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am 13. Januar 2015
In erster Linie brauchen Filmstudios große Franchises, also Filmreihen die im Prinzip immer wieder die Kasse klingeln lassen ohne, dass groß etwas getan werden muss. Transformers ist heute so eine Reihe, weitestgehend Inhaltsleer wird mit viel Krach immer wieder eine Show abgezogen die viele Menschen ins Kino und hinterher zum Kauf bewegt. Macht ja auch Spaß einfach mal den Kopf auszuschalten. Die Jack Ryan Reihe war eigentlich nie so ein Action-Franchise. Die Original-Reihe aus „Jagd auf Roter Oktober“, „Die Stunde der Patrioten“ und „Das Kartell“ waren nach heutigen Maßstäben ruhige, intelligente Thriller, wenn auch damals schon stark geprägt von der amerikanischen Weltsicht, dafür aber spannend gemacht mit dem damals noch immer erfolgreichen Harrisson Ford als Aushänge-Schild (Abgesehen von Roter Oktober, hier spielte der junge Alec Baldwin Jack Ryan). Acht Jahre später startete man mit „Der Anschlag“ einen ersten Reboot-Versuch, damals mit Ben Affleck. Scheinbar ging das Projekt nicht so gut. Denn mit „Jack Ryan: Shadow Recruit“ wird nun noch einmal gerebootet. Ein junges austauschbares Gesicht, welches uns vom gleichen Studio bereits als der neue Kirk vorgesetzt wurde, soll nun den jungen CIA Agenten Ryan spielen. Ihm an die Seite gestellt wird Kyra Knightley und der alte Haudegen Kevin Kostner.

Die Story bietet wenig Überraschung. Man besinnt sich auf alte US-Traditionen „der Russe“ ist als Staatsfeind heute wieder „Salonfähig“ und so darf Jack Ryan sich in dem zumindest handwerklich gut gemachten Thriller auf die Vereitlung Ihrer Pläne stürzen. Das ganze ist, sagen wir mal so, einigermaßen vorhersehbar und trifft daher vielleicht den Nerv einfacher Unterhaltung, sodass auch wirklich jeder gut mit kommt. Die Chemie zwischen Knightley und Chris Pine scheint immerhin einigermaßen zu passen. Ein Reboot will einiges anderes machen und so erzählt uns „Shadow Recruit“ den ersten Fall von Jack Ryan und wie er überhaupt zur CIA diesen kam. Das ganze hat jetzt leider aber kaum noch etwas mit der Tom Clancy Figur zutun, leiht sich diese vielmehr aus und setzt sie in eine neu erdachte Geschichte. Denn dies ist der erste Jack Ryan Film, der nicht auf einem Tom Clancy Roman basiert, leider kann Clancy der zwischenzeitlich verstarb auch selbst keine mehr liefern. Und das merkt man durchaus. Wer jedoch Lust auf einfache Kost hat und keine zu hohen Erwartungen stellt wird hier definitiv nicht enttäuscht werden. Wer einen richtig intelligenten und verzwickten Polit-Thriller sucht sollte lieber noch ein paar Schritte weiter gehen, da hatten die alten, wenn auch heute im vergleich verhältnismäßig leichte kost, mehr zu bieten.
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am 3. Februar 2015
Tom Clancys Kultfigur Jack Ryan ist zurück! - Oder doch nicht?

Mäßiger Neustart der berühmten Reihe!

Unter den Eindrücken von 9/11 meldet sich der junge Jack Ryan (Chris Pine) zum Einsatz in Afghanistan. Nach einer Verwundung wird er während der folgenden Reha von der CIA (Kevin Costner) angeworben. Er soll als Analyst verdächtige Finanzaktionen im Auge behalten, denn ein Anschlag auf den größten Finanzplatz der Welt könnte zum absoluten Overkill werden…

Eigentlich ist das ein Szenario, das durchaus realistisch ist!

Einziges Manko aus meiner Sicht: Eine zu offensichtliche und zu unkritische Gut-und-Böse-Story. Die „gute“ CIA rettet die Welt vor den „bösen“ Russen. In „Die Stunde der Patrioten“ (1992) mit dem wohl besten Ryan Harrison Ford konnte man zumindest die Motive des Gegners noch auf Augenhöhe betrachten und sich ehrlich damit auseinandersetzen (war auch 1990 in „Jagd auf Roter Oktober“ so!). Scheint heute (nach dem 11. September 2001) wohl nicht mehr notwendig zu sein. Gerade die Jack Ryan-Serie legte bisher Wert auf diesen Aspekt.

Fazit: Der Film ist trotzdem empfehlenswert, schon wegen der guten Besetzung um Chris Pine, Kevin Costner und Kenneth Branagh! Und spannend war's dann doch irgendwie auch!
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am 15. April 2014
Mit Shadow Recruit bekommt die Filmreihe um Jack Ryan (enthält u.a. The Hunt for Red October) ein weiteres Reboot und gleichzeitig den ersten Eintrag, der nicht auf einem Roman von Tom Clancy basiert.

Jack Ryan (Chris Pine) muss nach einem fatalen Angriff auf seinen Helikopter das Militär verlassen und eine längere Therapie durchstehen, um überhaupt wieder richtig laufen zu lernen, wobei er sich in seine Therapeutin Cathy (Keira Knightley) verliebt. Kurz vor Ende der Therapie bekommt er jedoch Besuch von William Harper (Kevin Costner), der ihm das Angebot unterbreitet, während er parallel an der Wall Street arbeitet, verdeckt für die CIA tätig zu sein und auffällige Ungereimtheiten in der Finanzwelt zu melden. Da er seine Nebentätigkeit vor seiner Mittlerweile-Freundin Cathy geheim halten muss, wird diese immer misstrauischer und es kriselt in der Beziehung. Nicht gerade hilfreich ist es da, dass Jack allein nach Moskau reisen muss, um Informationen über den russischen Geschäftspartner der USA Viktor Stazov (Kenneth Branagh) zu besorgen, der scheinbar schwerwiegende Geheimnisse zu hüten scheint. Nicht nur, dass Jack in Moskau knapp einem Mordanschlag entgeht und seine Freundin dort unverhofft auftaucht, auch stellen sich die Pläne von Stazov als weit verheerender heraus als ursprünglich gedacht und es liegt an Jack, die USA vor einer großen Katastrophe zu bewahren.

Jack Ryan: Shadow Recruit setzt die komplette Filmreihe wieder auf null, es sind also keine Vorkenntnisse nötig, um der Handlung zu folgen. Lässt man die vorigen Filme außer Acht und betrachtet Shadow Recruit als eigenständigen Film, so lässt er sich trotzdem nur als mittelmäßig bezeichnen. Das liegt weder an den Darstellern, noch an der Inszenierung der Actionszenen, sondern ganz allein am Drehbuch. Die Geschichte, die Shadow Recruit zu bieten hat, bietet einfach keine Überraschungen, keinerlei Plottwists und ist die meiste Zeit relativ vorhersehbar. Wirklich schade ist das, zumal der erste Angriff in Moskau ziemlich unverhofft eintritt und es durchaus Potenzial gehabt hätte, wäre Jack in einem Land, dessen Sprache er nicht spricht, auf sich allein gestellt gewesen, permanent verfolgt und gleichzeitig mit der Pflicht beglückt, einem reichen Finanzboss das Handwerk zu legen. Das hätte das Rad auch nicht neu erfunden, wäre aber zumindest einigermaßen spannend geworden. Leider trifft Jack ziemlich bald wieder auf Mitglieder der CIA und man schmiedet Pläne, um den russischen Boss auszutricksen. Das Ganze wird zwar nicht langatmig erzählt, entwickelt sich aber auch nie zu einer wirklich spannenden Handlung. Zudem überschlagen sich die Ereignisse zum Ende hin etwas zu sehr und es bedurfte einer unrealistisch langen Reihe an brillanten Einfällen seitens der Charaktere, um die Handlung irgendwie zum Abschluss zu bringen. Auch wirkt das Skript als hätte man versucht, ohne großen Aufwand schnell eine Filmreihe ala James Bond zu starten. Anders kann ich mir die Textzeile „Mein Name ist Ryan, Jack Ryan“ nicht erklären (dieser Satz kommt wirklich im Film vor).

Kenneth Branagh (nicht nur Antagonist, sondern auch Regisseur des Films) holt aus der eher dürftigen Story zumindest noch das Beste raus, sodass die eher thrillerlastige erste Hälfte und auch die actionlastigere zweite Hälfte des Films zumindest unterhaltsam bleiben und man nicht das Bedürfnis verspürt, das Kino verlassen zu müssen. Die Actionszenen sind rasant und wuchtig inszeniert und Chris Pine, der jedem seit den Star Trek-Reboots ein Begriff sein sollte, liefert eine solide darstellerische Leistung ab, sodass man ihm dann doch gerne bis zu den Endcredits auf seinem Weg begleitet. Branagh spielt zwar nicht den furchteinflößendsten Bilderbuchbösewicht, weiß aber seinem Charakter eine unangenehme Note zu verleihen. Man sollte sich aber darauf einstellen, dass man die im Trailer versprochene Action erst nach einer Weile geliefert bekommt.

Ein Vergleich zu früheren Jack Ryan-Filmen wurde bewusst ausgelassen, da mir die vorigen Verfilmungen nicht bekannt sind. Fans von Tom Clancy könnten sich daher an diesem Film erheblich stärker stören als ich.

Alles in allem:
Überraschungsarme aber solide inszenierte 08/15-Story, dessen Umsetzung zumindest nicht langweilig wird. Eigentlich ist dieser Film perfekt geeignet für eine 20:15Uhr-Vorstellung auf den privaten Sendern, wo man dann auch nicht wütend den Fernseher beschimpft, sobald wieder stümperhaft platzierte Werbeblöcke auftreten. Jack Ryan Shadow Recruit ist definitiv kein Film, den man gesehen haben muss, aber auch keiner, den man unbedingt bereut gesehen zu haben.

5,5/10

[Ich bitte darum, nicht einfach nur auf "nicht hilfreich" zu klicken, sondern im Kommentarbereich auch anzumerken, was Ihnen an meiner Kritik nicht gefallen hat. Nur so kann ich mich als Rezensent verbessern. Wenn Sie einfach nur anderer Meinung über den Film sind, freue ich mich auch auf eine Disskusion (in angemessenem Tonfall). Ich appeliere auch an Ihre Fairness, dass Sie die "nicht hilfreich"-Funktion nicht missbrauchen, nur weil Sie eine andere Meinung haben. Dafür ist diese Funktion nicht gedacht.]
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am 16. März 2016
Leider, leider wieder mal ein Trailer, der viel zu viel vorwegnimmt.
Ich habe den Film damals mit gemäßigten Erwartungen gesehen und festgestellt, dass die auch irgendwo berechtigt waren, der Film aber auch nicht ganz SO schlecht ist.
Was negativ auffällt ist natürlich, dass die Figuren recht platt und klischeehaft konzipiert sind, ebenso wie so einige Teile der Story, die auch dadurch hier und da recht vorhersehbar wird. Wirklich gute Dialoge findet man hier auch nicht. Die Inszenierung finde ich eher mittelmäßig, der Soundtrack ist zu vernachlässigen. Dabei sind das oft Dinge, die so einen Film noch gut aufwerten können. Auch ist der Film in einigen Teilen unrealistisch, hier und da ist das Ganze zu einfach, zu naiv, zu perfekt - und natürlich in dieser Kalter-Krieg-Thematik viel zu übertrieben, etwas zu sehr aus heiterem Himmel und scheinbar teils auch völlig unbegründet und ohne Hintergrund. Mehr Facetten wären da schon nicht schlecht gewesen.
Auf der positiven Seite: Es gibt durchaus einige spannende Momente und auch wenn Kevin Costner und Keira Knightley meiner Ansicht nach etwas auf Sparflamme spielen (was auch sehr gut am Drehbuch liegen mag), macht Chris Pine das hier schon ganz gut. Viel zu lang ist der Film auch nicht, und ich finde es nett, auch ein bisschen auf die Vorgeschichte zum Ganzen einzugehen, sowohl mit dem Absturz am Anfang als auch mit dem Kennenlernen der Freundin/Verlobten, sodass die Figuren nicht einfach als selbstverständlich eingeführt werden, was oft nicht so gut geht. Auch finde ich diese Wirtschafts-Thematik sehr interessant.
Also, Fazit. Nicht unterirdisch, aber gut ist natürlich auch anders. Von mir kriegt der Film im Spionagekrimi-Action-Thriller-Genre (etwas in der Art) 6/10, insgesamt 5/10 Punkte. Kann man machen, muss man aber nicht. Verpassen wird man nichts.
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Als Wirtschafts-Student in Harvard erlebt Jack Ryan (Chris Pine) die Ereignisse des 11. September 2001 und geht direkt nach Abschluss des Studiums zu den Marines - um seinem Land zu dienen. Eine schwere Verletzung im Afghanistan-Einsatz bedeutet das Ende seiner militärischen Laufbahn. Während der Genesung lernt er die attraktive englische Ärztin Cathy (Keira Knightley) kennen und wird von dem hochrangigen CIA-Agent Harper (Kevin Costner) als verdeckter Mitarbeiter rekrutiert. An der Wall Street soll er kriminelle Finanzgeschäfte aufdecken. Inzwischen sind mehr als 10 Jahre vergangen und Ryan bemerkt undurchsichtige Transaktionen des russischen Oligarchen Cherevin (Kenneth Brannagh). In Moskau soll er nun die Hintergründe erkunden und kann kaum gelandet gerade noch dem Anschlag eines Auftragskillers entgehen ...

Tom Clancy (1947-2013) war einer der pro-amerikanischsten Bestseller-Autoren, der auch nach Ende des Kalten Krieges weiterhin seine konservativen Rechtsvorstellungen und teils offen militaristischen Ansichten vertrat. Die Figur des Jack Ryan wurde 1984 mit THE HUNT FOR RED OCTOBER kreiert, der auch als erster Titel 1990 mit Alec Baldwin als Ryan auf der Leinwand erschien. Nachdem Harrison Ford zweimal und zuletzt 2002 Ben Affleck erfolgreich den amerikanischen Agenten verkörperten, bedeutet SHADOW RECRUIT einen Neustart des erfolgreichen Agenten-Franchises. Erstmals liegt hier kein Roman von Tom Clancy zu Grunde und die Geschichte beginnt gewissermaßen am Anfang von Ryans Agentenlaufbahn, womit zahlreiche Optionen für Fortsetzungen oder Remakes offen stehen. Der britische Schauspieler und Regisseur Kenneth Branagh (*1960) inszenierte einen durchweg spannenden Thriller zwischen High-Tech und traditioneller Action, wofür das moderne Moskau eine interessante Kulisse abgab. Branagh selbst verkörpert den russischen Oligarchen wahrhaft dämonisch und vereint in der Rolle wirkungsvoll alle nur möglichen Klischees.

Die Blu-ray von Paramount präsentiert den Film in brillanter Bild- und Tonqualität (Englisch DTS-HD MA 7.1, Deutsch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Spanisch jeweils DD 5.1). Als Extra sind 3 Dokumentationen (30 min, alle HD und mit optionalen deutschen Untertiteln) enthalten, von denen vor allem das Feature über die Entwicklung der Figur Jack Ryan sehenswert ist. Das Feature "Alte Feinde sind zurück" (21 min, OmU) beleuchtet unabhängig vom vorliegenden Film die allgemeine Problematik des amerikanisch-russischen Verhältnisses. Der Audiokommentar von Kenneth Branagh und Produzent Lorenzo di Bonaventura über den gesamten Film ist nicht untertitelt. Ein Wendecover ohne FSK-Logo ist vorhanden.

SHADOW RECRUIT ist ein moderner und unterhaltsamer Actionfilm, der für jede Blockbuster-Sammlung zu empfehlen ist und keinerlei Kenntnis der vier vorhergehenden Filme voraussetzt.
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am 19. Juli 2014
Das Leben des CIA-Analysten, Superagenten, Weltenretters und späteren US-Präsidenten Jack Ryan liest sich manchmal schon fast wie eine Dekaden überspannende Soap Opera. Schließlich hat Militärgeschichts- und Thrillerspezialist Tom Clancy bis zu seinem viel zu frühen Tod im Herbst letzen Jahres in 17 Romanen einen weiten Bogen gespannt: von den frühen 70er-Jahren, in denen Ryan bereits kurz in einen seiner Romane auftauchen darf, über die ursprünglich in den 80er-Jahren angesiedelten "Jagd auf Roter Oktober" und "Die Stunde der Patrioten" bis hin zu den jüngsten Ryan-Romanen, in denen der Junior die Drecksarbeit machen darf, während es Senior längst an die Spitze des Oval Office geschafft hat. X-mal hat Ryan in dieser Zeit die Welt gerettet, zunächst vor der russischen Bedrohung, dann auch vor dem Feindbild, das nach 9/11 in den Mittelpunkt gerückt ist. Trotzdem erschien es gut zwölf Jahre nach seinem letzten Leinwandauftritt (damals mit Ben Affleck in "Der Anschlag") an der Zeit für einen kompletten Neuanfang rund um die CIA-Ikone. Mit neuem und jungen Gesicht (eben Chris Pine), mit einem in Sachen Intrigeninszenierung versierten Regisseur (Shakespeare-Spezialist Branagh) und mit einer Bedrohung wie sie längst besser in unser Zeit passt als Autobomben und Bösen Russen.

Unter Branaghs Regie wird sogar an Ryans Vorgeschichte gefeilt, der sein prägendes Erlebnis hier in Folge der 9/11 Anschläge haben darf, zunächst bei Einsätzen als Soldat in Afghanistan, schließlich als verdeckt für die CIA arbeitender Analyst an der New York Wal Street. In dieser Funktion wird er auch für de. CIA-Agent William Harper (Kevin Kostner) zur wertvollen Waffe gegen mögliche welterschütternde Pläne aus Russland. Denn Harper verdächtigt den russischen Oligarchen Viktor Cherevin (ebenfalls Branagh) einen Anschlag auf die westlichen Finanzmärkte zu planen. Ein Unterfangen, das Ryan am besten von Cherevins innerem Zirkel aus beweisen und verhindern soll, wofür er von Harper nach Moskau geschickt wird. Hier entgeht Ryan nicht nur einem ersten mörderischen Anschlag, er muss auch feststellen, dass nicht alle in seinem Umfeld mit offenen Karten spielen. Schlimmer noch: Die geplante Attacke auf die Finanzmärkte Soll ihren Anfang mitten in Manhattan nehmen, wo ein verheerender Anschlag einen weltweiten Börsen-Crash herbei führen soll...

Mit dieser in unserer heutigen Zeit sehr viel realer erscheinenden Bedrohung meldet sich Jack Ryan verjüngt In einen aktiven Dienst zurück, der sich durchaus als Ausgangspunkt für weitere auf Clancy-Charakteren basierende Filme entpuppen könnte. Denn auch wenn es zum ganz großen Box-Officewunder nicht gelangt hat, machen doch machen doch seit geraumer Zeit Gerüchte über die Verfilmung des ebenfalls im Ryan-Universum angesiedelten "Without Remorse" die Runde, einer Art Prequel zu den Abenteuern der CIA-Ikone. Hier steht John Kelly im Mittelpunkt, der -ebenfalls angeworben von Harper - als John Clark selbst zu einer tragenden Säule im US-Geheimdienst werden darf und auch in früheren Clancy-Verfilmungen schon zu sehen war (verkörpert u. A. Von Willem Defoe in "Das Kartell" und Liev Schreiber in "Der Anschlag"). Im Gespräch neben Kevin Kostner als Harper ist dabei offenbar Tom Hardy in der Rolle der Hauptfigur. Es könnte spannend werden, zu sehen, wie sich der Kosmos der beiden Figuren filmisch überschneidet und möglicherweise gar in die "Rainbow Six"-Spieluniversen ausstrahlt. Vorausgesetzt, man ringt sich zu einer weitermachen durch.

Fazit: Ein absolut sehenswerter, packender und vielversprechender Anfang ist mit diesem "Schattenkrieger" jedenfalls gemacht.

Wertung: 3,5/5 Punkten

Cedric Dumler
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am 5. Juni 2015
Aktion ist für den Film gar kein Problem, Tiefgang um so mehr.
Ist halt eine Wiederholung des alten Themas "Amerkikaner gegen Russen" Einzahl oder Mehrzahl.
Alte Geschichte ein bischen abgeschmirgelt und neu verputzt.

Unterhaltung für zwischen durch.
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am 7. Februar 2015
zwischendrin ganz ok, aber ansonsten eher schlecht als gut. Insgesamt scheint die eigentlich komplexe Handlung nur oberflächlich erzählt und nicht zuende gedacht. Muss man wirklich nicht gesehen haben.
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am 21. Juli 2014
Ich liebe Jack Ryan Filme - Chris Pine ist da wirklich in große Fussstapfen getreten und er macht seine Sache auch wirklich gut - auch der übrige Cast ist motiviert bis brilliant. Einzig die Story wies einige unlogische Stellen auf und nahm nicht wirklich Fahrt auf. Da zeigt sich leider der Umstand, dass es hier keine Romanvorlage im Stil eines Tom Clancy gibt.

Aber trotzdem ist es ein recht guter Start - mal sehen ob und vor allem wie es weitgehen wird.

Einzig, dass die deutsche Tonspur leider nicht in DTS vorliegt hat mich ein wenig enttäuscht.
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am 9. März 2016
aber ist irgendwie kein Jack Ryan drin.

Die Story ist belanglos, nichts was man nicht schon zig mal gesehen hat.
"Böse" Russen wollen die "guten" USA ins Chaos stürzen. Dazu viel unrealistisches Computerrumgehacke.
Obwohl er eine gewisse Spannung hat, erinnert alles doch eher an eine Mission Impossible Fortsetzung, als an einen Jack Ryan,
Auch wenn ich den Hauptdarsteller als neuen Captain Kirk mag, hier wirken die Charaktere von Kira Knightly, Kevin Costner und ihm fad und oberflächlich.

An die spannungsgeladenen, brillianten "alten" Jack Ryan-Filme wie "Jagd auf Roter Oktober", "Das Kartell", "Der Anschlag" und "Stunde der Patrioten" kommt dieser Film auf jeden Fall nicht heran. Während man die anderen, immer wieder mal von Zeit zu Zeit gerne sieht, werde ich diesen Film bestimmt nicht noch ein zweites Mal sehen.
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