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67 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Schlüssel zum Königreich - Spätestens jetzt in einer eigenen Liga
"No Control, no surprise!" - Das sind die ersten Wörter, die Chester Bennington aus den Boxen brüllt. Mit dem Kontrollverlust mag er teils Recht behalten, aber eine knallharte Überraschung ist der Einstieg in das Album "The Hunting Party" allemal.
Linkin Park ist schwer zu fassen, in keine Schublade zu stecken und schon gar nicht berechenbar. Das zeigt...
Vor 6 Monaten von M. Schieder veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, aber.....
Da ich schon lange ein Fan der Band bin und alle bisherigen Alben habe und mag, war ich schon sehr gespannt auf das neue Album. Ich habe mit die CD nun einige Male angehört, sie gefällt mir ganz gut, haut mich aber nicht wirklich vom Hocker. Die ersten 3 Songs sind spitze, sehr mitreissend, der Rest gefällt mir auch, aber es fehlt mir irgendwas. Ich finde...
Vor 5 Monaten von balu veröffentlicht


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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "The Hunting Party" ist erfrischend, mutig, brachial | "Back to the roots" nicht im klassischen Sinne., 20. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: The Hunting Party (Audio CD)
Linkin Park haben es wieder getan: Die neue Platte klingt völlig anders als ihre vorherigen Platten. Es schlägt zwar wieder eine härtere Gangart ein, ist aber keineswegs ein Abklatsch oder eine Kopie der 1. beiden Alben geworden und das ist auch gut so!

Sie haben auch nie etwas anderes behauptet. Phoenix sagte mal in einem Interview (ich übersetze es mal frei): "Manche Leute waren der Meinung, das die neue Platte eine Art Gegenstück zu "Hybrid Theory" werden würde. Dies ist aber nicht der Fall. Wir haben uns einfach an unsere Anfänge erinnert und uns gefragt, welche Musik uns damals so fasziniert hat. Wir fragten Brad: 'Welcher Song hat dich - als du 15 Jahre alt warst - dazu bewogen, Gitarre spielen zu lernen?' Wir wollten die Leidenschaft die wir damals hatten, wieder aufleben lassen, doch gleichzeitig nicht wie 15-jährige agieren, sondern wie erwachsene." (Quelle siehe unten)

Und genauso klingt die Platte auch. Bereits die Produktion lässt erahnen, das sie es wirklich ernst meinen. Es ist rau, was zur Folge hat, das der Bombast früherer Tage etwas auf der Strecke bleibt. Chester's Stimme klingt rauer, natürlicher und das kommt der Platte zugute.

Auch technisch gesehen sind Linkin Park so stark wie nie und offenbaren Facetten, die man von ihnen gar nicht kannte. Speziell Brad und Rob blühen hier richtig auf. Es befinden sich so einige Soli von Brad, die richtig Spaß machen und ist im LP-Kontext einfach so erfrischend. Speziell sein Solo auf "War" ist bemerkenswert. Dadurch nimmt der Song nochmal richtig an Fahrt auf. Gerade "War" ist ein Song der polarisieren wird, da es unkonventionell ist und die raue Produktion hier besonders zur Geltung kommt. Für mich eine selhr willkommene Abwechslung.

"Mark The Graves" ist auch ein Paradebeispiel dafür, wie vielsichtig die Gitarrenarbeit von Brad ist. Der Song ist im Grunde genommen ein "A Thousand Suns" Titel mit Gitarren und herausragender Melodie. Man merkt das die Band hier einfach eine Menge Spaß hatte.

Erfreuerlicherweise behält die Band bei all der Härte die Dynamik bei und verfällt nicht in hirnlosen Geknüppel. "Rebellion" ist ein gutes Beispiel hierfür. Hierbei merkt man sofort das hier ein SOAD Mitglied (Daron Malakian) am Werk ist. Das Lied fängt brachial an, wird aber zunehmends melodiös und entwickelt sich zur Hymne. Auch "Guilty All The Same" beginnt für LP-Verhältnisse ungewöhnlich, indem es mit einem fast 2-minütigen Intro beginnt. Baut viel Spannung auf, ist atmosphärisch und die Drums kommen hier richtig zur Geltung. Im Kontext kommt "Guilty All The Same"- zumindest für mich - noch ein ganzes Stück besser rüber, weil vorher schon gut eingeheizt wird.

Beim Opener "Keys To The Kingdom" verfällt Chester Bennington beinahe in Raserei, so wie er sich die Seele aus dem Leib schreit. Sie wollen von Anfang an klarmachen das das hier keine Kaffeefahrt wird. Dies ändert sich auch beim Closer "A Line In The Sand" nicht. Der Song ist sicherlich der vielschichtigste Song seit "The Little Things Give You Away"....nur das sie überhaupt nichts miteinander gemeinsam haben. Zwar beginnt der Song recht sanft mit Gesang von Mike (welches übrigens bereits eine Demo für "A Thousand Suns" war), entwickelt sich aber zum epischen Finisher mit brachialen Gitarren und Schreipassagen Bennington's, bevor es dann so endet, wie der Song begonnen hat.

Das Linkin Park aber auch ganz anders können, zeigt der Song "Final Masquerade" - eine Powerballade. Hier zeigt sich eine weitere Stärke der Band (mal wieder). Sie können einfach großartige Melodien und Refrains schreiben/hervorbringen und das völlig unpeinlich und ohne Klischees. Dies trifft auch auf den Song "All For Nothing" mit Page Hamilton zu. Ein knackiger Rap von Mike, super Refrain von Hamilton und ein melodischer Solo von Brad (könnte aber auch von Hamilton sein) - gehört zu meinen Highlights.

Dann gibt es ja auch noch "Drawbar" mit Tom Morello. Hier könnte man (berechtigterweise) erwarten, das Morello hier auf die Seiten haut, würde man ja bei der Platte auch erwarten. Fakt ist, Morello hält sich zurück und macht im Grunde nichts was nicht auch Brad machen könnte - behaupte ich jetzt mal. Hierzu muss aber gesagt werden, das Linkin Park UND Tom Morello den Song geschrieben haben. Ohne ihn, würde es diesen Song in dieser Form nicht geben. Dabei entpuppt sich "Drawbar" als ein stimmungsvolles Interlude. Morello's Gitarrenspiel hat was psychedelisches an sich und es endet mit einem (sehr schönem) Klavierpart von Mike, was sich als Interlude zu "Final Masquerade" herausstellt. Für mich das beste Interlude der Band.

Warum aber ist das Album mutig, wenn sie doch das getan haben, was sich viele Hörer gewünscht haben, nämlich wieder härter zu werden? Dafür gibt es mindestens 2 Gründe:

1.) Die Platte ist, als ganzes betrachtet, schlicht nicht radiotauglich. Im Grunde gibt es nur 2 Songs wie "Until It's Gone" und "Final Masquerade" die problemlos im Radio gespielt werden UND Erfolg in den Charts haben könnten. Gerade für eine Band wie Linkin Park, deren Name auch eine Marke ist und für Erfolg steht, ist dieser Schritt mutig.

2.) Sie zeigen damit, das sie in 1. Linie Musik für sich machen und nicht für andere (Hierzu ein Artikel, welches ihr euch unten anschauen könnt). Das motiviert sie immer wieder weiterzumachen und genau das ist der Grund, warum ihre Platten (auch Minutes To Midnight und A Thousand Suns) so abwechslungsreich sind. Wenn man sich den Punkrocker "War" mal anhört und gleich danach "Burn It Down" vom seichten LIVING THINGS oder auch "Final Masquerade", dann kann man kaum glauben, das es sich um die ein und die selbe Band handelt.

FAZIT: "The Hunting Party" ist eine Mischung aus Punk, Hardcore, Alternative Rock und ist somit einzigartig im LP-Kontext. Es ist daher erfrischend, mutig, brachial, ist aber trotzdem Linkin Park. Einzig "Wastelands" erinnert noch etwas an die "alte Zeit", da es altbekanntes miteinander verknüpft, aber trotzdem irgendwie anders klingt.

Für mich ist "The Hunting Party" die beste Platte seit "Hybrid Theory" und wenn ich den Nostalgie-Faktor mal außen vor lasse, ist es vielleicht sogar ihre beste Platte überhaupt.

Es ist natürlich eure Entscheidung ob euch das Album gefällt oder nicht. Ich gebe euch aber den Tipp: Lasst euch nicht von der Produktion abschrecken, gebt dem Album eine Chance. Gerade wenn es eine Platte ist, welches unkonventionell und ungewohnt ist, braucht es einige Anläufe, bis man alle Facetten kennengelernt und vearbeitet hat. Danach kann man sich immer noch eine Meinung bilden. Das hat nichts mit "sich schön hören" zu tun!

Meine Highlights bisher (-> Das kann sich stetig ändern; ein Vorteil wenn einem das ganze Album so gut gefällt :)):

- All For Nothing (feat. Page Hamilton)
- War
- Rebellion (feat. Daron Malakian)
- Mark The Graves
- A Line In The Sand

Quellenangaben:

Interview mit Phoenix: [...]
Gesangspart von Mike bei "A Line In The Sand | Demo von "A Thousand Suns": [...]
Linkin Park machen Musik in 1. Linie für sich: [...]

PS: Scheint als dürfte ich hier keine Links anfügen. Dann müsst ihr mir halt so glauben ;).
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5.0 von 5 Sternen Heavy, Hart, 4. August 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Hunting Party (Audio CD)
Dieses Album ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Knaller. Die Lieder sind laut, unberechenbar, die Gitarrenrifs heftig, die Drums schmettern ordentlich, angeführt von Chester und Mike's Stimme. Man merkt worauf die Jungs es diesmal haben ankommen lassen: Kompromisslose Rock-Musik, die sich in keine Schublade einordnen lässt. Hard-Rock, Heavy Metal, Nu Metal, Rock'n'Roll - Nenn es wie du willst -. Nenn es vor allem harte, laute, gute Musik. Rob Bourdon läuft an den Drums zur Hochform auf: Unglaubliche Leistung, die er abliefert. Macht richtig Freude, dieser Band zuzuhören. Ein Muss für alle LP-Fans natürlich, und für alle, die es laut mögen und es gerne krachen lassen!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Super CD, aber..., 19. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Hunting Party (MP3-Download)
Liegt es an Amazon mp3 oder ist die Aufnahmequalität wirklich so übel? Ich habe seit vielen Jahren keine so schlechte Tonqualität mehr gehabt: Das Schlagzeug klingt pappig, die Gitarre matschig, keine Höhen, keine Bässe...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Linkin Park back to the roots!, 8. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Hunting Party (MP3-Download)
Vorweg: Ich pfeife auf die Frage "War diese Rezession hilfreich?" Ich wollte einfach meine fünf Sterne für ein geniales Album loswerden. Was soll ich hier jedes einzelne Lied ausführlich beschreiben und bewerten? Die Geschmäcker sind eh verschieden. Ich freue mich, dass Linkin Park den Weg weg vom Mainstream gefunden und dem guten Rock wieder den richtigen Stellenwert beigemessen hat! Das Album macht einfach gute Laune! Mehr davon!!
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4.0 von 5 Sternen Und wieder ganz anders!, 4. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Hunting Party (Audio CD)
Ich gehöre ja zu den Hörern, die es angenehm finden, mit jedem Album ein Stück weg überrascht zu werden. Nach den elektronischen Tendenzen und der Single " A Light that never comes" hatte ich mit mehr Elektro gerechnet. Nicht, dass es mich gestört hätte. Das wärs wohl auch fast geworden. Laut irgend einem Interview hatte Mike Shino wohl ein paar Elektosongs in Arbeit und hat sie dann spontan weggeschmissen um ein Rockalbum zu machen. Okay, also ein Rockalbum.

Ich gebe zu, dass ich entwas gebraucht habe um mit dem Album so wirklich warm zu werden, was auch daran liegt, dass das Melodische etwas zurückgefahren wurde und ich die Elektroeinflüsse sehr mochte.

Die Vorabsingles Guilty All The Same und Until It's Gone fand ich gewöhnungsbedürftig. Guilty All the Same war unerwartet Rau und besteht aus wie Riffs und Lärm und nur sehr dezenter Melodie. Until It's Gone klingt wie ein Überbleibsel aus Living Things.

Was das Album hat: Einen Haufen neuer Songs, die durchaus gut ins Ohr gehen und hängen bleiben. Freunde lauterer Musik werden hier auch was für sich finden. Was das Album nicht hat: Es fehlen etwas die starken Melodien, die LP sonst auszeichnen.

Songs, die ich besonders mag:
Final Masquerade, Wastelands, Rebellion, Mark The Graves, Keys To The Kingdom

Lieblingssong:
A Line In The Sand. Eine fantasische Symbiose aus Lärm und catchy Gesang.

Kaufen? Wir leben in 2014, man kauft nicht mehr blind. Man hört im Netz und wenns gefällt wird gekauft. Das Album wird all jene, die bei den letzten 3 Alben die Vergangenheit zurückgewünschte haben, auch nicht weniger unglücklich machen als bei den Alben zuvor. Ich besitze das Album und bereue es nicht, auch wenn ich zugeben muss, dass mir der Elektroeinfluss mehr zugesagt hat als die rohen Gitarren.
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5.0 von 5 Sternen Gut.... Besser.... Linkin Park!!!!, 27. August 2014
Rezension bezieht sich auf: The Hunting Party (Audio CD)
Erstmal zum Album kann man nur sagen das es sich wieder um eine absolute Meisterleistung handelt. Die Mischung aus dem alten Stiel und teilweise neuen Elementen ist einfach nur Legendär und im Gegensatz zu vielen anderen will ich es nicht mit den alten Alben vergleichen.

Was wäre eine Band wenn sie immer nur dem selben Stiel treu bleiben und sich dann jeden Lied wie das anderen anhören würde??? Genau das macht Linkin Park anders, da dieses Album zwar in die alte Stielrichtung geht, jedoch auf seine ganz eigene Art wieder anders ist.

Noch eine Allgemeine Anmerkung von mir was Linkin Park gerade deshalb so LEGENDÄR macht... Mit den ersten Alben wie Meteora und Hybrid Theory hatten sie eine riesige Fancommunity mehr als verdient bekommen. Auch die Live Alben wie Live in Texas schlugen bei den Fans ein, da sich Linkin Park live fast noch besser anhört als auf den normalen Alben.

Als sie jedoch "REMIX ALBEN" wie Reanimation machten erwarteten viele Fans ein neues Album, da sie wohl das Prinzip von Remix Alben nicht verstanden und schimpften ununterbrochen das Linkin Park nun nur noch Komerz wird usw... Ich persönlich fand diese gewagte Idee absolut genial, da ich jegliche Lieder von Linkin Park super find und gleichzeitig alle möglichen Musikrichtungen gerne höre. Und auch wenn zwischen drin mal ein leicht Poplastigeres Album gemacht wurde, war dies auf seine eigene Art und für die Leute die auch mal leichtere Kost hören ein Meisterwerk.

Um ein Schlussfazit für all die oben genannten Hater und für mich zu machen Linkin Park ist und bleibt aufgrund der Vielfältigkeit Legendär und auch ich bin ein Fan der ersten Stunde.
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4.0 von 5 Sternen Überraschung, 23. Juni 2014
Von 
Sascha "metalnews.de" (Bruchsal, Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Hunting Party (Audio CD)
Hybrid Theory und Meteora liefen bei mir ihrer Zeit hoch und runter, sie waren direkte, simple nu Metal Nummern, die nciht wehtaten, aber auch Spaß machten.

Alles was dazwischen folgte, interessierte mich kaum bis garnicht, A Thousand Suns bot jedenfalls mal etwas ganz abwegiges, dunkles und experimentelles, was garnicht mal so übel war. Mit Living Things bot man erstmals wieder ein wenig annähernde Sounds der ersten Tage wieder, im gesamten war der Albeneindruck aber stark verwässert.

Umso mehr überrascht jetzt The Hunting Party. Entgegen vieler Anküdigungen diverser Mags/Sites ist The hunting Party KEIN Back To The Roots Album, aber für Linkin Park verhältnisse auf jeden Fall das "Härteste" (für mich kann ein Johnny Cash Song härter sein als so manche Blastbeat Orgie). Linkin Park haben ihre alten Alben mal wieder herausgekramt, sich überlegt, dass sie eben nicht mehr die jungen "über Nacht"-Stars sind, sondern reichern typische Arrangements mit überraschend viel Punk an, das ein oder andere metallische Zitat ist ebenfalls auch zu finden.

Auf diesem Album wurde vieles richtig gemacht, die drei Opener Songs knallen mal, dann sind sie groovig, dann ruhiger, nur um danach mal wieder einen Schieler Richtung Ersttage zu machen. War ist sogar ein astreiner Punk-Track (wir reden immer noch nicht von Pop-Punk!), mit dem wohl erstmal keiner gerechnet hat. Guilty All The Same als Vorab Single ist ein wunderbarer testballon, der viel Verrät, was man hier findet. Mit Until It's Gone haben wir zwar wieder einen typischen LP Song der letzten Jahre, gliedert sich im Mittelteil und Albenkontext seht gut ein.

Zum Glück wurde das Album einmal nicht übertrieben gemischt und gemastert, sondern klingt überraschend erdig und authentisch. (Dass ich sowas mal bei einem LP-Album schreibe...)

Fakt ist:

Das Album macht richtig Spaß zu hören! Die einzig nennenswerte Schwachstelle bildet für mich das Abschlusstriplet, welches unentschlossen und Alibihaft hart klingt. Die Stimmen sind ab und zu ein wenig zu leise abgemischt, und War bietet, dem punk eigentlich gerecht, schiefes Solo ;)
Gebt dem Teil mal eine Chance, aber erwartet bitte kein Thrash/Death Grind Schlachtfest, sondern erdigen und sehr modernen Rock/Metal.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mehr Rock, weniger Schnörkel, weniger Electro - Kurve gekriegt., 19. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: The Hunting Party (Audio CD)
Sie können es ja doch noch!

Deutlich gradliniger, härter, schnörkelloser und durchweg rockiger als die beiden Vorgänger-Alben "A Thousand Suns" und "Living Things".

LP verzichten auf songbestimmende Elektro-Elemente und widmen sich vermehrt Garage-Rock.
So, als hätten sie sich gesagt "Wir gehen jetzt mal für 2 Wochen ins Studio und spielen schnell, ohne viel Tamtam, eine Rockplatte ein - einfach weil wir gerade Lust darauf haben, egal was Kritiker sagen."
Höhepunkt in dieser Hinsicht: das rotzige "war".

Wer das härtere Linkin Park zu schätzen wusste, wird - nach dem unnötigen, schrecklichen Dub-Remix-Album aus 2013 - hier wieder deutlich mehr Spaß an der Band haben. Die meisten Songs reihen sich in die Tradition eines Songs wie "Qwerty" ein. D.h. vor allem: Chester shoutet sich die Emotionen aus dem Leib, untermalt von satten Riffs/Drums und schnellen, energiegeladenen Arrangements.

Doch es wird nicht nur geshoutet und geknüppelt: Auch ausbalanciertere Stücke - die sich bereits ab "Minutes of Midnight" fanden - sind auf "Hunting Party" dabei. Z.B. "a Line in the sand". Ruhige Passagen sind aber deutlich in der Minderheit.

Okay, Songs mit catchy Refrains wie "until it's gone", "final masquerade", "all for nothing" oder das gefeaturte "rebellion" sind wahrlich keine neuen Meilensteine der Rockmusik - sie gehen aber sofort ins Ohr und bleiben hängen. Und ist es nicht das, was (auch in der Vergangenheit bei LP) Hits ausmachte ("Numb" etc)?

Standrad-Version: 12 Tracks, davon 2 Instrumentals; Spielzeit: 45 Min.
Deluxe Edition: 4 Bonus Tracks (1 Acoustic, 2 Live, 1 Remix), 61 Min.

Kein Meisterwerk, aber ein gutes Werk. Kein Fehlkauf.
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5.0 von 5 Sternen Einfach klasse!, 16. Dezember 2014
Von 
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Rezension bezieht sich auf: The Hunting Party (Audio CD)
Hi,
bis auf ein Album finde ich alle LP-Alben super. "The Hunting Party" reiht sich da ein.
LP hat es wieder einmal geschafft sich neu zu erfinden und beweist dies mit einem sehr rockigen Album.

Da LP nach meiner Definition eine richtige Rockgruppe ist, die offentsichtlich Musik liebt und gerne macht, wechseln Sie auch gerne den Stil. Dies bekommt keine Gruppe so gut hin, wie LP.

Zu den negativen Meinungen möchte ich folgendes sagen:
Man kann es nie jedem Recht machen und Kunst wie Musik ist halt Kunst und Musik und Geschmackssache!
Was hat man viele negativen Meinungen zu vorhergegangenen Alben gehört, wie z.B
...einfach nicht rockig genug...
...oder zu elektronisch...

Und jetzt bringen die Jungs ein rockendes Album und was passiert...die gleichen Negativbewerter sind enttäuscht. Hört sich angeblich alles zu anfängerhaft an, nahezu wie eine Band aus der Garage.
Wie schon oben gesagt, man kann es halt nicht jedem Recht machen und daher brauch LP auch keine Angst haben was falsch zu machen.

Dieses Album ist wie viele vorhergegangen Alben ein Dauerbrenner bei mir und ich MUSS es ganz klar empfehlen.
Es richtet sich wie alle LP Alben an die, die gerne Musik hören. Ich, für meinen Teil, werde dieses Alben noch hunderte Stunden gerne hören!

Grüße
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29 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Härter ist nicht besser; Deutliche Verschlechterung, 17. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: The Hunting Party (Audio CD)
Nach dem überragenden Rock am Ring Auftritt entschloss ich mich das Album ohne Vorhören am Releasetag zu kaufen. Ich möchte als langjähriger LP-Fan erster Stunde meine Meinung darlegen, da ich doch verblüfft bin wieviele positive Bewertungen dieses Album hat. Ich besitze jedes Album der Kalifornier und gab auch jedem eine Chance. Ich gehöre sogar zu der Gruppe von Menschen, die A Thousand Suns teilweise gut fanden. Aber das hier gibt dem allen den Rest. Warum?
Man veröffentlicht zur 2000-Wende ein hammermäßiges Debütalbum, entwickelt sich dann als Band in alle möglichen Richtungen, von NuMetal zu Rock, Pop, Electro und nun... schlechter Metal, bestenfalls.
Anders als viele der vorherigen Alben wurde dieses nicht von der Legende Rick Rubin produziert, sondern nur von Mike Shinoda. Und man hört den Qualitätsunterschied stark, wie ich finde, besonders im Vergleich zu Minutes to Midnight was Sound-klarheit angeht. Allgemein wirkt das Album für mich nicht viel besser wie eine Mittelklassige Band-Aufnahme, aber nicht auf Weltniveau.
Mit dem Entschluss, wieder rockiger zu Werke zu gehen, war ich begeistert; die Ernüchterung folgte.
Härter ist nicht gleich besser; Und klar, es werden hohe Erwartungen gestellt, es handelt sich schließlich um Linkin Park, aber diese Punkte stören mich extrem:

- schlecht abgemischt bzw. produziert
- Teilweise kommt durch die Gitarren wieder echtes hybrid Theorie Feeling auf, nur um dann von schlechten, unausgefeilten und unkreativen Passagen (am besten zu sehen bei Keys to the Kingdom wie ich finde). Das Album besticht immer durch gute und folgende grauenhafte Passagen. Für eine solch lange Erfahrung wie LP sie haben ist das sehr fragwürdig.
- Viele Melodien und Riffs wirken auf mich ziemlich abgekupfert von berühmten Songs. Beispiele hierfür sind:
Gitarrenriff von War <-> Intro-Gitarrenriff von Re-Education [Rise Against]
Refrains von "Guilty all the Same - Wastelands" ist fast identisch, nur mit anderen Texten
Gitarrenriff von Wastelands <-> Refrain von Killing in the Name of [Rage Against the Machine]
- Viele Melodien der Lead-Gitarre sind sehr eintönig und langweilig; außerdem wird sie teilweise von so vielen Effekten fast schon "vergewaltigt" [Solo von War]. Man darf auch übrigens nicht mal daran denken, die Gitarrenpassagen auf dem Album mit Hits wie "One Step Closer" oder "Papercut" zu vergleichen. Das selbe gilt auch für die Drums. Das Gesamtpaket wirkt einfach nicht mitreißend, sondern schleppend, eintönig und unspektakulär. Beste Beispiele dafür sind "Guilty all the Same", "Keys to the Kingdom" und "War". Nur weil man als Linkin Park versucht ein lautes Album zu machen ist das kein Garant dafür, dass es klappt.

Aber nicht alles auf dem Album ist schlecht. Es gibt 3-4 Lieder die gut sind. Mike rappt wieder und Chester crawlt. Aber nur gut und nicht auf dem Hohen Niveau, was man von Linkin Park gewohnt ist.
Nach einer Entwicklung zur absoluten Weltband, die Rekorde bricht, verliert Linkin Park für mich immer mehr Sympathie. Das Konzert in Stuttgart, wo ich war, war enttäuschend, nur die Tracklist runtergespielt und dann wieder gegangen. Bei Rock am Ring hingegen schmeißt man sich richtig ins Zeug. Man engagiert sich für arme Länder und stellt sich klar gegen Krieg, hilft dann aber bei der Entwicklung eines Ego-Shooters [Medal of Honor] und muss dauernd betonen dass man doch solche gute Herzen haben. Bands wie "Rise Against" machen das aus meiner Sicht besser und rücken sich nicht immer in den Vordergrund. zu guter Letzt schmeißen sie einfach die zuvor so gepriesene Entwicklung mit neuen Einflüssen um und machen in gerade mal 11 Monaten das "Beste Rockalbum das es gibt, // da der Rockbereich im Moment eine falsche Richtung angenommen hat" (mike Shinoda)...
So oder so, die meisten werden diese Rezension sowieso disliken weil es keine 5 Sterne sind, oder weil ich kein richtiger Fan bin, was auch immer. Andere Bands machen nach 12 Jahren Entwicklung deutlich bessere Alben, während auch das sechste Studioalbum von Linkin Park nicht mal ansatzweise an das erste herankommt.
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The Hunting Party
The Hunting Party von Linkin Park (Audio CD - 2014)
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