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4.0 von 5 Sternen Ruhig und einfallsreiche Literaturverfilmung, die in eindrucksvollen Bildern den Untergang der Menschheit beschreibt.
Ein Wiedersehen nach langer Zeit führt alte Freunde wieder zusammen. Zuerst scheint das Treffen auch genauso abzulaufen, wie es sich die Frauen und Männer vorgestellt haben. Doch plötzlich verschwindet ein Mitglied der Gruppe. Als sich die verbliebenen Freunde auf die Suche nach dem Vermissten machen, entdecken sie eine menschenverlassene Welt, in der...
Vor 3 Monaten von Filmbesprechungen veröffentlicht

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Willkürlich wie das Leben
"Und die Moral von der Geschicht:
Mal ist der Mensch,
dann wieder nicht."

Das ist die Binsenweisheit, die uns nach 86 Minuten als existenzialistische Erkenntnis dämmern soll! So ist es dem ziemlich dürftigen "Making of" zu entnehmen. Sorry, dass ich das Gefühl habe, mein Leben soeben um 86 Minuten verkürzt zu haben. Das ist doch...
Vor 5 Monaten von Willi Wundfinger "Herr de ... veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Willkürlich wie das Leben, 26. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Ende (DVD)
"Und die Moral von der Geschicht:
Mal ist der Mensch,
dann wieder nicht."

Das ist die Binsenweisheit, die uns nach 86 Minuten als existenzialistische Erkenntnis dämmern soll! So ist es dem ziemlich dürftigen "Making of" zu entnehmen. Sorry, dass ich das Gefühl habe, mein Leben soeben um 86 Minuten verkürzt zu haben. Das ist doch ziemlich wenig an Essenz.

Ich weiß ja nicht, ob tief gläubige Menschen das anders sehen, denn es wird ja unverhohlen auf Engelsbotschaften und Eva und Weltuntergang angespielt, aber dieser Film verstößt auf jeden Fall gegen die Regeln der Unterhaltungsbranche, z.B. dass ein Spannungsbogen auch wieder runter kommt oder dass eine GESCHICHTE erzählt werden muss (ursprünglich erfunden als Mahnung, Huldigung, zur Sinnstiftung oder externe Gedächtnisstütze).
Dabei geben sich die Filmemacher ja nicht gerade bescheiden: Da wird behauptet, der Film entwickle sich vom Charakterfilm zum Thriller und vieles erinnere an Stephen King. Das ist aber nicht einmal die halbe Wahrheit, eher ein Viertel. Die Charaktere haben kaum Gelegenheit, sich als vielschichtig zu zeigen. Einen schlechten Tag kann schließlich jeder mal haben. Zum Thrill gehört mehr als Verwunderung und Angst und ein Ende, wo alles verpufft oder im Nebel verschwindet! Und bei King gibts zumindest eine Erklärung oder Lösung oder wenigstens ein Ende. Hier jedoch wird vieles nur schwammig angedeutet. Das ist ja ach so künstlerisch und tiefsinnig!

Der Film hat poetische Züge, die Bilder sind toll, der Sound bombastisch und der Kopf grübelt ununterbrochen über die Regeln dieses seltsamen Spiels nach. Leider wird man weder bestätigt, noch verneint. Gibt es Regeln, wer verschwindet und warum? Muss man gottgefällig leben oder siegt am Ende stets die Liebe, kitschtriefend? Sollen wir am Ende gar aufhören zu streben, da König Zufall über uns kleine Lichter richtet? Optimismusverbot, Passivität, Schicksalsergebenheit - Hätten die Menschen vor 10000 Jahren diese Prinzipien tatsächlich ausgelebt, gäbe es uns heute nicht. Ja, die Erde gäbe es vielleicht tatsächlich noch, als Ort, wo eine Lebensform die andere verdrängt, vergiftet, frisst - nur würde das niemand beobachten und keinen im gesamten Multiversum würde das jucken. Ist das der sinnfreie Zustand, der anzustreben ist? Dann wäre es wohl das Beste, wir würden uns selbst den Löwen zum Fraß vorwerfen. Dann hätte Gott nicht die Arbeit, seine Lehm-Odem-Kreation Stück für Stück in Atome aufzulösen.

Lots biblische Frau ist wenigstens zur Salzsäule erstarrt, als Mahnmal für ihren Ungehorsam oder ihre Neugier. Die Selbstauflöserei hingegen ist ziemlich unspektakulär, unangemessen und realitätsfern. Menschen verschwinden in Wirklichkeit nicht sang- und klanglos, sondern sterben röchelnd nach schweren Krankheiten oder schreiend nach schmerzhaften Verletzungen und verursachen dabei Trauer, Kosten und Erinnerungen.

Mir persönlich würde der Film besser gefallen, wenn es darum ginge, wie man sehr wohl einen Klang hinterlässt und dem Leben einen Sinn abgewinnt, indem man eben NICHT den Planeten zugrunde richtet.

Als Konsument erwarte ich vom Künstler nicht nur Fragen, sondern auch paar Antworten, zumindest Vorschläge. Mit den Schultern zucken kann ich selber, kann jeder selbst. Dafür muss ich weder Geld noch Zeit investieren.

Zu sagen, "die Erde existiert auch ohne uns", kann doch wohl nicht allen Ernstes die Quintessenz dieses ganzen Bilderbogens sein?!

Die Steigerung der "Erscheinungen" ist lächerlich - Achtung Spoiler! Einfaches Verschwinden ist gruselig, Bergziegen im Gebirge noch glaubwürdig ... aber ein Löwe im Hafen? Warum muss der Typ mit der Waffe, der seit der Entscheidung für dieses unpazifistische Werkzeug auf meiner Verschwindeliste stand, die Frau "erlösen", die doch offenbar eigene Pläne hatte? Und wessen hatte sich das einzige überlebende Kind schuldig gemacht? Warum fallen Flugzeuge als feuriger Meteorit vom Himmel? Halten Piloten und Elektronik tagtäglich die übliche Neigung zur Selbstentzündung in Schach?

Ich hoffe, die Romanvorlage nimmt sich mehr Zeit, die Seelen-Rucksäcke zu durchwühlen, die jeder Protagonist mit sich herumschleppt. Dann wird/würde vielleicht manche Entwicklung verständlicher.
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4.0 von 5 Sternen Ruhig und einfallsreiche Literaturverfilmung, die in eindrucksvollen Bildern den Untergang der Menschheit beschreibt., 10. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Ende [Blu-ray] (Blu-ray)
Ein Wiedersehen nach langer Zeit führt alte Freunde wieder zusammen. Zuerst scheint das Treffen auch genauso abzulaufen, wie es sich die Frauen und Männer vorgestellt haben. Doch plötzlich verschwindet ein Mitglied der Gruppe. Als sich die verbliebenen Freunde auf die Suche nach dem Vermissten machen, entdecken sie eine menschenverlassene Welt, in der vieles nicht mehr so zu sein scheint, wie es sollte.

*

Wer Monteagudos Buch gelesen hat, weiß, was einen erwartet. Ungewohnt erfrischend stellt sich dann aber die Verfilmung des mystischen Bestsellers heraus, denn der Regisseur geht den Weg, die Romanvorlage filmtechnisch anzupassen und entsprechend umzuschreiben. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und wirkt sehr überzeugend und realistisch. Trotz diverser Änderungen hält sich Toregrossa eng an die Buchvorlage und schafft es tatsächlich, den “Geist” des Romans auf Zelluloid zu bannen. Die Ungewissheit, das Mystische, die Hoffnungen … all das verpackt der Regisseur in seine tragische Geschichte, die sich nah am Buch hält, aber dennoch eigene Wege geht.
Dieses Konzept geht hervorragend auf und macht die im Buch wirre, teils unverständliche Geschichtem, tatsächlich durchschaubarer und an manchen Stellen sogar logischer. Visuell überwältigend entführt uns Torregrossa in eine dystopische Welt, in der keiner mehr weiß, was passiert ist und wie lange er noch überlebt.

Stimmig in Bild und Ton wird der Untergang der Menschheit erzählt, aus der Sicht einer Gruppe Freunden, die sich nach vielen Jahren das erste Mal wieder sehen. Die Schauspieler sind allesamt gut und gehen in ihren Rollen auf. Die Abweichungen vom Buch sind durchaus vertretbar und machen den Film als Literaturverfilmung auch noch zu etwas Besonderem, denn selbst wenn man das Buch kennt, weiß man bei dieser Verfilmung nicht wirklich genau, was einen erwartet (ich meine, welche Stellen vom Roman übernommen und welche abgeändert wurden.) “Ende” ist eine gelungene Romanverfilmung geworden, die in sehr ruhigen Bildern das Ende der Welt, wie wir sie kennen, erzählt.

*

Fazit: Ruhig und einfallsreiche Literaturverfilmung, die in eindrucksvollen Bildern den Untergang der Menschheit beschreibt. Mystisch und zum Nachdenken anregend.

© 2015 Wolfgang Brunner
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1.0 von 5 Sternen Langweilig, 13. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ende (DVD)
Ein Stern ist noch zu wenig.
Ich habe den Film auf Grund von Empfehlungen vorheriger Filme gekauft. Dies war ein Fehler. Es ist einfach langweilig. In dem Film verschwinden auf langweile Art und Weise fast alle Protagonisten. Ohne etwas darüber zu erfahren. Das wars dann auch schon.
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4.0 von 5 Sternen mal was anderes, 17. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Ende (DVD)
bis auf manchmal leicht nervige und seltsame szenen bei denen man sich tatsächlich fragt was die aktion jetzt sollte eigentlich ganz gut.
gelangweilt habe ich mich auf jeden fall nicht und es ist mal was anderes...
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tiefgehendes Kino-Highlight aus Spanien, 19. August 2014
Von 
toddywarez (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Ende [Blu-ray] (Blu-ray)
Das Lifestyle-Magazin "Intro" tut gut daran, diesem spanischen Mystery-Thriller seine Empfehlung auszusprechen. Ich war anfänglich etwas skeptisch, denn die letzten Kreationen aus dem Sangria-Land hatten für mich eher die Qualität des selbigen Weingepansches - gehaltlose Vermengung einiger guter Zutaten, aufgefüllt mit ganz viel billigem Nichts. Die Zeiten, in denen die Spanier unangefochtene Nummer 1 im Horrorgenre waren, schienen für mich endgültig vorbei. Mit "Ende" halte ich nun einen großartigen Lichtblick in Händen, der inhaltlich endlich mal wieder sehr positiv aus dem großen Einheitsbrei heraus sticht und auch produktionstechnisch glänzen kann. Wer hier der Coveraufmachung Glauben schenkt und einen billigen C-Movie vermutet, sollte unbedingt den Blick riskieren. Jorge Torregrossas Endzeitvision beginnt mit einem Treffen alter Freunde in einer abgelegenen Berghütte, vorbereitet von einem der ihren, der schon damals als psychisch labil und angeschlagen galt und viele Jahre in einer Heilanstalt einsaß. Aufgrund seiner Visionen gaben sie ihm den hämischen Beinamen "Der Prophet", was sich im Verlauf der Geschichte auf erschreckende Weise bewahrheiten soll. Er selbst taucht jedoch beim Treffen nicht auf. Aus anfänglichem Spaß entwickeln sich einige Streitereien und als die Anwesenden erfahren, wer tatsächlich hinter der Einladung steckt, wird das Treffen abgebrochen. Bevor die Gäste jedoch abreisen, beobachten sie plötzlich ein ungewöhnliches Naturschauspiel. Der Nachthimmel färbt sich leuchtend orange, woraufhin alle elektonischen Geräte versagen. Kein Licht, kein Telefon, kein Radio, kein Handy, kein Auto... Unfähig Hilfe herbei rufen zu können, macht sich die Gruppe zu Fuß auf den beschwerlichen Weg in die nächste Stadt. Während sie über die entvölkerte Erdoberfläche wandern, verschwinden auch die Freunde einer nach dem anderen absolut spurlos.

Wer Filme wie "Quiet Earth", "Another Earth" oder "Melancholia" mag, wird auch in "Ende" eine wahre Fungrube an Interpretationsmöglichkeiten entdecken. Es geht nicht um das "Warum" - schließlich wissen wir alle, dass wir unseren Planeten irgendwann selbst zugrunde richten werden und es allerhöchste Zeit für einen "Neubeginn" ist - es geht einzig um das "Wie". Es geht nicht um das Ende des Lebens auf der Erde, sondern um das Ende der Schuldigen, der Menscheit. Den Tieren geschieht nichts. Ich finde die Idee, einen nach dem anderen ohne großartige Erklärung aus dem Spiel zu nehmen, einfach genial. Ganz ohne großes Getöse, ohne Urknall, ohne Erdbeben, ohne Sintflut, ohne außerirdische Invasion, ohne Krieg, ohne jedwedes Blutvergießen wird uns der Abgang der "Krone der Schöpfung" vor Augen geführt und das exzellent gefilmt in dieser herrlichen Umgebung. Grandios, dass der Film jegliche Erklärung verweigert, dass selbst die Akteure nicht versuchen, eine Begründung zu finden. Letztendlich ergeben sich die Übriggebliebenen einfach der Vorhersehung ihres "Propheten", die er akribisch in Form eines gezeichneten Buches hinterlassen hat. Jede einzelne Begebenheit ihres Weges ist darin bereits skizziert - eindeutig, erbarmungslos, unausweichlich.

Dass man für die letzte Szene eine Frau und einen Mann auf dem Meer treibend in eine dichte Nebelwand schippern lässt, ist eines der perfektesten Enden der Filmgeschichte, kann es doch das endgültige Ende der Menschheit bedeuten, ebenso gut aber auch die Saat der "neuen Menschen" darstellen. Der weibliche Name könnte die Richtung vorgeben, könnte aber ebenso gut einfach nur ein zynisches "Bonbon" sein. Da kommt es auf die persönliche Sichtweise an und wie sehr diese vom christlichen Glauben geleitet wird.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen die spanier schon wieder, 7. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Ende [Blu-ray] (Blu-ray)
Eigentlich war es als ein Wiedersehen alter Freunde geplant, doch schon nach wenigen Stunden bemerkt man, dass sich vieles verändert hat und die Chemie nicht mehr stimmt. Doch das ist bald das kleinste Problem der Gruppe, denn am nächsten Tag ist einer von Ihnen verschwunden. Zudem funktioniert kein Handy, kein Telefon und auch kein Strom. Man beschließt den Vermissten zu suchen, doch als man nirgends eine Menschenseele trifft und manche Tiere verrückt spielen, merkt man sehr schnell, dass hier mehr dahintersteckt…..und dann verschwindet der nächste…

ENDE ist ein wirklich interessanter Streifen geworden. Mit einem relativ geringen Budget schafft man es, ein spannendes Szenario zu entwickeln, wobei der Zuschauer immer genau auf dem Stand der Protagonisten ist. Man sollte sich allerdings kein Effektgewitter erwarten, denn das „visuelle Feuerwerk“ das auf der Hülle angegeben ist findet hier in keinster Weise statt, sondern weckt eher falsche Erwartungen.

Die Mischung aus Drama und leichtem Science-Fiction funktionierte auch schon bei ALLES WAS WIR GEBEN MUSSTEN sehr gut und hier passt beides ebenso gut zusammen. Zudem hat sich der Regisseur ein paar wirklich tolle Sachen ausgedacht (kleiner Spoiler: Das Verschwinden des Kindes ist zum Beispiel klasse dargestellt).

Die Schauspieler machen einen guten Job, sagen mir aber durch die Bank nichts. ENDE beweist erneut, dass die Spanier im europäischen Film enorm aufgeholt haben, wie wir in der Vergangenheit schon desöfteren feststellen durften. (videotie.de)
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen durchwachsen, 19. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Ende (DVD)
Anfangs dauert es eine (ganze) Weile, in den Film reinzukommen. Eine Gruppe von acht Leuten (die alle irgendwie gleich aussehen - was eine Identifizierung/Sympathienahme nahezu unmöglich macht) trifft sich nach etlichen Jahren zu einem gemeinsamen Wochenende wieder. Die Personen sind durch die Bank erstmal ziemlich unsympathisch um nicht zu sagen, nervig. Sie verhalten sich entweder unreif oder albern oder einfach dämlich - für das "Ende" definitiv nicht zu schade. Dann passiert etwas: Ein grelles Licht, Auto tot, Handy tot - und das mitten in der Nacht, mitten in der Pampas. Die Figuren verhalten sich gruppendynamisch passiv-unselbstständig und, in meinen Augen, der Situation völlig unangemessen. Dann macht man sich auf in den nächsten Ort und auf der Reise verschwindet einer nach dem anderen - puff - und weg. Aber gerade diese Unscheinbarkeit hat in mir ein gewisses Beklemmungsgefühl hervorgerufen. Anders als Filme, wo einen z.B Schatten oder eine marsianische Waffe treffen, die Einen nachvollziehbar auslöscht. Jetzt noch die etwas karge vonHausaus verlassene Landschaft und die wenigen Anzeichen von urplötzlich verlassener Zivilisation - da haben wir auf einmal eine solide-beängstigende Grundstimmung. Leider wird das Ende wiederum zu schnell, platt und unbefriedigend abgehandelt. Was war los? Wer musste warum verschwinden? Warum durfte wer überleben? Warum konnte Einer offensichtlich in die Zukunft anderer sehen, aber scheinbar nicht in die eigene?! Alles in Allem: Kann man anschauen, muss man aber nicht. Vielleicht könnte Hollywood bei einer Neuauflage das fehlende, mitreissende Stück einbauen und etwas individuellere, fesselndere Schauspieler nehmen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sinnlos, 18. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ende (2012) (Amazon Instant Video)
Schlechtester Film den ich je gesehen habe !!!keine richtige Handlung , einfach nur Leute die spurlos verschwinden und das Ende ist sowieso am besten . Meine Meinung : nicht mal 1 Stern wert .
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6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mystischer Weltuntergangstrip, 16. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Ende (DVD)
ENDE ist ein spanischer Endzeitthriller, der sich deutlich von der gängigen Masse unterscheidet. In grandiosen Bildern und mit subtilem Horror schafft es der Streifen einen stets zu fesseln. Besonders in seiner Optik unterscheidet er sich von vielen anderen Genrevertretern. Das Szenario spielt entgegen der gängigen Konventionen nicht in einer verdunkelten, zerstörten Welt, stattdessen findet die Welt ihr Ende in gleißendem Licht. Hier könnte man durchaus eine Parallele zu HELL sehen, auch wenn mir persönlich ENDE deutlich besser gefällt.

ENDE schafft es durch die dramaturgische Verbindung der gemeinsamen, geheimnisvollen Vergangenheit der Gruppe und den plötzlich eintretenden Ereignissen, einen Spannungsbogen zu erzeugen, der den ganzen Film konstant hochbleibt. Für Fans von Endzeitfilmen ist der Film sicherlich zu empfehlen, allein schon wegen den herausragenden Bildern und dem ungewöhnlichen Plot.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sinnfrei und offenes Ende, 18. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Ende (DVD)
Kann mich vielen da nur anschließen:
Keine sinngebende Handlung, einer nach dem anderen verschwindet und das Ende ist unklar und offen.
Das einzige was entschädigt, sind die Bilder von eingen schönen Schauplätzen und Drehorten....
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Ende (2012)
Ende (2012) von Jorge Torregrossa
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