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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Reise geht weiter.
Ich bin mit Crack The Skye zu Mastodon gekommen und muss zugeben, dass ich trotz diverser Anläufe nie so besonders mit Blood Mountain, Leviathan oder Remission warm geworden bin. Natürlich ist auf diesen Alben bereits das ernorme Talent der Band zu erkennen und ebenso klangen sie wie keine andere Band. Der immense Status der Band beruht sicher zum Teil auf den...
Vor 6 Monaten von muffy666 veröffentlicht

versus
11 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Tolles Album, aber kauft bloß nicht die Schallplatte
Mir gefällt die Musik auf dem Album sehr gut, soviel sei gesagt, aber kommt bloß nicht auf die Idee die Vinyl-Version des Albums zu kaufen. Das Ding steuert bis hinten gegen. Wirklich es ist eine Frechheit sowas zu verkaufen.
Ich dachte zuerst mein Plattenspieler oder die Nadel wäre Schrott oder irgendwas, aber als ich dann zum Vergleich meine "The...
Vor 6 Monaten von Guybrush Threepwood veröffentlicht


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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Reise geht weiter., 25. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Once More 'Round The Sun (Audio CD)
Ich bin mit Crack The Skye zu Mastodon gekommen und muss zugeben, dass ich trotz diverser Anläufe nie so besonders mit Blood Mountain, Leviathan oder Remission warm geworden bin. Natürlich ist auf diesen Alben bereits das ernorme Talent der Band zu erkennen und ebenso klangen sie wie keine andere Band. Der immense Status der Band beruht sicher zum Teil auf den Leistungen der sagen wir einmal frühen Phase.

Crack the Skye ist jedoch in meiner Gunst das bislang beste und vielleicht auch unerreichbare Album, da hier das Wüste, Ungestüme, die schier verschwenderische Kreativität und süchtig machende Melodien auf unnachahmliche Weise verbunden worden sind.

The Hunter ließ mich bis heute teilweise ratlos zurück. Ich mag die Platte auf der einen Seite sehr, vor allem, wenn ich mich mal wieder zwinge, sie zu hören. Auf der anderen Seite fehlt mir dazu oft die Motivation, was kein so gutes Zeichen ist.

Once More 'Round The Sun hingegen hat mich von der ersten Sekunde gepackt. Hier ist sie wieder, die Verspieltheit, die irren Banjogitarren, die tiefen Dicke Hose Riffs (für das Hauptriff von High Road würden so manche Hinterhof Stoner nen Sack voller Weed verschenken) und der wechselnde Gesang, der v.a. in Person Brent Hinds noch mal deutlich besser geworden ist.

Ja, Once More Round The Sun ist ein stück straighter als Crack The Skye, aber das ist per se nichts schlechtes. Brann Dailor spielt nicht mehr unbedingt das Dauerfill, aber dafür kommen die Fills und Rhythmen mehr auf den Punkt und insoweit ein Stück weniger inflationär.

Die Gitarren sind schön sahnig (Gibson eben), lassen Raum für den fetten Bass und das Schlagzeug klingt natürlich und "echt". Wenn ein Meister wie Dailor trigern oder editieren würde, käme das einem Skandal gleich, als würde Paul Bocuse einem eine Fertigpizza servieren.

Stilistisch liegt die Platte irgendwo zwischen Crack The Skye und The Hunter, wobei sich letzteres primär auf die etwas straightere Herangehensweise bezieht. Mastodon sind aber viel zu gut, um sich zu wiederholen. Bemerkenswert sind teilweise Teile und Riffs die schlicht purer Heavy Metal sind und zum anderen gibt es auch flashige, trippige Instrumentalpassagen, die im Grunde den Post Metal / Post Rock Faden wieder aufgreifen - wenngleich auch weniger aggressiv als auf den ersten drei (vier) Alben, so z.B. bei The Motherload.

Herausheben möchte ich noch die Stücke Aunt Lisa, einem wirklich herausfordernden Kreativitätsbrocken sowie den im Vergleich zu den anderen Titeln überlangen Diamond In The Witch House.

Auch wenn mir mein Arzt verschrieben hat, mich nicht mehr über andere im Internet aufzuregen, zum Thema "Kommerz" oder "Sell Out" nur dies: Leute, die sich entscheiden, ihr Leben komplett der Kunst zu widmen, sich im Proberaum kreativ verzehren, bereit sind auf engsten Raum in muffigen Tourbussen abzuhängen, 22 Stunden eines Tages mit Warten zu verbringen, um einen Gig zu spielen usw. sollen sehr gerne und sehr gerne noch viel mehr Geld für ihre Tätigkeit bekommen.

Man hat bei Musikern gerne Vögel wie Axl Rose vor Augen, der mit Topmodels in Limousinen abhängt, aber diese Zeiten sind (auch und vor allem für Axl) lange vorbei. Bei den Bedingungen, wie die meisten Bands heute leben, würde ein Großteil der Heulsusendeutschen erstmal eine Gewerkschaft gründen und erstmal streiken. Aber natürlich nur angemessen mit Flatscreen und schnellem DSL.

Ja, auf der Platte gibt es hin und wieder auch mal einen Refrain oder Teil, der eingängig ist, aber kein Song dürfte jemals im Radio oder TV laufen, also immer mit der Ruhe.

Ich wundere mich auch, warum ausgerechnet eine der ganz wenigen höchst originellen und eigenständigen Bands aus dieser Richtung so viel Druck bekommt, während ganz offensichtliche Cash-Bands wie Amaranthe, die ganzen Uffta-Folk Sauf-Hobbits oder Mallorca Metaller nicht mit Mistgabeln und Fackeln aus dem Dorf gejagt werden.

9.5/10
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf zu neuen Ufern, 20. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Once More 'Round The Sun (Audio CD)
Den Musikern von Mastodon scheint es schnell langweilig zu werden, denn sie haben sich bisher, getreu dem Motto "been there, done that", von Album zu Album stetig weiter entwickelt und verändert. Stilistisch irgendwo zwischen Sludge und Progressive Metal geht die Band ihren eigenen Weg. Dabei setzt sie mit "Once More 'Round The Sun" die Entwicklung von "The Hunter" fort: Die Songs sind kürzer, eingängiger, man ist fast geneigt zu sagen poppiger als auf früheren Alben, die Härte wurde reduziert; melodischer Klargesang und klassische Songstrukturen überwiegen. Doch das Songwriting ist so auf den Punkt, die Musik nicht zuletzt durch das jazzige Drumming so groovy, die oft zweistimmigen, teils tonnenschwerem Riffs bei aller Mastodon-typischen Vertracktheit und Wucht so prägnant, dass auch Fans der ersten Stunde auf ihre Kosten kommen werden.

Auch dieses Mal haben sich Mastodon gegen ein Konzeptalbum entschieden. Elf Songs werden geboten, von denen keiner die 8-Minuten-Marke überschreitet und einer sogar knapp unter drei Minuten bleibt. Der treibende Eröffnungstrack "Tread Lightly" beginnt kurz verhalten und akustisch, um dann in eine krachende Heavy-Metal-Hymne samt reißerischem Guitarrensolo zu münden, während "Motherload" mit seinem überirdischem Refrain und das anschließende, vorab als Single ausgekoppelte "High Road", dessen Chorus auch von Iron Maiden stammen könnte, typisches, neben eingängigen Melodien auch kompliziertes Mastodon-Riffing bieten. Der Titeltrack ist eine knackige Punk-Rock-Nummer, welcher jedoch von dem Brecher "Chimes At Midnight" noch überboten wird, während das zentrale, doomige "Asleep In The Deep" das Tempo deutlich zurücknimmt. "Feast Your Eyes" ist eines der härteren Stücke auf dem Album, wohingegen "Aunt Lisa" mit permanenten Stimmungswechseln, dem Gastgesang der Mädels von Punkband Coathangers in einer genialen Coda trotz der relativen Kürze zu den progressiveren Songs gehört. "Ember City" ist für Mastodon-Verhältnisse fast schon eine anheimelnd Kuschelrock-Hymne, ohne eine Ballade zu sein, während "Halloween" noch einmal mit Punk-Rock-Einflüssen aufwartet. Mit ihrem widerspenstigen Rausschmeißer "Diamonds In The Witch House", mit 7:49 Minuten der längste Track des Albums, beweisen Mastosdon dann noch einmal, dass sie auch noch wie früher können.

Das alptraumhafte, spacig-psychedlische Coverart des aus Oakland stammenden Künstlers Skinner runden das Gesamtbild ab, wobei es auf der Rückseite des Booklets das Bild noch einmal in einer größeren Breitwand-Fassung gibt. Als störend empfinde ich den Parental-Advisory-Eindruck (Explicit Lyrics), der heutzutage nun wirklich niemanden mehr abschreckt. Sämtliche Liedtexte sind abgedruckt.

Insgesamt bewegen sich Mastoson bei aller Brutalität auf ihrem sechsten Studioalbum streckenweise tief im Hard Rock, ohne jedoch ihre Sludge Wurzeln aus den Augen zu verlieren. Geblieben sind die vielschichtigen Guitarrenläufe, unter denen sich eingängige Melodien verbergen, die teilweise ausgefallene Metrik (z.B. ein 7/8-Takt) und die raschen Rhythmuswechsel. Ihre musikalische Virtuosität und Kreativität sowie Songschreiberqualitäten machen daher aus "Once More 'Round The Sun" ein faszinierendes Album ohne echte Schwächen. Und eines ist gewiss: Das nächste Mal geht es bestimmt nicht wieder um die Sonne herum, sondern auf jeden Fall anders.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahnsinns album!!, 24. Juli 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Once More 'Round The Sun (Audio CD)
Also ich höre mastodon jetzt schon seit "call of the mastodon" und ich muss sagen die band wird von album zu album immer besser und bei jedem album denk ich mir besser gehts nicht mehr aber dieses album ist einfach der HAMMER....es läuft bei mir im radio auf und ab!!!
Mich fasziniert die verspieltheit von diesem album umd die instrumentalparts sind einfach klasse, stimmäßig hat sich bei brent hints auch einiges getan( bei den vorherigen alben hat mir immer was gefehlt)!
Kann das album nur jedem empfehlen.
Wenn es möglich wäre würde ich 10 sterne geben.
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5.0 von 5 Sternen Der Kompromiss..., 7. Oktober 2014
Von 
Sascha "metalnews.de" (Bruchsal, Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Once More 'Round The Sun (Audio CD)
... findet nicht auf den ersten lauscher statt. Auch dieses Mal haben MASTODON ein Album abgeliefert, das erarbeitet werden möchte. "The Hunter" hat vieles runter minimiert, ohn zu simpel zu klingen, eine eigene Atmosphäre und nur Clean Vocals geboten. Das mag dem ein oder anderen zu wenig gewesen sein und man sprach gerne von einem "Mastodon Light".

Nun, was soll man sagen... Auch "Once More 'Round The Sun" geht in erster Linie deutlich mehr Richtung "The Hunter", macht dennoch einiges anders: es gibt deutlich mehr deftigere Elemente, vereinzelt auch mal wieder Non-Clean Vocals, und selbst die cleanen sind nicht mehr so reduziert wie auf dem Vorgänger.

Diese Platte macht vor allem eines: einen Heidenspaß! Mit dem frisch erschienen Video zu "The Motherload" erkennt man, dass die Herren immer noch die alten sind: eine eigene Art des Humors, verbunden mit vermeintlich fröhlichen Songtiteln. Mal ehrlich... hatte MASTODON jemals, mit Ausnahme von "Crack The Skye" wirklich negative Texte?

"Feast Your Eyes" und "Aunt Lisa" überraschen, da sie eine Mischung aus den "Crack the Skye" und "Blood Mountain darstellen". So hört man MASTODON auch heute noch gerne. "Chimes At Midnight" wäre auf Crack The Skye auch nciht negativ aufgefallen.

Im Gesamten ein Album, dem man schlecht vorwerfen kann, dass es schlecht gemacht oder geschrieben worden ist. Mir gefällt das Teil und läuft wieder einmal hoch und runter.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sie werden immer besser, 11. Juli 2014
Von 
Doktor von Pain "Doktor der Zombiologie" (Sassenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Once More 'Round The Sun (Audio CD)
Auf "Once More `Round The Sun" setzen Mastodon ihren auf "The Hunter" eingeschlagenen Weg fort. Soll heißen: Es geht weg von allzu sperrigen Arrangements, die Songs sind kompakter und zugänglicher. Für mich haben sie noch mehr Ohrwurmpotenzial als auf dem Vorgänger, man höre nur einmal "The Motherload" oder "High Road" mit ihren eingängigen Refrains. Dabei driften Mastodon aber nie in die Belanglosigkeit ab, interessant bleiben die Lieder nach wie vor. Das technische Können ist hier eben einfach songdienlich verpackt worden. Sicher, Die-hard-Fans von Alben wie "Leviathan" werden womöglich die Nase rümpfen und der Band Ausverkauf vorwerfen wollen, aber ich sehe "Once More `Round The Sun" als nächsten logischen Schritt und somit durchaus als Weiterentwicklung an. Die Kombination aus modernem Progressive Metal, Sludge und Classic Rock funktioniert bestens, die alten Hardcore-Elemente vermisse ich dabei gar nicht. Nicht jeder wird meine Meinung teilen, aber für mich ist "Once More `Round The Sun" das bis dato beste Album von Mastodon.
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5.0 von 5 Sternen The Motherload, 22. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Once More 'Round The Sun (Audio CD)
Ich höre Mastodon seit der Blood Mountain Tour mit Tool,sprich somit war BM auch meine Einstiegsdroge.Mastodon gehen unentwegt ihren weg, hin zu immer mehr Wahnsinns Melodien und selbst gesanglich kommen sie in andere Sphären.Mein erster Favorit kommt mit The Motherload schon gleich an zweiter Stelle, was hat mir dieses Monster einen Ohrwurm verpasst,hinterher kommt mit High Road die nächste Abrissbirne..Es zieht sich einfach komplett durch das ganze Album Granate über Granate...zum Reinhören würde ich nach den zwei zuvor genannten noch Halloween empfehlen.Aber hört einfach selbst...für mich jetzt schon mein Album des Jahres!!!!!
Cheers
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5.0 von 5 Sternen Schon fast massentauglich, sehr genial und durchdacht und ein Schmaus für die Ohren..., 15. Juli 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Once More 'Round The Sun (Audio CD)
Ich kann verstehen, warum viele Mastodon-Skeptiker sich plötzlich von dieser Scheibe angezogen fühlen und auch, warum viele Fans der ersten Stunde von ihr irritiert sind. 'Once More 'Round the Sun' ist sehr viel geerdeter als ihre Vorgänger, der Mastodon-Stil ist allerdings noch immer erkennbar. Das neue Album kommt sehr eingängig rüber. Im Gegenteil zu vielen anderen brauchte ich keine mehrfachen Durchläufe, bis ich die Scheibe im Blut hatte. Wunderbar, wirklich. Einzig der Cheerleader-Chor hat mich in etwa so befremdet, wie der Kinderchor bei Machine Heads 'Unto the Locust'. Schwamm drüber und fünf Sterne für die Herren!
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4.0 von 5 Sternen Typisch Mastodon - nicht mehr und nicht weniger, 23. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Once More 'Round The Sun (Audio CD)
Dass einer Sludge-Progressive-Band solche großen komerziellen erfolge gelingen, wie es bei mastodon der fall ist, ist fast schon unheimlich. radiotauglich ist die musik, die auf platz 6 der billboard charts einstieg, ja nicht gerade.

allen bisherigen mastodon alben würde ich ohne groß zu überlegen fünf sterne geben. die band gehört defintiv zu den ganz großen metal acts der 2000er. ohne jemals um der komplexität willen in irgendwelche frickeleien abzudriften, haben sie ein großartiges album nach dem anderen hausgebraucht. immer eingäng, hörbar und trotzdem interessant. dabei haben sie mit ihrem veränderungsdrag auch noch eine sehr konsequente weiterentwicklung betrieben, die ihnen wohl zum teil auch ihren jetzligen erfolg beschert hat. vergönnt sei ihnen der allemal.

bei diesem album habe ich das erste mal überhaupt bei der band das gefühl, dass man bei dem output wohl mit einem auge auf die verkaufszahlen geschielt hat. tracks wie "tread lightly", "the motherload" oder "high road" würden um ihre schwermetallischen elemente erleichtert auch gute radio-hits abgeben. insgesamt denke ich hat man wohl vom vorgänger "the hunter" weg versucht, die härte und dichte ein wenig zurückzuholen. ansonstne wäre man wohl längst auf dem weg in den rock-olymp.

irgendwie fehlt mir die konsequenz der letzen alben hier. das album hat auf jeden fall eine starke zweite hälfte mit tracks wie "feast my eyes" oder "ember city". diese seite des albums zeigt, wie mastodon sich konsquent weiterentwickeln und so auch ein größeres publikum erschließen können. dass man aber in die erste albumhälfte ein paar songs gepackt hat, die genau berechenbar und kakulierbar das machen, was man von einer uninspirierten band erwartet, finde ich nicht so toll. diese songs sind emotional wenig berührend und so wie ich finde, auch nicht das was man diesen schrägen und ehrlichen typen erwartet.

auch mastodon-haupteinfluss und genere wegbereiter scott kelly darf wieder mitmachen und hat sein gastspiel auf dem schlusstrack "diamond in the witch house", dem mit abstand längsten song des albums. etwas kürzer hätte er aber sein können. obwohl der song signifikant länger ist, als die anderen, hat man auch nicht mehr ideen verbraten. deshalb für meinen geschmack etwas langatmig.

was die texte angeht, finde ich das album ehrlichgesagt relativ belanglos, das haben sie schon besser gemacht.
insgesamt gebe ich aber für ein solides album mit vielen guten songs gerne 4 sterne. erste hälfte drei sterne, zweite hälfte fünf sterne.
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4.0 von 5 Sternen Mastodon und die Lalala Melodien, 28. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Once More 'Round The Sun (Audio CD)
Eigentlich wurde ja bereits alles gesagt, ich möchte nur einen Aspekt der Alben Once More... und Hunter hervorheben: auf beiden Scheiben ist eine deutliche Tendenz zu zwar eingängigen, aber entsprechend simplen Lalala-Melodien zu finden, mit denen ich mich nicht so recht anfreunden kann. Denkt man sich die verzerrten Gitarren weg, ließe sich der Refrain von High Road auch als Kinderlied singen. Als sanfter Einstieg ins Mastodon Universum gut geeignet, für die Liebhaber des genialen Wahnsinns aber nur bedingt empfehlenswert.

Der Song High Road beispielsweise beginnt mit einem genialen Riff und ist meiner Meinung nach der in sich stimmigste und rundeste Song, aber gerade deshalb auch der austauschbarste - er könnte von so ziemlich jeder 80er Jahre Band stammen. Der Refrain ist so typisches Bombast-Heavy-Geplärre, dass man meinen könnte, ihn schon 100 Mal bei solchen Bands wie Halloween gehört zu haben. Mich wunderts, dass da noch keiner mit Plagiatsvorwürfen kam, oder sollte diese simple Melodie wirklich NEU sein?

Die genial-verrückten Stellen werden immer weniger, ich vermisse bei all dem glattgespülten, fast radiotauglichem Songwriting die wirklich aufwühlenden Passagen. Ich habe Monate gebraucht, um die Alben wie Blood Mountain oder Crack the Skye zu verstehen, The Hunter und nun Once More round the Sun gefallen bereits nach dem ersten oder zweiten Hören und sind gerade aufgund ihrer Gefälligkeit genauso schnell wieder vergessen.

Ja, Once More ist eine gute Platte, aber "gut" ist angesichts des Potentials dieser Ausnahmeband eben nur "gut" und letztlich verstaubt die Scheibe im Regal. Kunst ist das Gegenteil von gut gemeint, Genial ist, wer die Regeln so kunstvoll bricht, dass etwas Großes, etwas nicht Dagewesenes entsteht. Letzteres gilt für Blood und Skye, nicht aber für Once More around the Sun, einem Album, dass eher durch handwerkliche Reife und Ausgewogenheit besticht, als durch musikalische Offenbarung.
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5.0 von 5 Sternen Kings of Metal, 22. August 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Once More 'Round The Sun (Audio CD)
Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich nun eine Rezi schreiben soll oder nicht, da faktisch das Mastodon-Fanlager gespalten ist und das eine Lager das andere von der Wende nicht überzeugen kann. Auch ich werde bis in alle Ewigkeiten die alten Mastodon-Werke vergöttern und war von "The Hunter" ziemlich enttäuscht.

Nach ca. 40 Durchläufen dieser Scheibe haben mich Mastodon nun doch davon überzeugt, dass sie nun zu den ganz Großen des Heavy Metal gehören. Wer's nicht glaubt, der muss sich nur "Diamonds in the Witch House" anhören, einer der stärksten Metalsongs der letzten Jahre überhaupt.

Das Songwriting ist exquisit: die Strukturen sind vom Komplexitätsgrad her absolut verträglich, die Melodien (z.B. Chimes at midnight) fantastisch, ohne dabei auf die typischen Mastodon-Trademarks (z.B. Aunt Lisa) zu verzichten. Klasse sind auch die vielschichtigen Gesangsparts, die das Ganzen sehr kurzweilig und abwechslungsreich machen.

Glückwunsch an eine Band, die es in wenigen JAhren mühelos geschafft hat, ihre Vergangenheit ruhen und das Gros an anderen HM-Bands ganz weit hinter sich zu lassen.

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