kinnaman hätten gerne eine etwas blutigere Fassung dieses Filmes gehabt, jedoch hatte das Studio etwas Angst einen weiteren Flop wie Total Recall zu produzieren und da das Budget für Robocop schnell von 60 auf über 120 Millionen anstieg wollte das Studio auf Nummer sicher gehen, Robocop ist auch kein Flop.
Er hat zwar nur etwa 60 Millionen in Amerika eingespielt, weltweit jedoch über 250 Millionen und ist somit im Grünen.

Was ich persönlich an dieser Neuerzählung gut finde ist das der Fokus weit mehr auf Alex Murphy liegt und seine Verwandlung, welche nicht wie im Original scheinbar perfekt ablief, der immerhin ist Alex nichts weiter als ein Prototyp und da sind Fehler einfach vorprogrammiert, auch wenn bereits Menschen mechanische Arme und Beine in diesem Universum haben, ist doch eine komplette Körperprothese eine gänzlich andere Sache.

Hier werden viele Punkte ausgeleuchtet welche im Original nur leicht angesprochen wurden und ja der Fokus liegt nicht auf ausufernder Gewalt und Blutfontänen. Aber Gewalt ist halt ein Stilmittel genau wie alles andere auch, dieser Film liegt mehr wert auf das Herz, vor allem da nicht sehr viel mehr von Alex übrig ist und die Szene in der Alex zu sehen bekommt was von ihm übrig ist, finde ich persönlich genauso schockierend wie Alex grausame Exekution im Original.

Ich könnte noch weitaus mehr über diesen Film schreiben, ich weiß das Fanboys die nicht so offen wie ich sind natürlich nicht sehr positiv reagieren werden aber lasst euch das mal gesagt sein.
Ich habe das Original mit 11 Jahren gesehen und habe insgesamt vier Verschiedene Dvd und Blu Ray Versionen dieses Filmes gekauft, er zählt zu einem meiner Lieblingsfilme und auch das Remake ist dabei diesen Weg zu gehen, da es wert ist.
Es ist kein Actionthriller mit Gewaltexzesse und überzogener Satire, der ein wenig auch Drama ist, wie es Verhovens Version war, nein diese Neuinterpretation ist in erster Linie ein Drama und zwar Eins welches in naher Zukunft nicht auszuschließen ist, trotz allem gibt es auch reichlich Aktion und eine gute Portion Satire.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Allen Unkenrufen zum Trotz: Eine würdige Neuverfilmung, 7. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Robocop (Amazon Instant Video)
Ja, wir haben nicht mehr die 80er/90er. Deal with it. Der alte Robocop wird immer ein Klassiker bleiben, der ein eigenes Genre eröffnet hat. Die Neuverfilmung aber ist -- ganz wie der Klassiker -- ein wundervolles Stück Popcorn-Kino mit aktualisierten thematischen Bezügen zu gegenwärtigen und nahzukünftigen Entwicklungen (ich sage nur "Kill Decision" (Suarez)). Und wie der Klassiker im übrigen sind die interessanten Charaktere im Prinzip jene NEBEN dem Hauptdarsteller, der in der Alt- wie der Neuverfilmung trotz tiefster Krisen immer etwas hölzern, man möchte sagen "mechanisch" bleibt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgezeichneter Science-Fiction-Krimi/-Drama, 10. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: RoboCop (DVD)
Der Film hat außer der Grundidee und einigen Namen wenig mit dem Original gemein. Wenn man sich die Kritiken so anschaut, wird der Film vor allem verissen weil:

a) er nicht das Original ist (wie könnt er das als Remake aber auch sein?)
b) weil nicht genug außen getragene Eingeweide präsentiert werden.

Ich kenne das Original sehr gut und haben dennoch versucht so frei wie möglich an den Film heran zu gehen.

Die Optik ist gut gelungen, totzdem kommen die Effekte eher oldschool und zurückhaltend daher. anders als bei aktuellen Bombastproduktionen üblich. Es ist halt mehr ein Actionthriller und der ist gut gemacht. Zudem wird die Beziehung Murphys zu seiner Familie intensiver beleuchtet, was mir gefällt. Ich finde der Film hat keinerlei Längen und weiß prächtig zu unterhalten. Hervorzuheben ist die Tatsache, dass hier zudem eine ausgezeichnete Darstellerriege am Werk ist und nicht nur begabte CGI-Spezialisten. Vor allem Gary Oldman ist hervorragend, m.E. ohnehin einer der größten Darsteller unserer Zeit. Sein Charakter ist auch ziemlich ausgearbeitet, was seine Handlungen für den Zuschauer nachvollziehbarer macht. Auch Joel Kinnamann spielt sehr überzeugend, beachtenswert vor allem deshalb weil ihm in vielen Szenen nur die Mimik zur Verfügung steht, da sein restlicher Körper nicht gezeigt wird (bzw. nicht vorhanden ist). Samuel Jackson als Hardliner-Fernsehmoderator übernimmt für mich die Rolle all der Nachrichten- und Werbespots aus dem Original und ist extrem gruselig. Bei seinem Schlussmonolog stellen sich einem die Nackenhaare auf.

Die Action ist toll inszeniert und nicht total überkandidelt. Die Schnitttechnik erlaubt einem sogar der Action zu folgen und tatsächlich etwas davon zu sehen, das Gleiche gilt für die Ausleuchtung.

Viele beklagen sich über den Gewaltgrad, den ich mit dem der James-Bond-Verfilmungen der 70er- und 80er-Jahre vergleichen möchte. Robocop erschießt ungefähr 5 Dutzend Menschen, was eigentlich schon schockierend genug ist. Häufig wird in seinem Display dies als Bodycount auch angezeigt (quasi zum Mitzählen). Was nicht gezeigt wird sind die Treffer selbst, abgetrennte Gliedmaßen und rumpladdernde Eingeweide. Ich fand es gut und den Film trotzdem spannend. Aber weniger gewalttätig kam er mir dadurch eigentlich nicht vor, eher umgekehrt. Hier werden 60 Menschen in Fetzen geschossen, aber das Ganze geschieht sauber und man bleibt als Zuschauer eher unbeteteiligt, man registriert eher beim späteren Nachdenken, was für einem Schlachtfest man gerade beigewohnt hat. Dadurch wirkt das Ganze verharmlosend, was ich bedenklicher finde als auch mal zu zeigen welche entsetzlichen Folgen Gewalt tatsächlich hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Anfangs starker, zum Ende hin immer schwächer werdende Neuinterpretation von Paul Verhoevens Kultklassiker., 5. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: RoboCop [Blu-ray] (Blu-ray)
OmniCorp gilt im Jahr 2058 als Marktführer für Roboter. Um die von OmniCorp produzierten Drohnen und Roboter nicht nur in Krisengebieten im Ausland einzusetzen, sondern auch als Helfer für die menschlichen Gesetzeshüter der Vereinigten Staaten, muss ein Gesetz, das verbietet, künstliche Intelligenz zum Schutz von Bürgern einzusetzen, umgangen werden.
Als Polizist Alex Murphy bei einem Anschlag lebensgefährlich verletzt wird, sieht OmniCorp eine Chance: Sie vermischen ihre umstrittene Technologie mit einem Menschen. Somit wäre das Gesetz umgangen. Doch keiner rechnet damit, dass die menschliche Seite in Murphy nach Rache sinnt und sich eigenständig auf die Suche nach dem Attentäter macht, der den Anschlag auf ihn verübt hat.

*

Padilhas Neuinterpretation des Kultfilms von Paul Verhoeven funktioniert nur teilweise. Sicherlich sind bei solch einem Film die computeranimierten Effekte manchmal ein Segen. So sieht es zum Beispiel schon verdammt gut aus, wenn aus dem Roboteranzug die “Überreste” des Menschen Alex Murphy zum Vorschein kommen.
Nachdem ich einige negative Kritiken über dieses Remake gehört hatte, ging ich mit keinen besonders großen Erwartungen an den Film. In der ersten Hälfte wurde ich richtiggehend überrascht. Ich hätte mir niemals vorstellen können, dass diese Neuverfilmung sogar besser als das Original sein könnte. Dennoch haben mir in der ersten Häfte sehr viele Dinge so richtig gut gefallen. Da wäre zum Beispiel das Erwachen von Murphy, wie er seine Erinnerungen mit den Eindrücken seines neuen, “künstlichen” Lebens vermischt. Das war schon sehr beeindruckend dargestellt. Auch hatte ich in vielen Szenen den EIndruck, als hätte Padilha irgendwie mehr Augenmerk auf das Schicksal von Murphy (also die menschliche Seite) gerichtet. Die ersten 50 Minuten fand ich daher wirklich als sehr überzeugend und intelligent inszeniert.

Nun aber zur zweiten Halbzeit, in der RoboCop plötzlich zu einer Art Superheld mutiert und mich unweigerlich an die Marvel-Superhelden und vor allem Batman erinnerte. DAS war eine Entwicklung, die mir im 2014er Remake leider so gar nicht gefallen hat.
Sicherlich waren rasante Actionszenen zuhauf, die mal gut und mal weniger gut rüberkamen. Aber dass dann eher auf spektakuläre Aufnahmen und nicht mehr auf das Menschliche in Murphy Wert gelegt wurde, ließ den Film dann eher zu einem unbedeutenden Effektebrei werden, wie man ihn heutzutage permanent aufgetischt bekommt.

Hätte Padilha die Special Effects nur da eingesetzt, wo sie auch dramaturgisch gebraucht wurden, und sich eher auf den Menschen, der in der Robterhülle steckt, konzentriert, hätte das Remake dem Original unter Umständen auf zeitgemäße Art ein bisschen gefährlich werden können. So bleibt aber nur ein guter Eindruck in der ersten Hälfte und eine nichtssagende zweite Häfte zurück. Schade, man hätte wirklich mehr draus machen können. Einzig Gary Oldman und auch Joel Kinnaman und Michael Keaton sind es wirklich wert, sich diesen Film anzusehen. Vor allem ersterer kann auf ganzer Linie mit seiner Schauspielkunst überzeugen.

*

Fazit: Anfangs starker, zum Ende hin immer schwächer werdende Neuinterpretation von Paul Verhoevens Kultklassiker. Die Mutation zum marvelähnlichen Superhelden tut RoboCop Alex Murphy in meinen Augen nicht gut. Zwar sehenswert, fällt RoboCop aus dem Jahr 2014 aber leider schnell in die Kategorie jener Filme, die man, obwohl spektakulär in Szene gesetzt, nach ein paar Tagen wieder vergißt.

© 2014 Wolfgang Brunner
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Hommage, 21. August 2014
Rezension bezieht sich auf: RoboCop [Blu-ray] (Blu-ray)
Vorab, ich schreibe eigentlich keine Rezensionen zu Filmen und Serien da es hier letztlich vor allem auf persönlichen Geschmack ankommt. In diesem Fall mache ich aber eine Ausnahme weil ich selten so positiv überrascht wurde.

Als Fan der ersten drei Filme habe ich mich eigentlich über ein Remake gefreut. Als ich dann allerdings den Trailer dieser Version sah war mein Interesse verflogen. Mir schien es so als sei der Film durch den gleiche Michael Bay Automaten gequetscht worden wie Transformers.

Letztlich ergab sich ein Zufall dass ich mir den Film jetzt doch noch angesehen habe. Und zwar zwei mal an aufeinander folgenden Abenden. Erst alleine, dann mit meiner Frau der ich einen "Robocop" zuerst nicht zumuten wollte.

Lange Rede kurzer Sinn: Der Film hat uns beiden super gefallen. Er lehnt sich an das Original an, aber nur so weit als dass es ihm möglich ist seine eigene Geschichte zu erzählen. Er hat für einen Robo-Action-Film eine sehr angenehme Tiefe. Die Nebenrollen sind sehr gut besetzt, und gerade die Bösewichte sind nicht so infantil wie in all den anderen Möchtegern Blockbustern. Er schafft es die Geschehnisse um Murphys Privatleben in eine andere Richtung zu lenken ohne dabei völlig abstrus zu wirken. Eine große Leistung. Das Franchise ist mit seinen Zuschauern gewachsen.

War mir das Original seinerzeit genau die richtige Portion Action und coole Sprüche, so bringt mir das Remake jetzt auch darüber hinaus Inhalte und die Möglichkeit mit den Charakteren mitzufühlen. Gesellschaftskritik inklusive. Das bemerkenswerte dabei ist, dass man das Gefühl der Wahl hat ob man den Film zur reinen Unterhaltung sieht oder ob man auch unter die Oberfläche kucken möchte und sich Gedanken zur (noch) hypothetischen Frage machen will die über dem Ganzen schwebt.

In jedem Fall, viel Spaß!
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