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Kundenrezensionen

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am 22. Juli 2014
Hallo an alle Suchenden einer 50er FB :-),

ich habe nun seit ca. 2 Wochen dieses "Sahnestück" in meinem Besitz und bin einfach nur extrem begeistert!!! Das mal vorab:-))

Mit sehr gemischten Gefühlen habe ich hier bei Amazon die Linse vorbestellt und mich natürlich vorher in sämtlichen Foren
und im www mit den Testergebnissen und Meinungen auseinander gesetzt. Pro & Contra zum 50 1.2L abgewägt und im
Hinterkopf immer das nette Wort "Sigmalotterie" wg. Fehlfokus und Dezentrierung gehabt.
Alle Bedenken nach den ganzen positiven Hype über Bord geworfen und bestellt....

Ich wollte immer noch zu meiner unten aufgeführten Ausrüstung ein 50er für street/portrait haben, da das 24-70 II L zwar
sehr sehr gut und scharf ist, aber eben mit f 2.8. Das 35 L ist für Portraits auch nicht unbedingt geeignet, es hat andere
Qualitäten! Außerdem gab es ja noch diesen "Haben-wollen-Effekt" in meinem Kopf, den ich nicht rausbekommen habe....

So...nun aber zur Linse selbst, ich vereinfache das Ganze mit Pro/Contra:

PRO:
- Selten so eine Wahnsinnsschärfe bei f 1.4 gesehen. Abblenden ist nur erforderlich, wenn zuviel Licht vorhanden
ist oder Tiefenschärfe gewünscht wird.
- Wertigkeit/Haptik ist einfach nur TOP, macht Spaß das Ding "anzufassen"
- Fokus sitzt auf den Punkt an meiner 6D (und an der 6D meiner Frau)
- Preis im Vergleich zum 50 1.2 L
- sehr smoothes Bokeh !!!
- 3 Jahre Garantie durch Sigma

CONTRA:
Viele werden jetzt erwarten, hier steht Gewicht der Linse... Nein, für mich kein
Thema, ist mir sogar lieber so, da die Cam besser ausbalanciert ist, wie z.B.
mit dem kleinen 40er pancake (meine Persönliche Meinung)

Was sonst noch unter Contra.......
Hmmm...NIX !!!!!

Kurz noch zu meiner Ausrüstung:
Body 6D, 17-40 L, 24-70 II L, 35 1.4 L und das 135 L und jetzt eben noch das Sigma 50 1.4 dazu !!!!

Alles in allem kann ich bis jetzt eine absolute Kaufempfehlung aussprechen und der Daumen geht nach oben!!!!

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NACHTRAG vom 02.09.14

Ich bin immer noch extrem begeistert, mein momentanes "Immerdrauf" an der 6D.
Das 24-70 II 2.8 L verweist zur Zeit im Fotorucksack ....

Nach wie vor keine Fokusprobleme meinerseits feststellbar, diese Linse macht
einfach nur Spaß und der viel zitierte "WOW-Effekt" ist gegeben :-))))

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Vielen Dank für`s Lesen und evtl. auch bewerten....

Viele Grüße aus Augsburg
Stephan
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am 21. März 2016
Trotz entsprechender Hinweise in vielen Rezensionen in Hinsicht auf AF Probleme bei diesem Objektivtyp bestellte ich das Objektiv. Die Testberichte aus verschiedenen Quellen berichteten alle einhellig von der enormen Schärfeleistung und der soliden Verarbeitung. Nun bekam ich Heute das Objektiv (wie immer super schnelle Lieferung durch Amazon) und machte sofort eine kleine Exkursion in die Landschaft, um ein paar Testfotos zu machen. Camera war die Canon 5D S R, Lichtverhältnisse mehr als ausreichend. Wieder zu Hause sofort an den Rechner, Fotos in Lightroom importiert und bei 100% begutachtet. Da war sofort klar, das mein Objektiv ein Autofocusproblem hat! Es war eindeutig ein Frontfocus.
Dort wo die Schärfe lag war sie wirklich sehr beeindruckend, aber sie lag eben nicht an der richtigen Stelle! Nun baute ich mir schnell eine Testanordnung (langes Stahllineal mit genauer Millimetermarkierung schräg nach oben zeigend auf dem Tisch fixiert) und machte eine Testaufnahme. Ich richtete den zentralen AF-Punkt der Camera genau auf die 30cm Marke des Lineals aus. Die direkte Entfernung von der Sensorebene bis zu diesem Punkt betrug genau 124,5 cm. F 1.4, Spiegelvorauslösung eingeschaltet und über Fernauslöser ausgelöst. Wieder in Lightroom dieses Foto bei 100% betrachtet. Nun konnte man deutlich sehen, das der Focus nicht bei der 30cm Marke sondern genau 4cm davor lag. Dort war die Schärfe allerdings "Rattenscharf"! Also wenn man denn ein solches Objektiv mit genau funktionierenden AF bekommt, dann ist das sicherlich das schärfste 50mm/F1.4 was man zur Zeit bekommen kann (ich benutze bisher das Carl Zeiss Makro-Planar 50mm/F2.0). Und weil es wirklich so scharf ist habe ich es jetzt zurückgeschickt und lasse eine Ersatzlieferung kommen, in der Hoffnung ein richtig kalibriertes Objektiv zu bekommen. Was ich absolut nicht verstehe ist die Tatsache, das Sigma dieses offensichtliche Problem anscheinend nicht in den Griff bekommt! Bei dem Preissegment darf das einfach nicht sein! Über meine Erfahrung mit dem Ersatzobjektiv werde ich hier wieder berichten.
Hier der Nachtrag zur Ersatzlieferung: Super Leistung von Amazon - am 23.03. schon erhielt ich die Ersatzlieferung! Sofort ausgepackt und getestet. Ergebnis: Das gleiche Problem! Autofocus liegt wieder völlig daneben. Ich fertigte die Testaufnahmen mit unterschiedlichen Entfernungen. Jede Aufnahme wurde 2 mal hintereinander gemacht, einmal mit Autofocus und einmal manuell scharfgestellt über Live-View mit entsprechender Vergrößerung. Ergebnis eindeutig. Alle mit Autofocus gemachten Fotos waren mehr oder weniger unscharf und alle manuell focussierten Fotos waren super scharf! Die Geduld mir solange Ersatzobjektive schicken zu lassen, bis ich einen korrekt kalibrierten Autofocus erhalte habe ich nicht. Ein Objektiv dieser Preisklasse hat zu funktionieren. Und der Versuch von Sigma, den Kunden für diese Fehlleistung ein Justiergerät zusätzlich zu verkaufen ist meiner Ansicht nach eine Frechheit! Sigma ade! Da bleibe ich lieber bei meinem manuellen Zeiss Objektiv.
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am 13. August 2014
Hallo ich bin Fotograf aus Leipzig wollte mal meine Meinung über die Scherbe da lassen.
Zunächst einmal ist das 50mm meine Lieblingsbrennweite, angefangenen beim 50er 1.8 von Canon bishin zum 50mm 1.2L hatte ich alle an meiner Kamera.

Das 50mm 1.2L allerdings immer nur Leihweise, da sehr teuer! Deswegen konnte ich nur ein 50mm 1.4 von Canon mein Eigen nennen. Wie Ihr vielleicht wisst, ist dieses aber wirklich erst ab Blende 2.8 so richtig scharf. Wurde also Zeit sich nach Alternativen umzuschauen.

Gesagt, getan! Ich fand das 50mm 1.4 Art von Sigma. Nach etlichen Testberichten und Erfahrungsberichten, durch die ich mich Tagelang durchgeklickt hatte, musste ich es ausprobieren. Also bestellt, am nächsten Tag war es da, an die Kamera geschraubt und was soll ich sagen...ich glaube ich will es nie wieder abschrauben!!!

Die Schärfe und das Bokeh sind einfach Wahnsinnig schön, der Autofokus sitzt und die Aberrationen, sind so gut wie nicht vorhanden! Es ist ein wirklich Klasse Objektiv.

einen kleinen Punkt würde ich als Portraitfotograf vielleicht noch kritisieren:

- man bekommt auf biegen und brechen keinen Flare Zustande ;D .. es geht einfach nicht.. absolut Gegenlichtresistent das Teil, das ist Schade, aber durch das Lightleakpaket von Krolop und Gerst absolut zu verschmerzen.

Ich würde es wieder kaufen! Klare Kaufempfehlung!

Ps Ich lade noch Bilder hoch von meinem ersten Testshoot, damit man sich ein Bild machen kann
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am 17. September 2014
Einleitung:

50mm, das steht für viele noch als die Standard Brennweite an Kleinbild.
You see what you get, oder so ähnlich könnte man es auch beschreiben.
Denn 50mm an Kleinbild, hier an Nikon FX, bildet in etwa das ab was der Mensch sieht.
Für den täglichen Gebrauch ist solch ein Objektiv Ideal und bisher waren gerade 50mm Objektive meistens klein, leicht und Lichtstark. Bei Offenblende gerne mal etwas weicher aber dafür mit einem schönen Freistellungspotenzial.
Und jetzt kommt da das Sigma 50mm Art 1.4 daher und es bricht mit einigen vorher so feststehenden Begrifflichkeiten im Zusammenhang mit 50mm Objektiven. Aber wo genau, das versuche ich hier im Test zu zeigen.

Lieferumfang:

+ das Sigma Art 50mm 1.4 DG HSM
+ Garantiekarte (3 Jahre bei Registrierung)
+ Deckel für Bajonett und Linse
+ Streulichtblende
+ Schutztasche

Erster Eindruck, Haptik und Verarbeitung:

Das Objektiv kommt gut Verpackt in einem unscheinbaren weißen Karton.
Es ist wie auch das 35mm Art sehr hochwertig verarbeitet. Das aktuelle Design bei den Art/Sports/Contemporary Objektiven von Sigma gefällt mir ausgesprochen gut.
Jetzt kommt der erste Punkt bei dem das Sigma mit üblichen 50mm bricht, es ist Riesig und es ist schwer. Mit seinen 10 x 8,5cm und einem 77mm großen Filterdurchmesser überragt es die Konkurrenz deutlich.
Es liegt sehr gut in der Hand und der Fokusring läuft stramm aber dennoch sehr angenehm. Der AF/MF Schalter ist ebenfalls sehr knackig zu bedienen, ich glaube das ist das richtige Wort.
Auch bei dem Sigma Art 50mm 1.4 DG HSM kommt durch die verwendeten Materialien, Metall und sehr hochwertiger Kunststoff, direkt ein Gefühl von Wertigkeit auf. Dazu trägt auch das ordentliche Gewicht von 815g einen großen Anteil zu bei.
Also ein richtig ordentliches Stück Glas.

Der breite Fokusring hat eine angenehme Riffelung und lädt geradezu dazu ein auch mal manuell Bedient zu werden.

Was den Aufbau angeht, ist das Sigma sehr Aufwendig produziert. Nicht ganz so Aufwendig wie das 35mm aber für ein 50mm 1.4 doch sehr:

Hier findet man 13 Linsen in ganzen 8 Gruppen. Hierunter finden sich ganze 3 Linsen mit SLD Technik (Special Low Dispersion) welche in Kombination mit einer asphärischen Linse für sehr gute Bildqualität sorgen soll.
Die 1.4 Konkurrenz aus dem Hause Canon bietet 7 Linsen in 6 Gruppen und das Nikon 8 Linsen in 7 Gruppen. Dazu spielen sie mit jeweils 290g bzw. 280g auch Gewichtstechnisch in einer anderen Liga. Was den Vergleich in der Verarbeitung angeht ist das Sigma Art ebenfalls der Konkurrenz haushoch überlegen.
Selbst wenn man die teurere Spezialkonkurrenz anschaut, sieht es nicht anders aus. Der Vorsprung des Sigma wird nur etwas geringer.
Das AF-S 58mm von Nikon und das Canon 50mm 1.2 L sind zwar gegenüber ihren kleinen Brüdern deutlich Wertiger, aber auch diese nochmal deutlich teureren Gegner können dem Sigma nicht das Wasser reichen.

Es gibt einen Konkurrenten welcher selbst das Sigma stehen lässt, aber dies ist das 3400€ teure Zeiss Otus 55mm 1.4. Noch Größer, noch schwerer und noch Aufwendiger. Diese beiden haben einen Unterschied gegenüber den ganzen anderen 50/58mm Objektiven.
Der Linsenaufbau ist deutlich Komplexer und ist bei Zeiss der Distagon Linie entnommen. An diesem Aufbau orientiert sich auch das Sigma 50 1.4 Art. Im Gegensatz dazu folgen die anderen eher dem von Zeiss bekannten Planar Design.

Autofokus:

Sigma nutzt bei seinen Objektiven schon eine ganze Zeit einen HSM (Hypersonic Motor = Ultraschallmotor) welcher hier in seiner besten Form, Ringform, anzutreffen ist.
Dieser sorgt für schnelles, leises Fokussieren und es ist zu jeder Zeit ein manuelles Eingreifen möglich.
Selbst bei F 1.4 ist der Fokus sehr präzise und passt an meiner D800 ohne jegliche Korrektur.

Im Vergleich zum AF-S 50mm 1.4G ist das Sigma deutlich flotter Unterwegs, hier kann auch das etwas schnellere 1.8G nicht mithalten.

Stabilisator:

Keiner Vorhanden, daher nicht zu bewerten.
Bei 50mm empfinde ich einen Stabilisator auch nicht als wirklich notwendig.

Schärfe und Kontrast:

Jetzt zur Bildqualität. Und was Sigma versprochen hat, dem Otus von Zeiss Konkurrenz zu machen, gelingt auf Anhieb. Selbst bei Offenblende sind die Bilder schon so scharf und Kontrastreich, das es die Konkurrenz von Canon und Nikon vor Neid erblassen lässt. Und was das extreme daran ist, hier geht es nicht um Nuancen, hier geht es schon fast um Welten. Das 50mm 1.4 von Nikon erreicht eine ähnliche Schärfe wie das Sigma erst bei f3,5-f4. Wer das zum ersten Mal sieht kann es kaum glauben, so ging es mir zumindest. Selbst das Sigma 35mm Art kommt nicht an diese Schärfe heran, nur das Otus liegt auch hier minimal vor dem Sigma. Danke Sigma das ihr hier dem Zeiss Konkurrenz macht, so wie versprochen und ihr zum 2ten mal mit den 50mm Begrifflichkeiten brechen könnt. Denn 50mm bei f 1.4 müssen nicht weich sein, sie können auch anders.

Vignettierung, Verzeichnung, CAs und Bokeh:

Wie alle sehr Lichtstarken Objektive sehen wir auch beim Sigma bei 1.4 eine deutliche Vignettierung (Randabschattung). Hier reden wir von ca. 1,6 Blenden welche sich bei weiterem Schließen der Blende deutlich abmildert. Bei f2 erreicht sie noch 0,6 Blenden um bei f2.8 unter 0,3 Blenden anzukommen. Das ist dann ein sehr guter Wert. Die Konkurrenz zeigt hier nochmals in allen Blendenbereichen deutlich mehr Vignettierung.
Die Vignettierung wird zudem durch alle aktuellen Bildbearbeitungsprogramme heraus gerechnet und ist beim bearbeiteten Foto dann nicht mehr sichtbar. Ich finde dass eine angenehme Vignette wie im Fall des Sigmas sogar einen netten Effekt dem Bild geben kann, da der Helligkeitsverlauf sehr angenehm verläuft.

Die Verzeichnung befindet sich an Kleinbild mit seinen 1,31% auf nicht ganz so gutem Niveau, aber es fällt im Alltag nicht sehr auf. Auch die Konkurrenz aus den Häusern Nikon und Canon machen dies nicht besser.

Jetzt zum Bokeh. Hier scheiden sich die Geschmacksgeister. Ich empfinde es als Angenehmer/Weicher wie beim 50 1.4G und auch gegenüber dem 58 1.4G sehe ich es vorne. Einen Vergleich zum Canon 1.2 oder 1.4 kann ich nicht ziehen da ich nicht Vergleichen kann. Bilder im Internet zeigen zumindest das diese nicht besser sind. Hier traue ich aber immer eher meinen eigenen Aufnahmen und da ich sie im Falle von den Canon nicht habe gebe ich hier auch keine Wertung ab.

So genannte CA's sind sehr minimal zu finden, für solch ein Lichtstarkes Objektiv ist das wirklich schon Bemerkenswert. Die bereits oben beschriebene Linsenkonstruktion scheint hier ihre volle Kraft zu entfalten. Der Konkurrenz aus den Häusern Nikon und Canon zeigen dort sehr deutlichere Farbfehler und erreicht die Qualität des Sigmas selbst nach Abblenden nie.
Sehr erstaunlich Sigma, sehr erstaunlich.

Fazit:

Jetzt kommen wir mal wieder zum Fazit eines Sigma Art Objektivs. Es wird jetzt sehr Langweilig denn ich muss mich leider wiederholen.

Geil, geil geil. (Sorry für meine Ausdruckweise)
Mehr kann man nicht sagen. Was Sigma dort der Konkurrenz aus den Häusern Canon und Nikon vor den Latz geknallt hat überzeugt auf ganzen Linie. In allen Belangen, wirklich allen Belangen schlägt das Sigma alles bisher da gewesene im 50mm 1.4 und sogar 1.2 Bereich.
Ja, es ist Groß, ja es ist Schwer aber dafür bietet es etwas was kein Anderes bieten kann.
Eine Bildqualität die einen einfach Staunen lässt, Grandios.

Ich kann sie jedem ans Herz legen und wünsche allen viel Spaß mit dem Traumstück.
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am 18. März 2016
Ich habe mir das Objektiv vor allem wegen seiner vielgerühmten Offenblend-Eigenschaften gekauft. Was soll ich sagen ? Ich bin maßlos enttäuscht ! Getestet an meinen beiden Nikon D4S und einer D-810 scheint der AF ausschließlich nach dem Zufallsprinzip zu funktionieren. Dies gilt verrückterweise bei allen Entfernungs-, Blenden- und Zeitkombinationen gleichermassen. Erst ab Blende 5,6 wird es leidlich scharf, vorausgesetzt der AF findet überhaupt sein Ziel. Bei einer Optik in dieser Preisklasse erwarte ich schlicht mehr Sorgfalt bei der Kalibrierung. Ich habe den direkten Vergleich zu mehreren Nikon-Festbrennweiten und dem Sigma 35 1,4 Art - da fällt das 50er um Längen ins Negative ab. Ob ich schlicht den maximalen Minus-Pegel der Serienstreuung erwischt habe, werde ich erst nach dem Umtausch sehen und hier eine Ergänzung nachliefern. Ganz sicher werde ich mir nicht das von Sigma angebotene USB-Dock zur Selbstkalibrierung bestellen - hier liegt die Bringschuld meiner Meinung nach beim Hersteller.

Ergänzung:
Nachdem ich das erste Ovjektiv umgehend zurückgeschickt habe, kam von Amazon postwendend ein neues Exemplar ins Haus. Etwas ärgerlich hierbei ist die Tatsache, dass es sich dabei nicht um Deutsche Ware, sondern um einen Grauimport handelt, der von Sigma von der 3-Jahre-Garantie ausgeschlossen ist. Die optischen Ergebnisse an einer D4S und einer D 810 waren bis in den mittleren Blendenbereich wieder sehr ernüchternd. Kaum ein Bild, was ich als annähernd scharf bezeichnet hätte.
Da ich das Glück habe, in der Nähe von Sigma-Deutschland in Rödermark zu wohnen, bin ich am nächsten Tag mit der D 810 und der Optik dorthin zum Service gefahren. Nach einer knappen Stunde konnte ich beides wieder in Empfang nehmen und bin mit den Ergebnissen sehr zufrieden - schon bei offener Blende sitzt der AF auf den Punt genau. ABER: Dies gilt nur bei der Kamera, auf der die Optik kalibriert wurde. Angesetzt an die D4S sind die Ergebnisse genauso schlecht wie vorher. Hier bekam ich seitens Sigma die Auskunft, dass eine konstant gleichbleibende Schärfe an mehreren Kameratypen kaum zu erreichen wäre. Dies empfinde ich als sehr bedauerlich, da sicher nicht nur Berufsfotografen gerne jede Kamera-Optik-Kombination nutzen möchten.
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am 6. Juni 2014
Ich arbeite als selbstständiger Fotograf mit dem Canon System (5DI, II und III)
Technisch habe ich bisher immer auf die Canon - L Objektive gesetzt.
Qualität steht immer an erster Stelle..
35mm 1.4L
50mm 1.2L
85mm 1.2L
100mm 2.8L Makro
17- 40mm L 4.0
24- 70mm L 2.8 II
70-200mm L 2.8 II
Auf Grund der guten Bewertungen habe ich jetzt das erste Mal zwei Sigma Objektive gekauft.
35mm 1.4 ART und 50mm 1.4 ART

Ich will nicht lange drum rum reden.
An die Objektive von Sigma ART kommt zur Zeit bei Offenblende kein L Objektiv ran.
Eine solche Schärfe mit dem schönen, cremigen Bokeh habe ich noch nicht gesehen.
Front und Backfokus konnte ich nicht feststellen. Das Problem scheint Sigma in den Griff bekommen zu haben,
oder ich hatte einfach Glück. Ich werde berichten, sollte sich noch was negatives einstellen.
Von daher von mir volle 5 *****
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am 4. Dezember 2015
Das Sigma Objektiv verpackt in einem schlichten weißen Karton kommt in einem eleganten schwarzen Lederköcher mit Vorder-, Hinterdeckel und Gegenlichtblende daher. Der äußere Eindruck wie Haptik und Mechanik ist serhr gut. Die äußeren Abmessungen (Filtergewinde 77 mm) und das Gewicht sind allerdings beachtlich, verglichen mit FB Objektiven 50 mm F 1,8 oder größer. Ich bin von der optischen Qualität der Bilder und auch dem Fokussieren bei Offenblende ( 1,4 ) begeistert. Die Fest-Brennweite von 50 mm (bzw. von etwa 75 mm bei APS-C Sensoren) eignet sich hervorragend z:B. für Portraitaufnahmen. Abgesehen von low level light Aufnahmen bei F 1,4 hat man noch reichlich Flexibilität etwas auf 1,8 oder 2 abzublenden, falls man mit der optischen Qualität im Grenzbereich nicht zufrieden sein sollte. Die max. Blendenzahl liegt bei 16, d.h. bei starker Sonneneinstrahlung müßte man darüber hinaus ein Graufilter einsetzen. Insgesamt kann ich das Sigma Objektiv nur empfehlen, es hat jedoch auch seinen Preis.
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am 10. Januar 2016
Nach dem ich bereits negative Erfahrungen mit dem Sigma 35mm Art auf Grund des Autofokus gemacht hatte, war ich sehr skeptisch wie es wohl mit dem Sigma 50mm Art werden würde. Das bisher in Verwendung gehabte Canon 50mm 1.4 konnte an der 5Ds mit 50MP nicht mehr überzeugen.
Es ist erst ab Blende 2.8 scharf aber leider immer noch mit deutlich sichtbaren Randabfall. Mir persönlich nicht gut genug. Der Autofokus war auch nicht besonders zuverlässig und nicht auf gleichen Niveau der sonst guten Canon Objektive.
Aber nun zum Sigma.
Das Sigma 50mm 1.4 ist nun das schärfste Objektiv in meinem Sortiment. An 5ds ist die Schärfe bei Offenblende 1.4 so gut wie noch nie zuvor gesehen. Zum äußerstem Rand hin ein leichter Abfall, aber immer noch sehr gut und das bei 50MP Auflösung. Abblenden bringt noch eine leichte Verbesserung im Randbereich. Für Portraits hervorragend geeignet mit sehr gutem Bokeh.
Jetzt aber zum Wichtigstem dem AF: Der AF war ohne Feintuning mit dem Sigma USB Dock nicht befriedigend. Beim Fokus auf die Pupille, lag die Schärfe auf den Augenbraunen, das auch reproduzierbar immer wieder. Mit Hilfe des USB Docks und der Sigma Software lies sich der Frontfokus beseitigen. Die Trefferquote liegt jetzt bei gefühlten 75%. Wer mit Blende 1.4 schon fotografiert hat, weiß wie eng der Fokusbereich ist, es geht hier um wenige Millimeter. Vom Gefühl her würde sagen der AF ist jetzt nach dem kalibrieren annähernd auf Canon Niveau, und sogar zuverlässiger als das Canon 50mm 1.4.

Zu kritisieren ist die fehlende Abdichtung am Bajonett. Die 10 Cent wären gut angelegt gewesen. Das Objektiv ist auch ein richtiger Klopper und so groß wie ein 24-105L. Dafür aber optisch und haptisch auf höchstem Niveau. Bei soviel Abbildungsqualität mit wenig Vignetierung geht es eben nichts anders. Das Otus 55mm ist noch schwerer und größer. Die Kalibriererei ist schon etwas nervig. Ich habe 3 Stunden gebraucht um zum Ziel zu kommen.

Dennoch lohnt sich er Aufwand, belohnt wird man mit extremer Schärfe und einem durchaus gutem AF nach dem Kalibrieren. Der Preis ist mittlerweile angesichts der Qualität in Ordnung. Zum Vergleich , das Zeiss Otus ohne AF kostet 3000 Euro und ist nur einen Hauch besser bei Offenblende.

Fazit: Sigma hat hier in der Tat ein großartiges Objektiv auf dem Markt, dass auch an hochauflösenden Sensoren wie der 5ds(r) voll überzeugen kann. Einen halben Stern Abzug für die Prozedur des Kalibrierens und die fehlende Dichtung.
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am 6. Januar 2016
Ich wollte unbedingt ein 50mm, das sehr offenblendig und bei schummrigem Licht an meiner 5DII noch gute Fotos schiesst. Vorher hatte ich das 50mm 1.8 II, das konnte mich aber nicht wirklich überzeugen (offenblendig weich, unangenehmes Bokeh).

Also bestellt, geliefert (schlecht verpackt von Amazon - in einem weitaus grösseren Paket befand sich das Sigma Objektiv und ein wenig Papier, aber das Objektiv konnte frei umherrutschen - schade) und montiert. Die ersten Fotos waren schön, aber bei einer näheren Betrachtung ergab sich, dass der Fokus leider nicht optimal war - bei mir Frontfokus und ich musste in der 5DII mit einem Wert von "4" korriegieren. Glücklicherweise über alle Blenden und Entfernungen, also verschmerzbar. "Justiert" übrigens mit einem Zollstock, der längs fotografiert worden ist. So sieht man auch gleich, ob Front- oder Backfokus vorhanden ist.

Mit dieser Einstellung habe ich dann 650 Fotos geschossen, über Sylvester, einen Ausflug in die Flugzeugwerft Oberschleißheim (siehe auch Foto) und sonstiges. Ich muss sagen, ich bin restlos begeistert. Ich fotografiere in RAW, und habe für dieses Objektiv sogar die Profil- Korrektur (Vignette, Verzeichnung) in Lightrom AUSgeschaltet, da mir die Bildanmutung des Objektives (Vignette deutlich, insb. bei Offenblende) so gut gefällt.

+ Scharf ohne Ende
+ Sehr schönes Bokeh
+ Schöne Farben
+ Hoher Kontrast
+ Bildanmutung wie... "analog", ein besserer Vergleich fällt mir nicht ein. Einfach superschön anzuschauen.

- Autofokussystem (inkl. Fotograf) kommt bei Blende 1.4 schon an seine Grenzen.
- Schwer.
- Autofokus trifft im schummrigen Licht nicht gleich, dauert u.U. länger (kann auch an der Kamera liegen)
- Autofokus nicht ganz so schnell wie Canon's L, aber immer noch wahnsinnig flink

Im Vergleich zu meinen beiden L Objektiven muss sich das Sigma überhaupt nicht verstecken. Absolute Kaufempfehlung!
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am 20. August 2015
Das Objektiv ist einsame Sahne! Nachdem ich das Objektiv schon oft im Einsatz hatte, kann ich noch immer keine Kritikpunkte feststellen. :)
Die Bildschärfe ist grandios ab f/1,4, worüber hier aber schon viele berichtet haben. Nicht weniger beachtenswert ist das cremige Bokeh.

Der AF ist sehr präzise an meiner 5D II, eine AF-Feinjustage mit dem Dock habe ich gleich nach dem Kauf durchgeführt. Zum Vergleich: Die Präzision ist gefühlt einen Tick besser als beim EF 85 f/1,8 USM, die Geschwindigkeit ist beim 85er 1,8 ne kleine Ecke höher, dass merkt man aber nur im direkten Vergleich.
Ausschuss wegen falscher Fokussierung hatte ich bei stillen Objekten/Portraits mit dieser Linse noch nie (!), allerdings bei bewegten Motiven schon (zur Kamera laufende Personen in mittelmäßig schlechtem Licht). Das liegt aber durchaus auch an der Kamera, ich kann es nicht näher spezifizieren.
Der kurze Verstellweg des wunderbar sanft und gleichzeitig solide laufenden Fokusrings fällt anfangs auf, aber nach kurzer Zeit kam ich damit gut zurecht und empfinde es wesentlich besser als an Canons EF 50 1,4. Obwohl das EF 50 1,4 einen größeren Verstellbereich hat, fokussiert es sich mit dem Sigma wegen der hohen Schärfe wesentlich einfacher. Beim Canon kam es oft vor, dass man viel vor- und zurück dreht, bis man korrekt fokussiert hat, aber mit dem Sigma kann man gut auf den Punkt manuell scharf stellen (in der LiveView).

Das Gewicht stört mich kein bisschen (5D II + BG), ich finde, man gewöhnt sich sehr schnell daran, da das Objektiv auch wunderbar in der Hand liegt.

Wahnsinn ist auch das stylische Design der Linse, der Wechsel zwischen matten und glänzenden Bereichen. Ich finde, im Ladenregal wirken die Sigma Arts unscheinbarer neben den Canon Ls, aber zu Hause an der Kamera sind sie viel wertiger als die Objektive mit dem roten Ring.

Schon allein wegen der Bildqualität (Schärfe + Bokeh) sollte man das Teil kaufen. Dass dazu noch ein schickes Design, ein funktionierender AF, eine Gegenlichtblende und ein sehr hochwertiger, gut gepolsterter Köcher dazugeliefiert werden ist bei dem Preis wirklich mehr als fair. Insofern gibts eigentlich keinen Grund, die Linse nicht zu kaufen. Ich würd es jederzeit wieder tun.
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