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4.0 von 5 Sternen Guter Nachfolger
Ich war aufgrund vieler schlechter Kritiken positiv überrascht, ich kann nicht sagen, dass der Film schlechter ist als Teil 1. Teil 1 ist witziger, war aber zur erwarten, da die Geschichte anders weitergehen muss. Der Film zeigt schöne Bilder, hätte mir nur ein anderes Ende gewünscht. Electro wurde gut umgesetzt, toller Gegener.
Vor 1 Monat von Connor800 veröffentlicht

versus
45 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Macht denselben Fehler wie Sam Raimi mit seinem Spider-Man 3
Bei The Amazing Spider-Man Teil 1 war ich sehr positiv überrascht. Meine anfängliche Skepsis darüber, warum man das Franchise so wenige Jahre nach dem Abschluss von Sam Raimis Trilogie schon wieder rebootet wurde zerstreut von einer Filmumsetzung, die sich näher am Comic hielt, die einen Peter Parker zeigte, der weniger weinerlich war als Tobey...
Vor 3 Monaten von Metal Maniac veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Nachfolger, 4. November 2014
Ich war aufgrund vieler schlechter Kritiken positiv überrascht, ich kann nicht sagen, dass der Film schlechter ist als Teil 1. Teil 1 ist witziger, war aber zur erwarten, da die Geschichte anders weitergehen muss. Der Film zeigt schöne Bilder, hätte mir nur ein anderes Ende gewünscht. Electro wurde gut umgesetzt, toller Gegener.
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45 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Macht denselben Fehler wie Sam Raimi mit seinem Spider-Man 3, 9. September 2014
Bei The Amazing Spider-Man Teil 1 war ich sehr positiv überrascht. Meine anfängliche Skepsis darüber, warum man das Franchise so wenige Jahre nach dem Abschluss von Sam Raimis Trilogie schon wieder rebootet wurde zerstreut von einer Filmumsetzung, die sich näher am Comic hielt, die einen Peter Parker zeigte, der weniger weinerlich war als Tobey Maguire, dabei aber noch deutlicher den inneren Widerstreit eines Teenagers zeigte, der plötzlich übermenschliche Kräfte erhält und geistig eigentlich noch vollkommen damit überfordert ist, die damit einhergehende Verantwortung zu tragen. Ein Film, in dem Spider-Man endlich wieder der sprüchereissende Witzbold ist, den man aus den Comics kennt. Und zudem waren sämtliche Handlungsstränge perfekt verknüpft: Parker auf der Suche nach Antworten über seinen Vater, wie er dabei auf Dr. Connors trifft, wie er mit ihm an der Forschung arbeitet, an der schon sein Vater beteiligt war, wie Dr. Connors dann durch die Forschung zur Echse wird und durchdreht, und Parker, der mit seinen neugewonnenen Kräften schließlich die Verantwortung dafür übernimmt, das Monster zu stoppen, das er geholfen hatte zu schaffen. Hier waren alle Handlungsstränge perfekt zu einer Geschichte verwoben, die Story machte Spaß, wusste zu fesseln.

Mit dementsprechend großen Erwartungen bin ich auch an Teil 2 herangegangen. Und der Film bietet auch durchaus gute Unterhaltung. Aber die Erwartungen kann er leider nicht erfüllen.
Zunächst einmal die positiven Seiten:
Peter Parkers Schwierigkeiten, seine ganz normalen Bedürfnisse als junger Mensch mit seiner neuen Verantwortung als Spider-Man zu vereinbaren, mit seiner Verantwortung umzugehen und dabei auch seine Beziehung zu Gwen Stacy aufrechtzuerhalten, werden sehr schön deutlich gemacht. Tobey Maguire konnte diese Probleme schon sehr gut darstellen, wirkte dabei aber immer etwas weinerlich und selbstmitleidig. Andrew Garfield zeigt meiner Meinung nach noch deutlicher die Schwierigkeit, gleichzeitig Teenager und Superheld mit Verantwortung zu sein.
Und das zeigt sich auch in den Beziehungen, die er zu den Charakteren aufbaut, die in diesem Film dann auch zu seinen Gegenspielern werden: Enttäuscht er den einen durch den Versuch, Verantwortung zu übernehmen, so stößt er den anderen durch teenager-typische Gedankenlosigkeit vor den Kopf - und schafft sich so mächtig(e) durchgeknallte Feinde.
Auch das große Geheimnis um das Verschwinden seiner Eltern wird weiter behandelt und man bietet dem Zuschauer Antworten auf Fragen, die in Teil 1 schon aufgeworfen wurden.
Beeindruckende Spezialeffekte lassen sich ebenfalls noch auf der Pro-Seite verbuchen.
Und was dem Film neben der tollen Vorlage seines Vorgängers noch ein riesiges Potential verschafft, ist die Tatsache, daß er eine der wichtigsten Szenen in Spider-Mans Comicgeschichte umsetzt.

The Amazing Spider-Man 2 hat also seine guten Seiten, und hätte auch das Zeug gehabt, ein richtig starkes Sequel zu werden.
Aber leider verschenkt er dieses Potential, indem er denselben Fehler macht, den Sam Raimi schon mit Spider-Man 3 machte:
Die Macher des Films haben scheinbar zu viel gewollt. Statt eines Superschurken setzt man gleich zwei auf den Helden an. Das hätte man ja prinzipiell auch gut umsetzen können, aber hier ist das Ergebnis leider nur, daß keiner der beiden den Raum bekommt, den er im Film eigentlich zur Entfaltung bräuchte.
Und das liegt mitnichten nur daran, daß diese zwei Gegenspieler Spider-Mans sich gegenseitig den Rang ablaufen, nein, denn zusätzlich wird im Film auch noch so viel Zeit darauf verwendet, mehrere Handlungsstränge (z.B. auch das Geheimnis um Peters Eltern) aufzubauen, die aber irgendwie nur aneinandergereiht wirken und nicht so richtig zusammenspielen mögen. Ein Beispiel: Wirkte sich Peters Suche nach Antworten auf das Verschwinden seiner Eltern in Teil 1 noch direkt auf seine Geschichte mit Dr. Connors aus, so hat sie hier nur minimale bis gar keine Effekte auf sein Aufeinandertreffen mit den Schurken.
Electro, der der ganzen Werbung im Vorfeld zufolge (und ja auch dem Titel nach) offenbar der Hauptgegner hätte sein sollen, verkommt so eigentlich zu einer Nebenfigur, die sich in wenigen Szenen mit tollen Spezialeffekten austoben darf - aber mehr auch nicht. Den eigentlichen Höhepunkt des Films sollte dann wohl eigentlich eine Szene darstellen, die mit Electro gar nichts zu tun hat, sondern die durch einen anderen, zweiten Schurken ausgelöst wird. In der Comicgeschichte stellt diese Szene ein einschneidendes, alles veränderndes Ereignis dar und erhält dadurch einen Wichtigkeitsgrad, dem ihre Umsetzung in diesem Film nicht mehr gerecht werden kann, weil zu viele Handlungsstränge auf einmal ablaufen. Und auch die viel zu schnelle Abhandlung ihrer Konsequenzen schwächen ihre Intensität noch einmal mehr ab. Ganz zu schweigen davon, daß der zweite Schurke offenbar nur in den Film aufgenommen wurde, um diese Szene zu drehen, was auch ihm schon wieder Entwicklungsraum wegnimmt.

Es bleibt also ein Film, der leider viel von seinem Potential verschenkt, weil er zu viel will.
Hätte man Electro seinen eigenen Film gegen Spider-Man gegeben und auch dem anderen wichtigen Teil einen eigenen Film gewidmet, hätte man sämtliche Nebenhandlungen besser mit der Hauptstory verknüpft und hätte man echte Höhepunkte eingebaut, statt den Zuschauer über den ganzen Film hinweg mit der Daueraction mehrer verschiedener Geschichten zuzuballern, dann hätten die Konzepte möglicherweise viel besser funktioniert.
So bleibt am Ende eine nette Abendunterhaltung - die aber leider gerade nach dem starken ersten Film einen schalen Nachgeschmack hinterlässt.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse gemachter Spiderman!, 7. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe den Teil im Kino gesehen und wusste, dass ich ihn mir kaufen muss, sobald er erhältlich ist. Die 3D Effekte waren im Kino der Wahnsinn! Die Story ist auch gut, besser als man es für einen zweiten Teil erwartet. Auch ist die Rolle des Spidermans mit Andrew Garfield wunderbar besetzt worden. Die Spiderman-Filme mit Tobey Maguire mochte ich damals auch, jedoch kam er immer etwas weinerlich rüber. Andrew Garfield ist da das komplette Gegenteil: selbstbewusst, lustig und immer einen passenden Spruch auf Lager, so wie das auch in den Comics der Fall ist. Eine gute Verfilmung mit guter Story, spitzen Schauspielern und super (3D) Effekten!
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20 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Rise and Fall of Spiderman, 3. September 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorweg Spiderman war schon immer mein Lieblings-Comicheld und gerade der erste Teil der Spiderman Verfilmungen von Sam Raimi war für mich eine sehr gelungene Umsetzung. Entsprechend skeptisch war ich schon bei der Neuauflage "The Amazing Spiderman" mit Andrew Garfield und Emma Stone.
Man tat gut daran, die Geschichte etwas anders aufzubauen und nicht 1:1 zu übernehmen und so war vor allem Emma Stone als Gwen Stacy eine gute Wahl, hier einen anderen wichtigen Erzählstrang aufzugreifen, der in der Reihe von Sam Raimi nur ganz kurz angedeutet wurde.
So wird folgerichtig die Liebesgeschichte zwischen Peter Parker und Gwen im vorliegenden 2. Teil "weitergesponnen" mit dem entsprechenden Climax, der das weitere (Helden-)Leben von Peter prägen wird.

Soweit eigentlich so gut, allerdings versucht man hier zu viele Erzählstränge zu verweben, Liebesgeschichte Gwen & Peter / Hintergrundstory Schurke Electro / Hintergrundstory Harry Osborn bzw. Green Goblin / Oscorp Industries und das dunkle Geheimnis von Richard Parker / kurze Hintergrundstory Rhino.
Meiner Meinung leider etwas zu viel des Guten und so zieht sich der Film mit 141 Minuten ganz schön in die Länge und der Untertitel "Rise of Electro" wird dem Film eigentlich nicht gerecht, da Electro zur Nebenfigur verkommt zu einer Schachfigur zwischen Harry Osborn, Oscorp Industries und Peter Parker. Ich vermute, man wollte bewusst nicht Harry Osborn bzw. den Grünen Goblin als "Hauptschurke" wählen, da man sonst mehr in das Fahrwasser der alten Filme gekommen wäre - dennoch ist Osborn für mich der eigentliche Gegenspieler von Spidey und nicht Electro. Jamie Fox wirkt nicht nur durch sein Aussehen als Electro ziemlich blass, der Charakter bleibt ziemlich oberflächlich und eindimensional. Aus meiner Sicht hätte es dem Film tatsächlich gut getan, die Geschichte um Electro ganz rauszulassen, von Rhino wollen wir erst gar nicht reden, der nur einen Kurzauftritt als Intro und Outro hat und kaum als würdiger Gegner für den Spinnenmann rüberkommt.

Kommen wir aber nun zur Qualität der Bluray:
Bild und Ton sind wirklich top und auch die 3D Version kann mit tollen Effekten glänzen.
Etwas enttäuscht war ich von der Verpackung. Die eigentliche Bluray ist mit einer zusätzlichen Hülle aus Pappe umgeben, die aber nur eine 1:1 Kopie des Bluray Inlays ist. Sehr schade auch, dass es weder ein Wendecover noch eine andere Möglichkeit gibt, das FSK Logo abzudecken.
Löblich ist allerdings, dass neben einer 2D Bluray und einer 3D Bluray noch ein digitaler HD Code beigelegt ist, mit dem man den Film zusätzlich auf dem PC, Tablet oder Smartphone ansehen kann.

Unterm Strich bleibt eine solide Comicverfilmung, die nicht enttäuscht, die aber nicht an die Qualität der Raimi Filme und selbst nicht an die Qualität des ersten Amazing Spiderman reicht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Film, 8. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Gute Schauspieler, geile Effekte, normale Handlung. Spiderman auf ganz hohem Niveau.
Ende lässt hoffen, dass noch ein dritter Film kommt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super marvel Film, 12. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Top Film. Besser als die alten Spiderman Filme. Schauspieler sind Top Besetzung ist auch gut gewählt worden heute mich auf den dritten Teil.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Unterhaltung, 10. Dezember 2014
Ich bin ein großer Fan der Sam Raimi Spiderman Trilogy und ärgerte mich damals, dass es ein "Relaunch" gab. Allerdings ist dies ja auch "The Amazing Spiderman" und nicht "Spiderman". Im Prinzip das selbe, aber eben eine andere Serie, genau wie bei "Batman" oder "Dark Knight" und so weiter..
Der erste überraschte mich Positiv und der zweite gefiel mir noch einen Tack besser. Gerade der Humor kommt eigentlich den Comics sehr nahe, da Spiderman dort auch immer einen Spruch unter dem Lappen hat :)
Auch die Story ist wie in den Comics damals. Natürlich nicht Wort für Wort, aber eben die Liebschaft mit Gwen Stacy, die mir damals in den Comics besser gefiel als die etwas eingebildetere Mary Jane Watson.

Kritisieren kann man lediglich die Schauspieler. Denn die waren bei Sam Raimi bedeutend besser gewählt. Gerade die Darsteller von Tante May, Jonah Jay Jameson, Die Osborns, Mary Jane und wer auch immer, waren allesamt besser. Sally Field - mag ich gerne, klar - ist als Tante May völlig fehlplatziert. Auch mit dem Spiderman-Darsteller werde ich nicht wirklich warm. Allerdings kann ich über solche "Kleinigkeiten" hinwegsehen, zumal Spiderman ohnehin meistens ein Cape trägt :D

Alles in allem habe ich mich sehr gut unterhalten und durfte auch einige Male herzhaft lachen, da es auch häufig kleine Comedy-Einlagen gibt, die aber gut zum Film passen.
Ich werde mir wohl sicher auch einmal die Bluray zulegen (hatte es jetzt bei Lovefilm ausgeliehen)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Toll!!, 28. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Genau wie beim 1ten Teil war der Film toll. Beide Schauspieler, genauso Jamie Foxx passen einfach perfekt. Tolle Spezial Effects
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, 24. November 2014
Der erste Teil war bei weitem besser. Die Story ist zu dünn und der Film baut zu sehr auf visuelle Effekte.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bester Film des gesamten Franchise, 1. Dezember 2014
Während Tobey Maguire in den ersten drei Teilen wie der absolute Voll-Loser rüber kam und mit seinem grenz-debilen Gesichtsausdruck mit jedem Film mehr genervt hat (Höhepunkt war die Emo-Phase in "Spider-Man 3"), so verkörpert Andrew Garfield doch genau den Peter Parker, den ich früher schon immer in den Comics gefeiert habe und der den gesamten Charakter Spider-Man so großartig macht: jugendlich, ein wenig verplant, mit den üblichen Selbstzweifeln eines Post-Pubertären bestraft, ein wenig Liebskummer hier und da, aber das mutige Herz immer am rechten Fleck und stets einen lockeren Spruch auf den Lippen.

Das dazu. Und zu dem Film: auf dem heimischen TV kommt nicht annähernd das "Geile Scheiße"-Gefühl rüber, wie im Kino, wo der Film mit seinen großartigen Effekten und den perfekt in Szene gesetzten 3D-Sequenzen für perfektes Popcorn-Kino-Gefühl gesorgt hat. Und trotzdem wirken die Kampfszenen, die Schwünge Spider-Mans durch die Häuserschluchten New Yorks und auch eigentlich alles Andere auch hier noch gut genug, um begeistern zu können. Das Bild ist gestochen scharf, absolut brillant auch in der Farbwiedergabe und lässt hier keinerlei Wünsche offen.

Die Story an sich ist dann - im Gegensatz zu der von Sam Raimi produzierten Trilogie - auch endlich wieder ein wirklicher Anschluss an den ersten Teil, es gibt einen roten Faden, wie auch bei den übrigen Marvel-Verfilmungen wie X-Men oder The Avengers, und der heißt hier: "OSCORP". Es ist nicht notwendig, Teil 1 gesehen zu haben, aber es macht das Bild deutlich runder, man versteht besser, was eigentlich passiert ist, warum manche Sachen sich hier so ereignen, wie sie es dann halt tun. Man versteht den Grund für die schwierige Beziehung von Parker und Stacey, die Verzweiflung der Osbornes und was es überhaupt mit Peters verschwundenen Eltern auf sich hat. Während die erste Trilogie einfach aneinander gereiht drei Filmen dahin geklatscht, verknüpft Marc Webb seine beiden Filme zu einem Ganzen, zu einer Welt, die damit deutlich mehr mitreißen kann, als das mMn bei der Trilogie damals der Fall war. "Electro" ist dank der neuen, technischen Möglichkeiten der wohl schillerndste und optisch beeindruckendste aller Gegner Spider-Mans und Dane DeHaan gelingt es, seinem eigentlich schon viel zu oft gesehenen Alter Ego "Green Goblin" ein wahnsinniges und irres neues Leben einzuhauchen. Ergänzt wird das noch durch den leider zu kurzen Auftritt von "Rhino" - und dem Ausblick auf weitere Filme mit Gegner wie "Doc Ock" oder dem "Vulture", so dass ich persönlich den nächsten Film 2018 kaum erwarten kann.

Wer mit den ersten drei Teilen zufrieden war und wohl auch diesen "heimeligen" und "gemütlichen" Charakter der Erzählungen schätzte, der wird mit den schnelleren, etwas abgedrehteren und moderneren neuen Teilen nicht warm, aber mir persönlich hat bei Sam Raimis Trilogie immer etwas gefehlt und das waren: fortlaufende Handlung, Tempo und ein echter Peter Parker. Und den gibt's nur mit Andrew Garfield!
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