Kundenrezensionen


115 Rezensionen
5 Sterne:
 (32)
4 Sterne:
 (28)
3 Sterne:
 (21)
2 Sterne:
 (8)
1 Sterne:
 (26)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


43 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einmal um die ganze Welt
Der traurige Überrest der Menschheit nach einer immensen Naturkatastrophe oder vergleichbarem Unbill gefangen in einem abstrusen Szenario - in diesem Fall einem Zug, der seit 18 Jahren unendlich die mittlerweile komplett vereiste Erdkugel umrundet. So weit, so abenteuerlich. In den hinteren Waggons darbt die ausgebeutete Unterschicht dahin, während es sich die...
Vor 7 Monaten von Blagger veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Bahn kommt....
STORY:
In naher Zukunft ist die Erde mit Eis überzogen, die letzten überlebenden Menschen sind in einem Zug unterwegs, der unaufhaltsam auf der Erde unterwegs ist. Im hinteren Abteil muss sich die Unterschicht über Wasser halten - mehr schlecht als recht...während vorne die Wohlhabenden sich im Luxus aalen....dass es nun zu Revolution kommen muss,...
Vor 1 Monat von Hatzelino veröffentlicht


‹ Zurück | 1 212 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

43 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einmal um die ganze Welt, 8. Mai 2014
Von 
Blagger - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Snowpiercer (DVD)
Der traurige Überrest der Menschheit nach einer immensen Naturkatastrophe oder vergleichbarem Unbill gefangen in einem abstrusen Szenario - in diesem Fall einem Zug, der seit 18 Jahren unendlich die mittlerweile komplett vereiste Erdkugel umrundet. So weit, so abenteuerlich. In den hinteren Waggons darbt die ausgebeutete Unterschicht dahin, während es sich die herrschende Elite in der vorderen Luxusklasse gutgehen lässt. Es folgt der Aufstand, die Auflehnung gegen die unerträglichen Zustände - so weit, so vorhersehbar.

Die Grundidee und die daraus entwickelte Geschichte ist schon vielfach filmisch umgesetzt worden, da fallen einem fast zwingend der "Planet der Affen" ein, "Total Recall" oder die "Twelve Monkeys", um nur einige zu nennen. Regelmäßig wird daraus eine Mischung aus Actionfilm und philosophischer Allegorie, mal mit dem einen, mal mit dem anderen Schwerpunkt. Bei "Snowpiercer" halten sich beide Elemente in etwa die Waage. Auch wenn man sich nicht auf die tiefere Bedeutung des Szenarios einlassen mag, funktioniert "Snowpiercer" als Actionkino ganz ordentlich: die Handlung hat das richtige Tempo, die Schauspieler sind hervorragend (allen voran die großartige Tilda Swinton, aber auch Chris Evans und John Hurt), die Inszenierung ist trotz durchschnittlicher Tricktechnik ansehnlich. Dass bei einem derart konstruierten Szenario Logiklöcher nicht ausbleiben, darüber sollte man sich vorab klar sein. Zu bemängeln wäre, dass die Handlung zu wenig Überraschungen bietet.

Ob die philosophische Komponente über das Wesen der Menschheit und des Daseins nun eher plump oder eher tiefgründig ist, das liegt im Auge des Betrachters. Für diejenigen, die es gar nicht blicken, liefert einer der Protagonisten am Ende noch die mundgerechte Interpretation mittels eingängiger Weisheiten ab ("Der Zug ist die Welt, die Passagiere sind die Menschheit"). Das empfinde ich persönlich als etwas aufgesetzt und eigentlich als Beleidigung des Zuschauers, sofern man ein Hirn zwischen den Ohren als gegeben voraussetzt. Wie dem auch sei, immerhin geht "Snowpiercer" mit seiner ernsthaften und ernstgemeinten Gesellschaftskritik im Anspruch weiter als viele andere Actionfilme.

Insgesamt habe ich mich recht gut unterhalten und ein wenig zum Nachdenken angeregt gefühlt. Letzteres wäre bei einer weniger offensichtlich präsentierten Metaebene wohl intensiver ausgefallen und hätte den Streifen für mein Empfinden interessanter gemacht. Dennoch: sehenswert ist "Snowpiercer" allemal.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


61 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Luhmann-Habermas Debatte als Sci-Fi-Movie!, 7. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Snowpiercer [Blu-ray] (Blu-ray)
Mal wieder ein toller Film, der an den Kinokassen leider untergegangen ist.

Snowpiercer ist entweder ein Science-Fiction/Actionfilm mit philosophisch-soziologischer Note, oder eine gesellschaftstheoretische und philosophische Debatte, die in einem Action-Korsett eingebettet ist.

Kann man sich aussuchen.

Worum gehts? (in Stichworten):
- düsteres Endzeit-Zukunftsszenario
- letzte überlebende Menschen in einem unentwegt fahrenden Zug eingesperrt
- Passagiere in Zug getrennt zwischen "Oberschicht" und "Unterschicht"
- Unterschicht will (mal wieder) Revolte anzetteln, um ihre prekäre Lebenssituation zu verbessern

Was sieht man in dem Film? (in Stichworten):
- einen Zug
- einen überzeugenden Chris Evans
- eine grandiose Tilda Swinton
- massenweise Action und Gemetzel (Brutalität hält sich aber in Grenzen)
- ein überraschendes, gutes und nachdenkliches Ende

Was gefällt an dem Film?
- Der Handlungsverlauf
- überraschende, unvorhersehbare Momente
- stimmige Action
- Der intelligente Inhalt
- Chris Evans (mal) als seriöser Darsteller
- Tilda Swinton
- John Hurt

Was kann nicht überzeugen?
- Die teilweise billigen Computer-Effekte
- einige wenige Logikfehler (der kleine Pelzmantel etc.)
- die dunkle Vergangenheit des Helden kommt irgendwie nicht glaubwürig daher.

So, jetzt kommt der Teil mit den SPOILERN, SPOILERN, SPOILERN, ab hier nicht weiterlesen, wer nicht zu viel erfahren will...
.
.
.
.
.
.
.
.
.
Das eigentlich grandiose an dem Film ist die Philosophie, die dahinter steckt. Es werden dabei zwei verschiedene "Weltanschauungen" gegeneinandergestellt.
Zum einen hat man die "Klassenkampf"-Theorie der Unterschicht bzw. jene des Anführers, gespielt von John Hurt. Dabei geht es darum, dass die Unterschicht von der herrschenden Oberschicht ausgebeutet und unterdrückt wird. Ziel des Kampfes ist es, die soziale Ungerechtigkeit zu überwinden und die Klassen letztlich aufzulösen. Klassischer Marxismus halt. Das ist auch die Position des deutschen Philosophen und Intellektuellen Jürgen Habermas.

Die andere Theorie ist die der "Systemtheorie". Das Leben im Zug (und in der Welt?) ist ein in sich geschlossenes System, welches eine bestimmte Balance aufweist und nur in dieser Balance Bestand hat und funktionieren kann. Es ist eine Theorie, die alles rechtfertigt, was es in diesem System gibt, da es systemerhaltend ist und wirkt. So sind die soziale Ungleichheit, die Gewalt, das Stehlen der Kinder, die Genozide und sogar die Revolten und Aufstände nötig, um das Gleichgewicht im Zug aufrecht zu erhalten. Das ist vergleichbar mit der Position des deutschen Soziologen Niklas Luhmann (†).
Diese Theorie ist wesentlich perfider, da sie sogar die Theorie des Klassenkampfes inkludiert, aber sie insofern pervertiert, indem sie sie für die Aufrechterhaltung der Balance und somit der sozialen Ungleichheit rechtfertigt, und somit umkehrt.

Dies ist auch der Kasus Knaxus im Film.

Als der Hauptdarsteller Curtis (Chris Evans), der für den Klassenkampf und die Klassenüberwindung steht, nämlich am Ende des Films zu dem Erschaffer und Herrscher des Zuges gelangt, um diesen zu beseitigen, erwidert dieser, überzeugend gespielt von Ed Harris, dass er auf Curtis gewartet habe, da Curtis sein Nachfolger werden solle, um die Hierarchie und die Balance innerhalb des Zuges aufrecht zu erhalten.

Wilford (Ed Harris), der Herrscher des Zuges, geht sogar noch einen Schritt weiter. Er behauptet, dass der geistige Mentor von Curtis, von Wilfords Plänen gewusst habe und ständig mit ihm zusammengearbeitet habe und das auch die von ihm angezettelten Revolten nur dafür da gewesen seien, die Population zu reduzieren und das System im Zug stabil zu halten. Auch habe er gewusst, dass Curtis der neue "Führer" des Zuges werden solle.

Bezogen auf die Theorien von Habermas und Luhmann würde das in etwa bedeuten, dass Habermas garnicht die soziale Ungleichheit und das Klassensystem überwinden wollte, sondern mit der Systemtheorie konform geht und den Klassenkampf nur für die Erhaltung des Klassensystems will.
Ganz schön harter Tobak und eine ganz schöne Anschuldigung.

Curtis ist verständlicherweise extrem geschockt durch diese Behauptung, sein ganzes "Weltbild" gerät aus den Fugen und er muss sich entscheiden, ob er der neue "Führer" werden-, oder das gesamte System auslöschen soll.

Ich weiß, das ist meine Interpretation, und vielleicht lehne ich mich dabei ganz schön aus dem Fenster, aber man kann es durchaus so deuten.

Übrigens denke ich, dass die Besetzung von Ed Harris in der Rolle von Wilford eine ganz klare filmische Anspielung auf die "Truman-Show" ist. Dort verkörpert Ed Harris nämlich ebenfalls den Strippenzieher, als "Regisseur".

Ja, warum vergebe ich nur vier Punkte und keine fünf? Der Film ist gut, vielleicht sogar sehr gut, aber die fünf hat er nicht verdient, da er dann doch nicht das Zeug zum Klassiker oder Kultfilm hat. Trotzdem sehr sehenswert!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zugzwang, 17. September 2014
Von 
Highlightzone - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Snowpiercer [Blu-ray] (Blu-ray)
Der koreanische Regisseur Bong Joon-ho dürfte international vor allem durch seinen Monsterfilm “The Host“ bekannt sein. Bereits 2006 während der Dreharbeiten entdeckte er in einem Comicladen in Seoul die 1983 gestartete schwarzweiße französischen Comicserie “La Transperceneige“, die bei uns mit einiger Verspätung unter dem Titel “Schneekreuzer“ als schön aufgemachte Gesamtausgabe bei Jacoby & Stuart erschienen ist. Die Serie spielt in einem Hochgeschwindigkeits-Zug, der durch eine zur unbewohnbaren Eiswüste gewordene Erde braust. An Bord befinden sich die letzten Menschen, denen der Tod durch Erfrieren droht, wenn der Zug zum Stillstand kommt. Bong Joon-ho zeigte großes Interesse an dieser Ausgangssituation, jedoch nicht an dem Figuren-Ensemble des Comics. Gemeinsam mit dem US-Drehbuchautor Kelly Masterson dachte er sich eine völlig neue Geschichte aus.

Für den in den tschechischen Barrandov Studios entstandenen Film konnte eine interessante Besetzung verpflichtet werden. Die Hauptrolle übernahm der comicfilm-erfahrene Chris Evans (“Captain America“, “Fantastic Four“), ihm zur Seite stehen der koreanische Star “Mr. Vengeance“ Song Kang-ho sowie John Hurt und Jamie Bell. Tilda Swinton gibt Vollgas in einer Schurkenrolle, die an das von Lotte Lenya verkörperte Russen-Luder Rosa Kleb aus “Liebesgrüße aus Moskau“ denken lässt. Über allem thront Ed Harris als geheimnisvoller Lokführer Wilford.

Der Film braucht etwas bis er in Fahrt kommt, weshalb der US-Produzent Harvey Weinstein zunächst überlegte zur Schere zu greifen, dann jedoch den ungekürzten Film nur in die US-Kunstkinos brachte. Wenn “Snowpiercer“ nach den ersten etwas zähen 30 Minuten schließlich richtig in Schwung kommt, ist diese faszinierende Mischung aus frankobelgischer Comic-Fantasy und rasanter Eastern-Action kaum noch zu bremsen.

Bonusmaterial der Blu-ray:
Making Of (15:09 min), wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln
Kurzer Bericht von den Dreharbeiten (1:03 min)
Sehr schöne Bildergalerie (2:36 min)
Animated Clip mit einem Prolog zum Film (1:02 min)
Zwei deutsche Trailer (je 1:50 min)
Englischsprachiger Trailer (1:04 min)
Wendecover
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Snowpiercer - ein sympathischer Underdog, 9. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Snowpiercer (DVD)
Habe mir den Flic gestern im Cinestar angeschaut. Das kino war ziemlich leer. Die Vorstellung war auf Englisch und auf 23:00 angesetzt.
Nach mind 15-20 min droeger Hollywood Kinotrailern, wie z.b. der des neuen Transformers o. Captain America...also Filme die nach dem bekannten langweiligen Hollywood Schema gestrickt sind. Ich war dementsprechend erwartungsfroh als Snowpiercer dann endlich anfing. Ich habe schon so einige interessante facts ueber den Streifen gehoert, beispielsweise soll er aufwendig produziert und dennoch nicht dem ueblichen vorhersehbaren Hollywood Baukastenprinzip entsprechen.
Ich wurde nicht enttaeuscht. Die "guten" Charaktaere sind eigentlich alle wie ueblich entworfen. Bei den "boesen" sticht besonders der von Tilda Swinton hervor, die uebrigens eine hervorragende Performance abliefert. Ihr Charakter wird zum einen sehr eiskalt und skruppelos dargestellt zum anderen aber auch unfreiwillig komisch, schrullig, zerstreut, niedlich. Hieraus gibt sich eine grosse Spannung, die den Charakter sehr bizarr wirken laesst. "Bizarr", das ist der Terminus, den ich fuer den ganzen Film als passend und zentral empfinde. Die Erzaehlweise des Films zeichnet sich dadurch aus, dass der Streifen sich anfangs ziemlich bedeckt haelt mit allen Hintergruenden ueber den Zug und die starre soziale Hierarchie, die unter den Passagieren herrscht. Es werden anfangs lediglich Andeutungen ueber Dieses und Jenes gemacht. Das man als Zuschauer im Dunkeln gelassen wird haben einige Leute im Youtube Forum stark kritisiert. Ich allerdings finde, dass dies gut zum Konzept des Flics passt. Die Protagonisten arbeiten sich mit Hilfe eines geheimnissvollen Ingenieur, der die Türen öffenen kann, von Zugabteil zu Zugabteil durch. Jedes Abteil bringt irgendwie neue Erkenntnisse und bringt den Plot voran. In einigen werden aber auch leider wieder neue Fragen aufgeworfen. Es kommt hinzu, dass die Abteile mit jedem Mal etwas skurriler werden. Ich will mal sagen, der Film wird immer bizzarer. Anders als konventionelle Hollywood Filme, die den Plot dann irgendwann umschwenken lassen und die Bizzarheit aufloesen oder abmildern bleibt der Kern von Snowpiercer weiterhin nebeloes. Hier weicht der Film, finde ich, von der ueblichen Hollywoodlinie ab. Das praktische Ziel bleibt aber weiterhin klar und deutlich: sich bis zum letzten Abteil durchzukaempfen. Dabei fliesst natuerlich wie es sich gehoert auch eine Menge Blut. Dort sitzt der Maschinenraum, welcher von einer mysterioesen Gestalt namens Wilford kontrolliert wird, und mit welchem der proletarische Protagonist die Konfrontation sucht. Er hofft so auf Verbesserung der Lebensbedingungen für seine Brüder und Schwestern. Ich hoere an der Stelle mal auf, sonst wirds too spoiling.
Der Spannungsbogen wird durch die Treibjagd in die vorderen Abteile konstant aufrecht erhalten.

Als der Film zu Ende war und das Licht anging, wurde mir wieder mal gewahr, wie wenig Besucher sich im Saal versammelten. Ich fragte mich woran das (abgesehen von der Uhrzeit und Sprache) liegen koenne.
Ich vermute, dass durch die mediale Berichterstattung ueber den Streifen, bei dem Ein oder Anderen gewisse Vorurteile erzeugt wurden (zu intellektuel, zu unkoventionell...zu sonderbar). Auch ich hab mich dadurch ein bisschen leiten lassen und kann mich dem Tenor des Pressespiegels ein wenig anschliessen (ich habe schon weiter oben engedeutet, wo der Film von den sonst ueblichen Standards abweicht). Am Ende muss ich aber schon sagen, dass ich es schade finde, dass der Film so wenig Zuschauerzahlen aufweisen kann. Das hat der Film wahrhaftig nicht verdient! Ich fand ihn spannend und auch mal wieder eine willkommene Gelegenheit sich bewusst zu machen, wie sehr man auf das uebliche Hollywoodschema konditioniert ist - in der Hinsicht kann man sagen war Snowpiercer frech, froehlich, innovativ! Ich kann den Flic auf jdn Fall allen Fans guter Comic Adaptionen ans Herz legen!
Der Film wird kein Box Office Knueller, aber einen Kult Status a la Bladerunner dürfte ihn in ein paar Jahren sicher sein!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kurzweilige Unterhaltung mit klarer Botschaft, 12. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Snowpiercer [Blu-ray] (Blu-ray)
Snowpiercer ist kurzweiliger Thriller der reichlich Spannung bis zur letzten Sekunde bietet.
Dem Zuschauer werden hier teilweise sehr schön inszenierte Actionszenen geboten. Die Botschaft welche hier in dem Film übermittelt wird, finde ich sehr interessant, gerade das Ende hat mir diesbezüglich sehr gut gefallen.
Hier und da gibt es natürlich Abschnitte die etwas hochgespitzt sind aber ich denke Logik sollte man bei diesem Film keine suchen bzw. erwarten!
Die Kulissen ausserhalb des Zugs sind etwas lieblos und billig gestaltet, mich persönlich hat dies aber nicht besonders gestört. Das Bild sowie der Sound der Blu Ray Disc konnten überzeugen, auch das Bonusmaterial empfand ich als sehr sehenswert.

Alles in Allem ein befriedigender Thriller mit Botschaft!

Pro:
- schauspielerische Leistung fällt durchgehend gut aus - Chris Evans hat mir persönlich sehr gut gefallen, gerade zum Ende hin
- die gebotenen Actionsequenzen haben mir sehr gut gefallen, das düstere Geschehen kommt hier sehr gut zur Geltung - Fressen oder gefressen werde
- Wendung in der Geschichte hat mir sehr gut gefallen
- BD überzeugt auf ganzer Linie

Neutral:
- Outdoorsequenzen wirken sehr lieblos
- Teilweise sehr unlogisch

Bonusmaterial:
- Making of
- Making of (Spot)
- Special Animated Clip
- Production Sketches (Diashow)
- Trailer
- Kinotrailer
- Teaser

Bild und Ton:

1920x1080p (1.85:1) @24 Hz
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Bahn kommt...., 30. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Snowpiercer [Blu-ray] (Blu-ray)
STORY:
In naher Zukunft ist die Erde mit Eis überzogen, die letzten überlebenden Menschen sind in einem Zug unterwegs, der unaufhaltsam auf der Erde unterwegs ist. Im hinteren Abteil muss sich die Unterschicht über Wasser halten - mehr schlecht als recht...während vorne die Wohlhabenden sich im Luxus aalen....dass es nun zu Revolution kommen muss, ist die logische Schlussfolgerung....

MEINUNG:
Die Idee an sich ist gut - wenn auch Aufstand der Unterdrückten ein immer wieder gern genutztes Thema ist. Wie viel Philosophie in dem Film steckt, soll jeder für sich entscheiden. Fakt ist: Hier wird im Zug gemetzelt, was das Zeug hält. Aber immer noch am Rande der Ertragbarkeit (FSK 16). Es gibt einige Unlogiken und auch die Effekte sind manchmal etwas billig gestaltet. Aber unter dem Strich und vor dem Hintergrund der mal neuen Kulisse eines Aufstands (Eiszeit, im Zug) immer noch recht unterhaltsam.

TON & BILD:
Das Bild der BluRay ist gut, wie gesagt, die Effekte wirken leider hin und wieder etwas billig.
Tonspur ibt es nur in deutsch (!) als DTS-HD 5.1

EXTRAS:
Das ein oder andere kleine Beibrot wie Making of, Trailer, Special Animated clip, etc....

FAZIT:
Für den Film 3 Sterne, die BluRay ist an sich vom Inhalt her genau so lieblos/liebevoll gestaltet und reißt es nicht zum vierten Stern raus. Meines Erachtens macht die Blu Ray Sinn, aber nicht für alle Euros der Welt. Alles über 10 Euro ist für den Film überzogen. Ansehen lohnt sich aber für alle, die es gerne ein wenig spannend und actionreich mit Endzeitszenario mögen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Science-Fiction vom Allerfeinsten, 8. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Snowpiercer (DVD)
Als die globale Erderwärmung ihren Höhepunkt erreicht wird in einem verzweifeltem Versuch ein Kältemittel in der Atmosphäre verteilt. Das Experiment schlägt furchtbar fehl und die Welt erstarrt in Eis und jegliches Leben wird ausgelöscht. Nur eine Handvoll Menschen kann sich in einen Zug retten der auf einem den Globus umspannenden Schienennetz ziellos durchs ewige Eis rattert und angetrieben wird von einem geheimnissvollen Perpetuum Mobile.

Die Menschen im Zug leben in einem Art Kastensystem von überschwenglichem Luxus bis zu Gulag ähnlichen Verhältnissen, aber es gärt. Die "Economy" Passagiere wollen die Unterjochung nicht mehr hinnehmen und planen unter Führung von Curtis (Chris Evens) und John Hurt die Revolte, dabei soll die geheimnisvolle Maschine vorne im Zug unter Kontrolle gebracht werden und wenn dabei ein paar Aufseher oder Bonzen draufgehen umso besser.
Als der Aufstand beginnt platzt förmlich eine Blase des Hasses und Gewalt.

Was nun folgt sind von Regisseur Bong Joon-ho hervorragend inszenierte Actionszenen die durch atemberaubendes Tempo und Spannung jeden Zuseher in den Kinosessel drückt. Bong Joon-ho verleiht den Kämpfen dabei auch die nötige Härte und untermalt das Ganze mit einem wummernden Soundtrack. Im weiterem Verlauf wird die Szenerie von Minute zu Minute abgefahrener und es zeigt sich immer mehr wie viel Tiefgang der Film besitzt.

Das alles wäre allerdings unmöglich gewesen ohne den erlauchten Kreis von Darstellern die sich hier versammelt. John Hurt als graue Eminenz, Chris Evans "das Beste was ich bisher von ihm gesehen habe", Jamie Bell, Ed Harris und eine Tilda Swinton die man so richtig von Herzen hassen darf.

Bei diesem Film stimmt einfach Alles weil zu der tollen Action auch Story und Szenerie absolut überzeugen, daher mein Rat an alle Science-Fiction Freunde "UNBEDINGT ANSEHEN" der Film ist gerade angelaufen, leider in viel zu wenigen Kinos.
Das Beste was ich seit District 9 gesehen habe.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungene Sci-Fi Action, 17. September 2014
Von 
Joe D. Foster (www.myrevelations.de) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Snowpiercer [Blu-ray] (Blu-ray)
Der koreanische Regisseur Bong Joon-Ho erlangte dank seiner Werke "Memories of Murder", "The Host", und "Mother" auch weit über seine Landesgrenzen hinaus Anerkennung. 2013 drehte er dann, in Zusammenarbeit mit Frankreich und den USA, in Polen seinen Science-Fiction Streifen "Snowpiercer", welcher nun auch hierzulande fürs Heimkino zu erstehen ist.
Die Handlung ist schnell erzählt. Die Menschheit hat es geschafft eine neue Eiszeit herauf zu provozieren, welche die ganze Welt in eisigem Griff hat. Draußen kann kein Mensch mehr überleben, also fährt der übrig gebliebene Rest in einem langen Zug durch die Schnee- und Eiswüste. Ganz wie es sich gehört, residieren die Reichen und Schönen in den vorderen Abteilen, während der Pöbel hinten im Dunkeln vor sich hin vegetieren darf. Es wird mit eisernem Regiment regiert, und es kommt wie es kommen muss! Unter der Führung von Passagier Curtis will man der elitären Gesellschaft an den Kragen, und eine Revolution bahnt sich an.
Die Geschichte ist so neu wie die Papyrusrolle, und dementsprechend kümmern wir uns mal ums Eingemachte! Darstellerisch hat Joon-Ho ein ganz ansehnliches Ensemble verpflichten können. Chris Evans hat sein Captain America Kostüm abgelegt, John Hurt steht ihm zur Seite. Tilda Swinton ist mit von der Partie, während Jamie Bell und Ed Harris die illustre Runde beschließen. Aus koreanischen Gefilden ist noch Sang Kang-Ho mit an Bord, und allesamt liefern wirklich überzeugende Leistungen ab! Tricktechnisch gibt’s den ein oder anderen Schnitzer zu begutachten, was insgesamt allerdings nicht wirklich als störend empfunden werden darf. Immerhin ist das kein Multimillionen schweres Hollywood-Projekt, sondern mit 40 Millionen Budget ja fast schon ein Low-Budget Filmchen! Natürlich hat diese Szenerie einen tieferen Sinn, den man gerne auf unsere Menschheit projizieren darf, im Endeffekt taugt das Ganze aber freilich auch ganz wertfrei als Sci-Fi mit gutem Actionanteil. Um die Hirnwindungen angesichts der Holzhammerkritik an den Systemen von uns Erdenbürgern nicht gar zu sehr anstrengen zu müssen, gibt’s am Ende zwar noch ein paar eindringliche Worte. Das wäre in der Form nicht zwingend nötig gewesen, schmälert den Sehwert von "Snowpiercer" aber dann auch nicht weiter. Insgesamt wurde hier kein neuer Meilenstein des Genres geschaffen, aber wer sich hiervon angesprochen fühlt, der wird auch seinen Spaß mit dem Teilchen haben!
Technisch kann man die Blu-ray nur als gelungen bezeichnen. Scharfes und sattes Bild, gute Tonkulisse. Im Bonusbereich finden sich noch ein Making-Of , ein animierter Clip und die übliche Programmvorschau.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die vegebene Chance, einen richtig guten Film zu produzieren, 25. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Snowpiercer [Blu-ray] (Blu-ray)
Ein apokalytisches Szenario: Der Rest der Menschheit darbt sein Leben in einem futuristischem Zug. Die Oberschicht vorn, sich am vorhandenen Luxus labend, die Underdogs hinten, am Rande der Existenz vor sich hin wegetierend.

Keine schlechte Vorgabe für einen Endzeitfilm.

Doch leider ist das Ergebnis, wie bei so vielen, zuvor gehypten filmischen Produkten eher ernüchternd.

Die vermeintliche Stärke des Movies, sein phantasieanregender Plot, ist gleichzeitig seine Schwäche:
Die Eindimensionalität der Handlung. Es geht halt immer nur von hinten nach vorn und nie zurück. Jeder neue Waggon bietet zwar eine neue, kleine Welt, die aber sozusagen im Eisenbahntempo überrannt wird. Zeit, sich mit den skurrilen, anachronistischen Gegebenheiten zu beschäftigen, wird dem Zuschauer nicht gegeben.

Saunalandschaften, Whirlpools, eigentümliche Gewächshäuser, selbst Kühlwaggons für Frischfleisch rasen in der Wahrnehmung des menschlichen Auges unaufhaltsam vorbei.

Letztlich ist klar, wohin die Reise in der Reise hin geht. Nach vorn, dort, wo der allmächtige Herrscher des Zuges mehr oder weniger willkürlich an den Hebeln seiner Macht spielt.

An vielen Stellen erinnert mich der Film an Mad Max III, wohl durch die enge, dunkle und unwirtliche Atmosphäre bedingt.

Zeit, die skurrilen Charaktere subtiler zu beleuchten, bleibt nicht. Dadurch entsteht eine gewisse Unpersönlichkeit der Rollen und ihrer Darsteller. So rechte Empathie kommt zu keiner Zeit auf. Chris Evans erhält keine Chance, sich als Protagonist und Sympathieträger in die Herzen der Zuschauer zu spielen.

Allein Tilda Swinton rettet mit ihrer zwar völlig überzeichneten Rolle als erste Adjudantin des Herrschers die Originalität des Films durch ihre unwiderstehliche, groteske und irgendwo schon fast lustige Darstellung. Chris Evans und vor allem Ed Harris haben mich nicht recht überzeugt, weil das Drehbuch weder ihm, Harris, noch John Hurt Chancen einräumt, ihre Charaktere und eigentlichen Hintergründe zu vermitteln.

Die zahlreichen, sehr blutigen, brutalen Kämpfe unter den konkurrierenden Parteien nehmen zeitlich zu viel Platz ein und sind aufgrund der räumlichen Enge sehr undifferenziert dargestellt und ähneln sich alle. Ein wortloser, nahezu unsterblicher Einzelkämpfer, wohl als Feldherr des Herrschers konzipiert, erzeugt Ratlosigkeit. Eine überflüssige, völlig handlungsirrelevante Rolle, die man besser für den Ausbau der Hintergründe und Charaktere der Protagonisten und der etwas dünnen, voraussehbaren Handlung hätte nutzen sollen.

Was bleibt, ist ein auf Geschwindigkeit getrimmter Endzeitfilm, der sich selbst überrollt und alle Ansätze einer epischen Handlung hinwegfegt. Das ein apokalyptisch ausgerichteter Film auch jede Menge unlogische und unrealistische Elemente beinhaltet, liegt in der Natur der Sache und sollte bei einer solch abstrusen Handlung nicht überbewertet werden.
Die natürliche Neugier des Zuschauers, mehr über die Vorgeschichte, die Personen, deren Gründe und Ursachen zu erfahren, wird fast komplett ausgeblendet.

Schade, dass meine Vorfreunde und Erwartungshaltung wieder einmal arg enttäuscht wurden.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3.0 von 5 Sternen Snowpiercer auf BR, 6. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Snowpiercer [Blu-ray] (Blu-ray)
Die Idee zu Snowpiercer kommt eigentlich von einem französischen Comic und die Realverfilmung „Schneetreiber“ stammt aus 2013 und vereint europäische und asiatische Filmkunst vom englische Regisseur Bong Joon-ho mit südkoreanischer Abstammung (bekannt durch seinen Film „The Host“).

Die Erde in naher Zukunft: Durch die Klimaverschiebung und der globalen Erwärmung sind die Menschen gezwungen ein Experiment zu wagen, sie setzen einen Stoff der Atmosphäre aus, der kühleres Wetter bringen soll. Doch anstatt dessen vereist die gesamte Welt und jedes Leben geht zugrunde. Die wenigen Überlebenden horten sich in zwei Gesellschaftsschichten unterteilt in einem langen Zug und das seit 17 langen Jahren. Die untere Schicht wird unterdrückt und geknechtet und probt nun den Aufstand gegen die Vorderen des Zuges. Abteil um Abteil kämpfen sie sich vorwärts und lernen dabei die dekante Seite der Mächtigen in den vorderen Zügen kennen. Dabei versuchen sie den Allgöttlichen Wilford zu finden der die Maschine erfunden hat, mit dem der Zug angetrieben wird.

Der Film ist eine Mischung zwischen Endzeit, Action und überdrehten Wahnsinn (auch unter anderem durch die schrille Tilda Swinton dargestellt) und zeigt ziemlich gut die menschliche Seite wenn diese keine Aussicht mehr hat und wie der Verstand dabei flöten geht. Ob die Kritik der Gesellschaftsstruktur bei diesem Film ankommt, bleiben Zuseherinnen und Zuseher überlassen. Jedes Abteil birgt neues, womit sich das Leben in dem Zug erklären lässt. Gewaltszenen werden angedeutet aber nicht in Bild gezeigt. Entweder es wird der Endakt der Gewaltszenen aus dem Bild heraus gezeigt oder ein Schauspieler quert für eine Sekunde die Gewaltszene und verdeckt diese oder es wird mit Dunkelheit und Schattenkameraspiele gearbeitet – jedenfalls wurde die Kamera in diesem Film sehr intelligent eingesetzt (außer die Handkamera). Dennoch weiß man, was brutales geschieht. Actionszenen gibt es zuhauf, da ja die Aufständischen sich durch fast jeden Wagon kämpfen müssen. Gut waren auch die Schauspieler die die Gegensätze gut zu verkörpern wussten.
Gefallen hat mir der Vorspann des Filmes wo die Namen mittels Zugsschatten verdeckt wurden und als der Titel eingeblendet wurde, wie sich die Buchstaben verschieben und hinter den anderen Buchstaben verstecken.

Aber der Film hat trotz seiner Spannung und Actionreichen Szenen auch viele Logikfehler. Entweder waren die Drehbuchautoren beim Schreiben zu abgedreht oder der Regisseur wusste es auch nicht besser und hoffte man würde dies eh nicht bemerken.
Bei all der Kälte und Technik des Zuges, aber Gleise würde auf Dauer und schon gar nicht 17 Jahre lang dieser Kälte standhalten. Aber der Zug fährt immer noch auf diesen. Die Passagiere wackeln im Zug kein bisschen, trotz der Geschwindigkeit und trotz der vereisten Gleise. Warum die Gefangenen aus den Schubläden schlafen und beim Öffnen gleich aufwachen??? Die Frage bleibt ungeklärt. Auch die Energiequelle die den Zug antreibt, ist irgendwie verquer (durch die ständige Bewegung wird Energie erzeugt – aber gleich so viel?). Man könnte dies noch weiter ausführen. Auch die Nahrungskette wurde gezeigt, allerdings die Tiere in gekeulten und gekühlten Zustand, doch wo waren die lebenden Tiere – wo wurden sie gezüchtet? Oder wurde einfach dieser Wagon während der Fahrt für die Filmspieldauer abgekoppelt? Aber wenigstens die Fische wurden lebend gezeigt, dieses Aquarium kennt man aus Zoos und war schön anzusehen. Auch fehlte mir woher Alltagsgegenstände herkamen. Z.B. woher kommt das Material für die Bekleidung? Nach 17 Jahren waren diese wie neu. Auch die Handcamera, vor allem bei den Actionszenen macht Zuseherinnen und Zuseher eher schwindlig und führt zu keiner Verbesserung der Action oder des Tempos des Filmes. Aber das war wohl billiger zu drehen als jedes Mal die Zugwände versetzen zu lassen.
Dennoch – trotz vieler Logikfehler bekam der Film fast nur positive Kritik, aber über die Fehler hat man wohl hinweggesehen. Gut, als Ganzes war ja der Film dennoch gut gemacht und verliert keine Minute an Spannung!

Qualität der BR:
Laufzeit: 126 Minuten.
Bild (1080p HD 1,85.1) ist sehr gut und störungsfrei. Ton (in Deutsch und Englisch DTS-HD Master Audio 5.1) ist gut verständlich und Toneffekte und Musik sind sehr gut.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 212 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Snowpiercer - Steelbook [Blu-ray + DVD]
Snowpiercer - Steelbook [Blu-ray + DVD] von Bong Joon-Ho (Blu-ray - 2014)
EUR 16,58
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen