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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Eine Hommage an die Tagträume, das Träumen selbst und das Leben"
"Das erstaunliche Leben des Walter Mitty" ist ein Film von und mit Ben Stiller in der Hauptrolle aus dem Jahr 2013. Der Film basiert auf der Kurzgeschichte Walter Mittys Geheimleben von James Thurber und ist dessen zweite Verfilmung nach Das Doppelleben des Herrn Mitty aus dem Jahr 1947.

Walter Mitty arbeitet im Fotoarchiv des Life Magazins. Sein Leben...
Vor 3 Monaten von Marcis ... veröffentlicht

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nette Aussteiger Geschichte mit etwas zu viel Hollywood
Der Film ist gut erzählt und macht auch Spass zum schauen. Ben Stiller liefert eine solide Arbeit ab. Doch wirkt es manchmal doch etwas aufgesetzt. Es macht sicher Spass (Achtung Spoiler) mit einem Longboard Islands Landstrassen entlangzufahren und ja die Szenen sind sauber in Szene gesetzt und sehen echt gut aus. Doch hab ich das Gefühl nicht losbekommen die...
Vor 3 Monaten von Amazon Customer veröffentlicht


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Eine Hommage an die Tagträume, das Träumen selbst und das Leben", 25. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Das erstaunliche Leben des Walter Mitty" ist ein Film von und mit Ben Stiller in der Hauptrolle aus dem Jahr 2013. Der Film basiert auf der Kurzgeschichte Walter Mittys Geheimleben von James Thurber und ist dessen zweite Verfilmung nach Das Doppelleben des Herrn Mitty aus dem Jahr 1947.

Walter Mitty arbeitet im Fotoarchiv des Life Magazins. Sein Leben ist eher einfach und ganz frei von irgendwelchen Abenteuern. Diese erlebt Walter daher in seinen sehr ausgeprägten Tagträumen in dem er zum Helden wird und seine große Liebe findet. In Wirklichkeit ist Walter in seine Kollegin Cheryl verliebt doch traut er sich nicht sie anzusprechen.
Als das Magazin verkauft wird und fest steht das es eingestellt wird bekommt Walter den Auftrag ein ganz bestimmtes Foto für die letzte Titelseite zu finden. Was sich einfach anhört führt Walter an nicht zu denkende Ziele und zu einem Abenteuer das sein Leben entscheidend verändern wird.

Die Idee zu dem Film hat mir von Anfang an gefallen. Und nachdem ich den Film gesehen habe fühle ich mich darin bestärkt. Es ist einfach ein toller Film in dem Ben Stiller nicht nur als Hauptdarsteller sondern auch als Regisseur brilliert.

Walter Mitty ist eine graue aber sehr sympathische Maus. Die Ausflüchte in seine Träume auch am helllichten Tag kann der eine oder andere Zuschauer sicher nachvollziehen. Es ist dabei interessant wenn die Bildern ganz plötzlich spektakulär werden wenn Walter wieder zu träumen wagt. Gegen Mitte des Films werden aber auch die realen Geschehnisse / Bilder spektakulärer und Walters Träume verschwinden in den Hintergrund.

In der Geschichte kann man sich wiederfinden. Ob in dem unsicheren Menschen der sich ein ganz anderes Leben wünscht als er wirklich lebt, der auch einfach nicht den Mut findet eine ganz bestimmte Person anzusprechen, den Mitarbeitern die Plötzlich und unnötig auf die Straße gesetzt werden und mit einem Chef zu tun haben der ganz einfach und schlicht ein Ar... ist.

Die Besetzung mit Ben Stiller ist toll. Vor und hinter der Kamera. Ich habe Ben Stiller schon immer gern gesehen freue mich aber das er hier endlich auch mal eine ernste Seite zeigen konnte. Nach dieser Regie Arbeit hoffe ich das er sich noch etwas öfter auf den Regiestuhl setzt. Des Weiteren sind noch Kristen Wiig (Cheryl), Shirley MacLaine (Walters Mutter), Adam Scott (der neue Boss oder das Ar...), Kathryn Hahn (Walters Schwester), Sean Penn (nicht so oft im Bild aber oft präsent) und Patton Oswalt (wenn auch nur in einer kleinen Rolle) zu sehen.

Die Extras sind auch interessant. Man bekommt "Entfallene, erweiterte und alternative Szenen" zu sehen sowie "Hinter den Kulissen des Films", "Bildergalerie mit Referenz Fotografien" und "Stay Alive Musivideo von José Gonzáles.

"Das erstaunliche Leben des Walter Mitty" ist ein toller Film der zum Träumen anregt und mit tollen Bilder, einer tollen Geschichte und einem herausragende Hauptdarsteller zu überzeugen weiß. Diesen Film muss man gesehen haben.
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83 von 95 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schöne Hommage an alle Tagträumer, 12. Januar 2014
Von 
Jay-Jay (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das erstaunliche Leben des Walter Mitty (DVD)
Ben Stiller hat nach "Tropic Thunder" von 2008 endlich mal wieder Regie geführt und herausgekommen ist ein Meisterwerk, das man irgendwo zwischen "Into the Wild" und "Muriels Hochzeit" ansiedeln könnte.

Es ist jedoch kein typischer Ben Stiller-Film mit den üblichen Gags unterhalb der Gürtellinie oder niedlich aussehenden Tieren, die in irgendeinem Toaster oder der Toilette landen, sondern ein sehr reifes Werk. Dennoch erreicht der Grad an Action durchaus das Niveau von "Tropic Thunder", es gibt atemberaubende Stunt-Szenen, sei es ein Ritt auf dem Asphalt des Großstadt-Dschungels, der Kampf mit einem Hai oder ein Vulkanausbruch, hier wird alles aufgefahren, was moderne Special-Effects zu bieten haben.

Der Film glänzt jedoch nicht nur mit Action, sondern auch mit beschaulichen, wunderschönen Landschaftsaufnahmen in den Weiten Grönlands und Islands. Das Ganze wird abgerundet von einer tollen Filmmusik. Ich würde sagen, allein für die Atmosphäre und die sagenhaften Bilder verdient der Film fünf Sterne.

Die Handlung fand ich die erste halbe Stunde des Filmes jedoch etwas dünn und ich habe befürchtet, der gesamte Film würde sich nur darum drehen, dass Walter Mitty zwischendurch Tagträumereien erliegt. Als er dann jedoch den Schritt in die Realität wagt, beginnt das Abenteuer richtig und die Spannung steigt. Außerdem gibt es natürlich eine Liebesgeschichte.

"Das erstaunliche Leben des Walter Mitty" ist weniger eine Komödie, sondern vielmehr ein Film über einen Mann, der den Schritt aus seinen Träumen in die Realität wagt und dabei um jede Menge Action nicht herum kommt.
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36 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieser Film bewegt, 4. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Das erstaunliche Leben des Walter Mitty (DVD)
Eigentlich ging ich mit keinen hohen Erwartungen in den Film. Zwar wurde er mir empfohlen und auch der Trailer sah interessant aus, doch etwas misstrauisch war ich trotzdem. Dann fing der Film an und irgendwie war ich sofort gefesselt. Nicht wegen der großen Spannung, nicht wegen tollen Actionszenen oder sonstigen Dingen. Nein, Walter Mitty erinnerte mich einfach ab der ersten Sekunde an mich selbst und ich konnte mich somit wahnsinnig gut in diese Figur hineinversetzen. Dazu kamen atemberaubende Landschaftsaufnahmen, lustige und traurige Momente und zum Schluss, auch wenn es vielleicht ein wenig vorhersehbar war, ein tolles und bewegendes Ende. Das alles zusammen mit einem tollen Soundtrack ergab einfach Gänsehaut pur.
Als der Film zu Ende war, ging ich das erste mal so unendlich glücklich und zufrieden aus dem Kino, wie es noch nie zuvor der Fall gewesen ist. Meinen Lieblingsfilm habe ich gefunden und meiner Meinung nach ist es ein Meisterwerk von Ben Stiller, der in diesem Film einfach echt und authentisch rüberkommt. Mich hat der Film wirklich zum Nachdenken angeregt und im Gegensatz zu anderen Filmen würde ich diesen als eine Bereicherung für mein Leben bezeichnen!

“To see the world, things dangerous to come to, to see behind walls, to draw closer, to find each other and to feel. That is the purpose of life.” - Irgendwie ist es jetzt auch zu meinem persönlichen Lebensmotto geworden.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toller Film zum Wegträumen, 11. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Das erstaunliche Leben des Walter Mitty (DVD)
Ich muss ehrlich gestehen: Ich habe um Filme mit Ben Stiller meistens einen großen Bogen gemacht. Auf dem Flug nach San Francisco dann kam ich um diesen Film nicht herum, und danach war ich so begeistert, dass ich ihn mir zuhause nochmal angeschaut habe. Wunderbare Bilder, erst sehr grafisch und dann von der Schönheit Islands geprägt. Wer sich für Grafik, Fotografie, Medien interessiert und sich auch für eine kleine Liebesgeschichte erwärmen kann, dem sei dieser Film ans Herz gelegt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schade, dass man nur 5 Sterne vergeben kann!, 4. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Das erstaunliche Leben des Walter Mitty (DVD)
Ich war wegen dieses Films dreimal im Kino, ich war begeistert, beeindruckt, überrascht von diesem Meisterwerk!

Wer die übliche vordergründige Komik der meisten Ben Stiller Filme erwartet, ist hier falsch. Hier wird auf unnachahmliche Weise eine wunderbare Geschichte erzählt.

Wie sich der unscheinbare Fotoarchivar im Lauf der Handlung von einer Art Starre befreit, die sich während eines langen Arbeitslebens um ihn gelegt hat, ist wunderbar mitanzusehen. Besonders weil er selbst davon gar nichts mitbekommt!

Zu Beginn der Geschichte tagträumt er sich oft in die Rolle des Superhelden (wunderbare Tricktechnik und sehr witzig!).

Auf der Suche nach einem verlorenen Fotonegativ passieren dann die faszinierendsten Dinge. Walter Mitty ist einfach "ein Mann der tut, was ein Mann tun muss". Wenn er dabei unglaubliche Abenteuer erlebt, ist das eben nötig und für ihn kein Grund, es groß zu erwähnen.

Die Szene, als er ins Meer fällt! Die Bilder! Der Moment absoluter Stille! Die Kameraführung! So viel Aufwand für einen kurzen, aber wunderbaren Moment! Traumhaft!
Der Vulkanausbruch! Der Himalaya! Unbedingt auf einem möglichst großen Bildschirm anschauen, damit man die wunderbaren Naturaufnahmen voll auf sich wirken lassen kann!

Ben Stiller zeigt mit diesem Film, bei dem er ja auch noch Regie geführt hat, dass er, genau wie sein Protagonist, sehr viel mehr kann, als man ihm zugetraut hat.

Ich glaube, dass viele Menschen, die von außen zunächst unscheinbar wirken, ungeahnte Fähigkeiten in sich bergen und das man sich oft wundern würde, wenn man wüsste, was für Talente in ganz normalen Menschen schlummern!

Bemerkenswert fand ich auch die Art, wie dargestellt wird, wie das Internet die Printmedien verdrängt und was das für die Menschen bedeutet. Internet ist eben nicht alles und wie den vielen Journalisten, die ihren Beruf mit großem Engagement und Integrität ausüben, hier ein würdiges Denkmal gesetzt wird, hat mich sehr berührt!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einer dieser Filme..., 15. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Das erstaunliche Leben des Walter Mitty (DVD)
... die einen tief bewegen und zum Nachdenken bringen.

Ich stand vor einem Auslandsjahr in einem Land weit entfernt von Deutschland, als mir meine Mutter zwei Wochen vor Abflug eine DVD in die Hand drückte und meinte, diesen Film müsste ich mir unbedingt anschauen, ich wüsste dann schon warum. Bei jenem Fim handelte es sich um "Das erstaunliche Leben des Walter Mitty". Und als schließlich der Abspann über den Bildschirm flimmerte wusste ich, die zuvor noch voller Sorgen und Zweifel über mein Jahr in der Ferne war, was sie gemeint hatte.

/Worum geht es?/ Walter Mitty ist um die 40, alleinstehend, schüchtern und lebt ein rundum langweiliges Leben. Seiner Meinung nach hat er nichts erreicht oder überhaupt etwas namhaftes auf die Beine gestellt. Seit Jahren arbeitet er im Fotoarchiv des bekannten Life-Magazines und gehört damit so ziemlich zu den Leuten, die für Chefs und Kollegen grundsätzlich als Fußabtreter herhalten müssen.
Als eines Tages bekannt gegeben wird, dass das Magazin in der Druckversion eingestellt werden soll und damit erhebliche Stelleneinsparungen zusammenhängen, muss auch Walter befürchten seinen Job zu verlieren. Die letzte Print-Ausgabe des Life-Magazines soll ein Foto des bekannten Fotografen Sean O'Conelle als Titelbild erhalten, doch ausgerechnet dieses 25. Negativ der Fotoserie ist verschwunden. Nach Recherchen von Walter und seiner heimlichen Liebe, Kollegin Cheryl, stellt sich bald heraus das Sean keinen festen Wohnort besitzt und sich überall auf der Welt aufhalten könnte. Einer vagen Spur folgend nimmt Walter schließlich seinen ganzen Mut zusammen, kauft sich ein Flugticket ins nirgendwo und wagt ein Abenteuer, von dem er sein ganzes Leben bisher nur geträumt hat.

Der Film hat mich wirklich überrascht! Ich kann mit Ben Stiller's Filmen sonst nicht immer sooo viel anfangen, aber hier hat er mich voll und ganz überzeugt. Er führte nicht nur Regie sondern spielte außerdem die Hauptrolle und das sehr überzeugend. Walters Entwicklung vom Langweiler zum Held, also die typische "from zero to hero" Veränderung, hat er sehr überzeugend und glaubhaft gespielt. Daneben bestechen außerdem die tolle Kameraführung, der Soundtrack und natürlich die wundervollen Landschaftsaufnahmen, die mich ohnehin immer wieder in meiner Reiselust und meinem Fernweh bestärken. Vielleicht hat mich der Film gerade deswegen so angesprochen, weil ich selbst vor einer großen Reise stand, aber ich glaube auch "Reiseunlustigen" wird der Film gefallen.

Einen Stern Abzug gibt es, weil es doch einige Längen gab und mir dann Gesamt gesehen doch irgendetwas gefehlt hat.
Nichts desto trotz ein wunderbarer, oft ruhiger Film, der mich an einigen Stellen tief bewegt hat. Ein Film für alle Tagträumer, Reisesüchtige oder Menschen, die einfach gerne "einen dieser Filme" genießen.
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40 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Thank you Ben Stiller!, 5. Januar 2014
Passiert das jetzt wirklich oder nicht?

Diese Frage musste ich mir quasi den ganzen Film über stellen, denn eine eindeutige Antwort bekommt man erst zum Schluss.

Walter Mitty ist ein introvertierter - ja fast schon einsamer Mensch. Er lebt ein eintöniges Leben, was sich durch seine Art und auch sein Äusseres unschwer erkennen lässt. Sozialen Kontakt scheint er nur zu seiner Familie (Schwester & Mutter) und zu seinem Arbeitskollegen Hernando zu haben, mit dem er das Negativlabor des "LIFE-Magazine" verwaltet.

Der Rest von Walters (meist beruflichen) Umfeld nimmt ihn nicht wirklich ernst, was neben seiner passiven Art, vor allem seiner Tagträumerei zu verdanken ist. Diese Tagträume werden gekonnt - später aber eindeutig zu überzogen dargestellt, sodass man (meistens) zwischen Realität und Fiktion unterscheiden kann. Wenn Walter dann aber beispielsweise wie selbstverständlich auf einem Skateboard Kunststücke hinlegt, ist nicht immer klar ob er wirklich zu so etwas fähig ist (auch wenn er nach eigenen Worten als Kind ein guter Skater war!).

Durch eine aneinanderreihung von Ereignissen bekommt Walter jedoch die Chance wirklich zu zeigen was in ihm steckt und das ist weit mehr als man ihm zu Anfangs zugetraut hätte!

Mehr möchte ich an dieser Stelle noch nicht über die Handlung des Films verraten, da ich ja noch relativ früh mit meiner Rezension dran bin.

Ich möchte dazu sagen das dies hier meine erste Rezension zu einem Film ist.. nachdem ich diesen Film gesehen habe, konnte ich einfach nicht anders als meine Gedanken zu teilen!

Das erstaunliche Leben des Walter Mitty hat mich auf so viele Weisen angesprochen und ich weiß das es viele Menschen gibt die verstehen was ich damit sagen will!

Der Film ist ein Plädoyer an unsere Fantasie.
Ich will gar nicht wissen wie viele Menschen es gibt die so viel mehr aus sich machen könnten wenn sie ihr volles Potenzial ausleben würden. Denn genau das ist es, zu was uns der Film ermutigen will.
Tagträume kennt jeder - der eine mehr, der andere weniger. Aber die wenigsten trauen sich ihre Vorstellungen auch in die Tat umzusetzen. Und besonders die Introvertierten unter uns (zu denen ich mich auch eher zählen möchte) werden diesem Film danken und ihn mehr als zu schätzen wissen! Ich bin aus dem Kino gegangen, fühlte mich verstanden und war erstaunt über so viel Menschlichkeit.

Schon sehr lange hat mich kein Film mehr so direkt angesprochen wie dieser und ich bedanke mich bei Ben Stiller für ein (persönliches) Meisterwerk!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich habe den Film gerade beendet ..., 1. Januar 2015
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das erstaunliche Leben des Walter Mitty (DVD)
Und bin tatsächlich überrascht. Ich hatte mir nur die Zeit vertreiben wollen, aber wurde dann durch ein farbenfrohes Bildfestival geschickt. Ich hatte den Eindruck, dass sich der Film vor allem durch seine Bilder mitteilen wollte, natürlich war auch Dialog vorhanden.
Vor allen Dingen hat es... wie soll ich sagen... näher an der Realität gelegen?
Während ich im Hintergrund immer dachte, [SPOILER ALERT!!!] irgendwer in dem Film hat das alles geplant und die Fäden in der Hand - wie man es bei solchen Filmen oft erlebt - war dem nichts so. Es war alles ein Irrtum.. und das fand ich beinahe am fantastischen.
Auch das der "Bösewicht" am Ende nicht direkt fertig gemacht worden, schwer blamiert worden oder vom Hauptcharakter physisch angegriffen wurde (wie in Mitty's Tagträumen zB) finde ich sehr toll gemacht.

Dieser Film war mehr als 'nur ein Zeitfüller', es hat mich berührt und ein wenig verändert. Ein guter Film um in das neue Jahr zu starten!! :)
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ben Stiller in einer ernsten Rolle, kann das gut gehen?, 21. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das erstaunliche Leben des Walter Mitty (DVD)
Ich würde sagen ja und nein.

Der Film macht dabei verdammt vieles richtig. Die Story weiß zu überzeugen, die Bilder beeindrucken und der Cast ist auch weitgehend super ausgewählt worden. Wer bleibt nicht auch hinter seinen Möglichkeiten zurück und träumt heimlich von Dingen, die er in seinem Leben gerne machen würde, aber irgendwie zu feig dazu ist?

Wer würde nicht auch gerne mal der Held sein, der bewundert wird, auch wenn es nur für einen kurzen Moment ist? Als doch eher introvertierter Mensch hat mich seine Selbstfindungsreise schon von Beginn an abgeholt und mich in seinen Bann gezogen, allerdings...

Allerdings fand ich die Actionsequenzen dann doch zu heftig aufgetragen. Höhepunkt war das imaginäre Duell von Ben Stiller mit seinem neuen Chef. Natürlich entsprang das wie so manch andere Dinge seiner Tagträume und in seinen Träumen ist natürlich alles möglich.

Dennoch bin ich der Meinung, dass gerade die leisen Töne den Film ausgemacht haben. Die Actionsequenzen haben für mich eher die Balance des Films durcheinandergebracht. Hier wäre weniger auftragen, einfach mehr gewesen.

Ich mag den Film wirklich, aber gerade DANN, wenn es keine Actionsequenzen gab, spielte der Film seine vollen Stärken aus.

Eins muss ich noch Anmerken:

Ich bin zwar kein Fan von Filmen, wo künstlich eine Wendung eingebaut wird, aber hier hätte ein kleine Wendung vielleicht nicht geschadet, denn es war der Film doch sehr vorhersehbar!
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5.0 von 5 Sternen Kurzweiliges Kleinod über das Nichtbeachten wichtiger Kleinigkeiten, 7. September 2014
Von 
Peer.Gynt (Gudbrandsdal) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Irgendwie konnte ich weder über die Rezensionen, noch über die Inhaltsbeschreibung oder den Trailer den Film richtig einordnen, also musste ich ihn dann - nach langem Zögern - doch selbst sehen. Ich hatte jetzt nicht die Befürchtung einen platten US-Klamauk à la Adam Sandler zu konsumieren, weil Ben Stiller doch deutlich subtiler agiert und schauspielerisch auch mehr zu bieten hat.

Aber ich hatte ja keine Ahnung welches großartige Kleinod von Ben Stiller persönlich da in die Welt gesetzt wurde!

Ich will auch gar nichts über die Story erzählen - die sollte lieber jeder für sich genießen - sondern lieber über die Machart und das Filmerlebnis:
Die agierenden Charaktere werden sehr fein gezeichnet und auch großartig dargestellt, der Film nimmt sich gerne mal ein paar Minuten dafür aber ohne wirkliche Längen zu entwickeln. Und dann entwickelt sich die Geschichte zu einem immer absurder werdenden Trip zur Selbstfindung des Protagonisten, der sich selbst als schnöden Langweiler sieht, dieser vermeintlichen Realität aber immer wieder durch Tagträume entflieht, in denen er Macho, Abenteurer und Superheld ist, bevor er mitten im Geschehen wortlos in der ungeliebten Realität erwacht.

Der Film lebt von den kleinen Dingen, den kleinen Schritten und den großartigen Ergebnissen, die man dadurch erreichen kann. Und das wird in beeindruckenden und zum Teil sehr aufwändigen CGI-Bildern begleitet. Außerdem ist er ganz intensiv in die Gegenwart verwoben und es werden etliche aktuelle Themen sehr subtil aufgegriffen (soziale Netzwerke, Zeitungssterben, Naturereignisse).

Ein wenig enttäuscht war ich vom Umgang mit der Situation in Afghanistan, bei der die dortigen Warlords als kuchenliebendes Reitervolk daherkommen, aber tatsächlich das eigentliche drogenproduzierende Problem im Lande sind, falls die Aufmerksamkeit für die Taliban irgendwann mal abebbt, wie ich selbst als NGO dort im Gespräch mit den Betroffenen erfahren musste. Nun gut, vermutlich wäre das auch für einen solchen Feel-Good-Film die falsche Aufgabenstellung.
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