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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sam macht's noch einmal
Samarendra Ambani heißt wie ein Inder, sieht aus wie ein Inder, ist aber kein Inder, sondern Schweizer. Und was für einer! Sam, wie er sich lieber nennen lässt, ist Sohn eines indischen Vaters und einer inländischen Mutter, ziemlich frisch gebackener Architekt, Ordnungs- und Hygienefanatiker, politisch neutral bis ignorant und so naiv, dass es ein...
Vor 8 Monaten von Felix Richter veröffentlicht

versus
4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Überflüssig
Unglaubwürdige Geschichte, hölzerne Protagonisten, redundante Erzählweise.
Zuweilen blitzen witzige Details auf (zum Thema helvetischer Reinlichkeitsfimmel), doch das langt längst nicht, um aus diesem Buch einen lesenswerten Roman zu machen.
Bilanz: Völlig überflüssig.
Vor 7 Monaten von Sabine Beil veröffentlicht


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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sam macht's noch einmal, 21. August 2014
Von 
Felix Richter - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Samarendra Ambani heißt wie ein Inder, sieht aus wie ein Inder, ist aber kein Inder, sondern Schweizer. Und was für einer! Sam, wie er sich lieber nennen lässt, ist Sohn eines indischen Vaters und einer inländischen Mutter, ziemlich frisch gebackener Architekt, Ordnungs- und Hygienefanatiker, politisch neutral bis ignorant und so naiv, dass es ein bisschen weh tut.

Dieser Naivität ist es dann auch zu verdanken, dass er sich eines Tages in Bagdad wiederfindet, in einem so genannten Safe House weit außerhalb der Green Zone, eingeladen als einer von drei Finalisten eines Wettbewerbs für den Bau einer Oper in Bagdad (allein die Idee der Sinnhaftigkeit eines solchen Bauwerkes lässt man sich gerne auf der Zunge zergehen). Leser des Klappentextes wissen, dass das nicht so läuft, wie er sich das vorgestellt hatte: Aus ihm völlig unerklärlichen Gründen hält man ihn für einen Spion. Der Sam, der schließlich mit abgewinkelter Nase in die Schweiz zurückkehrt, ist nicht der Sam, der sie verlassen hat - was sich unter anderem in einer neuen, für seine adrette Freundin Nina und vermutlich auch für viele Leser sehr überraschenden Neigung zur sexuellen Subordination in mehr oder weniger appetitlichen Ausprägungen manifestiert.

Aber das Leben geht weiter. Dubai ist nicht Irak, und so setzt Sam sich wenig später frohgemut in den Flieger, um für den dortigen Emir eine großzügig dimensionierte sowie geheimnisvoll unterkellerte Bibliothek zu bauen, die sogar die von Alexandria in den Schatten stellen wird, und wieder gerät er dank seiner edlen Einfalt, sprich grenzenloser Blödheit in die Mühlen der Justiz. Man sollte Kafka ja nicht anlässlich jeder Absurdität herbeizitieren, aber "Der Mann, der nie krank war" führt einen schwer in Versuchung, wobei unser Sam hier sicher mehr zu seinem herben Schicksal beigetragen hat als der bedauernswerte Josef K. Und Hautfarbe sticht Reisepass, wenn es richtig ernst wird, jedenfalls in manchen Ländern und vor allem dann, wenn man ihn im entscheidenden Moment nicht einstecken hat, da kann man noch so unschuldig sein oder tun.

Tja, so sind sie halt, die Architekten. Je größer desto besser, und wenn's was Dolles zu bauen gibt, kommt's nicht so sehr darauf an, wo und für wen. Und was lernen wir über die Vorderen Orientalen? Sie sind ruppig, unbeleckt von hinderlicher Rechtsstaatlichkeit und von sehr ansteckender Paranoia im Umgang mit Spionage- oder Terrorverdächtigen (von wem sie das wohl haben?). Eklige Krabbeltiere gibt's dort ebenfalls zu Hauf, was Wunder auch, wenn ihre philippinischen Reinigungskräfte lieber massieren als putzen.

Arnon Grünberg verliert kein Wort zu viel, ist witzig, erbarmungslos und geht auch mit den netten Schweizern so rüde um, wie es eigentlich nur einem Schweizer zusteht. Aber dort kam ja leider niemand auf die Idee, diesen trotz aller eben genannten Klischees großartigen Roman über die Schattenseiten der Naivität zu schreiben. Also tat er es, und das war gut so.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Roman, der nie langweilig war. ..., 17. Februar 2015
Ein junger Schweizer Architekt fliegt in den Irak, weil er ein Opernhaus für Bagdad entwerfen soll. ...
Die Geschichte, die uns Arnon Grünberg hier auftischt, lebt von ihrer kompakten Erzählweise und absurden Wendungen. Auf knapp 250 Seiten wird die Vernichtung einer gutbürgerlichen Existenz genüsslich zelebriert, die Hilflosigkeit innerhalb fremder Kulturen in nachhaltigen Bildern dargestellt.
Dank des Erzähltempos und der Identifikation mit der Hauptfigur kann "Der Mann, der nie krank war" sowohl gut unterhalten als auch zum Nachdenken anregen.
Fazit:
Geniale literarische Fingerübung des Niederländers - zum gepriesenen Meisterwerk fehlen noch die letzten 100 Meter. ...
Empfehlung!
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4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Überflüssig, 16. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Mann, der nie krank war: Roman (Kindle Edition)
Unglaubwürdige Geschichte, hölzerne Protagonisten, redundante Erzählweise.
Zuweilen blitzen witzige Details auf (zum Thema helvetischer Reinlichkeitsfimmel), doch das langt längst nicht, um aus diesem Buch einen lesenswerten Roman zu machen.
Bilanz: Völlig überflüssig.
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3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Der Mann,der nie krank war., 13. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Mann, der nie krank war: Roman (Kindle Edition)
Schade um das Geld.Der Roman ist langweilig .Die Vorschau war spannend und die Problematik eigentlich aktell,aber das Ergebniss dann ernüchtern.Mir hat das Buch nicht gefallen.
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Der Mann, der nie krank war: Roman
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