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4.0 von 5 Sternen Die bessere Übersetzung!
Zu der Handlung von Tolkiens Meisterwerk wird keine Rezension mehr nötig sein, darum widme ich mich in diesen Zeilen voll und ganz der deutschen Übersetzung in der Hoffnung, dem geneigten Leser eine Entscheidungshilfe an die Hand zu geben. Ich glaube nämlich, dass der Übersetzer der vorliegenden Ausgabe bereits „unten durch“ ist und das...
Vor 5 Monaten von AP veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Die Atmosphäre wirkt auch hier getrübt
Ich kenne noch die Carroux Version, das Buch das einer Bibel gleichkommt^^, aber da ich dieses schwere und unhandliche Ding mir nicht zumuten wollte und ich dachte die neue Übersetzung von Krege würde mir auch gefallen, hab ich mir eben diese zugelegt. So ein bisschen hatte ich noch die Zeilen von Carroux Übersetzung in Erinnerung und konnte somit ein wenig...
Vor 3 Tagen von "Mystic-Chris" veröffentlicht


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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die bessere Übersetzung!, 19. Juli 2014
Zu der Handlung von Tolkiens Meisterwerk wird keine Rezension mehr nötig sein, darum widme ich mich in diesen Zeilen voll und ganz der deutschen Übersetzung in der Hoffnung, dem geneigten Leser eine Entscheidungshilfe an die Hand zu geben. Ich glaube nämlich, dass der Übersetzer der vorliegenden Ausgabe bereits „unten durch“ ist und das Ausmaß der Redigierung vielen Interessierten nicht klar ist.

Mir bekannt sind drei deutsche Ausgaben vom Herrn der Ringe:
Die ursprüngliche, übersetzt von Margeret Carroux; und zwei Ausgaben von Wolfgang Krege aus den Jahren 2001 und 2012, alle erschienen bei Klett–Cotta; letztere entstand durch Lisa Kuppler auf Basis von Kreges Arbeit.

In manchen Internetforen wird Zeter und Mordio geschrien, die Neuübersetzung habe das Werk Tolkiens auf die deutsche Sprache bezogen zerstört. Aber auf die Gefahr hin, mir den Groll der Tolkienianer zuziehen: Die Übersetzung von Krege erscheint mir als die Bessere. In der redigierten Ausgabe von 2012, wohlgemerkt. Und zwar aus folgenden Gründen:

Zweifellos hat der ursprüngliche Krege Fehler gemacht, haarsträubende teils nicht nur für Sprachpuristen oder eingefleischte Fans.
Für mich als vergleichenden Leser war etwa stets unverständlich, wieso Wolfgang Krege in dem Bestreben, die Carroux–Übersetzung zu entschlacken, passende Formulierungen mit unpassenden ersetzte und im Gegentum unpassende Formulierungen manchmal unangetastet ließ. So verwendet er als Synonym für Nachrichten bzw. Neuigkeiten durchweg das Wort „Post“: ,Dies ist schlimme Post!, rief Celeborn‘, heißt es in der 2001er Ausgabe. Wann hätte man je im deutschsprachigen Raum eine solche Verwendung von ,Post‘ gehört? Nie! Auch im Wörterbuch der Gebrüder Grimm ist davon nichts zu finden. ‚Post‘ ist das Mittel der Überbringung der Nachricht, nicht die Nachricht selbst.

Gleichwohl hat sich auch Margeret Carroux gelegentlich im Wörterbuch vergriffen, darauf sei durchaus hingewiesen. Vielfach wirken ihre Übersetzungen nicht minder unfreiwillig komisch. So bezeichneten schon die Gebrüder Grimm die Verwendung von ,köstlich‘ als Eigenschaftswort für Gegenstände als veraltet. Ein ,köstliches Schmuckstück‘ soll der Eine Ring laut Carroux sein — für mich ein Fehler, wie ihn viele Fans vor allem bei Krege finden. Die durchgehende Übersetzung von „well“ (ein Füllwort wie ,nun‘, ,wohlan‘) mit „ja“ wirft ebenfalls Fragen auf. Was wird bejaht? Nichts wird bejaht.

Zweifellos entdeckt man solche Macken häufiger bei Krege (in der Ausgabe von 2001). Was dieser indes ansonsten noch an sprachlichen Schnitzern abliefert („Chef“ anstatt Carroux’ „Herr“, „dalli dalli“ anstatt Carroux’ „schneller, schneller“), damit wartet Letztere im Satzbau auf. Frau Carroux’ Übersetzung ist zu nahe am englischen Original. Wie jedem, der die Sprache beherrscht, bekannt sein wird, lassen sich im Deutschen wortreiche Formulierungen im Englischen in aller Kürze zu Papier bringen. Der Umkehrschluss darf aber nicht darin bestehen, knappmöglichste Übersetzungen abzuliefern. Sie wirken allzu hölzern. Schriftsprache kann auch in einem altertümelnden Werk nicht als direkte Rede durchgehen.

Weitere vergleichende Beispiele zur Veranschaulichung dessen, woran die Geister sich scheiden…

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[(Eigen-)Namen]
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Tolkien = Nob and Bob

Carroux = Hinz und Kunz

Krege 2001
u. 2012 = Nob und Bob

*

Tolkien = Bill Ferny

Carroux = Lutz Farning

Krege 2001
u. 2012 = Lutz Farnrich

*

Tolkien = Goblin

Carroux = Bilwiss

Krege 2001
u. 2012 = variierend, manchmal Ork, manchmal auch Schurke etc.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------
[Anrede]
---------------------------------------------------------------------------------------------------------

Tolkien = Lady

Carroux = Herrin

Krege 2001
u. 2012 = hohe Frau, bezgl. Éowyn auch: Jungfrau

*

Tolkien = Master bzw. Sir

Carroux = Herr

Krege 2001 = Chef

Krege 2012 = Master

*

Tolkien = Prince

Carroux = Fürst

Krege 2001
u. 2012 = Prinz

---------------------------------------------------------------------------------------------------------
[Zufällig ausgewählte Formulierungen]
---------------------------------------------------------------------------------------------------------

Tolkien = Parlour

Carroux = Gaststube

Krege 2001 = Clubzimmer

Krege 2012 = Hinterstübchen

*

Tolkien = Come, dear folks!

Carroux = Kommt, liebe Leute!

Krege 2001
u. 2012 = Kommt, ihr Kerlchen!

*

Tolkien = the mark Dale

Carroux = Herkunftsbezeichnung Thal

Krege 2001 = Made in Thal

Krege 2012 = Herkunftszeichen von Thal

*

Tolkien = He seldom talks: not but what he can tell a rare tale when he has the mind

Carroux = Er redet selten, es sei denn, er erzählt, wenn ihm der Sinn danach steht, eine ungewöhnliche Geschichte.

Krege 2001 = Er redet nicht viel; nur ab und zu mal, wenn ihm danach zumute ist, erzählt er irgend so eine verrückte Geschichte.

Krege 2012 = Er redet nicht viel; nur ab und zu mal, wenn ihm danach zumute ist, erzählt er eine ganz besondere Geschichte.

*

Tolkien = S is for Sauron, said Gimli. That is easy to read.

Carroux = S steht für Sauron, sagte Gimli. Das ist leicht zu lesen.

Krege 2001
u. 2012 = S steht für Sauron, sagte Gimli. Nicht schwer zu erraten.

*

Tolkien = a draught of cooks, from every inn and eating-house for miles around

Carroux = ein ganzer Schwarm Köche aus allen Gast- und Wirtshäusern auf Meilen im Umkreis

Krege 2001 = die Köche aus allen Wirtshäusern und Imbissstuben auf Meilen im Umkreis

Krege 2012 = die Köche aus allen Wirtshäusern und Speiselokalen auf Meilen im Umkreis

Es gilt hier anzumerken, dass all diese Variationen nicht per se falsch sind, wiewohl manche arg konstruiert wirken (bspw.: „hohe Frau“). Besonders bei Ortsbezeichnungen und Personennamen gibt es auch keine an sich „richtige“ Übersetzung; folgerichtig, freilich unschön wäre es sogar gewesen, diese Namen unverändert aus dem Englischen zu übernehmen, aber auch das hätte das Lesevergnügen m.E.n. getrübt, s.u.. Die Moral von der Geschicht’, alle Übersetzungen haben sich teils große Freiheiten genommen. Alle Übersetzungen bedienen sich Formulierungen, die nicht immer die besondere Atmosphäre tragen.

Dennoch, Klett-Cotta hat in der redigierten Ausgabe von 2012 viele Makel von 2001 beseitigt. Sie ist wirklich erstaunlich gut gelungen, wenn auch der krege’sche Fehler, am Gesunden zu verarzten, immer noch nicht ganz ausgetrieben ist. Die neue Ausgabe enthält jetzt, da auch Krege teils auf Carroux aufbaute, gewissermaßen die besseren Werkteile beider Übersetzer in einem Buch.

Beide Übersetzungen sind gut lesbar und machen Freude, Carroux’ aus den 1970ern und Kreges 2012er; aber ich finde, man begeht keinen unverzeihlichen Fehler dabei, den Krege zuerst zu lesen.
Freilich: Wer Englisch spricht und sich mit altenglischen Begriffen auskennt („Wither goest thou?“ anstatt „Where are you going?“), sollte die Originalausgabe aus Tolkiens Feder gelesen haben!

Fazit: Eine gelungene Vereinigung der beiden großen Übersetzungen. Vier von fünf Sterne, mit Abzügen für immer noch nicht beseitigte Unstimmigkeiten. → ▌4/5▐
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Gefährten, 4. Dezember 2013
Meinung: Schreckliches habe ich von Wolfgang Kreges Übersetzung gehört. Ich kenne die Übersetzung von Carroux nicht, finde die von Krege eigentlich ganz in Ordnung. Allerdings möchte ich die andere Übersetzung auch lesen.

Diese Geschichte beginnt schon im Hobbit, als Bilbo den Ring findet. Hier wird sie weiter geführt, denn es ist der eine Ring und er muss vernichtet werden. Diese Aufgabe bekommen Frodo vom Schicksal zugeschrieben und mit Sam, Merry und Pippin macht er sich auf eine gefahrvolle Reise, auf der sie nicht nur Verbündete treffen.

Ich muss sagen, ich hätte mir das Lesen anstrengender vorgestellt. Mehr verschachtelte Sätze und Wörter, die kein Mensch kennt. Es war faszinierend, zu lesen, was im Film ausgelassen wurde. Trotzdem mag ich bisher beiden, sowohl Buch, als auch die Filme. Anfangs hatte es kleine Längen, aber die waren verzeihlich und ich habe schon schlimmere gelesen. Vermutlich werde ich direkt Band 2 lesen.

Fazit: Ein Meisterwerk
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3.0 von 5 Sternen Die Atmosphäre wirkt auch hier getrübt, 18. Dezember 2014
Ich kenne noch die Carroux Version, das Buch das einer Bibel gleichkommt^^, aber da ich dieses schwere und unhandliche Ding mir nicht zumuten wollte und ich dachte die neue Übersetzung von Krege würde mir auch gefallen, hab ich mir eben diese zugelegt. So ein bisschen hatte ich noch die Zeilen von Carroux Übersetzung in Erinnerung und konnte somit ein wenig vergleichen. Zu Anfang gefiel mir schon der Schreibstil, auch wenn man sofort bemerkt das die Ausdrucksweise etwas direkter ist und nicht wie bei Carroux schön ausgeschmückt und flüssig. Aber später sah ich dann doch das, was mich und andere Leser wieder störte. Zwar wurde das Wort "Chef" hier ganz rausgenommen und es durch "Herr" ersetzt, dafür wechselt aber der Ausdruck zwischen Herr und Meister. Dann störte mich das Gespräch zwischen Frodo und Galadriel. Auf einmal duzt man sich und so wie die Elbenkönigin spricht, redet doch keine so hochangesehene Frau.
Also mit diesen Kauf hab ich mir selbst kein gefallen getan und werd wohl zu der echten Übersetzung zurückgreifen. Das Cover sieht zwar schick aus, ein Grund weshalb ich mich letzten Endes dafür entschieden hab, auch wegen der neuen Übersetzung von Krege und ihn somit noch eine Chance geben zu wollen, ist diese Ausgabe kein wirklicher Kauf wert. Zum Glück war er nicht zu teuer und das Geld ist zu verschmerzen. Schade schade. Teilweise liest sich das Buch recht gut, aber manche Stellen sind wie bei seinen ersten Versuch nicht gut gelungen und passen nicht in die Welt von Mittelerde.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die Carroux-Version (oder das Original) ist Pflicht..., 2. Juni 2014
Krege hat hier wirklich eine furchtbare Übersetzung eines fantastischen Werkes abgeliefert, die das Potential hat, den besonderen Charme des Originals vollkommen zu zerstören. In vielen Rezensionen und Berichten werden Beispiele für misslunge Sätze und Worte aus dieser Übesetzung im Vergleich mit der alten Übersetzung aufgezeigt. Daher will ich an dieser Stelle keine Auflistung von Beispielen machen.
Ich will hier nur meinen Eindruck schildern, dass Krege vermutlich beim Auftrag eine Neuübersetzung zu realisieren, die alte Übersetzung und ein Synonymwörterbuch zu Rate gezogen hat und meiner Meinung nach eher wenig Eigenleistung erbracht hat. Viele Sätze wirken bei Krege so, als hätte er die alte Übersetzung krampfhaft umformuliert und dabei neben Satzumstellungen auch Synonyme für bereits verwendete Worte von der alten Übersetzung verwendet. Das mag gängige Praxis sein - wirkt aber hier auffallend. Das hierbei in den meisten Fällen teilweise merkwürdige Satzkonstruktionen und Worte auftauchen ist zwangsläufig. Ein einheitlicher Stil ist fatalerweise auch nicht zu erkennen.

Ein Beispiel:
Manche Sätze scheinen auf den ersten Blick originalgetreuer zu sein, wirken sich jedoch negativ auf die Dramatik einzelner Szenen aus. Der vorhandene Grusel in der Szene mit den "Barrows Wights" geht verloren, wenn Krege diese wortwörtlich korrekt mit "Grabwichte" übersetzt. Dies wirkt stark verniedlichend. Das alte "Grabunholde" bedient sich eines älteren, vergleichbaren (Stichwort Konnotation) aber wesentlich dramatisierenderen Wortes, was diesbezüglich eine unzweifelhaft bessere Wortwahl darstellt. Obwohl Krege sich darüber ggf. bewusst war, wollte er hier aber meiner Meinung nach umformulieren, um eine gewisse Eigenleistung in der Übersetzung zu erreichen.

Sinniger wäre wohl eine Überarbeitung der alten Übersetzung gewesen. Naja, vielleicht kommt das ja noch irgendwann...

Mir fehlt die Motivation mich mehr mit dieser schlechten Übersetzung zu beschäftigen. Um das Buch wirklich zu lesen, muss man entweder das Orginal oder (zumindest) die alte Übersetzung (M. Carroux) lesen.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Keine Reue...!, 14. Januar 2014
Zu Weihnachten wünschte ich mir die Herr Der Ringe-Trilogie und ich habe lange darüber nachgedacht, welche Version ich nehme. Als ich dann in eine Buchhandlung ging und beide Exemplare in der Hand hielt habe ich mir gedacht: Das wird eine schwere Entscheidung. Doch eigentlich ging das Urteil schnell, denn als ich in der Caroux-Übersetzung(Sorry, wenn ich den Name falsch schreibe)rumblätterte, vielen einige Seiten raus, und da ich es nicht riskieren wollte, dass ich irgendwann alle Seiten in der Hand habe, griff ich zur Krege-Version. Obwohl ich hier bei den Rezensionen gelesen habe, das diese Version schlecht sei, hab ich sie doch gelesen und ich bereue es NICHT. Ich weis zwar nicht, wie sich die Caroux-Übersetzung liest, aber ich würde allen, die zum ersten mal Herr Der Ringe lesen, diese Übersetzung wärmstens emfehlen. Ich bereue es nicht, das ich diese Übersetzung gekauft habe, denn ich finde, dass es trotz der modernen Art, gut übersetzt wurde. Und da ich nicht die Version von 1999 genommen habe, sondern die neu durchgelesene von 2012, hab ich auch nicht mehr die anrede "Chef" von Sam.

Fazit: Alle die zum ersten mal Herr Der Ringe lesen wollen, würde ich die Übersetzung von Krege emfehlen (aber die neu durchgelesene von 2012)!
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5.0 von 5 Sternen Gesprochen mit der Originalstimme von Gandalf, 4. September 2013
Leute, ganz ehrlich! Die anderen beiden Teile sind totaler Mist, da nicht mehr
vom Originalsprecher Achim Höppner (Gandalf Herr der Ringe) gesprochen!
Achim Höppner ist leider verstorben.
Ich empfehle ach das Silmarill, da ebenfalls von Achim Höppner gesprochen!
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Auch die Neubearbeitung ist nicht zu empfehlen, 19. Februar 2013
Ich habe den Herrn der Ringe vor knapp 20 Jahren das erste Mal in der alten Übersetzung von Frau Carroux gelesen. Das Buch hat mich vollkommen faziniert und ich konnte in eine völlig andere, mittelalterliche Welt eintauchen. Die altertümliche und leicht umständliche Sprache war dabei ein wichtiges Kriterium und hat einen großen Teil zu meiner Begeisterung beigetragen.

Jahre später kam die Übersetzung von Herrn Krege auf den Buchmarkt und ein gequälter Aufschrei ging durch die Reihen der Tolkien-Fans. Alte Übersetzungen wurden zu Horrorpreisen verkauft und was lernt daraus der Verlag? Er lässt die grausige, jugendsprachliche Übersetzung von Herrn Krege in 2012 nochmals überarbeiten??????

Ich habe alle verfügbaren Leseproben der Neubearbeitungen fleissig studiert und empfinde die Übersetzungen immer noch als absolut störend und auf das Niveau der heutigen Jugendsprache abgestumpft. Wenn man Wikipedia glauben darf, war Tolkien eben gerade eine Übersetzung wichtig, die seinem Werk gerecht wurde und er hatte mit den ersten Übersetzern der deutschen und dänischen Ausgabe noch direkt zusammengearbeitet. Wie kann man diesen Wunsch und diese Arbeit des Autors dann heute einfach ignorieren?

Schade, dass der Klett-Verlag die große Chance nicht erkannt hat die alte Übersetzung in einer schönen 3 bändigen, gebundenen Form auf den Markt zu bringen. Die alte Übersetzung ist weiterhin nur in einem Band zu bekommen. Das Papier extrem dünn und das Buch doch extrem schwer. Und trotzdem würde ich jedem die Carroux-Übersetzung wärmstens ans Herz legen!!

Ich persönlich werde mir nun wohl die englische, gebundene Ausgabe zulegen, ganz ohne Übersetzungsärger und mit einigen Extras.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach Genial, 25. März 2013
„Der Herr der Ringe : Die Gefährten“ – so lautet der Titel des ersten Teiles von J.R.R. Tolkiens am meist berühmten Trilogie. Dieses Meisterwerk der Phantasieliteratur ist eines meiner Lieblingsbücher. Es handelt von einem spannenden und gefährlichen Abenteuer, welches das Leben der Hauptfiguren für immer verändern wird. Das Werk hält bis zum letzten Word in Spannung und trotz der Überdurchschnittlichen Länge wird es nie langweilig. Die Beschreibungen im Buch sind sehr bunt, lebhaft und realistisch. Dies ist ein Werk das ich jedem Phantasie Fan empfehlen würde.
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6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Grauenhafte Übersetzung wird durch Überarbeitung noch schlechter, 5. Januar 2014
Was wurde nun schon alles zum Besten gegeben zu der grauenhaften "Übersetzung" Wolfgang Kreges... und ich kann mich diesen Rezensenten nur anschließen!
Welch eine Idee, den Herrn der Ringe in eine moderne Sprache übersetzen zu wollen. Für mich unverständlich, denn so geht der Großteil der Magie Mittelerdes verloren.

Nun aber ein paar Worte zur 2012 veröffentlichten Überarbeitung dieser "Übersetzung" (-> ich bin davon überzeugt, dass Krege nicht das englische Original zu Vorlage nahm,
sonder lediglich die Übersetzung von Margaret Carroux "modernisierte"):

Passagen wie das vielzitierte "G für geil!" (s. Kapitel 1: Ein langerwartetes Fest) wurden zwar wieder in "G wie großartig!" geändert, doch hat man gerade durch diese teilweise
Rückbesinnung auf die alte Übersetzung den Eindruck, dass hier tatsächlich einfach zwei Übersetzungen übereinander gelegt wurden, sodass das Buch durch die Überarbeitung noch "unrunder" klingt, als es durch die Krege-Übersetzung sowieso schon der Fall ist.

Ein Beispiel dazu: Ende des Siebten Kapitels (Galadriels Spiegel). Galadriel spricht mit Frodo und Sam.

Dort heisst es bei Carroux: ">Das würde ich< sagte sie. >So würde es anfangen. Aber damit würde es nicht aufhören, leider! Wir wollen nicht mehr davon reden. Laßt uns gehen!<"
In der überabeiteten Fassung der Krege-Übersetzung: ">Ja, das würde ich!<, sagte sie. >Damit finge es an. Aber ach, dabei bliebe es nicht! Reden wir nicht mehr davon! Gehn wir!<"

(Davon, dass Frodo und Sam Galadriel im Vorfeld dieser Unterredung duzen(!!!), muss ich wohl nichts mehr schreiben... Das haben andere vor mir zu Genüge getan)

Ich denke, dass man anhand des Beispiels einsehen wird, was ich hier bemängele. Der Erste Teil der Unterredung wurde zurückversetzt in ein eher altertümliches und erhabenes Sprechen ("finge", "bliebe"), während der letzte Satz wieder voll auf modern getrimmt ist und einfach das zweite "e" in "gehen" weggelassen wurde ("Gehn"). Absolut unpassend und kaum minder blödsinnig, als einfach bei der Übersetzung Kreges zu bleiben.

Trotzdem will ich an dieser Stelle zumindest den Versuch der Verbesserung durch Lisa Kuppler und Stephan Askani positiv bemerken!

Fazit: Sollte man ehrliches Interesse haben, den Herrn der Ringe in anähernd der Form, die Professor Tolkien seinem Werk geben wollte, zu lesen, sollte man auf KEINEN Fall eine Version mit der Übersetzung von Wolfgang Krege kaufen -AUCH nicht die überabeitete Fassung (!!!)-, sondern sich die Übersetzung von Margaret Carroux zulegen oder noch besser natürlich: Das Original auf Englisch lesen.

Mit freundlichen Grüßen
JEB
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch!, 17. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Trotz vieler schlechter Bewertungen, und Kritiken muss ich sagen, dass mir dieses Buch total gefällt.
Anfangs war ich sehr erschrocken, als ich die schlechte Kritik an Wolfgang Kreges Übersetzung gelesen habe, dann aber habe ich die Trilogie selbst durch gehabt und ich kann nur sagen ich bin sprachlos!
Diese Bücher sollte wirklich jeder einmal gelesen haben! (unabhängig von wem sie übersetzt wurden)
Aber wenn man sich dann für diese Bücher hat begeistern lassen, dann kann man dem noch die Krönung geben und wirklich M.Carroux Übersetzung lesen.
Viel Spaß dabei ;D
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