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am 24. Oktober 2014
Es ist erstaunlich, oder vielleicht bezeichnend, dass ein Album wie dieses nur von einem Randpublikum genossen und gewürdigt wird. Eigentlich enthält es alles, was einen Popklassiker von Weltrang ausmacht: brillantes Songwriting, erstklassige Produktion, Musiker von allererster Güte – dazu Inspiration, Emotion und Herzblut.
Ich glaube auch, dass es zu einer anderen Zeit in die Charts gelangt und als Standardwerk gegolten haben würde – zu einer Zeit, als der Musikmarkt durchlässiger war, solche Musik Airplay gehabt hätte und vom „Plattenhändler des Vertrauens“ angepriesen worden wäre. Diese Zeiten sind vorbei, das Jammern hilft nichts; es ist eher zu begrüßen, dass es solche Musik dennoch gibt.
Dabei handelt es sich hier nicht einmal um „schwierige“ Nischenmusik, sondern um zugängliches, melodiöses Songmaterial, mit hochwertigen, aber keineswegs komplizierten Lyrics. Bowness‘ Gesang vermag zu gefallen, vielleicht sogar zu betören. Manche dieser Lieder könnten Hits sein, sie zünden auf Anhieb und bleiben hängen, etwa der Opener „The Warm-Up Man Forever“: und wie genial ist der Einstieg mit Mastelettos Uptempo-Drumming, das zum getragenen, ruhigen Gesang einen wunderbaren Kontrast liefert. Solche kompositorische Finesse findet man hier zuhauf, so auch der sinfonische Ausbruch am Ende von „Smiler at 50“, Chorgesangeinschübe und diese ständigen bewussten „Verzögerungen“ zwischen den Tönen, die eine ungeheure Spannung aufbauen.
Das Album ist ruhig, es ist nicht cool und plakativ. Bowness agiert zurückhaltend und maßvoll, man vermeint auch das zu hören, was „weggelassen“ wurde. Reicht diese scheinbare Bescheidenheit, um das Album unvermarktbar zu machen? Ich hoffe sehr, dass es dennoch seine Hörer findet.
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am 16. Januar 2015
Dem Rest der Welt - wie groß ist mein Ego? - mitzuteilen, was die Veröffentlichung dieser Platte bedeutete... meine Hoffnung ruhte schwer auf der Sehnsucht nach einem neuen No-Man-Album... davon muss ich mich lösen, um dem Werk Sterne zu geben. Plattentektonik. Steven Wilson und Tim Bowness driften auseinander. Vielleicht spornt Wilsons 'Raven'-Erfolg den Bowness auch an. Me, I don't know anymore. Für mich war No-Man immer schon ein Unterfangen schwebender Musik. Sie haben eine unfassbare Karriere hinter sich, in der die heiligsten Momente der Popmusik für mich entstanden sind, mit denen sie selbst Dead Can Dance und Thom Yorke ausstachen. Aber das bin eben nur Ich. Bowness und Wilson gehen sowieso ihre eigenen Wege. Weiter so. Zusammen waren sie seltsamer als alles, was je veröffentlicht wurde, aber nun gehen sie eigene Wege. 'Abandoned Dancehall Dreams' schlug bei mir ein wie ein Wackerstein in der Magengrube. Mein bester Musikfreund freute sich über die musikalische Substanz. Für mich war sie eine Vollkatastrophe. Von Schweben nicht mehr viele Spuren. Aber natürlich verstehe ich die Rückkehr zum Substanziellen in der Musik. Und - um Himmels Willen -, Tim Bowness ist einer meiner zwei Lieblingskünstler. Er hat so viel verdient und so wenig Aufmerksamkeit gewonnen. Warum weiß der Teufel. Ich liebe sein Gesamtwerk und sein Fortkommen so sehr, dass ich mir ADD dermaßen schön hören werde, dass ich plötzlich irgendein Genesis-Solo-Album höre, als sei ich noch 7 Jahre alt. Bisher war Mr. Bowness die Zukunft. Heute klingt er vergangen. Warum? Keine Ahnung. Trotzdem brillant.
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am 1. August 2014
Tim Bowness Musik begleitet mich schon seit vielen Jahren, vor allem in Person der Formation No-Man mit Steven Wilson. "Abandoned Dancehall Dreams" geht musikalisch einen Schritt weiter als dieses Projekt. Die Arrangements sind vielfältiger, der Tribal-Beat im Opener ist erfrischend, das Songwriting spannender, als ich es von Bowness gewöhnt war. Die Vinyl-Pressung ist von sehr guter Qualität und die beigelegte CD ist eine schöne Dreingabe.
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