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Kundenrezensionen

129
3,9 von 5 Sternen
Alphatier
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Preis:4,99 €
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Mai 2014
Ich war ein großer Westernhagen-Fan. Naja, bis zum Album 'Die Sonne so rot'. Und das war 1984.
Die Platten danach fand ich ganz ok aber mit den Jahren wurde ich immer mehr enttäuscht. Seichte Musik und arrogantes Gehabe (wo war die coole Socke von damals?) haben mich zuletzt sogar echt verärgert. Darum war ich auch nicht überrascht, nun doch einige schlechte Kritiken zum neuen Album zu lesen. Aber in Gedenken der alten Zeiten habe ich doch reingehört und war seltsam positiv überrascht. Also Album gekauft und seitdem schon ein paar mal gehört. Und was soll ich sagen? Ich finde es klasse. Und zwar richtig klasse. Keine Ahnung warum, ich bin auch wirklich kein Musikkenner und fürchte sogar, ich neige mittlerweile zu eingängigen Mainstream-Stücken. Aber irgendwie fühle ich mich bei diesem Album an die gute alte Marius-Zeit zurück erinnert und deswegen gebe ich gerne 5 Sterne. Es gibt schöne (Rock-)Balladen wie 'Oh Herr', 'Wahre Liebe' und 'Liebe' (in dieser Reihenfolge meine Lieblingslieder), Bluesstücke wie 'Verzeih' ' oder etwas auch etwas dreckiger wie 'Hereinspaziert'. Eine wie ich finde abwechslungsreiche und sehr gelungene Mischung!
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12 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Mai 2014
Meine Erwartung bezüglich des neuen Albums war gering, zu sehr hat er die letzte Zeit am perfekten Sound, an der perfekten Harmonie, der perfekten … gefeilt und bis auf wenige Lieder dabei nicht mein Geschmack getroffen. Zugegeben, einige der letzten Alben waren musikalisch absolut anspruchsvoll, so anspruchsvoll wie man sie von keinen anderen deutschen Künstler je gehört hat.
Aber, sei’s drum. Ich bin Westernhagen Fan seit den ich ihn vor dreißig Jahren das erste Mal in der Kölner Sporthalle live erlebt habe und deshalb habe ich mir auch dieses Album vorbestellt. Es kam wie immer bei Amazon pünktlich, allerdings kam ich erst am Samstag dazu reinzuhören – und ich war begeistert. Beim dritten Lied ‚Liebe (der Freiheit willen)‘ bekam ich eine Gänsehaut und dachte nur ‚Putin, hörst du das‘… so intensiv (ja auch laut) muss man den Schrei nach Freiheit und Liebe vortragen. Nicht kuschelig, nicht harmonisch, sondern einfach nur ‚geil und laut‘.

Das ganze Album hat kein wirklichen Ausrutscher nach unten. Hier und da ist die Gitarre zu laut, die Stimme zu undeutlich und einmal auch die Aufnahme nicht ganz sauber.
Die Videos sind nicht mein Geschmack, ich denke auch das man sich die hätte sparen können. Viel zu roh!

Bei manchen Bewertungen hier denke ich: „hat der Schreiber das Album“ überhaupt gehört?
„Rammstein-Verschnitt“? Ein Lied wie ‚Liebe (der Freiheit willen)‘ würde man von Rammstein im Leben nicht hören.
„überbordendem Ego“ oder „arrogante Selbstbeweihräucherung“, was hat das mit der Musik zu tun? Und wenn das was auf diesen Album drauf ist „abgestandender Mainstream-Pop“ ist, dann kann es nicht anders sein, als das der Kritiker das Album gar nicht gehört hat.
Gott sei Dank gibt es hier aber noch objektive Bewertungen. Wenn z.B. ‚Blagger‘ hier nur zwei Sterne vergibt, das aber sachlich darlegt und (obwohl das sowieso allen klar sein sollte) es nur seine Meinung und sein Geschmack wiederspiegelt, super. Aber was einige hier abgeben – dann kann man nur den Kopf schütteln.
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am 13. Mai 2015
...ist es aber nach dieser Platte nun wirklich nicht mehr. Ich stehe auf die alten Hits (am liebsten live), Texte und Arrangements, heute ist das mehr so alte Herren Musik für einen, der unbedingt jung bleiben will und glaubt, nochj Mitteilungen machen zu müssen (ich sollte besser auch keine mehr machen...)
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am 27. August 2014
Westernhagen Neu? In diesem Fall kann man es bekräftigen. Auf allen Alben die ich von ihm besitze immer gut
von schmuseweich bis rockig. Bei Alphatier nun auch ausgesprochener Blues bis Hardrock ohne seine leisen
Lieder zu vernachlässigen. Ein gelungenes Album.
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am 25. April 2014
Ich mag nicht alle Lieder; manche sind sogar peinlich und überflüssig! "Oh, Herr", "Clown", "Engel, ich weiss", "Was ich will bist du", "Halt mich noch einmal" und ganz besonders "Wahre Liebe" sind aber großartige Songs! Daher 3 Sterne.
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24 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Es geht nicht mehr um Zahlen. Es geht nur noch um Kunst, um die Geschlossenheit eines Albums als Kunstform, um ein klares Statement, ungeachtet der Kompatibilität mit dem Zeitgeist oder des Zuspruchs eines größtmöglichen Publikums. Und das nicht erst seit heute, nicht erst seit "Alphatier".
Man kann begründet darüber streiten, ob es glaubhaft ist, wenn Westernhagen nicht müde wird zu betonen, dass es ihm auch in der Über-Dekade von 1989 bis 2000 vorrangig um die Kunst ging, er die Kunstform der großen Stadion-Show ausloten wollte und beweisen, dass individuelle Mega-Inszenierungen aus Musik, Licht, viel Ego und Bühnenaufbauten von der Dimension einer Kleinstadt nicht nur Global Playern wie den Rolling Stones oder U2 vorbehalten sind. Den Beweis hat er erbracht. Dass sich sechs Alben dieser Jahre (ein Best of und ein Live-Album mitberücksichtigt) durchschnittlich jeweils 1,5 Millionen mal verkauften, schuf eine stabile Grundlage. Wenn sich auch in jenen Jahren nun die Kollegen Grönemeyer, Maffay, die Toten Hosen oder die Ärzte wahrlich auch nicht beschämt wegducken mussten, genoss er doch weidlich die mediale Inszenierung als Deutschlands größter Rockstar, unnötige Überhöhungen inklusive. Ob da nun wirklich nur die Kunst das treibende Motiv war oder nicht doch auch ein Berauschen an der eigenen Bedeutung, wie ihm zunehmend vorgeworfen wurde, sei dahin gestellt. Fakt ist: er selbst hat dieser riesenhaften Maschine mit Ankündigung nach der Tour'99 und dem Best of Album 2000 den Stecker gezogen.

Seither geht es ihm glaubhaft nicht mehr um Zahlen. Die jeweils unvorhersehbare und sehr unterschiedliche Ausrichtung der drei Alben seither belegt es. Alle drei wurden kontrovers diskutiert, große Teile der Besucher der Stadion-Rock-Konzerte wandten sich vorhersehbar ab (viele nicht ohne noch vorher ihren Unmut letztinstanzlich wie ein Fallbeil im Internet öffentlich zu verkünden); "In den Wahnsinn" wurde als zu sperrig, überladen und verkopft beschrieben, "Nahaufnahme" als viel zu still und introvertiert, und dass sich bei "Williamsburg" vor nun bald fünf Jahren die Wogen langsam wieder glätteten und abfällige Kommentare nachließen, lag wohl auch daran, dass sich das einstige Superhit-Publikum neue Helden gesucht hat (gehen die jetzt alle zu Helene Fischer?). Ungeachtet des persönlichen Geschmacks - es ist und bleibt bitteschön jedem frei gestellt, dass ihm auch ein noch so gutes Album ganz und gar nicht gefällt - kommt man nicht umhin, Westernhagen zuzugestehen, dass jedes der drei Alben einem weit höheren künstlerischen Ansatz gefolgt ist als alle Alben der 1990er Jahre zusammen. Dass sich alle drei Alben addiert etwa 800.000 mal verkauften und somit wiederum zusammen nur halb sooft wie ein einziges in den Neunzigern allein, ist eine wenig überraschende Folge.
Abgesehen davon, dass sich auch die neueren Zahlen immer noch auf einem Level befinden, von dem die allermeisten Musiker nicht zu träumen wagen, spricht es ungemein für Marius Müller-Westernhagen, dass er nicht die geringsten Zugeständnisse macht, um noch einmal solch rauschhafte Dimensionen zu erreichen.

"Alphatier" ist jetzt so was wie das Ausrufezeichen hinter den Vorsatz zu absoluter Kompromisslosigkeit, für jeden der bisher daran vielleicht noch zweifelte: Westernhagen will gewiss nicht zurück ins Stadion, will keinen Airplay-Hit! Denn radiotauglich ist an dem Album gar nichts - und das allein ist schon so wunderbar!
Was auch immer Sie für ein Klischee von Westernhagen im Kopf haben mögen, vergessen Sie's. Man erkennt ihn natürlich noch, aber in dieser Wucht und Heftigkeit kam noch keines seiner Alben daher; keines war so schroff, so kehlig, so wütend, so betont laut, allerdings auch so weitgehend frei von sofort ins Ohr gehenden Melodien. Wenn es überhaupt Anleihen auf diesem nun schon 19. Album zu früheren Werken gibt, dann tatsächlich zur 78-81-Trilogie (Mit Pfefferminz/Sekt oder Selters/Stinker), aber auch das nur vage. "Clown" und "Was ich will bist du" erinnern in Stil und Struktur zwar an diese (für viele bis heute beste) Phase und ihre temporeichen, klaren, schnörkellosen Rocksongs, haben aber ungemein mehr Druck auf dem Kessel als die Nummern von vor 35 Jahren.

Der Grundton des Albums ist krachend schnaubender Blues-Rock mit gehörig Dreck an den Füßen und einer demonstrativen >Es reicht!< Attitüde. "Schinderhannes" oder "Wir haben die Schnauze voll" vom letzten Album, sind vergleichsweise harmlos.
Völlig uncharmant stolpert Westernhagen mit seinen diabolisch wütend spielenden Musikern in das neue Album; "Hereinspaziert, hereinspaziert" beklagt wortgewaltig und lautstark holzend die Verschwachbirnung unserer Gesellschaft; nicht mit erhobenem Zeigefinger, eher mit ausgestrecktem Stinkefinger - die Marschrichtung wäre somit vorgegeben.

Hier soll nun kein Buch über "Alphatier" entstehen (auch wenn ich gerade glatt Lust dazu hätte) und darum auch nicht jeder der 14 (in der Standart-Ausgabe 12) neuen Songs besprochen werden, einige Stücke, die vom Grundton des Albums recht stark abweichen, sollen aber noch erwähnt sein.

So sehr das Album auch ganzheitlich quer durch die Tür will, gönnt es dem Hörer auch stille Momente. So beispielsweise im ersten Drittel von "Liebe (um der Freiheit Willen)". Ganz sacht und nur von einer Akustik-Gitarre begleitet, zwingt Westernhagen zum zuhören. Die Inklammersetzung im Titel deutet es schon an: das Lied ist im Grunde genommen ein Update des '87er Klassikers (und 1990 in der Live-Version zur Wiedervereinigungs-Hymne gewordenen Hits) "Freiheit". Nur was damals eine umarmende Piano-Ballade blieb, verharrt im neuen Lied nur die ersten etwa 90 Sekunden in erzählerischer Ruhe. Dann hebt der Song ab, wird mehr und mehr zu einem Aufschrei, zum Freiheitskampf, der mit sechseinhalb Minuten das thematisch verwandte kleine Lied nicht nur in der Spiellänge um mehr als das doppelte überragt. Ein besser/schlechter-Vergleich wäre völliger Unsinn, gar nicht nur des Superhit-Status des älteren Liedes wegen, aber eine überaus eindrucksvolle Weiterführung der damaligen Gedanken ist der neue Song mindestens, vielleicht sogar eine bitter nötige, in einer Zeit, in der immer unverhohlener die Freiheit wieder mit Füßen getreten wird, auch da, wo man sie in sicheren Händen glaubte. Wo "Freiheit" eine stille Mahnwache mit leuchtenden Feuerzeugen war, ist "Liebe (um der Freiheit Willen)" drohend empor gestreckte lodernde Fackeln.

Apropos Liebe: Das Thema wird auf der Platte natürlich nicht ausgespart, auch wenn es gegenwärtig natürlich boulevardeske Interpretationen schüren könnte; nein, wird. Da Westernhagen seit Jahrzehnten deutlich macht, dass seine Lieder bestenfalls hier und da autobiografisch umspült sind, in erster Linie aber Kunst und Fiktion (was in vielen Liedern ja auch überdeutlich so ist), sollte man hier nicht zu viel herum und hinein deuten. Für uns Hörer ist entscheidend, dass "Alphatier" mit "Engel, ich weiss..." und "Wahre Liebe", dem eigentlichen Charakter des Albums entgegengesetzt, gleich zwei wirklich große Liebeslieder parat hält, die früheren Vertretern dieser Spielart wie "Weil ich dich liebe", "Tanz mit dem Teufel" oder "Engel" mindestens ebenbürtig sind. Dass das Wörtchen Engel damals wie heute Verwendung findet, könnte im Privaten zwar zu Kränkungen führen... jetzt fang ich auch schon an... Es geht uns einfach nichts an. Die Lieder sind kitschfrei und schlichtweg schön - Punkt.

Alles in allem fällt auf, dass Westernhagen sich auf diesem Album weniger scheut gerade auch gesellschaftskritisch sehr konkret zu werden, weniger umschreibend oder allgemein, formuliert er klarer und ganzheitlicher als meinetwegen vor zwanzig Jahren bei dem zweifellos großartig im Stakkato wortgefetzten "Schweigen ist feige" oder "Krieg". "Kein Macht" z.B. ist eine direkte Reminiszenz an Rio Reiser und den Ton Steine Scherben Polit-Rock-Klassiker "Keine Macht für niemand". Ungewöhnlich deutlich und außergewöhnlich gut! Rhythmisch diffus und dennoch eingängig erinnert sich der neue Westernhagen-Song an Rios Worte von vor 42 Jahren: "... und es wird mir klar, was die Lösung war: Keine Macht..."

Westernhagen wurde viel kritisiert, regelrecht angegriffen, manches war vielleicht sogar berechtigt. Qualitativ aber gab er sich keine Blöße, handwerklich waren alle Alben bestechend (schweigen wir an dieser Stelle bitte über die Mitte der Achtziger Jahre). Dass gerade die jüngeren Produktionen stilistisch polarisieren und nicht jedem gefallen, spricht für den Künstler, nicht gegen ihn. Bestand Ende der Neunziger vielleicht tatsächlich die Gefahr, dass er zum Dienstleister der Massenunterhaltung verkommt, hat er diese inzwischen gründlich gebannt und war bereit einen hohen Preis dafür zu zahlen. Das verdient Anerkennung. "Alphatier" wird von einigen - z.B. von mir - für eines seiner herausragenden Alben gehalten werden. Genauso sicher wird es einigen zu hart, zu wenig melodiös, zu dies und zu jenes und zu wasweissichdenn sein. Gut so!

------ Zusatz zur DVD-Edition und Premium-Box ------

Dass für die DVD bei der Deluxe-Edition nicht nur ein obligatorisches Making of von zehn Minuten und ein Videoclip zur ersten Single produziert, sondern beinah das ganze Album filmisch umgesetzt wurde, unterstreicht den insgesamt hohen Aufwand, den Westernhagen mit seinen Musikern und seinem Team für dieses Album betrieben hat.

Die Box ist dann die optisch absolut vollendete Erscheinung dieses Albums, wirklich wertvoll! Die stabile Kiste in LP-Format birgt neben der Deluxe-Edition mit 14 Titeln und der DVD auch die Doppel-Vinyl-Ausgabe (2x180g, ebenfalls alle 14 Songs) mit dem Cover-Motiv in 3D auf der Hülle als besonderem Hingucker, einem Poster (sechsfaches LP-Format, eigenes Motiv) und einem T-Shirt - kurz: für Westernhagen-ganz-besonders-gerne-haber eine wirklich schöne, fair kalkulierte Edition.
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am 19. Juli 2014
So isser halt, unser Marius.
Geniale Liederzusammenstellung, ältere Lieder fehlen aber, die schon immer besser waren wie etwas neueren.
Aber lässt sich sehr gut anhören. Weiter So!
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8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Mai 2014
...und zwar nicht nur die Hörer, sondern auch mich selbst.

Ich mag den "neuen" Westernhagen. Seine Williamsburg finde ich musikalisch, textlich geradezu genial, technisch - ich höre Vinyl - würde ich sie als das Beste bezeichnen, was meine recht umfangreiche Sammlung beinhaltet. Diese Scheibe ist von großer Qualität, Dynamik, Detailreichtum...aufgrund der klanglichen Eigenschaften macht es einfach Spass, diese Scheibe immer wieder aufzulegen.

Der Nachfolger "HottenTotteMusik" zeigt, wie sehr Westernhagen derzeit am Blues hängt...da hört man Musiker, die Spass an der Musik haben, auch die Abmischung der Vinyl ist wieder großartig.

Da war also der Kauf von Alphatier - trotz der negativen Rezensionen - nur konsequent. Dank AudioRip konnte ich meine Neugier schon im Auto befriedigen. Gut, die ersten Stücke sind wirklich sehr gewöhnungsbedürftig, aber im Anschluss hat er sich für mich wieder gefangen. Musikalisch würde ich glatt vier Sterne vergeben.

Heute kam nun das Vinyl....grausam. Meine Nadel ist kaputt, oder doch nur verdreckt? Oder ist der Verstärker kaputt. Haben die Lautsprecher was abbekommen?

Nein, Williamsburg klingt wie immer - genial. Auf Alphatier Verzerrungen, Klirr ohne Ende, Übersteuerungen, Rauschen...sowas miserables habe ich noch nicht gehört. Was hat der Tontechniker nur geraucht?

Es ist fast schon eine Frechheit, was da geboten wird. Da werden 13 Lieder auf vier Seiten verteilt, um mit dem Abstand der Rillen auf der Vinyl größtmöglichen Klang zu erzeugen, und dann kommt nur grottiger Mist raus. Ich bin sauer und enttäuscht, der eine Stern bleibt für die Musik übrig, die Audioqualität der Scheibe ist nicht mal diesen Wert.

Westernhagen hat es also geschafft, er steuert das beste klangliche Erlebnis meiner Vinyl-Sammlung bei (Williamsburg) und das schlechteste (Alphatier)
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am 25. April 2014
Heute morgen prangte auf der Titelseite meiner Tageszeitung ein großes Foto mit der Schlagzeile: Rocker Westernhagen ist wieder da ! Wieso ? Er war doch nie richtig weg...

Aber offenbar waren die Alben der letzten Jahre zu hochklassig für das breite Volk und die Medien. Schade ! Und wer auf einem der Konzerte seiner letzten Tournee im Herbst 2012 war, käme niemals auf den Gedanken, dass er jemals weg war; und eigentlich immer da war...

In der Tat legt er hier wieder ein etwas, sagen wir mal, typischeres Album vor. Der Song "Alphatier" wird ja bereits überall gespielt. Aber die bisherigen Verlautbarungen, dies sei ein Album, auf das alle Fans gewartet haben, teile ich nicht.

Richtige Liebhaber der Musik (und zugegeben etwas skurrilenTexte) von Westernhagen, kamen auch sehr gut mit "Nahaufnahme" oder "Williamsburg" klar. Ich zumindest... Ich schätze an Westernhagen (eigentlich sage ich immer "Marius") seine Fähigkeit, erdige, rotzige Musik mit passenden Texten zu verbinden. Oder er schwelgt in Blues oder ehrlicher Rock- / Popmusik. Dass er dabei oft irgendwelche Textfragmente erfindet, macht nichts. Ich find's gut. Und dadurch passen Wortlaut, Silben usw. zur Musik und zum Rhythmus. Eine perfekte Symbiose...

Dies beherrschen nicht viele deutsche Künstler. Schon gar den Umgang mit der schweren deutschen Sprache. Denn beim aktuellen radiotauglichen Deutsch-Pop werden gerne Silben verschluckt oder schneller getaktet, quasi, dass sie sich überschlagen, damit es zur Musik passt. Diese macht dann leider eher den Eindruck, sie sei um den Text notdürftig herumgeflickt. Langweilig, meist belanglos und uninteressant. Da kräuseln sich bei mir die Nackenhaare...

Marius hingegen kannte sich schon immer mit guter Musik aus. Wenn er rockt, dann klingt es auch nach Stones. Oder er gibt den Songs, wie auf "Nahaufnahme", jazzige Freiräume.

Ganz so edel und hochklassig fällt daher "Alphatier" nicht aus. Er rockt roher und stärker dem Blues verwurzelt. Aber seine Handschrift ist unverkennbar.

Ich habe als Liebhaber von Westernhagen's Musik auf dieses Album nicht unbedingt gewartet. Aber es ist schlicht gut. Eben Marius Müller-Westernhagen. Trotz seiner 65 Jahre zeigt er hiermit immer noch allen aktuellen Deutsch-Pop-Künstlern, wo Barthel den Most holt...

Diejenigen, die Westernhagen also seit den 90ern aus den Augen verloren haben, kann ich beruhigen: Er ist noch der Alte ! Fast noch besser... Die anderen, die eher nicht zur breiten Masse gehören, und nicht nur Sexy und Willenlos kennen, vermissen vielleicht echte Songperlen wie zuletzt auf "Williamsburg" oder "Nahaufnahme".

Insgesamt macht er seine Sache aber wie immer gut und diesmal sogar etwas rauer. Das schätze ich, so dass ich eine Kaufempfehlung für "Alphatier" abgebe.
Und 4 Sterne locker mache...
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am 18. Juli 2014
anfangs etwas schwierig zu hören. Dann aber im Urlaub ganz konzentriert mit Textheftchen und die Begeisterung entstand. Eben typisch MMW :)
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