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5.0 von 5 Sternen Die ultimative Essenz des Abgründigen, 9. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Splinters (Special Edition) (Audio CD)
Ich weiß nicht, wie, wo und warum ihr angefangen habt Metal zu hören. Bei mir war es so, dass ich über das Karnevalswochenende des Jahres 1989 mit einem Freund ein komplettes Anti-Programm gefahren habe und er mich mit diversen Scheiben von AC/DC, Helloween und Iron Maiden beschallt hat. Nach kurzer Schockstarre war ich voll dabei. Die Droge hatte mich im Griff und die Dosis musste stetig erhöht werden: Sodom, Slayer, Paradox, Annihilator, Sepultura, Kreator, Metallica, Death, Entombed. Die Liste könnte lange fortgesetzt werden, soll aber mit einer Band symbolisch enden: Paradise Lost.

Wenn ich das das Gefühl denke, als ich zum ersten mal Shattered und dann Gothic vom gleichnamigen Album gehört habe, a Wahnsinn. Härte, tiefe Melancholie, Power, Aggression und dabei fast fragile Zerbrechlichkeit, ein Hauch Todesromantik.

Paradise Lost haben sich über die Jahre immer wieder verändert, aber die bittersüße, bleierne Leichtigkeit von Gothic blieb für mich (abgesehen von In Requiem) relativ unerreicht.

Lead Gitarrist Greg Macintosh beweist mit Splinters zum zweiten Mal auf voller Albumlänge, wie sehr er die oben genannten Attribute in Musik vertonen kann. Während A Fragile King wirklich tieftraurig und abgründig den Tod von Gregs Vater begleitet hat, ist Splinters deutlich aggressiver, hat aber dennoch sämtliche Stilmittel, die Vallenfyre ausmachen: die leidenden Leads von Greg, seinen überraschend derben Death-Grunt Gesang und das vernichtende Geratter seiner Rhythmusgruppe (Adrian Erlandsson - ex Alles und "Scoot" von Doom). Als kongenialer Partner an der zweiten Klampfe: Solstice und My Dying Bride Gitarrist Hamish Glencross.

Einmal mehr werden frühe Paradise Lost, frühe Entombed / Nihilist, eine große Prise Crust, Doom, Death Doom zu einer Stil verbunden, der auf der einen Seite permanent Deja-Vus hervorruft, dadurch aber auch unglaublich originell ist und aus den ganzen glatten Produktionen deutlich herausragt. Das Tempo variiert von gefühlt 60 bpm Kriech-Doom bis zu herrlich antiquiert klingenden Blasts (v.a. beim Opener Scabs - 100% Left Hand Path Feeling) und räudigem D-Beat.

Auch wenn ich aktiv gegen mein eigenes Schubladendenken angehe, jüngeren Bands bewusst Chancen einräumen möchte: die Alten Säcke können es noch am besten. Gegen dieses - übrigens unfassbar krass produziertes - Album kommt wirklich nichts, jedenfalls nur sehr wenig ran. Da können die affigen Deathcore-Vögel einpacken, toll, Heel-Toe-Technique, Blasts bei 270 bpm, irre. Hastn Problem - geh weiter!

Ich hätte fast Triptykon mit der Höchstnote für Abgrund+Intensität+Härte ausgezeichnet, aber - sorry Tom und das geheimnisvolle Mädel - der Preis geht an VALLENFYRE!
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5.0 von 5 Sternen So muss richtiger Death Metal klingen, 1. Juli 2014
Von 
Doktor von Pain "Doktor der Zombiologie" (Sassenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
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Rezension bezieht sich auf: Splinters (Special Edition) (Audio CD)
2011 überraschte Greg Mackintosh, Gitarrist bei Paradise Lost, mit dem Debüt "A Fragile King" seines Projekts Vallenfyre. Geboten wurde Death Metal der alten Schule, kombiniert mit Doom und Crust. Diese Rezeptur wird nun wieder bei "Splinters" verwendet, nur wurde sie hier und da ein wenig verfeinert. Das neue Album ist wieder sehr roh und "ursprünglich" geworden, vielleicht sogar ein Stückchen härter als das Debüt. Auf jenem war Trauer die Grundstimmung, nun ist es Wut. Dazu gesellen sich Mackintoshs unverwechselbare Gitarrenmelodien, die natürlich auch bei Paradise Lost zum Einsatz kommen. Vallenfyre wollen nicht technisch perfekt und auf Hochglanz poliert sein, hier zählt die schon beinahe primitive Durchschlagskraft, wie man sie vom europäischen Death Metal um 1990 herum kennt. Das ist bei den ganzen sterilen Einheitsbrei-Deathcore-Bands heutzutage eine echte Wohltat. Insgesamt gefällt mir der neue Output einen Tick besser als "A Fragile King", die schnelleren Songs auf "Splinters" sowie die beiden Midtempo-Kracher "The Wolves Of Sin" und "Dragged To Gehenna" sagen mir am meisten zu, aber das ist natürlich eine Frage des persönlichen Geschmacks. In Sachen Extreme Metal haben Vallenfyre jedenfalls die Nase weit vorn, so viel ist sicher.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Greg kanns noch !!!!, 8. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Splinters (Vinyl) [Vinyl LP] (Vinyl)
Wo mich die erste Vallenfyre ( a fragile King ) schon weggeballert hat, föhnt mich der neueste Output Splinters total weg !!!!
Wer auf Doom,alte Entombed,Celtic Frost und Autopsy steht sollte hier unbedingt mal ein Ohr riskieren.
Wie es den Anschein hat ist der gute Gregor Mackintosh gerade wieder auf einem kreativen Hoch, was auch dem letzten Longplayer von seiner Hauptband PARADISE LOST (Tragic Idol) anzumerken ist. Hier wird wieder Metal zelebriert.
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5.0 von 5 Sternen DAS ist Death Metal, 25. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Splinters (Special Edition) (Audio CD)
Als ich zum ersten Mal A Fragile King gehört habe, war ich sofort von Vallenfyre begeistert und hatte gehofft, dass die Jungs noch weitere Alben veröffentlichen werden, was ja nicht wirklich abzusehen war, da der Vorgänger ja aus einer bestimmten Emotion heraus geschrieben wurde.

Mit Splinters melden sich Vallenfyre wieder zurück. Etwas anders als auf A Fragile King, aber doch mit starkem Wiedererkunngswert. Splinters ist um einiges aggressiver und härter, weniger von Trauer geprägt sondern mehr ein wütender Schlag in die Fresse. Der düstere und teils träge Doom kommt auch hier nicht zu kurz und so gehen das flotte Scaps und das doch eher träge(im positiven Sinne!) Bereft perfekt ineinader über.

Anspieltipps:
Scabs, Bereft, Odious Bliss, The Wolves of Sin, Dragged to Gehenna
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Splinters
Splinters von Vallenfyre
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