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4.0 von 5 Sternen Gute Gewohnheiten
Irgendwann muss man jüngeren Generationen mal erklären, warum wir so ein Gewese um den dicken Mann und seine Band machen, warum wir schier durchdrehen, wenn Charles Thompson aka. Frank Black aka. Black Francis seine alten Kumpanen um sich versammelt, mit etwas Glück jemand seine Stellenanzeige „Suche Kurzzeitbassistin mit minimalem Ego und maximaler...
Vor 7 Monaten von Mapambulo veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen irgendwie nicht schlecht, aber ...
also, die CD ist nicht schlecht, nette Songs aber leider nicht besonderes.
Für mich ist Doolittle der absolute Hammer. Dazu fällt mir ein, dass damals Nirvana einen Song hatten, jeder kennt diesen, und ich dachte WOW ein neuer Song von Pixies.
Dann kam die Bossanova, Hammer.
Also die ersten Platten von Pixies mit Surfer Rosa / Come on Pilgrim...
Vor 3 Monaten von pj.krone veröffentlicht


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45 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Gewohnheiten, 25. April 2014
Von 
Mapambulo "Mapambulo" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Indie Cindy (Audio CD)
Irgendwann muss man jüngeren Generationen mal erklären, warum wir so ein Gewese um den dicken Mann und seine Band machen, warum wir schier durchdrehen, wenn Charles Thompson aka. Frank Black aka. Black Francis seine alten Kumpanen um sich versammelt, mit etwas Glück jemand seine Stellenanzeige „Suche Kurzzeitbassistin mit minimalem Ego und maximaler Leidensfähigkeit“ positiv beantwortet und alle zusammen sich dann anschicken, über anderthalb Jahre ein paar Songs aufzunehmen und diese dann, verpackt in eine einen orangefarbenen Pappkarton, als die unglaubliche, die sensationelle Rückkehr nach über zwanzig Jahren zu verkaufen. Die Faszination der Pixies lässt sich Außenstehenden und/oder Spätgeborenen wohl schwer vermitteln – wen die sagenhaften „Surfer Rosa“ resp. „Come On Pilgrim“ und „Doolittle“ vor Jahren nicht in Flammen gesetzt haben, der wird wenig Verständnis haben für den Zirkus, der nun um die zwölfeinhalb späten Lieder veranstaltet wird.

Und sicher wird sich auch manch eingeschworene „Altelfe“ mit den aktuellen Stücken schwer tun, denn natürlich ist nach gefühlten siebzig Black’schen Soloplatten und diversen Neubesetzungen nicht das Feuer der Anfangsjahre zu erwarten. Wer ehrlich ist, der wird sogar zugeben müssen, dass selbst „Bossanova“ und „Trompe le Monde“ schon ihre Durchhänger hatten – legt man diese als Vergleich zugrunde, ist „Indie Cindy“ tatsächlich ein ordentliches, ein gelungenes Album geworden. Denn Black und Kollegen – Bassistin Paz Lenchantin war bei den Aufnahmen noch nicht im Dienst – geben sich alle Mühe, das Vertraute auch nach so langer Zeit zum Klingen zu bringen. Das Gitarrenspiel schwankt wie gewohnt zwischen streichzartem Aloha („Magdalena 318“, “Ring The Bells“) und windschiefem Riffrock („Indie Cindy“ und ganz besonders schön: „Blue Eyed Hexe“), es gibt den obligatorischen Spanischteil („Andro Queen“) und auch ein paar mittelmäßige Lückenfüller wie „Another Toe In The Ocean“ oder „Snakes“.

Beeindruckend wie eh und je ist Blacks Einsatz am Mikrophon – vom gepressten Sprechgesang über die stets aufs Neue verblüffende, zarte Kopfstimme bis hin zum angsteinflößenden Brüllen und Kreischen ist alles dabei, der Mann mit dem Selbstbewusstsein einer Abrissbirne testet für seinen skurrilen Geschichten wieder einmal die Belastbarkeit seiner Stimmbänder. Neuigkeiten? Nicht viele. Mit „Bagboy“ gibt es untypischerweise mal etwas Funk in der Speisefolge, die leichtverdaulicheren, poppigen Sachen gratwandern nahe an allzu braver Beliebigkeit und Kim Deal wird wenigstens im Background schmerzlich vermisst – Punkt. Es hätte aber, das ist klar, alles viel schlimmer kommen können (Billy Corgan macht es mit seiner Teenie-Rumpftruppe gerade vor), selbst ohne rosarote Fanbrille darf man also durchaus zufrieden konstatieren: Mehr gewohnt als gewöhnlich, hurra, sie leben noch! mapambulo:blog
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Comeback erfüllt Erwartungshaltung zu 100 %, 26. April 2014
Von 
Jo84 (Minden, Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Indie Cindy (Audio CD)
Nun sind sie also endlich auch auf Tonträger wieder da. Die Reunion nach einem Dutzend Jahren Abwesenheit wurde von alten Fans zwiespältig gesehen,denn eine Zeit lang waren ja gar keine neuen Tracks geplant. Nach und nach entstanden dann doch drei EPs zu je vier Stücken, die man dann auf der Webseite der Band herunterladen konnte...was ebenso nicht jedermanns Sache war. Nun kann man diese drei EPs also auch gebündelt als CD kaufen, was mich schon irgendwo mit Freude erfüllt. Niemand rechnet wohl mehr mit einem absolut bahnbrechenden Meisterwerk, wie es die ersten 2-3 Platten der Pixies (für mich persönlich) waren- und das wird auch nicht geboten. Die 12 Tracks mit einer Laufzeit von 45:56 Minuten sind solides Material, durchaus breit gefächert und insgesamt zufriedenstellend. Die Aufmachung des orange-neonfarbenen Aufklapp-Digipacks ist schön skurril, und sogar ein auffaltbares Textblättchen liegt bei. Herz, was willst Du mehr? Denn, mal ehrlich, selbst wenn die Pixies etwas für ihre Verhältnisse nicht ganz perfektes vorlegen ist das immer noch besser als ein ganz großer Teil der Veröffentlichungen anderer Bands. Kann man durchaus kaufen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen irgendwie nicht schlecht, aber ..., 7. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Indie Cindy (Audio CD)
also, die CD ist nicht schlecht, nette Songs aber leider nicht besonderes.
Für mich ist Doolittle der absolute Hammer. Dazu fällt mir ein, dass damals Nirvana einen Song hatten, jeder kennt diesen, und ich dachte WOW ein neuer Song von Pixies.
Dann kam die Bossanova, Hammer.
Also die ersten Platten von Pixies mit Surfer Rosa / Come on Pilgrim waren absolut Einmalig.
Dann gingen Pixies an mir vorbei und Frank Black mit seinen Solosachen kommte mich auch nicht überzeugen.
Pixies hatte ich damals zweimal live gesehen, unvergessen.

Und nun, was soll ich sagen, ich habe mir die CD gekauft, eben weil es Pixies ist und 22 Jahre danach, aber umgehauen hat mich die neue nicht.
Wäre es eine andere Band , wäre diese Platte an mir vorbeigegangen.
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4.0 von 5 Sternen Schön, dass es die Platte gibt, 29. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Indie Cindy (Audio CD)
Indie Cindy ist ein gutes Album. Punkt. Die Pixies haben zwischen 1987 und 1991 Musikgeschichte geschrieben, und ihr neues Album kommt qualitativ nicht an die früheren Großtaten heran. Na und? Der Kritikpunkt, dass die Pixies früher besser waren, zählt für mich nicht. Welche Band ist schon vor allem für ihr 5. Album bekannt? Ich finde es toll, dass es dieses Album gibt. Eine Band, die nur noch tourt, aber nichts mehr veröffentlicht, wirkt immer so, als hätte sie keine Ideen mehr und auch nicht die Courage, nach früheren Großtaten möglicherweise zu enttäuschen.
Indie Cindy klingt auch nicht wie die früheren Pixies-Alben, aber schließlich klangen auch die ganz unterschiedlich: Das ungeschliffene, Steve Albini-produzierte Surfer Rosa, das gesittetere Krach meets Melodie und erste Gil Norton-Werk Doolittle, das surfige Bossanova und das metallische Trompe le Monde. Was offensichtlich ist: Indie Cindy setzt auf einen kompakteren Sound. Früher waren die Instrumenteneinsätze der Pixies fast chirurgisch. Da war der wandernde, hervortretende Bass von Kim Deal und die Gitarre, die nur dann hervorstach, wenn es nötig war. Indie Cindy dagegen hat in Sachen Instrumentalisierung einen einheitlichen Sound; die Instrumente ergeben ein Ganzes, ohne separat hervorzustechen.
In einer Rezession (ich glaub im Rolling Stone) habe ich gelesen, die Songs auf Indie Cindy wären zu lang. Das kann ich überhaupt nicht bestätigen. Natürlich gibt es keine Unter-2-Minuten-Ausbrüche in der Art von Broken Face, Allison oder Tame mehr. Aber es sind nur 2 Songs auf Indie Cindy länger länger als 4 Minuten, der Rest liegt zwischen 3 und 4 Minuten. Wer will einem hervorragenden Songwriter wie (Frank) Black Francis schon absprechen, dass er nicht in der Lage wäre, einen guten Song jenseits der 3 Minuten-Grenze zu schreiben?
Indie Cindy beginnt großartig. What goes Boom hat die typische Pixies-Mischung aus Schrägheit und Eingängigkeit. Greens and Blues ist ein wunderbarer Popsong und ein Höhepunkt des Albums, der allerdings mehr an Frank Blacks Frühwerk (I heard Ramona sing, nur noch besser!) erinnert als an die Pixies-Werke. Auch beim Titeltrack fühle ich mich mit seinen sprech-gesungenen Strophen und dem melodischen Refrain eher an Two Reelers vom Solowerk Teenager of the Year erinnert. Bag Boy hat für Herrschaften dieses Alters verdammt viel Power. Und überhaupt: Unabhängig vom Pixies-Output ist Indie Cindy für mich das beste Black Francis-Werk seit dem großartigen Teenager of the Year. Nachfolgende Alben wirkten ja leider eher ambitionslos, während Indie Cindy endlich mal wieder sauber, aufwändig und professionell produziert ist.
Der Kritikpunkt, warum ich nur 4 statt 5 Sterne vergebe: Die Songs in der zweiten Hälfte des Albums sind okay, aber nicht immer begeisternd. Was mir vor allem fehlt, ist die gewisse Note an Pixies-Anarchie, in der Summe kommt alles etwas zu harmlos daher. Ein noch herausstechender Höhepunkt ist das synthetische, komplett Pixies-untypische aber hervorragende Andro Queen.
Ansonsten macht es immer noch Spaß nach Spuren der alten Pixies zu suchen, wie z.B. in den Kim Deal-Gedächtnis-Vocals bei Bag Boy oder bei der Black Francis-Brüllfrosch-Attacke in dem etwas stumpfen Blue eyed Hexe.
Wie gesagt, ich finde Indie Cindy gut und hoffe auf Nachschlag!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen A grower..., 4. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Indie Cindy (MP3-Download)
Nach mehrmaligem Hören entfaltet sich die Platte und muss sich vor den anderen Pixies-LPs überhaupt nicht verstecken.
Abwechslungsreich, kurzweilig und nicht zu lang (oder zu kurz).
Wer nach mehr als 20 Jahren Studio-Abstinenz (und dem Weggang der Bassistin K.Deal) dieselben Pixies-Songs wie früher erwartet, hat das Älterwerden nicht verstanden!
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen von mir aus 4 Sterne im Pixies-Universum, aber 5 in der realen Welt !, 28. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Indie Cindy (Audio CD)
Wenn man sich die einschlägige Presse anschaut, kann man teilweise nur den Kopf schütteln. In der "Welt" ist beispielsweise zu lesen "wer die Pixies mag, hat solche Musik immer gehasst". Es werden Vergleiche zu Truck Stop (aha?!) gezogen. Teilweise habe ich den Eindruck, dass manche sogenannte Musik-Journalisten mit einem Verriss zum Album sich selbst beweihräuchern wollen. Letztlich ist es auch eine Frage der Erwartungserhaltung. Anfang der 90er hat mir persönlich ihre Musik die Welt bedeutet. Ich würde nicht so weit gehen, dass die Pixies mein Leben verändert haben, aber doch meine Art und Weise Musik zu hören. Das gesamte Material von 1987 bis '91 hat auch den Test der Zeit gut überstanden und sind immer noch gerne bei mir gehört. Die Frage nach der Reunion 2004 "kommen neue Songs?" hat man sich immer halb hoffend halb bangend gestellt. Den einen neuen Song "Bam Thwok" hat man 2004 größtenteils ignoriert. Befürchtungen sie zerstören ihren eigenen Mythos sind nicht gerechtfertigt. Als Pixies-Fan möchte man die Songs haben. Und man muss nicht beginnen, die CDs verschämt hinter anderen Bands zu verstecken. Im Pixies-Universum gäbe es folgerichtig 4 Sterne. Auch für die Veröffentlichungspolitik - erst die ep's dann die gleichen Songs auf ein Album packen, kann man einen Stern in Abzug bringen. Da es aber darum geht, die Qualität der Platte selbst im Kontext von anderen Neuveröffentlichungen zu bewerten, kann es nur 5 Sterne geben. "bagboy", "another toe in the ocean", "Magdalena" "greens and blues" und einige mehr haben immer noch das besondere Etwas. Natürlich fehlt Kim Deal. Aber Frank Black schreibt noch tolle Songs, die in guten Momenten immer noch eine wunderbare Mischung aus Pop, Surf & Hard(Rock) bilden.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "I'm the burgermeister of purgatory", 24. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Indie Cindy (Audio CD)
... textet Frank Black bedeutungsschwanger in banalem Zusammenhang. Vielleicht wird der Veröffentlichung insgesamt zuviel Bedeutung beigemessen, gerade von übrig gebliebenen Pixies-Fans. Natürlich kann die Band nicht den ersten Verkehr auf der Rücksitzbank zurückbringen, den man 1989 vielleicht zu "Debaser" hatte. Die Musik hat sich geändert. Grunge kam und ging, Frank Black und die Breeder sind ihre eigenen Wege gegangen. Und dennoch: die Pixies klingen nach wie vor gut.

"What Goes Boom" hätte (weniger dick produziert) auch auf der Trompe Le Monde sein können, "Magdalena 318" sogar auf der Bossanova. Nur ist die naiv-schräge Unbeholfenheit der früheren Veröffentlichungen verloren gegangen. Frank Black will Rocker sein. Seine Stimme ist tiefer geworden, unfreiwillig klingt er zuweilen wie Ozzy Osbourne (>> "Indy Cindy"). Einige Songs leiden an Überproduktion mit zuviel Bass, zuviel Hall und zuvielen überflüssigen Effekten. Manchmal kann Frank Black vor Kraft kaum spielen.
Aber dann finden sich auch wieder Perlen auf dem Album. "Snakes" ist mein Favorit. Opener What Goes Boom und Schlussnummer "Jaime Bravo" sind ebenfalls klasse.

Mein Fazit:
Als Pixies-Fan der ersten Stunden will ich nicht den Fehler machen, sie an den alten Standards zu messen. Ein gutes, dynamisches Album, zeitweilen etwas zu angestrengt dabei, rockig zu sein. Insgesamt überproduziert. Dennoch starke Nummern darauf.
Allerdings find ich die letzten Scheiben der Breeders "Title TK" und "Mountain Battles" deutlich kreativer und authentischer. Kim Deal hat beim Reunion gefehlt. Sie schafft es irgendwie immer wieder, fast beiläufig gute Musik zu machen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Danke Pixies..., 21. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Indie Cindy (MP3-Download)
...danke, dass ihr wieder Musik macht! In bester Pixies Qualität, trotz fortgeschrittenen Alters. Wer die Pixies mag, mag auch Indie Cindy.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kann man sich schönhören, ist schön., 5. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Indie Cindy (Audio CD)
Also, zunächst mal: Kaufen. Ist nicht peinlich und die Enttäuschung ist nur von kurzer Dauer.

Zweitens: Auf diesem Album ist KEIN Song wie Debaser oder Wave Of Mutilation - die grossen klassischen Pixies-Momente sind da, auf What Goes Boom, Bagboy und Another Toe In The Ocean, aber die Platte kann keine Wunder vollbringen.

Drittens: Obwohl auf Frank Blacks ersten beiden Solo-Alben schon zwei Drittel der derzeitigen Bandbesetzung am Start waren, klingt Indie Cindy NICHT wie ein Frank Black Soloalbum - auf Teenager Of The Year war er ziemlich nah dran mit Ole Mulholland, Speedy Marie, Calistan, etc., aber kein Frank Black Song klingt so sehr nach Pixies wie die Songs auf Indie Cindy.

Viertens: Kim Deal fehlt nicht nur optisch. Egal, was geschrieben wird über die Frau am Bass als Maskottchen, Counterpart, chaotisches Element, egal, ob bei so gut wie allen Pixies-Songs Frank Black als alleiniger Songwriter gelistet ist, Fakt ist: Deal hat mit den Breeders zumindest zwei Hämmer hingelegt (Pod und Last Splash, Kaufen! Unbedingt!), die ausser den heftigen Ausbrüchen von Black a la Tame oder Rock Music all das, was die Pixies so grossartig macht genauso vereinen. Last Splash ist vom Feeling näher an Doolittle als Trompe Le Monde oder Indie Cindy, denke ich, und ein Bisschen mehr davon hätte der Neuen sicher gutgetan. Auch wenn keiner weiss, wie sie klingen würde, hätten sich all vier mal Mühe gegeben, das Album zusammen zu machen, irgendetwas fehlt.

Legt man Indie Cindy auf und What Goes Boom beginnt, wird man erst mal überrascht davon, wie gut sie klingen, und wie happy sie einen machen, und wie leicht sie es schaffen, einen mal eben um zwanzig Jahre in die Vergangenheit zu versetzen, vor allem, wenn man sich eigentlich nur bestätigen lassen wollte, dass die Platte einfach schlecht sein MUSS.

Dieses Feeling lässt dann fürs erste Song für Song nach. Nach ein Paar Durchläufen machen sich dann ein paar Hits bemerkbar, die man immer und immer wieder hören will, wie die oben genannten, oder Snakes, oder Magdalena.
Nach einer Weile hört sich dann das ganze Album richtig gut an und macht eine Menge Spass.
Aber bitte nicht das alte Klischee bemühen von der Platte, die "wächst" und bei der sich das Erweckungserlebnis erst mit der Zeit einstellt. Ich wette: Nichts wächst hier. Und nichts wird wachsen.
Blue Eyed Hexe wird mit seiner Offensichtlichkeit nerven, Ring The Bell mit seiner Eingängigkeit, Andro Queen mit seiner Belanglosigkeit, und immer wenn man Jaime Bravo (klasse Song übrigens!) hört, wird man sich denken, man könnte jetzt auch gleich eine alte Pixies-Scheibe auflegen, weil die Bands, die sich von Frank Black und co. inspirieren liessen hier nämlich selbst zur Inspiration geworden sind.

Aber eine Rezension bei Amazon sollte dazu dienen, jemandem, die/der die Platte noch nicht kennt, die Entscheidung zu erleichtern, ob sie/er sich das Ding zulegen soll. Daher fünf ehrliche Sterne.
Pixies-Fans: Kaufen. Breeders-Fans: Kaufen.
Weezer- und Nada Surf-Fans: Kaufen ;-)
Ende 80er/Anfang 90er Indie/Alternative-Fans: Kaufen.
Junge Leute mit Nirvana- und Foo Fighters-Tshirts: Kaufen.
Jeder, der sich überlegt, sich dieses Jahr nur eine Neuerscheinung zu kaufen: Bisher: Kaufen:
Oder anders: Doolittle acht Sterne, alles was derzeit im Alternative Rock-Sektor rauskommt: Drei Sterne. Also kaufen.
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5.0 von 5 Sternen Ich wäre fast vom Stuhl gefallen..., 11. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Indie Cindy (Audio CD)
... als ich davon erfuhr, das die Pixies ein neues Album raus haben. Kurzer Vergleich:

Surfer Rosa/Come On Pilgrim: 7 Sterne, Doolittle: 6 Sterne, Bossa Nova: 6 Sterne, Trompe D Monde: 5 Sterne, INDIE CINDY: 5 Sterne.
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