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Kundenrezensionen

126
3,8 von 5 Sternen
Ein letzter Brief von dir
Format: Hörbuch-DownloadÄndern
Preis:19,50 €
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48 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Februar 2014
Meine Meinung:

"Ein letzter Brief von dir", ist der Debütroman von Juliet Ashton.
Verglichen wird sie aber bereits mit Cecelia Ahern, denn es heißt, deren Fans werden mit Sicherheit auch von diesem Buch begeistert sein.
Da ich alle Romane von Ahern gelesen habe, war ich natürlich gespannt.

Der Plot hörte sich für mich schon mal sehr interessant an und ich war gespannt, was die insgesamt 458 Seiten zu erzählen haben...

Jetzt kann ich sagen, das das Buch sehr sehr viele verschiedene Facetten bereit hält. Natürlich steht die Trauerarbeit und der Verlust eines geliebten Menschen im Vordergrund. Doch dies ist kein Roman zur Trauerbewältigung, denn es hält sich alles in einem gesunden Rahmen, soviel darf verraten werden. Die Autorin schafft es, das die Hauptprotagonistin Orla Cassidy- und eigentlich alle anderen Figuren auch - sehr authentisch wirkt. Man kann mit ihr trauern, ihren Verlust spüren und man möchte sie gerne in den Arm nehmen. Allerdings möchte man sie auch ab und an mal schütteln, weil sie sich manchmal doch sehr eigen benimmt. Doch gerade das macht die Figur noch sympathischer und menschlicher.

Weitere Schwerpunkte sind die Auseinandersetzung mit sich selbst - wer und was bin ich, wenn plötzlich meine "zweite Hälfte", die Liebe meines Lebens fehlt?
Der Versuch sein Leben neu zu gestalten. Alleine.
Was wird sein, wenn all deine Pläne und Träume plötzlich zerplatzen wie eine Seifenblase? Zweifel, Wut und Ängste an dir nagen? Wenn du alles auf Neustart setzen musst, während sich das Schicksal ins Fäustchen lacht?
Und was ist, wenn alles anders ist, als es scheint? Wenn du alles in Frage stellen musst?

Die Umsetzung hat mir sehr gut gefallen und schon nach einigen Kapiteln war man mitten in der Geschichte. Der Schreibstil war sehr locker und angenehm, ja, einfach authentisch.

Die Figuren haben mir allesamt sehr gut gefallen. Es waren wieder einige dabei, an die man sich auch noch nach vielen anderen Büchern noch erinnern wird, weil sie einen prägenden Eindruck hinterlassen haben. Das mag ich sehr.

Spannend war es auch. Denn es machte einfach Spaß, Orla's Leben eine Weile begleiten zu dürfen.
Und eines kann ich noch verraten: der Roman hält einige unerwartete Überraschungen bereit. Gut, mit einigen Wendungen hatte ich bereits gerechnet, trotzdem blieb es bis zum Ende spannend und die Geschichte war durchweg einfach wunderbar. Traurig, witzig, einfühlsam, überraschend, aber vor allem mit ganz viel Herz!

Nun noch die Frage, ob der Vergleich mit Cecelia Ahern gerechtfertigt ist?
Die Romane von Ahern finde ich persönlich immer sehr schön und auch sehr magisch, besonders die früheren Werke. Als eigentlicher Thriller & Horrorfan, finde ich solche Bücher immer sehr gut zum "runter kommen".

Dieser Roman hier war in meinen Augen einfach authentischer und in einigen Teilen auch mehr nachzuvollziehen.
Vergleiche finde ich sowieso immer recht doof, jeder ist und schreibt einzigartig. Doch ja, Fans von Cecelia Ahern, werden mit diesem Buch sicher ganz glücklich und zufrieden sein!

Fazit:

Ein berührender, nachdenklich stimmender Roman, der einige Fragen über das Leben und an die eigene Person aufwirft. Der zeigt, das das Leben und das Schicksal einfach nicht planbar ist. Man aber einfach der Person die man liebt sagen sollte, was man fühlt und denkt. Am besten so oft und ehrlich wie es geht. Denn wie schnell kann alles vorbei sein und soviel ungesagtes, so viele Fragen bleiben offen und für immer ungehört...

Sehr schön und wunderbar emotional erzählt.
Absolut lesenswert!
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. April 2014
Das zauberhafte Cover und der Klappentext haben mich sofort eingenommen! Leider kam mit dem Lesen sehr schnell die Ernüchterung. Die Geschichte zieht sich stark in die Länge und plätschert so vor sich hin. Dazu kommt, dass ich es einfach nicht geschafft habe, Orla irgendwie näher zu kommen.Sie blieb mir fremd und nicht sehr sympathisch. Obwohl ich ähnlichen Schmerz kenne, konnte ich weder mit ihr fühlen noch ihre Handlungen nachvollziehen. Auch Juno, Marek und die anderen fand ich nicht wirklich lebendig. Einzige Ausnahme blieb Maud, die ich sofort ins Herz geschlossen habe und die einzige ist, die der Geschichte Leben einhaucht.
Kein Vergleich mit den Heldinnen von Cecilia Ahern und Cathy Kelly, dem Leser sofort wie gute Freundinnen lieb werden.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. März 2015
Orla, eine junge Lehrerin bekommt von ihrem Freund einen Brief zum Valentinstag, doch dieser stirbt just an diesem Datum.
Nun gibt es eine Entscheidungsphase der jungen Frau über (200!!) Seiten, ob sie den nun diesen Brief aufmachen soll oder nicht.
Jetzt mal ganz ehrlich wer würde den diesen nicht aufmachen??

Als sie sich dann endlich dafür entscheidet ihr zu öffnen geht es die nächsten 100 Seiten darum ob Orla seine vermeintliche Liebhaberin zur Rede stellen soll oder nicht..

Kurz gesagt, dass war für mich der Inhalt der steckengeblieben ist.

Leider schaffte es Ashton nicht mich in den Bann zu reißen und immer weiter lesen zu wollen, da sich die Geschichte sehr zog.
Ehrlich gesagt habe ich das Buch nur fertig gelesen, da ich meinen Freund jedes Mal die weitere, etwas eigenartige Handlung erzählt habe
und wir daran ganz schön viel Spaß hatten (:
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. April 2014
Erstmal zur Story:
Orla, eine Grundschullehrerin, liebt Sim, einen aufstrebenden Schauspieler der zur Zeit in London an einem Film arbeitet. Am Morgen des Valentinstags erreicht Orla in Dublin eine obligatorische Valentinskarte von Sim, doch bevor sie sie öffnen kann erhält sie einen Anruf, der ihr bisheriges Leben zerstört, Sim ist in London tot auf der Straße zusammengebrochen. Nach der Beerdigung reist Orla nach London, um Sims Wohnung aufzulösen. Erst will sie nur ein Wochenende bleiben, doch dann bleibt sie immer länger und länger auf der Suche nach Sim und sein Leben in London. Nach wie vor hat Orla die Valentinskarte nicht geöffnet und Sims Agent,der es gut mit ihr zu meinen scheint besteht darauf, dass sie die Valentinskarte wegschmeißen soll ohne sie tatsächlich jemals zu lesen Aber warum?....

Juliet Ashton hat einen schönen Liebesroman geschrieben, der mit einigen Wendungen überrascht, speziell zum Ende hin.Charaktere die man mochte, kann man urplötzlich nicht mehr leiden und andere dann auf einmal doch. Aber wirklich lachen oder gar weinen musste ich nicht. Es war für mich einfach eine unterhaltsame Liebesgeschichte für zwischendurch.
Es lies sich auch wunderbar flüssig lesen, aber oftmals dachte ich mir dabei "Echt jetzt?", oder "Hm, etwas unglaubwürdig". Einige Handlungen nahmen dadurch der Geschichte ihren Zauber.

Dennoch vergebe ich 3.5 Sterne, weil es mich letztendlich doch unterhalten hat und die Wendungen zum Teil völlig unvorhersehbar waren und dadurch natürlich auch spannend.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Mai 2014
Leider war das Buch nicht halb so gut wie es das Cover und der Klappentext in mir erweckt haben
Habe es auf Grund der guten Rezessionen gelesen, aber dieses mal kein Glück damit gehabt.
Das Ende hätte ich mir etwas ausführlicher gewünscht.
Manche Bücher schaffen es lsnge in meinem Kopf zu bleiben und ich brauche einige Tage um mich auf ein neues Einzulassen. HIER ist der Funke einfach nicht uebergesprungen

Es war einfach nur ein Buch und ich habe es gelesen
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. April 2014
Ein letzter Brief von Dir! - Der Klappentext laß sich sehr schön, so dass ich es kaufte. Ich freute mich auf eine schöne Geschichte mit Herzblut, Tiefgang, großartigen Charakteren usw. - da das Buch immer wieder mit Cecelia Ahern verglichen wird.

Doch weit gefehlt. Leider ist das Buch eine große Enttäuschung. Die Charaktere werden nur oberflächlich beschrieben. Mitfühlen und in die Charaktere, insbeonsere in Orla, hineinversetzen war nicht möglich. Herzschmerz und Freude, Glück und Traurigkeit, all das fehlt der Geschichte. Ich konnte es nicht fühlen und das machte die Geschichte irgendwie langweilig für mich.

Nach der ersten Hälfte musste ich mich zwingen, fertig zu lesen. Vielleicht würde ja noch etwas interessante passiern. Wieder weit gefehlt. Es scheint, als mussten Seiten gefüllt werden. Vermutlich hätte die Geschiche mit mehr Esprit auf halb so vielen Seiten besser erzählt werden können!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Schon zu beginn war ich etwas gelangweilt von der Geschichte. Ich meine der Partner von Orla stirbt überraschend und normalerweise würde ich heulen wie ein Schlosshund oder zumindest tiefstes Mitgefühl für die Frau empfinden, aber Juliet Ashton hat es nicht geschafft diese Emotionen zu entfachen. Orla fand ich schnell langweilig, neurotisch und naiv.

Da hält sie den letzten Brief ihres Lebensgefährten in der Hand und sie will ihn nicht öffnen. Ich habe die ganze Zeit nicht nachvollziehen können, warum sie sich dagegen so wehrt. Sie hätte mir eine Menge langweiliges Geschwafel erspart, wenn sie diese Karte zeitnah gelesen hätte. Eigentlich befürchtet man auch sehr bald, dass auf der Karte wahrscheinlich nicht das stehen wird, was sie erwartet.

Ganz nett fand ich dann aber die zweite Seite der Geschichte. Nach jedem Kapitel gibt es einen Tagebucheintrag des Verstorbenen zu lesen und diese kurzen Einträge offenbaren viel mehr, als die langgezogene Geschichte von Orla.

Irgendwann taucht in Orlas Leben dann Marek auf. Den Mann mochte ich, auch wenn er eher zurückhaltend und in sich gekehrt war. Nur leider konnte ich nicht verstehen, was er an Orla findet. Ständig trifft sie anstrengende Entscheidungen, die einfach unüberlegt und kindisch sind.

Richtig seltsam wird es dann aber nach der ersten Hälfte des Buches. Das Geheimnis ist gelöst (leicht vorhersehbar, aber doch gut) und eigentlich sollte man meinen, dass das Buch nun endet, aber NEIN. Juliet Ashton erfindet immer mehr Handlungsstränge, die einfach unpassend sind und mich einfach gar nicht interessiert haben. Die Geschichte wird einfach unnötig in die Länge gezogen und macht keinen Spaß.

Schwache Protagonisten, langweilige, vorhersehbare Geschichte und dabei war die Idee gar nicht so übel. Insgesamt war es zwar nicht so schlimm, dass ich es abgebrochen hätte, aber es war auch eben nicht so gut, um es jemanden weiterzuempfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Inhalt:
Orla Cassidy, eine typische Irin, die eine 2. Klasse der Grundschule in Tobercree unterrichtet, bekommt am Valentinstag eine Karte von ihrem Freund Sim(e)on Quinn, der nach London zog um großer Schauspieler zu werden. Sim, Sohn eines irischen Senators, bricht jedoch am Valentinstag auf offener Straße zusammen und stirbt an einer Lungenembolie.

Die Nachricht vom Tod ihres Freundes trifft Orla so tief, dass sie es nicht über's Herz bringt, die Valentinstagskarte - ein letzter Gruß ihres Freundes - zu öffnen. Orla weiß, dass sich der langersehnte Heiratsantrag darin befindet, und hütet dieses Relikt ihres verstorbenen Freundes wie ihren Augapfel. Sie nimmt die Karte überall mit hin und führt sogar Selbstgespräche mit ihr.

Orla muss für ihren Seelenfrieden Sim's Tagebuch finden und reist nach London um sich auf die Suche zu machen. Sie glaubt in dem geheimnisvollen Buch alle Antworten auf ihre Fragen zu bekommen. Doch was sie findet, ist so viel mehr, als nur dieses Tagebuch. Und noch bevor sie die Valentinskarte öffnet und liest, weiß sie, dass sie ein anderer Mensch geworden ist.

Meine Meinung:
Juliet Ashton jongliert meisterhaft gekonnt mit tollen Metaphern wie z. B. "Augen wie nasse Hyazinthen". Kaum eine Seite auf der man nicht über eine weitere, tolle bildhafte Beschreibung stolpert, hängen bleibt, schmunzelt... und weiterliest. Herrlich. Den beiden Übersetzerinnen Silke Jellinghaus und Katharina Naumann ist wirklich kein Funken des Flair entgangen - und das sage ich, ohne die englische Originalausgabe zu kennen. Schöner kann man nicht mit (liebevollen) Worten jonglieren. Ich glaube auch in der Originalausgabe nicht. Wortneuschöpfungen wie "Paris-Hiltonismen" (hihi, da musste ich lachen!) und irrwitzig-komische Situationen findet man haufenweise in dem Buch. Wenn es nur nicht so traurig wäre...

Diese Lektüre trifft einen mit solcher Wucht mitten ins Herz - ja bestimmt auch Menschen, von denen man meint, dass sie keines hätten - dass man gar nicht anders kann, als sich mit Orla auf Tagebuchsuche nach London zu begeben.

Man wird konfrontiert mit Liebe, so heftig, dass es beinahe wehtut, mit Tod, Verlust und tiefer Trauer, aber auch Konfliktbewältigung der anderen Art.

Die Protagonisten sind so glaubhaft und originell, dass über jedem einzelnen eine Art Heiligenschein zu schweben scheint. Irgendwie strahlen (fast) alle eine solche Herzlichkeit und Wärme aus, dass an einen beim Lesen auch an kalten Tagen nicht friert. Man klappt das Buch auf und fühlt sich (von Maude...) in den Arm genommen. Herrlich!

Schade, dass das Buch nach 459 herrlich-herzzerreisenden Seiten schon zu Ende war.
Ein tolles Buch in dem man auch einiges über sich selbst erfährt und an der ein oder anderen Stelle auch ein oder mehrere Taschentücher brauchen kann.

Liebe Juliet Ashton, bitte mehr davon!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. März 2014
Als Orla am Valentinstag in ihrem irischen Heimatörtchen erwacht, rechnet sie fest damit, das sie heute den langersehnten Heiratsantrag ihres Freundes Sim, der zur Zeit als Schauspieler in London lebt, bekommt. Sie rechnet jedoch nicht damit, das sie genau in dem Moment, in dem sie seine Karte in Empfang nimmt, einen Anruf seines besten Freundes bekommt, der ihr leider mitteilen muss, das Sim auf der Straße zusammengebrochen und gestorben ist.
Völlig aufgelöst reist sich nach London um seine Wohnung leerzuräumen und nach dem geheimnisvollen Tagebuch zu suchen, das Sim stets bei sich hatte. Mit im Gepäck: Die noch ungeöffnete Valentinskarte. Sie wird für Orla zum Anker, die Lehrerin klammert sich an das letzte Zeichen ihres Liebsten und es dauert lange bis sie endlich versteht, das sie nur leben kann, wenn sie endlich loslässt....

Meinung:

Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut, da die einzelnen Symbole in der Geschichte ihren Platz finden und die Farbgebung ist für einen Roman, der mit dem Valentinstag beginnt, sehr gut gewählt.

Auch wenn das Cover bei mir auf ganzer Linie punktet und ich London als Schauplatz wirklich toll finde, muss ich sagen das mich das Buch nicht fesseln konnte.

Die Grundidee der Story ist nett, die Umsetzung jedoch leider nicht der Knaller.
Zu viele Schwächen sorgen dafür das sich der Roman nicht unbedingt von anderen Büchern im Bereich Chick-Lit unterscheidet.
Dies ist sehr schade, denn ich hatte hohe Erwartungen und die Hoffnung, das mir Juliet Ashton ein echtes Leseerlebnis beschert.

In Orlas Gedanken dreht sich zunächst alles um Sim's Tod, was für mich noch nachvollziehbar war, schließlich hat sie gerade die Liebe ihres Lebens verloren. Als sie sich schließlich dazu durchringt nach London zu reisen, beginnen ihre Gedanken ein bisschen weiter zu kreisen. Und so versucht sie sich auf die Suche nach dem ominösen Tagebuch zu konzentrieren.
So weit, so gut, doch kurz nach der Ankunft in London macht die Autorin einen Zeitsprung, der uns circa 5 Monate nach vorne katapultiert und jetzt blinken in meinem Kopf mit einmal ganz viele Fragezeichen. Denn obwohl Orla nicht gemeinsam mit Sim nach London ziehen wollte, bleibt sie plötzlich in der Stadt und das obwohl sie London gar nicht leiden kann. Auch das Tagebuch scheint mehr und mehr in Vergessenheit zu geraten, einzig die Valentinskarte spielt noch eine große Rolle. Sie wird zum ständigen Begleiter und macht es dem attraktiven Marek, der plötzlich in Orlas Leben tritt, nicht gerade leicht, ihr näherzukommen.

Es gibt einige Wendungen, die aber leider nicht immer glaubhaft sind. Juliet Ashton hat in der Problem-Kiste gewühlt und hat sich einfach zu viele Sorgen, Ängste und Krankheiten für ihre Protagonisten gegriffen, so das ich stellenweise schon wirklich genervt war.
Denn statt sich auf das Drumherum zu konzentrieren, hätte ich mir etwas mehr Tiefe für ihre Charaktere gewünscht.
Orla klammert sich an ihre Erinnerungen an Sim, dann dreht sich in ihrem Kopf alles um das Tagebuch und letztendlich wieder um Sim. Ich kann mich einfach nicht mit ihr anfreunden, da sie irgendwie keinen wirklichen Charakter besitzt. Ich kann nicht sagen: Sie ist humorvoll oder sie ist freundlich, etc. Sie ist von allem ein bisschen und das macht sie langweilig. Auch zu Marek finde ich keinen Zugang. Er sieht gut aus, ist gebildet, musste seine eigenen Verluste verarbeiten und auch wenn er versucht Orla aus ihrem Schneckenhaus zu locken, bleibt er ein fader Charakter.
Einzig Buchhändlerin und Orlas Londoner Vermieterin Maude, die sich zu einer guten Freundin und Ratgeberin entwickelt hat es mir angetan und ich habe die alte Dame direkt in mein Herz geschlossen.

Leider muss ich sagen, das mich das Buch auf ganzer Linie enttäuscht hat, da tröstet auch der flüssig zu lesende Schreibstil der Autorin nicht.

Fazit:
Obwohl sich hinter der Geschichte eine gute Idee verbirgt, konnte mich die Umsetzung nicht überzeugen. Blasse Charaktere und eine langatmige Handlung sorgen bei mir für große Enttäuschung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Es ist mal wieder Valentinstag, der Tag der Liebe. Orlas größter Wunsch ist es, dass ihr Freund Sim ihr endlich einen Heiratsantrag macht. Bevor sie jedoch seine Valentinskarte lesen kann, bekommt sie einen Anruf. Sim ist zusammengebrochen. Sim ist tot. Der schöne, lebenslustige Schauspieler einfach tot. Er war Orlas große Liebe. Ihre Welt bricht zusammen. Seine Karte liest sie nicht. Sie kann nicht. Stattdessen nimmt sie Sims Valentinskarte überall mit ihn, verehrt sie wie eine kostbare Besonderheit. Orla packt ihre Sachen. Sie fährt nach London. Sie will alles über Sims Leben dort wissen. Und sie will sein Tagebuch finden, doch es scheint verschwunden zu sein. Rührend steht Maude, Sims Vermieterin ihr bei. Obwohl ein großer Altersunterschied die beiden trennt, freunden sie sich an und stellen schon bald fest, dass sie mehr gemeinsam haben, als anfangs gedacht. Orla bleibt in London, baut sich ein neues Leben auf und dennoch ist Orla besessen davon, Sims Tagebuch zu finden. Daran ändert auch Marek nichts, den sie durch eine ihrer Schülerinnen kennenlernt und zu dem sie sich hingezogen fühlt. Und Orla muss erkennen, dass ihre verstorbene Liebe Sim ein ganz anderer war, als sie dachte.

"Ein letzter Brief von dir" ist eine warmherzig erzählte Liebesgeschichte einer jungen Frau. Sie ist romantisch und gefühlvoll. Sie ist aber auch begleitet von Trauer und Hoffnung. Die Handlung schreitet leicht und unterhaltsam voran, lässt hoffen und bangen und macht glücklich. Ein Roman, den ich unheimlich gerne gelesen habe.
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