Kundenrezensionen

154
4,4 von 5 Sternen
Tomodachi Life - [Nintendo 3DS]
Preis:35,50 €+2,99 €Versandkosten
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127 von 147 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Juni 2014
Hallo ihr Lieben!

Zuerst einmal muss ich zugeben, das ich von diesem Spiel nicht sonderbar viel hielt, als ich das erste mal davon gehört/gelesen hatte. ich dachte mir was für ein Quatsch. Meine Meinung hat sich mit dem Kauf des Spiels am 4.6 in einem Berliner Saturn-Markt vollkommen geändert. Ich saß in der U-Bahn und probierte das Spiel aus. (Nicht zu empfehlen da die Blicke doch ziemlich komisch waren) Ich musste mir während des testens so dermaßen das lachen verkneifen. Nicht in etwa weil das Spiel so schlecht ist nein im gegenteil weil es so niedlich gemacht wurde. Die Miis haben Stimmen diese sich extrem schräg anhören aber dennoch süß. Wenn man dem Mii abstruse Namen gegeben hat dann quatschen die tatsächlich den Namen in der schrägen Stimme die man nach belieben verändern kann.

Zum Spiel es ist einfach gehalten aber es hat doch seinen Charme und man wird es lieben da es immer etwas neues gibt. Ich möchte hier nichts verraten weil jeder soll sich selbst ein Bild davon machen. Für einige wird das totaler Kindergarten sein und für andere ein Spiel was es wert ist zu spielen. Ich war sehr überrascht und wurde nicht enttäuscht auch wenn ich mit einer negativen Einstellung das Spiel gekauft habe.

Es läuft in echt Zeit soviel kann ich schon verraten.
Zur Grafik die ist für das Spiel richtig gut. Wer eine Super Mario oder Zelda Grafik erwartet dem sein gesagt das es diese nicht gibt.

+Süßes Spiel mit den Miis als Hauptdarsteller
+Minispiele
+Viele Dinge zu entdecken
+Tolle Ereignisse (Battle Rap, Wortkette, Grillfest, uvm.)
+Vieles Mehr (jeden Tag was neues)
+Wird nicht so schnell Langweilig
+Miis reden auch wenn sich das ziemlich schräg anhört (fast Robotermäßig)

Mein Fazit ist voll 5 Sterne und eine Kaufempfehlung.

Diese Rezension entspricht wie ich das Spiel sehe!
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Juli 2014
Zuerst einmal muss ich sagen das ich am Anfang gar nicht vorhatte es zu kaufen ,weil es mir dann doch zu suspekt war ,aber das wäre ein großer Fehler gewesen.
Als ich es mir dann doch kaufte war ich überwältigt!
Es ist eine sehr verrückte lebenssimulation welche mit gutem Humor und recht großem Umfang prahlen kann.
Die Musik ist schön aber geht einem nach längerer Spielzeit auf den Keks,an der Grafik gibt es nichts zu verteufeln aber es ist auch keine besonders detaillierte oder scharfe Grafik,doch auf solche Kleinigkeiten sollte man gar nicht achten,denn mit seinem Humor macht es das wett.
Die guten Seiten des Spieles sind das ihr jeden Charakter in Mii Form in das Spiel einbauen könnt , es gibt viele verschiedene Events di man nach und nach freispielt und das aller beste sind die miis an sich.
Ihr könnt ihnen persönlichkeiten geben, sie verrückt einkleiden ,sie mit anderen miis verkupeln oder einfach mit ihnen herumblödeln.
Außerdem hat es einen hohen Wieder Spielwert weil sich die Events von Zeit zu Zeit ändern und jeden Tag die Miis anders Gelaunt sind und mit anderen Miis unterschiedlich umgehen.
Verschönert wird das Spiel noch von einigen Minispielen die man aber auch nicht machen muss.
Was mir persönlich auch noch gefällt ist die Tatsache das die Miis auch heiraten und Nachwuchs bekommen können.
Insgesamt kann ich nur sagen das es ein großer Fehler wäre sich dieses Spiel nicht zu kaufen.
Ich hoffe ich konnte euch weiterhelfen.=D
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24 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Juni 2014
Als ich im April erfuhr, dass der Nachfolger von Tomodachi Collection, das seinerzeit nur in Japan erschien, ein Europa-Release bekommt, war Ehrensache, dass das ein Pflichtkauf ist. Und dank der gewohnt schnellen Lieferung von Amazon konnte ich es auch schon ausgiebig testen. Dieses Spiel hat meine Erwartungen bisher voll erfüllt und ich zähle es zu der Kategorie "System Seller" - Spiele, für die allein es sich lohnt, die nötige Hardware zu kaufen.

Eine kurze Zusammenfassung: Man wählt einige Miis aus, die man entweder selbst erstellen, aus dem Mii Maker (und über diesem Umweg auch aus der Street Pass Lobby oder von einer WiiU) oder einem QR-Code importieren kann, diese ziehen dann in einen Wohnblock auf einer Insel ein und erleben allerlei abgedrehte Dinge. Das ganze funktioniert dabei wie eine Mischung aus einem Tamagotchi und den "Sims". Man muss sich um seine Miis kümmern, ihnen zu Essen, Kleidung und Wohnungseinrichtung kaufen und manchmal als Entscheidungshilfe fungieren, wenn sie sich nicht sicher sind, wie sie am besten ein Gespräch beginnen, um Freundschaften oder Liebesbeziehungen zu beginnen. Aber sie führen auch ein Eigenleben, man trifft sie am Strand an, und später auch an anderen Orten, die man nach und nach freischalten kann. Und dabei geht dann der Spaß richtig los, sie erleben vielerlei abgedrehte Dinge. Selbst wenn sie träumen, kann man sich ihre Träume ansehen und kommt dabei aus dem Lachen kaum heraus.

Das Highlight ist für mich die Musikbühne - wenn die Miis einen Levelaufstieg erfahren (das passiert immer, wenn man genug ihrer Probleme zu ihrer Zufriedenstellung löst), kann man ihnen ein Lied beibringen, das sie solo oder als Band zum besten geben können. Je nach Musikrichtung sind die Lieder zwar immer gleich, aber man kann den Text frei eingeben. Ein Heidenspaß, wenn dann z.B. Finn, Jake, Marceline und Princess Bubblegum im Visual-Kei-Style (im Spiel "Metal" genannt) über den Eiskönig singen.

Ich bin gespannt, was auf meiner Insel noch alles für lustige Dinge passieren. Zwar von der Kategorie her eher "Special Interest", aber wem schon Spiele wie "Die Sims" gefallen (haben), der sollte sich Tomodachi Life auf jeden Fall einmal ansehen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Dezember 2014
Das Spiel wünscht meine 10 Jährige Tochter schon sein einem halben Jahr. Ein nettes Weihnachtsgeschenk und vor allem viel günstiger hier als im Laden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Dezember 2014
Nach anfänglicher Euphorie war mein Sohn schnell gelangweilt, weil das Spiel dann irgendwie nicht mehr voran geht. Aber trotz allem einen Kauf wert.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Oktober 2014
Tomodachi Life habe ich mir nicht "blind" gekauft. Eine Freundin hat es mir empfohlen und ich habe, nachdem ich dann eine Demoversion ausprobiert habe, zugeschlagen.

Das Spiel ist recht putzig gemacht. Kleine Männchen, die wirres Zeug sagen, machen und träumen.
Man kauft Klamotten, Accessoires und Nahrungsmittel. Per Zufall wird entschieden, ob es dem Mii schmeckt, es gleich einen Geschmacksorgasmus erlebt, das Zeug nicht mag oder davon praktisch kotzt.

In dem Spiel ist man eine Art Herrscher, der den Miis die Sachen gibt (nehmen kann man diese aber nicht) und sich hier und da einmischen kann.
Man kann zum Beispiel dem Mii zustimmen es solle Freunschaft mit X schließen und Y um ein Date fragen.
Hier fehlt mir jedoch der "Sims"-Tick. Die Miis haben zu viel bzw. ich zu wenig Entscheidungsfreiheit.
Ich kann zwar dem Mii zustimmen bzw. ihn von etwas abraten, doch voll und ganz kann ich nicht in die Situationen eingreifen.
Ich würde da schon gerne meinen Mii irgendwie steuern, sagen können "geh da und dort hin, mach das und das" etc.
Um meine Freundin zu zitieren "Man spielt Gott". Man beobachtet nur und kann, aus meiner Sicht, nur wenig aktiv werden.

Mir persönlich gefallen am besten die Konzerte, die die Miis geben - sofern sie das Lied in dem enstprechenden Genre erlernt haben. Auch die Freiheit, das Lied neu zu gestalten, indem man den Text komplett verändert, gefällt mir sehr.
Ich muss immer wieder lachen, wenn eins "meiner" Texte bzw. eines meiner Lieblingslieder gesungen wird und die Melodie eigentlich so garnicht passt.

Das Spiel bekommt von mir nur 3 Sterne. Es ist witzig, ja. Mir fehlt jedoch die Eigenaktivität bzw. die Möglichkeit mehr in das Geschehen eingreifen zu können. Aus meiner Sicht wird das Spiel schnell "langweilig".
Man schaut kurz rein, füttert seine Miis und haut wieder ab. Ein Spiel für Zwischendurch, jedoch ohne großartige Action.
Nicht desto Trotz empfinde ich dies NICHT als einen Fehlkauf.

Wer (sich) Tomodachi Life kaufen möchte, sollte zuerst eine Demoversion ausprobieren bzw. das Spiel bei jemanden austesten.
Mit all zu großen Erwartungen sollte man jedoch nicht da ran gehen.
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17 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Juni 2014
Ich möchte das Spiel hier an dieser Stelle nicht beschreiben. Bitte die Produktbeschreibung durchlesen und Trailer ansehen! Wieso soll ich alles wiederholen?

Ich stimme meinem Vorgänger-Rezensenten zu, dass Tomodachi Life (im Folgenden TL) ganz bestimmt (wie Animal Crossing New Leaf – im Folgenden ACNL) ein System Seller ist. Ich selbst habe meinen Nintendo nur wegen ACNL angeschafft. Daher habe ich TL auch entgegengefiebert (die Strategie von Nintendo mit Newslettern und Trailern hat bei mir funktioniert!). Ich selbst habe mir TL am 06.06. (Release-Datum) kurz nach Mitternacht im E-Shop runtergeladen.

Diese Rezension schreibe ich nun nach 2 Tagen, Gesamtspielzeit 4:31, Durchschnittsdauer 0:54 und 5 mal gespielt.

Meine Einschätzung:
+ wer ACNL mag, wird vermutlich auch TL toll finden,
+ man kann sofort losspielen, alles wird nach und nach gut erklärt,
+ man muss nicht nur lesen, alles wird gut verständlich gesagt, (hier ein Vorteil für Kinder – im Vergleich zu ACNL, wo nur Animalesisch gesprochen wird)
+ bestimmt auch gut für weniger erfahrene Spieler geeignet
+ die Orte auf der Insel werden nach und nach freigeschaltet, aber man hat direkt Hinweise, was man benötigt (z.B. 2 männl. & 2 weibl. Bewohner, 30 Probleme gelöst; was dann dort entsteht, weiß man allerdings nicht)
…..

- etwas störend, dass die Tasten/Knöpfe A und B kaum eingebunden werden, d.h. alles ist mit dem Touchpen zu erledigen (A = weiter und B = zurück wäre sehr schön gewesen)
Sonst keine weiteren Minuspunkte.

Weitere Hinweise und Tipps:
Man kann Miis aus der Mii-Lobby integrieren, aber nicht direkt. Die, bei denen es zugelassen ist, muss man von der Mii-Lobby zum Mii-Maker schieben, und dann kann man das entsprechende Mii ins Spiel einbinden.
Ich für mich halte es für hilfreich, das ganze als Download-Spiel installiert zu haben. Es ist eben ein Echtzeit-Spiel, und mich z.B. würde es sehr nerven, immer zwischen ACNL und TL hin und her zu wechseln.
Achtung: Bei Einbindung von Verwandtschaft UNBEDINGT auch diesen Status angeben! Ansonsten könnte es passieren, dass sich plötzlich der Bruder in die Schwester verliebt oder so. Man kann das zwar im Weiteren verhindern, aber dann sind die Charaktere so traurig (manch einer mag das ja witzig finden, aber …).
Sicherlich ist es besonders nett, wenn man Miis auf der Insel wohnen hat, die einer echten Person aus der realen Welt entsprechen. Ich persönlich denke aber, es geht auch gut anders, z.B. mit Schauspielern, Stars usw., die man mag, oder aber auch durchaus fiktiven Personen aus Romanen, Filmen etc.
Ich glaube nicht, dass dieses Spiel für Kinder unter 10 Jahren geeignet ist (zumindest nicht für die meisten). Insgesamt würde ich es (wie ACNL auch) als "Kinderspiel für Erwachsene" bezeichnen. Man kann dabei prima abschalten und seinem Alltag entfliehen, ein bisschen wie eine Heile-Welt-Insel-Utopie (genau wie ACNL – aber eben doch anders).

Klare Kaufempfehlung: fünf Sterne.
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79 von 111 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
VINE-PRODUKTTESTERam 16. Juni 2014
~Tomodachi Life~

Oh man, was hatte ich mich auf dieses Spiel gefreut. So wurde es doch ständig angepriesen als "Animal Crossing New Leaf" ähnlicher Titel und einer Mischung aus "Die Sims"!
Wow, dachte ich mir, das muss ja ein tolles Spiel sein und habe es direkt vorbestellt.

Tolles Spiel? Ganz sicher nicht? Wieso? Das erzähle ich euch gern:

Was erwartet den Spieler wenn er Tomodachi Life kauft und spielt:

Ehrlich gesagt nichts, was einen Sinn ergeben würde! Es ist von hinten bis vorne sinnfrei, dümmer als das moderne RTL "Mitten im Leben" Programm und langweiliger als die 304050000 Folge von "GZSZ"!!

Man legt das Spiel ein, wird Chef einer kleinen Insel auf der bis zu 100 Miis leben können und erstellt sein Ebenbild (welches von nun an auch ständig sagen wird "Hallo mein EBENBILD").
Nun ja, in Tomodachi Life können die Mies sprechen und dies klingt an Sich erstmal lustig, man kann viele verschiedene Stimmen aussuchen, die Sprechgeschwindigkeit auswählen und hat eine Auswahl von 4 Akzenten. ( Betonung der Wörter!).

Dann wählt man aus ob das Mii eher langsam oder schnell handelt, ob es sanft oder direkt spricht, ob es eher speziell oder normal ist. Klingt alles noch ganz nett und lustig. Von wegen!! Angeblich können so 16 verschiedene Mii Persönlichkeiten geschaffen werden, wovon ich allerdings bis heute nichts gemerkt habe!

Sobald man sein Ebenbild geschaffen hat, wird man "angelernt" wie man fortan das Leben der Miis positiv unterstützt.

Achtung: Man kauft dem Mii etwas zu essen, man kauft dem Mii etwas zum Anziehen und man kauft dem Mii eine Einrichtung. Das wars. Dann wird man relativ schnell darum gebeten, dem Mii einen Inselbewohner zu "schenken" damit er nicht so einsam ist.
Man erstellt also noch ein Mii und schon werden neue "Orte" auf der Karte freigespielt. ( Nach 5 Spielstunden hat man bereits sämtliche "Orte" freigespielt!)

Für das neue Mii kauft man wieder Kleidung, kauft Essen und eine Einrichtung. Dann darf man zusehen wie die 2 Miis sich anfreunden Ganz toll. Total aufregend. Denn vom Gespräch sieht man nur dummes Nicken, Gelache und dann erhält man von einem dieser Miis ein Dankeschön in Form eine "Toilettenpapiers" und fragt sich was das zum Geier soll.

Achso und damit wäre dann auch schon das "tiefgreifende" Spielprinzip erklärt.

1. Miis erstellen
2. Miis Wünsche erfüllen
3. Langweilige sich ständig wiederholende Sequenzen ansehen!
4. Miis miteinander bekannt machen

Ein Tamagotchi ist nicht viel aufregender! Wobei......... Die App "Pou" ist gegen "Tomodachi Life" um Welten spannender!

So nun mal zu den einzelnen Punkten:

Miis:

Also ich frage mich, warum die Miis über einen Zufriedenheits-Level verfügen? Wenn man seine Miis füttert, ihnen Kleidung kauft und ihnen Einrichtungen besorgt und sie mit anderen Miis bekannt macht, steigen sie im Level auf, vorausgesetzt ihnen hat das Essen geschmeckt, der Hut oder das Kleid gut gefallen und das Freundschaftsangebot an einen anderen Mii ist geglückt!

Dennoch bemerkt man keinen Unterschied zwischen einen Level 1 Mii oder einem Level 11 Mii! Auch sehr öde empfinde ich die Tatsache, dass man allen Miis die selben Objekte schenken kann. Und davon auch nur 8 Stück. Vom Schminkset bis zum Hulatanz-Leitfaden ist nicht viel mehr dabei. Das Spiel bietet massig "Schätze" und Objekte, die eure Miis alle nicht benutzen können. Angefangen von Springseilen, bis hin zu Solaranlagen, all das kann man nur verkaufen.

Miis können lediglich Gitarre oder Maracas spielen, Angeln, Balett-Tanzen, Hula- Tanzen, einen Hund adoptieren, eine Katze adoptieren, sich Schminken, ein Buch lesen, mit der Wii U Konsole spielen, nen 3DS XL benutzen, Fußball spielen, Tennis spielen, sich in nem Spiegel betrachten, nen Metall-Detektor am Strand benutzen, nen Drachen steigen lassen oder Baseball spielen. Und von den genannten Dingen, dann auch wirklich nur 8 Sachen! Dann gibt es noch die "Dankeschön Objekte" die euch die Miis schenken: Badeset, Magenmittel, Hustensaft, Schiebepuzzel, FSK O Spray, Ab 18 Spray, Schaukel, Spieluhr, Reisegutschein, Kaleidoskop, AR- Kamera, Einwegkamera, Haarfarbespray, Bratpfanne und Nähmaschine. Mit diesen Objekten kann man sich dann jedesmal die selbe Sequenz angucken, die bei jedem Mii trotz der 16 Charakter-Klassen identisch ist! Völlig sinnlos und langweilig. Wenn man einmal gesehen hat, wie ein Mii badet, dann möchte man das nie wieder sehen, weil es einfach nur gruselig und vor allem langweilig ist, genauso langweilig ist es wenn man einmal gesehen hat, wie ein Erwachsenes Mii wieder zum Kind wird oder ein Baby zum Erwachsenen. Es wird immer die selbe Sequenz abgespielt. Jedes verdammte Mal! Auch die "Reisen" beschränken sich auf 2 Orte, Japan oder Frankreich. Dort stehen eure Miis immer vor den selben Objekten und wollen fotografiert werden! Wow, Mensch wie abwechslungsreich, wie spannend. Da lohnen sich doch 16 sinnfreie Charakter-Eigenschaften, die absolut nicht zur Geltung kommen, muss ich sagen! Wahnsinn!!

Achso wenn ein Mii im Level aufsteigt, kann man ihm/ihr auch ein Lied schenken, welches dann in der Konzerthalle fortan gesungen werden kann. Mit bis zu 4 Tänzern oder allein. Im Duett (vorausgesetzt ein 2. Mii kennt das selbe Lied) oder allein. Die Lieder lassen sich umschreiben, was meiner Meinung nach auch das einzig wirklich lustige am Spiel ist, aber sobald man 10 Miis erstellt hat und von den 10 oder 12 Liedern alles gehört hat und mehrmals umgeschrieben hat, vergeht einem auch daran ganz schnell wieder die Laune!

Auch die 16 verschiedenen Charaktereigenschaften haben keinen weiteren tieferen Sinn. Ein verrücktes Mii, trägt schonmal gerne ausgefallene Kleidung und ein ernstes Mii dann eben Büro-Kleidung. Ähnlich gestaltet es sich mit den Inneneinrichtungen.
Sämtliche Miis rollen sich schon mal gerne über den Teppichboden, oder Pupsen wenn sie sich ungestört fühlen. Wahnsinn, welch aufregende Atmosphäre. Ich war sprachlos, denn dieses Spiel beweist einem nach 10 Stunden, dass die Volksverdummung bereits mehr als Fortgeschritten zu sein scheint, sonst gäbe es solche Spiele nicht!
(Bin großer Nintendo Fan, aber dieses Spiel lässt mich "geschädigt" zurück!) Jedenfalls hat man 16 Charakter-Möglichkeiten, aber man merkt nichts davon. Wozu dann dieses Feature?

Nun aber mein absolutes Highlight: Wozu Kinder Miis und Erwachsene Miis? Wer das verstanden hat, kann mich gern aufklären, aber ich glaube da gibt es keine Antwort drauf, die einen SINN ergeben könnte.
Warum ich das behaupte?

Man erstelle ein Mii, dass 2 Jahre alt sein soll. Viel Spaß! Nun dann besuche man dieses Mii doch mal in seiner eigenen Wohnung, genau in der EIGENEN WOHNUNG!!!! Nicht bei Mama oder Papa, das lässt sich nicht einstellen oder auswählen, weil das könnte ja einen Sinn ergeben, nicht wahr!! Aber das ist noch nicht alles. Nene, warum auch. Das 2 Jährige Mii spricht wie ein Erwachsenes Mii und weil das schon so unglaublich geistreich ist, trifft man sein Kleinkind Mii auch schon mal bei der Arbeit an. Klar doch, wieso denn in einen Kindergarten gehen oder soetwas? Nene, das Kleinkind sitzt gerne mal in der Nachrichten Zentrale eurer Insel und erzählt euch die schwachmatischen Miis News des Tages. Herzlichen Glückwunsch. Das ist INTELLIGENZ!! Oh man, da könnte ich mich drüber aufregen, über so viel Sinnlosigkeit.

Wo ich direkt beim nächsten Thema wäre, eure Miis können Kinder bekommen und ja natürlich können dies auch Kleinkinder Miis! Klar das, sind doch heute alle frühreif, wieso soll dann ein 2 Jähriges Mii nicht schon ein Kind austragen? ( Also das Kleinkind Mii verliebt sich in ein anderes Kleinkind und bittet dich dann das FSK 18 Spray zu benutzten, damit es heiraten kann! Es bleibt aber so gesehen 2 Jahre alt! Geistreich!)
Genau und weil das noch nicht bescheuert genug ist, kann das ausgetragene Mii dann all das nicht was das Kleinkind Mii kann, obwohl der Altersunterschied vielleicht nur 1 Jahr beträgt. Mama Kleinkind Mii kümmert sich dann ums Baby Mii welches, die ganze Zeit pupst und schreit. Willkommen in der Welt von Tomodachi Life. Das ist so dumm, dass mir die Spucke wegbleibt!!

Mehr mag ich nicht mehr sagen, dass Spiel ergibt hinten und vorne keinen Sinn. Einen Vergleich mit Animal Crossing oder Die Sims aufzustellen, finde ich eine gnadenlose Frechheit!

Noch zur Spielkarte:

Die Orte die man freispielt kann man alle nur beobachten!! Man beobachtet seine geistig verwirrten Miis dabei, wie sie dumm im Cafe sitzen und dort Männer oder Frauen Runden veranstalten und alle immer den gleichen Müll besprechen!
Man kann ihnen auf dem Jahrmarkt zugucken, wie sie hirnlos "melodisch" kreischen wenn sie auf der Achterbahn sitzen.
Man kann ihnen aber auch zugucken, wie sie dümmlich am Meer eine Sandburg bauen oder mit dem Drachen herumrennen.
Man kann ihnen alternativ in der Wohnung dabei zusehen, wie sie sich über den Teppich rollen, fragwürdige Träume haben, pupsen oder sinnfrei Ballet tanzen u.s.w.! Man schaut die ganze Zeit nur zu und fragt sich, was für einen Sinn das hat!

Weiterhin spielt man noch einen Liebeskalklator frei, der ebenfalls keinen Sinn ergibt, da jeden Tag etwas anderes dabei heraus kommt. Angeblich passen nicht alle Charaktere zusammen, laut dem Kalkulator allerdings schon. Dann gibt es Listen: Reichstes Mii, beliebtestes Mii, sportlichstes Mii u.s.w.! Die guckt man einmal an und dann nie wieder.

Dann gibt es diese tollen "Märkte" wo dann jedesmal bloß ein Stand steht und jedes Mii, einmal die selbe Ware verkauft und den selben dummen Text daher redet!

Ach ich belasse es hierbei.

Das Spiel ist einfach nur dumm, dümmer am dümmsten!

Ich werde es wieder verkaufen und es ganz schnell vergessen!

Viel Spaß dabei! Wem es gefällt bitte, aber ich frage mich was das soll!!!!

p.s. An die Leser die sich von meiner Kritik persönlich angegriffen fühle: Tut mir aufrichtig Leid!!

Aber:
Ich habe in keiner Weise Spieler als dumm und intelligenzlos bezeichnet!! Meine ironischen Bemerkungen sind ausschließlich an das Spiel und Nintendo gerichtet! Ich bewerte lediglich das Spiel! Ich betone ganz, ganz ausdrücklich: Wer dieses Spiel mag, soll es spielen, soll seinen Spaß daran haben und ist deshalb noch lange kein Idiot! Habt bitte euren Spaß daran!

Fazit: Ich frage mich nur, warum es solch Spiele gibt und was die Menschheit dazu anregt soetwas zu erfinden, also gilt die Kritik einzig und allein Nintendo! Den so ein Spiel ist alles andere als förderlich für Kinder die sowieso schon in einer Welt voller Social Life leben, da helfen sprechende Miis auch nicht mehr weiter oder bringen dem Kind irgendetwas sinnvolles bei.
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Juni 2014
Um ehrlich zu sein, die Chancen für Tomodachi Collection standen nie gut für den Westen. Der Nintendo DS Ableger aus dem Jahre 2009 hat es nie zu uns geschafft. Doch Nintendo ist nach dem riesigen Erfolg von Animal Crossing: New Leaf ein Wagnis eingegangen. Da Social Sims sich auch in Europa großer Beliebtheit erfreuen, hat man sich überlegt, die 3DS Fortsetzung, Tomodachi Collection: New Life, auch im Westen zu bringen. Ein wenig hatte sich das in diesem Jahr schon angedeutet, nun hat Nintendo ernst gemacht. Mit einem neuen Namen hat man für Tomodachi Life eine große Werbekampagne angelegt. Und dennoch dürfte es weniger die Werbung gewesen sein, die Tomodachi Life zu solch einem Erfolg gemacht hat. Zum einen war es die Kontroverse über die fehlende Möglichkeit für gleichgeschlechtliche Beziehungen im Spiel. Zum anderen dürften soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter dazu beigetragen haben, dass dieser kuriose Titel so viel Aufmerksamkeit mittlerweile erhalten hat.

Leider waren die Vergleiche zu Animal Crossing wohl zu prägnant. Viele Fans der Serie haben erwartet, Tomodachi Life würde ähnlich wie Animal Crossing sein. Dem ist aber nicht so. Beide Spiele teilen eher nur geringfügige Gemeinsamkeiten. Eine wirkliche Kontrolle hat man nämlich nicht einmal über sein eigenes Ebenbild in Tomodachi Life. Doch auch die ständigen Vergleiche zum Tamagotchi Kult passen bei Tomodachi Life nicht. Es stimmt, man kann seine Mii's füttern und ihnen etwas neues zum anziehen kaufen oder ihr Apartment einrichten, allerdings war es das dann auch schon mit den Gemeinsamkeiten (ich glaube das ankleiden kann man sich bei den Tamagotchis sparen). Ein Mii verhungert nicht, wenn man ihn nicht füttert oder vereinsamt, wenn man ihn vernachlässigt. Es ist viel mehr wie bei den Sims. Als Erschaffer seiner eigenen Welt muss man die Beziehungen der Hotelbewohner untereinander stärken. Daraus entstehen gute Freundschaften, Abneigungen, oder auch Liebesbeziehungen. Man kann sogar heiraten und Kinder zeugen.

All das ist verpackt in einer Idee, die bereits fast 30 Jahre alt ist. Denn schon zu Zeiten des NES gab es von Shigeru Miyamoto erste Konzepte zu den Mii's. Allerdings konnte er seinen Vorgesetzten diese Idee nie schmackhaft machen, denn auch Miyamoto wusste nie, wie man diese abstrakten Figuren wohl in ein komplettes Spiel verpacken könnte.
Als es das Mii dann endlich auf die Wii geschafft hat, war der Weg geebnet. Mittlerweile hat Nintendo mit den Mii's einen Kult erschaffen und sie, nach einiger Zeit der Nutzlosigkeit, mittlerweile in viele Titel integriert und sind ein wichtiger Bestandteil des Miiverse geworden. Und zählt man Wii Sports einfach mal dazu, besitzen die kleinen Ebenbilder mit Tomodachi Life mittlerweile sogar ihr zweites eigenes Spiel.

Aber wie sieht es denn mit der Langzeitmotivation aus? Viele Rezensionen auf Amazon werfen genau das dem Spiel vor, wenig bis gar keine Langzeitmotivation. Allerdings spricht aus diesen Rezensenten wahrscheinlich der Animal Crossing Frust. Tomodachi Life ist nicht dazu gemacht, es mehrere Stunden am Stück zu spielen. Besonders in der Nacht ist auf der Insel nur noch wenig los (Das Spiel läuft in Echtzeit, dennoch gibt es unter den Bewohnern Nachtaktive). Tomodachi Life ist dazu gedacht, es in kleinen Sessions zu genießen. Vor dem Schlafengehen ist es ungemein entspannend noch einen Blick auf die Insel und seine Bewohner zu werfen. Natürlich ist auch der höchst surreale Humor etwas, womit man sich entweder anfreunden muss, oder etwas, worüber man schon vorher schmunzeln konnte. Tomodachi Life nimmt sich zu keiner Sekunde ernst, und dennoch kommt es in vielen Punkten den Absurditäten des echten Lebens gleich. Dies gilt besonders für die höchst surrealen Träume der Bewohner.

Wer seine Insel nach einem Tag schon komplett ausgebaut hat, und danach nicht mehr weiß, was er tun soll, der hat auch das Spielprinzip nicht wirklich verstanden, oder, viel wahrscheinlicher, man hat einfach bemerkt das Tomodachi Life anders ist. Der Spieler übernimmt die Rolle des Big Brother. Man ist praktisch ein Voyeur. Man spioniert in den Zimmer der der Hotelbewohner. Man schaut ihnen bei ihren Aktivitäten zu. Ob ein Spaziergang im Park oder ein Stück Kuchen im Cafe, als Big Brother der Insel ist man überall dabei. Der eigentliche Sinn des Spieles ist aber, sich seine eigene Soap Opera aufzubauen. Mit den QR Codes, die der 3DS ganz einfach über die Kamera einscannt, ist es möglich, König Leonidas mit Sailor Venus zu verkuppeln. Doch auch der eigenen Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, denn man kann beliebig viele Mii's kopieren oder selbst erstellen und in das Apartment einziehen lassen (auch das Gebäude verändert sich, je mehr Bewohner einziehen. Wo das Limit liegt, kann ich noch nicht sagen, bei mir wohnen derzeit 30 Mii's).

Der einzige Kritikpunkt, und hier gehe ich tatsächlich mal mit manchen Rezensenten mit, einige Ereignisse wiederholen sich etwas zu häufig. Dies ist aber eher ein kleiner Kritikpunkt, da jeder Tag in der Welt von Tomodachi Life sich vom vorherigen unterscheidet. Für eine kommende Fortsetzung muss Nintendo in diesem Punkt jedoch etwas kreativer sein. Auch ein wenig mehr Interaktion wäre sehr willkommen.

Fazit

Tomodachi Life ist und bleibt ein spezielles Spiel. Wer nach 20 Minuten keinen Spaß am Spiel findet, wird es auch nicht nach 20 Stunden. Hat man sich aber mit dieser liebevollen und skurrilen Welt angefreundet, wird man das Modul lange in seinem 3DS stecken lassen. Wer hier allerdings ein Spiel im Stile von Animal Crossing erwartet hat, dürfte sehr enttäuscht werden. All diese Spieler sollten Lieber auf den nächsten Kracher von Level 5 warten, der endlich im Herbst auch im Westen erscheint: Fantasy Life.
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18 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Juli 2014
So richtig überzeugt war ich von Tomodachi Life von Anfang an nicht, was teils an einigen Bewertungen hier, teils an meiner Abneigung gegenüber den Miis lag. Allerdings hat mich der Test dann doch positiv überrascht, wenn auch nicht völlig umgestimmt.

Wie schon viele Rezensenten angemerkt haben ist Tomodachi Life ein eher kurzweiliges Vergnügen, was ich bereits nach 3 (!) Tagen Spieldauer bestätigen kann. Obwohl ich mich mäßigen wollte, nicht allzu ehrgeizig Dinge freizuschalten (wie man das eben so als geübter "Gamer" im Blut hat ;)), wurde ich geradezu von neuen Objekten, Orten etc. überschüttet, ohne viel dazugetan zu haben. Das Spiel erlegt einem nicht viele Hürden auf, um den Langzeitspielspaß zu garantieren, so wie man das vielleicht von Animal Crossing kennt. Auch habe ich das Gefühl, dass sich schon jetzt viele Sprüche oder Spiele, die einem die Miis oft anbieten, extrem schnell wiederholen.
Weiterhin ist mir negativ aufgefallen, dass es leider meiner Meinung nach zu wenig Gestaltungsmöglichkeiten im Mii-Maker gibt, sodass man teils etwas eingeschränkt in der Charaktererstellung ist. Zudem ist das Spiel vertont mit den blechernsten Stimmen aller Zeiten, was einem leider auch schmerzhaft schnell auffallen wird.

Nun aber zu den Dingen, die ich positiv aufgefasst habe. Zum einen finde ich den Humor in Tomodachi Life (und generell in Spielen aus dem Hause Nintendo) überragend gut. Wer auf sinnloses Gebrabbel und wirre Sprüche steht, der ist hier genau richtig! Beispiel: Mein Mii träumte nachts davon, gegen Risotto zu kämpfen, verwandelte sich kurzerhand wie in Sailor Moon (inklusive Kostüm) und kommentierte den Traum am Schluss in etwa damit "Liebe Kinder, wenn ihr Feuer bekämpft, dann verwendet bitte einen Feuerlöscher". Abgedrehtes Zeug also, was besonders dadurch lustig wird, wenn man bekannte Charaktere inklusive sich selbst erstellt. Extrem witzig finde ich auch das Feature, dass man als Solo-Sänger/Band eigene Songs aufführen kann (inklusive Background-Tänzer!).
Zum anderen finde ich die Tatsache erfrischend, dass man ein sehr persönliches Erlebnis mit Tomodachi Life hat, da man nahezu volle Kontrolle über alle Einwohner besitzt. Wenn man Lust darauf hat, könnte man zum Beispiel die ganze Stadt nur mit Lieblingscharakteren aus einer Serie besetzen. Man kann ihre Liebes- und Freundschaftsbeziehungen nach Belieben steuern und sie entsprechend mit Wohn- und Bekleidungsaccessoires ausstatten.

Fazit: Man muss also letztlich für sich selbst entscheiden, woraus man den Langzeitspaß in Tomodachi Life zieht. Liegt das Augenmerk auf dem personalisierten Spieleerlebnis, hat man sicher auch länger Spaß mit dem Spiel. Wenn man jedoch nach vielen Überraschungen und neuen Ereignissen dürstet, dann würde ich eher zu Animal Crossing raten, da man hier zwangsweise mehr Zeit in manche Aktivitäten investieren muss. Allerdings hat man bei letzterem Spiel so gut wie gar keine Kontrolle über die Bewohner und ihre Beziehungen zueinander.
Ich gebe dem Spiel nur 3 Sterne, weil ich persönlich finde, dass man die von vielen Rezensenten genannten Kritikpunkte relativ leicht hätte ausbessern können. Etwas mehr Ereignisse und Orte mit höheren Freischaltungsanforderungen und schwupps hätte man ein Spiel, das 4 oder 5 Sterne verdient hätte. So muss ich sagen, dass ich leider enttäuscht im Hinblick auf den Preis von 40€ war. Zu diesem Preis bekommt man meiner Ansicht nach bessere Spiele geboten. Vielleicht bin ich aber auch einfach zu verwöhnt von Dark Souls und Co, aber ich denke selbst die Casual-Gamer werden mir ab einem gewissen Punkt beipflichten ;)
Trotzdem gilt: Probieren geht über Studieren!
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