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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehenswertes und schonungsloses Abbild einer traurigen Wirklichkeit
Der "Zulu" Ali Sokhela (gespielt von Forest Whitaker) erlebt in Kinderjahren die schrecklichen Auswirkungen der Gewalt in Zeiten der Apartheit, die viele Jahre Schwarzafrikaner in Südafrika unterdrückte, am eigenen Leib mit. Viele Jahre später bekämpft er als Chef der Mordkommission in Kapstadt den Sumpf des Verbrechens in den Townships. Die Metropole...
Vor 4 Monaten von A.G. veröffentlicht

versus
5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen viel verschenktes Potential
Nach einigen Artikeln über den Film und den Trailern war ich neugierig und gespannt und bin mit einer gewissen Erwartungshaltung ins Kino gegangen. Warum auch nicht, lobende Stimmen der Presse, ein unverbrauchtes Szenario und einem hervorragenden Schauspieler wie Forest Whitaker.

Herausgekommen ist ein leidlich spannender Thriller der unter einem...
Vor 4 Monaten von schnizer4711 veröffentlicht


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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehenswertes und schonungsloses Abbild einer traurigen Wirklichkeit, 12. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Zulu (DVD)
Der "Zulu" Ali Sokhela (gespielt von Forest Whitaker) erlebt in Kinderjahren die schrecklichen Auswirkungen der Gewalt in Zeiten der Apartheit, die viele Jahre Schwarzafrikaner in Südafrika unterdrückte, am eigenen Leib mit. Viele Jahre später bekämpft er als Chef der Mordkommission in Kapstadt den Sumpf des Verbrechens in den Townships. Die Metropole ist von der Gewalt von sich bekriegenden Gangs sowie des auch nach Ende der Apartheit immer noch vorherrschenden Rassismus geprägt, was Sokhela jedoch nicht daran hindert, an seiner gemäßigten und versöhnlichen Art, vor allem im Bezug auf das Verhältnis zwischen Weißen und Schwarzen, festzuhalten.
Als er mit seinem draufgängerischen, oft alkoholisierten jedoch hochklassig talentieren Kollegen Brian Epkeen (Orlando Bloom) den grausamen Mord an einer Studentin aufklären soll, überschlagen sich die Ereignisse. Denn es handelt sich hier um weit mehr als einen Routinefall. Eine eigenartige neue Droge scheint im Umlauf und eine weitere Frau wird tot aufgefunden. Dazu verschwinden überall in den Townships Kinder spurlos. Ali und Brian wird bald klar, dass sie mit ihren Ermittlungen in ein Wespennest der Gewalt gestochen haben...

Regisseur Jérôme Salle zeichnet in diesem intensiven, eindringlichen und brutalen Thriller ein Abbild einer zutiefst traurigen Realität. Nämlich der, die man in den südafrikanischen Townships auch heute noch, viele Jahre nach dem vermeintlichen Ende einer überholten, rassistischen und brutalen Gesellschaftsordnung, vorfindet.
Der Plot - an sich erst einmal eine klassische Krimi-Handlung, bei der ein Ermittlerteam einen Mordfall aufklären soll - ist angesiedelt vor der Kulisse Kapstadts und wird ummantelt von einer ganz eigenen Atmosphäre - einer bedrückenden Aura, die man als Zuschauer förmlich spürt.
Musikalisch von einem minimalistischen und damit absolut gelungenen und passenden Soundtrack untermalt, nähert sich die Geschichte schleichend und doch mit einer unaufhaltsamen Sogwirkung ihrer dramatischen und tragischen Zuspitzung. Die drohende Gewalt und allgegenwärtige Angst bleiben die ständigen Begleiter in diesem Film. Sie schüren eine grandiose Spannung und entladen sich immer wieder in brutalen und unvorhersehbaren Ereignissen.
"Zulu" bleibt wendungsreich bis zum allesentscheidenden und mitreißend in Szene gesetzten Showdown.

Besonders hervorgehoben werden muss die schauspielerische Leistung von Forest Whitaker und Orlando Bloom. Letzterer verdient sich hier erstmals durch eine wahrlich ernste, tiefsinnige und v.a. überraschend fiese Rolle seine Lorbeeren, Ersterer ist als einer der Größten seines Fachs einfach eine großartige Bereicherung (für jeden Film). Auch für "Zulu", in dem er sehr subtil und nachvollziehbar echte Emotionen mit nur wenigen Gesichtsausdrücken transportieren kann. Whitaker mimt den Bantu Ali Sokhela, der mit seiner Nelson Mandela nicht unähnlichen Weltanschauung zunehmend an der grausamen Wirklichkeit verzweifelt, so dermaßen gut, dass er für mich ein Oskar-Kandidat ist.

Das FSK 18-Signet trägt der Film zurecht. Die Darstellung der exzessiven und teilweise auch barbarischen Gewalt ist nichts für schwache Nerven und erst recht nichts für Minderjährige. Dennoch kommt einem der Film nicht voyeuristisch vor, vielmehr entfaltet er durch die explizite Darstellungsweise eine eher abschreckende Wirkung. Ein Film als Stilmittel der Kunst sollte zudem nicht weniger grausam sein, als es die Wirklichkeit ist, sofern schnelle Kameraschnitte wie in diesem Fall dem Zuschauer das Schlimmste nicht allzu lange zumuten.
Ohnehin rührt die Grausamkeit in "Zulu" nicht einzig und allein von den physischen Gewaltszenen her, sondern speist sich insbesondere auch aus der oben angesprochenen psychischen Extremsituation, in der sich Protagonisten wie Zuschauer hier wiederfinden.

Warum also "nur" vier Sterne?
Mit dem Ende per sé konnte ich gut leben. Die Entwicklung Sokhelas bis zur allerletzten Konsequenz wird im Verlauf des Films nachvollziehbar und berührend herausgearbeitet und verdient ein Extralob.
Ich jedoch war unterm Strich mit der Hintergrundhandlung rund um diese neue Droge als Bestandteil eines perfiden, rassistischen und breit angelegten Euthanasie-Plans, enttäuscht. Erhofft hatte ich mir nach Ansehen des Trailers eine genauere Beleuchtung speziell der Auswirkungen der Apartheit auf die heutige südafrikanische Gesellschaft. Diese bleibt aber weitestgehend nur angedeutet und macht Platz für diesen fiktiven und gleichzeitig sicherlich sehr polarisierenden und weitreichenden Subplot, der mir in der Ausführung dann doch fast zu klischeehaft vorkam.
Die großartigen Charakterzeichnungen sowie die erstklassige Kulisse und Aufmachung dieses Thrillers hätten diese für mich etwas zu hoch gegriffene Massenmord-Thematik nicht zwingend nötig gehabt. Weniger wäre mehr gewesen.

Insgesamt war ich allerdings sehr angetan von "Zulu". Er ist ein sehenswertes Plädoyer für Vergebung und Aussöhnung, sowie ein eindrucksvolles Statement gegen Hass und Gewalt, hält den Zuschauer immer in Atem und brennt sich durch seine intensiven Bilder definitiv in den Gedächtnissen ein.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weit mehr als ein spannender Film, 19. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Zulu (DVD)
Weit über den in Südafrika noch immer wütenden Apartheits-Konflikt hinaus zeigt der Film anschaulich die generelle Handlungsfähigkeit des Menschen im Angesicht einer so erdrückenden Realität. Der Film studiert Charaktere, die aufgrund ihrer Vorerfahrung, Herkunft und ihres Schicksals zu ganz individuellen Konfliktlösungsstrategien finden. Dies ermöglicht dem Zuschauer einen weitreichenden Transfer auf generelle Handlungsfähigkeiten und -möglichkeiten und spiegelt anschaulich unsere eigenen Fähigkeiten oder eben Unfähigkeiten im Umgang mit immer deutlicher werdenden Konflikten, auch in unserer Gesellschaft, wieder. Die sich erweiternde Kluft zwischen Arm und Reich, die zunehmende Kriminalität, Ausgrenzung einzelner Gruppen und vieles mehr. Wir können resignieren und uns betäuben, wie Brian, wir können uns schonungslos stellen und unser Leben dem Kampf widmen, wie Ali, oder eben optimistisch und ehrgeizig beseelt uns selbst verwirklichen.
Vor diesem Hintergrund verschwinden filmische Ungereimtheiten oder fehlende Spannungsmomente (siehe vorhergehende Rezensionen).
Der Film ist eine bewundernswerte Charakterstudie, alle Schauspieler, die das hier so großartig umgesetzt haben, sind Oskarverdächtig.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vergangenheit, die nicht vergehen will, 10. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Zulu (DVD)
Südafrika 1978: Ein schwarzer Junge hat Schreckliches erlebt und wird von Hunden gehetzt. Südafrika 2012: Die Apartheit ist längst vorbei, aus dem Jungen ist ein Mann geworden. Ali Sokhela (Forest Whitaker) ist inzwischen Polizeichef von Kapstadt. Was er als Kind erlebt hat, wird der Film erst später zeigen. Er und seine Kollegen Brian Epkeen (Orlando Bloom) und Dan Fletcher (Conrad Kemp) ermitteln in einem Mordfall. Eine junge Frau wurde am Strand bestialisch zugerichtet aufgefunden. Was zunächst nach einem Mord im Drogenmilieu aussieht, erweist sich als weitaus komplexer. Als der Drogendealer und mutmaßliche Mörder der Frau ebenfalls furchtbar zugerichtet tot aufgefunden wird, kommen die Polizisten langsam einer Verschwörung auf die Spur, die weit in die Vergangenheit reicht. Weiße Wissenschaftler arbeiteten an einer neuen Droge, die besonders gewaltbereit macht und zu Mord oder Selbstmord führt. Als die Droge auch bei Kindern in den Townships nachgewiesen werden kann, erkennt Sokhela den rassistischen Plan, der dahinter steckt. In einem extrem gewalttätigen Show-Down stellt Sokhela den Hauptverantwortlichen in der Wüste von Namibia. Besonders zynisch mutet an, dass eine der ersten Ermordeten nicht unähnliche Joggerin nur deshalb getötet wird, um Sokhela und seine Kollegen -vergeblich- auf eine falsche Spur zu locken.

Selten ist eine Analyse der südafrikanischen Gesellschaft der Post-Apartheitsära -der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Caryl Ferey- derart pessimistisch ausgefallen. Zunächst bekennt sich Sokhela zur Arbeit der Wahrheits- und Versöhnungskommission - da weiß der Zuschauer noch gar nicht, was er als Kind erleiden musste, was er sogar seiner Mutter verschwiegen hat. In einem der ruhigeren Momente, als Sokhela gedankenverloren eine Prostituierte streichelt, erahnt der Zuschauer, wie sehr es unter seiner ruhigen Oberfläche brodelt. Ist ein Zusammenleben zwischen Weißen und Schwarzen überhaupt möglich? Wird die Versöhnungsgeste von manchen Rassisten nicht als Schwäche ausgelegt, vielleicht sogar Ansporn, genauso weiterzumachen wie bisher? Selbst Sokhelas Vorgesetzter, der seine Karriere gefördert hat, ist Teil der alten Elite, die gar nicht wirklich eine Gleichberechtigung der Nicht-Weißen will. Epkeens Vater war tief verstrickt in die Machenschaften der Apartheitspolitik. Vielleicht ein Grund dafür, dass Epkeen nicht ganz Tritt findet in seinem Leben? Zunehmend wird der Film gewalttätiger und hat nicht ohne Grund keine Jugendfreigabe erhalten. Eine der wenigen uneingeschränkt sympathischen Figuren wird unvermittelt auf besonders bestialische Weise abgeschlachtet. Viele Menschen sind einfach zur falschen Zeit am falschen Ort.
Man könnte natürlich darüber mäkeln, dass die Figuren von Epkeen und Fletcher nicht frei von Klischees sind. Orlando Bloom gibt sich erkennbar viel Mühe, mit seinem Sonnyboy- Image zu brechen. Ich habe ihn erst auf den zweiten Blick erkannt. Im Gegensatz zu Jude Law, der mit "Dom Hemingway" ebenfalls aus der Besetzungsschublade heraus möchte, steht ihm hier ein wesentlich ausgefeilteres Drehbuch zur Seite. Auch dass die neue Mitarbeiterin von Sokhela unvermittelt wieder aus der Handlung verschwindet, kann man bedauern. Und das zum Pathos neigende Ende wird nicht nach jedermanns Geschmack sein. Und ging es nicht vielleicht ein bisschen weniger reißerisch? Mussten die Polizisten ohne Verstärkung in das Wespennest eindringen? Der Grund, warum ich allerdings ohne Wenn und Aber fünf Sterne vergebe, ist die herausragende Leistung von Forest Whitaker, der mit minimalistischem Spiel die ganze Tragik eines in Südafrika aufgewachsenen Schwarzen darstellt. Vor allem seinetwegen bleibt der Film im Gedächtnis.
Normalerweise bin ich in Bezug auf explizite Gewaltdarstellung sehr skeptisch, hier halte ich sie für gerechtfertigt. "Es gehört zur Folter, dass sie sich in einem Klima der Heimlichkeit entfaltet. Diese Heimlichkeit und der allgemeine Wunsch ... von den Bildern der Folter verschont zu bleiben, arbeiten einander zu. Man will sich den Tag nicht durch Bilder... versauen lassen. ... Wo man sich der Folter zuwendet, kann man der menschlichen Phantasie bei der Arbeit zuschauen." (Willemsen, Der Knacks, S. 123). Unter diesem Aspekt wird der Zuschauer nicht verschont, um ihm gar nicht die Möglichkeit zu geben, sich emotional von den dargestellten Zuständen distanzieren zu können.

Fazit: Ein ultrabrutaler, beklemmender Thriller über die hässliche Fratze des Rassismus, nichts für schwache Nerven.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fast gelungen, 18. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Zulu (DVD)
Zumindest Mainstream Filme die sich mit dem heutigen Südafrika befassen sind nach wie vor eine Seltenheit. Das liegt schlicht daran dass das Trauma Apartheid in Südafrika bis heute nur sehr oberflächlich aufgearbeitet wurde und so einen Filmemacher fast dazu verdammt dieses dunkle Kapitel zumindest mit aufzuarbeiten.
Der gerade gestartet Film "Zulu" macht dies besonders deutlich. Hauptpersonen sind hier ein schwarzer Cop (Forrest Whitaker) und sein weißer Kollege (Orlando Bloom) die besonders brutale Morde an einer jungen Frau und wenigstens einem Kind aufzuklären haben. Doch schon bald wächst ihnen der Fall auf eine geradezu abgründige Weise über den Kopf. Es zeigt sich nämlich dass die tieferen Hintergründe der Morde im unterschwellig weiter existierenden Apartheid Regime liegen.
Meine Vorrezensenten haben hierzu schon das Wichtigste geschrieben. Erwähnt sei noch dass die Morde das Werk einer Drogenmafia sind die an schwarzen Straßenkids eine Droge testen die Agressivität, ja geradezu Mordlust unter den Testpersonen hervorrufen soll.Die gleiche Mafia hatte Jahre zuvor im Auftrag des alten Regimes Drogen entwickelt die den Fortpflanzungstrieb der schwarzen Bevölkerung herabsenken sollte.
Als die beiden Cops und einige Mithelfer - ihr schon im Apartheidregime wirkender Chef gehört nicht dazu - der Mafia auf die Pelle rücken merken sie frühzeitig dass sie es mit eine zu tun haben für die ein Menschenleben nichts gilt - schon gar nicht dass eines Polizisten oder auch seiner Angehörigen.
Hier nun liegt der einzige Schwachpunkt des Films.Der Kopf jener Mafia kommt im Film kaum vor, bleibt profillos. Was ihn antreibt, wie er es schaffte im Untergrund weiter zu wirken und sich seine Privatarmee derart gefügig zu halten bleibt weitgehend offen, die politische Thematik die sich hier aufdrängt kommt so etwas zu kurz. Hitchcoks Credo "Je gelungener - oder auch plastischer - der Schurke umso gelungener der Film" findet hier leider keine Anwendung.
Ansonsten jedoch überzeugt der Film mit einer ebenso brisanten wie brillianten Konstruktion, geschickter Dramaturgie und Authentizität. Gelobt werden müssen auch die Darsteller. Dass Forrest Whitaker als schwarzer Cop der im Laufe des Falles seine Illusion von der Versöhnung der Hautfarben verliert voll überzeugen würde war sicher zu erwarten.
Eine Überraschung bietet jedoch Orlando Bloom. Sein Cop dessen verstorbener Vater einst dem Regime diente ist zwar ein begabter Polizist aber labil, beziehungsunfähig und schwer depressiv. Orlando Bloom gelingt es tatsächlich in dieser Rolle so sehr zu überzeugen dass ihn mancher seiner weiblichen Fans kaum wieder erkannt haben dürfte.
"Zulu" ist kurz gesagt ein nicht nur sehenswerter sondern auch wichtiger Film der mit etwas mehr Konsequenz die Höchstwertung hatte erreichen können. Aber für 4 Sterne reicht es allemal. .
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr fesselnder Film!, 17. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Zulu (DVD)
Zulu ist wirklich ein großartiger und teils grausamer Film. Es ist ein Krimi wo 2 Polizisten versuchen, die Herkunft einer Droge zu finden, die nach der Einnahme die Menschen wahnsinnig macht und die sich dann gegenseitig umbringen.
Der Film spielt in Afrika, wo mit dieser Droge versucht wird, die Afroamerikaner auszulöschen.

Die Bildeffekte sind sehr gut gewählt und verleihen dem Film zusätzliche Dramatik. das FSK18 ist zurecht vergeben worden. Es sind zwar nicht viele brutale Szenen zu sehen, was mich überrascht hat, aber dennoch.

Die Schauspielerische Leistungen von Orlando Bloom und Forest Whitaker sind grandios! Eine bessere Besetzung hätte man kaum nehmen können. Besonders Orlando spielt seine Rolle als Polizist, der sein Privatleben nicht auf die Reihe kriegt und immer auf Drogen ist, ausgezeichnet. Hut ab.

Das einzige was ich kritisieren kann, ist der Aufbau des Films. Nach 40 Minuten habe ich mich gefragt, wann es denn endlich richtig losgeht und habe mich schon langsam darauf eingestellt, dass es noch eine Fortsetung geben könnte. Nicht, das der Anfang langweilig wäre, aber ich habe auf mehr Aktionen gesetzt.

Außerdem irritiert der Trailer ein bisschen, denn das Thema der "Rassenvernichtung" wird nur oberflächlich umgesetzt.

Trotzdem ist es ein sehr guter Film, den ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann. Aber nichts für schwache Seelen!
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5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen viel verschenktes Potential, 23. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Zulu (DVD)
Nach einigen Artikeln über den Film und den Trailern war ich neugierig und gespannt und bin mit einer gewissen Erwartungshaltung ins Kino gegangen. Warum auch nicht, lobende Stimmen der Presse, ein unverbrauchtes Szenario und einem hervorragenden Schauspieler wie Forest Whitaker.

Herausgekommen ist ein leidlich spannender Thriller der unter einem schwachen Drehbuch und einer schlechten Regie kränkelt, ist der Spannungsaufbau am Anfang des Films noch in Ordnung flaut er aber im weiteren Verlauf des Films immer mehr ab.

Der Handlung bzw. Story ergeht es ähnlich, anfangs noch nachvollziehbar und einigermaßen sinnig "von den Klischees mal abgesehen" wird diese spätestens ab der zweiten Hälfte des Films immer unlogischer und konfuser, das hastige und unglaubwürdige Ende gibt der Story den Rest.

Den Schauspielern ergeht es nicht besser, Forest Whitaker darf zwar immer wieder mal sein Können aufblitzen lassen bleibt aber insgesamt blass. Noch schlimmer ergeht es Kollege Orlando Bloom der sich als kaputter Cop in so ziemlich jedem Klischee suhlen muss das einem zu diesem Thema einfällt und sich dabei noch wacker schlägt. Hervorheben möchte ich noch die Leistung von Tinarie Van Wyk-Loots in Ihrer Rolle als Frau eines getöteten Polizisten.

Was allerdings am schlimmsten ist der Film hätte wirklich das Potential zu einem erstklassigen Thriller gehabt, was aber durch die schlechte Regie und das schwache Drehbuch zunichte gemacht wurde und nicht an der Leistung der Schauspieler liegt.

Das wenige Positive am Film ist die wirklich tolle Grundidee und die sehr authentischen Schauplätze, kann daher den Film nur eingefleischten Orlando Bloom und Forest Whitaker Fans empfehlen. Alle anderen sind mit "City of God" oder "Der ewige Gärtner" besser beraten.

P.S. Finde die FSK 18 Einstufung als übertrieben trotz einiger sehr brutalen Szenen.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alte Wunden, 8. Juni 2014
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Zulu (DVD)
Ein alter Ali Sokehla und ein junger Brian Epkeen Polizist ermitteln in einem Mordfall in Kapstadt. Eine weiße Studentin ist ermordet worden. Bei ihren Ermittlungen stoßen sie auf eine neue gefährliche Droge und eine konspirative Vereinigung, die dunkle Absichten verfolgt.

Die Geschichte wird spannend erzählt. Dialoge und schlüssige Handlungen feilen an den Profilen der Protagonisten und bringen Charakteren mit Tiefgang hervor. Überraschende Ereignisse sorgen für Aufmerksamkeit. Gut aus gestattete Szenenbilder verwöhnen das Auge und generieren Atmosphäre. Regie und Schauspieler liefern einen harten Genrefilm ab.
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen leider zu schwach und unglaubwürdig, 26. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Zulu (DVD)
man o man das war ja schlechter als die vielen positiven Rezensionen erahnen ließen :( somit möchte ich für den geneigten Thrillerfan eine kleine Warnung aussprechen !

Das Thema und die Idee " Weiss gegen Schwarz " ist nicht neu und wirkt hier aufgewärmt , obwohl der Schauplatz autentisch gewählt wurde, ist die Story wirklich hanebüchend. ( eher Fiktion )

Forrest wirkt hier eher richtig eingesetzt in seiner Rolle, wo hingegen Orlando ( gut durchtrainert ) nicht glaubhaft wirkt. Wie so oft fängt es interessant an und dann gehts mit der Story unter. Gerade der Anfang war dem Rest des Filmes um Längen voraus.

Negativ.

Orlando in dieser Rolle, ich konnte keine Beziehung aufbauen - der Charakter wird von ihm nicht ausgefüllt - es fehlt an Sympathie

die Story ist überzeichnet, zuviele Schauplätze wo etwas passiert , die Spannungskurve ist eher flach, obwohl es Gelegenheiten gab die Spannungskurve geschickt kontinuierlich ansteigen zu lassen und bei einer Situation zu bleiben - wer ist nun der Feind ?
aber Nein - zu viele Opfer ( das macht gleichgültig )

die Nebenhandlungen , wie der Vater / Sohn Konflikt wirkt unreif und aufgesetzt und bereichert den Film nicht
genauso sieht es mit der Ex Frau aus und den flüchtigen Bekanntschaften

desweiteren wirkt die Polizeibehörde ziemlich unterbesetzt und die ständigen Alleingänge sind
irgendwie lächerlich - kein good cop bad cop buddy movie !

getrauert wird hier nicht, es gibt viel Blut , leider zuviele Einflüsse die verhindern das sich ein Drama aufbaut - wer tot ist geht nicht über Los ( ist also raus ) - das geht hier alles viel zu schnell und das Drehbuch wird schlimmer Charakter entwickeln sich nicht, ich hatte teilweise das Gefühl wie bei einem
Steven Seagal Film - zack bum erledigt

wenn Laiendarsteller auf Profis treffen, man merkt das irgendwie :)

Positiv.

die authentischen Drehorte bzw. Handlungsorte
die ersten 20 Minuten des Films wo alles noch rund läuft
Forrest ( dieser hat unglaublich abgenommen ) macht Spaß , obwohl er daran gehindert wird
richtig aufzudrehen

nix weiter :))

ist wirklich dünn, von allem ein bischen , weder Thriller noch Drama oder Sozialstudie

ich kann niemanden abhalten den Film zu gucken, aber es gibt soviel bessere da draussen
( Safe House )

++ eigentlich auf den Sprung zum 2 Stern ++ wie kann man Capetown so gewalttätig darstellen ?
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