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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend, spannend, spannend!
Helix hat mir ein Freund empfohlen. Die erste Staffel war in den USA mäßig erfolgreich, was aber nicht an der Serie selbst sondern mal wieder an den Sendezeiten lag und daran, dass man zu wenig Werbung gemacht hat.

Helix handelt von einer Gruppe CDC-Wissenschaftlern die ins ewige Eis auf eine geheime Forschungsstation des mächtigsten...
Vor 18 Tagen von Kirk veröffentlicht

versus
33 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Verschenktes Potential
Eigentlich habe ich das Gefühl 2 verschiedene Serien gesehen zu haben. Die erste bei der es um einen Virus Ausbruch in einer abgelegenen Arktis-Forschungseinrichtung ging fand ich richtig gut!
Es gilt ein Virus zu entschlüsseln, ein beklemmendes Gefühl kommt auf, man fragt sich was mit diesem Virus ist, das hält etwa 5-6 Folgen lang an. Ab da wird...
Vor 9 Monaten von SaDor veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend, spannend, spannend!, 31. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Helix - Staffel 1 (Amazon Instant Video)
Helix hat mir ein Freund empfohlen. Die erste Staffel war in den USA mäßig erfolgreich, was aber nicht an der Serie selbst sondern mal wieder an den Sendezeiten lag und daran, dass man zu wenig Werbung gemacht hat.

Helix handelt von einer Gruppe CDC-Wissenschaftlern die ins ewige Eis auf eine geheime Forschungsstation des mächtigsten Pharmakonzerns der Welt gerufen wird, um einer geheimnisvollen Virusinfektion auf die Pelle zu rücken. Von Anfang an wird das CDC belogen und mit halbgaren Informationen gefüttert, während sich das Virus in der riesigen Station ausbreitet und einen Angestellten nach dem anderen in tollwütige Bietser verwandelt. Nach und nach kommen neue Wahrheiten ans Licht und vermitteln dem Zuschauer eine gekonnte Verstrickung aus Intrigen, Rache, Missgunst, Ehre und Loyalität. Die Handlung hat Tiefgang und überrascht mit frischen Ideen, klugen Dialogen und einem harmonischen Cast. Positiv dabei ist, dass das "Zombiethema" nur angeschnitten, nicht überbewertet wird, zwar ständig präsent aber nicht beherrschend erscheint. Zumal man hier von Patienten redet, statt von Zombies und die infizierten auch tatsächlich keine Zombies sind, denn diese sind ja nicht tot.

Der Cast:
Vorn dabei ist Hiroyuki Sanada - aka Dr. Hiroshi Hatake, der den Leiter der Forschungsstation spielt und wohl die meisten Leichen im Keller hat. Sanada spielt gewohnt souverän einen nicht aus der Ruhe zu bringenden Geheimniskrämer und verleiht dem Charakter durch seinen japanischen Touch genau den natürlichen eiskalten Touch, den er benötigt. Sanada ist mir aus Last Samurai und Sunshine positiv in Erinnerung geblieben und eine echte Bereicherung für die Serie.

Billy Campbell spielt den leitenden CDC-Wissenschaftler Dr. Alan Farragut. Charismatisch, kernig und niemals aufgesetzt wird uns hier ein Charakter präsentiert, der verliehen mit der Synchronstimme von Viktor Neumann (Andre Lincoln / Rick Grimes - The Walking Dead) einen Anführer mimt, wie man ihn sich wünscht. Etwas überzeichnet ja, weil er scheinbar alles kann, aber nicht weniger unglaubwürdig. Der Darsteller spielt glaubhaft und ist omnipräsent. Ich selbst kannte den Darsteller bisher nicht, habe aber gelesen, dass er insbesondere in Serien sehr aktiv wahr.

Kyra Zagorsky spielt Dr. Julia Walker. Eine CDC-Wissenschaftlerin und Ex-Frau von Farragut, um die sich viele Geheimnisse ranken. Sie trennte sich von Alan, weil er nie Zeit für sie hatte. Sie hatte eine Verhältnis mit Alans Bruder Peter, welcher ebenfalls Wissenschaftler auf der Forschungsstation ist und als erster von dem Virus befallen wurde und bisher überlebt hat. Zagorsky ist attraktiv aber seriös genug, eine glaubhafte Wissenschaftlerin abzugeben - kein Püppchen also, sondern eine Frau mit Biss und Verstand, der man durchaus zutraut eine Cholera-Epidemie allein auszurotten. Zagorsky spielt gut, nicht aufgesetzt und hat ihre besten Momente am Ende der ersten Staffel, insbesondere am Ende der letzten Folge - Cliffhanger.

Jordan Hayes spielt die engagierte und sehr intelligente CDC-Wissenschaftlerin Dr. Sarah Jordan, welche heimlich in Alan verknallt ist und um alles in der Welt durch ihre Arbeit einen Meilenstein in der medizinischen Geschichte setzen will. Allerdings ist sie nicht ehrgeizig bzw. geht sie dafür nicht über Leichen, ist sich dennoch nicht zu schade, Selbstversuche mit Impfstoffen durchzuführen oder ihren Mann zu stehen, wenn es darum geht, Verantwortung zu übernehmen oder sich für das Team einzusetzen. Sie ist mit 26 Jahren das Nesthäkchen und man traut ihr anfangs wenig zu. Später entwickelt sie sich zu einer tragenden Säule des Teams, wird aber zum Ende der Staffel hin zweitrangig.

Mark Ghanimé spielt den gewissenlosen Söldner Major Sergio Balleseros. Balleseros hat wie jeder andere in der Serie dunkle Geheimnisse und man erfährt erst sehr spät, was ihn wirklich antreibt. Er ist mit seinen unvorhersehbaren Handlungen immer für eine - meist negative - Überraschung gut, schafft es aber, das man ihm nie wirklich böse sein kann.

Luciana Carro spielt die Inuit Anana. Mir eher bekannt aus Battlestar Galactica, passt Sie mit ihrer kaltschnäuzigen aber dennoch ehrlichen und geradlinigen Art sehr gut in die Serie und bildet später einen nützlichen Kontrast zu Major Balleseros. Anana ist Sheriff und untersucht das verschwinden von 31 Inuit-Kindern aus den letzten 20 Jahren rund um die geheime Forschungsstation.

Besonders gefreut habe ich mich über einen Auftritt von Star Trek Voyager Ikone Seven of Nine - Jeri Ryan. In 3 Folgen gibt sie die gewissenlose, kaltherzige und mächtige Elaria-Mitarbeiterin Constance Sutton. Sie spielt das fiese Miststück so glaubhaft, dass man ihr am liebsten durch den Flachbildschirm eine knallen möchte :-) Mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten.

Kritik:
Manchmal überrascht es, wie Tausendsassa Billy Campbell scheinbar alles gleichzeitig sein kann: Wissenschaftler, militärischer Anführer, Pläneschmieder, Detektiv, Liebhaber .... Auch ist hat man ab und an den Eindruck etwas verpasst zu haben. Plötzlich wurde jemand entführt und man fragt sich, wann und wie. Hier und da gibt es gefühlte Logiklöcher, welche aber aufgrund des Charmes der Serie nicht tragisch ins Gewicht fallen und schnell verziehen und vergessen werden. Einige Male habe ich mich auch gefragt, wie man nur so blöd sein kann, nachdem man weiß, dass überall auf der Station Gefahr lauert, wichtige Personen allein durch die Gegend latschen zu lassen oder permanent in Gefahr zu bringen. Allerdings ist das der Dramaturgie der Serie geschuldet die ohne diese Szenen sicherlich eine lahme medizinische Doku, begleitet von Attacken tollwütiger Irrer.

Fazit:
Wer fernab vom derzeitigen Serien-Mainstream mal wieder hinsichtlich Si-Fi richtig gut unterhalten werden will, der ist hier absolut richtig. Action und Spannung kommen nicht zu kurz. Die Serie trumpft mit Überraschungen und Wendungen auf und die Handlung ist niemals vorhersehbar. Handwerklich und optisch ist Helix super gemacht und erinnert an Big-Budget-Produktionen. Die Set-Designer haben gute Ideen umgesetzt und die CGI-Effekte sind nicht perfekt aber durchaus in Ordnung. Die Handlung hat gefühlt hier und da ein paar Stolpersteinchen / Logiklöcher, die man aber gern verzeiht und schnell vergisst. Helix macht Spaß und schaut sich so, wie man ein gutes Buch liest. Ich freue mich auf die 2. Staffel, die an einem völlig anderem Ort spielt und hoffe sehr, dass es eine dritte Staffel geben wird.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende Serie!, 8. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Helix - Die komplette erste Season (3 Discs) (DVD)
Die Spannung wird über die gesamte Staffel hinweg gut aufgebaut.
Und am Ende bleibt ein Fragezeichen. Was will man mehr? Oder gar nicht.
Schauspieler: Hiroyuki Sanada (55 J, Richtiger Name Hiroyuki Shimosawa ) ist oberste Kategorie.
Filme: Ring- Das Original , Ring 2 ,Last Samurai, Rush Hour 3 , Lost, Wolverine-Weg des Kriegers
Für seine Verdienste wurde er von der britischen Königin Elisabeth II. mit dem Orden Member of Order of the British Empire (MBE) ausgezeichnet.
Auch William Oliver (Billy)Campbell ,1992 zu sehen in Bram Stoker’s Dracula (Dracula), Gettysburg , Gods and Generals usw. ist ein ausgezeichneter Schauspieler.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Resident Evil als Staffel, 17. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Da diese Serie komplett an Resident Evil erinnert, darf man die Ansprüche nicht zu hoch (Kino-Niveau) schrauben, denn eine Serie hat nicht das Budget eines Kinofilmes. Wenn man diese Komponente betrachtet gehört diese Serie zu den guten Beispielen, wie Serien sein können. Mich hat die Serie positiv überrascht.

Handlung:
Die Handlung finde ich gut durchdacht und fängt auch klasse an (gerade dort ist der Resident Evil Effekt sehr stark). Mit der Zeit wechselt die Handlung und die Atmosphäre erinnert etwas an "Das Ding aus einer anderen Welt". Besonders die Szenen ausserhalb der Station haben mich schon sehr an "The Thing" erinnert.

Gegen Ende der Serie hat die Serie kleine Längen (da kenne ich aber genügend andere Serien, die das auch haben).

Das Finale fand ich aber wieder spektakulär und bin echt froh, dass Syfy eine 2. Staffel in Auftrag gegeben hat.

Diese Unart der amerikanischen Fernsehsender, die Zuschauer am Ende einer Staffel im Regen stehen zu lassen, um mit anderen Sendern und Staffeln einen olympischen Wettkampf um Einschaltquoten zu zelebrieren, geht mir echt auf den Geist (dann sollen die Sender Miniserien oder nur 2 Staffeln mit einem vernünftigen Ende produzieren). Mich nervt es total, dass man hier jede Fortsetzung nach den Einschaltquoten ausrichtet, ohne sich über die Handlung, den Verlauf und ganz besonders über das Ende mal Gedanken zu machen.
Selbst bei Erfolgen entstehen dann Staffeln wie Lost 6, Dexter 8 und Supernatural 8, die ich den Sendern gerne um die Ohren hauen würde, auch wenn ich ein grosser Fan dieser Serien bin. Ich muss wirklich nicht immer 6, 7 oder 8 Staffeln haben (5 Staffeln in Top-Qualität reichen auch).

Qualität der Serie
ich finde, dass die Serie qualitativ sehr hochwertig produziert wurde. Die Schauspieler machen Ihre Sache gut, die Effekte passen gut zum Thema und auch die Kulisse (auch wenn vieles in der Station spielt) hat Wirkung für den Zuschauer. Auuserhalb der Station wirkt die Serie etwas wie The Thing und in der Station ist es Resident-Evil im Serienformat. Daher bin ich (ohne das Ende zu verraten) nun sehr gespannt, in welche Richtung das Format von Staffel 2 geht (man bekommt ja schon einen möglichen Ausblick).

Fazit:
Diese Serie ist grundsolide gut, ich mag die Handlung und freue mich auch auf Staffel 2.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wow!, 5. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir die Serie geholt, weil ich von vielen gehört habe, wie gut sie doch sei.
Allein der Plot hatte schon mein Interesse geweckt.
Und ich wurde nicht enttäuscht. Es ist ein Sci-Fi/Horror/Thriller, der seinem Genre in jeglichem Maße gerecht wird.
Die Entwicklung der Figuren ist hervoragend. Es wird nicht langweilig, die Story zu verfolgen. Kaum Hänger, kaum Stellen und Szenen, an denen die Fortführung der Geschichte zum Stehen kommt.
Die Zwielichtigkeit einiger Charaktere lässt es nicht langweilig werden.
Ich kann es kaum noch bis zur zweiten Staffel erwarten!
Für jeden Sci-Fi/Horror/Thriller Liebhaber ein absolutes Muss!
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33 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Verschenktes Potential, 10. Juli 2014
Eigentlich habe ich das Gefühl 2 verschiedene Serien gesehen zu haben. Die erste bei der es um einen Virus Ausbruch in einer abgelegenen Arktis-Forschungseinrichtung ging fand ich richtig gut!
Es gilt ein Virus zu entschlüsseln, ein beklemmendes Gefühl kommt auf, man fragt sich was mit diesem Virus ist, das hält etwa 5-6 Folgen lang an. Ab da wird es komisch....
Dies ist dann die 2. Serie, die mir überhaupt nicht mehr gefallen hat. Helix kommt etwa auf der Hälfte ziemlich vom Thema ab. Der Schwerpunkt verschiebt sich vom Virus zu einer Vielzahl von Mystery- und SciFi-Elementen die jedoch zum Teil sehr hineingepresst, konstruiert und zusammenhanglos wirken. Ausserdem verlagert sich die Handlung mehr auf das zwischenmenschliche Verhältnis der Charaktere, das Virus und der Ausbruch fristen nur noch ein Nischen-Dasein.
Ich fand das sehr schade, die Idee war wirklich gut, hatte viel Potenzial, wurde jedoch in der 2. Häfte deutlich schwächer. Ich persönlich hatte den Eindruck dass den Autoren das Virus Thema nicht mehr gereicht hat und daher noch so viele neue Elemente wie möglich hineingedrückt werden mussten um es interessant zu halten, dabei hätte man nur mit der medizinischen Komponente und vielleicht 1 oder 2 Mystery Elementen daraus eine wirklich solide Serie machen können.
Darauf hat man verzichtet und statt dessen alles was die Autoren Fantasie noch hergab verwurstet.

Die Serie ist sehenswert, die Schauspieler jedoch nicht überragend, die Handlung nur OK, die Effekte sind gut, Make up ist gut, Dialoge bleiben meist oberflächlich und wenig innovativ, die Charaktere selbst sind ebenso Stereotyp und flach, Computer Animationssequenzen sind eher mittelmäßig aber für eine Serie OK. Ich habe schon schlechteres gesehen, aber auch schon viel bessseres. Damit Ihr meinen Geschmack besser einordnen könnt: Serien die ich mag = The Walking Dead, Breaking Bad, True Detective, Sleepy Hollow, Medical Investigation, Cold Case,(....). Medical Investigation ist übrigens ein gutes Beispiel dafür in welche Richtung diese Serie sich hätte orientieren können...

Fazit: Die ersten 5 Folgen erhalten 4 Sterne, Folgen 6-8 bekommen noch nett gemeinte 3 Sterne, Folgen 9-13 waren schlecht bis unlogisch und irrational und erhalten daher nur 1 Stern. Daraus ergibt sich ein Durchschnitt von 3 Sternen.
Ob ich die 2. Staffel ansehe weiß ich ehrlich gesagt noch nicht nach dem enttäuschenden Staffelfinale.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Serie, 17. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Helix - Die komplette erste Season (3 Discs) (DVD)
Serie ist super...was neues und auch unerwartetes Ende....komplett an einem WE geschaut...total geflascht

Film hat alles Zombies, Unsterbliche, Drama,Thriller

Warte nun auf staffel 2...
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine Mischung aus Lost und Walking Dead – nur eine schlechte!, 31. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Helix - Die komplette erste Season (3 Discs) (DVD)
An sich finde ich die Idee zur Serie gut: In einer abgeschotteten, arktischen Forschungsstation arbeitet ein Team von Wissenschaftlern an Virenstämmen, ohne zu wissen, dass der Leiter der Station seine ganz eigenen Zwecke verfolgt (--und manch anderes Geheimnis hütet--). Die Sache gerät außer Kontrolle, als Mitarbeiter der Station sich infizieren, so dass schließlich ein Team der Seuchenbekämpfungsbehörde zur Eindämmung angefordert wird. Doch damit fangen die eigentlichen Probleme erst an, weil bestimmte Parteien ein größeres Interesse am Besitz des Virus als an dessen Bekämpfung haben. Ein mörderischer Kampf um die Kontrolle über die Station und das Virus beginnt.

Tja, da könnte man schon einiges draus machen, allerdings ist die Inszenierung immer wieder so auffallend schlecht bzw. unglaubwürdig, dass ich mich frage, was in Ronald Moore (--ich kenne ihn vor allem von der Sci-Fi-Serie Battlestar Galactica, die im Gegensatz zu Helix sehr gut umgesetzt ist--) gefahren ist!?

Angefangen bei der wohl schlechtesten, unpassendsten „Musik“, die ich je in einer Serie gehört habe, die prima im Zirkus vor einer Clown-Show oder bei einer "Ferrero-Raffaello"-Werbung gespielt werden könnte aber nichts in einem düsteren Sci-Fi-Thriller verloren hat, bei dem man etwas Ernstes und nicht etwas Lustiges erwartet. Es kommen noch andere völlig unpassende Musikstücke zum Einsatz, die mich spontan an Twin Peaks erinnerten, dort aber zu ebenso bizarren Bildern gehörten (--z.B. mit dem tanzenden Zwerg im roten Raum--): hier stören sie einfach völlig die Atmosphäre.

Das gleiche gilt für die Cuts. Es kommt immer wieder vor, dass ohne jedweden Übergang mitten in der Musik abgebrochen und die Szene gewechselt wird, als hätte man irgendetwas herausgeschnitten!? Was soll denn das?

Zum Thema Glaubwürdigkeit der Umsetzung (--für mich sehr wichtig, damit ich mich auf eine Geschichte, wie schwachsinnig sie auch ansonsten sein mag, überhaupt einlassen kann--) sei kritisiert, dass man keine Geschichte in der Aktis ansiedeln sollte, wenn man nicht auch in der Kälte (draußen) dreht. Zwar soll man in Montreal gedreht haben, der „Schnee“ wirkt jedoch schockierend unecht, hinzutritt, dass es im Studio anscheinend wohltemperiert war, denn obschon minus 50 Grad herrschen sollen, zeigt sich kein einziges Atemwölkchen, man trägt die Jacke gerne auch mal offen, von Eis erst recht keine Spur. Selbst Rambo 1 war da vor 32 Jahren schon realistischer. Man merkt, dass man sich mit der Kulisse kaum Mühe gegeben hat.

Eine andere Beispielszene mag jeder selbst beurteilen: S01E09, Min 18.44: Dr. Hatakes Uhr piepst, weil die Zeit abgelaufen ist (man hat die Heizung ausgestellt und die Temperatur soll nach dieser Zeit unter ein für Menschen kritisches Niveau gesunken sein), und genau in dem Moment, da die Uhr piepst, kollabiert wie auf ein Zeichen hin seine Gesprächspartnerin!?!? (--ok, in Anbetracht des Unfugs, den sie zuvor monologartig von sich gab, war ich Gott für das Zwangsende ihres larmoyanten Sermons auf Knien dankbar--)

Mir ist bewusst, dass man noch zahlreiche andere Punkte zur unglaubwürdigen Umsetzung anführen könnte, aber dann würde diese Rezension gar kein Ende mehr nehmen. Ich beschränke mich daher lediglich auf einen weiteren Punkt, den ich in der Überschrift andeutete (--d.h. die schlechte Adaption von The Walking Dead--) und der mir sauer aufstößt: Die Infizierten mutieren zu einer Art von „Zombies“, die mit ihrem Schleim wiederum andere infizieren wollen; sie erlangen übermenschliche Kräfte/Fähigkeiten (--woher?--) und brüllen wie Tiger im Dschungel (--was auch immer dieses Zombie-Balzgehabe soll--). Die ersten Folgen hindurch tauchen sie überall auf, verbreiten sie Angst und Schrecken, dann aber soll es ihnen angeblich zu kalt geworden sein und sie versammeln sich vor einer Tür im untersten Geschoss – natürlich just vor dem Raum, in den man als Nächstes hinein möchte, weil sich darin das Lager aller Virenstämme befindet. Ach ja, und zwischendurch haben sie einen von ihnen durch Speichelspende zum Oberzombie gekürt und der klettert auf ne erhöhte Position und brüllt danach so richtig schön oberzombietigermäßig. Herrjeeeeeeeeeeeeeeeee. Das ist Walking Dead für ganz Arme! Eigentlich müsste man es doch mit eigenen Augen gesehen haben.

Mein Fazit jedenfalls wäre dies: zu Beginn, wo alles noch im Dunklen liegt, echt spannend gemacht, so dass man über Unzulänglichkeiten in der Inszenierung hinwegsehen mag, dann aber gleitet das Ganze ins Trashige ab... und man könnte auch getrost ausschalten.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unausgegorener Nonsens, 3. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Helix - Die komplette erste Season (3 Discs) (DVD)
Ich bin ein SciFi-Fan und als solcher sollte man sich diese Serie nicht unbedingt antun. Sie ist durch und durch unoriginell, es gibt fast nichts, das man nicht schon (oft) gesehen hat. Wissenschaftler basteln fernab jeder Kontrolle und völlig unbelastet von ethischen Überlegungen an einem Supervirus. Der bricht natürlich aus, die Station wid abgeriegelt, es folgt Gute gegen Zombies. Die Zombies kommen meist im Dunkeln und immer von hinten, man kennt das ja. Und dieser Kampf zieht sich. Die Staffel hätte für mich gern gut drei Folgen kürzer sein dürfen. Die Figuren sind totale Klischees und erstaunlicherweise spielen die Darsteller schlechter als sonst. "Seven of nine" im Raumschiff Enterprise fand ich immer ok, was die Darstellerin hier abliefert, ist Laienspielschar. Die Dialoge sind schlimm, die Handlung hanebüchen. Es gibt eine interessante Figur, die dicke lustige Tierärztin, die erwischt es recht früh. Dann gibt es ein gutes Bild: eine erfrorene Affenherde im Schnee. Und die allerletzte Schlusspointe, der Cliffhanger der Staffel, ist auch gut. Trotzdem werde ich mir keine weitere Staffel ansehen. Ich fands einfach langweilig und total vorhersehbar. Zwei Sterne gibt's von mir, weil die Ästhetik der Antarktis schön und das Ganze technisch gut gemacht ist.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eindrucksvoller Start mit sehr schwachem Ende, 5. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die ersten Folgen waren sehr eindrucksvoll und die ersten Episoden 1 bis 6 haben mich sehr gefesselt. Sehr gutes Zusammenspiel der musikalischen und optischen Effekte. Sehr spannender Plot um den Kampf gegen den Virus

Dann werden die Episoden immer schwächer. Der Virus tritt immer stärker in den Hintergrund und es geht mehr um die zwischenmenschlichen Beziehungen der Charaktere und der Kampf gegen die Firma „Ilarias“ auf der Forschungsstation.

In den letzten beiden Episoden wird Ilarias als die wirklich Gefahr für die Menschheit entlarvt und die Weichen für weitere Staffeln gelegt. Ein Staffelfinale habe ich mir anders vorgestellt und es ist sehr schade, das der Virus so schnell in den Hintergrund gleitet ist. Ich hätte mir zum Schluss mehr einen Überlebenskampf gegen den Virus und weniger von der „Unsterblichen“ Firmenleitung Mystery gewünscht.

Episode 1-6 = 5 Punkte
Episode 7 -11 = 4 Punkte
Episode 12 – 13 = 3 Punkte

Gesamtergebniss: 4 Punkte – bin 2 Disc sehr spannend unterhalten worden
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Helix = spiralförmige Struktur, 4. Dezember 2014
Von 
Peer.Gynt (Gudbrandsdal) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mehr zufällig bin ich auf diese Serie gestoßen und fand, dass sie in mein Beuteschema als Science-Fiction-Junkie prima passen würde.

Und was soll ich sagen? Die ersten drei, vier Episoden haben mich echt begeistert: Eine High-Tech-Forschungsstation in der Arktis, eine verheerende Seuche, die ihre Opfer zu zombieartigen, sabbernden und grunzenden Bestien macht und ein CDC-Seuchenbekämpfungs-Spezialisten-Team, das sich mit den Interessen eines geheimnisvollen Konzerns konfrontiert sieht. Und wenn man noch auf scharfe Blondinen wie Jerry Ryan (aka Seven-of-Nine) steht, dann wird man magisch angezogen und übersieht, dass die Screenshots in der Artikelbeschreibung praktisch keine Action zeigen und auch der Trailer nur minimalste Fetzen einer möglicherweise spannenden und geradezu horrormäßigen Story anbietet.

Ich wollte und will noch immer die Serie richtig gut finden und sie ist sicherlich um Längen besser als das meiste, was heute als Endlos-Serie angeboten wird, insbesondere ist die Bildqualität die meiste Zeit tatsächlich auf BluRay-Niveau. Der Running-Gag über alle Episoden ist die "Fahrstuhlmusik". Diese wird nicht nur in den wirklichen Fahrstuhlszenen benutzt, unabhängig davon, ob da nun gerade nur jemand von einer Ebene zur anderen fährt, ob da eine waffenstrotzende Truppe vom Abseilen oder Treppenhaussturm innerhalb des gewaltigen Komplexes absieht oder ob da eben mal ein Dutzend Menschen abgeschlachtet werden, nein, auch bei anderen Actionszenen wird mal eben ein leichter Bossa-Nova eingespielt. Das ist echt lustig, das gab es aber schon in anderen Filmen und irgendwann reicht das eben auch nicht mehr.

In den Episoden 5 bis 9 weicht die erste Begeisterung zunehmend Ernüchterung und Enttäuschung. Warum? Permanent werden Informationen durch den Leiter der Forschungsstation Dr. Hiroshi Hatake verschwiegen, dennoch sind alle mit Erklärungen wie "das müssen Sie nicht wissen" oder "es tut mir leid" einfach zufrieden und schenken ihm permanent das Vertrauen, auch wenn dieser sich zu keiner Zeit an getroffene Absprachen hält. Na gut, eben eine zwielichtige Person, und sicher wird das auch irgendwann alles aufgeklärt. Nun entpuppt sich aber sukzessive das Team, das zur Rettung der gesamten Menschheit entsendet wurde, als Truppe von Schwachköpfen, Lügnern und egoistischen Opportunisten, die auf die Bedrohung panisch und laienhaft reagieren. Naja, warum sollte man sich auch nicht, wenn jemand meint durch die dreiminütige Beobachtung eines einzigen Rattenexperiments die Verbreitung der Ansteckung durch die Luft ausschließen zu können, gleich mal eben die Atemschutzmaske runterreißen und kräftig durchatmen. Wissenschaftler? Experten?
Dass der Teamleiter Alan Farragut geradezu kindlich naiv jede Behauptung als Fakten hinnimmt und keinerlei Führungsqualitäten zeigt, ist da noch harmlos, weil er das zumindest konsequent macht, während die anderen Figuren ständig ihr Verhalten ändern, die Lager wechseln und dadurch die Handlung geradezu lächerlich vorhersehbar wird. Kaum wurde eine "böse" Figur überwältigt und gefesselt, kommt Minuten später jemand auf die Idee dann doch die Fesseln zu lösen und wird selbst überwältigt.

Ab Episode 10 hofft man nur noch auf das Ende, damit endlich alles aufgeklärt wird und man vielleicht die Handlungen und Hintergründe besser versteht. Aber weit gefehlt. Es geht im gleichen Ductus weiter. Natürlich entwickeln die CDC-Spezialisten dann doch mal eben noch ein Heilmittel, aber offensichtlich haben sie selbst keinen Plan, wie sie das gemacht haben und haben weder Aufzeichnungen noch eine Ahnung von der Formel, denn es geht plötzlich nur noch darum die einzige existierende Ampulle mit Leib und Leben zu schützen.

Ach Herrje!

Nun bin ich maßlos von mir selbst enttäuscht, weil ich hier so schlecht über diese Science-Fiction-Serie schreibe, obwohl ich doch so sehr angetan bin von der grundlegenden Idee und der durchaus hervorragenden Art der Umsetzung. Hätte man das Ganze um 4 bis 5 Episoden gekürzt, dann wäre das eine tolle Serie mit nicht gerade komplexer Handlung, aber genug Spannung und Action für fünf Sterne geworden wie vergleichsweise True Detective.

Grundsätzlich ist die Serie wirklich sehenswert, man sollte es nur nicht eilig haben und nicht erwarten, dass die Charaktere sich ihrer Position oder Ausbildung entsprechend verhalten. Der Titel "Helix" ist wohl weniger auf den wissenschaftlichen Aspekt der Genforschung bezogen sondern mehr auf die geradezu schraubenartige Verdrehung der Handlung.
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Helix - Die komplette erste Season (3 Discs)
Helix - Die komplette erste Season (3 Discs) von Billy Campbell (DVD - 2014)
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