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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super SLT-Kamera aber...
Ich habe die SLT-A77 und wollte Updaten da alle die SLT-A77 ii so hoch loben und sie ja so viel besser ist als die SLT-A77.
Leider wurde ich enttäuscht und hab die SLT-A77 ii wieder zurück geschickt. Der Mehrwert ist das Geld dann doch nicht wert.

Die SLT-A77 ii ist schon eine bemerkenswerte Kamera, ich habe selten so wenig unscharfe Bilder...
Vor 2 Tagen von kleinermax veröffentlicht

versus
9 von 100 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Beste APS-S-Sensor Kamera aber...
Das an sich schon sehr gute Vorgängermodell wurde in einigen Bereichen nochmals verbessert (Schnellere Bildfolgen, Bildqualität, mehr Fokusfelder, besseres Rauschverhalten, höhere Kantenschärfe usw.). Völlig unverständlich ist mir, warum in diesem Modell das GPS-Modul weggelassen wurde. Für mich ein Grund von der jetzigen Alpha 77 auf...
Vor 3 Monaten von Kirivi veröffentlicht


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super SLT-Kamera aber..., 21. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony ILCA Alpha 77 II SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel EXMOR APS-C CMOS-Sensor, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, XGA, 79-Phasen AF-Messfelder, 12 Bilder/Sek, Full HD, WiFi / NFC, HDMI) mit OLED-Sucher und Autofokus (Elektronik)
Ich habe die SLT-A77 und wollte Updaten da alle die SLT-A77 ii so hoch loben und sie ja so viel besser ist als die SLT-A77.
Leider wurde ich enttäuscht und hab die SLT-A77 ii wieder zurück geschickt. Der Mehrwert ist das Geld dann doch nicht wert.

Die SLT-A77 ii ist schon eine bemerkenswerte Kamera, ich habe selten so wenig unscharfe Bilder gehabt und der Fokus ist echt flott aber im großen und ganzen ist es damit dann auch schon gewesen.

Pro:
- Fokusfelder
- Geschwindigkeit
- Treffsicherheit
- Schärfe
- Rauschverhalten bis ISO 3200 noch gut, bei der A77 nur bis ISO 800 aber immer noch ausreichend!
- Einstellmöglichkeiten, kann aber auch ein Nachteil und fand ich an der A77 etwas besser.
- NFC Möglichkeit der Übertragung von Bildern auf das Handy

Kontra:
- Arretierung am Einstellrad - für andere ein Vorteil
- Akku Ausdauer - ist leider viel schneller erschöpft als bei der A77 aber immer noch ausreichend.
- AF-Hilfslicht, an sich braucht man es nicht oft, aber wenn dann fehlt es dann doch. Ok, der Blitz kann helfen, aber nicht in jeder Einstellung. Warum auch immer?

Neutral:
- fehlendes GPS Modul.... Hab ich an der A77 nur selten benutzt
- Wifi Funktion zum übertragen von Bilder auf den PC viel zu langsam
- Wifi Fernsteuerung mit dem Smartphone noch im Anfangsstadium, man sollte zumindest auswählen können welcher Punkt scharf gestellt wird und es nicht der Kamera überlassen. Kann jedes Smartphone, aber die Steuerung der A77 ii unterstützt dieses nicht.

Wer schon eine Sony SLT-A77 hat wird wahrscheinlich etwas enttäuscht sein da der Mehrwert sich arg in Grenzen hält. Die SLT-A77 ii ist schon besser als die Vorgängerin SLT-A77 aber es reicht meiner Meinung nach nicht aus um auf die Nachfolgerin zu wechseln.
Wer aber eine Neue Kamera sucht und sich zwischen den beiden entscheiden soll, ganz klar die SLT-A77 ii. In dem Fall ist der Mehrwert sein Geld wert. Wer einfach nur eine noch bessere SLT haben möchte als es die SLT-A77 schon ist, der kann natürlich auch zur SLT-A77 ii greifen und wird auch zufrieden sein, denn was besseres bekommt man derzeit, so finde ich nicht auf dem Markt.

Diese SLT Technik ist schon was feines und bietet viele Vorteile gegenüber einer DSLR Kamera. Ich hatte die Canon 700D, Nikon D7000 und jetzt Sony und muss sagen das Sony mir am besten gefällt. Der elektronische Sucher und das Live Bild ist schon was feines, zu sehen wie das Bild wird bevor es gemacht wurde, die Anzeigemöglichkeiten im Sucher und auf dem Monitor und die Geschwindigkeit sind einfach TOP. Bei Canon und Nikon geht das leider nur über ein Umweg und ist da dann noch lange nicht so schnell und genau was den Fokus angeht.

Der SLT-A77 ii gebe ich 5 Sterne da sie derzeit eine der besten Kameras auf dem Markt ist.
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103 von 114 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dreiwöchiger Test, Fazit: Jammern auf hohem Niveau - eigentlich 4,5 Punkte (### Update 10.7.2014 ###), 1. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Sony ILCA Alpha 77 II SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel EXMOR APS-C CMOS-Sensor, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, XGA, 79-Phasen AF-Messfelder, 12 Bilder/Sek, Full HD, WiFi / NFC, HDMI) mit OLED-Sucher und Autofokus (Elektronik)
Ich habe die A77II nun seit etwa drei Wochen in Gebrauch und möchte daher gerne über meine Erfahrungen berichten.
Außer dem Sony "Kit" Objektiv 16-50 habe ich die Kamera noch mit einem Tamron 70-200 2.8 und einem Sony 18-250 getestet.
Als Vergleichskameras dienten die a6000 mit dem "besseren" Sony 18-55 Objektiv sowie dem Tamron 18-200 (und auch eine RX100M2).

Natürlich habe ich keine Labortests durchgeführt, sondern berichte nur von meinen Erfahrungen. Allerdings habe ich nicht gleich nach zwei Tagen eine Bewertung verfasst, sondern mir drei Wochen ausgiebige Testzeit gegönnt und sicherlich >1000 Bilder geschossen.
Da ich jetzt keinen weiteren großen Text schreiben will, habe ich meine bisherigen Eindrücke als Fakten zusammengetragen - ich hoffe das hilft.

Bei Fragen (und Anmerkungen) gerne via Kommentar melden!

Erstmal zum Negativen:

- Kein GPS mehr
- Keine Apps installierbar wie z.B. bei der a6000
- Kein Laden des Akkus in der Kamera via Micro-USB (geht auch bei der a6000/RX100M2)
- 12fps Modus nur per Moduswahlrad, die restlichen Serienoptionen dann aber wiederum nur per Menü
- Bildrauschen aufgrund der SLT Technik etwas höher als bei APS-C üblich
- bei Low Light deshalb auch nicht besonders stark, die a6000 rauscht bei ISO 1600 so wie die A77II bei ISO 800 - aber trotzdem noch gut (wer LowLight will greift zu VF)
- der Stick ist nicht präzise zu bedienen bzw. etwas fummelig/gewöhnungsbedürftig
- leider kein 4K Video (wäre eigentlich möglich, siehe RX100M3 vs. Panasonic Lumix FZ1000)
- Modusrad hat einen Verdrehschutz - erst Knopf drücken, dann drehen. Bei einer solchen Kamera eher unnötig (bei der RX100 wäre das viel sinnvoller!)
- scheint von schnellen Speicherkarten nicht zu profitieren - der Speicherbus ist wohl langsam, allerdings ist der Puffer selbst recht groß

Nun zum Positiven:

- der OLED Sucher - wirklich ein Killerfeature, das ich nicht mehr missen möchte. Da kann kein optischer Sucher mithalten!
- der AF ist wirklich sehr schnell und präzise, die AF Verfolgung in 5 Stufen einstellbar und funktioniert anscheinend wirklich
- ausgezeichnete Detailwiedergabe (natürlich nur mit ordentlichen Objektiven)
- Haptik (für größere Hände super!)
- sehr wertiges, spritzwassergeschütztes Gehäuse
- viele konfigurierbare Knöpfe sowie Front- und Reardrehrad
- ausklappbarer, drehbarer Monitor mit ausgezeichneter Bildqualität
- WiFi zur Übertragung von Bildern und (eingeschränkte) Steuerung mit Smartphone
- LCD an der Oberseite (beleuchtbar) - schnell alle wichtigen Infos auf einen Blick und Oldschool Feeling ;-)
- sehr hohe Serienbildrate
- ausgezeichnetes "Kit" Objektiv
- elektronische Wasserwaage (2 Achsen)
- da SLT "echtes" LiveView auf LCD und im Sucher (inkl. Stabilisierung)

sonstige Infos:

- zum AF Hilfslicht: ja, es ist weg. Aber es kann durch den Blitz ersetzt werden - und funktioniert dann meiner Meinung nach besser als z.B. das rote Hilfslicht der RX100M2. Allerdings unter Umständen etwas Störend ("Stroboskop")
- die "alten" Akkus passen ebenso wie der Batteriegriff und weiteres Zubehör (Fernbedienung etc.) weiterhin
- 1/8000 Shutter mit angegebenen (hohen) 150.000 Auslösungen
- es passt jetzt nicht nur Sony-Multiinterface wie bei der A77 sondern auch ein Standard ISO Blitz
- auch vermeintlich "langsame" Objektive fokussieren überraschend schnell an der A77II

So ich hoffe, ich habe nichts vergessen. Ich denke, mit dieser Kamera kann jeder glücklich werden, der nicht unbedingt auf Low Light Fotografie angewiesen ist. Wer das ist, bekommt dann vermutlich mit der A99II die eierlegende Wollmilchsau :-)
Ich selbst bin begeistert und freue mich auf die nächsten Events, um die Kamera noch praxisnäher testen zu können (Urlaubsreise sowie eine Hochzeit).
Eigentlich würde ich gerne 4,5 Punkte geben, da 4 zu wenig und 5 eigentlich zu viel sind. Da natürlich auch noch der große "neues Spielzeug"-Spaß mitschwingt und doch einige Punkte auf der Negativliste stehen, vergebe ich gute 4 Sterne. Es muss ja noch Möglichkeit zur Steigerung für die A77 III bleiben ;-)

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Update 10.7.2014
#############

Angeregt durch die Frage in einem Forum nach der Geschwindigkeit der A77II bei verschiedenen Speicherkarten, habe ich ein paar Karten getestet. Diese Informationen habe ich daher auch hier hinzugefügt:

Ich habe drei Karten im 12fps "Burst" Modus verglichen und gestoppt wie lange es dauert, bis die rote "Schreiblampe" ausgeht nachdem der Puffer voll ist (also der "Burst" aufhört). Das Ganze im RAW Modus, also etwa 25 MB pro Bild.

SanDisk Extreme 64GB SDXC: ca. 17 Sekunden // 27-28 RAWs im 12fps Burst
SanDisk Ultra 32GB SDHC: ca. 45 Sekunden // 25-26 RAWs im 12fps Burst
Transcend 64GB 300x SDXC: ca. 15 Sekunden // 27-28 RAWs im 12fps Burst
SanDisk 2GB SD: ca 180 Sekunden // 25 RAWs im 12fps Burst

Schnelle SDXC Karten bringen also bzgl. der Schreibdauer durchaus einen Vorteil. Dadurch, dass der Puffer auch anscheinend während des Burst auf die Karte geschrieben wird schafft man auch nochmal 2 Bilder mehr in Serie.
Randnotiz: Anhand der Daten lässt sich ableiten, dass die Kamera wohl etwa 600MB Pufferspeicher hat.

Weiterhin habe ich die großen Karten noch am PC gebencht als Vergleichswert (via USB 3.0). Die Lesewerte habe ich rein informativ hinzugefügt, da sie bei diesem Test wohl keinen Einfluss haben:

SanDisk Extreme 64GB SDXC: 44mb/sec read, 43mb/sec write
SanDisk Ultra 32GB - 44mb/sec read, 14,5mb/sec write
Transcend 64GB - 85mb/sec read, 62mb/sec write

Was auffällt: die Transcend ist beim Schreiben deutlich schneller als die SanDisk Extreme, bringt aber an der A77II nur wenig Vorteil. Denke daher der Speicherbus der A77 liegt bei etwa 40-45mb/sec und kann daher von den höheren Geschwindigkeiten nicht mehr profitieren.
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33 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen dezent aber effektiv verbessert, 29. Juni 2014
Von 
Andreas Krappweis (Neubiberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony ILCA Alpha 77 II SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel EXMOR APS-C CMOS-Sensor, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, XGA, 79-Phasen AF-Messfelder, 12 Bilder/Sek, Full HD, WiFi / NFC, HDMI) mit OLED-Sucher und Autofokus (Elektronik)
Genau so stelle ich mir eine "Mark II" vor: Gutes wird beibehalten, was verbesserungswürdig ist wird verbessert, was sich als überflüssig herausgestellt hat, wird weggelassen.

Gehäuse und Bedienelemente sind exakt gleich geblieben, auch der bisherige Vertikalgriff passt, somit ist für mich auch die II nach wie vor DIE Kamera mit der besten Haptik. Zum Glück widersteht Sony standhaft der Versuchung, ein beknacktes Touchdisplay zu verbauen. Ein bißchen geändert hat sich scheinbar der Druckpunkt vom Joystick, jedenfalls vertue ich mich (noch?) des öfteren, was mir bei der I nicht passiert. Das Menü hat sich auch leicht gewandelt, ist aber nach wie vor, Sony typisch, selbst erklärend und intuitiv zu bedienen. Mir kommt es vor als hätten Sucher und Display noch etwas an Brillianz zugelegt.

Wie schon die I reagiert auch die II ausserordentlich schnell, Auslöser drücken und Aufnahme erfolgen ohne spürbare Verzögerung. So zackig macht das ausser 77-I und 77-II nur meine Nikon D3. Diese Schnelligkeit und die Brennweitenverlängerung durch den Halbformatsensor sind für mich der Hauptgrund, warum eine bzw. jetzt zwei A77 unbedingt in meine Ausrüstung gehören. Serienbilder werden natürlich auch, wie bei der I, rasant abgefeuert, persönlich brauche ich die aber sehr selten. Wie bei allen SLTs ist das Auslösegeräusch sehr leise, klingt aber dennoch edel.

Würde nicht überall darüber geschrieben und lamentiert, mir wäre das Fehlen des GPS wohl gar nicht aufgefallen. Bei der I hatte ich es die ersten paar Tage aus Neugier an, danach ist es seitdem aus, da es nicht unerheblich Akku frisst. Ich jedenfalls weiß selbst, wo ich fotografiert habe :)

Viel Hoffnung hatte ich in die angekündigten Verbesserungen des Autofokus gelegt, denn hier hat die I doch leichte Schwächen. In bestimmten Situationen wie z.B. wenig Licht oder auch "schlechtes" Licht (unvollständiges Farbspektrum bei Leuchtstoff- oder schlimmer noch HQI- Lampen in Sport-/ Reithallen) war der Ausschuss doch deutlich höher als beispielsweise mit der A99 oder der D3. Vor allem bei Motiven, die sich annähernd quer zur Blickachse schnell bewegen (wo sich also die Distanz nur geringfügig ändert) lag der Fokus nicht selten daneben. Auch "Fokus- Irrfahrten" (hin und her rasen des AF ohne Motiverfassung) hatte ich bei wenig Licht recht häufig, vor allem (leider!) in Verbindung mit dem Sony 2,8/70-200 G SSM (I). Mit dem Tamron 2,8/70-200 USD fokussiert die I wesentlich schneller und genauer.
Kurz: die II kann es noch besser. Tracking ("Lock on AF") und "Erweiterter Flexible Spot" sind zwar aus meiner Sicht nach wie vor nur bedingt alltagstauglich. Bei ersterem "beisst" sich der AF immer noch gerne mal an einem kontrastreichen Detail im Hintergrund fest, statt brav dem Motiv zu folgen, beim "Erw. Flexible Spot" "denkt" mir die Kamera zu viel - bei den ersten Versuchen sprang mir der ausgewählte Fokuspunkt immer vom Auge des Tieres zu dessen Nase, weil diese näher an der Kamera war. Aber mit "Spot" (AF Punkt in der Bildmitte, die umliegenden Sensoren unterstützen) und "Flexible Spot" (AF Punkt wählbar, die umliegenden Sensoren unterstützen), in Verbindung mit AF-C, habe ich persönlich genau die Einstellungen die ich brauche. Unspektakulär, schnell und treffsicher. Kaum hat man das Motiv im Sucher ist es auch schon scharf, man bekommt von der ganzen mega- Leistung, die dahinter steckt, gar nichts mit. So wie bei einer Nikon D700 oder D3. Anvisieren, abdrücken, scharf. Man konzentriert sich auf sein Bild, die Kamera erledigt den Rest. In diesem wichtigen Punkt hat die II meine Wünsche erfüllt.

In Sachen Bildqualität werde ich mich hier nicht so auslassen, da gibt es genug Tester und Tests, außerdem kann ich bisher die RAWs nur in Lightroom/ Adobe Camera Raw öffnen wenn ich die Typenbezeichnung in den Exifs auf die 77-I ändere. Bei den JPGs greift der Bildprozessor nun stärker ein als bisher bei Sony gewohnt. So gelingen auch bei höheren ISOs recht rauscharme und ansehnliche Bilder, wobei man in der 100% Ansicht schon sieht dass feine Details glattgebügelt wurden und das Bild anschließend wieder geschärft. JPGs aus der Kamera sind kontrastreicher und weisen gesättigtere Farben auf als bei der I, ich finde sie schon ansprechend und brauchbar. Sie sind, bei gleicher WB Einstellung, irgendwie kühler als bei den bisherigen Sony DSLRs. Die A58 vom letzten Jahr ging bereits einen Schritt in diese Richtung der JPG Verarbeitung, wie gesagt, mir taugt's. Die wenigen RAWs, die ich mit Hilfe der "Exif- Fälschung" genauer betrachtet habe, sind sehr vielversprechend: So gut wie kein Farbrauschen auch bei >2000 ISO, das Helligkeitsrauschen ganz fein und "undigital", ich denke, da lässt sich viel draus machen.

Fazit: Meine Empfehlung für alle, die eine schnelle, Wildlife- oder Sport- taugliche und robuste Kamera suchen, die vor allem auch Wert auf eine professionelle Ausstattung an Bedienelementen legen und denen der Halbformatsensor z.B. wegen der Brennweitenverlängerung entgegenkommt.

In den ersten knapp zwei Wochen habe ich sie mit folgenden Objektiven eingesetzt:

Sigma APO 4,5/500mm: Wie auch die A77-I gibt es mit dieser Kombi keine berauschenden Ergebnisse, leider, denn das wäre mein heimlicher Traum gewesen. Ich muss mich wohl damit abfinden, dass das uralte Teil nicht genügend hohe Auflösung bringt für 24 Megapixel auf einem Halbformatsensor. An der A99 dagegen performt das alte Monster richtig gut.

Sony 2,8/300 G SSM (I): Hier eine freudige Überraschung, dieses fantastische Objektiv besitzt einen schnellen, aber leider etwas "übernervösen" AF, die 77-II bändigt denselben hervorragend und holt das Beste an Leistung heraus. Auch mit den passenden Telekonvertern (1,4x und 2x) klappt das immer noch recht gut! Wer sich über matschige Bilder bei Konvertereinsatz ärgert, könnte folgendes probieren: Bei mir ist das jedenfalls so, dass das 2,8/300 G solo eine -2 in der AF- Feineinstellung braucht, mit TC aber +3/ +4!

Tamron SP 2,8/70-200 USD: Mein Liebling in der 70-200 Klasse arbeitet erwartungsgemäß einwandfrei an der 77-II.
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40 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super, einfach nur Super!, 15. Juni 2014
Von 
Akxiv (Staudach-Egerndach) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Sony ILCA Alpha 77 II SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel EXMOR APS-C CMOS-Sensor, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, XGA, 79-Phasen AF-Messfelder, 12 Bilder/Sek, Full HD, WiFi / NFC, HDMI) mit OLED-Sucher und Autofokus (Elektronik)
Ich bin Besitzer einer A77 und hatte das Glück die A77 II ein Wochenende zu probieren. Ich möchte ich ein wenig den vergleich zur A77 ziehen und die Eindrücke die ich über das Wochenende gesammelt habe zusammenfassen ich werde das Positive und Negative herausheben:

+ Gehäuse hat sich kaum geändert, Besitzer der 77 können nahtlos zur 77 II wechseln
+ Stellrad wird nun durch einen Knopf entriegelt, versehentliches verstellen wird so noch schwieriger
+ Rauschverhalten geringer als bei der A77
+ WLAN/NFC
+ Ultrageiler Autofocus, präziser und schneller als bei der A77
+ Batteriegriff der A77 kann weiter verwendet werden
Fazit der positiven Punkte: Sinnvolle Verbesserungen die eine Sehr gute Kamera noch besser machen.

- GPS Fehlt nun komplett (Finde ich persönlich aber verkraftbar)
- AF-Hilfslicht ist nun im Popup Blitz und nicht mehr am Body
Fazit der negativen Punkte: Man kann auf die Optionen eigentlich sehr gut verzichten vor allem dem GPS trauere ich nicht nach.

Alles in allem gefällt mir die A77 II sehr gut und mich juckt es in den Fingern auf Sie umzusteigen, was zwar eigentlich sehr schön ist, aber mich persönlich stört ist der wechsel vom Minolta auf den ISO Blitzschuh, ich müsste mit Adaptern arbeiten um meine alten Blitze weiter verwenden zu können.
Alles in allem eine klare Kaufempfehlung und meiner persönlichen Meinung nach eine der besten APS-C Kameras auf den Markt.
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34 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die zur Zeit wohl beste APS-C Kamera auf dem Markt..., 25. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Sony ILCA Alpha 77 II SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel EXMOR APS-C CMOS-Sensor, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, XGA, 79-Phasen AF-Messfelder, 12 Bilder/Sek, Full HD, WiFi / NFC, HDMI) mit OLED-Sucher und Autofokus (Elektronik)
... auch wenn ich mit dieser Überschrift jetzt sämtliche Canonianer und Nikonianer vermutlich laut aufstöhnen lasse.

Ich betreibe Fotografie als Hobby und habe vor ca. 4 Jahren mit einer Sony Alpha 550 begonnen, habe dann zur Sony SLT 65 gewechselt. Danach dann noch mal gewechselt zur Sony SLT 77, welche ich bereits verkauft habe, denn ich kann nur sagen, dass ich den Wechsel zur Sony SLT 77 MK2 in keinster Weise bereue.

Positiv:
- Das Gehäuse sowie die Tasten haben sich bis auf den Drehregler nicht verändert, so findet man sich sofort zurecht
- Der Autofokus ist sensationell - schnell und treffsicher und eine beinahe Fokussierung bis an den Rand hinaus ist möglich
- Das Rauschverhalten hat sich gegenüber dem Vorgängermodell deutlich verbessert
- Der elektronische Sucher ist meiner Meinung nach einem optischen Sucher mit all seinen Möglichkeiten der Infoeinblendung usw. weitaus überlegen

Neutral:
- Dass das GPS-Modul durch das WiFi-Modul ersetzt wurde ist mir ziemlich egal, habe da bereits eine perfekte Lösung dafür gefunden
- Die Arretierung des Drehreglers hätte es nicht unbedingt gebraucht, ist aber auch nicht wirklich störend

Negativ:
- eventuell das fehlende Hilfslicht, wobei es sich hier dann aber schon um "Nörgeln auf höchstem Niveau" handelt

Ich habe mit der Sony ILCA Alpha 77 II im Zusammenspiel mit dem Sony SAL 16-50 2,8 die für mich perfekte Kamera gefunden und möchte dieses "Dream-Team" keines Falls mehr hergeben.

All jene, die wegen dem fehlenden GPS rummeckern und der Kamera deswegen schlechte Bewertungen geben kann ich zum Einen nicht verstehen bzw. nachvollziehen und zum Zweiten folgenden Tipp geben:

iPhone oder Android App "Ultra GPS Logger" und auf dem PC "GeoSetter".
Die vom Smartphone erstellte Datei mit den gemachten Fotos in GeoSetter verknüpfen und schon ist es, als ob das GPS-Modul in der Kamera gar nicht fehlen würde. Dies ist die bereits angesprochene perfekte Lösung, zumindestens für mich. In meiner Augen funktioniert diese Variante sogar einen Tick besser als das verbaute GPS-Modul in der Kamera. Denn ich starte den GPS-Logger einfach am Smartphone bevor ich meine Wanderung, Fototour oder was auch immer starte. So kann ich mir sicher sein, dass ich sämtliche GPS-Daten auch habe. Bei der Sony SLT 77 habe ich einige Fotos, die keine GPS-Daten haben, da es ja immer etwas dauert, bis die Kamera auch den nächsten Satelliten gefunden hat.

Fazit:
Für mich die perfekte Kamera, in meinen Augen auch wohl die zur Zeit beste APS-C Kamera auf dem Markt und ich kann nur den Daumen nach oben geben und sie jedem, der am Überlegen ist, sich diese Kamera zu kaufen, wärmstens empfehlen!!!
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die derzeit beste APS-C Kamera?, 7. August 2014
Von 
Robert Hill "roberthill99" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Für den eiligen Interessenten das Fazit vorab. Wer mehr wissen möchte, kann sich den ausführlichen Teil der, hoffentlich hilfreichen, Rezension lesen.

Die Sony Alpha SLT-A77 II ist die derzeit wohl beste Kamera im APS-C-Format. Allerdings ist sie auch schon in einer Preis-, Größen- und Gewichtskategorie, in der man eine gute Vollformat DSLR wie die Nikon D 600 bekommt. Letztendlich hängt es von den Erwartungen und den Aufgabenstellungen des Fotografen ab, welchem System der Vorzug zu geben ist. Das dem Kit beiliegende Objektiv ist qualitativ weit besser, als die üblicherweise bei Sets mitgelieferten Optiken. Die Bildqualität der Alpha SLT-A77 II mit dem DT 16-50 mm F2.8 SSM reicht unter optimalen Bedingungen auch bei Großvergrößerungen sehr nah an die einer Vollformat DSLR heran. Einer der größten Vorteile ist sicher die Vielseitigkeit. Denn als Videokamera übertrifft die Alpha SLT-A77 II viele Camcorder in Punkto Abbildungsqualität und Handling: Man kann den Sucher auch beim Filmen voll nutzen, der AF ist sogar dann voll funktionsfähig.

Pro & Contra
+ Bis zu 12 Bilder / sek. bei Schärfenachführung
+ Bionz-X-Prozessor für verbesserte Bildqualität und schnellere Datenverarbeitung
+ Gehäuse weitgehend aus Aluminium-Druckguss
+ genialer, präziser und schneller AF
+ hervorragende Bildqualität mit Kit-Objektiv
+ brillantes Sucherbild mit 2,36 Millionen Bildpunkten
+ Rückseitiges Display (1,23 Millionen Bildpunkte!) in allen Richtungen dreh- und schwenkbar
+ Rückseitiges Display kann zum Schutz mit der Bildseite zur Kamera angeklappt werden
+ trotz vieler Einstellmöglichkeiten intuitive Bedienung
+ WiFi inklusive NFC als Pairing-Hilfe
+ großer ISO-Bereich von 50-25.600
+ Rauschen, Dynamik und Auflösung bis ISO 400 auf Vollformat-Niveau
+ raw-Konverter als Gratis-Download
+ Sucherbild bleibt bei Betätigung der Abblendtaste hell!!!

+/- für eine APS-C-Kamera relativ groß und schwer
+/- mit 480 Belichtungen / Akkuladung relativ stromfressend
+/- Pufferspeicher reicht für 53 JPEG- oder 26 Raw in Folge, dann wird die Serienbildgeschwindigkeit langsamer
-/+ Rauschen ab ISO 1.200 sichtbar, ab ISO 3.200 störend
-/+ Videoformat AVCHD mit max. 28 Mbit Datenrate
-/+ keine 4k-Auflösung, obwohl der Sensor das spielend schafft

- kein Touchdisplay
- kein GPS (die SLT-A77 hatte noch eines)
- keine Möglichkeit den Funktionsumfang mit Apps zu erweitern

Die Alpha SLT-A77 II ist keine DSLR, sondern eine SLT-Kamera. Der Unterschied besteht in der Konstruktion des Spiegels. Während der bei DSLR-Kameras bei der Belichtung aus dem Strahlengang schwenkt, hat die SLT einen teildurchlässigen, aber starr eingebauten Spiegel.

Das hat mehrere Vorteile:
- der AF mit Phasendetektion ist kontinuierlich, die Schärfe wird bei Serienaufnahmen während der Belichtungen nachgeführt

- sehr hohe Serienbildgeschwindigkeit

- OLED-Display im Sucher, deshalb
1.) ist auch bei Videoaufnahmen der Blick durch den Sucher möglich (bei der DSLR klappt der Spiegel nach oben und der Sucher bleibt dunkel)
2.) ist die Anzeige vieler weiterer Informationen möglich
3.) sind Einstellungen an der Blende, ISO, Belichtungszeit etc. direkt ersichtlich
4.) ist das Sucherbild im Dunklen viel heller
5.) Last, not least: Bei Betätigung der Abblendtaste kann man die Tiefenschärfe perfekt kontrollieren: Das Sucherbild bleibt hell!!!

Die Nachteile dieser Technik will ich aber nicht verschweigen: Der teildurchlässige Spiegel schluckt ca. 30% des einfallenden Lichtes. Desweiteren verschlechtert jede zusätzliche Glas-/Lichtfläche im Strahlengang das theoretisch machbare, optimale Abbildungsergebnis. Auch reicht eine Akkuladung nur für ca. 480 Belichtungen. Dann muss der Akku wieder für knappe drei Stunden an das mitgelieferte Ladegerät. Herkömmliche DSLR-Kameras dieser Preislage schaffen locker das Doppelte.

Zum Kit-Objektiv DT 16-50 mm F2.8 SSM (SAL-1650F28)
Das Wichtigste in Kürze:
+ sehr gute Abbildungsqualität
+ hohe Lichtstärke (1:2,8 durchgehend)
+ praxisgerechter Brennweitenbereich 16-50 mm (KB-äquivalent ca. 24 - 75 mm)
+ sehr gutes Auflösung (optimale Blende 5,6)
+ kaum chromatische Aberrationen
+ sehr gute Haptik, auch bei manueller Fokussierung
+ Gegenlichtblende mitgeliefert

- verzeichnet, vor allem im WW-Bereich, recht deutlich (tonnenförmig)
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Speed ist Trumpf, 10. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Sony ILCA Alpha 77 II SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel EXMOR APS-C CMOS-Sensor, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, XGA, 79-Phasen AF-Messfelder, 12 Bilder/Sek, Full HD, WiFi / NFC, HDMI) mit OLED-Sucher und Autofokus (Elektronik)
Folgende Kameras standen zur Auswahl:

- Nikon D7100
- Canon 70D
- Pentax K3
- Sony a77 II

Am Ende wurde es die Sony.

Zur Kamera selbst.

Verarbeitung:

Würde ich als sehr gut bezeichnen. Das robuste Gehäuse wurde aus einer Magnesiumlegierung und Plastik gefertigt, was optisch und haptisch einen wertigen Eindruck vermittelt. Die zahlreichen Knöpfe haben einen angenehmen Druckpunkt und sind optimal angeordnet. Der Joystick mit dem man die Menues anwählt ist dagegen etwas gewöhnungsbedürftig.

Die Kamera ist lt. Hersteller gegen Staub und Spritzwasser geschützt, doch anders als bei der Pentax K3 würde ich es nicht auf einen Platzregen oder Sandsturm ankommen lassen. Auch die Nutzung bei -10 Grad, scheint mir bei der Alpha als nicht gesichert.

Features/Handling

Besonders Neueinsteiger dürfen sich bei der Alpha mit einem weitreichenden Funktionsumfang vertraut machen, wobei die Bedienbarkeit durchaus benutzerfreundlich und intuitiv gestaltet ist. Um die Kamera und ihre Funktionen letztendlich zu beherrschen, sollte man sich jedoch intensiv mit der komplexen Technik auseinandersetzen. Beispielsweise, bei der effektiven Nutzung des AF-Moduls im Zusammenspiel mit der rasanten Serienbildfunktion. Kurzum: als bloße Gelegenheitsknipse wäre die a77 II sonst völlig überdimensioniert - sprich, die falsche Wahl.

Die Kamera liegt ansonsten, gerade wegen ihres Gewichts, äußerst griffig in der Hand. Der helle elektronische Sucher (bildstabilisiert beim Antasten des Auslösers) liefert eine klare Ansicht und zeigt, wie sich die gewählten Settings auf das Bild auswirken. Die Funktionsknöpfe erlauben einen direkten Zugriff auf die div. Bedienoptionen und lassen sich zudem individuell konfigurieren.

Einen "alten Bekannten" trifft man mit dem 3" großen dreh/schwenk Display. Die Auflösung und Ansicht ist mit über 1 mio Pixel sehr gut, auf eine Touchfunktion hat Sony allerdings verzichtet. Wie schon bei der a77 setzt der Hersteller auf die etwas eigentümliche Scharniermechanik, die aber tadellos funktioniert und es dem Fotografen ermöglicht, den Display ganz nach Bedarf zu positionieren, womit auch "Selfies" kein Problem sind. Das er sich zuklappen läßt und somit vor Kratzern geschützt ist, finde ich eine feine Sache.

Loben muß man Sony dafür, das sich der hervorragend verarbeitete Batteriegrif des Vorgängermodells ohne Einschränkungen auch an der a77 II nutzen lässt. Dieser trägt viel zum Bedienkomfort der Kamera bei. Denn zum einen bietet er die wichtigsten Funktionsknöpfe/Rädchen und kann andererseits völlig unkompliziert mit zwei Akkus bestückt werden, was die Betriebsdauer deutlich verlängert. Hinzu kommt, das die Kamera dadurch perfekt in der Hand liegt, wovon auch User mit großen Händen profitieren werden. Nur schade, das sich die Akkus im Grip nicht laden lassen.

Bildqualität

Bezüglich der Bildqualität bestätigt sich im Grunde genommen das, was einige Reviews bereits berichtet haben: Die Schärfe und Detailwiedergabe der Bilder kann von ISO 50-400 richtig begeistern. Hier macht mir das Fotografieren mit der Alpha am meisten Spaß, zumal auch der AF äußerst schnell und weitgehendst präzise seine Arbeit verrichtet. Ab ISO 800 greift dann allerdings der Rauschfilter, worunter die Detailwiedergabe merklich leidet und der fast schon berüchtigte Sony Aquarell-Effekt auf den Fotos sichtbar wird. Zwar läßt sich der Rauschfilter (im high ISO Bereich) deaktivieren, doch die Ergebnisse sind insbesondere auf einem Full HD Bildschirm eher ernüchternd. Die Kompromisformel, weniger Rauschen dafür weniger Details, hat mich jedenfalls nicht so überzeugt.

* Was sich aus den RAW Daten an Qualität noch herausholen lässt, konnte ich bisher noch nicht testen. Meine Kritik bezieht sich also ausschließlich auf die JPEG-Aufnahmen.

Video

Der Videomodus ist ebenfalls mit zahlreichen Optionen ausgestattet und kann mit seinem stufenlosen & schnellen Nachfolge AF glänzen, der mit zum Besten gehört, was das APS-C Segment derzeit zu bieten hat. Full HD stellt die Alpha mit flüssigen 50 Bildern dar. Die Bildqualität bei Sonn/Tageslicht finde ich gut, bezüglich der Schärfe und Detailzeichnung ist allerdings noch deutlich Luft nach oben. Immerhin gibt die Kamera das Videosignal unkomprimiert und ohne Qualitätsverlust über die HDMI Schnittstelle wieder.

Fazit

Die a77 II ist aus meiner Sicht eine gute Kamera, zu deren Paradedisziplin zweifelsohne der schnelle AF mit seinen div. Funktionen und die rasante Serienbildfunktion zählt. Hier ist es Sony tatsächlich gelungen, der direkten Konkurrenz ein Schnäppchen zu schlagen und dem potentiellen Kunden somit ein echtes Kaufargument zu bieten. Neben der Top Verarbeitung und dem recht hohen Ausstattungsniveau ist sie bis auf das fehlende GPS Modul und dem Verzicht eines Touchscreens, eine rundum gelungene Kamera für ambitionierte Amateurfotografen. Das man ausgerechnet beim wichtigsten Kriterium, der Bildqualität ab ISO 800 mit Einbußen zu leben hat, trübt den ansonsten positiven Eindruck natürlich ein wenig. Doch alles in allem ist's eine Kamera, die meinen persönlichen Ansprüchen/Erwartungen am ehesten gerecht wird, weshalb ich sie an der Stelle auch gerne weiter empfehle.

Wertigkeit/Verarbeitung: 4,5/5
Features: 4,5/5
Handling: 5/5
Geschwindigkeit: 5/5
Videoqualität: 4/5
Bildqualität: 4/5

Getestet mit: Tamron 70-300mm
Sony 18-135mm
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sonys neuer Preishammer im Segment Amateur bis Semi-Profi, 28. August 2014
Von 
Unkaputtbar "Holger" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Auf den ersten Blick ist die Alpha 77II eine direkte Kopie ihres Vorgängers der A77 und scheint äußerlich keine großen Veränderungen erhalten zu haben. Auch nach dem Einschalten und kurzen Überfliegen der Funktionen sind die Parallelen unheimlich groß und man muss schon genau hinschauen wenn man beide Kameras nebeneinander legt welche nun die Mark II ist. Größter Anteil an dieser sicherlich etwas vorschnellen Einschätzung von mir trägt der Body der Kamera, der fast identisch ist.

Was mich direkt zur Haptik der 77II bringt . Diese ist sehr gut, da stabiles Magnesiumgehäuse und hochwertige Verarbeitung sowie ein tolles Display nicht gestrichen worden sind. Das Display hat sogar noch etwas an Brillanz und Farbfülle dazugewonnen. Es ist weiterhin frei verstellbar und lässt sich in fast alle Richtungen drehen. Da ich vom Vorgängermodell mit allen Knöpfen vertraut bin fand ich auch alles an seinem Platz wieder und kann nur Positives über die Kontrollelemente berichten. Eine schöne Neuerung ist das Moduswählrad, welches nun von alleine sperrt und nicht unbeabsichtigt beim Gehen verstellt werden kann.

Die Bildqualität der entstandenen Aufnahmen ist sehr gut. Ich konnte bei keiner Aufnahme mit dem SAL 16-50 über die Kamera klagen. Alle Aufnahmen waren sehr scharf, wurden extrem schnell fokussiert und auch bei schwierigen Situationen mit bewegten Objekten und dunkleren Umgebungen waren die Bilder überzeugend. Wie von Sony angepriesen, ist der AF extrem flink und das Zusammenspiel mit dem SSM Motor des 16-50 fängt auch sich schnell bewegende Tiere sicher ein. Ein wenig Angst macht einen die Auslösegeschwindigkeit von 12 Bildern pro Sekunde, da die Kamera das Spiel mitmacht bis sie ca. 55 Bilder eingefangen hat und damit durchaus größere und auch schnellere Speicherkarten schnell in Bedrängnis bringen kann. Ich hatte vor der 77II noch nie meine Ersatzspeicherkarte ( 32 GB ) bei einer Session benötigt - jetzt schon :).

Sehr positiv überrascht hat mich die Videoqualität. Im Gegensatz zu Mitbewerbern setzt Sony bekanntlich auf den teildurchlässigen festen Spiegel und erreicht damit ein Auto-AF der durchgehend mitführt. Dieser arbeitet extrem präzise und unheimlich schnell dank SSM-Motor im 16-50 Kit-Objektiv. Aufgenommen wird im FullHD Format mit bis zu 60p , wobei die Kamera auch große Schärfeunterschiede sehr schnell ohne zu „pumpen“ regelt und das Endergebnis sich wirklich gut sehen lassen kann. Schade ist, dass die Kamera noch kein 4k unterstützt. Den Ton bei den Außenaufnahmen sollte man allerdings per externen Mikro auffangen. Der kleine Sensor vorne an der Kamera ist immer noch recht windanfällig.

Interessante Gimmicks bietet die Kamera auch, wobei ich erst einmal negativ bemerken muss, das das GPS Feature der alten 77 leider in der neuen Version fehlt. (warum das, Sony??? ). Mit an Board hat die Kamera nun WLAN, Steady-Shot ( wie die meisten Alphas - was aber diese sehr interessant macht für ältere und günstigere Objektive ), FEL-Funktion (Blitzbeleuchtungsspeicherung ), NFC ( ja das vom Handy ;) )… und natürlich dutzende kleine Software Helferlein. Größtes Feature was man hier erwähnen sollte und für mich etwas leise daher kam - ist das WLAN… Ja, man kann nun Daten ohne Kabel übertragen. Aber nicht nur das. Ein Smartphone ist über Wlan nun in der Lage, viele Funktionen der Kamera zu steuern und dient wenn nötig als Display (schon ein Stück cooler ;) ) . Das lässt sich bei vielen Gelegenheiten sinnvoll einsetzen und ist nicht nur witzig (wenn man mal aus der Hüfte oder nach hinten auslöst). Es ist auch praktisch wenn man keine Fernbedienung dabei hat oder am Stativ lange Belichtungszeiten einplant und nicht die Kamera berühren möchte, um nicht zu verwackeln. Die Funktionsweise des NFC ist gewohnt einfach… Handy/Smartphone an die Kamera halten und los geht es.

Übersicht in Stichpunkten:

Positiv:

- Sehr schnelle Serienaufnahme die extrem lange durchhält
- Umfangreiche Ausstattung
- Hoher Detailgrad bei Aufnahmen
- geringes Rauschen bei Schwachlicht
- Einige alte Komponenten der Alpha 77 nutzbar
- Autofokus-Funktion mit intelligenter Führung

Negativ:

- kein GPS mehr
- Blitzgeräte der alten 77 nicht mehr kompatibel (anderer Schuh) - sehr ärgerlich :(

Resümee:

Die perfekte Kamera für Sportfotografen oder ambitionierte Fotografen, die nach einem guten Alleskönner suchen. Sony leistet sich mit der Mark II kaum Schnitzer und bringt ein wahres Monster an den Start, das auch Profikameras noch in den Schatten stellt. Bild-, Video- und Autofokusleistung sind sehr gut und hinterlassen einen angenehmen Gesamteindruck. Die Preis/Leistung ist gut und man hat nicht das Gefühl das man beraubt wird. Besonders dann nicht, wenn das sehr gute Kit-Objektiv noch mit im Paket liegt :).
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 77ii oder A7, 22. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Sony ILCA Alpha 77 II SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel EXMOR APS-C CMOS-Sensor, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, XGA, 79-Phasen AF-Messfelder, 12 Bilder/Sek, Full HD, WiFi / NFC, HDMI) mit OLED-Sucher und Autofokus (Elektronik)
Nach zwei Jahren NEX-5n musste etwas Neues her. Zu oft stoß sie an ihre Grenzen, gerade, wenn ich Portraits machen wollte. Den fehlenden Blitzschuh und Sucher hatte ich zwischenzeitlich mit der Alpha 3000 kompensiert, aber auch das war nur eine Notlösung. Ausstattung und Geschwindigkeit liegen (entsprechende dem Preis) bei der 3000er im Einsteigerbereich.

Das ist bei der 77ii ganz anders. Sie ist schnell, verdammt schnell. Das ist nicht nur meine Meinung, auch Freunde, die andere Marken und Kameramodelle im Gebrauch haben, sind verwundert, wie schnell der AF fokussiert. Die Ausstattung lässt keine großen Wünsche offen. Dem fehlenden GPS wird an dieser Stelle oft nachgeweint, aber es wurde gegen WLAN ersetzt. Was sinniger ist, kann sich jeder selber beantworten. Ich finde es praktisch, vereinzelte Fotos direkt aufs Handy oder Tablet zur weiteren Verwendung zu schicken. Wo ich war, weiß ich auch so meistens.

Blende und Verschlusszeit kann man bequem mit den Einstellräder vorne und hinten verändern, nicht weit davon entfernt liegt der ISO und Weißabgleich Knopf. Das waren für mich die ausschlaggebenden Punkte für den Kauf. Beim Shooting kann man somit alle Parameter mit einer Hand verstellen und muss die Kamera noch nicht einmal absetzen.

Auf der Rückseite gibt es weitere zahlreiche Funktionsknöpfe, die sich alle frei mit den unterschiedlichsten Funktionen belegen lassen. Individualisierung und Schnellzugriff zu 95% möglich, den Rest packt man unter die Funktionstaste (weitere 10 Punkte festlegbar). So braucht man kaum noch ins normale Menü. Allerdings muss man sich für die Einstellungen und Individualisierung viel Zeit nehmen, ausprobieren, in seinen persönlichen Bedarf einordnen und entsprechend ausrichten. Man bekommt ein unfassbar vielseitiges Instrument in die Hand, wo nicht jede Funktion ohne Vorkenntnisse direkt ersichtlich ist. Ein wirkliche Bedienungsanleitung dazu lag leider nicht bei. Im Internet findet sich jedoch etwas ausführlicheres.

Warum habe ich mich nun gegen die A7 entschieden?
Im ersten Moment dachte ich: Yes, Vollformat und ich kann alle meine bisherigen Objektive verwenden. Nach den ersten Berichten dann die Ernüchterung: normale E-Mount Objektive werden auf 10MB runter geschraubt und die FE-Objektiv-Vollformatserie für E-Mount ist noch sehr klein und teuer. Alternativen von Fremdherstellern nicht in Sicht.. das hat mir die spontane Freude sehr schnell genommen. (Landschafts- und Architekturfotografen können an dieser Stelle erfolgreich Altglas an die A7 adaptieren)

Bis die 77ii angekündigt wurde. Das Kit-Objektiv habe ich direkt liegen gelassen, nur Body mit dem SAL3518 und SIGMA Makro 70mm f/2,8 EX DG bestellt. Das ist für mich die ideale Kombination für den APS-C Crop und Portraits. Mit beiden Objektiven bin ich sehr zufrieden. Dazu dann an anderer Stelle mehr.

Was ist nun besser: E-Mount oder A-Mount?

Für mich gibt es kein oder". Beide haben Vor- und Nachteile, deshalb behalte ich auch die NEX. Sie ergänzt sich hervorragend mit der 77ii:

E-Mount für Reise und Familie
A-Mount für Portraits und Projekte
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wertige Kamera, 30. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony ILCA Alpha 77 II SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel EXMOR APS-C CMOS-Sensor, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, XGA, 79-Phasen AF-Messfelder, 12 Bilder/Sek, Full HD, WiFi / NFC, HDMI) mit OLED-Sucher und Autofokus (Elektronik)
Schnell stellt man fest, dass keine Bedienungsanleitung beiliegt und dass man im Internet nur eine riesige Beschreibung der Menuepunkte herunterladen kann, ohne dass dabei der Sinn der Einstellungen beschrieben wird.
Nachdem ich mich durch das lange Menue dann einige Male durchgearbeitet hatte und mit den Einstellungen gespielt hatte, bin ich nun von der Kamera begeistert. Sie ist wirklich so schnell, wie die Vorrezensenten sagen. Das führt manchmal zu unscharfen Bildern, weil die Kamera sich sehr schnell einen anderen Bildpunkt als wichtig heraussucht, ich hatte den Eindruck, das kann sogar im Moment des Auslösens passieren. Für solche Probleme wünscht man sich eine gute Anleitung, die sagt, mit welcher Einstellung man das vermeiden werden kann.
Die Farbdarstellung ist angenehm naturnah, auch bei Sonnenuntergängen, bei denen die Betrachter des Bildes es für bearbeitet halten. Die Vergrößerungsfähigket ist sehr gut. Ein Rauschen habe ich nicht festgestellt, aber ich vermeide Fotos über 400 ASA.
Dass die Qualität der Bilder von den Objektiven abhängt, brauche ich nicht zu erwähnen.
Diese Kamera kann man jedem empfehlen, der Spaß am guten, scharfen Bild hat und dabei keine Kompromisse eingehen will.

An dieser Stelle muß ich noch eine Kritik an Sony erwähnen: Ich will mit einer Kamera fotographieren, was das WiFi soll, weiß ich nicht, oder ist vorgesehen, dass man bei der 77 III damit auch telefonieren kann? Solcher `Spielkram' sollte lieber als Modul (für den, der es braucht) angesetzt werden können. Dasselbe gilt auch für GPS.
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