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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leider Geil
So sehr ich Arch Enemy nach Anthems Of Rebellion zunehmend unerträglicher fand, so schwer macht es mir dieses Album, die Anti-Haltung aufrecht zu erhalten. Denn diese Platte ist dermassen gut, dass auch die lautesten Sellout-Rufe hier im dicken Kellerkind-Hals versickern müssen.

Neben der freudigen Dudelei, dem affektierten Gebaren (vergleiche The...
Vor 6 Monaten von muffy666 veröffentlicht

versus
1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viele Änderungen aber nicht wirklich anders
Mit der Bewertung des Albums habe ich mich ziemlich schwer getan. Denn wenn man mal von "Never forget" absieht sind alle Lieder durchschnittlich bis sehr geil. Unterm Strich alles hörbar.

Die große Schwäche und witzigerweise auch Stärke ist Alissas Gesang. Stärke weil sie sich besser und eingänger anhört als Angela...
Vor 6 Monaten von OvO veröffentlicht


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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leider Geil, 6. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: War Eternal (Limited Edition) (Audio CD)
So sehr ich Arch Enemy nach Anthems Of Rebellion zunehmend unerträglicher fand, so schwer macht es mir dieses Album, die Anti-Haltung aufrecht zu erhalten. Denn diese Platte ist dermassen gut, dass auch die lautesten Sellout-Rufe hier im dicken Kellerkind-Hals versickern müssen.

Neben der freudigen Dudelei, dem affektierten Gebaren (vergleiche The Great Kat - was die Grimassen angeht) der im Grunde höchstsympatischen Angela (schaut Euch mal ihren Growl / Scream Workshop auf YT an, eine tolle Frau!) fand ich besonders dieses totproduzierte, glatte, auf gefällig getrimmte Einerlei und dieses affige Auftreten der Band (Klamotten, wehende Fahnen, komische Haarfarben) sehr abstoßend.

Diese Platte ist modern, aber nicht totproduziert. Die Gitarrenarbeit ist schlicht atemberaubend. Amott schreibt zwar nicht mehr DIE Killeriffs (vergl. Beast of Man) unterhält jedoch mit höchst melodischen, teilweise "klassischen", eher barocken Soli und klingt dabei z.B. auf No More Regrets wie eine böse Variante von Malmsteen.

Nach einem überflüssigen, weil effekthascherischen Intro geht es gleich mit der Hitdoublette Never Forgive, Never Forget und dem Titelstück los und auch hier zeigt sich, dass die neue Sängerin Alissa White-Gluz eine perfekte Wahl war - wenn es denn unbedingt eine weibliche Sängerin sein muss.

Ich finde Alissa klingt auf ihre Art "auch gut" - eher sogar besser. Die Stimme ist tiefer, voluminöser und nicht mehr (so offensichtlich) gedoppelt. Leider wurde von ihren Fähigkeiten als "cleane" Sängerin auf dem Album kein Gebrauch gemacht, auf der anderen Seite ist das alte Spiel gegrunzte Strophe - klarer Chorus sowas von ausgenudelt. Auch wenn sie super singen kann - das rettet Arch Enemy noch etwas Credibility als (Melodic) Death Metal Band. Der neue Gitarrist Nick Cordle, der den mal wieder ausgestiegenen Christopher Amott ersetzt, fügt sich nahtlos in das Gesamtkonzept ein, ohne für mich wahrnehmbar neue Aktzente zu setzen.

Insgesamt eine top unterhaltsame Modern DM Scheibe mit überragender Gitarrenarbeit und einer beeindruckenden Front-Frau. Warum nur 4 Sterne? Leider geht der Platte nach hinten raus etwas die Luft aus bzw. das natürlich immer noch präsente Arch Enemy Schema bzw. die "Pop Formel" ist halt über die volle Länge so offensichlich, dass ich mir noch etwas mehr Mut zur Abwechslunge gewünscht hätte. Aber das kann man von von AE schlicht nicht erwarten. Warum auch - so wie es ist, läuft es doch ganz hevorragend.

(Edit:) nach ein paar weiteren Runden komme ich nicht umhin, dem Dingen doch die Höchstnote auf der amazon-Skala zu verpassen. Die Platte macht dermassen Laune, gerade bei dem Wetter. Und außerdem: da es der Band gelungen ist, einem AE-Skeptiker konstantes Süchteln nach einer weiteren Runde mit War Eternal einzupflanzen, dann beweist es, dass die Dame und Herren wirklich etwas richtig gemacht haben müssen. Ich halte es für möglich, dass sich die Platte irgendwann vielleicht einmal abnutzen wird, aber bis dahin ist War Eternal sozusagen der Sommerhit des Jahres 2014.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Arch Enemy V2.0, 7. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: War Eternal (Limited Edition) (Audio CD)
Besetzungswechsel, besonders die am Mikro sind immer kritisch und neigen dazu die Fangemeinde zu spalten. Im Fall von Arch Enemy gibt es gleich zwei, Alissa White-Gluz (Mikro) und Nick Cordle (Gitarre). Okay, Alissa tritt dabei in die recht großen Fußspuren ihrer Vorgängerin, die sie aber dennoch nicht schlecht ausfüllt. Im Gegenteil, sie gibt den Songs ihren eigenen Stil und kreischt weniger was insgesamt einen melodischeren Hörgenuss vermittelt. An Härte verliert das Album dadurch an keiner Stelle. Schon die ersten Songs wissen mitzureißen und mit dem Titelstück präsentiert uns die Band eine geniale Metal-Hymne. Immer wieder präsent sind die melodiösen Gitarrenläufe und hier hat auf jeden Fall auch der neue Gitarrist ganze Arbeit geleistet. Insgesamt ein gutes, kraftvolles Album, da kann man über Kleinigkeiten, wie das wenig fantasievolle und schlichte Ausblenden des Songs As The Pages Burn, leicht hinwegsehen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragender melodischer Death Metal, 18. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: War Eternal (Limited Edition) (Audio CD)
Arch Enemy waren nie eine Band, der ich wirklich viel Aufmerksamkeit geschenkt habe. Gut, ich hab die Band schon toll gefunden, etwa für Alben wie "Rise of the Tyrant" oder auch "Wages of Sin". So richtig geschwärmt hab ich allerdings nie für die wohl bekannteste Melodic Death Band mit einer Frau als Growler. Was soll ich sagen? Die neue Arch Enemy ist das, was ich (trotz, oder vielleicht wegen Sängerwechsel) erwartet habe: Nämlich schlicht gutes melodisches Todesmetall.

Ich persönlich fand Gossow als Sängerin schon ansprechend. Aber zu einer bestimmten Sänger-Fan-fraktion gehöre ich nicht. Ob man die ersten Tage betrachtet, als noch keine Frau am Mikro war, dann Angela, oder jetzt Alissa, genug Power ist nach wie vor da. Also damit ist für mich die Befürchtung "andere Stimme - Qualitätsabfall" schonmal ausgeräumt.

Musikalisch erwartet einen das, an was man bei den Erzfeinden nunmal denkt - mal brachial, mal stampfend, mal melanchonisch, und hin und wieder verträumt. Der erste Song nach dem orchestralen Intro gehört auf jeden Fall zu ersterer Marke: Gleich anfangs wird ein fetter Kampfschrei in Form eines Growls, mit Blasts unterlegt, losgelassen. Eine Kampfansage an all jene, die denken, dass es mit einer anderen Sängerin softer zugeht.

Songs diesen Schlages machen natürlich nur eine geringen Anteil des Albums aus, wir haben hier ja keine Rüpelband vor uns. In der Tat kann man häufig mit tollen Hooks aufwarten. Erfrischend sind die gelegentlich eingesetzten Keyboards und klassischen Elemente, die nicht weniger überzeugen, als die Riffs von Amott. Dabei machen sich auch die Pausenstücke ganz gut, die schön passend als Puffer zwischen die "richtigen" Lieder gepackt sind.

Eine (m. M. nach) passende Analogie hat ein Bekannter, mit dem ich ein paar Worte über die Scheibe gewechselt habe, getroffen: Er fand, dass die Band sich wie Kreator, bloß etwas härter, anhört. Klar, das eine ist melodischer Thrash, das andere Death - aber vom Gespür für gute Melodien und dem Druck hinter dem ganzen, kann ich dem schon in etwa zustimmen.

Angesichts dessen, dass ich in der ersten Zeit, seitdem ich dieses Album gekauft hatte, immer wieder mit Hooks von jenem morgens aufgewacht bin, muss es wohl ordentlich was aufm Kasten haben. Das geht mir wirklich nur bei wenigen Alben in der Form so. Für mich einer der Höhepunkte von 2014.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Scheibe - guter Spagat zwischen Hart und Melodiös!!!, 7. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: War Eternal (Limited Edition) (Audio CD)
Ich höre ja normalerweise ganz andere Bands wie Kamelot, Avantasia, Sabaton etc. Als ich vor einigen Wochen las, dass bei Arch Enemy die Background Sängerin von Kamelot eingestiegen ist, wurde ich sehr neugierig auf die neue Arch Enemy. Und was soll ich sagen, ich bin mehr als begeistert. Musikalisch sowie gesangstechnisch, der absolute Oberhammer. Keine Clean Vocals, aber das macht mir überhaupt nichts. Die Refrains setzen sich sofort im Kopf fest und die genialen Melodien der Gitarren bleiben da sofort ebenfalls haften. Die CD lässt trotz Melodien die nötige Härte nicht vermissen und ich denke alte wie neue Arch Enemy Fans können erfreut sein. Ein weiteres Phänomen: Die neuen Arch Enemy haben geschafft, was noch keine Melodic Death Metal Band vorher bei mir geschafft hat, ich beginne mich für das Genre zu interessieren und nun reihen sich Amon Amarth, Dark Tranquility und Heaven shall Burn neben meine Rhapsody of Fire und Blind Guardian Sammlung. Und ich sollte damit der beste Beweis sein, dass man harten Metal genauso gut finden kann, wie der vom Rock Hard geschasste Power ( Schunkel) Metal. War Eternal rules...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder ernst zu nehmen!, 23. Juni 2014
Von 
Sascha "metalnews.de" (Bruchsal, Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: War Eternal (Limited Edition) (Audio CD)
Das Album läuft schon einige Wochen dank Promostream hoch und runter, ein Fazit ist an der Zeit!

Alessa als neue Sängerin macht eine hervorragende und technische Figur, Gitarrenzuwachs steht in nichts nach!
Die Produktion verzichtet erstmal seit langem auf gedoppelten Gesang, der mir die Freude an vielen Arch Enemy Platten versauert hat. Ob Alissa Angela ersetzen kann? Ja! Geht auf eines ihrer Konzerte und werdet mehr als positiv überrascht sein. Die frau ist eine absolute Wucht.

Musikalisch ist diese platte 100% Arch Enemy. Sehr stark melodiengesteuerter Heavy/Power/Death Metal mit extremen Gesang, bei dem die Mischzutaten mal mehr, mal weniger durchschimmern. Vieles ist zwar auf Nummer sicher geschrieben, allerdings bieten Streicherarrangements auch eine gezielt und passend eingesetzte innovation, was in Time Is Black im Höhepunkt gipfelt.

Das Album ist sehr großes Kino, wer Arch enemy sowieso mochte, wird blind zuschlagen können.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bestes Album imho!, 23. September 2014
Rezension bezieht sich auf: War Eternal (Audio CD)
Obwohl meine Metal-Geschmacks-Bandbreite recht groß ist. liegt mein Schwerpunkt nach wie vor im Bereich Pagan, Viking/Folk/Symphonic Death. Ich liebe es, wenn Songs nicht einfach nur Geshreddere und Gegrowle haben. Deswegen habe ich bisher Genre-Größen wie kataklysm oder eben Arch Enemy eher sporadisch gehört, mit einer guten Handvoll Lieblingssongs, insbesondere vom letzten "Khaos Legions".

Doch jetzt stieß ich vor Kurzem auf Youtube mehr oder weniger zufällig auf die offiziellen Vids von War Eternal und No More Regret. Ich dachte erst als ich den Titel las: Kennst du das nicht; älteres Album?
Nach der ersten Minute, der ersten Refrain-Sequenz dachte ich dann nur noch: Wie geil ist das denn :-D

Kurz: Das Album ist großartig, ich liebe diesen etwas anderen Stil, den sie damit eingeschlagen haben. Insbesondere die eingängigen, extrem coolen Refrains und Gitarren-Sequenzen und generell die verarbeiteten Melodien der verschiedenen Tracks, die diese davontragen sind super gelungen und genau nach meinem Geschmack!

Ganz klare Kauf-Empfehlung. Wer Zweifel hat, einfach Youtube befragen und sich die offiziellen Uploads anhören und -schauen. War Eternal und No More Regret bilden meiner bescheidenen Ansicht nach nur die Speerspitze einer fast nahtlosen Reihe großartiger Tracks.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen das fetzt, 11. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: War Eternal (MP3-Download)
Da Angela Gossow die Band verlassen hat und durch Alissa White-Gluz (The Agonist) ersetzt wurde, war Ich erst skeptisch, völlig unbegründet. Das Album ist genial, Alissa macht den Job echt gut und sie performt auch die Songs aus Angelas Repertoire als wären es ihre eigenen. Alles in allem ein starkes album auch für alt eingesessene arch enemy fans... Zumindest meiner Meinung nach :) hört einfach mal rein und entscheidet selbst.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschend gut, 8. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: War Eternal (Limited Edition) (Audio CD)
Also Anfangs war ich ja sekptisch. Neue Sängerin... Nach dem 2. Hören muss ich allerdings zugeben, meine Skepsis war unangebracht. Nicht nur dass die Scheibe musikalisch wie immer auf höchsten Level gehalten ist, nein auch mit der Wahl der Sängerin wurde alles richtig gemacht. Stimmlich finde ich sie sogar noch etwas abwechslungsreicher als Angela. Ich freue mich jedenfalls schon auf die Konzerte im Herbst. Klare Kaufempfehlung!!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neue Besen, alte Stärken, 20. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: War Eternal (Limited Edition) (Audio CD)
Es war wohl eine der ersten größeren Bomben, die in der Metalszene in diesem Kalenderjahr platzten: Angela Gossow gibt das Mikrofon bei Arch Enemy ab. Für Fans und Beobachter kam dieser Schritt plötzlich und unerwartet, intern könnte sich die Sache hingegen unter Umständen schon etwas früher abgezeichnet haben - zumindest lassen gewisse Äußerungen seitens Bandchef Michael Amott in jüngsten Interviews diesen Schluss zu. Wie dem auch sei: Der König ist tot, lang lebe der König.

Oder besser gesagt die Königin. Während Angela Gossow, das viel beachtete und geschätzte deutsche Aushängeschild der schwedischen Melodic Deather, nun also seinen kompletten Fokus auf das Management der Band legt (dieses Amt hatte sie auch zur aktiven Zeit schon inne), hat man bereits vor Monaten Alissa White-Gluz bei ihrer ehemaligen Band The Agonist loseisen können, die so vollkommen unbemerkt "War Eternal" einsingen konnte. Dass die Meldung erst nach Fertigstellung die Runde machte ist gut, weil man so in Ruhe arbeiten konnte, lässt die Erwartungshaltung aber nicht weniger werden. Zudem ist gerade der Gesang eine sensible Position im Bandgefüge, eine Fehlbesetzung hier können sich nur sehr wenige Bands leisten, und noch weniger bekommen die Chance, einen Fehler auch wieder ausräumen zu können, bevor sie aus dem allgemeinen Bewusstsein verschwunden sind. Alles ungelegte Eier für Arch Enemy, denn den Wechsel am Gesang sollte man weniger als Umbruch, sondern vielmehr als Aufbruch in eine dritte Epoche der eigenen Geschichte sehen. Quasi die "Mark III"-Besetzung, nach der spröden Frühphase mit Johan Liiva, respektive dem großen Durchbruch und den erfolgreichen Jahren mit Frau Gossow. Die Neue ist nun gleichzeitig das Küken im Stall, mit Ende 20 aber trotzdem schon mit viel Bühnenerfahrung ausgestattet, vor allem aber mit stimmlichen Fähigkeiten gesegnet, die "War Eternal" sehr gut zu Gesicht stehen und all zu aufgewühlte Fans beruhigt in die Zukunft ihrer Lieblinge blicken lässt. Die Floskel von der Frischzellenkur, die nach solch einschneidenden Veränderungen gern bemüht wird, hat auch im Falle von Arch Enemy durchaus ihre Berechtigung, denn die Melodic Deather klingen auf ihrer neunten Platte frischer und fokussierter als zuletzt, es scheint als wollten es alle auf dieser Scheibe besonders gut machen. Genau das schaffen sie in der Tat auch, zum Glück ohne dabei gekünstelt oder gezwungen zu wirken. Stattdessen setzt es geile Hooks ("You will know my Name"), erhabene Riffs ("Avalanche") und famose Melodien ("War Eternal") im Überfluss, dazu einige schöne Keyboard-Teppiche, während das Artwork mit dem "Bloodbath"-Zaunpfahl winkt und man traditionell komplett auf jeden Klargesang verzichtet. Gesanglich tönt "War Eternal" selbstverständlich dennoch anders als der imposante Angela-Backkatalog: weniger kehlig, nicht ganz so old-schoolig, dafür deutlich moderner. Zehn Jahre Altersunterschied müssen schließlich irgendwo ihre Spuren hinterlassen. Hören lassen können sich beide Frontfrauen ohne jeden Zweifel, ein Blick in die sozialen Netzwerke zeigt außerdem, dass beide auch in Sachen Fanverehrung reichlich gesegnet sind. Eine Favoritin zu wählen ist wie so oft im Leben vor allem eines: Geschmackssache. Über "War Eternal" hingegen kann es nur eine Meinung geben: geiles Teil!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rrrrrrichtig geil, 9. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: War Eternal (Limited Edition) (Audio CD)
Im Gegensatz zu vielen Arch Enemy Fans hatte ich keine Bedenken nach dem Sängerwechsel, auch wenn ich Angela gerne einmal live gesehen hätte. Vorab, ich finde beide Sängerinnen richtig stark und Alissa ist eine perfekte Wahl für die Band. Habe sie live in Osnabrück gesehen und finde, die alten Songs klingen mit Alissa anders, erschreckend... erschreckend gut! Ich bin überzeugt davon, dass sie AE in Zukunft durch ihre Variabilität noch viel stärker machen wird.

Das Album ist für mich eines der stärksten von AE. Druckvoll, treibend und melodiös. Das Titelstück War Eternal, As the pages burns und You will know my name meine absoluten Anspieltipps. Ausreisser nach unten gibt es auf der Scheibe nicht. Die neuen Songs passen zur neuen Sängerin wie Arch auf Eimer ;-). Wer AE bisher mochte, kann bedenkenlos zugreifen.
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