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327
4,5 von 5 Sternen
The Hunting Party
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48 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Juni 2014
Man kann es nicht mehr hören oder sehen: "Die alten Alben waren besser... bla bla bla." Ich muss dazu sagen, dass ich mir bisher jedes Album unvoreingenommen angehört habe und auch so akzeptiert habe. So empfinde ich es auch bei "The Hunting Party". Es ist ein echter Knaller, allein Chesters Stimme so kraftvoll zu hören, ist der Wahnsinn.
Ich bin mit Linkin Park aufgewachsen, im Alter von 13 Jahren kaufte ich mir, weil ich "Crawling" super toll fand das Album Hybrid Theory. Danach hat mich der Wahn um Linkin Park nie los gelassen und ich besitze jedes Album inklusive Remixes und Livealben. Ich sah es damals mit 13 Jahren als eine Rebellion an mich mit der Musik neu zu definieren, nachdem ich vorher nur son Popkram gehört hab. Es war der Beginn meiner "Rock-Hör-Zeit". Linkin Park haben mich dabei begeleitet und werden es immer tun. Sie haben mich nie enttäuscht. Jedes Album, egal aus welcher Episode, spiegelt ein Stück Bandgeschichte wider, genauso wie es einen Teil meines Lebens wider spiegelt. Ich kann mich Dank vieler Lieder genau an das erinnern, was ich gerade zu der Zeit gemacht habe (mittlerweile bin ich 25). Es spielt keine Rolle, ob härter oder weicher, es kommt doch auf das Gefühl und den Ausdruck in der Musik an, was man damit verbindet und ob die Lieder ins Ohr gehen. Linkin Park können vor allem sehr viel Energie und Kraft in die neuen Songs legen, aber eben auch Gefühl (bei Until it's gone-wahnsinnig kraftvoll- aber auch gleichzeitig bewegt z.B. in Final Masquerade). Ich finde gerade auf diesem Album ist für jeden Linkin Park-Fan was dabei, es gibt weiche Seiten und es gibt die harten Rock-Seiten. Einfach grandios sind eben auch diese kraftvollen Lieder, wie Rebellion, Keys to the Kingdom, Wastelands und A Line in the Sand eingespielt. A Line in the Sand ist ein nahezu perfekter Abschlusssong. Man weiß anfangs nicht was einen erwartet, wird es ruhiger, wird es kräftiger und somit spiegelt dieser Song perfekt das ganze Album wider. Danke für die Musik! Und wer meckern muss, nehmt selber Instrumente in die Hand und macht es besser!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. August 2014
Dieses Album ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Knaller. Die Lieder sind laut, unberechenbar, die Gitarrenrifs heftig, die Drums schmettern ordentlich, angeführt von Chester und Mike's Stimme. Man merkt worauf die Jungs es diesmal haben ankommen lassen: Kompromisslose Rock-Musik, die sich in keine Schublade einordnen lässt. Hard-Rock, Heavy Metal, Nu Metal, Rock'n'Roll - Nenn es wie du willst -. Nenn es vor allem harte, laute, gute Musik. Rob Bourdon läuft an den Drums zur Hochform auf: Unglaubliche Leistung, die er abliefert. Macht richtig Freude, dieser Band zuzuhören. Ein Muss für alle LP-Fans natürlich, und für alle, die es laut mögen und es gerne krachen lassen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Juni 2014
Sie können es ja doch noch!

Deutlich gradliniger, härter, schnörkelloser und durchweg rockiger als die beiden Vorgänger-Alben "A Thousand Suns" und "Living Things".

LP verzichten auf songbestimmende Elektro-Elemente und widmen sich vermehrt Garage-Rock.
So, als hätten sie sich gesagt "Wir gehen jetzt mal für 2 Wochen ins Studio und spielen schnell, ohne viel Tamtam, eine Rockplatte ein - einfach weil wir gerade Lust darauf haben, egal was Kritiker sagen."
Höhepunkt in dieser Hinsicht: das rotzige "war".

Wer das härtere Linkin Park zu schätzen wusste, wird - nach dem unnötigen, schrecklichen Dub-Remix-Album aus 2013 - hier wieder deutlich mehr Spaß an der Band haben. Die meisten Songs reihen sich in die Tradition eines Songs wie "Qwerty" ein. D.h. vor allem: Chester shoutet sich die Emotionen aus dem Leib, untermalt von satten Riffs/Drums und schnellen, energiegeladenen Arrangements.

Doch es wird nicht nur geshoutet und geknüppelt: Auch ausbalanciertere Stücke - die sich bereits ab "Minutes of Midnight" fanden - sind auf "Hunting Party" dabei. Z.B. "a Line in the sand". Ruhige Passagen sind aber deutlich in der Minderheit.

Okay, Songs mit catchy Refrains wie "until it's gone", "final masquerade", "all for nothing" oder das gefeaturte "rebellion" sind wahrlich keine neuen Meilensteine der Rockmusik - sie gehen aber sofort ins Ohr und bleiben hängen. Und ist es nicht das, was (auch in der Vergangenheit bei LP) Hits ausmachte ("Numb" etc)?

Standrad-Version: 12 Tracks, davon 2 Instrumentals; Spielzeit: 45 Min.
Deluxe Edition: 4 Bonus Tracks (1 Acoustic, 2 Live, 1 Remix), 61 Min.

Kein Meisterwerk, aber ein gutes Werk. Kein Fehlkauf.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. August 2014
Erstmal zum Album kann man nur sagen das es sich wieder um eine absolute Meisterleistung handelt. Die Mischung aus dem alten Stiel und teilweise neuen Elementen ist einfach nur Legendär und im Gegensatz zu vielen anderen will ich es nicht mit den alten Alben vergleichen.

Was wäre eine Band wenn sie immer nur dem selben Stiel treu bleiben und sich dann jeden Lied wie das anderen anhören würde??? Genau das macht Linkin Park anders, da dieses Album zwar in die alte Stielrichtung geht, jedoch auf seine ganz eigene Art wieder anders ist.

Noch eine Allgemeine Anmerkung von mir was Linkin Park gerade deshalb so LEGENDÄR macht... Mit den ersten Alben wie Meteora und Hybrid Theory hatten sie eine riesige Fancommunity mehr als verdient bekommen. Auch die Live Alben wie Live in Texas schlugen bei den Fans ein, da sich Linkin Park live fast noch besser anhört als auf den normalen Alben.

Als sie jedoch "REMIX ALBEN" wie Reanimation machten erwarteten viele Fans ein neues Album, da sie wohl das Prinzip von Remix Alben nicht verstanden und schimpften ununterbrochen das Linkin Park nun nur noch Komerz wird usw... Ich persönlich fand diese gewagte Idee absolut genial, da ich jegliche Lieder von Linkin Park super find und gleichzeitig alle möglichen Musikrichtungen gerne höre. Und auch wenn zwischen drin mal ein leicht Poplastigeres Album gemacht wurde, war dies auf seine eigene Art und für die Leute die auch mal leichtere Kost hören ein Meisterwerk.

Um ein Schlussfazit für all die oben genannten Hater und für mich zu machen Linkin Park ist und bleibt aufgrund der Vielfältigkeit Legendär und auch ich bin ein Fan der ersten Stunde.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. August 2014
Meiner Meinung nach hat sich Linking Park wieder neu definiert.
Ich finde dieses Album hört sich wieder ganz anders als "Living Things".

Mein Eindruck ist, dass sich LP bewusst wieder für eine andere, "neue" Stilrichtung entschieden hat.
Mittlerweile gibt es fast kein Elektro+HipHop mehr, stattdessen nur noch "echten" Instrumentensound im Stile von Hardrock/Punk
Hier bekommt man wieder härtere Riffs und mehr Drums zu hören. (leicht in RIchtung "system of a Down")

Ich höre schon wieder die "eingeschfleischten" Fans jammern dass dies nicht mehr Linking Park ist und nur mehr kommerziell und so weiter. (sind jedoch nicht diese Fans die Einfältigen?)
Alles Blödsinn, die Band geht einfach mit der Zeit und entwickelt sich noch immer weiter.
Und man darf sich auch als Zuhörer mal neuen Sachen aufschließen.

Dieses Album zu beschreiben ist echt schwierig und aus einer Rezension zu kaufen würde ich nicht empfehlen.
Kann jeden nur empfehlen - einfach reinhören (geht ja hier ganz gut)
Wenn es nicht gleich gefällt, ruhig ein 2., 3. oder 4. mal reinhören.
Am Anfang hat es mich auch nicht sonderlich überzeugt, aber nach dem 3 Komplettdurchlauf des Albums bin ich mittlerweile echt begeistert.

Meine Favoriten:
Guilty All The Same (feat. Rakim)
Keys To The Kingdom

4 Sterne, da mir "Living Things" als Ganzes doch mehr meinen Geschmack getroffen hat
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. August 2014
Vorweg: Ich pfeife auf die Frage "War diese Rezession hilfreich?" Ich wollte einfach meine fünf Sterne für ein geniales Album loswerden. Was soll ich hier jedes einzelne Lied ausführlich beschreiben und bewerten? Die Geschmäcker sind eh verschieden. Ich freue mich, dass Linkin Park den Weg weg vom Mainstream gefunden und dem guten Rock wieder den richtigen Stellenwert beigemessen hat! Das Album macht einfach gute Laune! Mehr davon!!
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27 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Juni 2014
Manchmal ist es mit Lieblingsbands wie mit guten Freunden:
Es gibt Zeiten, da will man den ganzen Tag miteinander verbringen. Es gibt Zeiten, in denen man mal weniger miteinander zu tun hat. Und manchmal trifft man seinen früheren besten Freund wieder und merkt, wie sehr man sich doch verändert hat.

So ähnlich fühlt sich auch "The Hunting Party" an. Linkin Park haben erneut ihren Stil geändert, wie sie es seit Meteora mit jedem Album getan haben. Kudos dafür, dass eine Band mit einer so langen Geschichte auf jedem Album anders klingt, denn das ist wirklich selten. Die Gesuche ihrer Fans wurden erhört - der Stil ist deutlich rockiger als zuletzt und bei einigen Songs fühle ich mich fast an Billy Talent erinnert (was übrigens nicht bedeuten soll, dass diese auch nur annähernd an Linkin Park heranreichen). The Hunting Party klingt frisch, beinahe experimentell. Alle Songs gehen sofort ins Ohr, ein Gutteil animiert zum Aufspringen, Mitschreien, Herumtanzen. Trotzdem befindet sich mit Drawbar ein wirklich schöner, ruhiger Song an Bord. Damit haben sie im Prinzip alles richtig gemacht, auch wenn Chesters Gesang manchmal etwas überzeugter wirken könnte.

Im Prinzip heißt aber leider nicht vollkommen. "The Hunting Party" ist ein gutes, vielleicht sogar ein sehr gutes Album. Und trotzdem enttäuscht es mich ein wenig. Einige Songs reißen mit, ja. Aber das liegt meiner Meinung nach unter anderem an den verwendeten klassischeren Rockmelodien. Zum ersten Mal habe ich deswegen bei einem Linkin Park-Album das enttäuschende Gefühl, viele Melodien irgendwo schon einmal gehört zu haben. Die ersten Alben haben noch überzeugt, weil jeder Fan einen Ausdruck eines beliebigen Linkin Park-Songtextes sofort unterschrieben hätte. Im Endeffekt fehlt das kleine Stück Genialität, dass den Unterschied zwischen "sehr gut" und "perfekt" ausmacht. Ein Beispiel: Das eben erwähnte "Drawbar" hat ein tolles Intro, ein tolles Outro, aber der Song dazwischen fehlt. Hier wurde unglaublich viel Potential verschenkt und das ist typisch für diese Platte.

"The Hunting Party" fehlt das gewisse Etwas. Liegt es am Sound? Nein, er ist rockig, heftig, basslastig. Liegt es an zu wenig Innovation? Nein, definitiv nicht. Das Album ist immer wieder neu und überraschend. Liegt es an den Details? Nein, wie schnell hingerotzter Müll klingt "The Hunting Party" bei weitem nicht. Und doch...irgendetwas fehlt. Was ich vermisse, das ist das Gefühl aus Hybrid Theory und Meteora - das Gefühl, einen Song zu 100% nacherleben zu können. Linkin Park war damals viel mehr als nur Musik, sie waren Helden, die das Lebensgefühl ihrer Fans geteilt haben.

Dieses Album ist für mich der Punkt, wo ich erkenne, dass auch gute und beste Freunde manchmal getrennte Wege gehen müssen. Ich verstehe jetzt, dass damals schlicht alles gepasst hat: Hybrid Theory und Meteora trafen exakt den Zeitgeist. Diese Alben waren ein Ausnahmefall, eine unerreichbare Singularität. Ich denke zurück an die Gänsehaut vom ersten Mal "Crawling" hören. Dieses letzte bisschen fehlt einfach, obwohl mir "The Hunting Party" wirklich gefällt. Und so trete ich Linkin Park gegenüber wie einem alten Jugendfreund: "Wir waren einmal beste Freunde. Du hast mich zwar ein paar Mal enttäuscht, aber ich verzeihe dir, denn du bist wieder da. Doch es wird niemals wieder so wie früher."
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Juni 2014
Liegt es an Amazon mp3 oder ist die Aufnahmequalität wirklich so übel? Ich habe seit vielen Jahren keine so schlechte Tonqualität mehr gehabt: Das Schlagzeug klingt pappig, die Gitarre matschig, keine Höhen, keine Bässe...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Juni 2015
Ich warte im allgemeinen lange bis ich eine Meinung zu einem Album äußere, da man viele songs erst nach mehrmaligem hören zu schätzen weiß. Leider konnte ich an diesem Werk nichts wirklich gutes finden.
Von allen Alben die ich mir dieses Jahr angeschafft habe ist das neue Produkt von Linkin Park mit Abstand das schlechteste.
Ich fand die ersten 3 super das 4te war Müll das 5te wieder okay aber das hier schießt den Vogel ab.
In der einen Hälfte der Lieder fehlt der Höhepunkt in den anderen wird nur rumgebrüllt, mit den Wurzeln von Linkin Park (wie angelündigt) hat das auch nichts zu tun.
Das beste an Album, das Cover.
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am 17. Juni 2014
Nach dem überragenden Rock am Ring Auftritt entschloss ich mich das Album ohne Vorhören am Releasetag zu kaufen. Ich möchte als langjähriger LP-Fan erster Stunde meine Meinung darlegen, da ich doch verblüfft bin wieviele positive Bewertungen dieses Album hat. Ich besitze jedes Album der Kalifornier und gab auch jedem eine Chance. Ich gehöre sogar zu der Gruppe von Menschen, die A Thousand Suns teilweise gut fanden. Aber das hier gibt dem allen den Rest. Warum?
Man veröffentlicht zur 2000-Wende ein hammermäßiges Debütalbum, entwickelt sich dann als Band in alle möglichen Richtungen, von NuMetal zu Rock, Pop, Electro und nun... schlechter Metal, bestenfalls.
Anders als viele der vorherigen Alben wurde dieses nicht von der Legende Rick Rubin produziert, sondern nur von Mike Shinoda. Und man hört den Qualitätsunterschied stark, wie ich finde, besonders im Vergleich zu Minutes to Midnight was Sound-klarheit angeht. Allgemein wirkt das Album für mich nicht viel besser wie eine Mittelklassige Band-Aufnahme, aber nicht auf Weltniveau.
Mit dem Entschluss, wieder rockiger zu Werke zu gehen, war ich begeistert; die Ernüchterung folgte.
Härter ist nicht gleich besser; Und klar, es werden hohe Erwartungen gestellt, es handelt sich schließlich um Linkin Park, aber diese Punkte stören mich extrem:

- schlecht abgemischt bzw. produziert
- Teilweise kommt durch die Gitarren wieder echtes hybrid Theorie Feeling auf, nur um dann von schlechten, unausgefeilten und unkreativen Passagen (am besten zu sehen bei Keys to the Kingdom wie ich finde). Das Album besticht immer durch gute und folgende grauenhafte Passagen. Für eine solch lange Erfahrung wie LP sie haben ist das sehr fragwürdig.
- Viele Melodien und Riffs wirken auf mich ziemlich abgekupfert von berühmten Songs. Beispiele hierfür sind:
Gitarrenriff von War <-> Intro-Gitarrenriff von Re-Education [Rise Against]
Refrains von "Guilty all the Same - Wastelands" ist fast identisch, nur mit anderen Texten
Gitarrenriff von Wastelands <-> Refrain von Killing in the Name of [Rage Against the Machine]
- Viele Melodien der Lead-Gitarre sind sehr eintönig und langweilig; außerdem wird sie teilweise von so vielen Effekten fast schon "vergewaltigt" [Solo von War]. Man darf auch übrigens nicht mal daran denken, die Gitarrenpassagen auf dem Album mit Hits wie "One Step Closer" oder "Papercut" zu vergleichen. Das selbe gilt auch für die Drums. Das Gesamtpaket wirkt einfach nicht mitreißend, sondern schleppend, eintönig und unspektakulär. Beste Beispiele dafür sind "Guilty all the Same", "Keys to the Kingdom" und "War". Nur weil man als Linkin Park versucht ein lautes Album zu machen ist das kein Garant dafür, dass es klappt.

Aber nicht alles auf dem Album ist schlecht. Es gibt 3-4 Lieder die gut sind. Mike rappt wieder und Chester crawlt. Aber nur gut und nicht auf dem Hohen Niveau, was man von Linkin Park gewohnt ist.
Nach einer Entwicklung zur absoluten Weltband, die Rekorde bricht, verliert Linkin Park für mich immer mehr Sympathie. Das Konzert in Stuttgart, wo ich war, war enttäuschend, nur die Tracklist runtergespielt und dann wieder gegangen. Bei Rock am Ring hingegen schmeißt man sich richtig ins Zeug. Man engagiert sich für arme Länder und stellt sich klar gegen Krieg, hilft dann aber bei der Entwicklung eines Ego-Shooters [Medal of Honor] und muss dauernd betonen dass man doch solche gute Herzen haben. Bands wie "Rise Against" machen das aus meiner Sicht besser und rücken sich nicht immer in den Vordergrund. zu guter Letzt schmeißen sie einfach die zuvor so gepriesene Entwicklung mit neuen Einflüssen um und machen in gerade mal 11 Monaten das "Beste Rockalbum das es gibt, // da der Rockbereich im Moment eine falsche Richtung angenommen hat" (mike Shinoda)...
So oder so, die meisten werden diese Rezension sowieso disliken weil es keine 5 Sterne sind, oder weil ich kein richtiger Fan bin, was auch immer. Andere Bands machen nach 12 Jahren Entwicklung deutlich bessere Alben, während auch das sechste Studioalbum von Linkin Park nicht mal ansatzweise an das erste herankommt.
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